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Welche Möglichkeiten bieten die aktuellen Präsentationstrends für das Jahr 2021? Wie können Sie Ihre Zielgruppe und Ihre Präsentationsziele noch besser erreichen? Erfahren Sie alles über die wichtigsten Entwicklungen im Bereich PowerPoint-Präsentation und wie Sie davon profitieren können.  

Wir möchten Ihnen einige wichtige Entwicklungen im Bereich der Präsentationen näher bringen, die zu den aktuellen Präsentationstrends zählen. Dabei hat vor allem der Lockdown einige Entwicklungen erheblich verstärkt. Von weiterhin steigender Wichtigkeit, sind der Unterhaltungswert Ihrer Präsentation und die Einbeziehung innovativer Gestaltungselemente.   

Die Zunahme von Online-Präsentationen bringt neue Anforderungen  

Die Anzahl der Online-Präsentationen hat extrem zugenommen. Das ist einer der Präsentationstrends, die es schon länger gibt. Unsere Agentur begleitet seit zehn Jahren Unternehmen bei der Erstellung von Online-Angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Live-Schulungen die online gehalten wurden. Oder Videos und Präsentationen, die für E-Learnings produziert wurden und über Online-Portale abrufbar waren.  

Bei Online-Präsentationen sind die Folien sehr groß und die Person sehr klein. Dadurch bekommt die Gestaltung der Folien ein besonderes Gewicht, und die Person tritt in den Hintergrund.  

Zoom, Microsoft Teams, GoToMeeting, Webinar, Webex ist der Präsentator immer relativ klein und die Folie sehr groß. Der Fokus liegt auf der Folie und nicht mehr auf der Person. Deshalb muss die Folie besonders ansprechend sein, um das Online-Publikum abzuholen, sonst tritt schnell Langeweile ein.  

Mehr Präsentationen auf Social Media 

Ein weiterer Präsentationstrend ist die Verbreitung von Präsentationen auf Social-Media-Plattformen wie beispielsweise Linkedin, Facebook oder Instagram. Hier wird in der Regel das Programm PowerPoint verwendet, um Folien zu zeigen. Wer Social Media geschäftlich nutzt, sollte sich also auch mit der Nutzung von Präsentationen zur Kommunikation intensiv beschäftigen.  

Glaubwürdigkeit und Vertrauen gehen verloren, wenn Folien schlecht aufbereitet sind. Gerade im Bereich Social Media geht es darum mit wenigen Folien wichtige Botschaften überzeugend zur Zielgruppe zu transportieren. Das gelingt nur mit entsprechend gut gestalteten Folien.  

Merke: „Du bist nur so gut, wie Deine schlechteste Folie“    

 

Gestalten Sie Ihre Präsentation zielführend 

Viele Referenten verlieren ihr Ziel aus den Augen. Doch die Zielverfolgung ist entscheidend für den Erfolg einer Präsentation. Wenn Sie eine PowerPoint-Präsentation zeigen, gibt es normalerweise drei Kerntypen von Zielen, die Sie dabei erreichen können.  

  1. Überzeugen verkaufenDabei geht es darum eine Botschaft, eine Idee oder eine Strategie an Ihre Zielgruppe zu vermitteln. Es können auch Produkte oder Dienstleistungen sein, die Sie gerne verkaufen wollen. 
  1. Informieren. Sie wollen wichtige Daten und Fakten an Ihr Publikum weitergeben. 
  1. Motivieren / begeistern. Hier geht es darum, Menschen emotional in Bewegung zu setzen, indem Sie sie begeistern. Ein typisches Beispiel sind Wahlkampfreden.  

Neben diesen Hauptmotiven gibt es noch eine Menge weitere, untergeordnete Ziele, die man mit einer Präsentation transportieren kann. Dazu gehört die Erzeugung von Sympathie oder die Vermittlung  von Kompetenz, innovativer Kraft oder Zuverlässigkeit.  

