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Für alle, die präsentieren, ist es die Horror-Vorstellung schlechthin: Mitten in einer PowerPoint-Präsentation verlieren Sie den Faden. Ein peinlicher Moment, der aber nicht in die Katastrophe führen muss. Es gibt ein paar einfache Hilfsmittel, die Ihnen helfen, schnell aus einer geistigen Blockade während Ihrer Präsentation herauszukommen.   

Ist Ihnen das vielleicht auch schon einmal passiert? Sie haben eine Präsentation zu halten, bereiten sich gut vor und überlegen sich, wie Sie Ihre Inhalte möglichst spannend präsentieren. Sie proben gewissenhaft, bis Sie sicher sind, dass Sie alles im Griff haben. Am Tag der Präsentation fühlen Sie sich gut. Bei live-Veranstaltungen gehen aufs Podium, bei online-Präsentationen begrüßen Sie die Teilnehmer.  

Am Anfang Ihrer Präsentation läuft zunächst alles gut 

Sie beginnen schwungvoll Ihre PowerPoint-Präsentation und das Publikum hört Ihnen aufmerksam zu. Und plötzlich…Filmriss. Was wollten Sie jetzt gerade erzählen? Wie geht es nochmal weiter? Sie hatten doch alles perfekt eingeübt. Das Publikum wartet. Wenn Ihnen das zum ersten Mal passiert, kann es sein, dass Sie schnell die Fassung verlieren. Herzrasen, Schweißausbruch, Panik. Zum Glück können Sie auch solche kritischen Situationen meistern, wenn Sie die folgenden Ratschläge befolgen.  

Erstes Gebot: wenn Sie beim Präsentieren „hängen“ – Ruhe bewahren 

Es gibt viele Gründe, warum der Verstand eines Menschen plötzlich leer sein kann, aber der größte ist die Anspannung unter dem Druck, perfekt sein zu wollen. Perfektion gibt es nicht, vor allem nicht innerhalb der menschlichen Rasse. Wir sind alle fehlerhaft, also können Sie diese Tatsache genauso gut annehmen und Ihren Drang, perfekt sein zu wollen, loslassen. Machen Sie sich bewusst, das sogar sehr erfahrene Präsentatoren irgendwann einmal „hängen“. So etwas kann einfach passieren. Kein Zuschauer wird schlecht von Ihnen denken, wenn Sie einmal kurz stolpern. Bei einem mentalen Blackout sollten Sie deshalb versuchen ruhig zu bleiben.  

Klammern Sie nicht sklavisch in die Buchstaben Ihres Skripts 

Wenn Sie Ihre Präsentation komplett auswendig gelernt haben und jedes einzelne Wort perfekt wiedergeben wollen, dann kommen Sie natürlich schnell in Bedrängnis, wenn Sie in Ihrem Skript nicht mehr weiter wissen. Statt sich zu fragen: Welchen Satz wollte ich an dieser Stelle aufsagen, ist es hilfreicher, wenn Sie sich fragen, was Sie dem Publikum gerade erklären wollen. Wichtiger als der originale Wortlaut Ihres ausgeklügelten Manuskripts, ist die Botschaft, die Sie vermitteln wollen.  

Präsentation mit Storytelling – Erzählen Sie eine gute Geschichte 

Stellen Sie sich vor, dass Sie jetzt vor ein Publikum treten müssten, um das Märchen von Hänsel und Gretel zu erzählen. Können Sie die Geschichte auswendig im selben Wortlaut vortragen, wie die Gebrüder Grimm sie aufgeschrieben haben? Eher nicht. Aber Sie wissen sehr wahrscheinlich genug über das Märchen, um die Story in Ihren eigenen Worten wiederzugeben. Wenn Sie die wesentlichen Informationen Ihrer PowerPoint-Präsentation in eine unterhaltsame Geschichte kleiden, dann können Sie freier und in Ihren eigenen Worten alle Botschaften an Ihr Publikum vermitteln. Und falls Sie einmal hängen sollten: Wenn Sie die Story kennen, kommen Sie schnell wieder an den Punkt, wo Sie wissen, wie es weiter geht.  

Nutzen Sie bei Ihrer Präsentation Gedächtnisstützen 

Eine ganze Rede auswendig zu lernen, ist wirklich problematisch. Um Ihnen zu helfen, bei der Sache zu bleiben, erstellen Sie einfach eine Art Gedächtnisstütze. Das könnte ein loses Blatt mit ein paar Aufzählungspunkten sein, die Ihnen helfen, von einem Punkt zum nächsten zu kommen und so weiter. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht genau wissen, wie es weiter geht, können Sie einen kurzen Blick auf diesen Spickzettel werfen und sind wieder auf dem richtigen Weg. 

Hinzufügen von Sprechernotizen zu Ihren PowerPoint-Folien 

Wenn Sie eine Präsentation in PowerPoint erstellen, können Sie Ihren Folien Sprechernotizen hinzufügen, um während der Vorführung schnell eine Gedächtnisstütze zur Verfügung zu haben. Der Notizenbereich ist ein Feld, das unterhalb jeder Folie angezeigt wird. Wenn Sie noch keine Notizen hinterlegt haben, erscheint hier die Aufforderung Klicken Sie, um Notizen hinzuzufügen. Dort können Sie Ihre Stichpunkte einfügen. 

Ein kleiner Trick, der Ihnen hilft sich zu erinnern 

Eine Methode, die schon jeder benutzt hat, um sich zu erinnern, ist das bisher gesagte zu rekapitulieren. Sie beginnen damit, indem Sie sich ins Gedächtnis rufen, worüber Sie gerade gesprochen haben und wie Sie dieses Thema eingeleitet haben. Was haben Sie nach der Einleitung gesagt, wie ist es weiter gegangen? Meistens führt das dazu, dass Sie sich spontan erinnern, was Sie als nächstes erzählen wollten. Natürlich sollten Sie den Erinnerungsprozess vor Publikum etwas anders gestalten. Nutzen Sie Ihre vorübergehenden Gedächtnisprobleme, um das aktuelle Thema für die Zuschauer noch einmal zusammenzufassen. Indem Sie diese Punkte wiederholen, werden Sie sich höchstwahrscheinlich daran erinnern, wo Sie waren und in der Lage sein, weiterzumachen, ohne dass das Publikum es merkt.   

Ein wenig Übung mit Präsentations-Experten bringt Ihnen schnell mehr Sicherheit 

Wenn Sie in kurzer Zeit Ihre Fähigkeiten als Präsentator verbessern und mehr Sicherheit gewinnen  wollen, fragen Sie bei einer Präsentations-Agentur nach entsprechenden Trainings. Wie schnell große Verbesserungen erreicht werden können, wenn Sie mit Profis trainieren, wird Sie wahrscheinlich verblüffen. Bereits nach kurzer Zeit können Sie auf diese Weise Ihre Leistungen als Präsentator entscheidend verbessern. 

