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Emotionen bewegen Ihre Zuhörer in die gewünschte Richtung

Können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie zuletzt von einem Spielfilm so richtig gefesselt waren? Was hat Sie damals in den Bann gezogen? Waren es eindrucksvolle 3-D-Bilder wie in „Avatar“? Oder waren es starke Gefühle, die der Film in Ihnen ausgelöst hat?

Vielleicht war es das Mitfiebern mit den Hauptdarstellern bei ihren Abenteuern, das Mitfühlen in einem Drama oder auch das hemmungslose Lachen in einer Komödie. Praktisch immer vorhanden sind Spannungsmomente und die Neugierde, wie die Geschichte nun weitergeht. Egal welcher Film Ihnen nun gerade durch den Kopf geht, ganz gewiss wurden Sie nicht durch einen Schauspieler beeindruckt, der vor einer weißen Leinwand uninspiriert seine Texte abgelesen hat.

Was für gute Spielfilme gilt, ist auch auf gute Präsentationen übertragbar.

Wenn es Ihnen nicht gelingt bei Ihren Zuhörern Emotionen und Neugierde zu erwecken, werden Sie nur wenig Aufmerksamkeit und damit wenig Wirkung erzielen.

Doch welche Emotionen sollen während eines Vortages erzeugt werden und vor allem: wie? Ist es egal, ob die Zuschauer nun angenehm oder unangenehm berührt werden, oder sollten es grundsätzlich nur gute Gefühle sein? Welche Emotionen sind am besten? Hier kommt es natürlich auf die Zielgruppe und den Anlass an. Wenn Sie vor der Belegschaft einer Firma sprechen, die von der Insolvenz bedroht ist, wäre es sicher nicht zielführend, Ihren Vortrag besonders witzig zu präsentieren. Genauso unpassend ist das Schüren von Zukunftsängsten, wenn Sie mit Ihrem Vortrag ein riskantes Investment verkaufen wollen. Meistens wird ein Referent versuchen eine Mischung verschiedener Gefühle bei seinem Publikum auszulösen, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten.

Gibt es langweilige Themen?

Stellen Sie sich vor, Sie müssten einen Statusbericht über ein kleines Projekt Ihrer Abteilung in PowerPoint erstellen. Wahrscheinlich geht es dabei um die Einhaltung der Zeitplanung, aufgetretene Probleme, die aktuelle Arbeitsbelastung im Projektteam usw. Das klingt wirklich nicht spannend. Doch bedenken Sie, wenn Sie das Thema langweilt, wird sich das auf Ihre Präsentation übertragen. Sie werden in diesem Fall fast zwangsläufig Ihr Publikum langweilen. Es ist also wichtig, einen positiven Zugang zu den Themen zu finden, die Sie präsentieren wollen. Fragen Sie sich daher, was Sie an dem Thema oder Projekt vielleicht motivieren und begeistern könnte. Ist es die technische Herausforderung, der Moment, in dem Sie den Abschluss feiern oder die Anerkennung, die Sie für Ihre und die Leistung Ihres Teams bekommen? Nur wenn Sie selbst Gefühle entwickeln, können Sie auch Gefühle bei anderen auslösen. Versuchen Sie Ihre eigenen positiven Emotionen auf Ihr Auditorium zu übertragen. Dies lässt sich auch in einem Präsentationstraining üben.

Doch das, was Sie selbst spüren, kommt natürlich nicht automatisch beim Gegenüber an. Nur wenn Sie wirklich alle Mittel der Kommunikation einsetzen, können Sie Emotionen zu Ihrem Auditorium transportieren.

Welche Instrumente stehen Ihnen für das Erzeugen von Emotionen zur Verfügung?

die eigene Stimme

die Körpersprache

eine bildhafte Wortwahl

die Fähigkeit, eine gute Geschichte zu erzählen

Grafiken, Bilder, Animationen, Videoclips

Bauen Sie einen Spannungsbogen auf!

