Sie haben viel Zeit in Ihre PowerPoint-Präsentation gesteckt, um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Jede Folie sind Sie gewissenhaft mehrmals durchgegangen. Aber was ist mit Ihnen selbst? Wie viel Zeit haben Sie in Ihre eigene Performance vor Publikum investiert?

Ich erzähle Ihnen sicher nichts Neues, wenn ich Ihnen sage, dass ein guter Foliensatz nur ein Teil einer gelungenen Präsentation darstellt. Von größter Wichtigkeit ist die Wirkung des Präsentators auf der Bühne. Ich behaupte sogar, ein souveräner Redner kann sich zur Not auch dann behaupten, wenn die Technik streikt und keine Präsentation gezeigt werden kann. Im umgekehrten Fall wird das nicht funktionieren.

Übung … Übung … Übung!

Eine perfekte Präsentation zu zeigen, ohne dass der Vortragende die Folien weiter erläutert, wird geringen Erfolg haben. Ohne den Mann oder die Frau auf der Bühne geht es nicht. Deshalb muss in die eigene Darbietung genauso geübt werden wie das Erstellen einer Präsentation. Eine erstaunlich hohe Zahl an Presentern übt zwar ihren Auftritt, aber oft im stillen Kämmerlein für sich alleine. Häufig gehen sie die einzelnen Folien still durch und machen sich Notizen, was sie sagen wollen. Das ist leider zu theoretisch, um in der Praxis zu funktionieren. Das ist ein bisschen so, als ob man versuchen würde Ski fahren zu lernen, indem an anderen auf der Piste zusieht. Das Sprechen vor Publikum ist für die meisten Menschen eher unangenehm, aber sie lösen das Problem nicht dadurch, dass sie ohne praktische Vorbereitung zu ihrer ersten Präsentation gehen.

Wenn Sie sich wirklich erfolgreich auf Ihren Auftritt vor Publikum vorbereiten wollen, müssen Sie die Präsentation vorher mehrfach halten. Sie müssen es mit lauter Stimme tun, mit Gestik und Mimik und mit allem, was zu einem guten Bühnenauftritt dazugehört. Sie müssen dabei nicht vor einer ganzen Halle mit 500 Zuschauern sprechen. Wer ungeübt ist, wird unter Umständen auch im Kreis von fünf Personen unsicher und verhaspelt sich.

Wenn Sie Ihren Foliensatz schon im Griff haben und mehr oder weniger wissen, was Sie zu jeder Folie sagen wollen, beginnen Sie Ihre Präsentation so realistisch wie möglich einzuüben. Vielleicht wollen Sie erst einmal alleine anfangen, um etwas sicherer zu werden. Irgendwann sollten Sie aber den nächsten Schritt gehen und Ihren Vortrag vor anderen Personen zu halten. Es können ja zunächst Familienangehörige, Freunde oder gute Kollegen sein. Hier kann man schon ein erstes hilfreiches Feedback bekommen. Und es ist besser, Ihr Kollege macht Sie darauf aufmerksam, dass Sie zu schnell sprechen, dauernd die Hände in den Hosentaschen haben, oder zu statisch auf einem Fleck stehen bleiben, als wenn eine für Sie wichtige Zielgruppe bei Ihrem Vortrag diese Feststellungen machen muss.

Verbesserung der eigenen Performance mit professioneller Hilfe

Sehr viel besser wäre natürlich, wenn Sie Ihre Präsentation einmal vor echten Profis halten. Präsentationstrainings werden in ganz Deutschland angeboten und richten sich an Präsentatoren, die entweder wenige praktische Erfahrung haben oder die ihrer Performance den letzten Schliff geben wollen. Ich kenne eine ganze Reihe von Anbietern, die auf einem hohen didaktischen Niveau ausgezeichnete Hilfe geben.

Ich habe mir mit meinen Kollegen vor einiger Zeit überlegt, wie man das Präsentationstraining im Hinblick auf die Bedürfnisse der Teilnehmer weiter optimieren kann. Das Ergebnis ist unser Presentation Rocket Day, der dieses Jahr wieder am zehnten November stattfindet. Top-Experten geben praktische Tipps zu wirklich allen Bereichen der optimalen Präsentation. Teilnehmer können hier in wenigen Stunden Fortschritte erzielen, die bei normalen Trainings Wochen dauern würden.

Egal welchen Weg zum professionellen Präsentieren Sie einschlagen wollen, entscheidend ist, dass Sie von der Theorie in die Praxis gelangen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Gute Präsentationen wirken leicht und einfach, wenn sie von einem echten Profi vorgetragen werden. Doch ein professioneller PowerPoint-Foliensatz und ein motivierter Referent machen noch längst keine erfolgreiche Performance. Über das richtige Präsentieren ist schon viel geschrieben worden. Zu Recht, denn es gibt einfach viele Dinge, die zu beachten sind, und viele Stolpersteine, durch die auch erfahrene Referenten ins Straucheln geraten können. Ich möchte Ihnen wieder einige wichtige Tipps für das erfolgreiche Präsentieren geben.

Tipp 1: Tun Sie das, was seit 5.000 Jahren bestens funktioniert: Erzählen Sie Geschichten!

Das Aneinanderreihen trockener Fakten kann sehr schnell langweilen, selbst wenn Sei vor einem Fachpublikum sprechen. Wenn Sie Ihre „hard facts“ in eine Geschichte einbetten, können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer länger aufrechterhalten. Googeln Sie einmal „storytelling“ und lassen Sie sich von Beispielen und Literatur-Tipps inspirieren, wie man gute Geschichten findet und wie man sie für die eigene Präsentation verwenden kann.

Tipp 2: Erstarren Sie auf der Bühne nicht zur Salzsäule!

Wer völlig statisch hinter seinem Rednerpult festklebt und sich während des Vortrages kaum bewegt, wird es schwer haben, sein Publikum zu begeistern. Unbeweglichkeit erinnert eher an alte Professoren in einem überfüllten Hörsaal oder an einen Priester, der von einer Kanzel predigt.

Nutzen Sie nach Möglichkeit die ganze Bühne und bewegen Sie sich, seien Sie lebendig. Gehen Sie ruhig auch einmal auf das Publikum zu, gehen Sie in den Dialog. Das vermittelt den Eindruck von Lebendigkeit und Engagement.

Tipp 3: Stellen Sie Fragen an Ihr Publikum!

Binden Sie Ihr Publikum in Ihre Präsentation ein! Stellen Sie Fragen und regen Sie zum Nachdenken  und Mitdenken an. Auch wenn nur wenige aktiv auf Ihre Fragen Antworten mögen,  so kommen doch viele Zuschauer dadurch aus ihrer Passivität heraus. Anstatt sich nur berieseln zu lassen, erhält Ihr Publikum die Möglichkeit, in Denkprozesse einzutauchen und selbst Überlegungen zu Ihren Fragen anzustellen. Dadurch können Sie das Interesse und die Aufmerksamkeit Ihres Auditoriums deutlich erhöhen.

ipp 4: Finden Sie Ihre Leitlinie!

