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Was haben viele Fernsehserien oder Spielfilmreihen wir Krieg der Sterne mit Ihrer Präsentation zu tun? Einzelne Folgen enden oft mit einer packenden Szene, die den Zuschauer auf die Fortsetzung neugierig machen soll. Wie wird es mit der Geschichte weitergehen? Dieses Stilelement nennt man Cliffhanger, weil der Zuschauer in einer Art Schwebezustand der Neugier gehalten wird. Diese Technik können Sie sich für Ihre Präsentation auch zunutze machen. Neben überzeugenden Fakten ist das Erzeugen von Emotionen ein wirksames Mittel, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu gewinnen.

Bauen Sie also in Ihre nächste Firmenpräsentation einen Cliffhanger ein und halten Sie Ihr Publikum unter Spannung. Wann hören Ihnen Ihre Zuschauer bei einer Präsentation konzentriert zu? Natürlich wenn Sie interessante Informationen präsentieren. Wenn Sie diese Infos spannend vermitteln, hört Ihr Publikum durchgehend konzentriert zu, weil Spannung automatisch Aufmerksamkeit erzeugt.

Cliffhanger in der Einleitung

In dieser Variante werden Storytelling und Cliffhanger miteinander verbunden. Sie können Ihre Präsentation mit einer Geschichte beginnen, die einen direkten Bezug zu Ihrem Präsentationsthema hat. Sie erzählen die Geschichte jedoch nicht bis zum Ende. Kurz bevor die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht, stoppen Sie Ihre Erzählung mit dem Hinweis, dass Sie am Ende der Präsentation schildern werden, wie die Geschichte endet. Die Neugier des Publikums ist geweckt, und sie werden nun aufmerksamer Ihrem Vortrag folgen.

Neuigkeiten-Cliffhanger

Gibt es Neuigkeiten, die Sie Ihrem Publikum während Ihrer Präsentation mitteilen wollen? Dann könnten Sie diese „News“ ein wenig aufteilen. Einige Neuigkeiten erläutern Sie schon zu Beginn Ihres Vortrages; die wichtigste Neuigkeit behalten Sie für den Schluss zurück. Sie erzählen also zunächst, was sich zum Beispiel in Ihrem Unternehmen in letzter Zeit getan hat, dass es aber noch eine richtige Überraschung zu verkünden gibt. Was das nun ist, werden Sie erst am Ende der Veranstaltung mitteilen. Eine weitere Variante wäre zum Beispiel: „Wir haben in diesem Jahr eine sensationelle Umsatzsteigerung erzielt. Wie hoch sie genau ausfällt, verrate ich Ihnen am Ende meines Vortrages.“

Problem-Lösung-Cliffhanger

Sie beginnen Ihren Vortag mit einer Problembeschreibung, die mit Ihrem Thema zu tun hat. Dann erklären Sie, dass Sie heute die Lösung für alle genannten Probleme präsentieren werden. Versprechen Sie, dass am Ende der Präsentation jeder Teilnehmer wissen wird, wie die Lösung aussieht.

Sprechpausen als Mini-Cliffhanger

Den Mini-Cliffhanger kennen Sie aus unzähligen Quizshows. Wenn Günther Jauch bei „Wer wird Millionär?“ auflöst, ob die Antwort des Quizkandidaten richtig ist, oder ob er alles verspielt hat, macht der Quizmaster gerne Kunstpausen, um die Spannung zu erhöhen. Diese Technik können Sie genauso nutzen, um die Bedeutung einer Aussage zu unterstreichen und Spannung aufzubauen. Zum Beispiel: „Wir konnten unsere Verkaufszahlen auch in diesem Jahr erhöhen … und zwar … um sensationelle … 30 Prozent.“  Diese Technik der Mini-Cliffhanger sollten Sie jedoch wohldosiert einsetzen, sonst glaubt Ihr Publikum noch, Sie hätten ein Sprachproblem. Um die Bedeutung bestimmter Aussagen zu unterstreichen, sind Mini-Cliffhanger ein sehr effektives Stilmittel.

Cliffhanger vor dem Beginn des Vortrags

Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt, dass Referenten schon mit Ihrem Vortrag beginnen, während sie noch auf dem Weg zur Bühne sind. Damit verpufft in der Regel alles was in dieser Zeitspanne gesagt wird. Der Gegenentwurf wäre hier der Cliffhanger, bevor Sie noch ein einziges Wort gesagt haben. Sie gehen auf die Bühne, und bevor Sie mit Ihrer Begrüßung beginnen, blicken Sie einen Moment schweigend auf Ihr Publikum. Die Zuschauer haben in diesem kurzen Augenblick die Gelegenheit sich auf die neue Person, die nun auf der Bühne steht, zu konzentrieren. Erst nach einem kurzen Moment der Ruhe beginnen Sie mit Ihrer Präsentation.

Der Cliffhanger kann immer genutzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Überlegen Sie sich schon beim Erstellen Ihrer PowerPoint-Präsentation, wo diese Technik sinnvoll eigensetzt werden könnte.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint-Trainings und Präsentationsschulungen inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Viele Unternehmen wenden eine Menge Energie auf, um mit ihren Zielgruppen in einen Dialog zu treten.  Sie nutzen unter anderem Blogs und Social Media wie Facebook, um einen engeren Kontakt mit potenziellen Käufern herzustellen. Dadurch erfährt der Unternehmer mehr über die Bedürfnisse und den Wissensstand seiner Zielgruppe. Hinzu kommt: Der Kunde, der sich mit einem Unternehmen aktiv austauscht, ist konzentrierter und aufnahmebereiter, als derjenige der sich nur passiv berieseln lässt. Das ist bei Ihrer Präsentation genauso der Fall. Versuchen Sie deshalb während der Präsentation mit Ihrem Publikum ins Gespräch zu kommen.