Messen Sie nach Ihren Präsentationen die Zielerreichung 

Immer wichtiger wird für Präsentationen die Erfolgskontrolle. Meistens wird nach der Präsentation nicht gemessen, wie erfolgreich die Zielerreichung wirklich ist. Wie hoch ist zum Beispiel die Umwandlungsrate (Conversion Rate) nach einem Vortrag? Oder anders ausgedrückt: Wie viel Prozent des Publikums nehmen nach der Präsentation mit dem Referenten Kontakt auf, um weitere Informationen zu erhalten, Fragen zu stellen oder auch zu kaufen? Es ist auch möglich zu messen, wie viel Prozent der Informationen die Teilnehmer nach ein paar Tagen noch behalten haben. Selbst der Grad der erzielten Motivation ist messbar. Wir führen für unsere Kunden regelmäßig solche Messungen durch. Dabei konnten wir immer wieder feststellen, dass wir durch Verbesserungen in der Foliengestaltung die Messergebnisse deutlich verbessern konnten. Unsere Kunden haben ihre Präsentationsziele dadurch immer schneller und besser erreicht.   

Live-Präsentationen und selbsterklärende Präsentationen 

Bei Live-Präsentationen, egal ob online oder offline, gibt es einen Referenten oder vielleicht auch einen animierten Avatar, der zu einem Thema präsentiert. Auf den Folien sollte wenig Text, dafür viele Bilder oder Grafiken zu sehen sein. Bei selbsterklärenden Präsentationen ist kein Präsentator vorhanden, der zusätzliche Informationen gibt. Das bedeutet, die Folien müssen alle Informationen beinhalten, auch solche, die bei der Live-Präsentation vom Referenten kommt.

Das bedeutet für Sie 

  • Bei Vorträgen, Handzetteln und Live-Präsentationen sollten Sie sich als auf Stichworte oder kurze Sätze (4-7 Wörter) beschränken. Das Einzige, das wortwörtlich übernommen werden sollte, sind Zitate, Gesetze und Quellenangaben 
  • Bei selbsterklärenden Präsentationen Manuskripten oder E-Mail Präsentationen müssen Sie dagegen verständlich und in ganzen Sätzen schreiben.  

Moderne Bildgestaltung mit „Big Picture“ und Kacheln 

Eine Folie mit reinen Aufzählungen von Informationen ist für das Publikum wenig attraktiv und bleiben deshalb auch nur wenig in Erinnerung. Wenn Zuschauer Folien mit Bullet-Points sehen, geht die Aufmerksamkeit sehr schnell zurück. Werden diese Informationen zum Beispiel in ein „Big Picture“ eingebettet, erhöht sich die Aufmerksamkeit der Zuschauer. In diesem Bild werden jeweils einzelne Elemente hervorgehoben, über die der Referent dann sprechen kann.   

 

Vorher-Folie "Leistungen"  Nachher-Folie "Leistungslandkarte"

 

Der Präsentationstrend geht allgemein zu Folien, deren Inhalte leichter erfassbar sind. So kann das Gehirn Grafiken, Zeichnungen oder Animationen besser verarbeiten als reinen Text.  

Bei diesem Beispiel wird deutlich erkennbar, dass die Verwendung eines modernen Kachel-Designs mit Icons und kurzen Stichworten, die Erfassung der wichtigen Informationen sehr erleichtert.

 

 Vorher-Beispielfolie Investors RelationNachher Beispielfolie Investors Relation

 

Spannend zu Präsentieren ist essenziell 

Nutzen Sie moderne Präsentationstechniken, um Spannung zu erzeugen und aufrecht zu erhalten. Dazu steht Ihnen für Ihre PowerPoint-Präsentation eine Reihe von Möglichkeiten zu Verfügung:  

Mehr Aufmerksamkeit durch Animationen 

Gerade bei Online-Präsentationen sind Animationen ein wichtiger Faktor. Sie spielen aktuell eine sehr große Rolle.   

Bewegter Hintergrund 

Das ist einer der Präsentationstrends, die man auch in der aktuellen Werbung sieht, wo sich zum Beispiel etwas in einem animierten Logo oder in Schriften bewegt oder Farben changieren.  

