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Was ist die zentrale Botschaft Ihrer PowerPoint-Präsentation? Können Sie die Essenz Ihres Vortrages in wenigen Sätzen zusammenfassen? Wenn Sie die Antwort auf diese Fragen nicht wissen, sollten Sie sich etwas intensiver mit diesem Thema befassen.

Ich habe berufsbedingt wirklich schon eine Menge Präsentationen gesehen, und ich nehme an, dass es Ihnen ähnlich geht. Darunter waren auch viele wirklich gute PowerPoint-Präsentationen, die von gut vorbereiteten Rednern professionell vorgetragen wurden.

Trotzdem habe ich häufig feststellen müssen, dass mich die Darbietung des Redners nicht wirklich gepackt hat. Bei der Menge an Informationen, die in einem Vortrag üblicherweise vermittelt werden, ist in diesen Fällen wenig wirklich hängen geblieben. Meistens habe ich mir nach dem Ende einer solchen Präsentation die Frage gestellt, warum er mir und dem Rest des Publikums das alles erzählt hat. Etwas hat gefehlt: die zentrale Botschaft. Was will mir der Redner außer einer Reihe Fakten mit auf den Weg geben?

Warum ist das Formulieren der Kernbotschaft so wichtig?

Die Kernbotschaft, also die zentrale Botschaft, ist sozusagen die Essenz Ihrer Präsentation. Sie ist der Grund, warum Sie überhaupt einen Vortrag halten wollen. Denn sicher wollen Sie mit Ihren professionell gestalteten Slides und dem präzise eingeübten Vortag etwas bewirken. Sie wollen Ihr Publikum überzeugen und möchten idealerweise die Menschen durch Ihre Präsentation zu etwas bewegen. Sie wollen eine Meinung bilden. Um das zu erreichen, muss Ihnen die Kernbotschaft selbst klar sein. Zum Beispiel:

– Unser neues Modell ist der beste/günstigste/sparsamste Mittelklasse-PKW auf dem Markt,
– regelmäßige Bewegung hält Sie bis ins hohe Alter gesund und fit,
– Elektromotoren sind Verbrennungsmotoren überlegen,
– Die Partei XY setzt sich für Ihre Rechte ein.

Die zentrale Botschaft – die Essenz Ihrer Präsentation

Diese Essenz ist das Rückgrat Ihrer Präsentation. Sie wissen, welche Botschaft Sie in die Köpfe Ihrer Zuhörer pflanzen wollen. Nun können Sie überlegen, welche Fakten, Argumente und Beispiele Sie in Ihre Präsentation einbauen können, um Ihre Kernbotschaft zu untermauern. Was ist wirklich überzeugend? Was muss erwähnt werden, damit Ihr Publikum Ihre Geschichte „kauft“?

Nehmen wir das oben erwähnte Beispiel des besten Mittelklasse-PKWs. Welche Gefahr besteht, wenn Sie sich nicht vorher Gedanken über die zentrale Botschaft machen? Sie reihen in Ihrer Präsentation leicht eine Vielzahl von Informationen aneinander: über das Entwicklungszentrum, das dieses neue Modell konzipiert hat, die große Bandbreite an Motoren, die tollen Sonderlackierungen, das Grußwort des Vorstands zum großen Wurf und das bundesweite Netz an Vertragswerkstätten. Zum Schluss wissen die Zuhörer womöglich alles über diesen Wagen, nur nicht warum sie ihn kaufen sollen. Deshalb müssen Sie sich im Vorfeld genau darüber Gedanken machen und diese wichtige Frage zunächst für sich beantworten. Wenn Sie die Antwort kennen, können Sie Ihren Vortrag so gestalten, dass Sie die Inhalte der Folien so auswählen, dass diese die Kernbotschaft bestätigen.

Ob Ihre aktuelle PowerPoint-Präsentation eine zentrale Botschaft enthält, können Sie schnell feststellen. Versuchen Sie die gesamte Präsentation in zwei bis drei Sätzen zusammenzufassen. Gelingt Ihnen das nicht, wäre es ratsam, nochmals genau zu überlegen, was Sie mit Ihrem Vortag erreichen wollen und ob alle Inhalte wirklich auf dieses Ziel abgestimmt sind.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Die einzelnen Elemente, die auf einer Folie abgebildet sind, stehen in der Regel in Beziehung zueinander. Das ist wichtig, denn der Abstand oder die Nähe der Objekte zueinander machen dem Leser beim Blick auf die Folie sofort klar, was zusammen gehört. Eine gelungene Präsentation verbindet gute Inhalte mit einer guten optischen Komposition. Das erleichtert dem Publikum alle Informationen schnell zu erfassen.

