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Sorgen Sie gleich zu Beginn Ihrer Präsentation dafür, dass Ihr Publikum neugierig zuhört. Erzeugen Sie Spannung, indem Sie eine provokante These stellen und versprechen, diese in Ihrem Vortrag zu beweisen.

Beispiele:

♦ Ich bin sicher, dass Sie 35 % zu viel für (…) ausgeben, und werde Ihnen das in den nächsten 30 Minuten auch klar beweisen.

♦ Sie alle könnten mit (…) eine Menge Geld verdienen. Ich zeige Ihnen nun, wie das funktioniert.

♦ Deutschland könnte in den kommenden 5 Jahren den Umsatz im Binnenmarkt verzehnfachen. Ich erkläre Ihnen, wie verblüffend einfach das möglich ist.

Ein weiterer Trick um das Publikum neugierig zu machen, ist das Verbinden von scheinbar unpassenden Dingen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Sie könnten zum Beispiel ein Poster von Arnold Schwarzenegger aufhängen und Ihre Zuhörer fragen, was der Terminator mit Produkt (…) zu tun haben könnte. Vielleicht fügen Sie noch hinzu, dass es eine bestimmte Zahl von Gemeinsamkeiten gibt (je nachdem was Ihnen dazu einfällt), die Sie in Ihrem Vortrag aufzeigen werden. Wichtig ist natürlich, dass tatsächlich Parallelen oder Gemeinsamkeiten zwischen Ihrem Thema und dem scheinbar nicht passenden Objekt existieren. Dann ist Ihrer Fantasie kaum eine Grenze gesetzt. Neben Bildern können Sie selbstverständlich auch Gegenstände in Ihre Präsentation einbauen. Wichtig ist nur, dass die Auflösung Ihres „Rätsels“ durch die Präsentation genug Neugierde erzeugt.

Spielen Sie mit Ihrer eigenen Kreativität. Was lässt sich für Ihre Präsentation verwenden? Ein Blauwal, ein Sportwagen, Donald Duck, eine Handgranate, Napoleon? Je absurder oder provokanter desto besser. Achten Sie dabei natürlich immer auf die guten Sitten und die Gefühle Ihres Publikums.

Sollten Sie die Möglichkeit haben, einem Zauberer bei der Arbeit zuzusehen, könnten Sie sich den einen oder anderen Trick für Ihre Präsentation ausborgen.  David Copperfield und seine Kollegen nutzen gerne Boxen, Zylinder und Schachteln, um Dinge verschwinden oder auftauchen zu lassen. Sie könnten zum Beispiel vier Boxen auf einen Tisch stellen und Ihren Zuschauern erklären, dass es vier Geheimnisse in Bezug auf (….) gibt, die Sie gleich in Ihrer Präsentation nacheinander enthüllen werden. Sobald Sie in Ihrem Vortrag eines dieser Geheimnisse erläutert haben, können Sie eine der Boxen öffnen und ein Bild oder einen Gegenstand herausholen, der dieses Geheimnis symbolisiert. Am Ende des Vortrages sind alle Boxen geöffnet und durch den visuellen Effekt haben sich Ihrer wichtigsten Botschaften bei Ihren Zuhörern verankert. Genauso gut können Sie etwas verschwinden lassen. Nehmen wir an, Sie wollen sich als Problemlöser einer Zielgruppe präsentieren. In dem Fall können Sie natürlich Probleme symbolisch in die Schachteln oder Boxen „wegzaubern“.

Wichtig dabei ist natürlich zu wissen, welches Publikum Sie bei Ihrer Präsentation erwarten können. In unserer Presentation-Booster-Methode stellen wir die verschiedenen Typen von Zuschauern genau vor. Jeder Typ benötigt bei der persönlichen Ansprache besondere Schwerpunkte. Wenn Sie vor Kunststudenten sprechen, werden Sie andere Bilder, Worte und „Zaubertricks“ benutzen als vor einem Auditorium von Controllern.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Hand aufs Herz: Merken Sie sich Werbespots, Musikclips oder Fernsehsendungen, die genauso gestaltet sind, wie Tausende andere, die Sie zuvor schon einmal gesehen haben? Ist Ihnen beim Blättern in einem Journal irgendeine Anzeige in Erinnerung geblieben, die dort abgedruckt wurde? Vermutlich ist das selten der Fall. Hat es an der stümperhaften Umsetzung gelegen? Vermutlich nicht, denn Werbetreibende oder Filmemacher verstehen ihr Handwerk normalerweise recht gut. Sehr wahrscheinlich hat der Gewöhnungseffekt dazu geführt, dass Sie sich einfach nicht mehr emotional angesprochen fühlten.

So geht es uns mit allem, was für uns zu einer gewissen Routine wird. Bei Präsentationen ist das nicht anders. Ich habe beruflich bedingt schon eine große Menge von Präsentationen gesehen. Maximal fünf Prozent haben mich wirklich beeindruckt; der Rest schwankte zwischen solide oder mittelmäßig bis wirklich misslungen. Diese fünf Prozent der Präsentationen, die wirklich toll waren, haben mich durch ihre Art eine Botschaft zu vermitteln, überrascht und gut unterhalten. Der Referent hatte während seines Vortrags meine ungeteilte Aufmerksamkeit, und die wesentlichen Informationen habe ich mir bis heute behalten.

Das Gehirn reagiert sehr intensiv auf neue Eindrücke. Die Lernbereitschaft ist tatsächlich höher, wenn die Neugier durch überraschende Präsentationsmethoden geweckt wird.  Deshalb kann es für Sie von Vorteil sein, wenn Sie Ihre Präsentation etwas anders gestalten, als es Ihr Publikum von Ihnen erwartet. Wenn Sie mit Ihrer Art, Inhalte zu präsentieren, aus dem Rahmen fallen, heben Sie sich aus der Masse der üblichen Präsentationen deutlich ab.

Was anders ist, bleibt in Erinnerung. Das fängt mit der Begrüßung an. Anstatt sich langatmig vorzustellen, könnten Sie einen Gegenstand zeigen, der zu Ihrem Thema hinführt. Nehmen wir an, Sie wollen vor einem Laienpublikum über Quantenphysik sprechen. Dann könnten Sie Ihren Zuschauern vielleicht eine Plüschkatze entgegenhalten. Versprechen Sie, dass die Katze etwas mit Ihrem Vortrag zu tun hat, und kommen Sie später darauf zurück. Darauf wird sich bei Ihrem Auditorium ein wenig Neugier breitmachen, wo hier ein Zusammenhang bestehen könnte. Später kommen Sie auf das Gedanken-Experiment mit „Schrödingers Katze“ zu sprechen, und der Zusammenhang wird klar. Sie können ein ungewöhnliches Foliendesign verwenden, um die Hauptargumente Ihres Vortrages besser erfassbar zu machen. Vielleicht können auch kleine Animationen neue Impulse für die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer bringen.