Sie kennen die Situation bestimmt aus Ihrer Schulzeit und aus unzähligen Präsentationen, die Sie in der Berufswelt erlebt haben: Wenn vorne jemand eine Dreiviertelstunde über ein Thema referiert, passiert es leicht, dass man unkonzentriert wird und mit den Gedanken abschweift. Das passiert sogar, wenn man sich für das Thema eigentlich interessiert. Die Unterteilung in einen aktiven Teil (Referent) und einen passiven Teil (Publikum) birgt bei jeder Präsentation die Gefahr, dass gerade bei der Erläuterung eines wichtigen Sachverhalts ein großer Teil der Zuhörer mit der Aufmerksamkeit nicht ganz bei der Sache ist. Um aus der Frontalunterricht-Situation herauszukommen, sollten Sie Ihr Publikum aktiv in Ihre Präsentation einbinden. Damit bringen Sie Ihr Auditorium zum Mitdenken und erhöhen die Aufmerksamkeit.

Die Vorteile einer aktiven Einbindung

1. Das Publikum bleibt aufmerksam, wird zum Nachdenken oder sogar zum Mitmachen animiert,
2. Der Referent bekommt Redepausen und kann kurz verschnaufen, solange das Publikum etwas zu tun hat,
3. Die Präsentation wird durch die Aktivierung der Zuschauer aufgelockert,
4. Der Referent kann ein gemeinsames Erlebnis erzeugen, das zu einem positiven Grundgefühl und zu einer stärkeren Bereitschaft führt, mehr Zustimmung für die Präsentation zu bekommen.

Wie bindet man sein Publikum ein?

Dafür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten:

1. Zum Beispiel könnten Sie das Thema Ihrer Präsentation als Aufhänger für Fragen an das Publikum nutzen. Wenn Sie über ein Produkt oder eine Dienstleistung sprechen, sind Fragen nach den eigenen Erfahrungen Ihrer Zuhörer ein guter Einstieg. Etwa: „Wer von Ihnen hat schon eigene Erfahrungen mit XY gemacht? Was haben Sie erlebt?“ Damit können Sie auch besser erkennen, ob unter den Zuhörern eher eine ablehnende Haltung vorherrscht oder positive Berichte überwiegen.

2. Sie können Ihr Publikum auch um eine eigene Einschätzung rund um Ihr Thema bitten. Wenn Sie ein neues Modell eines Elektroautos in Ihrer Präsentation vorstellen wollen, könnten Sie zu Beginn Ihres Vortrages fragen, welchen Anteil Elektroautos wohl in zehn Jahren am Straßenverkehr haben werden.

3. Sie könnten auch das Publikum abstimmen lassen. Fragen Sie in unserem Beispiel, wer glaubt, dass in 10 Jahren 50% aller PKWs Elektroautos sein werden und um Handzeichen bitten.

4. Sie können Ihr Publikum auch auf eine Fantasiereise schicken, um beispielsweise in Gedanken einen idealen Endzustand entstehen lassen, der mit Ihrer Präsentation zu tun hat. Wenn Sie in Ihrer Präsentation für die Umgestaltung eines Stadtteils werben wollen, können Sie das Auditorium zum fertigen neuen Stadtareal führen: „Stellen Sie sich vor, dass dort wo jetzt noch die Durchgangsstraße für dauerhaften Lärm sorgt, schon bald eine begrünte Fußgängerzone zum Flanieren einlädt …“ Das Ende Ihrer Präsentation oder eines wichtigen Abschnitts Ihres Vortrags können Sie ebenfalls zum Dialog mit Ihrem Publikum nutzen.

5. Der obligatorische Satz: „Gibt es dazu Fragen?“ bietet eine Chance in ein direktes Gespräch mit den Teilnehmern zu kommen. Sie können auf diese Weise ein unmittelbares Feedback bekommen, ob Ihre Ausführungen verstanden wurden und ob Ihre Argumente Zustimmung erhalten.

Welche Art von Einbindung des Publikums auch immer für Sie passend erscheint, Sie sollten sehr sorgfältig überlegen, an welcher Stelle Ihrer Präsentation eine Frage passen könnte. Auch die Fragen selbst sollten sehr genau überlegt werden. Es gibt kaum etwas Peinlicheres als ein Publikum, das die Augen verdreht, weil die Fragen des Referenten dümmlich, unpassend oder zu abgehoben sind.

Ausführliche, weiterführende Informationen finden Sie im neuen Buch von Matthias Garten „Die Magicbox für Präsentationen“.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Das Einbinden von Videos oder Audiodateien in Ihre PowerPoint-Präsentation bietet zusätzliche Möglichkeiten, Informationen audiovisuell an Ihr Publikum weiterzugeben. Die Verwendung zusätzlicher Medien bringt Abwechslung und können gut genutzt werden, um den Zuschauern Informationen gehirngerecht zu präsentieren.

Sie kennen das geflügelte Wort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, und das stimmt tatsächlich. Unser Gehirn kann Bilder besser verarbeiten als das gesprochene Wort. Auch das ist schnell nachvollziehbar. Stellen Sie sich vor, ein Experte sollte Ihnen ein berühmtes Gemälde in zehn Minuten beschreiben, das Sie noch nicht kennen. Selbst wenn er sich gut ausdrücken kann und didaktisches Geschick beweist, werden Sie am Ende seiner Ausführung nur eine vage Vorstellung des Kunstwerkes haben. Wenn er sein Smartphone herausholt und Ihnen eine Abbildung des Gemäldes zeigt, erfassen Sie in wenigen Augenblicken, was er gemeint hat.