In einem andere Blogartikel haben Sie etwas zum Thema der Ausrichtung von Objekten in einer Präsentation erfahren. Damit verbunden ist auch das heutige Thema der Nähe zwischen einzelnen Folien-Elementen. Wie schon im Artikel zum Thema Platzierung von Folienelementen angeschnitten, sollten Sie jede Möglichkeit wahrnehmen, um durch professionelle Anordnung der einzelnen Folienelemente dem Publikum das Verstehen der Sildes so einfach wie möglich zu machen.

Tipp 1: Räumliche Beziehung zu Elementen herstellen

Stellen Sie eine räumliche Beziehung zu Elementen her, die thematisch zusammen gehören. Das macht es dem Betrachter leichter, Zusammenhänge zu erfassen. Wenn Sie zum Beispiel das Bild eines Motors auf einer Folie zeigen wollen und zusätzlich Detailbilder einfügen möchten, dann sollten Sie die Bilder so komponieren, dass alle Abbildungen miteinander in klarer Beziehung stehen. Sie könnten beispielsweise ein größeres Gesamtbild des Motors in das Zentrum Ihrer Folie stellen und die Detailbilder im kleineren Format rings herum anordnen. Damit wird es einfacher, die Inhalte der Folie zu erfassen.

Tipp 2: Leerräume gezielt nutzen

Nutzen Sie Leerräume bewusst als Ordnungselement. Manche Präsentationen nutzen jede Ecke einer Folie aus, um Inhalte darzustellen. Oft werden Elemente dabei unnötig ausgeweitet. Die Slides wirken dann schnell überladen und unaufgeräumt. Leerräume, oder auch Weißräume, wie der Drucker dazu sagt, können genutzt werden, um Elemente optisch miteinander zu verbinden. Anstatt einen Text über die ganze Folie zu schreiben, nutzen Sie besser den Leerraum, um Informationen miteinander besser in Beziehung zu setzen.

Blogbeitrag_Abstand und Nähe zwischen Folienelementen Beispiel_Abstand 2

Die professionelle Nutzung von Struktur und Abstand sollen immer verstärkend und verdeutlichend auf die Inhalte Ihrer Präsentation wirken. Je aufgeräumter, strukturierter und logischer alle Objekte platziert sind, desto leichter können die Zuschauer den Folieninhalt erfassen und verstehen. Ihr Vortrag kann vor Genialität nur so sprühen, doch wenn sich das Publikum auf das lesen der einzelnen Slides konzentrieren muss, wird es nur mit halbem Ohr auf Ihre Erläuterungen achten. Ist die Anordnung des Folieninhalts logisch aufgebaut, lassen sich die Botschaften in wenigen Augenblicken erfassen. Ihr Publikum kann sich dann ganz auf Ihren Vortag konzentrieren und erhält die Quintessenz oder auch Zusatzinfos ohne durch konzentriertes lesen abgelenkt zu sein.

Wenn Sie auf die in unseren Blogartikel vorgestellten Stilmittel Kontraste, Wiederholungen, Ausrichtung und Nähe/Abstand bei Ihren Folieninhalten achten, werden Sie die Verständlichkeit Ihrer Präsentation deutlich verbessern.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wenn Sie mit Ihrer Präsentation wirklich Erfolg haben wollen, ist die passende Platzierung der Elemente auf einer Folie ein wichtiger Faktor zu Verständlichkeit. Setzen Sie einzelne Inhalte in die richtige Beziehung zueinander, indem Sie die jeweilige Position auf den Slides bewusst auswählen. Damit Sie Ihre Botschaft optimal vermitteln können, sollte Ihre Präsentation so klar wie möglich strukturiert sein. Jede einzelne Folie soll das unterstreichen, was Sie mitteilen wollen. Deshalb sollten Sie bei der Platzierung der Inhalte nichts dem Zufall überlassen.