Was wollen Sie mit Ihrem Vortrag erreichen? Was soll die Quintessenz Ihrer Präsentation sein? Machen Sie sich im Vorfeld klar, was Sie bei Ihrem Publikum bewirken wollen und richten Sie Inhalt und Dramaturgie Ihrer Präsentation darauf aus. Das Hauptthema sollte sich wie ein roter Faden durch den gesamten Aufbau Ihrer Präsentation ziehen. Dadurch vermeiden Sie unlogische Sprünge in Ihrer Darstellung und nutzlose Inhalte, die Ihr Thema nicht voran bringt.

Tipp 5: Setzen Sie auf die Kraft der Bilder!

Nichts ist für Ihr Publikum anstrengender und ablenkender als Folien, die komplett mit Text vollgeschrieben sind. Sie zwingen damit Ihre Zuschauer Ihnen zuzuhören und gleichzeitig die Folien zu lesen. Nach kurzer Zeit werden sie entweder nicht mehr mitlesen oder Ihnen nicht mehr zuhören.  Ein Bild, versehen mit 1 bis 2 erklärenden Sätzen, transportiert die gewünschte Information in knapper  Form schnell und erfolgreich in das Gehirn Ihrer Zielgruppe.

Tipp 6: Machen Sie abstrakte Fakten verständlich!

Nicht selten verfehlen hochbrisante Fakten ihre Wirkung beim Publikum, weil es schwerfällt, das Gehörte richtig einzuordnen. Wenn Sie erzählen möchten, wie viel Kohle pro Jahr auf der Erde verfeuert wird, dann kann es sein, dass die nackte Zahl für Ihr Auditorium nur schwer begreifbar ist.

Wenn Sie aber zum Beispiel erklären, dass ein Güterzug mit all dieser Kohle bis zum Mond reichen würde, erhält man eine Vorstellung von der Menge.

Tipp 7: Langweilen Sie Ihr Publikum nicht!

Selbst der ausgeschlafenste Fachmann dämmert bei seinem Fachthema irgendwann weg, wenn ein langweilig auftretender Redner mit langweilig gestalteten Folien Fakten herunterleiert. Was für Fachleute gilt, ist für Laien natürlich umso wichtiger. Wenn Sie nicht die Spannung aufbauen und aufrechterhalten können, werden Sie während Ihres Vortrages immer mehr Zuschauer verlieren.

Deshalb hier der Tipp, bereits am Anfang Neugierde auf Ihr Thema zu erwecken. Stellen Sie zum Beispiel eine bewusst steile These zu Beginn Ihres Vortrages auf und versprechen Sie, im Laufe des Vortrages alle Beweise dafür zu liefern. Oder zeigen Sie  einen Gegenstand oder ein Bild, das scheinbar absolut nichts mit Ihrem Präsentationsthema gemein hat. Stellen Sie die Frage, wo der Zusammenhang sein könnte, und versprechen Sie die Auflösung zum Ende des Vortrages.

Tipp 8: Kultivieren Sie Ihre Unterhalter-Qualitäten!

Für viele Redner ist es sehr hart, während des Vortages unterhaltsam und amüsant zu sein.  Abgesehen von wenigen Naturtalenten fällt es jedem Menschen mehr oder weniger schwer, vor einem Publikum den charmanten Conférencier zu geben. Umso wichtiger ist es, immer wieder gerade diese Herausforderung zu üben und sich stetig zu verbessern. Das geht letztlich nur in der Praxis und kann theoretisch nicht trainiert werden.  Eine Möglichkeit des sehr effektiven Trainings sind Präsentationstrainings, wie der Presentation Rocket Day.

Tipp 9: Seien Sie leidenschaftlich!

Ihr Publikum merkt sehr schnell, ob Sie für Ihr Präsentationsthema wirklich brennen oder nur ein Programm abspulen. Deshalb müssen Sie sich aus der Routine herausreißen, selbst wenn Sie einen Vortrag schon oft gehalten haben. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihr Publikum überzeugen zu wollen. Machen Sie sich klar, dass es wichtig ist, überzeugend „rüberzukommen“. Wenn Sie nur eine Pflichtveranstaltung moderieren, werden Sie nicht überzeugen.

Denken Sie an die Bühnenschauspieler, die jeden Abend das gleiche Stück spielen. Sie müssen jeden Abend ihre Gefühle authentisch abrufen können, sonst wird die Darbietung nicht gefallen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Garr Reynolds ist der weltweit erfolgreichste Buchautor zum Thema Präsentationen. Sein Ansatz, die Lehren des Zen-Buddhismus zur besseren  Gestaltung von Folien einzusetzen hat auf allen Kontinenten Begeisterung ausgelöst. Wir von Smavicon meinen völlig zu recht. Deshalb zeigen wir Ihnen im Herbst die genialen Ideen von Garr in einem zweitägigen Workshop zur sofortigen Umsetzung. Wir sind absolut überzeugt: Diese zwei Tage werden Ihre eigene Art zu Präsentieren ganz erheblich nach vorne bringen.  

Was haben fernöstliche Lehren mit etwas so profanem wie PowerPoint zu tun? Auf die Idee, dass es eine Wechselbeziehung geben könnte, kommt man vermutlich nur, wenn man mit beiden Themen sehr vertraut ist. Garr Reynolds ist Zen-Buddhist und Experte für Präsentationen. Er wollte die Klarheit und Einfachheit des Zen auch für die Gestaltung von Folien nutzen. Das Resultat war sein Bestseller Zen- oder die Kunst der Präsentation. Er hatte einen Nerv getroffen und sein Buch hat großen Einfluss auf die moderne Gestaltung von Präsentationen. Im Mittelpunkt seiner Vorgehensweise steht die Einfachheit, die Konzentration auf das Wesentliche. Völlig überladene Folien mit einem Overkill an wichtigen, banalen oder auch sinnlosen Informationen sollen der Vergangenheit angehören. Ein Wunsch, den wir unbedingt teilen. Smavicon hat die Ideen von Garr Reynolds in die eigene Arbeit integriert, zum größten Nutzen der Kunden. Nun wollen wir dieses Wissen an Sie in unserem Workshop weiter geben.

Was erwartet Sie? An zwei Tagen wollen wir Ihnen einen schnellen und professionellen Einstieg in das Thema ermöglichen. Die Reihe „Presentation Zen for Business“ ist in Europa bereits ein großer Erfolg und Smavicon hat es nun geschafft, diese Veranstaltung nach Deutschland zu bringen.

Trainingstag 1

Während des ersten Tages geht es um den Einsatz von Presentation Zen in Ihrem beruflichen Umfeld. Sie lernen den Umgang mit den üblichen Einwänden bei der Anwendung dieses Ansatzes und wie Sie verschiedene Hindernisse leicht überwinden können. Und natürlich lernen Sie die Presentation Zen Methode praktisch anzuwenden. Sie werden danach in der Lage sein mit diesem Ansatz Ihre eigenen Präsentationen erfolgreich zu gestalten. Zusätzlich vermitteln wir Ihnen einige wirkungsvolle neue Techniken, die von „ideas on stage “entwickelt wurden.