Nichts ist für das Publikum schlimmer als langweilige Präsentationen. Zuschauer schalten innerhalb weniger Minuten ab, wenn der Präsentator sie nicht fesseln kann. Vor allem bei den eher trockenen Themen haben viele Referenten große Mühe, die Aufmerksamkeit des Publikums über die gesamte Dauer der Präsentation aufrecht zu erhalten. Mit diesen 6 Tipps wird Ihre Präsentation spannender.

Es gibt gute und schlechte Präsentationen. Aber gibt es heute wirklich noch so etwas wie mittelmäßige Präsentationen? Entweder, Sie fühlen sich bei einer Live-Präsentation oder Online-Präsentation gut unterhalten und informiert oder eben nicht. Entweder der Referent schafft es, das Publikum zu fesseln, oder Präsentation und Präsentator fallen gnadenlos durch. Wenn es dem Präsentator nicht gelingt, die Aufmerksamkeit des Publikums über die gesamte Präsentation aufrecht zu erhalten, wird er seine Ziele nicht erreichen. Deshalb lautet ein wichtiges Gebot für alle Personen, die live oder online präsentieren: sei nicht langweilig!

Warum sind langweilige Präsentationen wirklich schlecht?

Langweilige Präsentationen führen dazu, dass Ihr Publikum Redner und Inhalt ausblendet und stattdessen auf das Handy schaut oder mit den Gedanken schon beim nächsten Termin ist. Ihre Botschaften werden nicht mehr richtig aufgenommen. Und das Attribut „langweilig“ kann dauerhaft wie Kaugummi kleben bleiben. Das wirkt sich negativ auf die Reputation des Referenten aus und auf die Institution, die er repräsentiert.

Was sind langweilige Präsentationsthemen?

Was ist für Sie ein langweiliges Präsentationsthema? Nun, das ist wohl vor allem ein Thema, das für Sie persönlich nicht von Belang ist. Für einen archäologisch interessierten Zuschauer zum Beispiel ist ein Vortrag über die Öffnung eines Wikinger-Grabes ein hoch spannendes Thema. Wer für Archäologie kein Interesse hat, wird sich vermutlich nach kurzer Zeit zu Tode langweilen. Wenn Sie Kinder im Alter von 14 Jahren haben, können sie nicht genug über ihre aktuellen Musik-Stars hören, aber eine Präsentation über die Geschäftsentwicklung in der Maschinenbau-Branche wird sie kaum interessieren. Wenn Sie selbst in dieser Branche arbeiten, wird es für Sie dagegen sicher von großem Interesse sein.

Wir erkennen also: Langweilig ist ein Thema nur für die Zielgruppen, für die das Thema nicht relevant ist.     

Wirklich gute Präsentatoren schaffen es allerdings sogar, wenig interessierte Zuschauer für ein Thema richtig zu begeistern. Diese Präsentationsexperten wissen ganz genau, wie man Slides fesselnd präsentiert.   

Solange Sie noch nicht völlig souverän in der Experten-Klasse spielen, ist es wichtig Ihre Zielgruppen gut zu kennen und maßgeschneiderte PowerPoint Präsentationen zu entwickeln, die den Interessen und Bedürfnissen des Publikums voll entsprechen. Wenn Sie vor interessierten Laien präsentieren, müssen Sie Ihre Präsentation etwas anders gestalten, als wenn nur Top-Experten im Publikum sitzen. Wenn die Zuschauer bisher kaum mit Ihrem Präsentationsthema in Berührung gekommen sind oder durch Sie erst erfahren sollen, dass das Thema für sie wichtig ist, muss die Vorgehensweise wieder modifiziert werden. Eine wirkungsvolle 08/15-Präsentation für alle Fälle gibt es leider nicht. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einer Präsentations-Agentur beraten, welche Art der Präsentation für Ihr Thema und Ihre Zielgruppe am erfolgversprechendsten ist.  

6 Tipps für fesselnde Präsentationen

Wenn Präsentationsthema und Zielgruppe gut zusammenpassen, kann der Präsentator trotzdem noch den gesamten Vortrag versemmeln. Denn nichts ist für das Publikum schlimmer, als sich auf ein Thema regelrecht zu freuen und dann vom Referenten von der ersten Minute an gelangweilt zu werden. Selbst hart gesottene Fans eines Themas schalten nach kurzer Zeit ab, wenn sie merken, dass der Präsentator die Folien nicht „rüberbringen“ kann. Selbst wenn die PowerPoint-Folien von einer guten Agentur perfekt gestaltet worden sind, muss der Mann oder die Frau auf der Bühne gut präsentieren. Hier zeigen wir Ihnen 6 Tipps wie Sie Ihren nächsten Vortag in eine fesselnde Präsentation verwandeln können. 

1. Sprechen Sie mit Leidenschaft über Ihr eigenes Präsentationsthema

Wenn Sie denken, dass Ihr eigenes Thema langweilig ist, wie wahrscheinlich ist es, dass irgendjemand im Publikum anderer Meinung ist als Sie? Nicht sehr. Es ist unmöglich, dass andere Ihr Thema interessant finden, wenn Sie selbst zum Gähnen gelangweilt sind. Begeisterung ist übertragbar. Wenn Sie also die Inhalte Ihrer Präsentation für bedeutungslos halten, können Sie Ihr Publikum nicht überzeugen. Falls es Ihnen schwerfällt, für jede einzelne Folie Begeisterung aufzubringen, versuchen Sie zumindest einige Höhepunkte zu finden und bauen Sie eine Dramaturgie auf, mit der Sie Ihr Publikum zu diesen Höhepunkten führt.

2. Betten Sie die Botschaften Ihrer Präsentation in Geschichten ein

Wir Menschen beschäftigen uns mit Geschichten, seit wir Mammuts gejagt haben. Geschichten sind ein Teil unserer Evolution. Mit Geschichten haben wir Wissen und Informationen weitergegeben, bevor es das geschriebene Wort gab. Ihr Publikum wird es ganz natürlich finden, sich auf eine Geschichte einzustimmen und sich mit ihr zu identifizieren als mit zufälligen Fakten. Der Fachbegriff dazu lautet Storytelling. Sie können eine Geschichte erzählen, die Sie von einem Kollegen gehört haben, eine Geschichte, die Sie in den Nachrichten gesehen haben, oder natürlich etwas aus Ihrem persönlichen Leben, um einen Punkt zu verdeutlichen und Ihre Botschaft zu umreißen. Sie sollte interessant sein und zu Ihrem Thema passen.  Je mehr gute Geschichten Sie in Ihre Präsentation sinnvoll einflechten können, desto besser wird Ihr Publikum zuhören.

