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Training bzw. Schulung heute – eine Bestandsaufnahme

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, da Trainer und Akademieleiter Overheadfolien für ihre Trainings bzw. Schulungen verwendet haben? Tatsächlich ist diese Art der Trainingspräsentation schon lange Geschichte. Heute wird „gepowerpointet“.

Viele der Folien sind aber leider statisch geblieben oder mit Informationen überladen. Ihnen haftet das Handgestrickte, Altbackene an. Die Behaltensleistung der Teilnehmer nach den Präsentationen ist leider oftmals deprimierend.

Multimediapräsentation ist das Stichwort. Die Kunst besteht darin, Trainingspräsentationen mit den neuen Möglichkeiten richtig aufzuwerten, um dadurch die Lernerfolgsbilanz zu verbessern. Es ist bekannt, dass in unserer Gesellschaft ein Großteil der Menschen visuelle Lerntypen sind. Daher ist es sinnvoll, das Potential von Multimediapräsentationen voll auszuschöpfen und dadurch den Lernerfolg zu verbessern.

Kritiker könnten jetzt argumentieren, was ist mit den auditiven, kommunikativen und motorischen Lerntypen. Diese sollten richtigerweise im Sinne des Medienmixes zusätzlich angesprochen werden. Multimediapräsentationen sind ein Teil des Lernmixes.

Welche Aspekte der modernen multimedialen Trainingspräsentation müssen berücksichtigt werden?

Der Aspekt der Nachhaltigkeit:

Bei Multimediapräsentationen spielen neben dem Inhalt auch der wahrnehmungs- und kognitionspsychologische Aspekt eine wichtige Rolle. Sind auf der Folie visuelle Anker enthalten, können diese besser behalten werden. Ziel muss es daher sein, solche Anker zu erzeugen oder assoziativ zu transportieren. Häufig sind die Folien einer Trainingspräsentation zum einen zu textlastig, zum anderen mit den falschen Bildern bestückt, die keine Assoziation zum Lernergebnis vermitteln. Nachdem die PowerPoint-Präsentation nach  verschiedenen Aspekten überarbeitet worden sind, stellt in den meisten Fällen eine deutliche Steigerung bei der Behaltensleistung heraus.

Der Aspekt der Modernität:

Die Menschen sind durch die modernen Medien heutzutage sehr verwöhnt, was die Vermittlung von Wissen und Informationen angeht. Denken Sie dabei nur an die vielen Wissenschaftssendungen – Stichwort Infotainment. Infotainment, also die Mischung aus Information und Entertainment, erzeugt Motivation, Spannung und Aufmerksamkeit. Die Teilnehmer erwarten bei Seminaren eine moderne Gestaltung von Folien, eine pfiffige, zeitgemäße Darstellung oder auch die selbstverständliche Einbindung von Videoclips, 3D-Animationen oder Sounddateien. And by the way: Teilnehmer bei firmeninternen Seminaren identifizieren sich wesentlich besser mit dem Unternehmen, wenn die Gestaltung eine imagesteigernde Außenwirkung hat.

Der Aspekt des Lerntypen:

Je nach Art des Seminars stellt man fest, dass sich der Sinneskanal mit dem Trainer verändert. Ist der Trainer eher ein kommunikativer Lerntyp, kann es sein, dass die Lehrmethoden sehr stark auf diesen Typ ausgerichtet sind. Besser wäre es, auch hier den visuellen Lerntypen mittels einer Multimediapräsentationen zu unterstützen. Der Trainer hat den Vorteil, dass der Lerntyp motivierter und aufmerksamer ist, also auch besser lernt.

Wie sollte eine Trainingspräsentation aufgebaut sein?

Hierfür gibt es keine Pauschalregel. Wenn Sie an die drei Lernstufen von Zielinski denken, nämlich

1. Wissen

2. Verstehen/Erklären

3. Anwenden

wird klar, dass die Multimediapräsentation nur den ersten Punkt und zum Teil den zweiten Punkte abdecken kann. Im Training hat die folienbasierte Präsentation also nur einen begrenzten Einsatzzweck und sollte auch so gesehen werden.

Der Aufbau der Präsentation richtet sich nach dem Thema, nach der Zielgruppe (Teilnehmer) und dem Ziel des Seminars. Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass ein guter Einstieg ins Thema ziemlich wichtig ist und die Teilnehmer entsprechend motiviert. Häufig wird aber gerade dieser Aspekt vernachlässigt – auch die „alten“ Hasen lassen diesen Punkt häufig unter den Tisch fallen. Bedenken Sie aber: Eine hohe Motivation bringt eine hohe Aufmerksamkeit und damit auch einen hohen Lernerfolg.