Können solche Experimente bei der Präsentation nicht auch gefährlich sein? Ja, absolut. Wenn zum Beispiel Sie eine Firmenpräsentation vor einem wichtigen Kunden zeigen, müssen Sie sich absolut sicher sein, dass nichts schief geht. Unerprobte Designelemente, eine Dramaturgie, die noch nicht in der Praxis getestet wurde, oder ein Referent, der eine Präsentation zum ersten Mal vor Publikum vorträgt, sind unkalkulierbare Risiken, die dringend vermieden werden müssen. Außerdem bedeutet „ungewöhnlich“ noch lange nicht „gehirngerecht“. Man kann von den ausgetrampelten Präsentationspfaden abweichen und dabei die Gehirne der Zuschauer intensiv und positiv stimulieren. Leider kann man auch ganz schnell einen Weg wählen, der bei Ihrem Publikum eher Verwirrung und Frustration auslöst. Denn wenn Sie Ihre Zuschauer durch zu viel „Schnickschnack“ überfordern, werden Sie Ihnen nach kurzer Zeit nicht mehr folgen.

Wenn Sie vor einer wichtigen Zielgruppe sprechen und gerne Ihre Präsentation interessanter gestalten möchten, sollten Sie zur Sicherheit den Rat eines Experten einholen. Agenturen, die täglich mit der Erstellung von Unternehmenspräsentationen für unterschiedlichste Kunden beschäftigt sind, können Ihnen schnell und zuverlässig sagen, ob sich Ihre neuen Ideen sinnvoll in Ihre Präsentation integrieren lassen. Dort erhalten Sie auch ein verbindliches Feedback, was in Ihrer Branche und bei Ihrer Zielgruppe gut funktioniert und welche neuen Ideen am Ende doch ungeeignet sind, um Ihr Publikum zu begeistern. Sie wissen ja: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

„Soll ich den hellen oder den dunklen Anzug tragen?“ Ein Geschäftsführer fragt dies im Gespräch seine Frau, da er am nächsten Tag bei einer Präsentation punkten muss. Sie empfiehlt ihm den hellen Anzug, weil er ihr damit so gut gefällt: Er erinnert sie mit dem Anzug an ihren letzten Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff. Hätte sie zu dem Zeitpunkt mehr Ahnung von Wirkungsgeheimnissen der richtigen Kleidung bei Präsentationen gehabt, hätte sie ihm diesen Anzug nicht empfohlen.

Ein weiteres Beispiel ist eine junge Expertin für Kommunikation, die ihren ersten Vortrag auf einem Frauenkongress hält und sich für ihr Lieblingsoutfit entscheidet: Die ärmellose weite Bluse die bis zur Mitte ihres Oberschenkels geht, vorne mit großem Totenkopf drauf und eine silberfarbene Leggings dazu. Ganz nach dem Motto: Ich muss mich ja wohlfühlen – das bin ich.

Der eine fragt den Partner, der andere sein Gefühl. Meistens geht das leider schief, wenn Sie die Wirkungsgeheimnisse in Präsentationen und auf der Bühne nicht kennen. Leider erzielte der Mann mit dem hellen Anzug nicht die Wirkung die er sich wünschte, er wirkte farblos und übermittelte wenig Status. Die Dame bekam eine sehr schlechte Bewertung auf Grund ihres Outfits und ihre Kompetenz rückte in den Hintergrund. Schade eigentlich, dass beide durch Unwissen wichtige Punkte verschenkten.
Kleidung kann Ihre Botschaft unterstreichen oder schmälern. Denn der bekannte Spruch „Kleider machen Leute“ gilt auch heute noch und kann Sie auf dem Weg zum Erfolg weiterbringen.

Jedoch gibt es auch viele Leute, die die Kleiderwahl nicht dem Zufall lassen und sich in der Kleiderauswahl beraten und coachen lassen. Sie unterstützen ihr Vorhaben durch ihre Kleidung und sind mit ihrer daraus resultierenden Wirkung erfolgreich.

Die Erwartungshaltung ist gross

Ich habe viele Redner und Rednerinnen mit Top-Themen gehört, bei denen die Kleiderperformance zu wünschen übrig ließ. Aus welchen Gründen auch immer, sie mussten sich mehr anstrengen, um zu überzeugen und manchmal ging der Schuss wirklich nach hinten los und kaum jemand sprach über ihre Inhalte, sondern nur über das unpassende Outfit. Von Ihnen wird adäquate Kleidung, passend zu Ihrem Image und Ihrer Persönlichkeit erwartet. Sonst kommt das Gefühl hoch: Da stimmt was nicht!

Ich erinnere mich noch an einen Facebook-Post, in dem eine sehr bekannte Vortragende ihrem Ärger Luft machte, weil ihr Outfit während des Vortrags in den Bewertungen durchdiskutiert und durch den Kakao gezogen wurde, ohne dass Ihre Leistung gewürdigt worden wäre. Menschen sind primär visuell gelenkt. Erscheint ein Outfit für sie nicht adäquat, dann achten sie mehr darauf, als auf den Inhalt.
Ich kann nur sagen: Verschenken Sie mit Ihrer Kleidung keine wertvollen Punkte und kleiden Sie sich so, dass Ihnen Ihr Outfit den roten Teppich für die Inhalte legt.
Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

Vor einigen Jahren war die Wahl der Kleidung noch sehr einfach. Es gab zwei Tipps, die man immer anwenden konnte:

1. Kleiden Sie sich nie schlechter als Ihr Publikum
2. Unterstreichen Sie mit entsprechender Kleidung Ihr Image, Ihr Unternehmen und Ihr Produkt

Heute kommt ein 3. Punkt dazu und der heißt: Kleide Dich mit Profil, sei authentisch, zeig wer Du bist und für was Du stehst. Dafür kannst Du auch Deinen Stil brechen. Ob das wirklich immer stimmt, werden wir im Folgenden beleuchten.

Der Zielgruppe entsprechend?