3. Beziehen Sie die Zuhörerin Ihre Präsentation mit ein

Bringen Sie das Auditorium aus der Passivität des reinen Zuhörens heraus. Ihr Publikum kann sich kaum langweilen, wenn es in die Präsentation einbezogen wird. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Rufen Sie Personen auf die Bühne und nutzen Sie sie für eine Demonstration. Stellen Sie Fragen an das Publikum und bitten Sie um ein Handzeichen. Bauen Sie ein Quiz in Ihre Präsentation ein. Je mehr Sie mit den Zuhörern interagieren, desto aufmerksamer werden sie sein.

4. Bauen Sie einen „Cliffhanger“ in Ihre Präsentation ein

Der Begriff „Cliffhanger“, also auf Deutsch Klippenhänger, stammt aus der Film und TV-Branche. Es bezeichnet die Methode, Zuschauer in Spannung zu halten. Die Episode einer Serie endet beispielsweise damit, dass der Held in größter Bedrängnis ist. Man lässt den Zuschauer sozusagen hängen, denn er weiß nicht, wie es weiter gehen wird. Das will er unter keinen Umständen verpassen und wartet gespannt auf die Fortsetzung in der nächsten Woche. Diesen Trick, Spannung aufzubauen, können Sie bei Ihrer nächsten Präsentation auch anwenden. Sie müssen dazu am Beginn Ihres Vortrags das Publikum neugierig machen. Sie könnten zum Beispiel eine gewagte These aufstellen und versprechen, dass Sie alles während der Präsentation belegen werden.       

5. Reden Sie nicht zu lange über Zahlen und Daten

Zahlen, Daten und Statistiken können spannende Erkenntnisse liefern, aber Sie sollten sparsam damit umgehen. Wenn Sie Zahlen erwähnen wollen, beschränken Sie sich auf wenige Beispiele. Endlos Zahlen vorzulesen, tötet schnell jede Spannung. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Zuschauer sich eingehender mit Ihren Zahlen beschäftigen sollten, können Sie alle relevanten Informationen im Handout aufführen.  

6. Seien Sie bei Ihrer Präsentation nicht roboterhaft

Abgesehen davon, dass Sie vielleicht einige wenige Zahlen von einer Folie ablesen, sollten Sie Ihre Präsentation niemals ablesen. Das ist betreutes Lesen und langweilig. Versuchen Sie auch nicht, Ihre Rede auswendig zu lernen, denn auch wenn Sie technisch gesehen nicht ablesen, wirkt es immer noch so, als würden Sie sie auswendig präsentieren und Sie würden roboterhaft klingen. Lösen Sie sich von den Formulierungen auf Ihren Folien und vorgefertigten Redewendungen. Finden Sie Ihren eigenen, lebendigen Präsentations-Stil. Um fesselnd zu sein, egal bei welchem Thema, weichen Sie vom Skript ab. Lesen Sie nicht ab, lernen Sie nicht auswendig. Legen Sie einfach die Punkte fest, die Sie abdecken wollen, üben Sie das Sprechen vorher, aber sprechen Sie dann einfach ganz natürlich zu Ihrem Publikum. Es wird nicht wie eine Präsentation wirken, sondern eher wie ein reales Gespräch, das Sie mit Ihren Zuschauern führen. 

Holen Sie sich für den Anfang Hilfe für das Gestalten einer fesselnden Präsentation

Aller Anfang ist schwer. Wenn Sie diese 6 Tipps beherzigen, wird Ihre Präsentation an Qualität gewinnen. Die Vorbereitung und Durchführung einer wirklich fesselnden Präsentation ist nicht nur eine reine Fleißangelegenheit. Für einen gelungenen PowerPoint-Vortrag gehört heute ein umfangreiches Wissen über Foliengestaltung, Dramaturgie, Storytelling und Rhetorik dazu. Suchen Sie die Unterstützung einer guten Präsentations-Agentur. Dort bringt man Präsentation und Präsentator in relativ kurzer Zeit auf echtes Top-Niveau.

Wodurch wird eine Präsentation wirklich erfolgreich? Diese Frage beschäftigt viele Unternehmer. Mit einer PowerPoint-Präsentation sind in der Regel wichtige Ziele verbunden: Das Publikum soll etwas kaufen, eine wichtige Botschaft vermittelt bekommen oder ganz bestimmte Entscheidungen treffen. Dafür müssen sowohl Folien als auch der Präsentator wirklich überzeugen.  Wenn Ihr Anliegen bei Ihrem Auditorium durchfällt, war alle Mühe umsonst. Schnell entstehen auf diese Weise Image-Schäden und finanzielle Einbußen. Aber wenn Sie Ihre Präsentation von einer Agentur erstellen lassen, minimieren Sie diese Risiken gegen null. 

 

Wer eine Präsentation plant, möchte etwas mitteilen. Es gilt, Informationen, Botschaften oder Handlungsaufforderungen möglichst wirkungsvoll und überzeugend der ausgewählten Zielgruppe zu vermitteln. Je nach Anlass sollen beispielsweise Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner oder die Öffentlichkeit für die Präsentationsinhalte begeistert werden. Das Publikum ist die Jury, die entscheidet, ob die Präsentation gut ist oder nicht. Leider fallen mittelmäßige Präsentationen heute praktisch ausnahmslos bei den Zuschauern durch. Nur gute Präsentationen sieht man wirklich komplett an, und nur sehr gute Präsentationen bringen ihre Botschaften wirklich sicher zur Zielgruppe.  

Warum Präsentationen erstellen lassen und nicht einfach selbst machen? 

Eine gelungene PowerPoint-Präsentation zu erstellen und professionell vor Publikum zu halten, setzt heute sehr viel technisches Fachwissen voraus. Darüber hinaus sind umfangreiche kreative, gestalterische Fachkenntnisse für ein gutes Gesamtergebnis notwendig. Es ist nicht damit getan, Folien mit Inhalten zu füllen. Welche Informationen auf welche Art vermittelt werden, muss sehr genau durchdacht und strategisch geplant werden.  All diese Komponenten nehmen viel Zeit und Energie in Anspruch, die nicht jeder immer aufbringen kann oder will. Die richtige Planung, die Auswahl der passenden Inhalte, der logische Aufbau, das richtige Folien-Design und eine überzeugende Dramaturgie setzen viel Wissen und Erfahrung voraus. Wenn Sie eine Präsentations-Agentur engagieren und eine professionelle PowerPoint-Präsentation erstellen lassen, erspart Ihnen das sehr viel Aufwand. Die Präsentations-Profis arbeiten schneller, effektiver und garantieren die notwendige Qualität für den maximalen ErfolgDie eingesparte Zeit kann dadurch sinnvoller für das Kerngeschäft genutzt werden.  

Hier folgen einige Beispiele, warum Sie Ihre nächste Präsentation mit gutem Gewissen erstellen lassen sollten.  