Bei Präsentationen ist das nicht anders. Stellen Sie sich vor, Sie sollen potenziellen Kunden den Prototypen eines neuen Sportwagens aus der Entwicklungsabteilung Ihres Konzerns erläutern. Sie können erzählen, dass der Bolide 8 Liter im Durchschnitt verbraucht, dass er in 4,3 Sekunden von null auf einhundert beschleunigt, und dass die Designer sich selbst übertroffen haben. Das wird wenig Begeisterung auslösen, wenn Sie nur ein paar Folien mit technischen Daten an die Wand werfen. Deutlich interessanter wird es, wenn Sie Fotos des Wagens aus verschiedenen Perspektiven zeigen.

Videos für mehr Anschaulichkeit

Aber wie groß wird Aufmerksamkeit und Neugier des Publikums sein, wenn Sie einen Film einspielen, der zeigt, wie der neue Wagen auf einer Teststrecke am Limit gefahren wird, idealerweise mit passendem Sound. Ein Film kann ein Produkt anschaulich und begreifbar machen. Neben einem Produkt, wie einem Sportwagen, könnte auch ein Imagefilm des Unternehmens an einer passenden Stelle während Ihrer Präsentation gezeigt werden. Dort wo noch nicht viel gezeigt werden kann, etwa beim Baubeginn eines neuen Büroviertels, können Computeranimationen veranschaulichen, wie der Gebäudekomplex nach Fertigstellung aussieht

Mit Videos können Sie das Kaufinteresse ankurbeln

Sie können mit Videos auch Kaufinteresse aufbauen, wenn Sie zum Beispiel Werbung für Ihr Angebot machen wollen. Wenn Sie mit Ihrer Präsentation das Vertrauen Ihrer Zuschauer gewinnen wollen, zum Beispiel weil Sie ein Seminar oder eine Weiterbildung bewerben möchten, eignen sich kurze Statements von früheren Teilnehmern, die vor der Kamera erzählen, wie lehrreich Ihr Seminar ist. Beeindruckend wäre für Ihr Publikum sicher, wenn Sie eine größere Anzahl von Kundenstimmen einfangen könnten. Also: gerne viele Statements, dafür sehr kurz und knackig. Als Botschaft sollte ankommen, dass viele Personen Ihr Angebot erfolgreich wahrgenommen haben. Sie können auch versuchen eine bekannte Persönlichkeit aus Ihrer Branche zu einem Kurzinterview bezüglich Ihres Präsentationsthemas zu gewinnen. Wenn eine Person mit großer Reputation für Sie ein Video-Statement abgibt und eventuell eine oder gleich mehrere Kernbotschaften Ihrer Präsentation bestätigt, bedeutet das eine starke Aufwertung Ihrer Argumentationskette. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn Ihr Publikum diese Persönlichkeit auch kennt.

Der Aufwand für eine Videoproduktion

Wie groß ist der Aufwand für ein Video? Die Produktion eines professionellen Produktfilms oder ein Firmenvideo müssen Sie echten Profis überlassen, denn das Ergebnis soll auch durch die technische Qualität überzeugen. Kleinere Interviewsequenzen mit Teilnehmern oder bekannten Kollegen können Sie zur Not auch mit einem Smartphone ab der gehobenen Mittelklasse und einem Stativ selbst produzieren. Software zum Schneiden der Sequenzen gibt es beim Handyhersteller; zum Teil ist die nötige Software schon integriert.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Mittlerweile spricht es sich immer mehr herum, dass moderne und erfolgreiche Kommunikation ohne gute Geschichten nicht auskommt. Auch bei PowerPoint-Präsentation wird dieses Stilelement immer häufiger verwendet. Aber was macht eine gute Geschichte aus, und wie setzt man die Idee zu einer Geschichte professionell an? Das verrate ich Ihnen im vorliegenden Blogbeitrag.

Man liest immer häufiger vom Nutzen des Storytelling, auch wir haben schon darüber geschrieben. Ich erlebe das auch bei Vorträgen mit steigender Tendenz. Immer mehr Redner wollen durch interessante Geschichten beim Publikum punkten. Doch leider klappt das längst nicht immer so wie erhofft. Nicht selten kommt die Geschichte, die um die Präsentation herum gewoben werden soll, bei den Zuschauern nicht an. Anstatt dem Presenter gebannt zu folgen, fangen sie an mit dem Nachbarn zu tuscheln oder mit ihrem Handy zu spielen. Selbst wenn der Redner rhetorisch durchaus begabt ist, kann das Storytelling trotzdem daneben gehen. Einige Tipps sollten Sie beachten.

1. Legen Sie keine Faktensammlung an, sondern konzentrieren Sie sich auf die Story!

Es geht nicht darum, möglichst viele Informationen in eine Geschichte hinein zu basteln. Viele Referenten wollen oft so viele Infos wie möglich unterbringen. Das geht fast automatisch zulasten der Story. Legen Sie Wert darauf bei Ihrem Publikum Emotionen zu erzeugen. Es ist besser, Sie können Ihrem Publikum drei wichtige Informationen durch eine spannende Geschichte „verkaufen“, als zwölf Fakten unterzubringen, die aber Ihre Geschichte so öde macht, dass niemand zuhört. Überlegen Sie ganz genau, welche Emotionen Sie bei Ihrem Auditorium auslösen wollen. Welches Gefühl wäre hilfreich für den Erfolg Ihrer Präsentation?

2. Binden Sie das Publikum in die Geschichte ein!

Ihre Zuhörer werden von Ihrer Geschichte eher gepackt sein, wenn sie sich in die Handlung gut hineinversetzen können. Die Story sollte also nicht primär das Ziel verfolgen, Sie oder Ihr Produkt gut aussehen zu lassen. Stellen Sie Ihr Publikum in den Fokus Ihrer Überlegungen. Wenn sich die Menschen, die Ihnen zuhören, mit der Geschichte identifizieren können, haben Sie gute Chancen, dass sie sich auch mit der Botschaft der Story identifizieren.