3D-Darstellungen 

Ein Objekt dreidimensional, am besten aus verschiedenen Richtungen zu zeigen, bringt Abwechslung in Ihre Präsentation und fesselt Ihr Publikum. Die 3D-Darstellung von Gegenständen, Figuren, Icons, Logos oder auch Grafiken, sind innovativ und bieten neue Gestaltungsmöglichkeiten, die für Ihr Publikum interessant sind.  In PowerPoint gibt es mittlerweile über 5.000 3D-Objekte, die zur 3D-Darstellung genutzt werden können.  

Nutzen Sie Zooming-Effekte 

Zooming-Effekte, wie sie vor allem vom Programm Prezi bekannt sind, lassen sich auch in PowerPoint nutzen, um in bestimmte Bereiche der Präsentation zu zoomen. Dadurch können Sie die Aufmerksamkeit Ihres Publikums gezielt lenken. 

Interaktionen 

Interaktionen sind gute Möglichkeiten, Ihr Publikum aus der passiven Rolle des Zuschauers herauszubekommen. Für Interaktionen mit Teilnehmern von Präsentationen oder für Coachings gibt es beispielsweise Kartensets, die Sie zur Darstellung nutzen können. Dazu können wir Ihnen ein interessantes Tool empfehlen, mit dem Sie vordefinierte Kartensätze ausprobieren können. Unter bit.ly/kartensession, können Sie einen kostenlosen Account anlegen. 

Darkmode 

Präsentationen vor einem dunklen, statt einem hellen Hintergrund, gehören auch zu den Präsentationstrends, die aktuell zu beobachten ist. Diese Art der Darstellung schont nicht nur die Augen, sondern kann auch sehr edel und stylish wirken. Auch hier haben Sie eine weitere Möglichkeit, Ihr Publikum mit einer etwas anderen Art der Foliengestaltung zu überraschen und Aufmerksamkeit zu erzeugen.  

Bilder grafisch verändern    

Häufig werden großflächige Fotos von spektakulären Landschaften oder Gebäuden für Präsentationen verwendet. Wenn über die Fotos ein Muster oder ein Raster gelegt wird, wirkt diese Veränderung deutlich aktivierender für das Gehirn, als die Ansicht des vollflächigen Bildes. Auch die stark veränderte Darstellung, zum Beispiel durch die Software Voxel (zusammengesetzt aus dem englischen volume vox und el von elements), bietet völlig neue, erweiterte Möglichkeiten Ihre Folien zu gestalten.   

Zusammenfassend sind die wichtigsten drei Präsentationstrends für Ihre Präsentationen im Jahr 2021 – Seien Sie:

  • zielgerichtet 
  • unterhaltsam 
  • innovativ 

Wenn wir Ihr Interesse an modernen, frischen Gestaltungsideen geweckt haben, können Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch kontaktieren.   

Es gibt keine gute Präsentation ohne gutes Design. Doch wie wählen Sie Ihr Foliendesign aus? Nutzen Sie seit Jahren immer die gleichen Design-Vorlagen? Stimmen Sie ab, welches Design für Ihre nächste Präsentation richtig ist? Entscheidet der Chef? Für die professionelle Gestaltung von PowerPoint-Folien ist nicht nur ein umfangreiches Fachwissen über die richtige Handhabung der Software wichtig. Von großer Bedeutung ist auch das richtige Wissen über Zielgruppen, Botschaften und das eigene Unternehmen. Ohne dieses Wissen wird die Auswahl des Präsentations-Designs zu einem Ritt auf der Rasierklinge.  

Design ist viel mehr als schönes Aussehen. Mit Ihrem Design vermitteln Sie Einzigartigkeit, Professionalität und Identität. Ihre Präsentation soll nicht nur vom Inhalt überzeugen. Auch die Gestaltung der einzelnen Slides muss stimmen. Doch die Bestimmung des richtigen Designs ist nicht so einfach. Die Auswahl des passenden Designs ergibt sich aus unterschiedlichen Kriterien. Zunächst gilt es zu fragen, welche Firma sich mit einer Präsentation zeigen möchte. Was bei der Präsentation einer Modemarke gut aussieht, kann beim Foliensatz für einen Nutzmaschinen-Hersteller völlig unpassend aussehen. Jede Zielgruppe und jedes Thema kann zu einer neuen Anpassung des Designs führen. Eine professionelle Vorgehensweise ist hier dringend geraten.   