Präsentations-Agenturen haben den Kundenwunsch im Mittelpunkt 

Viele Unternehmer fürchten den Einfluss auf den Inhalt und die Gestaltung zu verlieren, wenn sie eine Präsentation erstellen lassen. Doch eine externe Agentur ist auf die maximale Kundenzufriedenheit ausgerichtet. Gute Präsentationsagenturen klären deshalb die Kundenwünsche im Vorfeld genau ab. Der Unternehmer bekommt also genau das, was er will. Die fertige Präsentation wird zum Unternehmen, zur Zielgruppe und zum Präsentator passen.  

 So lassen sich Unternehmenspräsentationen modular aufbauen und durch eine stringente Headline-Führung und ein auf die jeweilige Präsentation zugeschnittenes visuelles Konzept aufwerten. Wir erstellen die Präsentation so, dass Sie zufrieden sind und damit arbeiten können. Deswegen klären wir im Vorfeld Ihre Wünsche und Ansprüche genau ab. So stellen wir sicher, dass Sie genau die Präsentation erhalten, die Sie sich wünschen. 

Das Briefing-Gespräch mit der AgenturDie Weichenstellung für Ihren Präsentationserfolg 

Am Briefing-Gespräch erkennen Sie, ob Sie mit einer professionellen Präsentations-Agentur zusammen arbeiten. Eine gute Agentur wird dieses Gespräch sorgfältig vorbereiten und sich Zeit für die Durchführung nehmen. Dabei werden die Firmengeschichte, das Selbstverständnis, die Produkte, die Unternehmensziele und die Kundenzielgruppe genau erörtert. Auf der Grundlage dieser Vorarbeiten werden dann  passende Designs erarbeitet. Dabei nutzt die PowerPoint-Agentur die umfangreichen Erfahrungen aus unzähligen erfolgreichen Kundenprojekten. Die Experten wissen, wie unterschiedliche Inhalte an verschiedene Zielgruppen am besten vermittelt werden können. Die erarbeiteten Vorschläge werden dann mit dem Kunden abgestimmt.  

Wenn Sie Ihr Publikum überzeugen wollen, müssen Sie wissen wer vor Ihnen sitzt 

Wer seine Zielgruppe für sich gewinnen willmuss sie ernst nehmenEs ist wichtig, das Publikum genau zu analysieren. Welche Wünsche, Ziele oder Probleme hat das Auditorium? An welchen Informationen sind die Zuschauer wahrscheinlich besonders interessiert und was ist für sie weniger wichtig? Sitzen eher Entscheider im Publikum oder zum großen Teil Analysten? Eine möglichst genaue Kenntnis über den Wissensstand und Wissensbedarf der Zuschauer entscheidet über die Gestaltung der einzelnen Folien. Nur dann, wenn die Zuschauer genau das erhalten, was sie benötigen, wird die Präsentation ein Erfolg. Für eine Präsentations-Agentur ist die genaue Beantwortung dieser Fragen ein fester Bestandteil der Vorbereitung. Die Präsentations-Agenturen haben in diesem Thema Routine und helfen Unternehmern bei der Zielgruppenanalyse. 

Die perfekte Vorbereitung ist die Grundvoraussetzung für den Präsentationserfolg 

Bevor die ersten Folien gestaltet werden, müssen Sie einige grundlegende Entscheidungen treffen. Legen Sie hier fest, wie Ihre PowerPoint-Präsentation später aussehen soll: 

  • Wer ist Ihre Zielgruppe, bzw. welches Publikum sollen Ihre Folien ansprechen?  
  • Soll die Präsentation eher sachlich nüchtern sein oder wollen Sie mit optischen Effekten beeindrucken?  
  • Wollen Sie Ihre Präsentation im Hoch- oder im Querformat erstellen?  
  • Welcher Hintergrund bietet sich an? Soll sich der gleiche Hintergrund über die gesamte Präsentation hinziehen, oder wäre es von Vorteil den Hintergrund hin und wieder zu wechseln? 
  • Welche Inhalte möchten Sie unterbringen? Genügen Ihnen Stichworte? Oder wollen Sie Tabellen, Fotos oder Videos einbinden?   

Ihre Präsentations-Agentur garantiert nach dem Briefing-Gespräch die perfekte Vorbereitung der Präsentation. 

Entwicklung eines passenden Designkonzeptes 

Wer eine Präsentation erstellen lässt, bekommt ein Design, das zum Selbstverständnis des Unternehmens passt und aktuelle Design-Trends berücksichtigt. Aus unterschiedlichen Designideen gilt es, die Beste für die PowerPoint Präsentation Folien zu wählen. Eine informative und optisch klare Umsetzung erleichtert das Verständnis der Inhalte und ist wesentlicher Bestandteil für eine professionelle Präsentation. Die Abstimmung mit dem Corporate Design ist ein wichtiger Aspekt für den Erfolg. 

Professionelle Gestaltung von Tabellen, Charts, Diagrammen 

Fast keine PowerPoint-Präsentation kommt ohne Diagramme und Tabellen aus, sind sie doch eines der gängigsten Mittel um Daten und Kennzahlen darzustellen. Doch Tabellen und Diagramme nutzen nur dann etwas, wenn sie wirksam gestaltet sind. Daher sollten Sie bei der Gestaltung von Tabellen vor allem darauf achten, dass diese nicht unübersichtlich werden. Wie auch bei anderen Elementen in einer Präsentation sollte man sich am Anfang stets die Frage stellen: Ist eine Tabelle an dieser Stelle die beste Möglichkeit um meine Aussage zu präsentieren?

Zu beachten ist dabei, dass nicht nur Ihre Präsentationszeit eingeschränkt ist, sondern auch die Bedingungen während der Präsentation nicht immer im Voraus feststehen. Können Sie die Tabelle etwa nicht in ausreichend hoher Auflösung darstellen, macht es wenig Sinn, sie dem Publikum zu präsentieren. Dann könnte sie nämlich nicht wirklich von allen Zuschauern gut gesehen werden. Wann eine Tabelle oder ein Diagramm eingesetzt werden sollte und wie sie aufbereitet werden muss, um verstanden zu werden, weiß die Präsentations-Agentur.  

Ein gutes Storytelling macht Ihre Präsentation für das Publikum unwiderstehlich 

Storytelling ist eine Königsdisziplin bei modernen Präsentationen. Präsentations-Agenturen wissen, wie man eine Präsentation in eine Geschichte einzufügen. Wenn es Ihnen gelingt Ihren PowerPoint-Vortrag in eine gute Geschichte einzubetten, können Sie den Erfolg Ihrer Präsentation deutlich steigern. Neuropsychologen bestätigen, dass unser Gehirn Botschaften, die in eine gute Geschichte eingewoben sind, besonders gut aufnehmen. Wenn Sie Ihre Präsentation mit einer guten Geschichte verbinden, können Sie nicht nur nüchterne Fakten vermitteln, sondern Sie nehmen das Publikum mit auf eine persönliche Fantasiereise. Damit haben Sie die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihres Publikums. Die Geschichte können sie vor der eigentlichen Präsentation, sozusagen als Einführung erzählen. Wirkungsvoller ist die Einbettung der gesamten Präsentation in eine interessante Story. Wir sind alle für gute Geschichten empfänglich, deshalb ist dieses Instrument auch bei allen Zielgruppen erfolgreich einsetzbar. 

