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Gute Präsentationen wirken leicht und einfach, wenn sie von einem echten Profi vorgetragen werden. Doch ein professioneller PowerPoint-Foliensatz und ein motivierter Referent machen noch längst keine erfolgreiche Performance. Über das richtige Präsentieren ist schon viel geschrieben worden. Zu Recht, denn es gibt einfach viele Dinge, die zu beachten sind, und viele Stolpersteine, durch die auch erfahrene Referenten ins Straucheln geraten können. Ich möchte Ihnen wieder einige wichtige Tipps für das erfolgreiche Präsentieren geben.

Tipp 1: Tun Sie das, was seit 5.000 Jahren bestens funktioniert: Erzählen Sie Geschichten!

Das Aneinanderreihen trockener Fakten kann sehr schnell langweilen, selbst wenn Sei vor einem Fachpublikum sprechen. Wenn Sie Ihre „hard facts“ in eine Geschichte einbetten, können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer länger aufrechterhalten. Googeln Sie einmal „storytelling“ und lassen Sie sich von Beispielen und Literatur-Tipps inspirieren, wie man gute Geschichten findet und wie man sie für die eigene Präsentation verwenden kann.

Tipp 2: Erstarren Sie auf der Bühne nicht zur Salzsäule!

Wer völlig statisch hinter seinem Rednerpult festklebt und sich während des Vortrages kaum bewegt, wird es schwer haben, sein Publikum zu begeistern. Unbeweglichkeit erinnert eher an alte Professoren in einem überfüllten Hörsaal oder an einen Priester, der von einer Kanzel predigt.

Nutzen Sie nach Möglichkeit die ganze Bühne und bewegen Sie sich, seien Sie lebendig. Gehen Sie ruhig auch einmal auf das Publikum zu, gehen Sie in den Dialog. Das vermittelt den Eindruck von Lebendigkeit und Engagement.

Tipp 3: Stellen Sie Fragen an Ihr Publikum!

Binden Sie Ihr Publikum in Ihre Präsentation ein! Stellen Sie Fragen und regen Sie zum Nachdenken  und Mitdenken an. Auch wenn nur wenige aktiv auf Ihre Fragen Antworten mögen,  so kommen doch viele Zuschauer dadurch aus ihrer Passivität heraus. Anstatt sich nur berieseln zu lassen, erhält Ihr Publikum die Möglichkeit, in Denkprozesse einzutauchen und selbst Überlegungen zu Ihren Fragen anzustellen. Dadurch können Sie das Interesse und die Aufmerksamkeit Ihres Auditoriums deutlich erhöhen.

ipp 4: Finden Sie Ihre Leitlinie!

Was wollen Sie mit Ihrem Vortrag erreichen? Was soll die Quintessenz Ihrer Präsentation sein? Machen Sie sich im Vorfeld klar, was Sie bei Ihrem Publikum bewirken wollen und richten Sie Inhalt und Dramaturgie Ihrer Präsentation darauf aus. Das Hauptthema sollte sich wie ein roter Faden durch den gesamten Aufbau Ihrer Präsentation ziehen. Dadurch vermeiden Sie unlogische Sprünge in Ihrer Darstellung und nutzlose Inhalte, die Ihr Thema nicht voran bringt.

Tipp 5: Setzen Sie auf die Kraft der Bilder!

Nichts ist für Ihr Publikum anstrengender und ablenkender als Folien, die komplett mit Text vollgeschrieben sind. Sie zwingen damit Ihre Zuschauer Ihnen zuzuhören und gleichzeitig die Folien zu lesen. Nach kurzer Zeit werden sie entweder nicht mehr mitlesen oder Ihnen nicht mehr zuhören.  Ein Bild, versehen mit 1 bis 2 erklärenden Sätzen, transportiert die gewünschte Information in knapper  Form schnell und erfolgreich in das Gehirn Ihrer Zielgruppe.

Tipp 6: Machen Sie abstrakte Fakten verständlich!

Nicht selten verfehlen hochbrisante Fakten ihre Wirkung beim Publikum, weil es schwerfällt, das Gehörte richtig einzuordnen. Wenn Sie erzählen möchten, wie viel Kohle pro Jahr auf der Erde verfeuert wird, dann kann es sein, dass die nackte Zahl für Ihr Auditorium nur schwer begreifbar ist.

Wenn Sie aber zum Beispiel erklären, dass ein Güterzug mit all dieser Kohle bis zum Mond reichen würde, erhält man eine Vorstellung von der Menge.