Der Zuschauer erkennt relativ leicht, ob ihm der Präsentator mittels der Slides eine überzeugende Geschichte erzählt, oder ob der Referent einfach alle Informationen, die er hatte, irgendwie auf seine Folien gequetscht hat. Auch die einheitliche Ausrichtung von Textpassagen und Objekten wie Bilder zeigt dem Betrachter sofort, ob hier ein Profi am Werk war oder die Anordnung dem Zufall überlassen wurde. Im letzten Fall wirkt die Struktur meistens unruhig, chaotisch und für den Betrachter verwirrend. Auf einer gut gestalteten Folie erkennt das Publikum auf einen Blick, in welcher Relation die abgebildeten Elemente stehen und welche Story sie erzählen. Ich gebe Ihnen ein paar einfache Tipps an die Hand, die Ihnen helfen, Ihre Präsentation besser zu gestalten.

Tipp 1: Stellen Sie für eine gelungene Platzierung Beziehung her

Stellen Sie eine erkennbare Beziehung zwischen den einzelnen Elementen einer Folie her. Wenn Sie zum Beispiel eine Grafik mit einem erläuternden Text verwenden wollen, ordnen Sie die beiden Objekte so an, dass optisch eine Einheit entsteht. Die Platzierung einer Grafik links oben und einer Textpassage rechts unten, ergibt keinen Sinn. Wenn Sie eine Person zitieren wollen und zu Veranschaulichung ein Portrait-Foto hinzufügen, dann sollten Zitat und Foto eine Einheit bilden.

Platzierung - nicht vorteilhaft

Platzierung - vorteilhaft

Tipp 2: Eine erfolgreiche Platzierung lebt durch Wiederholung

Wenn Sie in Ihrer Präsentation wiederkehrende Elemente, wie Grafiken, verwenden, sollten diese auch an wiederkehrende Positionen platziert werden. Haben Sie eine Grafik auf der ersten Folie im rechten oberen Bereich der Folie eingefügt, ist es sinnvoll, weitere Grafiken auf den folgenden Slides an derselben Stelle zu positionieren. Damit wirkt Ihre Präsentation einheitlicher, und für den Leser ist es einfacher die Inhalte schnell zu erfassen.

Leere Bereiche sollten nicht sinnlos mit Elementen gefüllt werden. Überlegen Sie genau, welche Objekte auf einer Folie die entscheidenden Informationen transportieren. Lassen Sie alles andere konsequent weg! Ich wiederhole mich zwar, aber sage es gerne auch in diesem Artikel wieder: weniger ist oft mehr.

Tipp 3: Bei der richtigen Platzierung hilft Ihnen Ihre Präsentationsprogramm

Um die richtige Platzierung und Ausrichtung Ihrer Folien-Elemente zu erleichtern, halten Präsentationsprogramme entsprechende Hilfsmittel bereit. Hier ein paar Beispiele von PowerPoint:

Ausrichten eines Objekts an anderen Objekten

1. Die UMSCHALTTASTE gedrückt halten, dann auf die auszurichtenden Objekte klicken und dann auf die Registerkarte Format.

2. Gehen Sie auf der Funktion Anordnen auf den Befehl Ausrichten. Die Objekte können dann mit Ausgewählte Objekte ausrichten optimiert werden.

Ausrichten eines Objekts auf der Folie

1. Die UMSCHALTTASTE gedrückt halten, dann die auszurichtenden Objekte klicken, und danach auf die Registerkarte Format.

2. Unter der Funktion Anordnen aus Ausrichten gehen, und danach An Folie ausrichten wählen.

3. Danach unter Anordnen auf Ausrichten gehen, und auf die gewünschte Ausrichtung klicken.

Aktivieren des Ausrichtens an einem Raster

Eine weitere Hilfe beim Ausrichten von Objekten bildet die Verwendung von Gitternetzlinien. Damit können Objekte genau positioniert werden.

· Gehen Sie in der Funktion Ansicht auf Führungslinien, und klicken Sie danach Am Raster ausrichten an.

Ausrichten von Objekten durch Einsatz statischer Führungslinien

Durch statische Führungslinien kann das Ausrichten von Textfeldern und anderen Objekten erleichtert werden.

1. Gehen Sie in der Funktion Ansicht auf den Bereich Führungslinien, und klicken Sie dort auf Statische Führungslinien.

2. Es können beliebig weitere Führungslinien hinzufügt werden. Dabei halten Sie OPTION gedrückt. Dann können weitere Führungslinien eingefügt werden.