Auch die professionelle Veredelung einer Präsentation lohnt sich  

Es muss nicht immer der PowerPoint Voll-Service sein. Es kann auch sehr effektiv sein, eine bestehende PowerPoint-Präsentation überarbeiten zu lassen. Denn selbst wenn Konzept und Gliederung bereits feststehen, kann eine gute Präsentations-Agentur aus den einzelnen Folien kleine Meisterwerke machen, die mit einem Top-Design und überzeugender Bildsprache zu einem „Game-Changer“ werden können. Eine Präsentationsüberarbeitung macht für jeden Auftritt vor externem Publikum Sinn. Der Qualitätsunterschied wird erheblich sein. 

Fazit 

Letztlich gibt es viele gute Gründe, eine Präsentation erstellen zu lassen. Gute Agenturen arbeiten schnell, gründlich und erfolgsorientiert. Außerdem können Präsentationsprofis in kürzerer Zeit bessere Ergebnisse erzielen, als Mitarbeiter oder Führungskräfte. Dadurch wird der Erfolg der Präsentation bei den gewünschten Zielgruppen planbar. Die im Unternehmen eingesparte Manpower kann in anderen Bereichen eingesetzt werden.   

Mittlerweile spricht es sich immer mehr herum, dass moderne und erfolgreiche Kommunikation ohne gute Geschichten nicht auskommt. Auch bei PowerPoint-Präsentation wird dieses Stilelement immer häufiger verwendet. Aber was macht eine gute Geschichte aus, und wie setzt man die Idee zu einer Geschichte professionell an? Das verrate ich Ihnen im vorliegenden Blogbeitrag.

Man liest immer häufiger vom Nutzen des Storytelling, auch wir haben schon darüber geschrieben. Ich erlebe das auch bei Vorträgen mit steigender Tendenz. Immer mehr Redner wollen durch interessante Geschichten beim Publikum punkten. Doch leider klappt das längst nicht immer so wie erhofft. Nicht selten kommt die Geschichte, die um die Präsentation herum gewoben werden soll, bei den Zuschauern nicht an. Anstatt dem Presenter gebannt zu folgen, fangen sie an mit dem Nachbarn zu tuscheln oder mit ihrem Handy zu spielen. Selbst wenn der Redner rhetorisch durchaus begabt ist, kann das Storytelling trotzdem daneben gehen. Einige Tipps sollten Sie beachten.

1. Legen Sie keine Faktensammlung an, sondern konzentrieren Sie sich auf die Story!

Es geht nicht darum, möglichst viele Informationen in eine Geschichte hinein zu basteln. Viele Referenten wollen oft so viele Infos wie möglich unterbringen. Das geht fast automatisch zulasten der Story. Legen Sie Wert darauf bei Ihrem Publikum Emotionen zu erzeugen. Es ist besser, Sie können Ihrem Publikum drei wichtige Informationen durch eine spannende Geschichte „verkaufen“, als zwölf Fakten unterzubringen, die aber Ihre Geschichte so öde macht, dass niemand zuhört. Überlegen Sie ganz genau, welche Emotionen Sie bei Ihrem Auditorium auslösen wollen. Welches Gefühl wäre hilfreich für den Erfolg Ihrer Präsentation?

2. Binden Sie das Publikum in die Geschichte ein!

Ihre Zuhörer werden von Ihrer Geschichte eher gepackt sein, wenn sie sich in die Handlung gut hineinversetzen können. Die Story sollte also nicht primär das Ziel verfolgen, Sie oder Ihr Produkt gut aussehen zu lassen. Stellen Sie Ihr Publikum in den Fokus Ihrer Überlegungen. Wenn sich die Menschen, die Ihnen zuhören, mit der Geschichte identifizieren können, haben Sie gute Chancen, dass sie sich auch mit der Botschaft der Story identifizieren.

3. Bauen Sie Ihre Story professionell auf!

Gute Geschichten ähneln sich in ihrer Struktur und das seit mehreren Tausend Jahren Menschheitsgeschichte. Die Protagonisten (Held, Heldin, oder Gruppe) werden zunächst vorgestellt. Sie müssen dann Abenteuer bestehen und können am Ende der Geschichte einen Erfolg (das kann auch nur ein Erkenntnisgewinn sein) für sich verbuchen. Auch für die Story in Ihrer Präsentation brauchen Sie einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss.

Der Anfang

Hier führen Sie das Publikum sozusagen in das Stück ein und erklären, um was es in Ihrer Geschichte überhaupt geht. Die Situation der handelnden Figuren ist hier noch entspannt und unter Kontrolle.

Der Mittelteil

Hier passiert das Unerwartete. Unsere Helden werden mit einem Problem konfrontiert. Um es zu lösen, müssen sie handeln. Hier zeigen Sie, welche Handlungen notwendig sind, um zu einer Lösung zu gelangen.

Der Schlussteil

Die Helden haben gesiegt. Auf sie wartet eine positiv veränderte Welt. Wenn Sie die Geschichte richtig erzählt haben, identifiziert sich Ihr Publikum mit der Erzählung und möchte für sich ebenfalls diese positiven Veränderungen in seinem Leben.

So simpel dieses Schema auch erscheinen mag, im Grunde funktionieren fast alle Hollywood-Blockbuster nach dieser einfachen Formel. Wenn Sie etwas Energie in die Entwicklung Ihrer Geschichte investieren, können Sie eine Story in Ihre Präsentation einbinden, die das Publikum wirklich emotional dorthin führt, wo Sie es gerne hätten.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint-Trainings und Präsentationsschulungen inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Eine PowerPoint-Präsentation kann schnell langweilig werden, wenn die Zuschauer außer den Folien nichts zu sehen bekommen. Das geschickte Einbinden von einem Gegenstand, der mit dem Präsentationsthema in Verbindung gebracht wird, kann eine interessante zusätzliche dreidimensionale Komponente in Ihre Präsentation bringen.

Geben Sie dem Gegenstand den Vorrang

In PowerPoint-Präsentationen sind häufig Abbildungen zu sehen. Bilder von Produkten zum Beispiel, die in der Präsentation vorgestellt werden sollen. Es stimmt zwar, dass ein Bild oft mehr sagt als Tausend Worte, aber besser als ein Bild von einem Gegenstand ist der Gegenstand selbst. Wenn Sie etwa ein innovatives neues Handy bewerben wollen, sind Fotos gut für einen ersten Eindruck. Wenn Sie Ihrem Publikum ein besseres Verständnis von diesem Handy geben wollen und der Kreis Ihrer Zuschauer nicht allzu groß ist, können Sie ein paar Original-Exemplare herumgehen lassen. Ihr Auditorium merkt dadurch, wie sich das Mobiltelefon anfühlt, wie schwer es ist, vielleicht geht sogar ein leichter Geruch von ihm aus.