3. Bauen Sie Ihre Story professionell auf!

Gute Geschichten ähneln sich in ihrer Struktur und das seit mehreren Tausend Jahren Menschheitsgeschichte. Die Protagonisten (Held, Heldin, oder Gruppe) werden zunächst vorgestellt. Sie müssen dann Abenteuer bestehen und können am Ende der Geschichte einen Erfolg (das kann auch nur ein Erkenntnisgewinn sein) für sich verbuchen. Auch für die Story in Ihrer Präsentation brauchen Sie einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss.

Der Anfang

Hier führen Sie das Publikum sozusagen in das Stück ein und erklären, um was es in Ihrer Geschichte überhaupt geht. Die Situation der handelnden Figuren ist hier noch entspannt und unter Kontrolle.

Der Mittelteil

Hier passiert das Unerwartete. Unsere Helden werden mit einem Problem konfrontiert. Um es zu lösen, müssen sie handeln. Hier zeigen Sie, welche Handlungen notwendig sind, um zu einer Lösung zu gelangen.

Der Schlussteil

Die Helden haben gesiegt. Auf sie wartet eine positiv veränderte Welt. Wenn Sie die Geschichte richtig erzählt haben, identifiziert sich Ihr Publikum mit der Erzählung und möchte für sich ebenfalls diese positiven Veränderungen in seinem Leben.

So simpel dieses Schema auch erscheinen mag, im Grunde funktionieren fast alle Hollywood-Blockbuster nach dieser einfachen Formel. Wenn Sie etwas Energie in die Entwicklung Ihrer Geschichte investieren, können Sie eine Story in Ihre Präsentation einbinden, die das Publikum wirklich emotional dorthin führt, wo Sie es gerne hätten.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint-Trainings und Präsentationsschulungen inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Eine PowerPoint-Präsentation kann schnell langweilig werden, wenn die Zuschauer außer den Folien nichts zu sehen bekommen. Das geschickte Einbinden von einem Gegenstand, der mit dem Präsentationsthema in Verbindung gebracht wird, kann eine interessante zusätzliche dreidimensionale Komponente in Ihre Präsentation bringen.

Geben Sie dem Gegenstand den Vorrang

In PowerPoint-Präsentationen sind häufig Abbildungen zu sehen. Bilder von Produkten zum Beispiel, die in der Präsentation vorgestellt werden sollen. Es stimmt zwar, dass ein Bild oft mehr sagt als Tausend Worte, aber besser als ein Bild von einem Gegenstand ist der Gegenstand selbst. Wenn Sie etwa ein innovatives neues Handy bewerben wollen, sind Fotos gut für einen ersten Eindruck. Wenn Sie Ihrem Publikum ein besseres Verständnis von diesem Handy geben wollen und der Kreis Ihrer Zuschauer nicht allzu groß ist, können Sie ein paar Original-Exemplare herumgehen lassen. Ihr Auditorium merkt dadurch, wie sich das Mobiltelefon anfühlt, wie schwer es ist, vielleicht geht sogar ein leichter Geruch von ihm aus.

Sie geben Ihrem Publikum die Möglichkeit mit weiteren Sinnen wie der Haptik Ihr Produkt wahrzunehmen. Es wird dadurch erfahrbarer. Bei der Präsentation eines neuen Pkws wird dem Fachpublikum fast immer ein Original-Wagen gezeigt, den man aus der Nähe bestaunen kann und in dessen Innenraum man vielleicht sogar Probe sitzen darf. Es ist natürlich nicht immer möglich, ein Produkt zum Beispiel während einer Unternehmenspräsentation im Original zu zeigen. Man denke nur an Bürogebäude, Luxusdampfer, Großraumflugzeuge oder einen Tyrannosaurus Rex. Hier kann eine Nachbildung im passenden Maßstab nützlich sein.

Vorteile bei der Präsentation mit Gegenständen

Ein Objekt in 3-D bringt einfach eine zusätzliche Dimension in Ihren Vortrag und hilft dem Gehirn bei der Verarbeitung von Informationen. Durch Objekte lassen sich oft auch abstrakte Fakten anschaulich vermitteln. Nehmen wir an, Sie wollten die Konzentration einer chemischen Substanz in einem Produkt erklären und die Verträglichkeit für die Umwelt zu verdeutlichen. Dann könnten Sie vielleicht ein mit Wasser gefülltes Aquariumbecken aufstellen. Sie bitten Ihr Publikum sich nun 400 dieser Becken vorzustellen, die zusammen einen Behälter ergeben. Dann geben Sie mit einer Pipette einen Tropfen Wasser in das Aquarium und erklären, dass auf 400 Becken gerade einmal ein Tropfen dieser Substanz der Konzentration in Ihrem Produkt entspricht. Damit können die Zuschauer mehr anfangen als mit einer nackten Zahl. Ein ähnliches Beispiel ist das Aufstapeln von Zuckerwürfeln, um zu zeigen, wie hoch der Zuckergehalt in einem üblichen Erfrischungsgetränk im Vergleich zu einem gesunden Getränk  ist.