Sie sehen an diesen kleinen Beispielen, dass mit sehr einfachen Mitteln eine deutliche Verbesserung der Qualität und Ihrer Präsentation damit Ihrer eigenen Überzeugungskraft erreicht werden kann. Kaufen Sie sich ein gutes Handbuch und arbeiten Sie sich ein paar Tage in die Materie ein. Es ist gut investierte Zeit, die der Qualität Ihrer Folien zu Gute kommt. Ihr Publikum wird den Unterschied merken.


Potrait_MG_WosilatDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Sie haben sich mit Ihrer Präsentation richtig Mühe gegeben, Sie sind alle Slides einzeln durchgegangen, haben sich Notizen gemacht und Ihren Vortrag sogar vor dem Spiegel geübt. Doch als Sie Ihren Vortag öffentlich gehalten haben, war die Reaktion des Publikums eher mäßig. Da tuscheln einige Personen miteinander, andere schauen auf die Uhr oder blättern gelangweilt in ihren Handouts. Die Wahrscheinlichkeit liegt nahe, dass Sie einen oder sogar mehrere Fehler gemacht haben. Ich möchte Ihnen in diesem Blogbeitrag die fünf häufigsten Stolperfallen aufzeigen, die Ihren Zuhörern schnell die Laune verderben, und darüber hinaus Lösungen anbieten.

Fehler 1: Sie langweilen Ihr Publikum schon mit der Überschrift

Das A und O bei erfolgreichen Präsentationen ist das Erschaffen und Aufrechterhalten von Spannung und Aufmerksamkeit. Wenn ich bei einem Vortrag eine positive Erwartungshaltung habe, ist meine Bereitschaft, mich auf den Referenten und sein Thema einzulassen natürlich größer, als wenn ich von vornherein den Verdacht habe, dass mich eine öde Folienschlacht erwartet. Den ersten Hinweis auf Form und Inhalt einer Präsentation gibt der Vortrags-Titel. Wenn schon die Überschrift einer Präsentation zum Gähnen verführt, lässt es Rückschlüsse darauf zu, was mich da wohl erwartet.

Aber das ist nun einmal der erste Eindruck, den ein Besucher Ihres Vortrages bekommt. Sie sollten schon bei der Themenüberschrift das Interesse Ihrer Zuhörer wecken, indem Sie Emotionen herstellen. Das gelingt Ihnen zum Beispiel, wenn Sie Betroffenheit erzeugen. Die Überschrift „Die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2017 unter besonderer Berücksichtigung der Exportwirtschaft in Krisenregionen“ klingt sehr trocken und akademisch und wird vermutlich keine Emotionen beim Publikum hervorrufen. Bei dem Titel „Wirtschaft 2017 – Crashgefahr für Deutschland?“ wird sofort etwas angesprochen, das Gefühle auslösen kann: die Gefahr eines Crashs. Das betrifft uns alle, da möchte ich gleich wissen wie groß die Gefahr ist.

Ich bringe Ihnen ein weiteres Beispiel. Zu welchem Vortrag werden wohl mehr Zuhörer kommen: Zu „Neue archäologische Erkenntnisse aus der Analyse der Artefakte aus dem keltischen Gräberfund in Niederbrombach“, oder zu „Die Wahrheit über Asterix und Obelix – Die Welt der Gallier zwischen Kunst und Kriegsführung“? Im ersten Fall erwarte ich zwar durchaus hochwertige Inhalte, aber ich befürchte, dass die Präsentation staubtrocken gestaltet wird.  Bei der Anspielung auf Asterix und Obelix wird signalisiert, dass hier auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt wird. Selbst mit archäologischem Vorwissen würden sich vermutlich mehr Personen für diese Präsentation entscheiden, einfach weil dort sie einen höheren Unterhaltungswert erwarten. Also, selbst wenn Ihr Thema nicht sehr aufregend sein sollte, versuchen Sie trotzdem Emotionen zu erzeugen. Das spricht Ihr Publikum stärker an als die Aufzählung von Fakten.