Sie geben Ihrem Publikum die Möglichkeit mit weiteren Sinnen wie der Haptik Ihr Produkt wahrzunehmen. Es wird dadurch erfahrbarer. Bei der Präsentation eines neuen Pkws wird dem Fachpublikum fast immer ein Original-Wagen gezeigt, den man aus der Nähe bestaunen kann und in dessen Innenraum man vielleicht sogar Probe sitzen darf. Es ist natürlich nicht immer möglich, ein Produkt zum Beispiel während einer Unternehmenspräsentation im Original zu zeigen. Man denke nur an Bürogebäude, Luxusdampfer, Großraumflugzeuge oder einen Tyrannosaurus Rex. Hier kann eine Nachbildung im passenden Maßstab nützlich sein.

Vorteile bei der Präsentation mit Gegenständen

Ein Objekt in 3-D bringt einfach eine zusätzliche Dimension in Ihren Vortrag und hilft dem Gehirn bei der Verarbeitung von Informationen. Durch Objekte lassen sich oft auch abstrakte Fakten anschaulich vermitteln. Nehmen wir an, Sie wollten die Konzentration einer chemischen Substanz in einem Produkt erklären und die Verträglichkeit für die Umwelt zu verdeutlichen. Dann könnten Sie vielleicht ein mit Wasser gefülltes Aquariumbecken aufstellen. Sie bitten Ihr Publikum sich nun 400 dieser Becken vorzustellen, die zusammen einen Behälter ergeben. Dann geben Sie mit einer Pipette einen Tropfen Wasser in das Aquarium und erklären, dass auf 400 Becken gerade einmal ein Tropfen dieser Substanz der Konzentration in Ihrem Produkt entspricht. Damit können die Zuschauer mehr anfangen als mit einer nackten Zahl. Ein ähnliches Beispiel ist das Aufstapeln von Zuckerwürfeln, um zu zeigen, wie hoch der Zuckergehalt in einem üblichen Erfrischungsgetränk im Vergleich zu einem gesunden Getränk  ist.

Kombinieren Sie auch mal unpassende Dinge

Ein weiterer Trick um das Publikum neugierig zu machen, ist das Verbinden von scheinbar unpassenden Dingen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Sie könnten zum Beispiel ein Poster des Kölner Doms aufhängen und Ihre Zuhörer fragen, was der Kirchenbau mit Ihrem Produkt zu tun haben könnte. Vielleicht fügen Sie noch hinzu, dass es eine bestimmte Zahl von Gemeinsamkeiten gibt (je nachdem was Ihnen dazu einfällt), die Sie in Ihrem Vortrag aufzeigen werden. Wichtig ist natürlich, dass tatsächlich Parallelen oder Gemeinsamkeiten zwischen Ihrem Thema und dem scheinbar nicht passenden Objekt existieren. Wichtig ist in diesem Fall, dass die Auflösung Ihres „Rätsels“ durch die Präsentation genug Neugierde erzeugt. Spielen Sie mit Ihrer eigenen Kreativität. Was lässt sich für Ihre Präsentation verwenden? Ein Roboter, eine Biene, Barack Obama, ein Plüschhase, die Mona Lisa? Je absurder oder provokanter desto größer die Neugier. Achten Sie dabei natürlich immer auf die guten Sitten und die Gefühle Ihres Publikums.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Während einer PowerPoint-Präsentation müssen die Zuschauer meistens eine Menge von Informationen in kurzer Zeit verarbeiten. Da besteht schnell die Gefahr, dass wichtige Aspekte und Botschaften nicht richtig erfasst werden. Mithilfe eines Flipcharts können Sie auch komplizierte Fakten verständlich skizzieren. In diesem Blogartikel verrate ich Ihnen, warum und wann sich der Einsatz eines Flipcharts während der eigenen Präsentation lohnt.

Was für den Flipchart spricht

Eine PowerPoint-Präsentation kann schon anstrengend sein. Der Referent hält seinen Vortag, gleichzeitig zeigt er seine Folien, die meistens mit einer größeren Menge an Informationen versehen sind. Die Zuschauer müssen sich sehr konzentrieren, um sämtliche Informationen, die gleichzeitig auf sie zuströmen, aufzunehmen und richtig zu verarbeiten. Meistens werden dabei nicht alle Infos so abgespeichert, wie es sich der Referent wünscht. Richtig ärgerlich wird es, wenn gerade die wichtigsten Thesen von Ihrem Publikum entweder gar nicht oder nur fehlerhaft behalten werden. Im schlimmsten Fall wird ausgerechnet die wichtigste Information des ganzen Vortrages nicht verstanden. Das Risiko wird noch größer, wenn es in Ihrer Präsentation um wirklich komplexe Sachverhalte geht.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, könnte die Lösung darin bestehen, Ihre Präsentation etwas zu entschleunigen, um komplizierte Informationen vereinfacht zu vermitteln. Dazu eignet sich ein Flipchart sehr gut. Hier können Sie mit einfachen Skizzen Details Ihrer Argumentation deutlicher machen. Wenn Sie zusätzliche Medien außer Ihrem Foliensatz nutzen, bringt der Medienmix auch etwas Auflockerung in Ihren Vortrag. Der Gang zum Flipchart ist für Ihr Publikum eine Abwechslung und für Sie die Möglichkeit, sich auf der Bühne zu bewegen und die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema zu lenken.

So setzen Sie den Flipchart wirkungsvoll ein

Wenn Sie jetzt einwenden, Sie könnten nicht so gut zeichnen, kann ich Sie beruhigen. Es kommt nicht so sehr darauf an, wie perfekt Sie sind, sondern wie gut Sie Ihre Skizze und die darin enthaltene Information erklären. In den meisten Fällen genügen einfache geometrische Formen wie Kreise, Quadrate und Dreiecke, ein Strichmännchen oder ein Smiley. Haben Sie ruhig den Mut und sagen Sie was Ihre Gemälde darstellen sollen. Wenn Sie Autos malen wie ein Dreijähriger, ist das nicht schlimm, solange die Zuschauer wissen, dass es ein Auto sein soll. Wenn Sie einen Hund malen wollen und der sieht eher aus wie ein Esel, dann nehmen Sie es mit Humor und kommentieren Sie das Zeichenergebnis entsprechend. Ihr Publikum wird diese Auflockerung durch einen Scherz über Ihre Malkünste dankbar aufnehmen. Die Aufmerksamkeit haben Sie trotzdem.

