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Nervosität, Angst und Unsicherheit, damit treten Sie nicht souverän auf. Für ein selbstsicheres Auftreten brauchen Sie auch die richtige und positive Denkweise. Ihr Mindset setzt die Grundlage für Ihren Erfolg.

In diesem Interview mit Matthias Garten, erklärt Vivienne Dübbert was ein Mindset ist und wie es Ihnen zu einem wirksamen Auftreten verhelfen kann.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Jeder Referent möchte mit seiner Präsentation möglichst überzeugend sein. Je besser die Darstellung der Fakten und die Argumentationsstränge aufgebaut sind, desto leichter können Sie die Zuschauer für Ihre Argumente gewinnen. Besonders wirkungsvoll ist die Gegenüberstellung eines Zustands vor einem Ereignis mit dem Zustand danach. Die Werbung setzt dieses Instrument seit Jahrzehnten mit Erfolg ein. Ein Vorher-Nachher-Vergleich funktioniert genauso gut bei einer Präsentation.

Vorher-Nachher-Vergleich als populäres Prinzip

Die Werbung und die Boulevardpresse arbeiten sehr häufig mit einem Vorher-Nachher-Vergleich. Wie oft haben wir Anzeigen von irgendwelchen Diäten gesehen, die zeigen, wie sich aus einer korpulenten, unscheinbaren Person nach der Anwendung einer Diät ein dynamisch und jugendlich wirkender Mensch mit einem Traumbody entwickelt hat. Das gleiche Prinzip nutzt fast jede Waschmittelreklame. Vorher starrt die Wäsche so vor Schmutz, dass man sie als Sondermüll entsorgen möchte. Doch nur wenige Tropfen oder Kügelchen eines Waschmittels lässt die Kleidung wieder erstrahlen, als käme sie frisch aus der Boutique. Auch der Voyeur in uns lässt sich verführen, die Schnappschüsse anzusehen, die den berühmten Hollywoodstar ohne Schminke oder Toupet oder nach einem Drogenabsturz zeigen.

Wir wissen natürlich, dass Werbung und Presse gerne maßlos übertreiben. Und doch lassen wir uns ein bisschen davon beeindrucken. Ein Vorher-Nachher-Vergleich kann einfach sehr plakativ und leicht nachvollziehbar Unterschiede sichtbar machen. Diesen Effekt können wir uns auch für die Präsentation nutzbar machen.

Der Vorher-Nachher-Vergleich bietet sich zum Beispiel an, wenn Sie Bilanzen präsentieren müssen. Einsparungen oder Gewinne können mit dieser Methode wirkungsvoll hervorgehoben werden, natürlich nur, wenn der Unterschied wirklich bemerkenswert ist. Anstatt die Unterschiede in Tabellen oder Kuchendiagrammen zu verstecken, können Sie Ihr Auditorium beeindrucken, indem Sie eine extra PowerPoint-Folie für den Vergleich spendieren: „Hier sehen Sie den Betrag, den wir früher jährlich für den Betrieb unseres Werks investieren mussten. Und hier sehen Sie, wie viel wir nach der Modernisierung pro Jahr einsparen.“

Der Wenn-Dann-Vergleich als Variante des Vorher-Nachher-Vergleichs

Sie können einen Vergleich auch in die Zukunft versetzen und für eine eindrückliche Prognose verwenden. Damit nutzen Sie eine zusätzliche Variante, den Wenn-Dann-Vergleich. Damit können Sie Zukunftsszenarien so darstellen, dass die Dringlichkeit Ihres Arguments oder Ihrer Empfehlung besonders leicht nachvollziehbar wird.

Zu Beginn beschreiben Sie den aktuellen Ist-Zustand. Dann erläutern Sie, welche Schritte nun unternommen werden müssen. Im Anschluss daran erklären Sie, was passieren wird, wenn nichts getan wird. Zum Schluss könnten Sie nochmals auf die von Ihnen vorgestellten Maßnahmen zurückkommen und darstellen, welche Vorteile es hätte, Ihren Vorschlägen zu folgen, und wie weiteres Zögern den aktuellen Zustand weiter nachteilig verändern würde.

Den Wenn-Dann-Vergleich können Sie auch dann verwenden, wenn unpopuläre Maßnahmen getroffen werden müssen. Einsparungen, Aufgabe von Geschäftsbereichen oder Personalabbau sind Themen, die immer heikel und unpopulär sind. Trotzdem gibt es Situationen, in denen harte Einschnitte unumgänglich erscheinen. Hier können Sie mit dem Prinzip des Vorher-Nachher-Vergleichs darstellen, was passieren wird, wenn keine Maßnahmen getroffen werden, und was geschehen würde, wenn der von Ihnen präsentierte Plan umgesetzt wird. Damit können Sie veranschaulichen, dass die geplanten Veränderungen zwar schmerzhaft sein werden, aber ohne dieses Umsteuern eine noch größere Katastrophe droht.

Fazit

Wann immer Sie einen Vorher-Nachher-Vergleich in Ihrer Präsentation einsetzen sollten, bedenken Sie, dass Sie Fakten damit herausheben oder unterstreichen können. Trotzdem sollten Sie dabei glaubwürdig bleiben und nicht mit maßlosen Übertreibungen das Vertrauen Ihres Publikums verspielen.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Sorgen Sie gleich zu Beginn Ihrer Präsentation dafür, dass Ihr Publikum neugierig zuhört. Erzeugen Sie Spannung, indem Sie eine provokante These stellen und versprechen, diese in Ihrem Vortrag zu beweisen.

Beispiele:

♦ Ich bin sicher, dass Sie 35 % zu viel für (…) ausgeben, und werde Ihnen das in den nächsten 30 Minuten auch klar beweisen.

