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Worauf müssen Sie achten, wenn Sie eine Präsentation vorbereiten? Bevor die erste Folie gestaltet werden kann, sollten Sie sich genau überlegen, wie Sie Ihre Präsentation anlegen wollen. Doch die richtige Vorbereitung kann nur gelingen, wenn Sie die wesentlichen Leitfragen beantworten können. Im zweiten Teil stellen wir Ihnen weitere wichtige Fragen vor, die Sie bei der Vorbereitung berücksichtigen sollten.

Bevor Sie mit einer Präsentation beginnen, werden Sie sich fast automatisch eine Reihe von Fragen stellen. Zum Beispiel: Was genau ist überhaupt mein Präsentationsthema? Wie fange ich die Präsentation an? Welche Schrift soll ich in meiner Präsentation überhaupt verwenden? Wie muss die Gliederung der Präsentation aussehen? Wie lange muss die Präsentation sein? Dabei kann man schnell den Überblick verlieren und wichtige Fragen übersehen. Aus diesem Grund haben wir Ihnen die wichtigsten Leitfragen für Ihre Vorbereitung zusammengestellt.
Hier kommen die Nächsten:

3. Vor wem? (Zielgruppe)

Als Präsentator müssen Sie genau verstehen, wie Ihre Zuhörer denken und fühlen. Ein klares Ziel ist wichtig und gut, aber ohne Berücksichtigung der Zielgruppe steht Ihr Präsentationserfolg in Frage. Das Wort Präsentieren bedeutet natürlich, dass Sie ein Publikum haben. Und über dieses Publikum sollten Sie so gut wie möglich Bescheid wissen.
Überlegen Sie:

  • Was kennzeichnet Ihr Publikum?
  • Was wissen Sie über Ihre Zielgruppe?

Versuchen Sie im Vorfeld die folgenden Informationen zu sammeln:

  • Vor wem werden Sie präsentieren?
  • Welcher Altersgruppe und welchem Geschlecht gehören die Zuhörer vorwiegend an?
  • Welcher Berufsgruppe/welchen Berufsgruppen gehören die Zuhörer an?
  • Welche Funktionen haben die Anwesenden bzw. in welchen Unternehmensbereichen sind sie tätig?
  • Welchen Wissensstand, wie viel Fachkenntnisse und wie viel praktische Erfahrung in dem betreffenden Bereich haben die Zuhörer wahrscheinlich?
  • Welche Interessen, welche Überzeugungen und welche Erwartungen haben die Zuhörer?
  • Was treibt die Menschen im Publikum an? Was bewegt sie?
  • Wo liegen ihre Prioritäten?
  • Womit schafft man bei Ihnen Vertrauen?
  • Wovor haben sie Angst?

Versuchen Sie Personen in Ihre Vorbereitungen einzubinden, die Ihr Publikum näher kennen. Sie können zum Beispiel den eigenen Vertrieb oder Service-Mitarbeiter fragen. Wenn Sie für einen externen Veranstalter eine Präsentation halten sollen, versuchen Sie über diesen Kanal die nötigen Informationen zu erhalten.
Die Antworten auf all die aufgeführten Fragen liefern Ihnen die Basis für Ihre Entscheidungen bezüglich Inhalt und Struktur Ihrer Präsentation, die Gestaltung der Medien, den Präsentationsrahmen und den Präsentationsstil.

4. Was? (Inhalte)
Sprechen Sie mit Ihren Präsentationsinhalten Ihre Zielgruppe an:

  • Was ist Ihr Thema und was haben Sie dazu zu sagen?
  • Was ist Ihre Kernbotschaft?
  • Was sind die wesentlichen Inhaltspunkte?
  • Was könnte ein griffiger, leicht zu merkender Titel sein? Welche Ideen haben Sie für Unterüberschriften?
  • Was sind Ihre Argumente für oder gegen etwas?
  • Welche Fakten und Beweise helfen Ihre Botschaft zu unterstützen?
  • Welche Beispiele und Geschichten können Sie anführen?
  • Welcher Aspekt könnte ein guter Einstieg in Ihr Thema sein?
  • Wie lassen sich Ihre Inhalte am Ende treffend zusammenfassen?
  • Was könnten wirkungsvolle Schlussworte sein?

Überlegen Sie:

  • Was ist Ihr Thema?
  • Wie lauten die wichtigsten Aussagen Ihrer Präsentation?

5. Womit? (Medien)

Wählen Sie die für Ihre Zielgruppe passenden Medien aus:

  • Welche visuellen oder multimedialen Hilfsmittel, welche Technik, wollen Sie in Ihrer Präsentation einsetzen?
  • Mit welchem Medium/welchen Medien wollen Sie ergänzend zu Ihrem Redetext den Inhalt vermitteln? Denken Sie dabei auch an die Wiederverwendbarkeit von Medien.

Zunächst sollt klar sein, ob Sie digital oder analog präsentieren. Zu den analogen Medien gehören zum Beispiel Flipchart, Pinnwand, Plakate, Banner, Requisiten und Demonstrationsobjekte.

Bei digitalen Medien unterscheiden wir das Darstellungsmedium und das Abspielmedium. Zur Darstellung gehören die Beamer-Projektion auf eine Leinwand, der Einsatz einer LED-Wand oder eines TFT-Flachbildschirms. Das Abspielmedium besteht wiederum aus Hard- und Software, also dem Gerät und dem Präsentationsprogramm. Geräte können sein: Laptop, Notebook, Tablet (iPad, Android-Tablet, Windows-Tablet), Smartphone, Touch-Monitor (bekannt aus dem Fernsehen bei der Wahlberichterstattung) oder Visualizer (ein High-End Overheadprojektor mit eingebauter Kamera und vielen Zusatzfunktionen). Als Präsentationsprogramme können zum Beispiel PowerPoint, Keynote (MAC) und PDF-Reader verwendet werden.

Besonders wichtig sind die technischen Voraussetzungen am Präsentationsort. Jede technische Begrenzung vor Ort muss berücksichtig werden. Finden Sie heraus:

  • Wie sieht es mit dem Stromanschluss aus (Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdose)?
  • Sind Lautsprecher im Raum vorhanden, falls Sie einen Film zeigen wollen?
  • Sind Beamer und Leinwand vorhanden?
  • Können Sie einen Laptop anschließen?
  • Ist ein Presenter vorhanden?
  • Hat der Raum Verdunklungsmöglichkeiten (Rollläden)?

Überlegen Sie also:

  • Welche Medien kommen in Frage?
  • Welche werden Sie einsetzen?

Im dritten Teil werden wir Ihnen weitere wichtige Fragen zur Vorbereitung Ihrer Präsentation vorstellen.

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