Erste Schritte zum passenden Design 

Für das richtige Design Ihrer Präsentation gibt es einige Tipps, die Sie im Grund immer beachten sollten: 

  • Machen Sie es wie Steve Jobs und halten Sie Ihre Slides eher einfach
  • Begrenzen Sie die Anzahl der Wörter auf den einzelnen Folien
  • Wählen Sie geeignete Schriftarten und Schriftgrößen
  • Setzen Sie nur wirklich hochwertige Fotos und Grafiken ein

PowerPoint bietet für Ihr Design eine erste Hilfestellung  

Wenn Sie das PowerPoint-Programm nutzen, finden Sie eine Reihe von Vorlagen und Designs, die für eine Präsentation genutzt werden können. Dabei wird zwischen Design und Vorlage unterschieden:  

Das PowerPointFoliendesign schlägt Ihnen auf Farben, Hintergründe, Effekte und Schriftarten vor, die jeweils aufeinander abgestimmt sind. Bei den PowerPoint-Vorlagen gibt es zusätzlich Vorschläge zur passenden Formatierung. Mit den Design-Vorlagen können Sie fertige Designs auswählen, die Ihnen viel Arbeit abnehmen. Allerdings sind die Möglichkeiten begrenzt. An dem Endergebnis sieht man, dass es sich eben nicht um Top-Designs handelt. Wenn Sie wirklich auf Nummer sicher gehen wollen, hilft Ihnen ein Profi weiter. 

Externe PowerPoint-Experten machen den entscheidenden Unterschied 

Engagieren Sie externe Profis, ist das mit Kosten verbunden. Doch der Mehraufwand lohnt sich im Hinblick auf das Ergebnis. Ein guter PowerPoint-Designer hat in seiner mehrjährigen Berufserfahrung schon für eine große Anzahl von Firmen unterschiedlicher Größen und Branchen gearbeitet. Er kennt das Programm mit allen Tricks und Features und weiß, welche Gestaltungselemente zu bestimmten Themen und Inhalten passen. Er kann Folien so gestalten oder überarbeiten, dass alle Ihr Publikum alle Informationen schnell erfassen können. Damit werden Ihre wichtigen Informationen so vermittelt, dass Sie den größtmöglichen Erfolg mit Ihrer Präsentation erreichen werden. 

Die Präsentationsagentur erarbeitet für Sie das beste Design für Ihre Präsentation 

Eine wirklich gute Agentur wird Sie nicht zu irgendetwas überreden oder über Ihren Kopf hinweg ein Foliendesign vorgeben. Professionelle Agenturen werden Sie in den Prozess aktiv mit einbeziehen. Wirklich gute PowerPoint-Agenturen machen im Vorfeld ein umfassendes Gespräch mit den Verantwortlichen im Unternehmen. Dabei werden die Firmengeschichte, das Selbstverständnis, die Produkte, die Unternehmensziele und die Zielgruppe genau erörtert. Auf der Grundlage dieser Vorarbeiten werden dann  passende Designs erarbeitet. Dabei nutzt die PowerPoint-Agentur die umfangreichen Erfahrungen aus unzähligen erfolgreichen Kundenprojekten. Die Experten wissen, wie unterschiedliche Inhalte an verschiedene Zielgruppen am besten vermittelt werden können. Die erarbeiteten Vorschläge werden dann mit dem Kunden abgestimmt, der immer die letzte Entscheidung trifft. Aber durch die Zusammenarbeit mit den Experten fällte nun sehr viel leichter, die richtige Wahl zu treffen.  