Fehler 2: Sie erzählen keine Geschichte (Storytelling)

Moderne Präsentations-Software, wie PowerPoint oder Prezi, bietet eine Fülle von Möglichkeiten der Foliengestaltung. Nicht selten verlieren sich Referenten in technischen Effekten und Spielereien, ohne auf die Bedürfnisse des Publikums Rücksicht zu nehmen – ein fataler Fehler. Das erinnert ein wenig an technisch aufwändige Hollywood-Filme, die vor lauter „special effects“ die Handlung und die Schauspieler in den Hintergrund drängen. Diese Filme wirken dann irgendwie steril und außer dem Technik-Bombast bleibt beim Kinobesucher meistens nichts hängen. Aber auch ein 200-Millionen-Budget kann eine schlechte Story und blasse Darsteller nicht durch Computer-Effekte kompensieren. Das Publikum will eine gute Geschichte und Charaktere, mit denen sie sich identifizieren können.

Das ist bei einer guten Präsentation kein bisschen anders. Auch Ihr Publikum ist für eine gute Geschichte dankbar und wird Ihnen bereitwillig folgen, wenn Sie bei Ihrer Präsentation das „storytelling“ beherrschen. Egal wer Ihnen im Zuschauerraum gegenüber sitzt, alle wollen gerne unterhalten und emotional angesprochen werden. Eine professionelle Präsentation ist ein erstklassig gestalteter Foliensatz plus ein guter Geschichtenerzähler, der für die Emotionen und eine Rahmenhandlung sorgt. Sie sollten auch nicht darauf vertrauen, dass Ihre auf 40 Slides zusammengetragenen Fakten gemerkt werden. Damit ist Ihr Publikum überfordert. Eine mitreißende Geschichte bleibt dagegen sehr viel besser in Erinnerung. Wenn es Ihnen gelingt, eine gute Story zu erzählen und dabei wesentliche Fakten Ihrer PowerPoint-Präsentation einzubinden, haben Sie gute Chancen, eine bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen.

Fehler 3: Ihre Präsentation enthält weder Grafiken, Bilder noch Animationen

Das Gegenteil von überbordenden Effekten und technischen Spielereien ist das Verzichten von auflockernden Bildern oder Grafiken. Es gibt immer noch viele Foliensätze, die nur aus Text bestehen. Eine große Zumutung für Ihre Zuschauer. Text lässt sich sehr viel schwerer in unserem Gehirn abspeichern als zum Beispiel Bilder. Besonders fatal wird es für die Aufmerksamkeit Ihres Publikums, wenn es gleichzeitig Ihnen zuhören soll und den Text der Folien lesen muss. Das kann nicht funktionieren. Man wird sich auf entweder Sie oder Ihre Folien konzentrieren. Ihr Auditorium wird gestresst und verliert im schlimmsten Fall ganz das Interesse daran Ihrer Präsentation zu folgen. Bilder lassen sich sehr viel besser vom Gehirn verarbeiten und gleichzeitig kann der Zuschauer Ihren Erläuterungen folgen. Bilder lassen sich zudem optimal mit einer guten Story verbinden, da auch Bilder unser emotionales Empfinden ansprechen.

Fehler 4: Sie überfrachten die Folie mit Logos und Bildern

Bilder in der Präsentation bedeuten aber nicht, dass Sie nun alles mit Bildchen zukleistern. Vor allem die Unsitte, so viele Firmenlogos draufzupacken, wie nur irgendwie geht, ist weitverbreitet. Das verdirbt aber die Lesbarkeit der Folien, verwirrt und strengt Ihr Publikum unnötig an. Eine Folie sollte mit einem kurzen Blick seine Informationen preisgeben. Niemand möchte anfangen zu suchen, wo zwischen Logos, Slogans und Hintergrundbildern die Information zu finden ist.

Fehler 5: Sie bieten betreutes Lesen statt eines lebendigen Vortrags

Ein weitverbreiteter Fehler ist das laute Ablesen des Folientextes statt freier Rede. Das wirkt nicht nur sehr unbeholfen, es unterfordert Ihre Zuschauer, wenn Sie ihnen die Folien vorlesen. Das führt sehr schnell zu Langeweile und einem sehr negativen Urteil über den Referenten. Ich nenne so etwas gerne „betreutes Lesen“ und es ist der sicherste Weg Ihre Präsentation in den Sand zu setzen. Ihr Foliensatz sollte das, was Sie erzählen, unterstreichen und nicht mit Ihrem Vortrag identisch sein. Auch wenn es eine kleine Herausforderung ist, an der freien Rede führt leider kein Weg vorbei, wenn Sie vor Publikum erfolgreich auftreten wollen. Wenn Sie überzeugen wollen, müssen Sie Emotionen erzeugen. Das funktioniert nicht, wenn Sie einen Text ablesen.