In allen guten Krimis oder Abenteuerfilmen wird die Spannung langsam aber stetig aufgebaut. Es wäre undenkbar, dass der Kommissar den Schurken nach fünf Minuten überführt und danach nur noch darüber sinniert, wie erfolgreich er doch war. Der Zuschauer will möglichst lange in diesem Gefühl der Spannung gehalten werden. Dieser Nervenkitzel ist also wichtig. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass Sie bereits in Ihrer Einführung eine Spannung erzeugen und möglichst lange aufrechterhalten. Wenn Sie schon auf der ersten Folie das Endergebnis vorstellen, wird es sehr schwierig, das Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer dauerhaft zu erhalten.

Sie erwecken die Emotionen Ihres Publikums also durch Spannung, Neugierde und eine gute Story. Eine Geschichte erzeugt Bilder, und Bilder erzeugen wiederum Emotionen. Bilder entstehen, indem Sie

– tatsächlich Bilder in Ihrer Präsentation zeigen

– Bilder in der Fantasie Ihrer Zuhörer entstehen lassen (Kopfkino)

– Durch Stimme und Körpersprache Gefühle ausdrücken

Emotionen sind der schnellste und effizienteste Weg zum Publikum. Selbst sehr nüchterne, kopflastige Zuhörer lassen sich meistens zu Gefühlen und inneren Bildern animieren.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und des Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Gute Präsentationen wirken leicht und einfach, wenn sie von einem echten Profi vorgetragen werden. Doch ein professioneller PowerPoint-Foliensatz und ein motivierter Referent machen noch längst keine erfolgreiche Performance. Über das richtige Präsentieren ist schon viel geschrieben worden. Zu Recht, denn es gibt einfach viele Dinge, die zu beachten sind, und viele Stolpersteine, durch die auch erfahrene Referenten ins Straucheln geraten können. Ich möchte Ihnen wieder einige wichtige Tipps für das erfolgreiche Präsentieren geben.

Tipp 1: Tun Sie das, was seit 5.000 Jahren bestens funktioniert: Erzählen Sie Geschichten!

Das Aneinanderreihen trockener Fakten kann sehr schnell langweilen, selbst wenn Sei vor einem Fachpublikum sprechen. Wenn Sie Ihre „hard facts“ in eine Geschichte einbetten, können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer länger aufrechterhalten. Googeln Sie einmal „storytelling“ und lassen Sie sich von Beispielen und Literatur-Tipps inspirieren, wie man gute Geschichten findet und wie man sie für die eigene Präsentation verwenden kann.

Tipp 2: Erstarren Sie auf der Bühne nicht zur Salzsäule!

Wer völlig statisch hinter seinem Rednerpult festklebt und sich während des Vortrages kaum bewegt, wird es schwer haben, sein Publikum zu begeistern. Unbeweglichkeit erinnert eher an alte Professoren in einem überfüllten Hörsaal oder an einen Priester, der von einer Kanzel predigt.

Nutzen Sie nach Möglichkeit die ganze Bühne und bewegen Sie sich, seien Sie lebendig. Gehen Sie ruhig auch einmal auf das Publikum zu, gehen Sie in den Dialog. Das vermittelt den Eindruck von Lebendigkeit und Engagement.

Tipp 3: Stellen Sie Fragen an Ihr Publikum!

Binden Sie Ihr Publikum in Ihre Präsentation ein! Stellen Sie Fragen und regen Sie zum Nachdenken  und Mitdenken an. Auch wenn nur wenige aktiv auf Ihre Fragen Antworten mögen,  so kommen doch viele Zuschauer dadurch aus ihrer Passivität heraus. Anstatt sich nur berieseln zu lassen, erhält Ihr Publikum die Möglichkeit, in Denkprozesse einzutauchen und selbst Überlegungen zu Ihren Fragen anzustellen. Dadurch können Sie das Interesse und die Aufmerksamkeit Ihres Auditoriums deutlich erhöhen.

ipp 4: Finden Sie Ihre Leitlinie!