Sind Banker Ihre Zielgruppe, so ist es ganz einfach: Der Anzug/Hosenanzug ist die beste Wahl. Ob es immer eine Krawatte sein muss, das bezweifle ich in manchen Fällen. Fühlen Sie sich damit wohl, sehr gut! Wenn nicht, überlegen Sie genau, ob die Krawatte Ihrer Authentizität schadet. Stellen Sie sich Reinhold Messner, der in einer Bank einen Vortrag halten soll, in Anzug und Krawatte vor. Es passt einfach nicht zu ihm. Eine Kombination aus Sakko, sportlichem Hemd und Hose ist die bessere Wahl. Jedoch muss man auch sagen, dass bei Prominenten so mancher Kleider-Faux-Pas verziehen wird. Es zählt der Bonus der Bekanntheit und überwiegt somit die Wirkung des Outfits. So manch ein Prominenter kann sich jedoch auch nicht darauf verlassen, wie man an negativen Kommentaren in Zeitschriften lesen kann.

Wer vor Technikern in einem IT-Unternehmen spricht, wäre mit einem zu formellen Outfit in Anzug und Krawatte overdressed. Ein sportliche(s) Blazer/Sakko und eine Chinohose (Baumwollhose) dazu und das Outfit ist für diese Zielgruppe perfekt.

Unterschätzen Sie Ihre Zielgruppen nie. So manche haben schon unliebsame Überraschungen erlebt, weil sie glaubten, ihre Zielgruppe zu verstehen und in Folge inadäquat gekleidet waren.Fragen Sie nach, welcher Dresscode im Unternehmen verlangt wird. Vergessen Sie jedoch dabei Ihr Image nie. Ich würde nie Jeans tragen, nur weil mein Publikum Jeans trägt. Ich trage dann ein sportlich-klassisches Outfit, meiner Marke entsprechend, jedoch nicht zu overdressed.

Bei einem Agentur-Pitch, wo man sich um einen Auftrag in der Vorstandsetage einer großen Versicherung bewirbt, ist der Anzug/Hosenanzug wiederum eine gute Wahl. Ein zu lockerer Dresscode könnte mangelndes Interesse für den Auftrag vermitteln.

Ich kann nur sagen: Sind sie lieber zu gut als zu schlecht angezogen. Das ist noch immer die bessere Wahl.

Ihrer Marke entsprechend

Jedes Unternehmen besitzt ein bestimmtes Image und vertritt besondere Werte. Fragen Sie sich, welche Botschaft und welche Werte Sie vermitteln möchten. Sie sollten mit Ihrem Outfit Ihre Marke spiegeln und verkörpern. Wer Luxusartikel oder teure Beratungskonzepte verkauft, sollte sich nicht im Used-Look (dieser Look sieht aus, als wären die Sachen schon lange getragen worden, war aber meist sehr teuer) oder im „ist mir egal Look“ präsentieren – das entspricht nicht dem Markenimage. Wer Präzision verkauft, sollte nicht schlampig gekleidet sein, sondern akkurat und genau. Das heißt in gut geschnittener Kleidung, nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu weit, nicht zu eng und in guter Qualität und gut gebügelt. Wer Kreativität verkauft, ist nicht bodenständig gekleidet. Wer als Autorität wahrgenommen werden möchte, sollte sich auch so kleiden. Das wird von Ihnen erwartet. Sie möchten doch nicht, dass Ihr Gegenüber Ihr Outfit folgendermaßen interpretiert: „Investieren Sie bloß nicht in mich, ich bin das Geld nicht wert.“

Machen Sie eine kleine Umfrage in Ihrem beruflichen Umfeld: Was wird von Ihnen und Ihrer Marke erwartet? Bitten Sie um ehrliche Meinungen dazu und holen Sie sich professionelle Berater mit Know-How für Bühnenauftritte oder Präsentationen mit ins Boot.

Authentisch und zielgruppengerecht

Sich in seiner zweiten Haut wohl zu fühlen, ist oberste Priorität. Wer das nicht tut, wird durch seine Körpersprache sein Unwohlsein transportieren und das ist nicht zu seinem Vorteil. Es gilt eine Verbindung zu schaffen zwischen Authentizität und Professionalität. Erinnern Sie sich an die Geschichte mit der jungen Kommunikationsexpertin auf dem Frauenkongress, die von den Teilnehmerinnen so schlecht bewertet wurde. Sie hat verabsäumt, die Verbindung zwischen Ihrer Wohlfühlkleidung und der Erwartungshaltung zu schaffen. Was wäre die Lösung gewesen? Ein Outfit zu finden, welches formeller als der Totenkopf und die Leggings ist und doch nicht zu formell, dass sie sich nicht verkleidet fühlt. Eine schicke, nicht zu enge Hose mit einem modisch-sportlichem Blazer und einer schönen kragenlosen Bluse drunter, fertig. Und die Kritiker hätten nichts zu meckern gehabt. Denn ein passendes Outfit liegt Ihnen den roten Teppich für die Inhalte. Hat das Gehirn einen ersten schlechten Eindruck gesammelt, so sucht es ständig nach Bestätigung und achtet nicht mehr auf das Gesagte und den Inhalt. Das möchten Sie sicher nicht.

Authentisch anders

Vielleicht kennen Sie Stefan Verra. Der Top-Körpersprache-Experte ist ein wahrer „Körpersprecher“. Er ist ein extrovertierter Österreicher, 155 cm groß, bewegt sich viel und trägt fast immer Jeans und dunkelblaues Shirt auf der Bühne (ab und an auch mal Hemd und Blazer), egal welche Zielgruppe er vor sich hat. Stefan Verra kommt mit einem Feuer und einem charismatischen Auftreten auf die Bühne, sodass die Kleidung zur Nebensache wird. Er schafft es, vom ersten Moment an zu überzeugen. Und das Publikum nimmt ihm das ab – ein Anzug mit Krawatte wäre bei ihm fehl am Platz, weil es nicht seine Marke unterstreicht. Sein Outfit ist absolut authentisch und passt zu seinen Themen. Dabei ist es dann egal, um welche Zielgruppe es sich handelt.

Wer dieses überzeugende charismatische Auftreten nicht hat, bzw. das Image einen lässigen Kleiderstil nicht zulässt, dem sei gesagt: Finden Sie die Verbindung zwischen Ihrem Publikum und Zielgruppe und ihrem persönlichen Stil. Damit liegen Sie immer auf der richtigen Seite.