Fazit

Wenn Multimediapräsentationen professionell aufgebaut und gestaltet sind, steigern sie den Lernerfolg in Seminaren und Training. Die Motivation, die Aufmerksamkeit und die Erinnerungsleistung der Teilnehmer steigen nachweislich.

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wenn Sie an Ihrer PowerPoint-Präsentation arbeiten, sollten Sie sich auch Gedanken über Ihre Alleinstellungsmerkmale (USP) machen. Denn Einzigartigkeit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine gelungene Präsentation. Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen eine erste Hilfestellung in diesem Artikel geben.

USP?

Sie haben bestimmt schon die Buchstabenkombination „USP“ gesehen. Dahinter verbirgt sich der Begriff „Unique Selling Proposition“ oder „Unique Selling Point“. Damit wird ein herausragendes Leistungsmerkmal beschrieben, das sich klar vom Wettbewerb abhebt. Das Alleinstellungsmerkmal kann sich zum Beispiel auf die Qualität oder die Leistungsmerkmale eines Produktes beziehen oder auf den außergewöhnlichen Umfang einer Dienstleistung. In jedem Fall ist das Ziel des USP eine klare Spitzenpositionierung des eigenen Angebots im Vergleich zur Konkurrenz.

Mit einem USP haben Sie einen spannenden Aufmacher für Ihre Performance. Wie findet man für die eigene Präsentation den USP? Ich gebe zu, das ist nicht immer so einfach. Wenn Sie eine Präsentation über eine Weltneuheit erstellen wollen, haben Sie Glück gehabt. Bei einem Statusreport zu einem SAP-Projekt wird es schwieriger. Trotzdem kann es sehr nützlich sein, über den möglichen USP etwas genauer nachzudenken. Was macht Ihren Vortrag einzigartig? Sind es die Produkte oder die Informationen, die Sie vorstellen? Was könnte neu oder besonders für Ihr Publikum sein? Oder sind Sie selbst vielleicht die besondere Attraktion? Was könnten die Zuschauer bei Ihnen erfahren oder erleben, was in dieser Form woanders nicht für sie erhältlich ist?

Mit diesen Fragen zum USP

Möglicherweise können Sie aus den folgenden Fragen ein paar Inspirationen für Ihre aktuelle Folienpräsentation bekommen:

• Zeigen Sie in Ihrer Präsentation eine Weltneuheit?
• Gehören Sie zu den ersten, die in einer Präsentation auf etwas hinweisen?
• Gibt es neue Ideen in Ihrer Präsentation?
• Sind Sie auf irgendeinem Gebiet Pionier?
• Gibt es Superlative wie „die größten“, „die preiswertesten“, die „schnellsten“ etc.?
• Gibt es einen herausragenden Nutzen?
• Gibt es eine regionale Besonderheit (der erste Anbieter in Stuttgart, das größte Autohaus in Bayern  oder der größte Dienstleister seiner Art im Rhein-Main-Gebiet)?

Oft ist es notwendig, etwas intensiver über diese Fragen nachzudenken, denn nicht selten übersieht man Alleinstellungsmerkmale auf den ersten Blick. Es muss auch nicht immer der ganz große „Wurf“ sein, schon eine Besonderheit in kleineren Teilbereichen könnten eine interessante Geschichte enthalten – wie beispielsweise ein exklusives Pflegewachs, das in einem Autohaus an Kunden weitergegeben wird. Vielleicht sind ja auch wirklich Sie selbst die einmalige Geschichte in Ihrer Präsentation. Der erste Arzt, der eine Präsentation über indianische Heilkräuter hält, oder der verurteilte Einbrecher, der in einem Vortrag über Einbruchschutztechnik spricht, wären sicher ein interessanter USP.

Fazit

Alleinstellungsmerkmale sind nicht in jeder Präsentation zu entdecken, aber es lohnt sich, auf die Suche zu gehen, ob man doch fündig wird. Denn eines steht fest: Menschen lassen sich meistens durch Alleinstellungsmerkmale beeindrucken, und das bietet Ihnen die Chance, zusätzliche Aufmerksamkeit für Ihr Thema zu erzeugen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Animationen und Effekte  – ein nahezu unverzichtbares Mittel für professionelle PowerPoint-Präsentationen

Animationen und Effekte können eine Präsentation bereichern, ja professionelle PowerPoint-Präsentationen kommen beinahe nicht mehr ohne aus. Damit ist eine Reihe von Effekten möglich, die Ihren Vortrag qualitativ und optisch aufwerten.