Was wollen Sie mit Ihrem Vortrag erreichen? Was soll die Quintessenz Ihrer Präsentation sein? Machen Sie sich im Vorfeld klar, was Sie bei Ihrem Publikum bewirken wollen und richten Sie Inhalt und Dramaturgie Ihrer Präsentation darauf aus. Das Hauptthema sollte sich wie ein roter Faden durch den gesamten Aufbau Ihrer Präsentation ziehen. Dadurch vermeiden Sie unlogische Sprünge in Ihrer Darstellung und nutzlose Inhalte, die Ihr Thema nicht voran bringt.

Tipp 5: Setzen Sie auf die Kraft der Bilder!

Nichts ist für Ihr Publikum anstrengender und ablenkender als Folien, die komplett mit Text vollgeschrieben sind. Sie zwingen damit Ihre Zuschauer Ihnen zuzuhören und gleichzeitig die Folien zu lesen. Nach kurzer Zeit werden sie entweder nicht mehr mitlesen oder Ihnen nicht mehr zuhören.  Ein Bild, versehen mit 1 bis 2 erklärenden Sätzen, transportiert die gewünschte Information in knapper  Form schnell und erfolgreich in das Gehirn Ihrer Zielgruppe.

Tipp 6: Machen Sie abstrakte Fakten verständlich!

Nicht selten verfehlen hochbrisante Fakten ihre Wirkung beim Publikum, weil es schwerfällt, das Gehörte richtig einzuordnen. Wenn Sie erzählen möchten, wie viel Kohle pro Jahr auf der Erde verfeuert wird, dann kann es sein, dass die nackte Zahl für Ihr Auditorium nur schwer begreifbar ist.

Wenn Sie aber zum Beispiel erklären, dass ein Güterzug mit all dieser Kohle bis zum Mond reichen würde, erhält man eine Vorstellung von der Menge.

Tipp 7: Langweilen Sie Ihr Publikum nicht!

Selbst der ausgeschlafenste Fachmann dämmert bei seinem Fachthema irgendwann weg, wenn ein langweilig auftretender Redner mit langweilig gestalteten Folien Fakten herunterleiert. Was für Fachleute gilt, ist für Laien natürlich umso wichtiger. Wenn Sie nicht die Spannung aufbauen und aufrechterhalten können, werden Sie während Ihres Vortrages immer mehr Zuschauer verlieren.

Deshalb hier der Tipp, bereits am Anfang Neugierde auf Ihr Thema zu erwecken. Stellen Sie zum Beispiel eine bewusst steile These zu Beginn Ihres Vortrages auf und versprechen Sie, im Laufe des Vortrages alle Beweise dafür zu liefern. Oder zeigen Sie  einen Gegenstand oder ein Bild, das scheinbar absolut nichts mit Ihrem Präsentationsthema gemein hat. Stellen Sie die Frage, wo der Zusammenhang sein könnte, und versprechen Sie die Auflösung zum Ende des Vortrages.

Tipp 8: Kultivieren Sie Ihre Unterhalter-Qualitäten!

Für viele Redner ist es sehr hart, während des Vortages unterhaltsam und amüsant zu sein.  Abgesehen von wenigen Naturtalenten fällt es jedem Menschen mehr oder weniger schwer, vor einem Publikum den charmanten Conférencier zu geben. Umso wichtiger ist es, immer wieder gerade diese Herausforderung zu üben und sich stetig zu verbessern. Das geht letztlich nur in der Praxis und kann theoretisch nicht trainiert werden.  Eine Möglichkeit des sehr effektiven Trainings sind Präsentationstrainings, wie der Presentation Rocket Day.

Tipp 9: Seien Sie leidenschaftlich!

Ihr Publikum merkt sehr schnell, ob Sie für Ihr Präsentationsthema wirklich brennen oder nur ein Programm abspulen. Deshalb müssen Sie sich aus der Routine herausreißen, selbst wenn Sie einen Vortrag schon oft gehalten haben. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihr Publikum überzeugen zu wollen. Machen Sie sich klar, dass es wichtig ist, überzeugend „rüberzukommen“. Wenn Sie nur eine Pflichtveranstaltung moderieren, werden Sie nicht überzeugen.