Aussergewöhnlich auffallend

Wer sich mit einem auffälligen Outfit zur Marke zu machen möchte, muss seinen Kleiderstil sehr gut durchdenken. Wer nur den Stil bricht um aufzufallen, hat noch kein Konzept. Das, was scheinbar mühelos wirkt, ist wohl durchdacht, um als Marke wahrgenommen zu werden. Ohne die passende Persönlichkeit ist ein auffälliges Outfit nicht glaubwürdig.
Thomas Stein, der Musikmanager, hat mir einmal erzählt, wie viel Zeit und Energie bei Fernsehauftritten in die perfekte Bühnenkleidung gesteckt wird, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Nehmen Sie sich im Vorfeld also ausreichend Zeit, um das Outfit zu durchdenken.

Dunkle Farben oder helle Farben, vielleicht auch Buntes?

Je mehr Status Sie repräsentieren möchten, umso dunkler müssen Farben sein. Je heller das Outfit, desto weniger Autorität strahlen Sie aus. Ist der Hintergrund der Bühne dunkel, sollte ihre Kleidung heller gewählt werden und umgekehrt. Es könnte sein, dass man auf der großen Leinwand nur noch Ihr Gesicht und Ihre Hände sieht. Fragen Sie am Veranstaltungsort nach, welche Bühnenverhältnisse vorherrschen. Im Zweifel nehmen Sie einfach ein dunkleres und ein helleres Outfit mit. Umso lebendiger Ihr Thema, umso bunter Ihre Persönlichkeit, desto mehr Farbe ist möglich. Das Thema Buntheit auf der Bühne kann man nicht in zwei Sätzen erklären, das muss bei jedem Menschen genau analysiert werden. Bedenken Sie jedoch immer: Je bunter und auffälliger Ihr Outfit, desto mehr Aufmerksamkeit lenken Sie auf Ihr Äußeres und lenken von den Inhalten ab.

Das sollten Sie beachten:

• Verkleiden Sie sich nicht! Sie müssen sich wohl und sicher auf der Bühne fühlen.
• Wer ständig an seiner Kleidung zupft, wirkt unsicher. Deshalb muss Kleidung perfekt sitzen.
• Kleiden Sie sich Ihrem Alter entsprechend. Versuchen Sie nicht gezwungen jung zu kleiden. Stehen Sie zu Ihrem Alter und unterstreichen Sie Ihre damit einhergehende Lebenserfahrung mit Ihrer Kleidung.
• Wer sich auf der Bühne viel bewegt, sollte Kleidung tragen, die nicht zu sehr einengt.
• Wer zum Anzug Turnschuhe trägt, sollte das nötige Image dafür besitzen und die passende Persönlichkeit und das Auftreten dazu. Sonst wirkt es zu bemüht und kommt nicht gut an.
• Haben Sie immer ein zweites Outfit dabei, sollte mit dem ersten etwas nicht in Ordnung sein. So können Sie es auch vor Ort noch wechseln.
• Fragen Sie sich auch, wo das Mikrophon befestigt wird. Ein Kleid ist meist eher ungünstig.
• Wer ein Hemd trägt, sollte immer auf Langarm setzen.
• Tragen Sie geputzte Schuhe und lange Socken – Kniestrümpfe wären perfekt!
• Fragen Sie kurz vor Ihrem Auftritt ihren Sitznachbarn, ob alles passt.
• Entnehmen Sie alles aus den Sakkotaschen, damit sich nichts beult und achten Sie darauf, dass die Lasche der Sakkotasche nicht halb drinnen und halb draußen ist.
• Auf dem Weg zur Bühne haben Sie den Sakkoknopf geschlossen. Diesen können Sie dann wieder öffnen, wenn Sie sich viel bewegen.
• Vermeiden Sie es, auf dem Weg zur Bühne Ihre Kleidung in Ordnung zu bringen.

Ich wünsche Ihnen, dass Ihre Professionalität und Ihre Persönlichkeit mit Ihrem Outfit sichtbar wird und Sie Ihr Publikum vom ersten Moment an überzeugen.

Denn: „Wer meinem Auge nicht gefällt, dem leihe ich auch nicht mein Ohr“ – Unbekannter Verfasser


Outfit ist Teil Ihrer Bühnenperformance von Elisabeth MotschElisabeth Motsch ist Stil- und Image-Expertin und berät Wirtschaftsunternehmen in Dresscode und Auftritt der Mitarbeiter, passend zur Position und Marke. Ihr fundiertes Know-how verbindet Elisabeth Motsch mit typisch österreichischem Charme und weiblichem Fingerspitzengefühl. Sie gibt ihr Wissen auch als Lehrbeauftrage an der Berliner Steinbeis-Hochschule weiter und ist mehrfache Buchautorin.

www.motsch.at

Buchtipp: Motsch, Elisabeth/Berndt, Jon Christoph: Profil mit Stil: Persönlichkeit als Marke – Kleidung als Statement. Wien 2015.

Sie haben viel Zeit in Ihre PowerPoint-Präsentation gesteckt, um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Jede Folie sind Sie gewissenhaft mehrmals durchgegangen. Aber was ist mit Ihnen selbst? Wie viel Zeit haben Sie in Ihre eigene Performance vor Publikum investiert?

Ich erzähle Ihnen sicher nichts Neues, wenn ich Ihnen sage, dass ein guter Foliensatz nur ein Teil einer gelungenen Präsentation darstellt. Von größter Wichtigkeit ist die Wirkung des Präsentators auf der Bühne. Ich behaupte sogar, ein souveräner Redner kann sich zur Not auch dann behaupten, wenn die Technik streikt und keine Präsentation gezeigt werden kann. Im umgekehrten Fall wird das nicht funktionieren.

Übung … Übung … Übung!

Eine perfekte Präsentation zu zeigen, ohne dass der Vortragende die Folien weiter erläutert, wird geringen Erfolg haben. Ohne den Mann oder die Frau auf der Bühne geht es nicht. Deshalb muss in die eigene Darbietung genauso geübt werden wie das Erstellen einer Präsentation. Eine erstaunlich hohe Zahl an Presentern übt zwar ihren Auftritt, aber oft im stillen Kämmerlein für sich alleine. Häufig gehen sie die einzelnen Folien still durch und machen sich Notizen, was sie sagen wollen. Das ist leider zu theoretisch, um in der Praxis zu funktionieren. Das ist ein bisschen so, als ob man versuchen würde Ski fahren zu lernen, indem an anderen auf der Piste zusieht. Das Sprechen vor Publikum ist für die meisten Menschen eher unangenehm, aber sie lösen das Problem nicht dadurch, dass sie ohne praktische Vorbereitung zu ihrer ersten Präsentation gehen.