Oft sind keine Zeichnungen notwendig. Es genügt manchmal schon, wichtige Stichworte aufzuschreiben und einzeln zu erläutern. Überlegen Sie während Ihrer Vorbereitung, welche Punkte Ihrer Präsentation besonders wichtig oder auch besonders kompliziert sind. Fragen Sie sich, auf welche Art die Information dargestellt werden kann, damit der Inhalt klarer wird.  Tipps zur besseren Gestaltung von Flipcharts gibt es zudem kostenlos in Hülle und Fülle im Internet. Auf Youtube finden Sie zum Beispiel einen Kurs in 14 Teilen, in dem Sie wichtige Anregungen für das eigene Erstellen von Skizzen lernen können.

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Achten Sie darauf, dass Ihnen gute Stifte zur Verfügung stehen. Wenn Sie für eine Veranstaltung ein Flipchart buchen, sind häufig keine oder nur verbrauchte Stifte verfügbar. Zur Sicherheit sollten Sie immer einen Satz frischer Stifte selbst mitbringen.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

PowerPoint-Präsentationen können sich je nach Zweck in ihrem Aufbau stark unterscheiden. Wenn zum Beispiel die Darstellung von Arbeitsergebnissen im Vordergrund steht, bietet sich das Pyramidale Präsentieren an. Dabei wird der übliche Kommunikationsablauf umgedreht, indem man mit dem Fazit beginnt.

Das Konzept des Pyramidalen Prinzips

Das Pyramidale Prinzip ist ein Konzept, das von der ehemaligen McKinsey-Mitarbeiterin Barbara Minto entwickelt wurde. Es wird oft auch als Minto-Prinzip bezeichnet. Sie hat es so ausformuliert, dass es für persönliche Kommunikation, Vorträge, Präsentationen, Briefe, Berichte oder nahezu jede andere Form von Kommunikation genutzt werden kann.

Im Bereich der Präsentationen gibt es interessante Anwendungsmöglichkeiten dazu. PowerPoint-Präsentationen ähneln sich meistens im Aufbau. In der Regel wird ein Argument an das nächste geknüpft und am Ende der Präsentation wird dem Publikum eine Schlussfolgerung oder ein Endergebnis vorgestellt.  Die grobe Struktur besteht aus Einleitung – Argument 1 – Argument 2 – Argument 3 usw. – Schlussfolgerung – Ende.

Pyramidales Präsentieren

Die Pyramidale Präsentation stellt die Kernaussagen gleich an den Anfang. Entscheidende Erkenntnisse, Ergebnisse, Vorschläge oder Maßnahmen werden den Zuschauern gleich zu Beginn vermittelt. Diese Kernaussagen werden in der Folge mit immer weiteren Teilaussagen belegt und konkretisiert. An der Spitze dieser Pyramide steht also die Quintessenz. Weitere unterstützende Details bilden nacheinander die breiter werdende Basis. Die so entstehende Struktur gleicht einer Pyramide, die theoretisch unbegrenzt nach unten in die Breite wachsen kann.

Wie groß die Pyramide wird, hängt vor allem vom Thema, der Zielgruppe und der zur Verfügung stehenden Zeit ab. Bei einem kurzen Impulsreferat wie die Detailtiefe relativ gering sein. Bei einem Abschlussbericht können die aufgeführten Informationen viel Platz einnehmen. Barbara Minto hatte in den 1970er Jahren Kriterien für das Prinzip entwickelt, die später noch ergänzt wurden. Eine Kernaussage wird durch weitere Argumentationsebenen unterstützt. Für diese Ebenen muss das sogenannte GÜTE-Siegel erfüllt sein. Das bedeutet, die Aussagen müssen Gleichartig, Überschneidungsfrei, Treffend und Erschöpfend gestaltet sein.

Die Anwendung des Pyramidalen Prinzips

Präsentationen dieser Art werden vor allem gewählt, wenn Ergebnisse vorgestellt oder diskutiert werden sollen und im Zentrum der Betrachtung stehen. Consultingunternehmen benutzen diese Methode sehr gerne. Die Formulierung „to make it Minto“ gilt in dieser Branche schon als feste Redewendung. Beispielsweise kommen Präsentationen nach dem Pyramidalen Prinzip in der Projektarbeit häufiger zum Einsatz. Wenn es um Entscheidungen geht, oder wenn Ergebnisse intensiv besprochen werden sollen, macht es Sinn die Ergebnisse oder Kernaussagen an den Beginn einer Präsentation zu stellen.

Der pyramidale Aufbau einer Präsentation bietet einige Vorteile für das Publikum und den Presenter. Der klare Aufbau ermöglicht das schnelle Erfassen der wesentlichen Kernaussagen. Man kann auf diese Weise komplexe, unübersichtliche Inhalte für das Publikum besser nachvollziehbar präsentieren. Werden die Kernaussagen gleich am Anfang vorgestellt, können die Zuhörer alle zusätzlichen Argumente, die während der Präsentation hinzugefügt werden, optimal mit den Kernaussagen verbinden. Der Präsentator selbst verfügt über eine sehr klare Struktur, die hilft die Präsentation vorzubereiten, ohne dabei wichtige Aspekte zu übersehen.

Die pyramidale Präsentation lässt sich allerdings bei bestimmten Aufgabenstellungen nicht optimal einsetzen. Bei Lehrveranstaltungen ist es nicht ratsam mit dem Endergebnis zu beginnen, denn hier soll die Entwicklung eines Themas hin zur Lösung in einzelnen Schritten vermittelt werden. Auch bei emotional aufgeladenen Präsentationen darf das Endresultat nicht an erster Stelle des Vortrages stehen.

Beitragsbild: © Depositphotos.com/RealVector


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wenn Sie an Ihrer PowerPoint-Präsentation arbeiten, sollten Sie sich auch Gedanken über Ihre Alleinstellungsmerkmale (USP) machen. Denn Einzigartigkeit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine gelungene Präsentation. Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen eine erste Hilfestellung in diesem Artikel geben.

USP?

Sie haben bestimmt schon die Buchstabenkombination „USP“ gesehen. Dahinter verbirgt sich der Begriff „Unique Selling Proposition“ oder „Unique Selling Point“. Damit wird ein herausragendes Leistungsmerkmal beschrieben, das sich klar vom Wettbewerb abhebt. Das Alleinstellungsmerkmal kann sich zum Beispiel auf die Qualität oder die Leistungsmerkmale eines Produktes beziehen oder auf den außergewöhnlichen Umfang einer Dienstleistung. In jedem Fall ist das Ziel des USP eine klare Spitzenpositionierung des eigenen Angebots im Vergleich zur Konkurrenz.

