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Das Präsentieren von PowerPoint-Präsentationen gehört heute so selbstverständlich zur Arbeitswelt, wie der Umgang mit Social Media oder dem Textverarbeitungsprogramm Word. Für Führungskräfte ist es besonders wichtig, Informationen schnell, verständlich und überzeugend weiter zu geben. Deshalb gehören exzellente Präsentationsfähigkeiten zu den unbedingten Grundkenntnissen für Unternehmer und leitende Mitarbeiter.  

Führungskräfte haben in der Regel viel um die Ohren und müssen dabei ein hohes Maß Verantwortung für den Erfolg in ihrem Aufgabenbereich übernehmen. Geschäftserfolge stellen sich selten von ganz allein ein. Meistens müssen Zielgruppen, Mitarbeiter und Arbeitsprozesse genau beobachtet und Schwachstellen schnell behoben werden. Im Tagesgeschäft bleibt die Arbeit an den eigenen Skills oft auf der Strecke.   

Führungskraft wird man selten durch Geburt 

Es gibt natürlich Unternehmerdynastien, in denen der Nachwuchs schon gleich nach der Geburt fest für Führungsaufgaben eingeplant ist. Es gibt den Mythos, dass erfolgreiche Führungskräfte eine besondere DNA aufweisen, die sie zur Übernahme besonderer Verantwortung prädestiniert. Doch nicht jedes „Alpha-Männchen“, das gerne privat und in Job den Ton angibt, ist auch wirklich zur Führungskraft geeignet. Und nicht jeder ruhige, zurückhaltende Mitarbeiter ist ungeeignet. Tatsächlich hat nicht jeder die Anlagen zum Vorgesetzten. Aber viele Menschen können sich zu herausragenden Führungspersönlichkeiten entwickeln, wenn sie die Zeit und Energie aufwenden, um sich die notwendigen Fähigkeiten zu lernen.   

Verständliche und faire Kommunikation ist eine wichtige Fähigkeit für eine Führungskräfte 

Es macht einen Riesenunterschied, auf welche Weise Sie mit Ihrer Umgebung kommunizieren. Warren Buffet wird die Behauptung nachgesagt, dass man sein Einkommen um fünfzig Prozent steigern könnte, wenn man die eigene Kommunikation optimieren würde. Die professionelle Kommunikation mit Kunden, Mitarbeitern, Partnern oder Vorgesetzten, kann von jedem erlernt werden. Ein besonders wichtiger Aspekt ist dabei zu lernen wie man überzeugend präsentiert.   

So nutzen Sie Ihre Präsentationsfähigkeiten, um eine gute Führungskraft zu sein 

Führungskräfte sollten vermitteln können, was Sie wollen, welches Ziel damit verfolgt wird und warum es wichtig ist, dieses Ziel zu erreichen. Um maximalen Erfolg zu haben, sollten alle Beteiligten auch emotional „mitgenommen“ werden. Sie müssen Ziele mit Energie aufladen können. Wenn sie keine Vision entstehen lassen, die nützliche Emotionen, wie Freude oder Lust erwecken, werden Partner und Mitarbeiter womöglich nicht ausreichend motiviert, vollen Einsatz zu geben.  

Ein schneller Weg, um das Ziel, die genaue Erklärung des Weges und Motivation zu vermitteln, ist die eine professionelle PowerPoint-Präsentation. Mit diesem Medium  können Sie Ihre Kommunikationsziele schnell erreichen:  

  • Die wesentlichen Informationen komprimiert auf wenige Folien zur schnellen Verständnis 
  • Einbau von Grafiken, Tabellen und Bildern, um komplexe Daten erfassen zu können 
  • Einbau von Storytelling, um das Publikum auch emotional einzubinden 
  • Sie können genau sagen, was Sie von Ihren Zuschauern erwarten 
  • Sie können Fragen sofort im Plenum beantworten  

Mit einer guten PowerPoint-Präsentation können Sie bei einem neuen Projekt in relativ kurzer Zeit alle Beteiligten auf den gleichen Wissenstand bringen. Sie können erklären, warum das Projekt gestartet werden muss und welche Ergebnisse damit erreicht werden können. Sie können Ihr Team auf die gemeinsame Aufgabe einschwören und für einen Motivationsschub sorgen.  