Trainingstag 2

Wenn Sie sich für beide Trainingstage entscheiden, lernen Sie am zweiten Trainingstag wie Sie Ihre Präsentation im neuen Style vollenden. Sie erhalten eine individuelle Beratung wie Sie Ihre eigene Form des Präsentierens weiter verbessern und einen wirklich starken Eindruck bei Ihrem Publikum hinterlassen. An beiden Trainingstagen wird es viele praktische Übungen und Video-Beispiele geben, die Sie dabei unterstützen werden, das Erlernte sofort praktisch anzuwenden.

Die Veranstaltung “Presentation Zen for Business” wird komplett in Englisch sein!

Aufgepasst: Wer sich bis einschließlich 31.08.2016 für die Veranstaltung anmeldet, erhält auf den regulären Ticketpreis 15 % Rabatt. Einfach bei der Anmeldung Rabattcode “PZ152016” eingeben und Ticket zum Aktionspreis buchen. Anmeldung auf: http://bit.ly/2bbvUX1

Der Trainer von Presentation Zen for Business:

phil waknellPhil Waknell gehört zu den bekanntesten und talentiertesten Präsentationsexperten Europas. Er wird regelmäßig von großen Unternehmen für Veranstaltungen und Kongresse gebucht. Neben Vorträgen, Coaching, Training und Seminaren an der HEC Paris, ist er Mitbegründer der Firma „Ideas on Stage“. Davor war Waknell im Management von Proctor & Gamble und Hewlett-Packard beschäftigt.

Multimediale Messepräsentation – mit dem richtigen Einsatz gewinnen Sie zahlreiche Neukunden

Multimediale Präsentationen sind mittlerweile in den meisten Branchen gang und gäbe, sind nicht mehr wegzudenken. Auch in puncto Messe setzen mittlerweile zahlreiche Unternehmen auf diese Art von Präsentationen. 

Dabei gelten aber für eine Messepräsentation andere Spielregeln in Bezug auf Vorbereitung und Wirkung. Tatsächlich können Sie mit einer gutgemachten und wirkungsvoll inszenierten Messepräsentation zahlreiche Neukunden gewinnen.

Das Ziel Ihrer Messepräsentation

Das Wichtigste vorab: Legen Sie für sich genau das Ziel fest, das Sie mittels der Messepräsentation erreicht werden soll. Wollen Sie beispielsweise Interessenten neugierig machen und als Neukunden gewinnen. Dann spricht man von der sogenannten Teaser-Präsentationen (von to tease = anziehen) bezeichnet. Oder vielleicht wollen Sie bereits bestehenden Kunden innovative und neue Produkte/Dienstleistungen auf interessante Weise näher zu bringen. Dazu müssen die Kunden allerdings schon gezielt auf Ihren Messestand kommen und sich für Ihre Leistungen interessieren.

Für Messepräsentationen bieten sich verschiedene Arten (Möglichkeiten) an:

♦ PowerPoint-, Flash- und Videopräsentationen

♦ interaktive und Spielepräsentationen

♦ räumliche 3D-Stereo-Präsentationen

♦ 5D-Techniken (Audio, Video, Vibration, Licht, Wassersprüher).

Das Ziel bestimmt dabei Präsentationsart, Technik, Gestaltung und Inhalt der Messepräsentation.

10 Tipps für eine gelungene Messepräsentation

Diese 10 Tipps sollten Sie bei der Vor- und Aufbereitung Ihrer multimedialen Teaser-Messepräsentationen bedenken, damit Sie Ihre Messeziele erreichen.

1. Binden Sie die Projektionen oder Monitore so in den Messestand und das Messekonzept ein, dass diese sehr gut von Besuchern gesehen werden können. Gut ist es auch, wenn diese sehr stark auffallen. Siehe auch Punkte 2 bis 4.

2. Große Projektionen von Präsentation werden von weitem gesehen und wenn die Inhalte spannend und interessant visualisiert wurden, werden dadurch viele Interessenten angezogen. Nutzen Sie also die Chance, sehr groß zu projizieren. Es erhöht Ihren Besucherstrom.

3. Auch eine ungewöhnliche Positionierungen von LCD- oder Plasma-Schirmen erzeugt Aufmerksamkeit, zum Beispiel Hochkant oder Diagonalaufhängungen bis hin zu bewegten Bildschirmen.

4. Innovative Projektionstechniken, wie beispielsweise räumliche 3D-Stereo-Präsentationen mit 3D-Brillen, eignen sich ebenfalls, um die Blicke auf den Messestand zu ziehen.

5. Der Inhalte bzw. die Informationsmenge einer Messepräsentation sollten stark reduziert sein, d.h. maximal eine Zeile Text. Tatsächlich wird alles, was darüber hinausgeht, nicht wahrgenommen. Stellen Sie sich einfach vor, wie viel Lust Sie hätten, auf einer Messe lange Texte zu lesen. Eine Messepräsentation, die mit PowerPoint erstellt worden ist, sollte daraufhin genau inspiziert werden.

6. Denken Sie daran, dass es bei einer Messepräsentation keinen Anfang und kein Ende gibt. Das bedeutet für Sie, die Präsentation muss zu jedem Zeitpunkt interessant wirken. Daher lieber nach dem Motto „Weniger ist mehr“ verfahren und auf eine ausgefeilte psychologische Wirkung achten. Lieber Qualität statt Quantität.

7. Zeigen Sie viele Bilder, die interessant und ungewöhnlich aussehen. In der heutigen Zeit sind wir durch die audiovisuellen Medien oder auch durch Hollywood-Filme stark beeinflusst, d.h. letztlich steht das Bild im Wettbewerb dazu. Denken über die Bilder nach und investieren Sie hier viel Zeit und Know-how.

8. Benutzen Sie auf jeden Fall verschiedene Arten von Animationen in PowerPoint, beispielsweise Zoom oder Pfad-Animationen. Denn die Mehrzahl der vorbeigehenden Messebesucher wird nur einen flüchtigen Blick auf Ihr Display werfen. Wirkt das interessant, verharrt der Blick und die Person bleibt stehen. Denken Sie immer daran, dass jemand im Schnitt nur max. 30 Sekunden auf Ihr Display schaut. Wirkt das Dargestellte zu langweilig, geht der Besucher weiter.

9. Zeigen Sie, sofern genehmigt, die absolut neuesten Produkte oder Dienstleistungen. Interessant sind auch Pilotprodukte oder Zukunftsstudien.

10. Bedenken Sie immer, dass die Projektionen oder Monitore eine bestimmte Aufgabe erfüllen sollen. Das heißt, Sie müssen zum einen konkret in den Messestand und das Messekonzept eingeplant werden, zum anderen müssen die Inhalte und die Darstellung psychologisch fundiert aufgebaut sein, um eine echte Wirkung zu erzielen.

Fazit

Nutzen Sie moderne Technik, integrieren Sie Großprojektionen und Monitore in Messekonzept, reduzieren Sie den Inhalt, zeigen Sie Neues und bedenken Sie, dass Inhalt und Gestaltung psychologisch fundiert aufgebaut sein sollten. Wenn Sie dies bei der Vor- und Aufbereitung Ihrer multimedialen Messepräsentation im Blick haben, steht einer erfolgreichen Messe für Ihr Unternehmen nichts im Wege.