Potrait_MG_WosilatDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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Wiederholungen geschickt einbauen

Eine gute Präsentation zeichnet sich unter anderem durch Einheitlichkeit in der Gestaltung und Durchgängigkeit im Stil aus. Bei PowerPoint hilft der Folienmaster bei der Festlegung der Grundelemente. Doch nicht nur Form und Art der Gestaltung sollten sich auf den Folien wiederholen.

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Auch bestimmte Inhalte und Themen können durch geschickte Wiederholungen besser im Bewusstsein des Publikums verankert werden. Im Blogartikel zeige ich Ihnen auf, warum Wiederholungen für die eigene Präsentation sehr nützlich sein können und was Sie dabei beachten sollten.

Die Suche nach der Struktur

Normalerweise sollte man einen Text so abwechslungsreich und originell wie möglich gestalten. Wiederholungen sind dabei eine stilistische Todsünde. Bei Präsentationen können Wiederholungen jedoch sehr wohl zum Verständnis des Inhalts beitragen. Das hat mit der Informationsaufnahme unseres Gehirns zu tun. Es sucht immer nach erkennbaren Strukturen, um Inhalte besser erfassen zu können.

Erkennbare Strukturen können wir schon dadurch schaffen, indem wir im Folienmaster gewisse Standards für die gesamte Präsentation festlegen. Dazu gehören Farben, Schriftarten oder auch Diagrammformen. Wenn jede Folie eine andere Schrift, neue Farben und Strukturen enthält, ist das sehr verwirrend und erzeugt einen unprofessionellen Eindruck. Wenn beispielsweise jede Folie ein Bild enthält, aber jedes Bild eine andere Größe aufweist und einmal links oben, auf der nächsten Folie links unten und danach rechts oben platziert ist, wirkt dies unruhig und von einer planlosen Beliebigkeit.

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Nicht selten versucht der Referent krampfhaft immer weitere Bilder zu seinem Thema zu finden, die er auf seinen Slides zeigen will. Das ist oft nicht nötig, denn ein passendes Bild kann durchaus auf mehreren Folien verwendet werden, indem eine Abbildung auf der ersten Folie gezeigt wird und auf den folgenden Slides ein Ausschnitt dieses Bildes als Stilelement eingefügt wird. Auch auf diese Weise können Sie die Folien thematisch miteinander verbinden.

Natürlich sollten Folien nicht eins zu eins wiederholt werden. Es kann sinnvoll sein, bestimmte Informationen während eines Vortrages des Öfteren zu wiederholen. In diesem Fall können Sie eine Folie mit wichtigen Fakten mit kleinen stilistischen Veränderungen in der Präsentation mehrmals zeigen.

Wiederholungen für eine erleichtere Informationsaufnahme

Bei allen Präsentationen geht es um die erfolgreiche Vermittlung von Informationen. Ob dies gelingt, hängt von der Art ab, wie Wissen vermittelt wird. Das Problem besteht darin, dass wir nur einen sehr kleinen Teil aller Informationen abspeichern. Wollen wir, dass von unserer Präsentation möglichst viel „hängen bleibt“, müssen wir mit Tricks arbeiten, um das Gehirn unserer Zuschauer zum Merken von Infos zu bewegen. Dabei besteht eine Möglichkeit darin, Informationen mehrmals zu wiederholen, um dem Publikum die Aufnahme zu erleichtern.

Die Schwierigkeit dabei ist, dass es ziemlich lange dauert, bis das Gehirn durch Wiederholungen etwas lernt. Aus diesem Grund sollten wir versuchen zusätzlich Emotionen in unserer Botschaften einzubauen. Das erhöht die Intensität für das Gehirn und damit die Merkfähigkeit. Oft können sich Menschen gut an kleine Ereignisse erinnern, die vor Jahrzehnten stattgefunden haben. Selten werden sie sich daran erinnern, was sie vor vier Wochen in der Zeitung gelesen haben. Aber meistens erinnern sie sich an den ersten Kuss oder einen Radunfall. Warum ist das so? Solche Ereignisse haben bei uns starke Emotionen hervorgerufen, und Ereignisse mit starken Emotionen kann das Gehirn sehr viel besser abspeichern.