In den letzten Jahren hat sich aber auch gezeigt, dass es viele Redner mit  technischen Spielereien übertreiben und ihre PowerPoint-Präsentationen mit sinnlosen Animationen regelrecht zu überfluten. Wie Sie bewegte Bilder sinnvoll einsetzen können, ohne Ihr Publikum zu irritieren,  wollen wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.  

Funktionen von Animationen

Seit geraumer Zeit gibt es eine ganze Reihe von Techniken, um eine alltägliche PowerPoint-Präsentation ein wenig aufzupeppen. Animationen können bei richtigem Einsatz verschiedene Funktionen innerhalb einer Präsentation erfüllen. Dazu einige Beispiele:

Aufmerksamkeit erregen. Effekte und bewegte Bilder können helfen, das Publikum in den Bann einer Präsentation zu ziehen. Es besteht dabei  aber auch die Gefahr, dass die Aufmerksamkeit dann nicht mehr bei den Inhalten ist, sondern nur noch bei der Animation.

Interesse erwecken. Wenn Sie zum Beispiel auf einem Messestand eine Präsentation ablaufen lassen, können Sie durch eine gute Animation die Aufmerksamkeit der Messebesucher erregen.

 • Fokus lenken. Sie können bewegte Bilder oder Effekte dazu verwenden, um die Aufmerksamkeit auf den Teil Ihrer aktuellen Folie zu lenken, über die Sie gerade sprechen. Beim Bauplan eins Gebäudes oder einer Maschine können Sie bestimmte Elemente optisch hervorheben, wenn das Publikum sich darauf konzentrieren soll.

Der richtige Einsatz von Animationen

Animationen lassen sich gut einsetzen, wenn Aufmerksamkeit oder Emotionen erzeugt werden sollen. Sie können auch ein Beleg für die Professionalität und das technische Knowhow des Referenten sein. Sie sind jedoch nicht für jedes Thema und jede Anwendung geeignet, das gilt gleichermaßen auch für professionelle PowerPoint-Präsentationen. Falsch eingesetzt, können sie das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen wollte. Die folgenden Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie mit Animationen arbeiten wollen:

1. Der Einsatz und die Menge der Animationen richten sich immer nach Thema und Inhalt des Vortrages. Bei der Präsentation einer Geschäftsjahres-Bilanz vor Kaufleuten ist das Einfügen von Filmen oder Effekten meistens nicht gewollt und nicht angebracht. Sie müssen sich auch überlegen, welche Bilder zu Ihrem Thema passen. Der Vorstand eines Fußballvereins kann während der Präsentation einen animierten Fußball über die Folie hüpfen lassen. Das passt inhaltlich und vom Effekt gut zum Thema. Ein Vertriebsleiter für Baumaschinen macht sich aber eher lächerlich, wenn er einen Bagger über das Bild hüpfen lasst. Bedenken sollten Sie ebenfalls, dass der genialste Effekt schnell langweilt, wenn er sich auf jeder Folie wiederholt.

2. Wenn Sie Ihre Präsentation z. B. vor asiatischem oder arabischem Publikum halten, müssen Sie wissen, dass die Leserichtung nicht wie bei uns üblich von links oben nach rechts unten verläuft. Sie können die Leserichtung mithilfe von Animation für Ihr Publikum vorgeben.

3. Sie können Abläufe durch den Einsatz von Animationen deutlich machen. Abläufe in einem sachlichen Zusammenhang können Sie durch Effekte wie Verblassen oder Erscheinen deutlicher darstellen. Bei einem emotionalen Kontext können Sie dynamischere, abwechslungsreiche und überraschende Effekte verwenden.

4. Es gibt eine wichtige Regel für Folien, die besagt, dass ein Zuschauer die aktuelle Information innerhalb von 20 Sekunden gelesen und verstanden haben sollte. Je kürzer diese Zeitspanne ist, desto besser. Hier können Sie Animationen sinnvoll einsetzen, indem Sie die Informationen nicht auf einmal anzeigen, sondern einzeln nacheinander einblenden.