Tipp 7: Langweilen Sie Ihr Publikum nicht!

Selbst der ausgeschlafenste Fachmann dämmert bei seinem Fachthema irgendwann weg, wenn ein langweilig auftretender Redner mit langweilig gestalteten Folien Fakten herunterleiert. Was für Fachleute gilt, ist für Laien natürlich umso wichtiger. Wenn Sie nicht die Spannung aufbauen und aufrechterhalten können, werden Sie während Ihres Vortrages immer mehr Zuschauer verlieren.

Deshalb hier der Tipp, bereits am Anfang Neugierde auf Ihr Thema zu erwecken. Stellen Sie zum Beispiel eine bewusst steile These zu Beginn Ihres Vortrages auf und versprechen Sie, im Laufe des Vortrages alle Beweise dafür zu liefern. Oder zeigen Sie  einen Gegenstand oder ein Bild, das scheinbar absolut nichts mit Ihrem Präsentationsthema gemein hat. Stellen Sie die Frage, wo der Zusammenhang sein könnte, und versprechen Sie die Auflösung zum Ende des Vortrages.

Tipp 8: Kultivieren Sie Ihre Unterhalter-Qualitäten!

Für viele Redner ist es sehr hart, während des Vortages unterhaltsam und amüsant zu sein.  Abgesehen von wenigen Naturtalenten fällt es jedem Menschen mehr oder weniger schwer, vor einem Publikum den charmanten Conférencier zu geben. Umso wichtiger ist es, immer wieder gerade diese Herausforderung zu üben und sich stetig zu verbessern. Das geht letztlich nur in der Praxis und kann theoretisch nicht trainiert werden.  Eine Möglichkeit des sehr effektiven Trainings sind Präsentationstrainings, wie der Presentation Rocket Day.

Tipp 9: Seien Sie leidenschaftlich!

Ihr Publikum merkt sehr schnell, ob Sie für Ihr Präsentationsthema wirklich brennen oder nur ein Programm abspulen. Deshalb müssen Sie sich aus der Routine herausreißen, selbst wenn Sie einen Vortrag schon oft gehalten haben. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihr Publikum überzeugen zu wollen. Machen Sie sich klar, dass es wichtig ist, überzeugend „rüberzukommen“. Wenn Sie nur eine Pflichtveranstaltung moderieren, werden Sie nicht überzeugen.

Denken Sie an die Bühnenschauspieler, die jeden Abend das gleiche Stück spielen. Sie müssen jeden Abend ihre Gefühle authentisch abrufen können, sonst wird die Darbietung nicht gefallen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Der kleine, aber feine Unterschied zwischen Präsentations- und PowerPoint-Agenturen

Präsentationsagenturen sind in der Regel deutlich breiter aufgestellt als PowerPoint-Agenturen.

Präsentationsagenturen unterstützen den Präsentations-Erfolg ihrer Kunden schon vor der eigentlichen PowerPoint-Präsentation. Es beginnt mit der Konzeption des Inhalts, Aufbau der Dramaturgie, Erarbeitung der Inszenierung usw., und endet meistens mit der Möglichkeit den Vortrag professionell und authentisch einzustudieren, etwa mit einem Präsentationstraining oder einem Präsentationscoaching. Im Präsentationstraining oder -coaching werden Themen wie Auftritt, Bühne, Rhetorik, Stimme, Körpersprache, Mimik, Sprache etc. trainiert, um damit die maximale Wirkung beim Publikum zu erzielen. Das ist zum Beispiel wichtig bei Vertriebs-, Marketing-, Unternehmens- und PR-Präsentationen. Es geht also darum, die maximale Wirkung zu erzeugen, um Produkte, Dienstleistungen, Strategien und Ideen dem Publikum zu „verkaufen“.

PowerPoint-Agenturen konzentrieren sich meist nur auf den visuellen Teil und sind auf PowerPoint fixiert. Die PowerPoint-Erstellung ist auch Teil einer Präsentationsagentur. Präsentationsagenturen haben meist eigene Abteilungen, die sich nur mit PowerPoint beschäftigen. Gewissermaßen ist die PowerPoint-Agentur häufig eine Abteilung in der Präsentationsagentur.