Denken Sie an die Bühnenschauspieler, die jeden Abend das gleiche Stück spielen. Sie müssen jeden Abend ihre Gefühle authentisch abrufen können, sonst wird die Darbietung nicht gefallen.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Sie haben sich mit Ihrer Präsentation richtig Mühe gegeben, Sie sind alle Slides einzeln durchgegangen, haben sich Notizen gemacht und Ihren Vortrag sogar vor dem Spiegel geübt. Doch als Sie Ihren Vortag öffentlich gehalten haben, war die Reaktion des Publikums eher mäßig. Da tuscheln einige Personen miteinander, andere schauen auf die Uhr oder blättern gelangweilt in ihren Handouts. Die Wahrscheinlichkeit liegt nahe, dass Sie einen oder sogar mehrere Fehler gemacht haben. Ich möchte Ihnen in diesem Blogbeitrag die fünf häufigsten Stolperfallen aufzeigen, die Ihren Zuhörern schnell die Laune verderben, und darüber hinaus Lösungen anbieten.

Fehler 1: Sie langweilen Ihr Publikum schon mit der Überschrift

Das A und O bei erfolgreichen Präsentationen ist das Erschaffen und Aufrechterhalten von Spannung und Aufmerksamkeit. Wenn ich bei einem Vortrag eine positive Erwartungshaltung habe, ist meine Bereitschaft, mich auf den Referenten und sein Thema einzulassen natürlich größer, als wenn ich von vornherein den Verdacht habe, dass mich eine öde Folienschlacht erwartet. Den ersten Hinweis auf Form und Inhalt einer Präsentation gibt der Vortrags-Titel. Wenn schon die Überschrift einer Präsentation zum Gähnen verführt, lässt es Rückschlüsse darauf zu, was mich da wohl erwartet.

Aber das ist nun einmal der erste Eindruck, den ein Besucher Ihres Vortrages bekommt. Sie sollten schon bei der Themenüberschrift das Interesse Ihrer Zuhörer wecken, indem Sie Emotionen herstellen. Das gelingt Ihnen zum Beispiel, wenn Sie Betroffenheit erzeugen. Die Überschrift „Die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2017 unter besonderer Berücksichtigung der Exportwirtschaft in Krisenregionen“ klingt sehr trocken und akademisch und wird vermutlich keine Emotionen beim Publikum hervorrufen. Bei dem Titel „Wirtschaft 2017 – Crashgefahr für Deutschland?“ wird sofort etwas angesprochen, das Gefühle auslösen kann: die Gefahr eines Crashs. Das betrifft uns alle, da möchte ich gleich wissen wie groß die Gefahr ist.

Ich bringe Ihnen ein weiteres Beispiel. Zu welchem Vortrag werden wohl mehr Zuhörer kommen: Zu „Neue archäologische Erkenntnisse aus der Analyse der Artefakte aus dem keltischen Gräberfund in Niederbrombach“, oder zu „Die Wahrheit über Asterix und Obelix – Die Welt der Gallier zwischen Kunst und Kriegsführung“? Im ersten Fall erwarte ich zwar durchaus hochwertige Inhalte, aber ich befürchte, dass die Präsentation staubtrocken gestaltet wird.  Bei der Anspielung auf Asterix und Obelix wird signalisiert, dass hier auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt wird. Selbst mit archäologischem Vorwissen würden sich vermutlich mehr Personen für diese Präsentation entscheiden, einfach weil dort sie einen höheren Unterhaltungswert erwarten. Also, selbst wenn Ihr Thema nicht sehr aufregend sein sollte, versuchen Sie trotzdem Emotionen zu erzeugen. Das spricht Ihr Publikum stärker an als die Aufzählung von Fakten.