Präsentationscoach und Experte für multimediales Präsentieren Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Training, Kurs, Seminar, Workshop?

Wer mit dem Bereich der Aus- und Weiterbildung zu tun hat, wird sich vielleicht schon einmal gefragt haben worin die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausbildungsformaten bestehen. Als Coach oder Trainer haben Sie einige dieser Formate wahrscheinlich schon selbst verwendet. Wir wollen hier die Bedeutung einiger Ausbildungsformen kurz vorstellen.

Ein Kurs besteht aus einer abgestimmten Folge von Unterrichtseinheiten. Es geht dabei um das Erlernen einer bestimmten Qualifikation, wobei das persönliche oder das berufliche Vorwärtskommen im Vordergrund steht. Am Ende erhält man eine Teilnahmebestätigung.

Ein Lehrgang ist ähnlich aufgebaut wie ein Kurs, endet aber in der Regel mit einer verbindlichen Abschlussprüfung, die zu bestehen ist.

Ein Workshop ist eine Veranstaltung bei welcher die Teilnehmer unter Anleitung eines Moderators praktische Übungen ausführen sollen. Dabei sollen gemeinsam Fragestellungen bearbeitet und praktische Arbeitsergebnisse erzielt werden. Idealerweise steht am Anfang des Workshops ein Problem oder eine Frage und am Ende eine Lösung.

Ein Seminar ähnelt inhaltlich dem Workshop. Es geht aber in erster Linie um Wissenserwerb, und der Seminarleiter kann moderierte Teile mit interaktiven Elementen verbinden.

Eine Schulung bei großer Teilnehmerzahl

Die Schulung vermittelt standardisierte Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich. Der Schwerpunkt liegt im Gegensatz zum Training auf dem Frontalunterricht. Wenn Sie zum Beispiel eine Gruppe in  der Gestaltung von Präsentationen schulen, werden Sie in erster Linie Sachverhalte erklären, Beispiele zeigen, Fragen beantworten, Tipps geben und vielleicht zu einem geringen Teil auch Teilnehmer ein paar Dinge üben lassen. Der aktive Anteil des Schulungsleiters ist in etwa so hoch der eines Lehrers im Schulunterricht. Anders als beim Training kann mit dieser Ausbildungsform einer großen Teilnehmerzahl kostengünstig Wissen vermittelt werden.

Schulst du noch oder trainierst du schon?

Beim Training steht das praktische Üben im Vordergrund. Ob eine Fußballmannschaft Spielzüge auf dem Feld trainiert, oder ob Teilnehmer bei einem Coach den professionellen Umgang mit PowerPoint trainieren – es geht hier um das Aneignen von Fertigkeiten durch aktive Teilnahme. Im Training steht das eigene Tun dabei klar im Vordergrund, der Trainingsleiter gibt Anleitungen und Hilfestellungen zur Umsetzung.

Natürlich gibt es auch Mischformen der einzelnen Formate. Für bestimmte Veranstaltungen ist es nützlich, gleich verschiedene Formen der Wissensübermittlung zu nutzen. Ein solches Beispiel ist unser Presentation Rocket Day am 18.11.2016. Wir bieten an diesem Tag einen Mix aus Vorträgen Workshops und Seminaren an, sozusagen eine Verbindung von Fach-Konferenz und Trainingstag. Teilnehmer profitieren dabei vom Einsatz unterschiedlichster Werkzeuge und der vielfältigen Vermittlung von Fachwissen.

Präsentationsexperte und -coach Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Das PowerPoint-Training der besonderen Art

Sicherlich arbeiten Sie häufig mit dem Programm PowerPoint. Wahrscheinlich sind Sie bereits routiniert im Anlegen neuer Folien, mit der Platzierung von Texten und Bildern. So weit, so gut – aber was das Programm wirklich leisten kann, lässt sich nur erahnen. Auch ich arbeite häufig mit PowerPoint (Unternehmenspräsentationen, Konzepte für Kunden) und habe mich − zumindest glaubte ich das – als fortgeschrittene Anwenderin eingestuft.

Vor Kurzem bot sich für mich die Möglichkeit, am eintägigen PowerPoint-Training “PowerPoint Excellence – PowerPoint Performance” teilzunehmen.

Von Tastenkürzel über grundsätzliche Dinge bis hin zur individuell angepassten SmartArt-Grafik

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stieg PowerPoint-Experte Matthias Garten direkt in die Materie ein, indem er uns Teilnehmer dazu aufforderte, eine neue Präsentation anzulegen und somit das Erlernte unmittelbar umzusetzen. Nach anfänglichen allgemeinen Erläuterungen und dem Zeigen der wichtigsten Tastenkürzel für PowerPoint gab Matthias Garten Hinweise zu grundsätzlichen Dingen wie der Schriftgestaltung oder Kontrasten. So erläuterte er beispielsweise, wie man mit einer von ihm entwickelten Formel die richtige Schriftgröße für die eigene Präsentation schnell und genau ermittelt. Im Anschluss daran ging es um das Thema SmartArt-Grafiken.

Obwohl mit SmartArts bekanntlich viel Zeit und Aufwand gespart werden kann, scheuen sich doch viele Menschen, von ihnen Gebrauch zu machen. Vor diesem Hintergrund verdeutlichte Matthias Garten uns Teilnehmern an praktischen Beispielen, wie man eine SmartArt-Grafik in wenigen Schritten den eigenen Bedürfnisse individuell anpassen kann.

Wow-Effekte mit Bildern erzeugen

Der zweite Teil stand ganz im Zeichen von Bildern. Mit großer Begeisterung setzten wir Teilnehmer die zuvor demonstrierten Effekte an den Bildern um: Highlights setzen, verschiedene Animationen, Bildausschnitte gekonnt in Szene setzen. Auch das Freistellen von einzelnen Bildelementen − für das es mehr als eine Methode gibt − übten wir fleißig an selbstgewählten Bildern.

Exklusive Gestaltungstipps für die eigene Präsentation

Im letzten Teil des PowerPoint-Trainings gab es die Möglichkeit, eigene mitgebrachte Präsentationen durch Präsentationsexperten Matthias Garten begutachten zu lassen und konkrete Hilfestellung und Gestaltungstipps zu erhalten. Dabei zeigte sich erneut sehr schnell die jahrelange und vielseitige Erfahrung Matthias Gartens in Sachen Präsentationen. So erhielten wir Teilnehmer am Ende des PowerPoint-Seminars 10 konkrete Tipps für eine erfolgreiche Präsentation.

Fazit

Das Seminar ist hervorragend geeignet für alle, die bereits mit PowerPoint gearbeitet haben oder häufig arbeiten; Vorkenntnisse müssen also in jedem Fall vorhanden sein. Ich habe durch das Seminar eine leise Ahnung bekommen, was das Programm PowerPoint leisten kann. Gerade durch die kontinuierliche Verbindung von Expertenwissen und der praktischen Umsetzung war das PowerPoint-Training für mich als Teilnehmerin nicht nur kurzweilig, sondern vieles ist mir auch nachhaltig in Erinnerung geblieben. Durch die geringe Teilnehmerzahl ist das Lernen sehr intensiv und Matthias Garten kann daher auf einzelne Wünsche und Fragen sehr gut eingehen.