Dazu müssen Sie natürlich wissen, wie Sie eine professionelle Präsentation richtig gestalten. 

Diese Punkte sollten Sie klären, wenn Sie mit Ihrer Präsentation überzeugen wollen 

Bevor Sie mit Ihrer Präsentation beginnen, sollten Sie folgende Punkte klären:  

Was treibt Ihre Mitarbeiter an?  

Wann geben Mitarbeiter wirklich alles? Was motiviert die Menschen, die Sie führen? Welche Tonart passt für Ihre Ansprache? Die Angst um den Arbeitsplatz oder die Furcht vor den cholerischen Anfällen des Chefs, setzen zwar auch Energien bei den Mitarbeitern frei, aber darauf lässt sich bestimmt kein langfristiger Erfolg aufbauen. Geldprämien oder andere Gratifikationen können ebenfalls zur Mehrleistung optimieren, aber in den meisten Fällen ist das gar nicht notwendig. Wenn es Ihnen gelingt, ein Wir-Gefühl zu erzeugen, wenn es Ihnen gelingt ein echtes Team zu formen, dann können Sie mit Ihrem Team viel erreichen. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter mit echter Anerkennung und Wertschätzung für ihre Leistungen belohnen, dann erfüllen Sie ein wichtiges Grundbedürfnis, das in uns allen steckt.    

Erzeugen Sie mit Ihrer Präsentation positive Emotionen? 

Informationen sind wichtig, doch ohne Emotionen werden Sie keine leidenschaftlichen Mitarbeiter für Ihr Projekt bekommen. Zugegeben, nicht jedes Projekt führt sofort zu Begeisterungstürmen. Es geht nicht immer darum, die ersten Astronauten auf einen unbekannten Planeten zu bringen. Versuchen Sie trotzdem eine Vision für Ihr Team entstehen zu lassen. Warum ist diese Arbeit wichtig? Was wird damit erreicht? Wem nützt es? Sollte Ihnen wirklich so absolut nichts einfallen, wie wäre es dann zum Beispiel mit einer kleinen motivierenden Anerkennung? Zum Beispiel: „Ihr seid das einzige Team in diesem Laden, dem ich zutraue das ordentlich hinzubekommen. Wenn ich nicht wüsste wie gut wir zusammen sind, hätte ich das Projekt abgelehnt.“  

Achten Sie auf Ihre Sprache und Ihre Körpersprache 

Wenn Ihre Folien und Ihre Worte eigentlich motivierend sind, Ihre Stimme und Körpersprache aber Desinteresse und Verzagtheit ausstrahlen, werden Ihre Mitarbeiter wenig Motivation für die neue Aufgabe aufbringen. Ihre Mitarbeiter werden Ihren Worten und Ihrer Vision nur vertrauen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Chef Zuversicht ausstrahlt.  

Sind Sie auf Fragen vorbereitet? 

Es macht wenig Sinn, eine PowerPoint-Präsentation mit vielen Informationen auszuarbeiten, um dann auf eventuelle Folgefragen unvorbereitet zu sein. Stellen Sie sich gründlich auf mögliche Fragen ein. Gute Führungskräfte beantworten diese Fragen entspannt und kompetent. 

Fazit:  

Mit professionellen PowerPoint-Präsentationen haben Sie als Unternehmer oder Führungskraft ein wichtiges Werkzeug, um Informationen und Emotionen wunschgemäß an die Zielgruppe weiter zu geben. Wie Sie wirklich überzeugend präsentieren, lässt sich mit professioneller Unterstützung verblüffend schnell lernen. Schon wenige Trainingseinheiten mit einem Präsentations-Profi, werden Ihre Präsentationsfähigkeiten entscheidend verbessern.

Die meisten gewohnten alltäglichen Situationen sind sogenannte „One-To-One-Situationen“. Bei diesen One-To-One-Situationen kommunizieren wir im Dialog mit einzelnen oder wenigen Kommunikationspartnern im wechselnden und symmetrischen Ping-Pong-Dialog. Jedes Gespräch in der Familie oder mit einem Kunden ist eine typische One-To-One-Kommunikationssituation.