Fehler 2: Sie erzählen keine Geschichte (Storytelling)

Moderne Präsentations-Software, wie PowerPoint oder Prezi, bietet eine Fülle von Möglichkeiten der Foliengestaltung. Nicht selten verlieren sich Referenten in technischen Effekten und Spielereien, ohne auf die Bedürfnisse des Publikums Rücksicht zu nehmen – ein fataler Fehler. Das erinnert ein wenig an technisch aufwändige Hollywood-Filme, die vor lauter „special effects“ die Handlung und die Schauspieler in den Hintergrund drängen. Diese Filme wirken dann irgendwie steril und außer dem Technik-Bombast bleibt beim Kinobesucher meistens nichts hängen. Aber auch ein 200-Millionen-Budget kann eine schlechte Story und blasse Darsteller nicht durch Computer-Effekte kompensieren. Das Publikum will eine gute Geschichte und Charaktere, mit denen sie sich identifizieren können.

Das ist bei einer guten Präsentation kein bisschen anders. Auch Ihr Publikum ist für eine gute Geschichte dankbar und wird Ihnen bereitwillig folgen, wenn Sie bei Ihrer Präsentation das „storytelling“ beherrschen. Egal wer Ihnen im Zuschauerraum gegenüber sitzt, alle wollen gerne unterhalten und emotional angesprochen werden. Eine professionelle Präsentation ist ein erstklassig gestalteter Foliensatz plus ein guter Geschichtenerzähler, der für die Emotionen und eine Rahmenhandlung sorgt. Sie sollten auch nicht darauf vertrauen, dass Ihre auf 40 Slides zusammengetragenen Fakten gemerkt werden. Damit ist Ihr Publikum überfordert. Eine mitreißende Geschichte bleibt dagegen sehr viel besser in Erinnerung. Wenn es Ihnen gelingt, eine gute Story zu erzählen und dabei wesentliche Fakten Ihrer PowerPoint-Präsentation einzubinden, haben Sie gute Chancen, eine bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen.

Fehler 3: Ihre Präsentation enthält weder Grafiken, Bilder noch Animationen

Das Gegenteil von überbordenden Effekten und technischen Spielereien ist das Verzichten von auflockernden Bildern oder Grafiken. Es gibt immer noch viele Foliensätze, die nur aus Text bestehen. Eine große Zumutung für Ihre Zuschauer. Text lässt sich sehr viel schwerer in unserem Gehirn abspeichern als zum Beispiel Bilder. Besonders fatal wird es für die Aufmerksamkeit Ihres Publikums, wenn es gleichzeitig Ihnen zuhören soll und den Text der Folien lesen muss. Das kann nicht funktionieren. Man wird sich auf entweder Sie oder Ihre Folien konzentrieren. Ihr Auditorium wird gestresst und verliert im schlimmsten Fall ganz das Interesse daran Ihrer Präsentation zu folgen. Bilder lassen sich sehr viel besser vom Gehirn verarbeiten und gleichzeitig kann der Zuschauer Ihren Erläuterungen folgen. Bilder lassen sich zudem optimal mit einer guten Story verbinden, da auch Bilder unser emotionales Empfinden ansprechen.

Fehler 4: Sie überfrachten die Folie mit Logos und Bildern

Bilder in der Präsentation bedeuten aber nicht, dass Sie nun alles mit Bildchen zukleistern. Vor allem die Unsitte, so viele Firmenlogos draufzupacken, wie nur irgendwie geht, ist weitverbreitet. Das verdirbt aber die Lesbarkeit der Folien, verwirrt und strengt Ihr Publikum unnötig an. Eine Folie sollte mit einem kurzen Blick seine Informationen preisgeben. Niemand möchte anfangen zu suchen, wo zwischen Logos, Slogans und Hintergrundbildern die Information zu finden ist.

Fehler 5: Sie bieten betreutes Lesen statt eines lebendigen Vortrags

Ein weitverbreiteter Fehler ist das laute Ablesen des Folientextes statt freier Rede. Das wirkt nicht nur sehr unbeholfen, es unterfordert Ihre Zuschauer, wenn Sie ihnen die Folien vorlesen. Das führt sehr schnell zu Langeweile und einem sehr negativen Urteil über den Referenten. Ich nenne so etwas gerne „betreutes Lesen“ und es ist der sicherste Weg Ihre Präsentation in den Sand zu setzen. Ihr Foliensatz sollte das, was Sie erzählen, unterstreichen und nicht mit Ihrem Vortrag identisch sein. Auch wenn es eine kleine Herausforderung ist, an der freien Rede führt leider kein Weg vorbei, wenn Sie vor Publikum erfolgreich auftreten wollen. Wenn Sie überzeugen wollen, müssen Sie Emotionen erzeugen. Das funktioniert nicht, wenn Sie einen Text ablesen.