Kombinieren Sie auch mal unpassende Dinge

Ein weiterer Trick um das Publikum neugierig zu machen, ist das Verbinden von scheinbar unpassenden Dingen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Sie könnten zum Beispiel ein Poster des Kölner Doms aufhängen und Ihre Zuhörer fragen, was der Kirchenbau mit Ihrem Produkt zu tun haben könnte. Vielleicht fügen Sie noch hinzu, dass es eine bestimmte Zahl von Gemeinsamkeiten gibt (je nachdem was Ihnen dazu einfällt), die Sie in Ihrem Vortrag aufzeigen werden. Wichtig ist natürlich, dass tatsächlich Parallelen oder Gemeinsamkeiten zwischen Ihrem Thema und dem scheinbar nicht passenden Objekt existieren. Wichtig ist in diesem Fall, dass die Auflösung Ihres „Rätsels“ durch die Präsentation genug Neugierde erzeugt. Spielen Sie mit Ihrer eigenen Kreativität. Was lässt sich für Ihre Präsentation verwenden? Ein Roboter, eine Biene, Barack Obama, ein Plüschhase, die Mona Lisa? Je absurder oder provokanter desto größer die Neugier. Achten Sie dabei natürlich immer auf die guten Sitten und die Gefühle Ihres Publikums.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Sorgen Sie gleich zu Beginn Ihrer Präsentation dafür, dass Ihr Publikum neugierig zuhört. Erzeugen Sie Spannung, indem Sie eine provokante These stellen und versprechen, diese in Ihrem Vortrag zu beweisen.

Beispiele:

♦ Ich bin sicher, dass Sie 35 % zu viel für (…) ausgeben, und werde Ihnen das in den nächsten 30 Minuten auch klar beweisen.

♦ Sie alle könnten mit (…) eine Menge Geld verdienen. Ich zeige Ihnen nun, wie das funktioniert.

♦ Deutschland könnte in den kommenden 5 Jahren den Umsatz im Binnenmarkt verzehnfachen. Ich erkläre Ihnen, wie verblüffend einfach das möglich ist.

Ein weiterer Trick um das Publikum neugierig zu machen, ist das Verbinden von scheinbar unpassenden Dingen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Sie könnten zum Beispiel ein Poster von Arnold Schwarzenegger aufhängen und Ihre Zuhörer fragen, was der Terminator mit Produkt (…) zu tun haben könnte. Vielleicht fügen Sie noch hinzu, dass es eine bestimmte Zahl von Gemeinsamkeiten gibt (je nachdem was Ihnen dazu einfällt), die Sie in Ihrem Vortrag aufzeigen werden. Wichtig ist natürlich, dass tatsächlich Parallelen oder Gemeinsamkeiten zwischen Ihrem Thema und dem scheinbar nicht passenden Objekt existieren. Dann ist Ihrer Fantasie kaum eine Grenze gesetzt. Neben Bildern können Sie selbstverständlich auch Gegenstände in Ihre Präsentation einbauen. Wichtig ist nur, dass die Auflösung Ihres „Rätsels“ durch die Präsentation genug Neugierde erzeugt.

Spielen Sie mit Ihrer eigenen Kreativität. Was lässt sich für Ihre Präsentation verwenden? Ein Blauwal, ein Sportwagen, Donald Duck, eine Handgranate, Napoleon? Je absurder oder provokanter desto besser. Achten Sie dabei natürlich immer auf die guten Sitten und die Gefühle Ihres Publikums.

Sollten Sie die Möglichkeit haben, einem Zauberer bei der Arbeit zuzusehen, könnten Sie sich den einen oder anderen Trick für Ihre Präsentation ausborgen.  David Copperfield und seine Kollegen nutzen gerne Boxen, Zylinder und Schachteln, um Dinge verschwinden oder auftauchen zu lassen. Sie könnten zum Beispiel vier Boxen auf einen Tisch stellen und Ihren Zuschauern erklären, dass es vier Geheimnisse in Bezug auf (….) gibt, die Sie gleich in Ihrer Präsentation nacheinander enthüllen werden. Sobald Sie in Ihrem Vortrag eines dieser Geheimnisse erläutert haben, können Sie eine der Boxen öffnen und ein Bild oder einen Gegenstand herausholen, der dieses Geheimnis symbolisiert. Am Ende des Vortrages sind alle Boxen geöffnet und durch den visuellen Effekt haben sich Ihrer wichtigsten Botschaften bei Ihren Zuhörern verankert. Genauso gut können Sie etwas verschwinden lassen. Nehmen wir an, Sie wollen sich als Problemlöser einer Zielgruppe präsentieren. In dem Fall können Sie natürlich Probleme symbolisch in die Schachteln oder Boxen „wegzaubern“.

Wichtig dabei ist natürlich zu wissen, welches Publikum Sie bei Ihrer Präsentation erwarten können. In unserer Presentation-Booster-Methode stellen wir die verschiedenen Typen von Zuschauern genau vor. Jeder Typ benötigt bei der persönlichen Ansprache besondere Schwerpunkte. Wenn Sie vor Kunststudenten sprechen, werden Sie andere Bilder, Worte und „Zaubertricks“ benutzen als vor einem Auditorium von Controllern.


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Während einer PowerPoint-Präsentation müssen die Zuschauer meistens eine Menge von Informationen in kurzer Zeit verarbeiten. Da besteht schnell die Gefahr, dass wichtige Aspekte und Botschaften nicht richtig erfasst werden. Mithilfe eines Flipcharts können Sie auch komplizierte Fakten verständlich skizzieren. In diesem Blogartikel verrate ich Ihnen, warum und wann sich der Einsatz eines Flipcharts während der eigenen Präsentation lohnt.