Wiederholungen sind also wichtig, um dem Gehirn die Aufnahme von Informationen leichter zu machen. Wenn es Ihnen gelingt, zusätzlich Gefühle zu den Fakten auf Ihren Folien zu vermitteln, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Publikum die Inhalte Ihrer Präsentation richtig aufnehmen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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Punktgenaue Foliengestaltung

Der Erfolg bei der Erstellung eines guten Foliensatzes ist immer abhängig von der Einhaltung bestimmter Gestaltungsgrundlagen. Während Thema und Zielgruppe je nach Aufgabe stark variieren können, gibt es eine Reihe von Grundätzen, die bei einer professionellen PowerPoint-Präsentation immer zu berücksichtigen sind. Im Teil 1 will ich Ihnen dabei helfen, bei Ihrer Foliengestaltung „auf den Punkt“ zu kommen.

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Wenn Sie unseren Blog öfters lesen, wird Ihnen Garr Reynolds und sein Buch „Presentation Zen“ ein Begriff sein. So wie in Japan die Zen-Gärten in klaren Strukturen angelegt sind, wird auch bei Reynolds auf Klarheit, Einfachheit und Genauigkeit bei einer Präsentation gelegt. Sein Ansatz ist so überzeugend, dass seine Bücher weltweit zum Bestseller wurden. Offenbar spricht der Autor vielen Menschen aus der Seele, die sich mehr Klarheit bei einem Folienvortrag und damit auch in der Foliengestaltung wünschen. Also ist es eine gute Idee, die Inhalte einer Folie auch in Sachen Foliengestaltung einfach zu halten. Das halte ich selbst so, und das rate ich auch meinen Kunden. Ich kenne Leute, die dabei in Panik geraten, dass wichtige Aspekte ihrer Präsentation auf diese Weise verlorengehen. Es ist doch alles von Bedeutung, und das Publikum soll doch bitteschön alle Informationen zum Thema bekommen. Aber oft ist das einfach unmöglich. Die Aufnahmefähigkeit der Menschen ist begrenzt – das gilt auch für ein Fachpublikum. Sie erreichen nichts, wenn Sie jede einzelne Folie mit Informationen überfrachten. Es ist auch keine Lösung den Foliensatz auf 100 und mehr Slides „aufzupumpen“. Ab einem bestimmten Punkt wird Ihnen niemand mehr zuhören. Deshalb fassen Sie sich besser kurz und kommen Sie mit Ihren Aussagen auf den Punkt.

Überlegen Sie sich also vorher die Kernbotschaften Ihres Vortrages. Welche Informationen, Botschaften oder Handlungsaufforderungen wollen Sie Ihrem Publikum vermitteln? Hier nun ein paar Tipps hinsichtlich der Foliengestaltung, wie Sie mehr Klarheit und Struktur in Ihre Folien bekommen.

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Drei Tipps für eine professionelle Foliengestaltung:

 

1. Reduzieren Sie alle Textpassagen auf das Wesentliche! Längere Texte zu lesen ist für Ihr Publikum auf Dauer recht anstrengend. Außerdem wollen Sie ja, dass man Ihnen zuhört und nicht während Ihrer Ausführungen angestrengt Folien lesen muss. Einen ganzen Text zu erfassen und im Gedächtnis zu speichern ist recht schwer. Einzelne wichtige Punkte kann man sich jedoch ganz gut merken.

Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie müssten einen Vortrag über Erkältungskrankheiten wie Grippe halten. Wie könnte eine entsprechende Textgestaltung aussehen?
Im Fall (a) verwenden Sie einen ausführlichen Text für Ihre Folie:

Wichtige Symptome einer Grippe-Erkrankung:
Neben Fieber und einem starken Gefühl der Entkräftung geht die Grippe auch mit Symptomen einer Atemwegserkrankung einher. Besonders häufig leiden die Betroffenen an trockenem Reizhusten, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Verstopfung der Atemwege, und einer Entzündung des Rachenraums.

Im Fall (b) reduzieren Sie die Informationen auf die wesentlichen Informationen:

Hauptsymptome bei Grippe:
– Fieber
– Reizhusten
– Kopf- und Gliederschmerzen
– Verstopfung der Atemwege
– Entzündung des Rachens

Die zweite Version lässt sich von Ihrem Publikum besser lesen und die Informationen lassen sich auch schneller erfassen.