Die Design-Qualität beeinflusst den Präsentationserfolg 

Schon kleine Qualitätsunterschiede können einen entscheiden Einfluss auf Ihren Erfolg haben. Mittelmäßige Slides liefern keine wirklich überzeugenden Präsentationsergebnisse. Eine PowerPoint-Agentur mit ihren Design-Experten gestaltet für Sie das richtige Design für Ihre Präsentation. Dabei werden Ihr Unternehmen und Ihre Botschaften professionell dargestellt. Inhalt, Form und Botschaft fügen sich optimal ineinander.

Worauf müssen Sie achten, wenn Sie eine Präsentation vorbereiten? Bevor die erste Folie gestaltet werden kann, sollten Sie sich genau überlegen, wie Sie Ihre Präsentation anlegen wollen. Doch die richtige Vorbereitung kann nur gelingen, wenn Sie die wesentlichen Leitfragen beantworten können. Im zweiten Teil stellen wir Ihnen weitere wichtige Fragen vor, die Sie bei der Vorbereitung berücksichtigen sollten.

Bevor Sie mit einer Präsentation beginnen, werden Sie sich fast automatisch eine Reihe von Fragen stellen. Zum Beispiel: Was genau ist überhaupt mein Präsentationsthema? Wie fange ich die Präsentation an? Welche Schrift soll ich in meiner Präsentation überhaupt verwenden? Wie muss die Gliederung der Präsentation aussehen? Wie lange muss die Präsentation sein? Dabei kann man schnell den Überblick verlieren und wichtige Fragen übersehen. Aus diesem Grund haben wir Ihnen die wichtigsten Leitfragen für Ihre Vorbereitung zusammengestellt.
Hier kommen die Nächsten:

3. Vor wem? (Zielgruppe)

Als Präsentator müssen Sie genau verstehen, wie Ihre Zuhörer denken und fühlen. Ein klares Ziel ist wichtig und gut, aber ohne Berücksichtigung der Zielgruppe steht Ihr Präsentationserfolg in Frage. Das Wort Präsentieren bedeutet natürlich, dass Sie ein Publikum haben. Und über dieses Publikum sollten Sie so gut wie möglich Bescheid wissen.
Überlegen Sie:

  • Was kennzeichnet Ihr Publikum?
  • Was wissen Sie über Ihre Zielgruppe?

Versuchen Sie im Vorfeld die folgenden Informationen zu sammeln:

  • Vor wem werden Sie präsentieren?
  • Welcher Altersgruppe und welchem Geschlecht gehören die Zuhörer vorwiegend an?
  • Welcher Berufsgruppe/welchen Berufsgruppen gehören die Zuhörer an?
  • Welche Funktionen haben die Anwesenden bzw. in welchen Unternehmensbereichen sind sie tätig?
  • Welchen Wissensstand, wie viel Fachkenntnisse und wie viel praktische Erfahrung in dem betreffenden Bereich haben die Zuhörer wahrscheinlich?
  • Welche Interessen, welche Überzeugungen und welche Erwartungen haben die Zuhörer?
  • Was treibt die Menschen im Publikum an? Was bewegt sie?
  • Wo liegen ihre Prioritäten?
  • Womit schafft man bei Ihnen Vertrauen?
  • Wovor haben sie Angst?

Versuchen Sie Personen in Ihre Vorbereitungen einzubinden, die Ihr Publikum näher kennen. Sie können zum Beispiel den eigenen Vertrieb oder Service-Mitarbeiter fragen. Wenn Sie für einen externen Veranstalter eine Präsentation halten sollen, versuchen Sie über diesen Kanal die nötigen Informationen zu erhalten.
Die Antworten auf all die aufgeführten Fragen liefern Ihnen die Basis für Ihre Entscheidungen bezüglich Inhalt und Struktur Ihrer Präsentation, die Gestaltung der Medien, den Präsentationsrahmen und den Präsentationsstil.