Wenn Sie sich wirklich erfolgreich auf Ihren Auftritt vor Publikum vorbereiten wollen, müssen Sie die Präsentation vorher mehrfach halten. Sie müssen es mit lauter Stimme tun, mit Gestik und Mimik und mit allem, was zu einem guten Bühnenauftritt dazugehört. Sie müssen dabei nicht vor einer ganzen Halle mit 500 Zuschauern sprechen. Wer ungeübt ist, wird unter Umständen auch im Kreis von fünf Personen unsicher und verhaspelt sich.

Wenn Sie Ihren Foliensatz schon im Griff haben und mehr oder weniger wissen, was Sie zu jeder Folie sagen wollen, beginnen Sie Ihre Präsentation so realistisch wie möglich einzuüben. Vielleicht wollen Sie erst einmal alleine anfangen, um etwas sicherer zu werden. Irgendwann sollten Sie aber den nächsten Schritt gehen und Ihren Vortrag vor anderen Personen zu halten. Es können ja zunächst Familienangehörige, Freunde oder gute Kollegen sein. Hier kann man schon ein erstes hilfreiches Feedback bekommen. Und es ist besser, Ihr Kollege macht Sie darauf aufmerksam, dass Sie zu schnell sprechen, dauernd die Hände in den Hosentaschen haben, oder zu statisch auf einem Fleck stehen bleiben, als wenn eine für Sie wichtige Zielgruppe bei Ihrem Vortrag diese Feststellungen machen muss.

Verbesserung der eigenen Performance mit professioneller Hilfe

Sehr viel besser wäre natürlich, wenn Sie Ihre Präsentation einmal vor echten Profis halten. Präsentationstrainings werden in ganz Deutschland angeboten und richten sich an Präsentatoren, die entweder wenige praktische Erfahrung haben oder die ihrer Performance den letzten Schliff geben wollen. Ich kenne eine ganze Reihe von Anbietern, die auf einem hohen didaktischen Niveau ausgezeichnete Hilfe geben.

Ich habe mir mit meinen Kollegen vor einiger Zeit überlegt, wie man das Präsentationstraining im Hinblick auf die Bedürfnisse der Teilnehmer weiter optimieren kann. Das Ergebnis ist unser Presentation Rocket Day, der dieses Jahr wieder am zehnten November stattfindet. Top-Experten geben praktische Tipps zu wirklich allen Bereichen der optimalen Präsentation. Teilnehmer können hier in wenigen Stunden Fortschritte erzielen, die bei normalen Trainings Wochen dauern würden.

Egal welchen Weg zum professionellen Präsentieren Sie einschlagen wollen, entscheidend ist, dass Sie von der Theorie in die Praxis gelangen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Was haben Ihre Zuhörer von Ihrem PowerPoint-Vortrag? Gestalten Sie Ihre Präsentation so, dass der Nutzen klar erkennbar wird? Denn nur auf diese Weise können Sie maximalen Erfolg bei Ihrer Zielgruppe erreichen.

Im Blogbeitrag zur zentralen Botschaft ging es um die Kernaussage Ihrer Präsentation. Dieses Mal ist das Thema der konkrete Nutzen Ihrer Präsentation für die Zuschauer.

Relevante Informationen sind in unserer modernen Welt eine wichtige Ressource geworden. Bei der Fülle von Informationsquellen, die uns online und offline zur Verfügung stehen, ist es wichtig, die besten Infos herauszufiltern. Von Präsentationen erwartet man neben einem Mindestmaß an Unterhaltung vor allem harte Fakten, die zur Wissenserweiterung und Meinungsbildung beitragen oder bei einer Kaufentscheidung helfen. Nur dann ist ein Folienvortag auch wirklich nützlich. Wenn ich aus einem Vortrag einen konkreten Nutzen in Form von wichtigen Erkenntnissen ziehe, verändere ich gegebenenfalls meine Einstellung und vielleicht auch mein Konsumverhalten.

Aber erkennt das Publikum den Nutzen nicht von alleine, wenn es beim Vortrag aufpasst? Das ist eine weit verbreitete Auffassung. Wenn das Auditorium alle Fakten, die auf den Folien vermerkt sind, liest und dem Vortragenden richtig zuhört, dann hat es doch alle Informationen, um den Nutzen klar zu abzuleiten. Aber häufig ist das nicht ausreichend. Verlassen Sie sich besser nicht darauf, dass Ihre Zuhörer schon die richtigen Schlüsse aus der Präsentation ziehen. Um in jedem Fall den Nutzen klar zu vermitteln, sollten Sie mit passenden Formulierungen die Bedeutung Ihrer wichtigen Informationen unterstreichen. Benutzen Sie Phrasen wie:

– das bedeutet für Sie …
– das bringt Ihnen …
– damit erreichen Sie …
– dadurch können Sie jetzt …

Um den Nutzen für Ihr Publikum in der Präsentation klar herauszustellen, sollten Sie sich im Vorfeld so gut wie möglich über Ihre Zuschauer informieren. Versuchen Sie folgende Fragen zu beantworten:

Über Ihr Publikum:

– Welche aktuellen Probleme hat mein Publikum?
– Welche Informationen braucht mein Publikum?
– Welche Wünsche und Ziele hat mein Publikum?
– Auf welche Fragen sucht das Publikum eine Antwort?

Über Ihre Präsentation

– Welche wichtigen Informationen stelle ich mit meiner Präsentation zur Verfügung?
– Welche Fragen kann ich mit meiner Präsentation beantworten?
– Welche Probleme kann ich mit meiner Präsentation vielleicht lösen?
– Gibt es Wissenslücken, die ich schließen kann?

Auch hier ist es einfach notwendig, den Nutzen auf die jeweilige Zielgruppe abzustimmen. Wenn Sie als Vertreter eines Automobilkonzerns eine Unternehmenspräsentation vorstellen, müssen Sie  zunächst die Frage beantworten, wer im Publikum sitzt. Wenn Sie vor Maschinenbau-Ingenieuren sprechen, werden sie andere Informationsbedürfnisse vorfinden als vor Vertretern einer ökologischen Bürgerinitiative. Um nützliche Infos bereitstellen zu können, muss Ihnen vorher klar werden, welche Bedürfnisse die jeweilige Zuschauergruppe haben könnte. Wenn Sie die Kernaussagen Ihrer Präsentation mit einem klaren Nutzen kombinieren, werden Sie Ihr Publikum überzeugen und zufriedenstellen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Eine Präsentation muss optimal auf Ihre Zuschauer abgestimmt sein, um wirklich zu überzeugen. Nur wenn Sie wissen, welche Menschen im Publikum sitzen, können Sie eine PowerPoint-Präsentation individuell gestalten und mit den Inhalten wirklich überzeugen.