Ich kann daher nur jedem, der tieferes Wissen und neue und innovative Gestaltungsideen für die eigene Präsentation möchte, zu diesem speziellen PowerPoint-Training raten.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu den einzelnen Stufen von PowerPoint Excellence.

Hier finden Sie mehr Informationen zu aktuellen Terminen.

PortraitFB_quadratisch22Franziska Böhm, Diplom-Kauffrau, ist bei smavicon als Akademie- und Marktingleiterin tätig.

Das beste Mittel gegen Lampenfieber: eine gute Vorbereitung

Unter Lampenfieber leiden fast alle Menschen, die vor einem Publikum stehen müssen. Warum ist das so? Gibt es Mittel dagegen? Neben verschiedenen Entspannungstechniken gibt es eine profane, aber wirkungsvolle Methode, um seine Ängste in den Griff zu bekommen: Machen Sie es wie die Profis und bereiten Sie sich so gut wie möglich auf Ihre Präsentation vor!

Praktisch alle Personen, die vortragen oder präsentieren, kennen das Lampenfieber. Es taucht in allen Abstufungen und Schattierungen auf. Selbst Showgrößen, die es gewohnt sind vor großem Publikum aufzutreten, werden davon betroffen. Letztlich ist diese Reaktion auch völlig normal. Wer vor ein Publikum tritt, macht sich angreifbar, kann Fehler begehen oder sogar richtig scheitern. Solche Aussichten lassen niemanden kalt. Ein bisschen Lampenfieber kann durchaus positive Aspekte haben, weil es dazu führt dass Sie sich voll konzentrieren.

In einer leichten Dosis machen uns Stresshormone wach und konzentriert. Aber viele Menschen leiden unter regelrechten Panik-Attacken, ja geradezu Todesängsten, wenn sie eine Präsentation halten müssen. Woher kommt diese Angst? Dazu gibt es verschiedene Theorien. Letztlich geht es um eine „Konfrontation“ mit dem Publikum. Natürlich sind Sie dabei keiner wirklichen Gefahr ausgesetzt, aber anscheinend wird in uns ein uraltes Reaktionsmuster ausgelöst, das seine Berechtigung hatte, aber bei einem Folienvortrag extrem störend ist. Oft führt die Spur in frühe Kindheitserfahrungen zurück. Vielleicht werden alte Erinnerungen an peinliche Situationen aus der Schulzeit wachgerufen. Unbemerkt wird ein alter Schmerz wiederbelebt, zum Beispiel als man vorne an der Tafel stand und die Antwort nicht wusste oder etwas Falsches gesagt hat. Das Trauma durch den Tadel des Lehrers und das Gelächter der Mitschüler können sich tief in das Unterbewusstsein eingraben und wieder aufbrechen, wenn Sie heute vor Publikum etwas sagen sollen.

Doch unsere Psyche kann vielleicht noch tiefer graben und kollektive Erfahrungen wachrufen, die in unseren Genen gespeichert sind. Die Geschichte der Menschheit war oft mit dem Überlebenskampf verbunden. Eine einzelne Person, die sich plötzlich einer fremden Gruppe gegenüber sah, musste auf der Hut sein und mit allem rechnen.

Ich habe gelesen, dass es einen Zustand gibt, der große Ähnlichkeiten mit dem Lampenfieber haben soll: das sogenannte „Kanonenfieber“. Es beschreibt Symptome, die Soldaten vor einem bevorstehenden Gefecht bekommen können: von Nervosität über Krämpfe, Herzrasen, Übelkeit bis hin zu Zittern und Panik. Erstaunlich, offenbar glaubt unser Unterbewusstsein, wir ziehen in einen Kampf, wenn wir einer Gruppe von Zuschauern „entgegentreten“.

Während sich erfahrene Speaker auch bei großen „Folienschlachten“ noch im Griff haben, gibt es auch Menschen, die selbst dann in den Panikmodus schalten, wenn sie vor einem kleinen Kreis netter Kollegen präsentieren sollen. Und es gibt Menschen, die regelmäßig präsentieren müssen und regelmäßig in diese Angstsituation geraten. Kaum ist eine Präsentation gehalten, krampft sich der Magen schon wieder zusammen, weil der nächste Präsentations-Termin bereits feststeht. Bei solchen Lebenssituationen geht es natürlich irgendwann an die Gesundheit.

Doch wie geht man nun am besten mit dem Lampenfieber um?

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten um der Angst vor der Präsentation zu begegnen. Eine  Möglichkeit wäre der Versuch, Medikamente dagegen einzunehmen. Ich bin kein Arzt, aber ich halte diese Methode für ziemlich riskant. Nebenwirkungen und Abhängigkeiten sind nicht auszuschließen, bei einigen Mitteln sogar wahrscheinlich. Pharma und Militär forschen seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet und haben verschiedene Mittel im Gebrauch. Die Erfolge sind sehr umstritten. Wenn Ihnen aber frei verkäufliche Mittel wie Baldrian dabei helfen, etwas ruhiger zu werden, ist das natürlich nicht schlecht.

Tipp 1: Entspannen durch Musik oder ein warmes Glas Wasser

Bevor Sie zu pharmazeutischen Mitteln greifen, können Sie etwas Einfacheres ausprobieren. Versuchen Sie vor der Präsentation ruhig zu werden, indem Sie entspannende Musik über Ihren MP3-Player hören. Ein Glas warmes Wasser beruhigt den Magen und hat einen positiven Einfluss auf das Nervensystem. Bei Stress-Situationen schüttet der Körper das Stress-Hormon Adrenalin aus. Es soll den Menschen helfen, mit einer akuten Gefahr fertig zu werden, entweder durch Angriff oder durch Flucht. Beides ist für eine Präsentation sehr unpassend, und deshalb ist es recht unangenehm mit Adrenalin überschwemmt zu werden, wenn Sie eigentlich ruhig und souverän sein sollten.

Tipp 2: Entspannen durch Bewegung

Da Adrenalin also dem Körper helfen soll, sich zu bewegen (Angriff, Flucht), können Sie auch mit Bewegung das Stress-Hormon abbauen. Bewegen Sie sich, gehen Sie vor der Präsentation nochmal über den Parkplatz, nehmen Sie die Treppe in den nächsten Stock, zur Not können Sie auch eine Minute auf der Stelle hüpfen. Etwas Bewegung vor der Präsentation wird Sie ruhiger machen.

Tipp 3: Entspannen durch diverse Techniken

Eine weitere Möglichkeit wäre das Erlernen einer Technik zur Stress-Reduktion. Dazu gibt es eine ganze Menge Werkzeuge, die auch schon vielen Menschen geholfen haben. Ob Atemübungen, autogenes Training, Meridian-Klopftechniken, Hypnotherapie oder EMDR-Technik (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) – es gibt viele Methoden, die Sie ausprobieren können.