Was für den Flipchart spricht

Eine PowerPoint-Präsentation kann schon anstrengend sein. Der Referent hält seinen Vortag, gleichzeitig zeigt er seine Folien, die meistens mit einer größeren Menge an Informationen versehen sind. Die Zuschauer müssen sich sehr konzentrieren, um sämtliche Informationen, die gleichzeitig auf sie zuströmen, aufzunehmen und richtig zu verarbeiten. Meistens werden dabei nicht alle Infos so abgespeichert, wie es sich der Referent wünscht. Richtig ärgerlich wird es, wenn gerade die wichtigsten Thesen von Ihrem Publikum entweder gar nicht oder nur fehlerhaft behalten werden. Im schlimmsten Fall wird ausgerechnet die wichtigste Information des ganzen Vortrages nicht verstanden. Das Risiko wird noch größer, wenn es in Ihrer Präsentation um wirklich komplexe Sachverhalte geht.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, könnte die Lösung darin bestehen, Ihre Präsentation etwas zu entschleunigen, um komplizierte Informationen vereinfacht zu vermitteln. Dazu eignet sich ein Flipchart sehr gut. Hier können Sie mit einfachen Skizzen Details Ihrer Argumentation deutlicher machen. Wenn Sie zusätzliche Medien außer Ihrem Foliensatz nutzen, bringt der Medienmix auch etwas Auflockerung in Ihren Vortrag. Der Gang zum Flipchart ist für Ihr Publikum eine Abwechslung und für Sie die Möglichkeit, sich auf der Bühne zu bewegen und die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema zu lenken.

So setzen Sie den Flipchart wirkungsvoll ein

Wenn Sie jetzt einwenden, Sie könnten nicht so gut zeichnen, kann ich Sie beruhigen. Es kommt nicht so sehr darauf an, wie perfekt Sie sind, sondern wie gut Sie Ihre Skizze und die darin enthaltene Information erklären. In den meisten Fällen genügen einfache geometrische Formen wie Kreise, Quadrate und Dreiecke, ein Strichmännchen oder ein Smiley. Haben Sie ruhig den Mut und sagen Sie was Ihre Gemälde darstellen sollen. Wenn Sie Autos malen wie ein Dreijähriger, ist das nicht schlimm, solange die Zuschauer wissen, dass es ein Auto sein soll. Wenn Sie einen Hund malen wollen und der sieht eher aus wie ein Esel, dann nehmen Sie es mit Humor und kommentieren Sie das Zeichenergebnis entsprechend. Ihr Publikum wird diese Auflockerung durch einen Scherz über Ihre Malkünste dankbar aufnehmen. Die Aufmerksamkeit haben Sie trotzdem.

Oft sind keine Zeichnungen notwendig. Es genügt manchmal schon, wichtige Stichworte aufzuschreiben und einzeln zu erläutern. Überlegen Sie während Ihrer Vorbereitung, welche Punkte Ihrer Präsentation besonders wichtig oder auch besonders kompliziert sind. Fragen Sie sich, auf welche Art die Information dargestellt werden kann, damit der Inhalt klarer wird.  Tipps zur besseren Gestaltung von Flipcharts gibt es zudem kostenlos in Hülle und Fülle im Internet. Auf Youtube finden Sie zum Beispiel einen Kurs in 14 Teilen, in dem Sie wichtige Anregungen für das eigene Erstellen von Skizzen lernen können.

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Achten Sie darauf, dass Ihnen gute Stifte zur Verfügung stehen. Wenn Sie für eine Veranstaltung ein Flipchart buchen, sind häufig keine oder nur verbrauchte Stifte verfügbar. Zur Sicherheit sollten Sie immer einen Satz frischer Stifte selbst mitbringen.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Gestalten Sie Ihre erste und letzte Folie mit Bedacht!

Bei so ziemlich allen Veranstaltungen, egal ob es ein Rockkonzert, eine Zirkusdarbietung oder eine Operninszenierung ist, bleiben der Beginn und der Schluss besonders gut in der Erinnerung des Publikums. Bei PowerPoint-Präsentationen ist das nicht anders.

[/vc_column_text][vc_column_text]Es ist umso erstaunlicher, dass viele Vortragende sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, wie sie ihre Präsentation beginnen und wie sie diese beenden wollen. Oft stolpern sie uninspiriert in ihren Folienvortrag hinein und stehlen sich am Ende genauso wieder hinaus. Dabei werden zwei wichtige Momente einer Präsentation sträflich vernachlässigt:

der erste Eindruck und der letzte Eindruck.  [/vc_column_text][vc_column_text]

Typische Fehler bei der Foliengestaltung

Ich habe in meinem Leben schon unzählige Präsentationen gesehen. Gefühlte neun von zehn beginnen mit einer Folie, auf der zu lesen ist: „Herzlich Willkommen“. Solche Präsentationen enden dann genauso häufig mit der Folie „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Auch sehr beliebt ist die Floskel „Noch Fragen?“, um die letzte Folie zu gestalten. Abgesehen davon, dass es nie wirklich geschickt ist, alles genauso umzusetzen wie die Masse, haben diese Phrasen auch noch weitere Nachteile für die Foliengestaltung. Zu Beginn Ihrer Präsentation sollten Sie Ihr Publikum persönlich begrüßen. Entweder wird die „Herzlich willkommen“-Folie also genutzt, um sich die persönlichen Grußworte zu sparen, weil das ja schon auf der Folie steht, oder Sie kommunizieren alles zweimal. Einmal auf der Folie und gleich noch einmal als gesprochenes Wort. In dem Fall laufen Sie große Gefahr Ihr Publikum schon am Anfang zu langweilen. Denn nichts ist so öde, als ein Referent, der seine Folien praktisch abliest

Das gilt auch für die letzte Folie. Natürlich sollten Sie sich selbst bei Ihrem Publikum erkundigen, ob Fragen offen sind und sich für die Aufmerksamkeit persönlich bedanken. Eine Folie wird das kaum für Sie zufriedenstellend erledigen können. Achten Sie also darauf, dass Sie grundsätzlich keine Folien erstellen, deren Inhalt Sie bei der Präsentation einfach wiederholen.

So gelingt Ihnen der Ein- und Ausstieg

Doch wie sollten Sie nun die erste und die letzte Folie Ihrer Präsentation sinnvoll nutzen? Die erste Folie soll die Zuschauer auf den Vortrag vorbereiten und

– ihnen vermitteln, was das Thema des Vortrages ist,

– verdeutlichen, was die Zuschauer erwartet,

– das Interesse an dem Vortrag wecken, Spannung aufbauen.