4. Was? (Inhalte)
Sprechen Sie mit Ihren Präsentationsinhalten Ihre Zielgruppe an:

  • Was ist Ihr Thema und was haben Sie dazu zu sagen?
  • Was ist Ihre Kernbotschaft?
  • Was sind die wesentlichen Inhaltspunkte?
  • Was könnte ein griffiger, leicht zu merkender Titel sein? Welche Ideen haben Sie für Unterüberschriften?
  • Was sind Ihre Argumente für oder gegen etwas?
  • Welche Fakten und Beweise helfen Ihre Botschaft zu unterstützen?
  • Welche Beispiele und Geschichten können Sie anführen?
  • Welcher Aspekt könnte ein guter Einstieg in Ihr Thema sein?
  • Wie lassen sich Ihre Inhalte am Ende treffend zusammenfassen?
  • Was könnten wirkungsvolle Schlussworte sein?

Überlegen Sie:

  • Was ist Ihr Thema?
  • Wie lauten die wichtigsten Aussagen Ihrer Präsentation?

5. Womit? (Medien)

Wählen Sie die für Ihre Zielgruppe passenden Medien aus:

  • Welche visuellen oder multimedialen Hilfsmittel, welche Technik, wollen Sie in Ihrer Präsentation einsetzen?
  • Mit welchem Medium/welchen Medien wollen Sie ergänzend zu Ihrem Redetext den Inhalt vermitteln? Denken Sie dabei auch an die Wiederverwendbarkeit von Medien.

Zunächst sollt klar sein, ob Sie digital oder analog präsentieren. Zu den analogen Medien gehören zum Beispiel Flipchart, Pinnwand, Plakate, Banner, Requisiten und Demonstrationsobjekte.

Bei digitalen Medien unterscheiden wir das Darstellungsmedium und das Abspielmedium. Zur Darstellung gehören die Beamer-Projektion auf eine Leinwand, der Einsatz einer LED-Wand oder eines TFT-Flachbildschirms. Das Abspielmedium besteht wiederum aus Hard- und Software, also dem Gerät und dem Präsentationsprogramm. Geräte können sein: Laptop, Notebook, Tablet (iPad, Android-Tablet, Windows-Tablet), Smartphone, Touch-Monitor (bekannt aus dem Fernsehen bei der Wahlberichterstattung) oder Visualizer (ein High-End Overheadprojektor mit eingebauter Kamera und vielen Zusatzfunktionen). Als Präsentationsprogramme können zum Beispiel PowerPoint, Keynote (MAC) und PDF-Reader verwendet werden.

Besonders wichtig sind die technischen Voraussetzungen am Präsentationsort. Jede technische Begrenzung vor Ort muss berücksichtig werden. Finden Sie heraus:

  • Wie sieht es mit dem Stromanschluss aus (Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdose)?
  • Sind Lautsprecher im Raum vorhanden, falls Sie einen Film zeigen wollen?
  • Sind Beamer und Leinwand vorhanden?
  • Können Sie einen Laptop anschließen?
  • Ist ein Presenter vorhanden?
  • Hat der Raum Verdunklungsmöglichkeiten (Rollläden)?

Überlegen Sie also:

  • Welche Medien kommen in Frage?
  • Welche werden Sie einsetzen?

Im dritten Teil werden wir Ihnen weitere wichtige Fragen zur Vorbereitung Ihrer Präsentation vorstellen.

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Training bzw. Schulung heute – eine Bestandsaufnahme

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, da Trainer und Akademieleiter Overheadfolien für ihre Trainings bzw. Schulungen verwendet haben? Tatsächlich ist diese Art der Trainingspräsentation schon lange Geschichte. Heute wird „gepowerpointet“.

Viele der Folien sind aber leider statisch geblieben oder mit Informationen überladen. Ihnen haftet das Handgestrickte, Altbackene an. Die Behaltensleistung der Teilnehmer nach den Präsentationen ist leider oftmals deprimierend.

Multimediapräsentation ist das Stichwort. Die Kunst besteht darin, Trainingspräsentationen mit den neuen Möglichkeiten richtig aufzuwerten, um dadurch die Lernerfolgsbilanz zu verbessern. Es ist bekannt, dass in unserer Gesellschaft ein Großteil der Menschen visuelle Lerntypen sind. Daher ist es sinnvoll, das Potential von Multimediapräsentationen voll auszuschöpfen und dadurch den Lernerfolg zu verbessern.