Tipp 4: Entspannung durch exakte Präsentationsvorbereitung

Die nächste Möglichkeit, die ich Ihnen vorstellen möchte, ist relativ einfach durchzuführen, wirkungsvoll und kostet außer Zeit überhaupt nichts: Bereiten Sie sich auf Ihre Präsentation so sorgfältig wie nur möglich vor. Das klingt zunächst völlig banal. Natürlich sollte man sich vorbereiten. Aber in sehr vielen Fällen werden Vorträge und Präsentationen nur unzureichend vorbereitet. Es fängt mit fehlerhaften Folien an, wo Rechtschreibung, Übergänge und Reihenfolge nicht überprüft wurden. Es geht weiter mit den Inhalten, die zu jeder Folie erläutert werden sollten. Entweder glaubt der Referent auf Basis weniger notierter Stichworte aus dem Stehgreif referieren zu können, oder er liest einen längeren Text von Blatt ab. Das wirkt unprofessionell und geht sehr häufig schief. Der letzte Punkt ist die unzureichende Prüfung der technischen Geräte. Wenn Sie erst hektisch mit dem Equipment herumhantieren müssen, bevor Sie starten, wirkt das nicht souverän, und es macht Sie selbst unsicher.

Wenn Sie Ihre Präsentation im Schlaf beherrschen, werden Sie ruhiger und selbstsicherer.

Beginnen Sie mit den Vorbereitungen für Ihre Präsentation gleich nachdem Sie den Termin erfahren haben. Machen Sie sich einen Zeitplan in dem Sie verbindliche Zeitfenster für Materialsuche, Folienerstellung und Einübung des Vortrages festlegen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Zeitdruck und planen Sie großzügig, damit unvorhersehbare Zwischenfälle wie eine Erkältung Sie nicht in Schwierigkeiten bringen.

Machen Sie sich klar: Wie lange soll der Vortrag dauern? Wieviele Folien können/müssen in dieser Zeit gezeigt werden? Legen Sie am besten einen Ordner an, wo Sie in den kommenden Tagen Material zusammen suchen und ablegen können. Nehmen Sie sich für jede einzelne Folie so viel Zeit, dass Form und Inhalt absolut stimmig und überzeugend sind. Überlegen Sie sich genau was Sie zu jeder Folie erzählen möchten halten Sie es schriftlich fest. Wenn alles fertig ist, dann fangen Sie an den Vortrag einzustudieren. Es genügt NICHT den Ablauf in Gedanken kurz durchzugehen. Halten Sie den Vortrag laut, entweder alleine vor Ihrer Familie oder Freunden, bis er WIRKLICH sitzt. Achten Sie auf jedes Detail, auf Wortwahl Stimmlage und Körperhaltung. Erst dann wenn Sie sich mit Ihrer Präsentation wirklich sicher fühlen, wird es auch einen positiven Effekt auf Ihren Stress-Level und Ihre Performance während des Vortrags haben. Überprüfen Sie am Tag vorher sorgfältig Ihre technischen Geräte. Sollten Sie auf die Technik des Veranstalters angewiesen sein, stellen Sie sicher, dass die Haustechniker alles richtig anschließen. Selbst wenn Sie dann vor Publikum nicht ganz die 100% erreichen sollten, die Sie bei Ihren „Trockenübungen“ vor Freunden einstudiert hatten, werden Sie doch mit größter Wahrscheinlichkeit ein überzeugendes Ergebnis erzielen und Ihr Lampenfieber deutlich besser im Griff haben. Natürlich bekommen Sie nicht immer die Zeit sich gründlich vorzubereiten. Es kann passieren, dass Sie innerhalb von wenigen Tagen eine Präsentation halten müssen. Wenn Sie nicht genügend Zeit zur Verfügung haben, lernen Sie zumindest der ersten Sätze Ihres Vortrages auswendig. Das wird Ihnen mehr Sicherheit geben, und meistens legt sich nach dem gelungenen Einstieg die Nervosität.

Ein echter Turbo für Ihr Selbstvertrauen und Ihre Performance sind Präsentationsworkshops wie unser „Presentation Rocket Day“, den wir 2016 für alle Interessierten organisieren. Hier lernen Sie von unseren Top-Coaches die Tricks und Kniffe der Profis, um den professionellen Auftritt vor Publikum zu beherrschen und Ihre Zuschauer wirklich zu begeistern.




PräsentationstrainingDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und des Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Den ganzen Raum für die bessere Moderation nutzen – Peter Köstel im Interview

Moderatoren-Koffer und Flipchart – das sind die altbewährten Handwerkzeuge eines Moderators. Doch reicht diese Form von Visualisierung wirklich aus, um komplexe Probleme innerhalb eines Seminars zu verdeutlichen? Lassen sich damit innovative Lösungen finden?

Peter Köstel ist da anderer Meinung. Der Inhaber von marketing-pur DIE STRATEGIEAGENTUR coacht und trainiert seit 2001 ganzheitliche Strategie-Konzepte. Nach seiner Ansicht stehen wir viel zu oft bei der Lösung von Problemen vor einer Wand. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch ganz direkt. Wenn es darum geht, im Team Herausforderungen zu meistern, wird ganz schnell der Flipchart ausgepackt, um visualisiert Strategien zu entwickeln. In einer „one-to-many“-Moderation sollen dann Lösungen gefunden werden. Nicht unbedingt optimal findet Peter Köstel. Er möchte mehr Dynamik und Transparenz in Problemlösungsprozesse einbringen und hat deswegen die 3D-Pinnwand entwickelt, die den ganzen Raum nutzt, statt nur einer einzigen Wand. Dem Experten geht es dabei um nachhaltige und praxisorientierte Erfolge! Damit die Strategie gelingt, setzt er auf bildhaft begreifbare Ergebnisse. Auf dem Presentation-Bootcamp 2015 leitet Köstel den Workshop „Die Premium Moderation – Methode im Raum“. Vorab hat er uns seine Vorgehensweise in einem Interview erläutert.


Hallo Herr Köstel. Ich kenne ein paar junge Lehrer, die sagen Folgendes: Der Frontalunterricht ist längst aus der Mode. Gilt das auch für Seminare und die Moderation von beispielsweise Meetings? 
Peter Köstel: Frontalunterricht ist bei reiner Wissensvermittlung aus meiner Sicht immer noch aktuell. Und alles, was sich bewährt hat, wird durch neue Methoden ja nicht schlechter. Eine Moderation soll ja die Kreativität der Teilnehmer fördern, um Aufgaben gemeinsam – möglichst im Konsens – zu lösen. Hier sind Frontaltechniken in der Tat zu überdenken.

Wo liegt das Problem bei einer Moderation, die auf dem Prinzip „one-to-many“ basiert? 
Peter Köstel: Monologe „one-to-many“ helfen niemanden in einem lösungsorientierten Moderations-Prozess. Die Kommunikationsbasis in der Präsenz-Moderation sollte im Gegensatz zu Online-Meetings haptische Elemente nutzen. Im Social-Media-Bereich wird „one-to-many“ gerne genutzt. Wenn z. B. ein Team in einen Raum Aufgaben wirksam lösen möchte, braucht es aber mehr als PowerPoint, Flipchart und Standard-Pinnwände, damit sich alle in den transparenten Lösungsprozess einbringen können.