♦ Sie alle könnten mit (…) eine Menge Geld verdienen. Ich zeige Ihnen nun, wie das funktioniert.

♦ Deutschland könnte in den kommenden 5 Jahren den Umsatz im Binnenmarkt verzehnfachen. Ich erkläre Ihnen, wie verblüffend einfach das möglich ist.

Ein weiterer Trick um das Publikum neugierig zu machen, ist das Verbinden von scheinbar unpassenden Dingen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Sie könnten zum Beispiel ein Poster von Arnold Schwarzenegger aufhängen und Ihre Zuhörer fragen, was der Terminator mit Produkt (…) zu tun haben könnte. Vielleicht fügen Sie noch hinzu, dass es eine bestimmte Zahl von Gemeinsamkeiten gibt (je nachdem was Ihnen dazu einfällt), die Sie in Ihrem Vortrag aufzeigen werden. Wichtig ist natürlich, dass tatsächlich Parallelen oder Gemeinsamkeiten zwischen Ihrem Thema und dem scheinbar nicht passenden Objekt existieren. Dann ist Ihrer Fantasie kaum eine Grenze gesetzt. Neben Bildern können Sie selbstverständlich auch Gegenstände in Ihre Präsentation einbauen. Wichtig ist nur, dass die Auflösung Ihres „Rätsels“ durch die Präsentation genug Neugierde erzeugt.

Spielen Sie mit Ihrer eigenen Kreativität. Was lässt sich für Ihre Präsentation verwenden? Ein Blauwal, ein Sportwagen, Donald Duck, eine Handgranate, Napoleon? Je absurder oder provokanter desto besser. Achten Sie dabei natürlich immer auf die guten Sitten und die Gefühle Ihres Publikums.

Sollten Sie die Möglichkeit haben, einem Zauberer bei der Arbeit zuzusehen, könnten Sie sich den einen oder anderen Trick für Ihre Präsentation ausborgen.  David Copperfield und seine Kollegen nutzen gerne Boxen, Zylinder und Schachteln, um Dinge verschwinden oder auftauchen zu lassen. Sie könnten zum Beispiel vier Boxen auf einen Tisch stellen und Ihren Zuschauern erklären, dass es vier Geheimnisse in Bezug auf (….) gibt, die Sie gleich in Ihrer Präsentation nacheinander enthüllen werden. Sobald Sie in Ihrem Vortrag eines dieser Geheimnisse erläutert haben, können Sie eine der Boxen öffnen und ein Bild oder einen Gegenstand herausholen, der dieses Geheimnis symbolisiert. Am Ende des Vortrages sind alle Boxen geöffnet und durch den visuellen Effekt haben sich Ihrer wichtigsten Botschaften bei Ihren Zuhörern verankert. Genauso gut können Sie etwas verschwinden lassen. Nehmen wir an, Sie wollen sich als Problemlöser einer Zielgruppe präsentieren. In dem Fall können Sie natürlich Probleme symbolisch in die Schachteln oder Boxen „wegzaubern“.

Wichtig dabei ist natürlich zu wissen, welches Publikum Sie bei Ihrer Präsentation erwarten können. In unserer Presentation-Booster-Methode stellen wir die verschiedenen Typen von Zuschauern genau vor. Jeder Typ benötigt bei der persönlichen Ansprache besondere Schwerpunkte. Wenn Sie vor Kunststudenten sprechen, werden Sie andere Bilder, Worte und „Zaubertricks“ benutzen als vor einem Auditorium von Controllern.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Während einer PowerPoint-Präsentation müssen die Zuschauer meistens eine Menge von Informationen in kurzer Zeit verarbeiten. Da besteht schnell die Gefahr, dass wichtige Aspekte und Botschaften nicht richtig erfasst werden. Mithilfe eines Flipcharts können Sie auch komplizierte Fakten verständlich skizzieren. In diesem Blogartikel verrate ich Ihnen, warum und wann sich der Einsatz eines Flipcharts während der eigenen Präsentation lohnt.

Was für den Flipchart spricht

Eine PowerPoint-Präsentation kann schon anstrengend sein. Der Referent hält seinen Vortag, gleichzeitig zeigt er seine Folien, die meistens mit einer größeren Menge an Informationen versehen sind. Die Zuschauer müssen sich sehr konzentrieren, um sämtliche Informationen, die gleichzeitig auf sie zuströmen, aufzunehmen und richtig zu verarbeiten. Meistens werden dabei nicht alle Infos so abgespeichert, wie es sich der Referent wünscht. Richtig ärgerlich wird es, wenn gerade die wichtigsten Thesen von Ihrem Publikum entweder gar nicht oder nur fehlerhaft behalten werden. Im schlimmsten Fall wird ausgerechnet die wichtigste Information des ganzen Vortrages nicht verstanden. Das Risiko wird noch größer, wenn es in Ihrer Präsentation um wirklich komplexe Sachverhalte geht.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, könnte die Lösung darin bestehen, Ihre Präsentation etwas zu entschleunigen, um komplizierte Informationen vereinfacht zu vermitteln. Dazu eignet sich ein Flipchart sehr gut. Hier können Sie mit einfachen Skizzen Details Ihrer Argumentation deutlicher machen. Wenn Sie zusätzliche Medien außer Ihrem Foliensatz nutzen, bringt der Medienmix auch etwas Auflockerung in Ihren Vortrag. Der Gang zum Flipchart ist für Ihr Publikum eine Abwechslung und für Sie die Möglichkeit, sich auf der Bühne zu bewegen und die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema zu lenken.