Ob Sie Ort, Datum, Uhrzeit und Name des Referenten auf der ersten Folie Ihres Vortrages hinterlegen, sollten Sie sich überlegen. Normalerweise sind diese Daten allen Anwesenden bereits bekannt. Auf die erste Folie gehört in jedem Fall der Titel des Vortrages (Titelfolie). Verwenden Sie ruhig etwas Zeit darauf, einen wirklich guten Titel zu finden. Der Titel sollte idealerweise das Interesse Ihres Publikums wecken. Manchmal zeigt ein Thema in der Tat wenig spannende Aspekte, die Ihre Zuschauer in Aufregung versetzen könnten. Ein Statusbericht ist in der Regel kein Psychothriller. Sie könnten in dem Fall das Thema mit einer Fragestellung oder zum Beispiel auch mit einer provokativen Feststellung interessanter gestalten. Nutzen Sie die erste Folie, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen.

Wie kann man die letzte Folie nutzen? Bedenken Sie immer bei der Foliengestaltung: Die letzte Folie ist für Sie die letzte Chance, bei Ihrem Publikum etwas zu bewirken. Sie können also auf der letzten Folie noch einmal die wichtigsten Punkte Ihrer Präsentation hervorheben. Sie können eine abschließende Bewertung formulieren oder die nächsten Schritte, die nun zu tun wären, skizzieren. Die letzte Folie kann auch genutzt werden, um eine Aufforderung an das Publikum zu richten. Man nennt das auch „call-to-action“. Die letzte Folie kann zum Beispiel die Botschaft enthalten: „Besuchen Sie uns auf der Messe, Halle B, Stand 309A!“ oder „Rufen Sie uns an unter Telefonnummer…“. Sie können mit der letzten Folie also noch einmal richtig Gas geben und sollten diese Chance nicht ungenutzt lassen.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint-Trainings und Präsentationsschulungen inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Metaphern sind ein hochwirksames Stilmittel, um Sachverhalte plastischer darzustellen. Im Kopf der Zuhörer entsteht durch die Metapher ein einprägsames Bild Ihrer Botschaft, das leicht gemerkt werden kann. Ihre Botschaften können dadurch wirkungsvoller übermittelt werden. Das Wort Metapher kommt aus dem Griechischen und bedeutet Übertragung. Metaphern bestehen aus einem Wort oder einer Wortgruppe, die im übertragenen Sinne, also bildhaft eine Information vermittelt.

Wir benutzen in unserem Alltag viel häufiger Metaphern, als uns bewusst ist. Sie sind fester Bestandteil unserer Kommunikation. Die Wirkung der Metaphern hat etwas mit der Funktionsweise unseres Gehirns zu tun. Wir können Informationen, die mit einem Bild verbunden sind, besser erfassen und verarbeiten. Beide Gehirnhälften werden durch Metaphern angesprochen und gewährleisten dadurch eine gute Verankerung im Gedächtnis.

Beispiele für Einwortmetaphern:

Nussschale (kleines Boot)

Rabeneltern (schlechte Eltern)

Wüstenschiff (Kamel)

Warteschlange (Personen warten in einer Reihe)

Kaderschmiede (Ausbildung von Eliten)

Sternstunde (großer Moment)

Beispiele für Metapher-Wortgruppen:

Durch die rosarote Brille sehen (die Realität verklären)

Die Nadel in Heuhaufen (schwer zu finden)

Mauer des Schweigens (keinerlei Auskunft)

Aus allen Wolken fallen (völlig überrascht sein)

Die Kuh von Eis bringen (ein Problem lösen)

Wink mit dem Zaunpfahl (eindeutiger Hinweis)

Nach wirkungsvoller ist die Geschichtenmetapher. Hier werden bildhafte Vergleiche in eine Geschichte verpackt. Sie besteht meistens aus einer längeren Situationsbeschreibung im Vorfeld, der dann die Metapher folgt. Typisch sind dabei Formulierungen wie „das wäre genauso als würden Sie …“, „das ist dasselbe als wenn …“, „das wäre nichts anderes als wenn …“.

Beispiele:

• Im Jahr 1969 landeten die ersten Astronauten auf dem Mond. Noch nie waren Menschen so weit gereist. Beim Flug und der Landung auf dem Erdtrabanten und der sicheren Rückkehr zur Erde half ihnen ein Computer mit 4 Kilobyte Arbeitsspeicher und einem 1,024-MHz-Prozessor. Ein unglaublich mutiges Unterfangen sein Leben so einem schwachen Rechner anzuvertrauen. Wieso haben sich die Astronauten darauf eingelassen? Das wäre genauso, als würde ich zu Ihnen sagen: Steigen Sie in diese Mondrakete; ich habe den Kurs mit meinem Handy berechnet. Und Mobiltelefone sind heute in der Regel leistungsfähiger als der NASA-Rechner von 1969.

• Römische Legionäre mussten bei einem Feldzug wahre körperliche Höchstleistungen erbringen. Die Ausrüstung, die sie tragen mussten, wog rund 30 Kilogramm. Damit mussten sie 35 bis 40 Kilometer am Tag marschieren. Abends mussten sie ihr Lager aufbauen, das heißt einen Graben ausheben und einen Schutzwall mit Palisaden errichten. Am nächsten Tag mussten die Legionäre weiter marschieren oder auf dem Schlachtfeld kämpfen. So konnte das mehrere Wochen gehen. Wissenschaftler haben im Versuch herausgefunden, wie hoch die tägliche körperliche Belastung für den einzelnen Legionär tatsächlich war. Unglaubliche 8.000 bis 10.000 Kalorien hat ein Soldat pro Tag verbraucht. Das wäre so, als müssten Sie einen Ironman laufen. Und zwar jeden Tag.