Wenn wir dagegen vor Publikum vortragen, reden oder präsentieren, befinden wir uns eher in einer sogenannten „One-To-Many-Situation“. Hierbei stehen wir als einzelne Person eine gewisse Zeit lang zentral vor einem erwartungsvollen Publikum und stellen eine Idee, ein Konzept oder ein Produkt dar. Dabei ist der Präsentator als „Redender“ definiert und die Zuhörer sind als „Zuhörende“ definiert. Die Kommunikation ist daher eher asymmetrisch angelegt. Diese Asymmetrie (die mehr oder weniger stark ausgeprägt sein kann) muss sein – sonst wäre es keine Präsentation, sondern „nur“ ein geleitetes Meeting oder eine Moderation.

Die One-To-Many-Asymmetrie lässt den Präsentator – ob er will oder nicht – in eine gewisse „Prominenz“ rutschen. Der Begriff „Prominenz“ kommt vom lateinischen „prominere“ und bedeutet so viel wie „herausragen“ oder „hervorragen“. Und der Präsentator ist – ob er will oder nicht – in seiner zentralen Rolle immer aus dem Kreis der im Raum anwesenden Menschen hervorragend.
Denn:

• Er steht – die anderen sitzen.

• Er bewegt sich viel – die anderen bewegen sich kaum.

• Er spricht – die anderen hören.

• Er schaut alle anderen an – die anderen schauen fast nur ihn an.

• Er hat Medien zur Verfügung – die anderen nicht.

Diese Prominenz muss der Präsentator aber auch für sich annehmen und durch ein angemessenes Verhalten repräsentieren – sonst verliert er seine Performance als Präsentator. Denn das Publikum erwartet, dass der Präsentator die Prominenz annimmt und auch in einem gewissen Sinne zelebriert.

Es gibt hierzu 3 Volumen-Bereiche, in denen der Präsentator ein Art „Volumen“ aufbauen kann und soll, um dadurch eine gewisse Prominenz auszustrahlen.

1. Volumen-Bereich: Lautstärke-Volumen

Ein Präsentator, der durchweg zu leise spricht, nimmt sich dadurch deutlich Lautstärke-Volumen und damit Wirk- und Sendungskraft vor dem Publikum. Daher ist es wichtig, das Lautstärke-Volumen des eigenen Präsentationsauftritts der damit verbundenen Prominenz und Zentralität anzupassen. Im Zweifelsfall sollte man lieber eine Nuance zu laut sprechen als eine Nuance zu leise.

Wenn man als Präsentator selbst das Gefühl hat, dass man gerade minimal zu laut spricht, dann passt das Lautstärke-Volumen meistens recht gut.
Man muss auch aufpassen, dass man nicht am Ende der Sätze leiser wird. Dies kommt häufig vor und senkt ganz subtil die gesamt Wichtigkeit der eigenen Aussagen.

Prominent-Sein heißt daher auch: Lautstärke-Volumen zelebrieren und nutzen.

2. Volumen-Bereich: Zeit-Volumen

Ein Präsentator, der sehr hektisch und gehetzt vor dem Publikum auftritt, nimmt sich dadurch Wirk- und Sendungskraft vor dem Publikum. Solch ein Präsentator scheint sich nicht wichtig genug zu sein, um mit seinen Gedanken dem Publikum auch bewusst etwas Zeit-Volumen zu kosten.

Wer gute Gedanken und Konzepte hat und davon überzeugt ist, der darf sich für deren Darstellung auch Zeit-Volumen nehmen – so sollte man sich zumindest beim Auftritt vor dem Publikum fühlen. Das Publikum muss deutlich spüren, dass der Präsentator das Zeit-Zepter in der Hand hat und auch bewusst nutzt.

• Man sollte also vermeiden zu schnell zu sprechen oder ohne deutliche Wirk-Pausen zu sprechen.

• Auch sollte sich der Präsentator nicht allzu schnell bzw. gehetzt im Raum zu bewegen.

• Genauso sollte der Präsentator nicht zu schnell mit seinem Blickkontakt zwischen den einzelnen Zuschauern hin und her springen.

• Ebenfalls nimmt eine zu schnelle Gestik sehr viel Wirkkraft, wenn man sie nicht nachwirken lässt.