Vermutlich hat jeder von uns mindestens einmal eine PowerPoint-Präsentation erlebt, wo der Vortragende entweder mit längst bekannten Informationen gelangweilt hat, oder mit hochgestochenem Fachchinesisch seine Zuhörer völlig überforderte. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat der Referent einfach nicht gewusst, wer sein Publikum ist. Eine der wichtigsten Regeln für eine erfolgreiche Präsentation ist: Finde heraus, was Dein Publikum schon weiß.

Bei Präsentationstrainings werde ich regelmäßig von Referenten um Hilfe gebeten, ihren Präsentationen den letzten Schliff zu geben. Es geht neben der professionellen Erstellung der einzelnen Folien vor allem um die richtige Dramaturgie, eine überzeugende Rhetorik und die Körpersprache. Ich frage dann immer nach der Zielgruppe, für die der Vortrag bestimmt ist. Dabei stelle ich sehr häufig zwei Dinge fest: 1. Bei der Präsentation wird viel Wert auf tolle Technik und modernes Design gelegt, aber über das spätere, hoffentlich begeisterte, Publikum ist nur wenig bekannt. Das Wissen um das Publikum ist aber wichtig, wenn meine Botschaften richtig ankommen sollen. Es gibt keine wirklich gute Präsentation, die universell für alle Menschen funktioniert. Der Fachvortrag, der bei einem Uni-Professor nur gelangweiltes Gähnen auslöst, ruft bei einem Studenten im ersten Semester vielleicht völlige Verständnislosigkeit hervor. Ich muss wissen, welche Informationen für welche Zielgruppen auf welche Weise aufbereitet werden müssen, damit meine Präsentation ein wirklicher Erfolg wird.

Zweitens: selbst wenn dem Referenten die genaue Zielgruppe für die nächste Präsentation bekannt ist, wird auf eine individuelle Anpassung meistens verzichtet. Ein fatales Versäumnis. Sie sollten sich immer fragen, warum Sie eine Präsentation vor Publikum zeigen wollen. Wenn es eigentlich egal ist, können Sie sich die Mühe auch gleich sparen. Wenn Sie mit Ihrer Präsentation etwas erreichen wollen, wenn Sie Ihre Zuschauer überzeugen, ja sogar begeistern wollen, dann müssen Sie sich die Mühe machen Ihr Publikum richtig zu analysieren. Nur auf diese Weise treffen Sie den richtigen Ton und wählen die passenden Inhalte aus. Das Auditorium muss das Gefühl einer persönlichen Ansprache haben. Versuchen Sie Hintergrundinformationen zu bekommen. Wenn Sie vor Mitgliedern eines Unternehmens auftreten, suchen Sie nach Infos zur aktuellen Geschäftsentwicklung. Eine Präsentation voller geistreicher und witziger Bemerkungen wird schlecht ankommen, wenn die Mitarbeiter aktuell von Kurzarbeit betroffen sind. Sind Entscheider im Publikum? Wie können diese persönlich angesprochen werden? Sollten Sie das Glück haben immer vor der gleichen Sorte Menschen zu sprechen, müssen Sie sich nur einmal, aber dann richtig vorbereiten. Müssen Sie heute vor Kaufleuten auftreten und morgen vielleicht vor Werbe-Leitern, müssen Sie leider Ihre Bildsprache, Ihre Wortwahl und Ihre Dramaturgie jeweils individuell anpassen. Ein Kaufmann legt vermutlich großen Wert auf harte Fakten, ein Werbefachmann möchte vielleicht eher eine überzeugende Botschaft hören. Sie sollten in jedem Fall herausfinden, wie Ihr Publikum „tickt“ und Ihre Präsentation entsprechend abstimmen.

Die folgenden Fragen sollen Ihnen helfen sich richtig auf Ihre Präsentation vorzubereiten:

Die Institution (Unternehmen / Verband)

  1. Welche Ziele werden verfolgt?
  2. Was ist das Kerngeschäft?
  3. Wie ist die wirtschaftliche Situation?
  4. Was waren die letzten Schlagzeilen?
  5. Wer sind die wichtigsten Konkurrenten?

Personen

  1. Welche Funktion / Aufgabe haben die Personen (z.B. Vertrieb oder Controlling?
  2. Ist das Auditorium homogen oder setzten sich die Teilnehmer aus verschiedenen Gruppen zusammen?
  3. Wie ist das Durchschnittsalter?
  4. Wie ist das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Männern und Frauen?
  5. Auf welcher Stufe der Hierarchie stehen sie?
  6. Welche wichtigen Personen (z.B. Entscheider) sind anwesend?
  7. Wie tief ist das Publikum im Thema (Spezialisten oder Laien)?

Referent

  1. Welche Aufgabe haben Sie bei der Präsentation? Was soll erreicht werden?
  2. Sollen vor allem Informationen vermittelt werden?
  3. Soll der Vortrag motivieren / inspirieren?
  4. Welche Handlungsaufforderung (Call to Action) soll ausgesprochen werden?

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in meinem Buch „Präsentationen erfolgreich gestalten und halten“. Ich erläutere dort umfangreich wie Sie Ihre Zuhörer nach vier bestimmten Typen richtig einteilen. Wenn Sie wissen wollen wie der Dominanz-Typ, der Stimulanz-Typ, der Harmonie-Typ und der Disziplin-Typ richtig angesprochen werden können, erfahren Sie im zweiten Kapitel.

Beitragsbild: © pixabay


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Die Informationen machen es!

Gute Präsentationen entspringen nicht dem Zufall. Es gibt einige Grundsätze, die bei jeder PowerPoint-Präsentation beachtet werden sollten. In Teil 2 geht es heute darum wichtige von unwichtigen Informationen für Ihr Publikum zu unterscheiden. 