Mit einem USP haben Sie einen spannenden Aufmacher für Ihre Performance. Wie findet man für die eigene Präsentation den USP? Ich gebe zu, das ist nicht immer so einfach. Wenn Sie eine Präsentation über eine Weltneuheit erstellen wollen, haben Sie Glück gehabt. Bei einem Statusreport zu einem SAP-Projekt wird es schwieriger. Trotzdem kann es sehr nützlich sein, über den möglichen USP etwas genauer nachzudenken. Was macht Ihren Vortrag einzigartig? Sind es die Produkte oder die Informationen, die Sie vorstellen? Was könnte neu oder besonders für Ihr Publikum sein? Oder sind Sie selbst vielleicht die besondere Attraktion? Was könnten die Zuschauer bei Ihnen erfahren oder erleben, was in dieser Form woanders nicht für sie erhältlich ist?

Mit diesen Fragen zum USP

Möglicherweise können Sie aus den folgenden Fragen ein paar Inspirationen für Ihre aktuelle Folienpräsentation bekommen:

• Zeigen Sie in Ihrer Präsentation eine Weltneuheit?
• Gehören Sie zu den ersten, die in einer Präsentation auf etwas hinweisen?
• Gibt es neue Ideen in Ihrer Präsentation?
• Sind Sie auf irgendeinem Gebiet Pionier?
• Gibt es Superlative wie „die größten“, „die preiswertesten“, die „schnellsten“ etc.?
• Gibt es einen herausragenden Nutzen?
• Gibt es eine regionale Besonderheit (der erste Anbieter in Stuttgart, das größte Autohaus in Bayern  oder der größte Dienstleister seiner Art im Rhein-Main-Gebiet)?

Oft ist es notwendig, etwas intensiver über diese Fragen nachzudenken, denn nicht selten übersieht man Alleinstellungsmerkmale auf den ersten Blick. Es muss auch nicht immer der ganz große „Wurf“ sein, schon eine Besonderheit in kleineren Teilbereichen könnten eine interessante Geschichte enthalten – wie beispielsweise ein exklusives Pflegewachs, das in einem Autohaus an Kunden weitergegeben wird. Vielleicht sind ja auch wirklich Sie selbst die einmalige Geschichte in Ihrer Präsentation. Der erste Arzt, der eine Präsentation über indianische Heilkräuter hält, oder der verurteilte Einbrecher, der in einem Vortrag über Einbruchschutztechnik spricht, wären sicher ein interessanter USP.

Fazit

Alleinstellungsmerkmale sind nicht in jeder Präsentation zu entdecken, aber es lohnt sich, auf die Suche zu gehen, ob man doch fündig wird. Denn eines steht fest: Menschen lassen sich meistens durch Alleinstellungsmerkmale beeindrucken, und das bietet Ihnen die Chance, zusätzliche Aufmerksamkeit für Ihr Thema zu erzeugen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Was ist die zentrale Botschaft Ihrer PowerPoint-Präsentation? Können Sie die Essenz Ihres Vortrages in wenigen Sätzen zusammenfassen? Wenn Sie die Antwort auf diese Fragen nicht wissen, sollten Sie sich etwas intensiver mit diesem Thema befassen.

Ich habe berufsbedingt wirklich schon eine Menge Präsentationen gesehen, und ich nehme an, dass es Ihnen ähnlich geht. Darunter waren auch viele wirklich gute PowerPoint-Präsentationen, die von gut vorbereiteten Rednern professionell vorgetragen wurden.

Trotzdem habe ich häufig feststellen müssen, dass mich die Darbietung des Redners nicht wirklich gepackt hat. Bei der Menge an Informationen, die in einem Vortrag üblicherweise vermittelt werden, ist in diesen Fällen wenig wirklich hängen geblieben. Meistens habe ich mir nach dem Ende einer solchen Präsentation die Frage gestellt, warum er mir und dem Rest des Publikums das alles erzählt hat. Etwas hat gefehlt: die zentrale Botschaft. Was will mir der Redner außer einer Reihe Fakten mit auf den Weg geben?

Warum ist das Formulieren der Kernbotschaft so wichtig?

Die Kernbotschaft, also die zentrale Botschaft, ist sozusagen die Essenz Ihrer Präsentation. Sie ist der Grund, warum Sie überhaupt einen Vortrag halten wollen. Denn sicher wollen Sie mit Ihren professionell gestalteten Slides und dem präzise eingeübten Vortag etwas bewirken. Sie wollen Ihr Publikum überzeugen und möchten idealerweise die Menschen durch Ihre Präsentation zu etwas bewegen. Sie wollen eine Meinung bilden. Um das zu erreichen, muss Ihnen die Kernbotschaft selbst klar sein. Zum Beispiel:

– Unser neues Modell ist der beste/günstigste/sparsamste Mittelklasse-PKW auf dem Markt,
– regelmäßige Bewegung hält Sie bis ins hohe Alter gesund und fit,
– Elektromotoren sind Verbrennungsmotoren überlegen,
– Die Partei XY setzt sich für Ihre Rechte ein.

Die zentrale Botschaft – die Essenz Ihrer Präsentation

Diese Essenz ist das Rückgrat Ihrer Präsentation. Sie wissen, welche Botschaft Sie in die Köpfe Ihrer Zuhörer pflanzen wollen. Nun können Sie überlegen, welche Fakten, Argumente und Beispiele Sie in Ihre Präsentation einbauen können, um Ihre Kernbotschaft zu untermauern. Was ist wirklich überzeugend? Was muss erwähnt werden, damit Ihr Publikum Ihre Geschichte „kauft“?

Nehmen wir das oben erwähnte Beispiel des besten Mittelklasse-PKWs. Welche Gefahr besteht, wenn Sie sich nicht vorher Gedanken über die zentrale Botschaft machen? Sie reihen in Ihrer Präsentation leicht eine Vielzahl von Informationen aneinander: über das Entwicklungszentrum, das dieses neue Modell konzipiert hat, die große Bandbreite an Motoren, die tollen Sonderlackierungen, das Grußwort des Vorstands zum großen Wurf und das bundesweite Netz an Vertragswerkstätten. Zum Schluss wissen die Zuhörer womöglich alles über diesen Wagen, nur nicht warum sie ihn kaufen sollen. Deshalb müssen Sie sich im Vorfeld genau darüber Gedanken machen und diese wichtige Frage zunächst für sich beantworten. Wenn Sie die Antwort kennen, können Sie Ihren Vortrag so gestalten, dass Sie die Inhalte der Folien so auswählen, dass diese die Kernbotschaft bestätigen.

Ob Ihre aktuelle PowerPoint-Präsentation eine zentrale Botschaft enthält, können Sie schnell feststellen. Versuchen Sie die gesamte Präsentation in zwei bis drei Sätzen zusammenzufassen. Gelingt Ihnen das nicht, wäre es ratsam, nochmals genau zu überlegen, was Sie mit Ihrem Vortag erreichen wollen und ob alle Inhalte wirklich auf dieses Ziel abgestimmt sind.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.