So setzen Sie den Flipchart wirkungsvoll ein

Wenn Sie jetzt einwenden, Sie könnten nicht so gut zeichnen, kann ich Sie beruhigen. Es kommt nicht so sehr darauf an, wie perfekt Sie sind, sondern wie gut Sie Ihre Skizze und die darin enthaltene Information erklären. In den meisten Fällen genügen einfache geometrische Formen wie Kreise, Quadrate und Dreiecke, ein Strichmännchen oder ein Smiley. Haben Sie ruhig den Mut und sagen Sie was Ihre Gemälde darstellen sollen. Wenn Sie Autos malen wie ein Dreijähriger, ist das nicht schlimm, solange die Zuschauer wissen, dass es ein Auto sein soll. Wenn Sie einen Hund malen wollen und der sieht eher aus wie ein Esel, dann nehmen Sie es mit Humor und kommentieren Sie das Zeichenergebnis entsprechend. Ihr Publikum wird diese Auflockerung durch einen Scherz über Ihre Malkünste dankbar aufnehmen. Die Aufmerksamkeit haben Sie trotzdem.

Oft sind keine Zeichnungen notwendig. Es genügt manchmal schon, wichtige Stichworte aufzuschreiben und einzeln zu erläutern. Überlegen Sie während Ihrer Vorbereitung, welche Punkte Ihrer Präsentation besonders wichtig oder auch besonders kompliziert sind. Fragen Sie sich, auf welche Art die Information dargestellt werden kann, damit der Inhalt klarer wird.  Tipps zur besseren Gestaltung von Flipcharts gibt es zudem kostenlos in Hülle und Fülle im Internet. Auf Youtube finden Sie zum Beispiel einen Kurs in 14 Teilen, in dem Sie wichtige Anregungen für das eigene Erstellen von Skizzen lernen können.

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Achten Sie darauf, dass Ihnen gute Stifte zur Verfügung stehen. Wenn Sie für eine Veranstaltung ein Flipchart buchen, sind häufig keine oder nur verbrauchte Stifte verfügbar. Zur Sicherheit sollten Sie immer einen Satz frischer Stifte selbst mitbringen.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Gestalten Sie Ihre erste und letzte Folie mit Bedacht!

Bei so ziemlich allen Veranstaltungen, egal ob es ein Rockkonzert, eine Zirkusdarbietung oder eine Operninszenierung ist, bleiben der Beginn und der Schluss besonders gut in der Erinnerung des Publikums. Bei PowerPoint-Präsentationen ist das nicht anders.

[/vc_column_text][vc_column_text]Es ist umso erstaunlicher, dass viele Vortragende sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, wie sie ihre Präsentation beginnen und wie sie diese beenden wollen. Oft stolpern sie uninspiriert in ihren Folienvortrag hinein und stehlen sich am Ende genauso wieder hinaus. Dabei werden zwei wichtige Momente einer Präsentation sträflich vernachlässigt:

der erste Eindruck und der letzte Eindruck.  [/vc_column_text][vc_column_text]

Typische Fehler bei der Foliengestaltung

Ich habe in meinem Leben schon unzählige Präsentationen gesehen. Gefühlte neun von zehn beginnen mit einer Folie, auf der zu lesen ist: „Herzlich Willkommen“. Solche Präsentationen enden dann genauso häufig mit der Folie „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Auch sehr beliebt ist die Floskel „Noch Fragen?“, um die letzte Folie zu gestalten. Abgesehen davon, dass es nie wirklich geschickt ist, alles genauso umzusetzen wie die Masse, haben diese Phrasen auch noch weitere Nachteile für die Foliengestaltung. Zu Beginn Ihrer Präsentation sollten Sie Ihr Publikum persönlich begrüßen. Entweder wird die „Herzlich willkommen“-Folie also genutzt, um sich die persönlichen Grußworte zu sparen, weil das ja schon auf der Folie steht, oder Sie kommunizieren alles zweimal. Einmal auf der Folie und gleich noch einmal als gesprochenes Wort. In dem Fall laufen Sie große Gefahr Ihr Publikum schon am Anfang zu langweilen. Denn nichts ist so öde, als ein Referent, der seine Folien praktisch abliest

Das gilt auch für die letzte Folie. Natürlich sollten Sie sich selbst bei Ihrem Publikum erkundigen, ob Fragen offen sind und sich für die Aufmerksamkeit persönlich bedanken. Eine Folie wird das kaum für Sie zufriedenstellend erledigen können. Achten Sie also darauf, dass Sie grundsätzlich keine Folien erstellen, deren Inhalt Sie bei der Präsentation einfach wiederholen.

So gelingt Ihnen der Ein- und Ausstieg

Doch wie sollten Sie nun die erste und die letzte Folie Ihrer Präsentation sinnvoll nutzen? Die erste Folie soll die Zuschauer auf den Vortrag vorbereiten und

– ihnen vermitteln, was das Thema des Vortrages ist,

– verdeutlichen, was die Zuschauer erwartet,

– das Interesse an dem Vortrag wecken, Spannung aufbauen.

Ob Sie Ort, Datum, Uhrzeit und Name des Referenten auf der ersten Folie Ihres Vortrages hinterlegen, sollten Sie sich überlegen. Normalerweise sind diese Daten allen Anwesenden bereits bekannt. Auf die erste Folie gehört in jedem Fall der Titel des Vortrages (Titelfolie). Verwenden Sie ruhig etwas Zeit darauf, einen wirklich guten Titel zu finden. Der Titel sollte idealerweise das Interesse Ihres Publikums wecken. Manchmal zeigt ein Thema in der Tat wenig spannende Aspekte, die Ihre Zuschauer in Aufregung versetzen könnten. Ein Statusbericht ist in der Regel kein Psychothriller. Sie könnten in dem Fall das Thema mit einer Fragestellung oder zum Beispiel auch mit einer provokativen Feststellung interessanter gestalten. Nutzen Sie die erste Folie, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen.