Viele Effekte können Sie mit PowerPoint direkt in Ihre Präsentationen einbauen. Bei anspruchsvolleren Animationen ist es sinnvoll, einen Experten für professionelle PowerPoint-Präsentationen zu konsultieren, der Sie auch gleich beraten kann, wie und wo der „Hingucker“ am besten eingefügt werden sollte.


Präsentationscoach und Experte für multimediales Präsentieren Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wer sein Publikum heute noch wirklich erreichen und überzeugen möchte, muss schon etwas tiefer in die technische „Trickkiste“ greifen. Der Trend geht immer stärker zum Einbinden von bewegten Bildern, um Aufmerksamkeit, Emotionen und den Erkenntnisgewinn auf einem möglichst hohen Niveau zu halten. Smavicon hat dieses Thema aufgegriffen und als absolute Weltneuheit die Anwendung „Moodo“ für seine Kunden entwickelt.    

Smavicon hat seit seinem Bestehen immer daran gearbeitet, neue Lösungen zu kreieren und innovative Ideen in die Tat umzusetzen. Ein paarmal sind uns dabei auch echte Weltneuheiten geglückt, die letztlich die gesamte Branche beeinflusst haben. Speziell dafür wurde bei smavicon der sogenannte Innovation Hub eingerichtet, dem Thomas Gabor als Leiter vorsteht. Aktuell setzen wir die von uns entwickelten Moodos bei unseren Kunden für noch bessere Ergebnisse bei der Präsentation ein.


Moodo Beispiel Bild

Was versteht man unter einem Moodo?

Mit den Moodos stoßen wir in die Tiefenpsychologie des Menschen vor. Es handelt sich um ein Sehszenario, welches den Übergang von einer Fotografie zum einem Video darstellt. Es ist hier sozusagen ein Art Hybridkomposition zwischen Foto und Video erschaffen worden. Diese Komposition ermöglicht es, einen weiteren Frequenzbereich im Gehirn zu aktivieren und somit eine höhere Aufmerksamkeit zu erreichen, ohne störend zu wirken oder den Betrachter in einen Passivzustand zu versetzen. Informationen auf Moodos können auf diese Weise intensiver im Gedächtnis verankert werden als bei einem herkömmlichen Hintergrund. Sie eignen sich zum hoch intensiven Transport und der Verankerung von wichtigen Kerninformationen. Mit dieser Methode werden gezielt die Gehirnregionen angesprochen, die für Neugier und Überraschung stehen. Die Moodos wurden von Smavicon aus geschichteten Bildsequenzen einer Forschungs- und Untersuchungsreihe weiterentwickelt. Mittlerweile wurde die Technik auch zum Patent angemeldet.

Wo kommen Moodos zur Anwendung und welcher Nutzen ergibt sich daraus?

Moodos werden schon erfolgreich bei verschiedenen Unternehmen und Konzernen zum Beispiel im Bereich von Image, Verkauf und Schulung eingesetzt.

Bevor ein Moodo gebaut werden kann, muss die genaue Zielgruppe nach einem limbischen Modell ermittelt werden. Wie denkt, fühlt und handelt diese Zielgruppe überwiegend und wie kann sie  am besten erreicht werden? Grundlage dieser Analyse könnte zum Beispiel die Presentation-Booster-Methode von Matthias Garten sein. Es ist also wichtig, wer durch die Moodos angesprochen werden soll. Dann können zielgruppenspezifische Trigger Mechanismen, also  Auslöser für Veränderungen, in die Moodos eingebaut werden, die zu einer Erhöhung der Aufmerksamkeit führen.

Ein Moodo kann bei einer Präsentation hervorragend in großformatigen Bildflächen, sowie bei herkömmlichen Bildflächen mit einer hochwertigen Standardauflösung eingesetzt werden.


Wenn Sie  das Thema interessiert oder wenn Sie wissen wollen, ob sich die Anwendung von Moodos auch für Ihre Firma eignet, können Sie gerne Kontakt über E-Mail (kontakt@smavicon.de) oder über das Kontaktformular zu uns aufnehmen.

So gewinnen und halten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer

Ob eine PowerPoint-Präsentation erfolgreich ist, hängt neben dem Inhalt vor allem auch von der Art des Präsentierens ab. Gelingt es mir mein Publikum zu fesseln? Wie gewinne und erhalte ich die Aufmerksamkeit meiner Zuschauer? Gibt es hilfreiche Tricks, die dabei nützlich sind? Wir wollen Ihnen jetzt eine Präsentationstechnik vorstellen, mit der Sie Ihr Publikum buchstäblich verzaubern können.