Da die Präsentationsagentur breiter als die PowerPoint-Agentur aufgestellt ist, ergeben sich unterschiedliche Einsatzgebiete, was die folgende Tabelle zeigt:

Beitrag_Unterschied zwischen Präsentations- oder PowerPoint-Agenturen

Wenn ich als Auftraggeber nur die mechanische Umsetzung mit PowerPoint suche, reicht eine PowerPoint-Agentur vollkommen aus. Man gibt die Inhalte vor und lässt die PowerPoint-Agentur die Folien aufhübschen. Die Präsentationsagentur verfolgt den Ansatz, das Ergebnis oder Ziel im Blick zu behalten, und beschränkt oder begrenzt sich nicht auf PowerPoint und seine Möglichkeiten.

Wir bei smavicon verfolgen den Ansatz, über innovative Präsentationsansätze das Ergebnis sichtbar zu verbessern und das gesteckte Ziel der Präsentation deutlich zu erreichen. Als Ziele können dabei zum Beispiel mehr Imagewirkung, mehr Umsatz, mehr Absatz, mehr Aufträge, mehr Behaltensleistung oder auch mehr Begeisterung definiert werden.
Häufig werden Folien mit einem schönen Styling versehen, aber gar nicht auf ihre Wirkung hin abgeprüft. Wir sind sogar so weit gegangen, eine Studie aufzusetzen, um die Folienwirkung mit Gehirnscans zu messen und wissenschaftlich zu belegen.

Ich denke, der Unterschied zwischen PowerPoint-Agentur und Präsentationsagentur ist deutlich geworden. Jeder sollte für sich überlegen, welchen Anspruch er hat und was er umgesetzt haben möchte. Die Entscheidung für die eine oder andere Agentur ist von einer Reihe von Faktoren abhängig. Dazu mehr hier.

MG_portrait_swDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Stärken Sie Ihre eigene Präsentation durch Bilder!

Das Recherchieren und Bearbeiten von  Bildern gehört zum täglich Brot für unsere Arbeit in der Präsentationsagentur smavicon. Durch unsere mehr als 20-jährige Arbeit wissen wir, dass sich der Präsentator vor allem mittels der Bilder die Aufmerksamkeit des Zuschauers sichern kann. Auch werde ich häufig in meinen Präsentationstrainings und -seminaren hinsichtlich der richtigen Auswahl und Anzahl der Bilder in der Präsentation befragt. Wichtig aus meiner Sicht ist insbesondere die Bildspannung: Denn nur einprägsame Bilder verbleiben im Gedächtnis des Publikums.

Bilder − von Steinwänden über Leinwände bis zur Fotografie

Bilder beeinflussen uns. Sie lösen Emotionen und Erinnerungen aus, können uns zum Lachen oder Weinen bringen, können aber auch ermutigen und stärken. Menschen haben schon von jeher Bilder gemalt: auf Steinwänden, Leinwänden oder einfach nur etwas fotografiert, um sich an etwas zu erinnern.

Bilder sind sehr viel schneller zu verarbeiten als Texte und werden somit besser behalten. Diesen Umstand macht sich schon seit vielen Jahren die Werbebranche zunutze − was wiederum zu einer wahren Bilderflut geführt hat. Diese Bilderflut ist aber auch dafür verantwortlich, dass wir Bilder nicht mehr speichern, weil wir sie schon zu oft gesehen haben.

Tipps zur Bildspannung

Um mit der eigenen Präsentation in Erinnerung der Zuschauer zu bleiben, müssen Sie entweder selten verwendete Bilder einarbeiten, diese spannender gestalten oder gar neu kreierte Bilder einsetzen. Die Spannung in den eigenen Bilder zu erhöhen, können Sie auf verschiedene Weisen: durch eine ungewöhnliche Perspektive, außergewöhnliche Bildmotive oder einen interessanten Bildausschnitt.

Fazit

Bilder in einer Präsentation richtig eingesetzt, können Wunder bewirken. Nutzen Sie keine bekannten, sondern vielmehr markante Bilder, wenn bekannte Bilder erhöhen Sie die Bildspannung mit den vorgestellten Methoden. So wird man Sie und Ihre Präsentation in Erinnerung behalten.

Weitere Informationen zum Thema Bildspannung u. Ä. finden Sie in meinem Buch „PowerPoint – Der Ratgeber für bessere Präsentationen“ oder buchen Sie eines unserer Präsentationstrainings und- seminare und werden Sie zum Gestaltungsprofi.

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA, Organisator der jährlich stattfindenden Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Mit seinem Team von smavicon Best Business Presentations hat er seit 1993 über 10.000 Präsentationen in mehr als 150 Branchen unterstützt.

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