Wie kann man die letzte Folie nutzen? Bedenken Sie immer bei der Foliengestaltung: Die letzte Folie ist für Sie die letzte Chance, bei Ihrem Publikum etwas zu bewirken. Sie können also auf der letzten Folie noch einmal die wichtigsten Punkte Ihrer Präsentation hervorheben. Sie können eine abschließende Bewertung formulieren oder die nächsten Schritte, die nun zu tun wären, skizzieren. Die letzte Folie kann auch genutzt werden, um eine Aufforderung an das Publikum zu richten. Man nennt das auch „call-to-action“. Die letzte Folie kann zum Beispiel die Botschaft enthalten: „Besuchen Sie uns auf der Messe, Halle B, Stand 309A!“ oder „Rufen Sie uns an unter Telefonnummer…“. Sie können mit der letzten Folie also noch einmal richtig Gas geben und sollten diese Chance nicht ungenutzt lassen.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint-Trainings und Präsentationsschulungen inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Metaphern sind ein hochwirksames Stilmittel, um Sachverhalte plastischer darzustellen. Im Kopf der Zuhörer entsteht durch die Metapher ein einprägsames Bild Ihrer Botschaft, das leicht gemerkt werden kann. Ihre Botschaften können dadurch wirkungsvoller übermittelt werden. Das Wort Metapher kommt aus dem Griechischen und bedeutet Übertragung. Metaphern bestehen aus einem Wort oder einer Wortgruppe, die im übertragenen Sinne, also bildhaft eine Information vermittelt.

Wir benutzen in unserem Alltag viel häufiger Metaphern, als uns bewusst ist. Sie sind fester Bestandteil unserer Kommunikation. Die Wirkung der Metaphern hat etwas mit der Funktionsweise unseres Gehirns zu tun. Wir können Informationen, die mit einem Bild verbunden sind, besser erfassen und verarbeiten. Beide Gehirnhälften werden durch Metaphern angesprochen und gewährleisten dadurch eine gute Verankerung im Gedächtnis.

Beispiele für Einwortmetaphern:

Nussschale (kleines Boot)

Rabeneltern (schlechte Eltern)

Wüstenschiff (Kamel)

Warteschlange (Personen warten in einer Reihe)

Kaderschmiede (Ausbildung von Eliten)

Sternstunde (großer Moment)

Beispiele für Metapher-Wortgruppen:

Durch die rosarote Brille sehen (die Realität verklären)

Die Nadel in Heuhaufen (schwer zu finden)

Mauer des Schweigens (keinerlei Auskunft)

Aus allen Wolken fallen (völlig überrascht sein)

Die Kuh von Eis bringen (ein Problem lösen)

Wink mit dem Zaunpfahl (eindeutiger Hinweis)

Nach wirkungsvoller ist die Geschichtenmetapher. Hier werden bildhafte Vergleiche in eine Geschichte verpackt. Sie besteht meistens aus einer längeren Situationsbeschreibung im Vorfeld, der dann die Metapher folgt. Typisch sind dabei Formulierungen wie „das wäre genauso als würden Sie …“, „das ist dasselbe als wenn …“, „das wäre nichts anderes als wenn …“.

Beispiele:

• Im Jahr 1969 landeten die ersten Astronauten auf dem Mond. Noch nie waren Menschen so weit gereist. Beim Flug und der Landung auf dem Erdtrabanten und der sicheren Rückkehr zur Erde half ihnen ein Computer mit 4 Kilobyte Arbeitsspeicher und einem 1,024-MHz-Prozessor. Ein unglaublich mutiges Unterfangen sein Leben so einem schwachen Rechner anzuvertrauen. Wieso haben sich die Astronauten darauf eingelassen? Das wäre genauso, als würde ich zu Ihnen sagen: Steigen Sie in diese Mondrakete; ich habe den Kurs mit meinem Handy berechnet. Und Mobiltelefone sind heute in der Regel leistungsfähiger als der NASA-Rechner von 1969.

• Römische Legionäre mussten bei einem Feldzug wahre körperliche Höchstleistungen erbringen. Die Ausrüstung, die sie tragen mussten, wog rund 30 Kilogramm. Damit mussten sie 35 bis 40 Kilometer am Tag marschieren. Abends mussten sie ihr Lager aufbauen, das heißt einen Graben ausheben und einen Schutzwall mit Palisaden errichten. Am nächsten Tag mussten die Legionäre weiter marschieren oder auf dem Schlachtfeld kämpfen. So konnte das mehrere Wochen gehen. Wissenschaftler haben im Versuch herausgefunden, wie hoch die tägliche körperliche Belastung für den einzelnen Legionär tatsächlich war. Unglaubliche 8.000 bis 10.000 Kalorien hat ein Soldat pro Tag verbraucht. Das wäre so, als müssten Sie einen Ironman laufen. Und zwar jeden Tag.

Wenn Sie Metaphern nutzen, werden Sachverhalte anschaulich. Es entstehen Bilder im Kopf des Zuhörers. Auf diese Weise können ihre Botschaften sehr einprägsam und einleuchtend vermittelt werden. Wenn Sie erzählen, wie viel Hektoliter Frischwasser eine Kläranlage am Tag reinigt, dann kann es sehr gut sein, dass Ihr Publikum mit der Zahl nichts anfangen kann. Wenn Sie aber sagen, das sind täglich xxx Badewannen oder xx Schwimmbäder, dann wird die abstrakte Zahl verständlicher. Das ist zwar streng genommen keine Metapher, aber sein Sinnbild.