Fesselnd und mitreißend zu präsentieren ist keine Zauberei, sondern harte Arbeit und mit viel Übung verbunden. Oder ist es doch Zauberei? Gert Schilling ist Trainer für lebendige Moderations- und Präsentationsseminare. Zu seinen Spezialthemen schrieb er zahlreiche Leitfäden. Seit seiner Kindheit ist er fasziniert von Zaubertricks und setzt Zauberei heute auch im didaktischen Kontext seiner Vorträge und Seminare ein. Beim Presentation-Bootcamp am 26. November in Frankfurt leitet Schilling den Workshop: Zaubern für Speaker und Trainer – Didaktische Zauberkunst. Vorab haben wir ihn zu seiner speziellen Art des Präsentationstrainings interviewed.

Hallo Herr Schilling. Warum sollte ich als Speaker oder Trainer Zaubertricks draufhaben? 
Gert Schilling: Als Speaker oder Trainer geht es auch darum mit ungewöhnlichen Aktionen die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu wecken. Bei der Zauberei verschwinden, erscheinen und verändern sich die Dinge. Mit diesen Effekten können Sie Ihre Botschaften verstärken und mittels zauberhaften Metaphern Ihre Aussagen auf unterhaltsame Weise visualisieren.

Gewinnen und erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer mit didaktischer Zauberkunst

Foto: © Gert Schilling

Woher kommt Ihre Faszination für das Thema Zauberei? 
Gert Schilling: Wenn ich als kleiner Junge gefragt wurde: „Was möchtest du denn einmal werden?“, dann habe ich gesagt: Zauberer. Ich war schon damals fasziniert von der Möglichkeit, auf der Bühne zu stehen und Überraschendes vorzuführen.
Letztendlich bin ich dann nicht Zauberer geworden, sondern Trainer und Speaker. Das Thema Zaubern begleitet mich jedoch noch immer, nun in der von mir entwickelten Form der Didaktischen Zauberkunst. Gut zu präsentieren ist keine Zauberei – oder doch?

Wie sind Sie darauf gekommen, dass man Zauberei auch im didaktischen Kontext einsetzen kann? 
Gert Schilling: Es gibt ein Kunststück, das nennt sich das Box-Paradox, bei dem etwas scheinbar Unmögliches, etwas Paradoxes passiert. Bei einem Vortrag kann als rhetorisches Stilelement des Paradox eingesetzt werden, z.B.: „Weniger ist mehr“ oder „Brennholzverleih“. In einem Seminar habe ich einmal das Box-Paradox als Einstieg in das Thema rhetorische Stilmittel genutzt. Das ist so gut angekommen, dass ich daraus die Idee entwickelt habe, Inhalte mit zauberhaften visuellen Effekten zu verbinden.

Warum sind Unterhaltung und Visualisierung so wichtig, wenn man Inhalte vermitteln möchte? 
Gert Schilling: Das menschliche Gehirn „freut“ sich in der Regel, wenn etwas Unerwartetes oder Verblüffendes passiert und „öffnet“ sich zur Informationsaufnahme. Mit diesem Trick kann ich den einen oder anderen Inhalt an der „kritischen“ Amygdala vorbeischmuggeln. Mit Zauberei rette ich zwar kein Seminar oder Vortrag, da sollte man doch auch Inhalte dabei haben. Ein passender Effekt im richtigen Moment kann jedoch die Aufmerksamkeit lenken und die Botschaft verstärken.
Und auch hier gilt: Diese Präsentationstechnik sparsam einsetzen. Ein bis maximal zwei Kunststücke pro Vortrag oder Seminartag. Gerne im Wechsel mit anderen ungewöhnlichen Aufmerksamkeitsweckern wie Storytelling, besonderen Bildern oder einer guten Portion Humor.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Gert Schilling: Den Teilnehmenden des Presentation Bootcamp 2015, die meinen Workshop besuchen, werde ich die Zauberkunststücke nicht nur zeigen, sondern sie werden diese auch lernen. Und wir schauen gemeinsam, wie die Tricks in ihre Speaker- oder Seminartätigkeit integriert werden können. Die Teilnehmenden bekommen also eine Handvoll Zauberkunststücke mit auf den Weg in die eigene Praxis.

Live erleben können Sie Gert Schilling auf dem Presentation-Rocket Day Ende November. Melden Sie sich jetzt noch an.