Potrait_MG_WosilatDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Animationen für mehr Pep und einen professionellen Touch

Wer eine gute Präsentation erstellen möchte, muss neben praktischem Wissen über das Arbeiten mit PowerPoint & Co. auch einige Einsichten in die Gestaltungsweise von Folien haben. 

Es gibt dabei einige Grundsätze, die bei jeder PowerPoint-Präsentation beachtet werden sollten. Im dritten Teil beschäftigen wir uns mit dem Einsatz von Animationen und wie sie am besten  genutzt werden können.

Mit Animationen können Sie Ihrer Präsentation mehr Pep geben und Ihren Folien einen professionellen Touch verleihen. Bewegte Bilder können genutzt werden, um Informationen besonders eindrucksvoll in Szene zu setzen. Falsch eingesetzt können Animationen allerdings auch sehr schnell nerven. Praktisch jedes Präsentationsprogramm bietet eine Reihe von Animationseffekten, die Sie für Ihre Folien verwenden können. So bietet Keynote verblüffende Folienübergänge. PowerPoint punktet mit Pfandanimationen (ein Objekt bewegt sich entlang eines vordefinierten Weges) und die Spezialität von Prezi sind Zoom-Effekte. Bevor Sie sich mit der Einbindung von Animationen in Ihre Präsentation beschäftigen, sollten Sie zunächst die folgenden Tipps lesen.

1. Mit Animationen lenken Sie die Aufmerksamkeit und Gefühle Ihres Publikums. Bewegte Bilder ziehen die Blicke der Zuschauer auf sich. Gleichzeitig können sie Emotionen wie Neugier, Überraschung oder Freude auslösen. Wichtige Fakten können zum Beispiel mit einer Animation in den Vordergrund geschoben werden. Der Referent kann damit den Blick der Zuschauer auf einen bestimmten Bereich der Folie lenken. Sie können damit steuern, mit welchem Teil Ihrer Präsentation sich das Publikum als nächstes beschäftigen soll. Man kann verborgene Details in die Präsentation hineinzoomen, wenn Sie zum Beispiel einzelne Komponenten einer Maschine, eines Organismus oder einer Industrieanlage hervorheben wollen.

2. Schaffen Sie klare Übergänge zwischen einzelnen Themen mit Hilfe von Animationen. Wenn Ihre Präsentation in einzelne Kapitel oder Themenbereiche unterteilt ist, können Sie den Themenwechsel mit einem animierten Folienübergang anzeigen.

3. Nutzen Sie Animationen zur besseren Darstellung von Diagrammen und Schaubildern. Diagramme können interessanter und auch verständlicher dargestellt werden, wenn Sie die einzelnen Komponenten animieren, während Sie Ihre Erläuterung dazu vortragen. So können Sie bei einem Balkendiagramm die einzelnen Balken wachsen lassen, zu denen Sie gerade etwas sagen. Oder eine Fieberkurve sucht sich ihren Weg auf einem Diagramm, während die Zuschauer gespannt warten, wie hoch die Kurve steigen wird.

4. Verwenden Sie Animationen, um die Leserichtung Ihrer Zuschauer zu steuern. Normalerweise beginnen wir oben links mit dem Lesen von Texten. Aber vielleicht zeigen Sie auf einer Folie ein Schaubild, das unten nach oben betrachtet werden sollte. In dem Fall können Sie mit Animationen den Blick des Publikums führen.