Lassen Sie Bilder in den Köpfen des Publikums entstehen, die für besseres Verständnis sorgen. Die Metapher führt auch dazu, dass sich Ihr Publikum intensiver mit Ihrem Thema auseinandersetzt. Um bei den beiden Beispielen oben zu bleiben, versetzten sich die Zuhörer eher in die Rolle der Astronauten oder der Legionäre, wenn Sie die Leistungen richtig verstehen können. Wenn einfach nur die bloßen Fakten aufgezählt werden, ist das oft schwieriger nachzuvollziehen. Der Zuschauer bewegt sich vom passiven Zuhören weg zum aktiven Miterleben, oder zumindest zum Mitdenken. Überlegen Sie bei Ihrer Präsentation genau, wie Sie Ihre Hauptargumente durch passende Metaphern noch stärker machen können.


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Hand aufs Herz: Merken Sie sich Werbespots, Musikclips oder Fernsehsendungen, die genauso gestaltet sind, wie Tausende andere, die Sie zuvor schon einmal gesehen haben? Ist Ihnen beim Blättern in einem Journal irgendeine Anzeige in Erinnerung geblieben, die dort abgedruckt wurde? Vermutlich ist das selten der Fall. Hat es an der stümperhaften Umsetzung gelegen? Vermutlich nicht, denn Werbetreibende oder Filmemacher verstehen ihr Handwerk normalerweise recht gut. Sehr wahrscheinlich hat der Gewöhnungseffekt dazu geführt, dass Sie sich einfach nicht mehr emotional angesprochen fühlten.

So geht es uns mit allem, was für uns zu einer gewissen Routine wird. Bei Präsentationen ist das nicht anders. Ich habe beruflich bedingt schon eine große Menge von Präsentationen gesehen. Maximal fünf Prozent haben mich wirklich beeindruckt; der Rest schwankte zwischen solide oder mittelmäßig bis wirklich misslungen. Diese fünf Prozent der Präsentationen, die wirklich toll waren, haben mich durch ihre Art eine Botschaft zu vermitteln, überrascht und gut unterhalten. Der Referent hatte während seines Vortrags meine ungeteilte Aufmerksamkeit, und die wesentlichen Informationen habe ich mir bis heute behalten.

Das Gehirn reagiert sehr intensiv auf neue Eindrücke. Die Lernbereitschaft ist tatsächlich höher, wenn die Neugier durch überraschende Präsentationsmethoden geweckt wird.  Deshalb kann es für Sie von Vorteil sein, wenn Sie Ihre Präsentation etwas anders gestalten, als es Ihr Publikum von Ihnen erwartet. Wenn Sie mit Ihrer Art, Inhalte zu präsentieren, aus dem Rahmen fallen, heben Sie sich aus der Masse der üblichen Präsentationen deutlich ab.

Was anders ist, bleibt in Erinnerung. Das fängt mit der Begrüßung an. Anstatt sich langatmig vorzustellen, könnten Sie einen Gegenstand zeigen, der zu Ihrem Thema hinführt. Nehmen wir an, Sie wollen vor einem Laienpublikum über Quantenphysik sprechen. Dann könnten Sie Ihren Zuschauern vielleicht eine Plüschkatze entgegenhalten. Versprechen Sie, dass die Katze etwas mit Ihrem Vortrag zu tun hat, und kommen Sie später darauf zurück. Darauf wird sich bei Ihrem Auditorium ein wenig Neugier breitmachen, wo hier ein Zusammenhang bestehen könnte. Später kommen Sie auf das Gedanken-Experiment mit „Schrödingers Katze“ zu sprechen, und der Zusammenhang wird klar. Sie können ein ungewöhnliches Foliendesign verwenden, um die Hauptargumente Ihres Vortrages besser erfassbar zu machen. Vielleicht können auch kleine Animationen neue Impulse für die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer bringen.

Können solche Experimente bei der Präsentation nicht auch gefährlich sein? Ja, absolut. Wenn zum Beispiel Sie eine Firmenpräsentation vor einem wichtigen Kunden zeigen, müssen Sie sich absolut sicher sein, dass nichts schief geht. Unerprobte Designelemente, eine Dramaturgie, die noch nicht in der Praxis getestet wurde, oder ein Referent, der eine Präsentation zum ersten Mal vor Publikum vorträgt, sind unkalkulierbare Risiken, die dringend vermieden werden müssen. Außerdem bedeutet „ungewöhnlich“ noch lange nicht „gehirngerecht“. Man kann von den ausgetrampelten Präsentationspfaden abweichen und dabei die Gehirne der Zuschauer intensiv und positiv stimulieren. Leider kann man auch ganz schnell einen Weg wählen, der bei Ihrem Publikum eher Verwirrung und Frustration auslöst. Denn wenn Sie Ihre Zuschauer durch zu viel „Schnickschnack“ überfordern, werden Sie Ihnen nach kurzer Zeit nicht mehr folgen.

Wenn Sie vor einer wichtigen Zielgruppe sprechen und gerne Ihre Präsentation interessanter gestalten möchten, sollten Sie zur Sicherheit den Rat eines Experten einholen. Agenturen, die täglich mit der Erstellung von Unternehmenspräsentationen für unterschiedlichste Kunden beschäftigt sind, können Ihnen schnell und zuverlässig sagen, ob sich Ihre neuen Ideen sinnvoll in Ihre Präsentation integrieren lassen. Dort erhalten Sie auch ein verbindliches Feedback, was in Ihrer Branche und bei Ihrer Zielgruppe gut funktioniert und welche neuen Ideen am Ende doch ungeeignet sind, um Ihr Publikum zu begeistern. Sie wissen ja: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wer gute Leistungen erreichen möchte, sollte regelmäßige Qualitätskontrollen durchführen. Das ist bei Präsentationen nicht anders. Es ist wichtig zu erfahren, wie Ihr Vortrag beim Publikum angekommen ist. Nur auf diese Weise können Sie Schwachstellen aufdecken und beseitigen. Ich möchte Ihnen im Blogbeitrag aufzeigen, warum ein Feedback von Ihrem Publikum so wichtig und sinnvoll ist und wie ein solches Feedback erhalten.