2. Ihr Vortrag und Ihre Folien sind zwei unterschiedliche Bereiche. Wenn Sie Ihre Folien präsentieren, sollte der Folieninhalt eine Unterstützung Ihres Vortrages sein. Der Vortrag sollte sich nicht als Text direkt in den Folien wiederfinden. Wenn Sie Ihren Vortrag praktisch von den Folien ablesen, wird das Ihr Auditorium langweilen und ein schlechtes Bild auf Ihre Qualitäten als Referent werfen. Anders verhält es sich, wenn Sie eine Präsentation versenden wollen. Dann sollten Sie darauf achten, dass so viele Informationen vorhanden sind, dass der Foliensatz auch ohne Ihren erläuternden Vortrag verstanden wird.

3. Verwenden Sie wenn nötig mehr Folien, um wichtige Informationen einzubauen! Keiner liebt „Folienschlachten“ mit dutzenden von Slides, die irgendwann auch den interessiertesten Zuhörer langweilen. Aber ebenfalls ein Fauxpas hinsichtlich der Foliengestaltung ist, Folien mit Informationen geradezu zu überladen. Da finden sich manchmal auf derselben Seite ein Diagramm, ein Zitat, eine Textpassage, und noch einige Infos in Form von Bullet-Points. Sollten diese Informationen tatsächlich unerlässlich für Ihren Vortrag sein, packen Sie einzelne Passagen besser in eigene Folien. Das macht es Ihren Zuschauern einfacher, alle Botschaften richtig aufzunehmen.

Auf alle Fälle sollten Sie immer im Blick haben, was Sie Ihrem Publikum zumuten können. Ich kann als Zuschauer entweder hören was Sie sagen, oder einen Text auf einer Folie lesen. Die Präsentationsunterlagen sind eine Unterstützung Ihres Vortrages und kein Ersatz dafür. Die Folien sollten Ihre Ausführungen unterstreichen und nicht ersetzen


Potrait_MG_WosilatDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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PowerPoint-Karaoke − ein Garant für Unterhaltung

Haben Sie schon einmal etwas von PowerPoint-Karaoke gehört? Vielleicht waren Sie sogar schon einmal Zuschauer an einem solchen Abend. Die Powerpoint-Karaoke ist ein Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Kandidaten ganz spontan einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten und zufällig ausgewählten Folien halten. Die PowerPoint-Präsentationen können entweder eigens erstellt werden, oder es werden Slides verwendet, die man im Internet gefunden hat. Diese Art der Veranstaltung bietet den Teilnehmer zum einen die Möglichkeit, die eigene Rhetorik auf spielerische Art und Weise zu verbessern, zum anderen kann sie als Parodie auf langweilige und sinnlose PowerPoint-Präsentationen verstanden werden.

In jedem Fall garantieren solche Abende einen hohen Unterhaltsfaktor. Allerdings erscheinen manche ernsthafte Präsentationen, als seien sie für eben jenes Veranstaltungsformat gedacht.

Wenn Sie so etwas auch schon einmal gedacht haben, dann vielleicht, weil …
 
… es in der Präsentation keinen roten Faden gab. 
… schnell und häufig noch Informationen reingenommen wurden, weil sie wichtig erschienen. 
… schlussendlich ein Konvolut von Slides vorlag, das weder zielführend noch effektiv für die Kommunikation war.

 

Der Faktor Struktur macht den Unterschied

Was man als Zuschauer an den Karaoke-Abend nicht bekommt − und auch nicht sonderlich vermisst −, ist eine klare Struktur. Eine ernsthafte und wirkungsvolle PowerPoint-Präsentation lebt aber gerade von der Struktur. Sie hilft dabei, dass die Zuschauer den Ausführungen gut folgen können und dabei ein gutes Gefühl haben. Letztlich kann der Präsentator seine Präsentationsziele leichter und besser erreichen.

 

 

Ein bisschen Spaß muss sein …

PowerPoint-Karaoke ist in erster Linie als eine Veranstaltung mit hohem Unterhaltungscharakter zu sehen. Und so ein wenig Humor hat doch sicherlic keiner auch noch so ernsthaften PowerPoint-Präsentation geschadet, oder? Daher gilt: Humor kann ein wichtiger Faktor bei Präsentationen sein − dieser sollte allerdings eine Funktion im Vortrag erfüllen und nicht reiner Selbstzweck sein.

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