Kritiker könnten jetzt argumentieren, was ist mit den auditiven, kommunikativen und motorischen Lerntypen. Diese sollten richtigerweise im Sinne des Medienmixes zusätzlich angesprochen werden. Multimediapräsentationen sind ein Teil des Lernmixes.

Welche Aspekte der modernen multimedialen Trainingspräsentation müssen berücksichtigt werden?

Der Aspekt der Nachhaltigkeit:

Bei Multimediapräsentationen spielen neben dem Inhalt auch der wahrnehmungs- und kognitionspsychologische Aspekt eine wichtige Rolle. Sind auf der Folie visuelle Anker enthalten, können diese besser behalten werden. Ziel muss es daher sein, solche Anker zu erzeugen oder assoziativ zu transportieren. Häufig sind die Folien einer Trainingspräsentation zum einen zu textlastig, zum anderen mit den falschen Bildern bestückt, die keine Assoziation zum Lernergebnis vermitteln. Nachdem die PowerPoint-Präsentation nach  verschiedenen Aspekten überarbeitet worden sind, stellt in den meisten Fällen eine deutliche Steigerung bei der Behaltensleistung heraus.

Der Aspekt der Modernität:

Die Menschen sind durch die modernen Medien heutzutage sehr verwöhnt, was die Vermittlung von Wissen und Informationen angeht. Denken Sie dabei nur an die vielen Wissenschaftssendungen – Stichwort Infotainment. Infotainment, also die Mischung aus Information und Entertainment, erzeugt Motivation, Spannung und Aufmerksamkeit. Die Teilnehmer erwarten bei Seminaren eine moderne Gestaltung von Folien, eine pfiffige, zeitgemäße Darstellung oder auch die selbstverständliche Einbindung von Videoclips, 3D-Animationen oder Sounddateien. And by the way: Teilnehmer bei firmeninternen Seminaren identifizieren sich wesentlich besser mit dem Unternehmen, wenn die Gestaltung eine imagesteigernde Außenwirkung hat.

Der Aspekt des Lerntypen:

Je nach Art des Seminars stellt man fest, dass sich der Sinneskanal mit dem Trainer verändert. Ist der Trainer eher ein kommunikativer Lerntyp, kann es sein, dass die Lehrmethoden sehr stark auf diesen Typ ausgerichtet sind. Besser wäre es, auch hier den visuellen Lerntypen mittels einer Multimediapräsentationen zu unterstützen. Der Trainer hat den Vorteil, dass der Lerntyp motivierter und aufmerksamer ist, also auch besser lernt.

Wie sollte eine Trainingspräsentation aufgebaut sein?

Hierfür gibt es keine Pauschalregel. Wenn Sie an die drei Lernstufen von Zielinski denken, nämlich

1. Wissen

2. Verstehen/Erklären

3. Anwenden

wird klar, dass die Multimediapräsentation nur den ersten Punkt und zum Teil den zweiten Punkte abdecken kann. Im Training hat die folienbasierte Präsentation also nur einen begrenzten Einsatzzweck und sollte auch so gesehen werden.

Der Aufbau der Präsentation richtet sich nach dem Thema, nach der Zielgruppe (Teilnehmer) und dem Ziel des Seminars. Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass ein guter Einstieg ins Thema ziemlich wichtig ist und die Teilnehmer entsprechend motiviert. Häufig wird aber gerade dieser Aspekt vernachlässigt – auch die „alten“ Hasen lassen diesen Punkt häufig unter den Tisch fallen. Bedenken Sie aber: Eine hohe Motivation bringt eine hohe Aufmerksamkeit und damit auch einen hohen Lernerfolg.

Fazit

Wenn Multimediapräsentationen professionell aufgebaut und gestaltet sind, steigern sie den Lernerfolg in Seminaren und Training. Die Motivation, die Aufmerksamkeit und die Erinnerungsleistung der Teilnehmer steigen nachweislich.

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.