Wenn Sie Ihren Folienvortrag vor Publikum präsentiert haben, werden Sie vielleicht eine Erleichterung verspüren und die Anspannung fällt von Ihnen ab. Vermutlich werden Ihnen Ihre Erfahrung und Ihr Bauchgefühl sagen, ob Sie gut waren oder ob Teile der Präsentation nicht optimal gelaufen sind. Ihr Publikum gibt Ihnen ebenfalls meistens ein brauchbares Feedback. Wenn der Applaus höflich, aber verhalten ist und die Zuschauer zügig den Raum verlassen, haben Sie möglicherweise nicht den besten Eindruck hinterlassen. Wenn Ihr Auditorium lang anhaltend applaudiert, Interessenten mit weiteren Fragen zu Ihnen kommen, und das Handout Ihrer Präsentation stark nachgefragt wird, hat Ihre Performance offenbar überzeugt.

In der Regel ist die eigene Wahrnehmung jedoch nicht objektiv, und schnell schleichen sich Fehleinschätzungen ein, die die Qualität als Referent negativ beeinträchtigen. Die Selbst- und Fremdwahrnehmung können sich bisweilen stark voneinander unterscheiden. Es gibt Präsentatoren, die so vor Selbstbewusstsein strotzen, dass sie eigene Defizite nicht wahrnehmen. Sie finden ihre PowerPoint-Präsentation und ihre Fähigkeiten als Referent so toll und übersehen dabei, dass ihr Publikum gelangweilt oder genervt ist. Nach der Veranstaltung sind sie mit sich sehr zufrieden und denken nicht im Traum daran an ihrem Auftritt etwas zu verbessern.

Auf der anderen Seite gibt es die unsicheren Referenten, die bei jedem Auftritt tausend Tode sterben. Nach ihrer Präsentation sind sie mit sich völlig unzufrieden, inklusive der Kleidung, Stimme, Folien, Gestik und Frisur, obwohl das Auditorium eine deutlich positivere Meinung von der Darbietung gehabt hat.Auch wenn ich glaube, dass man seinem Bauchgefühl durchaus trauen kann, ist die Gefahr immer da, dass man damit auch mal voll daneben liegt. Außerdem benötigt man schon ein paar konkretere Informationen, an welcher Stelle die eigene Darbietung gut ist, um wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Wenn Sie die Qualität Ihrer Vorträge kontinuierlich verbessern und Fehler beheben wollen, brauchen Sie konkrete Informationen von Ihrem Publikum. Holen Sie sich ein direktes Feedback.

Feedback via Fragerunde

Je nachdem wie groß Ihr Auditorium ist, können Sie zum Beispiel direkt nach dem Vortrag in die Runde fragen, wie Ihren Zuschauern die Präsentation gefallen hat. Was fanden sie gut und was würden sie verbessern? Bei kleinen Gruppen, dem passenden Thema und ausreichend Selbstbewusstsein kann diese direkte Form der Rückmeldung gute Erkenntnisse bringen. Sollte direkt nach der Präsentation nicht die nötige Zeit zur Verfügung stehen, könnten Sie auch die Teilnehmer ein paar Tage später anrufen und das Feedback telefonisch einfordern. Das sollten Sie natürlich nur tun, wenn zumindest eine entfernte Beziehung zu Ihrem Publikum (z. B. ein Geschäftskontakt) besteht.

Feedback via Feedbackbogens

Eine andere Möglichkeit, um sich Feedback regelmäßig einzuholen, ist die Verwendung eines Feedbackbogens. Auf diesem Fragebogen können Sie nach bestimmten Aspekten Ihres Auftritts fragen und auf einer Skala von „Sehr gut“ bis „mangelhaft“ bewerten lassen. Sie könnten zum Beispiel fragen, ob die Folien verständlich waren, ob die Informationen hilfreich gewesen sind oder Sie sich klar ausgedrückt haben. Diesen Fragebogen können Sie entweder nach Ende Ihrer Präsentation verteilen oder per E-Mail verschicken. Auch wenn nicht alle darauf antworten sollten, bekommen Sie auf diese Weise doch nach einigen Auftritten einen guten Überblick, welcher Bereich Ihrer Präsentation beim Publikum ankommt und an welcher Stelle Sie vielleicht nacharbeiten müssen. Vorlagen für einen Feedbackbogen finden Sie in großer Vielfalt im Internet. Sie können diese auch nur als Anregung nehmen und Ihren eigenen Fragebogen gestalten. In jedem Fall erhalten Sie auf diese Weise einen besseren Überblick über den aktuellen Stand Ihrer Bemühungen, Ihr Publikum mit einer Top-Präsentation zu überzeugen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Eine erfolgreiche Präsentation steht und fällt mit der Performance des Redners. Die PowerPoint-Folien können noch so aussagekräftig sein – wenn der Referent das Publikum durch eine überzeugende Darbietung nicht fesseln kann, verpufft schnell die gesamte Wirkung. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die Redegeschwindigkeit, auf die ich im folgenden Blogbeitrag etwas näher eingehen möchte.