Wenn Sie Metaphern nutzen, werden Sachverhalte anschaulich. Es entstehen Bilder im Kopf des Zuhörers. Auf diese Weise können ihre Botschaften sehr einprägsam und einleuchtend vermittelt werden. Wenn Sie erzählen, wie viel Hektoliter Frischwasser eine Kläranlage am Tag reinigt, dann kann es sehr gut sein, dass Ihr Publikum mit der Zahl nichts anfangen kann. Wenn Sie aber sagen, das sind täglich xxx Badewannen oder xx Schwimmbäder, dann wird die abstrakte Zahl verständlicher. Das ist zwar streng genommen keine Metapher, aber sein Sinnbild.

Lassen Sie Bilder in den Köpfen des Publikums entstehen, die für besseres Verständnis sorgen. Die Metapher führt auch dazu, dass sich Ihr Publikum intensiver mit Ihrem Thema auseinandersetzt. Um bei den beiden Beispielen oben zu bleiben, versetzten sich die Zuhörer eher in die Rolle der Astronauten oder der Legionäre, wenn Sie die Leistungen richtig verstehen können. Wenn einfach nur die bloßen Fakten aufgezählt werden, ist das oft schwieriger nachzuvollziehen. Der Zuschauer bewegt sich vom passiven Zuhören weg zum aktiven Miterleben, oder zumindest zum Mitdenken. Überlegen Sie bei Ihrer Präsentation genau, wie Sie Ihre Hauptargumente durch passende Metaphern noch stärker machen können.


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

„Ihre Körpersprache muss zum Inhalt Ihrer Präsentation passen“

Man kann immer wieder erleben, wie eigentlich gute Präsentationen durch eine unpassende Moderation verdorben werden.

Da werden beispielsweise Weltneuheiten vor großem Publikum vorgestellt und der Moderator steht stocksteif auf der Bühne und spult seinen Vortrag mit monotoner Stimme herunter. Dann gibt es Redner, die beim Präsentieren von eher profanen Inhalten großes Theater bieten. Sie gestikulieren wild mit den Armen und schreien, dass man sich die Ohren zuhalten möchte. Leider wird dabei der Inhalt einer Präsentation nicht mehr optimal zum Publikum transportiert. Im ersten Fall schlafen die Leute ein, im zweiten Fall sind sie genervt und interessieren sich mehr dafür, wie lange sie das noch ertragen müssen. Dabei sind Stimme und Gestik (Körpersprache) des Referenten ein entscheidender Faktor, um Inhalte überzeugend zu vermitteln. Es sind Stilmittel, die zu wichtig sind, um ignoriert zu werden.

Die richtige Körpersprache unterstreicht Ihre Argumente

In verschiedenen Kulturen wird in Gesprächen sehr lebhaft gestikuliert, um das Gesagte noch einmal zu unterstreichen und seine Bedeutung hervorzuheben. Im deutschsprachigen Raum setzten wir normalerweise unsere Hände und Arme bei Gesprächen eher sparsam ein. Es ist für viele einfach ungewohnt, sie zu nutzen. Unerfahrene Redner, aber zum Teil auch „alte Hasen“, wissen nicht so recht, wo sie während einer Präsentation ihre Hände lassen sollen. Das hat für die eigene Performance mitunter fatale Folgen. Wer versucht, eine oder sogar beide Hände in den Hosentaschen zu „parken“, wirkt schnell flegelhaft und respektlos. Mit der Alternative, beide Arme einfach am Körper herunterbaumeln zu lassen, wirkt man linkisch und überzeugt sein Publikum ebenfalls nicht. Auch die Finger vor dem Körper zu verschränken oder die berühmte „Merkelraute“ sind eher Notlösungen und verbieten sich ebenfalls für einen professionellen Auftritt.

Wenn Sie nicht ganz bewusst auf Ihre Haltung während Ihrer Präsentation achten, riskieren Sie einerseits einfach eine schlechte Figur zu machen, andererseits verzichten Sie ohne Not auf ein wichtiges Kommunikationsinstrument. Gesten, richtig dosiert eingesetzt, werden sie Ihren Worten deutlich mehr Gewicht geben und die Aufmerksamkeit des Publikums stärker auf Sie richten. Schauen Sie sich auf „Youtube“ einmal ein paar Auftritte von Top-Speakern an und studieren Sie deren Körperhaltung und Körpersprache.

Die 3-Gelenk-Regel von Thomas Skipwith

Der profilierte Speaker und Coach Thomas Skipwith lehrt ein Konzept, um Hände und Arme sinnvoll zur Unterstützung einer Präsentation einzusetzen. Seine interessante These lautet: Auch die Körpersprache hat eine Lautstärke. Wer vor einem kleinen Personenkreis spricht, sollte in Bezug auf seine Körpersprache wenig, aber zielgerichtet gestikulieren. Bei Vorträgen vor großem Publikum sind kleine Handbewegungen nicht von allen Zuschauern zu erkennen. Hier müssen die Bewegungen entsprechend größer sein. Die Faustregel von Thomas Skipwith lautet daher: kleines Publikum – kleine Bewegungen. In kleinem Kreis werden die Hände nur bis zum Handgelenk eingesetzt. Bei einem mittelgroßen Publikum von etwa 20–30 Personen werden die Hände und Arme bis zum Ellenbogen eingesetzt. Bei großem Publikum, also bei mehreren Hundert Leuten, können auch die Oberarme bis zu den Schultergelenken für die Kommunikation eingesetzt werden.

Das sind natürlich nur Richtwerte und Sie müssen selbst immer wieder üben, um zu verstehen, wie Sie am wirkungsvollsten „rüberkommen“.


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.