• Umgekehrt kann man als Präsentator kaum mehr Prominenz aufbauen, wie wenn man beim Präsentieren mal eine so lange Pause macht, dass diese dem Publikum schon ein kleines bisschen weh tut. Probieren Sie es aus: Machen Sie mal zwischen 2 Sätzen eine Pause von 7 Sekunden – und Sie werden spüren, welche Zentralität und Prominenz Sie damit vor dem Publikum gewinnen.

Prominent-Sein heißt daher auch: Zeit-Volumen zelebrieren und nutzen.

3. Volumen-Bereich: Raum-Volumen

Ein Präsentator, der zu wenig Platz im Raum einnimmt, nimmt sich dadurch Wirkkraft und Sendungskraft vor dem Publikum. Sie als Präsentator sind die zentrale Person. Daher gehören der Raum und vor allem die Bühne Ihnen und Ihrem Auftritt.

• Ein Präsentator, der beispielsweise permanent mit einem zu engen Stand vor dem Publikum steht, verliert dadurch Standing und Prominenz in seiner Wirkung.

• Ein Präsentator, der über sehr lange Zeit auf dem gleichen Platz stehen bleibt, ohne seinen Raum zu nutzen, verliert dadurch Sendungskraft.

• Oder wenn ein Präsentator beispielsweise zu enge Gestik (nur kurz vor dem Bauch) macht, vergibt er sich dadurch auch sehr viel Prominenz.

• Oft wird eine zu enge Gestik auch mit einer zu schnellen Gestik kombiniert – dadurch verliert der Präsentator gleich doppelt an Prominenz-Volumen:  Raum-Volumen (zu eng) und Zeit-Volumen (zu schnell).

Man kann aber gerade umgekehrt besonders das Raum-Volumen und das Zeit-Volumen sehr schön miteinander koppeln, indem man Gestik nicht nur räumlich etwas weiter macht, sondern diese auch zeitlich etwas länger im Raum „stehen lässt“.

Prominent-Sein heißt daher auch: Raum-Volumen zelebrieren und nutzen.

Fazit:

Alle 3 Volumen-Bereiche (Lautstärke-Volumen + Zeit-Volumen + Raum-Volumen) tragen ganz wesentlich zur Wirkung des Präsentators als Prominenz vor seinem Publikum bei. Aufgrund meiner Erfahrung aus mehr als 1000 Präsentations-Trainings und Präsentations-Supervisionen kann ich guten Gewissens sagen, dass man als Präsentator auch kaum Angst haben muss, dass man diese Volumen-Bereiche übertreibt.


Peter Mohr ist Diplom-Pädagoge für Erwachsenen-Pädagogik. Bis 1995 arbeitete er als Luftwaffen-Offizier für das Bundesministerium für Verteidigung. Sein Grundprinzip lautet:  Höchste Qualität durch höchste Spezialisierung.  Daher arbeitet PETER MOHR seit 1995 als absolut spezialisierter Trainer, Speaker und Coach nur zu einem einzigen Thema: „ERFOLGREICH PRÄSENTIEREN“  Peter Mohr hat schon mehr als 1000 Präsentations-Trainings durchgeführt und 15 Bücher und Hörbücher zum Thema ERFOLGREICH PRÄSENTIEREN verfasst. Er gestaltet als ehemaliger Offizier seine Vorträge und Trainings ganz bewusst sehr verschnörkelt und straff  – genauso straff wie ein militärisches Briefing.
Also ganz bewusst gemäß dem Prinzip: JUST INFO – NO TAINMENT.

www.peter-mohr-trainer.de

Podcast: Zahlreiche Tipp und Tricks zum Thema ERFOLGREICH PRÄSENTIEREN erhalten Sie in Peter Mohrs Podcast: https://www.peter-mohr-trainer.de/präsentations-tipps-per-podcast .

Peter Mohr wird auch 2017 als Präsentationsexperte auf dem Presentation Rocket Day dabei sein. Wenn Sie von ihm und weiteren Präsentationsprofis lernen und dadurch profitieren möchten, buchen Sie Ihr Ticket auf: http://www.presentation-rocket-day.com/anmeldung_frankfurt.