Der richtige Ton

Es ist gar nicht so einfach, bei einem Vortrag den richtigen Ton zu treffen. Auf welche Weise spricht man das Publikum am besten an? Das hängt natürlich von der Zusammensetzung des Auditoriums und vom Thema der Präsentation ab. Wenn es zum Beispiel um ein wissenschaftliches Fachthema geht und lauter Fachleute im Publikum sitzen, werden Sie sicher versuchen möglichst seriös und sachlich aufzutreten. Geht es darum eine exklusive Klub-Anlage als cooles Urlaubsziel an ein jüngeres Publikum zu vermarkten, werden Sie sich vermutlich um einen lockeren Umgangston und ein gutes Feeling bei Ihrem Publikum bemühen. Die Form Ihres Vortrags muss zum Vortragsinhalt und zum Publikum passen.

Die richtige Geschwindigkeit

Ein besonders wichtiger Aspekt bei der richtigen Publikumsansprache ist die richtige Geschwindigkeit, mit der Sie Ihre Präsentation vortragen. Wenn Sie Ihren Vortrag nur schnell herunterrasseln, besteht die Gefahr, dass die Zuschauer nicht mehr folgen können und abschalten. Reden Sie zu langsam, kann sich das Publikum schnell langweilen und Ihnen ebenfalls keine Aufmerksamkeit mehr schenken. In beiden Fällen verlieren Sie den Kontakt zu Ihrer Zielgruppe und können Ihre Botschaften nicht mehr erfolgreich vermitteln.

Doch wie findet man das richtige Tempo? Hier muss jeder seine eigene praktische Erfahrung sammeln. Möglicherweise haben Sie bereits von Kollegen ein Feedback bekommen, dass Sie etwas langsamer oder schneller, lauter oder deutlicher reden sollten. Falls Sie noch keine Erfahrungswerte sammeln konnten, überlegen Sie sich, ob es im Freundeskreis oder unter Kollegen Vertrauenspersonen gibt, vor denen Sie Ihre Präsentation halten können. Es ist wichtig zu erfahren, wie Sie als Redner wirken.

Sammeln Sie vorher praktische Erfahrungen!

Das Lampenfieber führt bei den ersten Vorträgen meistens dazu, dass der Präsentator häufig zu schnell spricht. Deshalb ist es so wichtig praktische Erfahrungen zu sammeln, bevor man auf größere Bühnen geht. Vor wirklich wichtigen Präsentationen, wenn Sie zum Beispiel die Unternehmenspräsentation vor einem wichtigen Kunden vorführen sollen, ist es ratsam, im Vorfeld mit einem Profi zu trainieren. Gute Präsentationsagenturen bieten Einzelunterricht oder Seminare in kleineren Gruppen an, wo Rhetorik, Dramaturgie und Aussprache trainiert werden.

Darüber hinaus können Sie an den Reaktionen Ihres Publikums erkennen, ob Sie das Tempo variieren müssen. Wenn die Zuschauer anfangen, auf die Uhr zu schauen oder mit dem Nachbarn zu tuscheln, sollten Sie das Tempo etwas anziehen. Wenn Sie dagegen erkennen, dass Ihr Publikum die Augen zusammenkneift, verständnislos auf die Folien starrt oder vielleicht sogar verständnislos den Kopf schüttelt, dann sollten Sie mit dem Tempo heruntergehen. Wenn die Inhalte eher kompliziert sind, sollte die Geschwindigkeit eher etwas langsamer sein.

Nutzen Sie die Wirkung von Redepausen!

Denken Sie auch an Redepausen! Egal ob Sie schnell oder langsam reden, achten Sie darauf beim Sprechen, Pausen zu machen. Die Wirkung einer Redepause ist von großer Bedeutung. Versetzen Sie sich in die Situation Ihres Publikums. Pausen sind wichtig, um Informationen speichern zu können. Der Vortragende nutzt Pausen nicht nur zum Luft holen, sondern setzt sie dramaturgisch ein, um Spannung und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wenn Sie beispielweise die rhetorische Frage stellen „Wissen Sie was diese Information für Sie bedeutet?“ und danach eine kurze Pause einbauen, haben Sie die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihres Publikums für Ihren nächsten Satz.

Fazit

Diese Dinge sollten wirklich eingeübt werden, damit sie ihre Wirkung richtig entfalten können. Mit etwas Erfahrung entwickeln Sie ein Gespür für das richtige Tempo.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Gute Präsentationen wirken leicht und einfach, wenn sie von einem echten Profi vorgetragen werden. Doch ein professioneller PowerPoint-Foliensatz und ein motivierter Referent machen noch längst keine erfolgreiche Performance. Über das richtige Präsentieren ist schon viel geschrieben worden. Zu Recht, denn es gibt einfach viele Dinge, die zu beachten sind, und viele Stolpersteine, durch die auch erfahrene Referenten ins Straucheln geraten können. Ich möchte Ihnen wieder einige wichtige Tipps für das erfolgreiche Präsentieren geben.

Tipp 1: Tun Sie das, was seit 5.000 Jahren bestens funktioniert: Erzählen Sie Geschichten!

Das Aneinanderreihen trockener Fakten kann sehr schnell langweilen, selbst wenn Sei vor einem Fachpublikum sprechen. Wenn Sie Ihre „hard facts“ in eine Geschichte einbetten, können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer länger aufrechterhalten. Googeln Sie einmal „storytelling“ und lassen Sie sich von Beispielen und Literatur-Tipps inspirieren, wie man gute Geschichten findet und wie man sie für die eigene Präsentation verwenden kann.

Tipp 2: Erstarren Sie auf der Bühne nicht zur Salzsäule!