5. Animationen sollten immer einen Zweck verfolgen und mehr sein als eine bloße Spielerei. Wenn plötzlich Figuren durchs Bild hüpfen, die mit dem Thema nichts zu tun haben, wird das Ihre Zuschauer irritieren. Ein animierter LKW kann bei einem Referat über ein Logistik-Unternehmen sinnvoll sein; beim Thema Fremdsprachen lernen wirkt er deplatziert.

Animationen sind in jedem Fall ein effektives Werkzeug, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu lenken und zu beeinflussen. Gerade bei etwas trockenen Themen können professionell eingesetzte Animationen emotionale Momente erschaffen. Es gibt Zielgruppen, wie Designer, Künstler und andere Kreative, die besonders empfänglich für Emotionen sind. Diese Gruppen können Sie mittels animierter Bilder – eventuell sogar mit Ton – besonders gut erreichen. Doch letztlich sind wir alle durch Gefühle beeinflussbar, und mit diesen Werkzeugen können wir Emotionen besonders gut erzeugen.


Potrait_MG_WosilatDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Das PowerPoint-Training der besonderen Art

Sicherlich arbeiten Sie häufig mit dem Programm PowerPoint. Wahrscheinlich sind Sie bereits routiniert im Anlegen neuer Folien, mit der Platzierung von Texten und Bildern. So weit, so gut – aber was das Programm wirklich leisten kann, lässt sich nur erahnen. Auch ich arbeite häufig mit PowerPoint (Unternehmenspräsentationen, Konzepte für Kunden) und habe mich − zumindest glaubte ich das – als fortgeschrittene Anwenderin eingestuft.

Vor Kurzem bot sich für mich die Möglichkeit, am eintägigen PowerPoint-Training “PowerPoint Excellence – PowerPoint Performance” teilzunehmen.

Von Tastenkürzel über grundsätzliche Dinge bis hin zur individuell angepassten SmartArt-Grafik

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stieg PowerPoint-Experte Matthias Garten direkt in die Materie ein, indem er uns Teilnehmer dazu aufforderte, eine neue Präsentation anzulegen und somit das Erlernte unmittelbar umzusetzen. Nach anfänglichen allgemeinen Erläuterungen und dem Zeigen der wichtigsten Tastenkürzel für PowerPoint gab Matthias Garten Hinweise zu grundsätzlichen Dingen wie der Schriftgestaltung oder Kontrasten. So erläuterte er beispielsweise, wie man mit einer von ihm entwickelten Formel die richtige Schriftgröße für die eigene Präsentation schnell und genau ermittelt. Im Anschluss daran ging es um das Thema SmartArt-Grafiken.

Obwohl mit SmartArts bekanntlich viel Zeit und Aufwand gespart werden kann, scheuen sich doch viele Menschen, von ihnen Gebrauch zu machen. Vor diesem Hintergrund verdeutlichte Matthias Garten uns Teilnehmern an praktischen Beispielen, wie man eine SmartArt-Grafik in wenigen Schritten den eigenen Bedürfnisse individuell anpassen kann.

Wow-Effekte mit Bildern erzeugen

Der zweite Teil stand ganz im Zeichen von Bildern. Mit großer Begeisterung setzten wir Teilnehmer die zuvor demonstrierten Effekte an den Bildern um: Highlights setzen, verschiedene Animationen, Bildausschnitte gekonnt in Szene setzen. Auch das Freistellen von einzelnen Bildelementen − für das es mehr als eine Methode gibt − übten wir fleißig an selbstgewählten Bildern.

Exklusive Gestaltungstipps für die eigene Präsentation

Im letzten Teil des PowerPoint-Trainings gab es die Möglichkeit, eigene mitgebrachte Präsentationen durch Präsentationsexperten Matthias Garten begutachten zu lassen und konkrete Hilfestellung und Gestaltungstipps zu erhalten. Dabei zeigte sich erneut sehr schnell die jahrelange und vielseitige Erfahrung Matthias Gartens in Sachen Präsentationen. So erhielten wir Teilnehmer am Ende des PowerPoint-Seminars 10 konkrete Tipps für eine erfolgreiche Präsentation.