Welche Informationen sollten Sie auf Ihren Folien bereitstellen? Natürlich alle, die Ihnen helfen, Ihre Botschaften besser zu vermitteln. Seien Sie sich dabei bewusst, dass überflüssige Informationen das Publikum verwirren können. Ihre Zuhörer müssen gleichzeitig Ihren Vortrag und die Inhalte der dazu gezeigten Folien zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Je mehr Fakten gleichzeitig zu verarbeiten sind, desto schwerer machen Sie es Ihrer Zielgruppe. Gerade Experten neigen dazu so viele Details in ihre Präsentation einzufügen, dass selbst Fachleute nur mit Mühe während des Vortrages alles komplett erfassen können. Wahrscheinlich ist der Kenntnisstand der Zuhörer über Ihr Thema ziemlich unterschiedlich. Deshalb müssen Sie sich darauf einstellen, dass zu viele Details für große Teile des Publikums nicht verständlich, uninteressant oder verwirrend sein könnten. Ich kenne natürlich die Bedenken, dass man vielleicht doch wichtige Informationen unterschlägt, wenn die Präsentation auf die wesentlichen Bestandteile reduziert werden soll. Es hat sich aber gezeigt, dass eine strenge Inhalts-Auswahl nach Relevanz sowohl dem Referenten als auch dem Publikum zu Gute kommt. Ich habe Ihnen einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, Ihre PowerPoint-Präsentation zielgruppengerecht zu gestalten.

1. Passen Sie Ihre Präsentation Ihrer Zielgruppe so gut wie möglich an! Beginnen Sie mit einem Basis-Foliensatz, den Sie für Einführungsvorträge und für Laien so einfach wie möglich gestalten. Beschränken Sie sich auf die Grundlagen zu Ihrem Thema und überlegen Sie, welche Informationen wirklich unerlässlich sind. Sie werden wahrscheinlich dabei feststellen, dass es mindestens genauso schwer ist, einen Foliensatz auf das absolute Minimum zu reduzieren, wie absolut alle möglichen Infos in die Präsentation hinein zu zwängen. Wenn Sie eine Grundlagen-Präsentation erstellt haben, können Sie diese an verschiedene Zielgruppen anpassen, indem Sie zusätzliche Inhalte (Grafiken, Videos, Zitate, etc.) nach Bedarf einfügen.

2. Vermeiden Sie unnötige Elemente! Nicht selten finden sich auf Folien Dinge, die nichts mit dem eigentlichen Vortragsthema zu tun haben. Dazu gehören Logos, Firmens-Slogans, Adressen oder Telefonnummern. Alles was nicht zur eigentlichen Präsentation gehört, lenkt von Inhalt ab. Wenn Sie wollen, können Sie ein Handout nach Ihrem Vortrag verteilen; dort ist dann auch genügend Platz für Logo und Kontaktdaten.

3. Wählen Sie den Folienhintergrund mit Bedacht! Auch der Hintergrund einer Folie hat natürlich Auswirkungen auf die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Inhalts. Sollten Sie sich für ein Bild als Hintergrund entscheiden, sollte das natürlich Relevanz zu Ihrem Thema haben. Sollten Sie über Einspritztechnik bei PKW-Motoren referieren, wäre ein Hintergrundbild mit Kühen auf einer Alm oder Meeresbrandung völlig deplatziert und würde Ihr Publikum irritieren. Allzu üppige Hintergründe lenken von einem knapp gehaltenen Inhalt ab und machen Ihre Bemühungen zunichte, das Auditorium auf das Wesentliche aufmerksam zu machen. Komplexe Inhalte, wie umfangreiche Schaubilder, sollten einen besonders dezenten Hintergrund erhalten, da die Folie sonst schnell überladen wirkt.

4. Suchen Sie passende Fotos aus! Fotos können Informationen anschaulicher machen. Dazu müssen sie aber wirklich gut und für das Thema relevant sein. Es kann ziemlich aufwändig sein, das passende Foto für den Inhalt einer Folie zu finden. Verzichten Sie besser auf dieses Stilelement, bevor Sie Bilder nehmen, die nur in etwa passen. Mittlerweile gibt es Foto-Dateien im Internet wie Fotolia oder iStockphoto, die mit etwas Geduld gute Suchergebnisse liefern. Achten Sie in jedem Fall unbedingt auf die Urheberrechte bei der Verwendung von Fotos. Die unerlaubte Nutzung könnte schnell teuer für Sie werden.

Es ist in jedem Fall zu raten, sich in die Bedürfnisse Ihres Publikums hineinzuversetzen. Welche Informationen werden unbedingt benötigt? Welche zusätzlichen Fakten würden sie überfordern? Wenn Sie Ihre Zuschauer in den Mittelpunkt Ihrer Überlegungen stellen, werden Sie in der Lage sein, eine überzeugende Präsentation zu erstellen.


Potrait_MG_WosilatDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wer sein Publikum heute noch wirklich erreichen und überzeugen möchte, muss schon etwas tiefer in die technische „Trickkiste“ greifen. Der Trend geht immer stärker zum Einbinden von bewegten Bildern, um Aufmerksamkeit, Emotionen und den Erkenntnisgewinn auf einem möglichst hohen Niveau zu halten. Smavicon hat dieses Thema aufgegriffen und als absolute Weltneuheit die Anwendung „Moodo“ für seine Kunden entwickelt.    

Smavicon hat seit seinem Bestehen immer daran gearbeitet, neue Lösungen zu kreieren und innovative Ideen in die Tat umzusetzen. Ein paarmal sind uns dabei auch echte Weltneuheiten geglückt, die letztlich die gesamte Branche beeinflusst haben. Speziell dafür wurde bei smavicon der sogenannte Innovation Hub eingerichtet, dem Thomas Gabor als Leiter vorsteht. Aktuell setzen wir die von uns entwickelten Moodos bei unseren Kunden für noch bessere Ergebnisse bei der Präsentation ein.


Moodo Beispiel Bild

Was versteht man unter einem Moodo?

Mit den Moodos stoßen wir in die Tiefenpsychologie des Menschen vor. Es handelt sich um ein Sehszenario, welches den Übergang von einer Fotografie zum einem Video darstellt. Es ist hier sozusagen ein Art Hybridkomposition zwischen Foto und Video erschaffen worden. Diese Komposition ermöglicht es, einen weiteren Frequenzbereich im Gehirn zu aktivieren und somit eine höhere Aufmerksamkeit zu erreichen, ohne störend zu wirken oder den Betrachter in einen Passivzustand zu versetzen. Informationen auf Moodos können auf diese Weise intensiver im Gedächtnis verankert werden als bei einem herkömmlichen Hintergrund. Sie eignen sich zum hoch intensiven Transport und der Verankerung von wichtigen Kerninformationen. Mit dieser Methode werden gezielt die Gehirnregionen angesprochen, die für Neugier und Überraschung stehen. Die Moodos wurden von Smavicon aus geschichteten Bildsequenzen einer Forschungs- und Untersuchungsreihe weiterentwickelt. Mittlerweile wurde die Technik auch zum Patent angemeldet.