Wer völlig statisch hinter seinem Rednerpult festklebt und sich während des Vortrages kaum bewegt, wird es schwer haben, sein Publikum zu begeistern. Unbeweglichkeit erinnert eher an alte Professoren in einem überfüllten Hörsaal oder an einen Priester, der von einer Kanzel predigt.

Nutzen Sie nach Möglichkeit die ganze Bühne und bewegen Sie sich, seien Sie lebendig. Gehen Sie ruhig auch einmal auf das Publikum zu, gehen Sie in den Dialog. Das vermittelt den Eindruck von Lebendigkeit und Engagement.

Tipp 3: Stellen Sie Fragen an Ihr Publikum!

Binden Sie Ihr Publikum in Ihre Präsentation ein! Stellen Sie Fragen und regen Sie zum Nachdenken  und Mitdenken an. Auch wenn nur wenige aktiv auf Ihre Fragen Antworten mögen,  so kommen doch viele Zuschauer dadurch aus ihrer Passivität heraus. Anstatt sich nur berieseln zu lassen, erhält Ihr Publikum die Möglichkeit, in Denkprozesse einzutauchen und selbst Überlegungen zu Ihren Fragen anzustellen. Dadurch können Sie das Interesse und die Aufmerksamkeit Ihres Auditoriums deutlich erhöhen.

ipp 4: Finden Sie Ihre Leitlinie!

Was wollen Sie mit Ihrem Vortrag erreichen? Was soll die Quintessenz Ihrer Präsentation sein? Machen Sie sich im Vorfeld klar, was Sie bei Ihrem Publikum bewirken wollen und richten Sie Inhalt und Dramaturgie Ihrer Präsentation darauf aus. Das Hauptthema sollte sich wie ein roter Faden durch den gesamten Aufbau Ihrer Präsentation ziehen. Dadurch vermeiden Sie unlogische Sprünge in Ihrer Darstellung und nutzlose Inhalte, die Ihr Thema nicht voran bringt.

Tipp 5: Setzen Sie auf die Kraft der Bilder!

Nichts ist für Ihr Publikum anstrengender und ablenkender als Folien, die komplett mit Text vollgeschrieben sind. Sie zwingen damit Ihre Zuschauer Ihnen zuzuhören und gleichzeitig die Folien zu lesen. Nach kurzer Zeit werden sie entweder nicht mehr mitlesen oder Ihnen nicht mehr zuhören.  Ein Bild, versehen mit 1 bis 2 erklärenden Sätzen, transportiert die gewünschte Information in knapper  Form schnell und erfolgreich in das Gehirn Ihrer Zielgruppe.

Tipp 6: Machen Sie abstrakte Fakten verständlich!

Nicht selten verfehlen hochbrisante Fakten ihre Wirkung beim Publikum, weil es schwerfällt, das Gehörte richtig einzuordnen. Wenn Sie erzählen möchten, wie viel Kohle pro Jahr auf der Erde verfeuert wird, dann kann es sein, dass die nackte Zahl für Ihr Auditorium nur schwer begreifbar ist.

Wenn Sie aber zum Beispiel erklären, dass ein Güterzug mit all dieser Kohle bis zum Mond reichen würde, erhält man eine Vorstellung von der Menge.

Tipp 7: Langweilen Sie Ihr Publikum nicht!

Selbst der ausgeschlafenste Fachmann dämmert bei seinem Fachthema irgendwann weg, wenn ein langweilig auftretender Redner mit langweilig gestalteten Folien Fakten herunterleiert. Was für Fachleute gilt, ist für Laien natürlich umso wichtiger. Wenn Sie nicht die Spannung aufbauen und aufrechterhalten können, werden Sie während Ihres Vortrages immer mehr Zuschauer verlieren.

Deshalb hier der Tipp, bereits am Anfang Neugierde auf Ihr Thema zu erwecken. Stellen Sie zum Beispiel eine bewusst steile These zu Beginn Ihres Vortrages auf und versprechen Sie, im Laufe des Vortrages alle Beweise dafür zu liefern. Oder zeigen Sie  einen Gegenstand oder ein Bild, das scheinbar absolut nichts mit Ihrem Präsentationsthema gemein hat. Stellen Sie die Frage, wo der Zusammenhang sein könnte, und versprechen Sie die Auflösung zum Ende des Vortrages.

Tipp 8: Kultivieren Sie Ihre Unterhalter-Qualitäten!

Für viele Redner ist es sehr hart, während des Vortages unterhaltsam und amüsant zu sein.  Abgesehen von wenigen Naturtalenten fällt es jedem Menschen mehr oder weniger schwer, vor einem Publikum den charmanten Conférencier zu geben. Umso wichtiger ist es, immer wieder gerade diese Herausforderung zu üben und sich stetig zu verbessern. Das geht letztlich nur in der Praxis und kann theoretisch nicht trainiert werden.  Eine Möglichkeit des sehr effektiven Trainings sind Präsentationstrainings, wie der Presentation Rocket Day.

Tipp 9: Seien Sie leidenschaftlich!

Ihr Publikum merkt sehr schnell, ob Sie für Ihr Präsentationsthema wirklich brennen oder nur ein Programm abspulen. Deshalb müssen Sie sich aus der Routine herausreißen, selbst wenn Sie einen Vortrag schon oft gehalten haben. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihr Publikum überzeugen zu wollen. Machen Sie sich klar, dass es wichtig ist, überzeugend „rüberzukommen“. Wenn Sie nur eine Pflichtveranstaltung moderieren, werden Sie nicht überzeugen.

Denken Sie an die Bühnenschauspieler, die jeden Abend das gleiche Stück spielen. Sie müssen jeden Abend ihre Gefühle authentisch abrufen können, sonst wird die Darbietung nicht gefallen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.