Fazit

Das Seminar ist hervorragend geeignet für alle, die bereits mit PowerPoint gearbeitet haben oder häufig arbeiten; Vorkenntnisse müssen also in jedem Fall vorhanden sein. Ich habe durch das Seminar eine leise Ahnung bekommen, was das Programm PowerPoint leisten kann. Gerade durch die kontinuierliche Verbindung von Expertenwissen und der praktischen Umsetzung war das PowerPoint-Training für mich als Teilnehmerin nicht nur kurzweilig, sondern vieles ist mir auch nachhaltig in Erinnerung geblieben. Durch die geringe Teilnehmerzahl ist das Lernen sehr intensiv und Matthias Garten kann daher auf einzelne Wünsche und Fragen sehr gut eingehen.

Ich kann daher nur jedem, der tieferes Wissen und neue und innovative Gestaltungsideen für die eigene Präsentation möchte, zu diesem speziellen PowerPoint-Training raten.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu den einzelnen Stufen von PowerPoint Excellence.

Hier finden Sie mehr Informationen zu aktuellen Terminen.

PortraitFB_quadratisch22Franziska Böhm, Diplom-Kauffrau, ist bei smavicon als Akademie- und Marktingleiterin tätig.

Stärken Sie Ihre eigene Präsentation durch Bilder!

Das Recherchieren und Bearbeiten von  Bildern gehört zum täglich Brot für unsere Arbeit in der Präsentationsagentur smavicon. Durch unsere mehr als 20-jährige Arbeit wissen wir, dass sich der Präsentator vor allem mittels der Bilder die Aufmerksamkeit des Zuschauers sichern kann. Auch werde ich häufig in meinen Präsentationstrainings und -seminaren hinsichtlich der richtigen Auswahl und Anzahl der Bilder in der Präsentation befragt. Wichtig aus meiner Sicht ist insbesondere die Bildspannung: Denn nur einprägsame Bilder verbleiben im Gedächtnis des Publikums.

Bilder − von Steinwänden über Leinwände bis zur Fotografie

Bilder beeinflussen uns. Sie lösen Emotionen und Erinnerungen aus, können uns zum Lachen oder Weinen bringen, können aber auch ermutigen und stärken. Menschen haben schon von jeher Bilder gemalt: auf Steinwänden, Leinwänden oder einfach nur etwas fotografiert, um sich an etwas zu erinnern.

Bilder sind sehr viel schneller zu verarbeiten als Texte und werden somit besser behalten. Diesen Umstand macht sich schon seit vielen Jahren die Werbebranche zunutze − was wiederum zu einer wahren Bilderflut geführt hat. Diese Bilderflut ist aber auch dafür verantwortlich, dass wir Bilder nicht mehr speichern, weil wir sie schon zu oft gesehen haben.

Tipps zur Bildspannung

Um mit der eigenen Präsentation in Erinnerung der Zuschauer zu bleiben, müssen Sie entweder selten verwendete Bilder einarbeiten, diese spannender gestalten oder gar neu kreierte Bilder einsetzen. Die Spannung in den eigenen Bilder zu erhöhen, können Sie auf verschiedene Weisen: durch eine ungewöhnliche Perspektive, außergewöhnliche Bildmotive oder einen interessanten Bildausschnitt.

Fazit

Bilder in einer Präsentation richtig eingesetzt, können Wunder bewirken. Nutzen Sie keine bekannten, sondern vielmehr markante Bilder, wenn bekannte Bilder erhöhen Sie die Bildspannung mit den vorgestellten Methoden. So wird man Sie und Ihre Präsentation in Erinnerung behalten.

Weitere Informationen zum Thema Bildspannung u. Ä. finden Sie in meinem Buch „PowerPoint – Der Ratgeber für bessere Präsentationen“ oder buchen Sie eines unserer Präsentationstrainings und- seminare und werden Sie zum Gestaltungsprofi.

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA, Organisator der jährlich stattfindenden Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Mit seinem Team von smavicon Best Business Presentations hat er seit 1993 über 10.000 Präsentationen in mehr als 150 Branchen unterstützt.

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