Wo kommen Moodos zur Anwendung und welcher Nutzen ergibt sich daraus?

Moodos werden schon erfolgreich bei verschiedenen Unternehmen und Konzernen zum Beispiel im Bereich von Image, Verkauf und Schulung eingesetzt.

Bevor ein Moodo gebaut werden kann, muss die genaue Zielgruppe nach einem limbischen Modell ermittelt werden. Wie denkt, fühlt und handelt diese Zielgruppe überwiegend und wie kann sie  am besten erreicht werden? Grundlage dieser Analyse könnte zum Beispiel die Presentation-Booster-Methode von Matthias Garten sein. Es ist also wichtig, wer durch die Moodos angesprochen werden soll. Dann können zielgruppenspezifische Trigger Mechanismen, also  Auslöser für Veränderungen, in die Moodos eingebaut werden, die zu einer Erhöhung der Aufmerksamkeit führen.

Ein Moodo kann bei einer Präsentation hervorragend in großformatigen Bildflächen, sowie bei herkömmlichen Bildflächen mit einer hochwertigen Standardauflösung eingesetzt werden.


Wenn Sie  das Thema interessiert oder wenn Sie wissen wollen, ob sich die Anwendung von Moodos auch für Ihre Firma eignet, können Sie gerne Kontakt über E-Mail (kontakt@smavicon.de) oder über das Kontaktformular zu uns aufnehmen.

Die Geschichte hinter Steve Jobs & Co.

Die Menschen sind fasziniert von einer guten Geschichte, die sich hinter den Fakten verbirgt. Hätte der alte Homer einfach erzählt, dass die Griechen einen Krieg mit Troja geführt haben, würden heute nur ein paar Historiker über die damaligen Ereignisse diskutieren.

Aber Homer erzählte von einer Tragödie aus Liebe, Hass, Heldenmut, List und Untergang. Der Stoff wird auch heute nach fast 3.000 Jahren immer noch gelesen. Oder denken Sie an die aktuellen Verfilmungen über Apple und Facebook. Ging es dabei um die Technik und die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben? Nein, es ging um die Menschen dahinter. Wer war dieser Steve Jobs eigentlich? Wie kam Mark Zuckerberg auf die Idee ein soziales Portal zu konzipieren? Das interessiert die Menschen. Nur wie funktioniert das bei der Präsentation eines mittelständischen Schraubenherstellers zum aktuellen Schraubensortiment oder beim Statusbericht einer im Bau befindlichen Kläranlange?

Jeder Stoff kann Spannung versprechen

Auf den ersten Blick scheint es so zu sein, als ob viele Ereignisse einfach keinen Stoff für Geschichten liefern können. Sie scheinen zu banal, zu trocken, zu alltäglich. Vermutlich wird aus einem Spatenstich für den Bau von drei Duplex-Garagen durch die Gemeindeverwaltung  in Niederbrombach kein klassisches Heldenepos, über das die Menschen noch in Jahrhunderten reden. Aber auch hier könnte sich eine gute Geschichte verbergen. Man muss sie nur suchen. Vielleicht stößt man dabei auf einen Bürgermeister, der seine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern sehr ernst nimmt. Vielleicht stößt man dabei sogar auf eine kleine Tragödie über ein Auto, das mangels Parkplätzen ungünstig abgestellt war und einen Unfall verursachte.

So finden Sie Ihre Geschichte!

Die Geschichte hinter einem Produkt oder einer Dienstleistung  ist nicht immer gleich zu sehen. Vielleicht müssen Kunden oder Mitarbeiter befragt werden, um die richtige Story zu finden. Manchmal ist nicht unbedingt das Endprodukt die spannende Geschichte, sondern die Idee dahinter und die Entwicklung. Ein kleines Ersatzteil für den Tank einer Verkehrsmaschine ist zunächst einmal nicht unbedingt spannend. Aber wenn der Entwicklungsingenieur nach der Lösung eines bestimmten Problems gesucht hat, wird es interessant. Wenn er es nach speziellen Gesichtspunkten so entwickelt hat, dass es hilft die Entzündung von Kerosin-Dämpfen zu verhindern, dann rettet das unscheinbare Teil Menschenleben.

Folgende Fragen können Ihnen helfen:

·         Wer hatte die Idee zu unserem Produkt und warum?

·         Welches Problem hatte der Kunde, das wir gelöst haben?

·         Wie ging es dem Kunden, nachdem wir sein Problem gelöst haben?

·         Wer sind unsere Kunden? Was sind das für Menschen, wofür stehen sie?

·         Was sagen die Kunden über uns und unser Produkt?

·         Was wollen wir für unsere Zielgruppe erreichen?

·         Was haben unsere Lösungen vielleicht mit unserer eigenen Geschichte zu tun?

·         Was ist an uns besonders? Was unterscheidet uns von der Konkurrenz?

·         Wem wollen wir unsere Geschichte erzählen und wo?

·         Können wir unsere Geschichte so erzählen, dass unsere Zielgruppe sie auch versteht?

·       Welche Botschaft wollen wir mit unserer Geschichte transportieren (z.B. wir finden immer eine Lösung, wir sind innovativer als unsere Konkurrenz, wir sind die Pioniere auf unserem Gebiet)?

·      Welche Emotion wollen wir mit unserer Geschichte auslösen (z.B. Erstaunen, Begeisterung, Bewunderung)?

Fazit

Wenn Sie Ihre Präsentation mit einer guten Geschichte verbinden, haben Sie die besten Chancen, dass Ihnen Ihr Publikum wirklich zuhört. Sie können das Storytelling zur Einleitung in Ihre Präsentation verwenden. Noch besser ist es, wenn Sie die Geschichte ganz mit Ihrer Präsentation verweben und am Ende Ihres Vortrages auch die Geschichte zu Ende erzählt ist. Selbst wenn Sie mit modernster Präsentationstechnik ein High-Tech-Produkt präsentieren wollen, sollten Sie nie vergessen, dass sich die Menschen in den letzten 10.000 Jahren in vielerlei Hinsicht fast gar nicht verändert haben. Das gilt vor allem für unsere Leidenschaft für gute Geschichten.


Präsentationscoach und Experte für multimediales Präsentieren Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.