Welche Methoden der Moderation bieten sich an, wenn man im beruflichen Kontext gemeinsam nach Lösungen für Probleme sucht? 
Peter Köstel: Der Moderationskoffer mit seinen runden und eckigen Moderationskarten ist zusammen mit den notwendigen Pinnwänden die bekannteste Technik. Zunehmend kommen auch statische Moderationskarten als Folienmaterial zum Einsatz, die ganz ohne Pinnwände und Nadeln auskommen. Das Fenster, die Wand oder die (Schrank-)Tür werden so zur „Pinnwand“. Doch auch bei dieser Technik stehen die AnwenderInnen vor einer Wand bzw. großen Fläche. Das nenne ich Frontal-Moderation. Also nicht zu verwechseln mit dem Frontalunterricht. Nur wie oft sind Menschen schon vor eine Wand gefahren? Stehen vor einer Mauer. Kommen einfach nicht vom Fleck oder fühlen sich unbeweglich. Sie kommen einfach nicht weiter bei Produktentwicklungen, Ideenmanagement, Teamverständnis oder öffnenden Gedanken. Deshalb habe ich die 3D-Pinnwand erfunden.

Wie kann man den Raum in seine Moderation gewinnbringend einbeziehen? 
Peter Köstel: Meine Überzeugung ist, dass die Lösung im Raum liegt. Wir Menschen sind „3D-Wesen“. Wenn Menschen sich bewegen und Standpunkte einfach in der 360-Grad-Perspektive erleben wollen, muss das Thema in den Mittelpunkt. Weg von umgebenden Flächen. Das geht mit Leinen oder Schnüren, die durch einen Raum gespannt werden. An die Schnur dürfen die TeilnehmerInnen speziell entwickelte Ketten-Moderationskarten hängen. Gerne biete ich die Fragestellung an: „Mit welchen Thema hängen Sie in der Luft?“. Bei dieser Kommunikation auf Augenhöhe werden die Ketten-Moderationskarten nicht nur thematisch hoch aufgehängt, sondern sie verdrehen sich zusätzlich. Wenn das Team um die hängende 3D-Konstruktion steht, kann nicht jedes Mitglied die Beschriftungen lesen. Das führt dazu, dass sich Personen „automatisch“ bewegen und die hängenden Moderationskarten immer wieder anfassen und zu sich drehen, um sie zu lesen.
Jetzt werden die Botschaften, egal für welchen Prozess, viel intensiver aufgenommen, bearbeitet und besprochen. Durch die Ösen an den Karten entstehen Ketten oder Brückensituationen und eine aktive Diskussion. Das hängende Ergebnis zeigt eine 3D-Konstruktion zum Begreifen – mit sofort sichtbaren Zusammenhängen für die Lösung von Aufgaben. Eine enorm effektive Variante, um Bewegung in Herausforderungen zu bringen.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Peter Köstel: Die Welt ist im Moment sehr stark in Bewegung. Seit der Bankenkrise haben wir wirtschaftlich viel erlebt. Computersimulationen zeigen uns gerne Zusammenhänge, warum etwas passiert ist. Ich möchte Menschen zeigen, dass wir Schnittstellen und Zusammenhänge vorab sichtbar und begreifbar in fast allen Situationen darstellen können. Ich möchte Lösungen wieder ins Zentrum des Handelns bringen, mit einer einzigen und universell einsetzbaren Ketten-Moderationskarte. Es wird oft gebeten, einmal anders zu denken. Ich biete ein Visualisierungstool an, dass diese Anforderung sofort (un-)bewusst in der Moderation unterstützt. Die begreifbare 3D-Pinnwand.



Selbstentwickelte TRAINING-TOOLS nutzt Peter Köstel nicht nur in der Strategieagentur, sondern verkauft diese auch über training-tools.de direkt an Unternehmen, Universitäten, Trainer, Berater etc.

Moderation via 3D-Pinnwand und Ketten-Moderationskarten

Foto: © Peter Köstel

So gewinnen und halten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer

Ob eine PowerPoint-Präsentation erfolgreich ist, hängt neben dem Inhalt vor allem auch von der Art des Präsentierens ab. Gelingt es mir mein Publikum zu fesseln? Wie gewinne und erhalte ich die Aufmerksamkeit meiner Zuschauer? Gibt es hilfreiche Tricks, die dabei nützlich sind? Wir wollen Ihnen jetzt eine Präsentationstechnik vorstellen, mit der Sie Ihr Publikum buchstäblich verzaubern können.

Fesselnd und mitreißend zu präsentieren ist keine Zauberei, sondern harte Arbeit und mit viel Übung verbunden. Oder ist es doch Zauberei? Gert Schilling ist Trainer für lebendige Moderations- und Präsentationsseminare. Zu seinen Spezialthemen schrieb er zahlreiche Leitfäden. Seit seiner Kindheit ist er fasziniert von Zaubertricks und setzt Zauberei heute auch im didaktischen Kontext seiner Vorträge und Seminare ein. Beim Presentation-Bootcamp am 26. November in Frankfurt leitet Schilling den Workshop: Zaubern für Speaker und Trainer – Didaktische Zauberkunst. Vorab haben wir ihn zu seiner speziellen Art des Präsentationstrainings interviewed.

Hallo Herr Schilling. Warum sollte ich als Speaker oder Trainer Zaubertricks draufhaben? 
Gert Schilling: Als Speaker oder Trainer geht es auch darum mit ungewöhnlichen Aktionen die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu wecken. Bei der Zauberei verschwinden, erscheinen und verändern sich die Dinge. Mit diesen Effekten können Sie Ihre Botschaften verstärken und mittels zauberhaften Metaphern Ihre Aussagen auf unterhaltsame Weise visualisieren.

Gewinnen und erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer mit didaktischer Zauberkunst

Foto: © Gert Schilling

Woher kommt Ihre Faszination für das Thema Zauberei? 
Gert Schilling: Wenn ich als kleiner Junge gefragt wurde: „Was möchtest du denn einmal werden?“, dann habe ich gesagt: Zauberer. Ich war schon damals fasziniert von der Möglichkeit, auf der Bühne zu stehen und Überraschendes vorzuführen.
Letztendlich bin ich dann nicht Zauberer geworden, sondern Trainer und Speaker. Das Thema Zaubern begleitet mich jedoch noch immer, nun in der von mir entwickelten Form der Didaktischen Zauberkunst. Gut zu präsentieren ist keine Zauberei – oder doch?

Wie sind Sie darauf gekommen, dass man Zauberei auch im didaktischen Kontext einsetzen kann? 
Gert Schilling: Es gibt ein Kunststück, das nennt sich das Box-Paradox, bei dem etwas scheinbar Unmögliches, etwas Paradoxes passiert. Bei einem Vortrag kann als rhetorisches Stilelement des Paradox eingesetzt werden, z.B.: „Weniger ist mehr“ oder „Brennholzverleih“. In einem Seminar habe ich einmal das Box-Paradox als Einstieg in das Thema rhetorische Stilmittel genutzt. Das ist so gut angekommen, dass ich daraus die Idee entwickelt habe, Inhalte mit zauberhaften visuellen Effekten zu verbinden.

Warum sind Unterhaltung und Visualisierung so wichtig, wenn man Inhalte vermitteln möchte? 
Gert Schilling: Das menschliche Gehirn „freut“ sich in der Regel, wenn etwas Unerwartetes oder Verblüffendes passiert und „öffnet“ sich zur Informationsaufnahme. Mit diesem Trick kann ich den einen oder anderen Inhalt an der „kritischen“ Amygdala vorbeischmuggeln. Mit Zauberei rette ich zwar kein Seminar oder Vortrag, da sollte man doch auch Inhalte dabei haben. Ein passender Effekt im richtigen Moment kann jedoch die Aufmerksamkeit lenken und die Botschaft verstärken.
Und auch hier gilt: Diese Präsentationstechnik sparsam einsetzen. Ein bis maximal zwei Kunststücke pro Vortrag oder Seminartag. Gerne im Wechsel mit anderen ungewöhnlichen Aufmerksamkeitsweckern wie Storytelling, besonderen Bildern oder einer guten Portion Humor.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Gert Schilling: Den Teilnehmenden des Presentation Bootcamp 2015, die meinen Workshop besuchen, werde ich die Zauberkunststücke nicht nur zeigen, sondern sie werden diese auch lernen. Und wir schauen gemeinsam, wie die Tricks in ihre Speaker- oder Seminartätigkeit integriert werden können. Die Teilnehmenden bekommen also eine Handvoll Zauberkunststücke mit auf den Weg in die eigene Praxis.

Live erleben können Sie Gert Schilling auf dem Presentation-Rocket Day Ende November. Melden Sie sich jetzt noch an.

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Image ist nicht alles, oder doch?

Image ist nicht alles. Oder etwa doch? Die meisten Menschen haben zu diesem Begriff ein sehr distanziertes Verhältnis. Oft wird unterstellt, dass der Aufbau des eigenen Images etwas mit Verstellung zu tun hat.

[/vc_column_text][vc_column_text]Man müsste im außen eine Rolle spielen, die einem nicht entspricht, so eine häufige Meinung. Der britische Schauspieler Peter Sellers bezeichnete das eigene Image gar als ein Bild, dem man immer ähnlicher werden muss. Stimmt das wirklich?

Bei unseren Presentation-Bootcamps ist das eigene Image ein wichtiges Thema, zu dem wir gerne Experten einladen. Martina Hunger ist auf diesem Gebiet eine echte Spezialistin und beschäftigt sich praktisch schon ihr ganzes Leben mit den wichtigen Fragen rund um den passenden Stil und das authentische Image. „Ich fühle mich wie ‚die‘ Miss Marple der Farb- und Stilberatung“, so die Stil-Expertin. „Ich scanne und sammle 1000 Details, nehme auseinander und setze neu zusammen. So entstehen schlüssige Bilder. Dies nenne ich Psychologische Selbstinszenierung oder eben BodyBrand. Am Ende haben Sie selbst ein sicheres Gespür entwickelt für sich als Typ, für Ihre Farben, für Formen und Situationen. Jetzt können Sie sicher mit Ihrer Präsenz ‚spielen‘. Mein Motto dazu lautet: authentisch, echt und stark. Keine Rolle spielen, sondern sein.“

Wir haben mit Frau Hunger ein kleines Interview über die Bedeutung des eigenen Images geführt.

 [/vc_column_text][vc_cta_button call_text=”Sie wollen regelmäßig Tipps, Tricks und Trends zum Thema Präsentationen bekommen?” title=”<< HIER KLICKEN >>” target=”_blank” color=”btn-warning” icon=”none” size=”btn-large” position=”cta_align_bottom” css_animation=”appear” href=”https://www.smavicon.de/infoletter-anmeldung/”][vc_column_text]

 

Wie kann ich mein Image, also das, was andere von mir denken, beeinflussen?

Martina Hunger: Durch Kennenlernen meines Wirkungs-Profiles. Ich bin mir genau bewusst, wie ich im Augenblick wirke, wie ich in Zukunft wirken möchte, wie mein Umfeld „tickt“, in dem ich mich bewege. Ich kenne meine Kundenstruktur, deren Firmenpilosophie und Firmenwerte. Ich kenne und schätze meine Fähigkeiten, Fertigkeiten, Werte und meine Persönlichkeitsstruktur. So kann ich gezielt „meine“ Farben und Kleiderformen einsetzen, die mich unterstützen. Sie wissen ja, Ein-Schätzung entsteht auf dem ersten Blick, in den ersten 150 Millisekunden einer Begegnung. Da müssen sofort meine Potentiale zum Ausdruck kommen.

Foto: © Martina Hunger

Foto: © Martina Hunger

Wie wichtig ist das Aussehen für das Image?

Martina Hunger: „Wer gut aussieht, kommt besser an“. Damit meine ich nicht „schön-sein“ im Sinne eines Fotomodells, sondern harmonisch zum Ausdruck kommen. Nach dem Motto „an mir passt alles“, ich fühle mich wohl in mir, mit mir und in meiner (zweiten) Haut …

Was, wenn ich mich nicht verstellen möchte, um ein bestimmtes Bild von mir zu schaffen? Muss ich dann damit rechnen, dass der Erfolg an mir vorbeigeht?

Martina Hunger: Es geht nie um Verstellung. Keiner meiner Kunden wird sich jemals verstellen oder verbiegen müssen. Ich erarbeite gemeinsam mit ihm, nach seinem Werte- und Persönlichkeitsprofil, sein Wirkungsprofil. Echt, stark, authentisch und charismatisch. Ich erschaffe keine Kunstfigur. Denn dies dauerhaft „durchzuhalten“ und zu leben würde ja im Umkehrschluß bedeuten, ständig in einer Scheinwelt zu leben. Undenkbar!

Welche Rolle spielt das Bild, dass ich von mir selbst habe, wenn ich mein Image verändern oder generell steuern möchte?

Martina Hunger: Es ist tatsächlich sehr essentiell. Viele, viele Menschen haben ein „verschobenes“ Bild von sich, teils durchwoben von „falschen“ Glaubenssätzen. Das sind eigene, falsche Annahmen, Wahrnehmungen, die wir im Laufe unseres Lebens zu unserer persönlichen Wahrheit machen, wie z. B. „das steht mir nicht“, „ich bin zu dick“. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Was ich innerlich von mir selbst glaube/denke, strahle ich tatsächlich nach außen ab und mache es für mein Gegenüber sichtbar. Das „Problem“ ist nicht die Körperlichkeit, sondern meine innere Einstellung zu mir und meinem Körper. Ziel ist es also, erst einmal sich so anzunehmen, mit allen Gegebenheiten, und dann das BESTE daraus zu machen. Nach dem Motto „rausholen was drinnen ist“.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben?

Martina Hunger: Bewusstwerdung, dass es sich bei Kleidung keinesfalls um Oberflächliches handelt, sondern um die Frage: WIE möchte ich gesehen werden und WIE will ich wirken? Welche meiner Fähigkeiten/Fertigkeiten/Potenziale/Werte soll mein Gegenüber sofort erkennen?

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