Smavicon hat eine Methode entwickelt, wie Sie in vier aufeinander abgestimmten Schritten eine gelungene Präsentation erstellen. Damit erhalten Sie einen kompakten Leitfaden, um eine wirkungsvolle Präsentation in einer kurzen Zeit zu erstellen. Erfahren Sie mehr über die vier Phasen der Presentation-Booster-Methode.

Wie fängt man eine Präsentation an? Vor dem Beginn der Arbeit an einer professionellen Firmenpräsentation stellt sich immer die Frage, wie man ein solches Projekt überhaupt erfolgreich angeht. Eine Möglichkeit wäre die Beauftragung einer Agentur. Die erhält ein Briefing, und man kann sich von den Agenturexperten seine PowerPoint Folien erstellen lassen. Häufig kann man die Arbeit nicht delegieren und muss die wichtigen Schritte zur fertigen Unternehmenspräsentation selbst gehen. Die meisten Menschen, die eine Präsentation vorbereiten sollen, haben Mühe eine sinnvolle Gliederung zu erstellen. Sie sitzen dann vor einer leeren Folie und wissen nicht, womit sie beginnen sollen. Manche stürzen sich dagegen in eine regelrechte Folienschlacht, legen sofort los, indem sie Folie auf Folie mit Inhalten füllen. Irgendwann stehen sie vor der Herausforderung, die ganzen Folien irgendwie sinnvoll zu strukturieren.

Eine klare Struktur für jede Präsentation
Keine Präsentation ist wie die andere. Sie unterscheiden sich in Länge, Inhalt und Zielgruppe. Kann es unter diesen Voraussetzungen eine Art Masterplan für die richtige Vorgehensweise bei der Vorbereitung einer Präsentation überhaupt geben? Gibt es einen Standard für den richtigen Anfang? Gibt es Aspekte, die unbedingt zu beachten sind? Gibt es Hilfen, mit denen man eine Professionelle PowerPoint Präsentation schneller und damit effizienter vorbereiten kann?
Mit der Presentation-Booster-Methode bekommen Sie klare, einfach zu befolgende Strukturen, die es Ihnen erlaubt, eine Präsentation Schritt für Schritt zu planen.

Phase 1: Analyse
Wie erstelle ich eine Präsentation und womit fange ich an? Der erste vorbereitende Schritt zur erfolgreichen Präsentation, ist eine klare Analyse. Dabei wird das Präsentationsthema bestimmt und auf die wesentlichen Aspekte eingegrenzt. Sie legen die wichtigsten Ziele für die Präsentation fest. Der Hauptteil der Analyse-Phase beschäftigt sich jedoch mit Ihrer Zielgruppe. An wen richten Sie Ihre Präsentation? Wie „tickt“ Ihr Publikum vermutlich? Lassen sich diese Menschen beispielsweise durch Emotionen begeistern oder muss man sie eher durch die Aufzählung vieler Fakten überzeugen?

Phase 2: Konzept und Kernbotschaft
In dieser Phase geht es darum, die Kernbotschaft herauszuarbeiten und den grundsätzlichen Aufbau festzulegen. Hier werden die Inhalte, die gesamte Argumentationskette zu benennen, die eigentlichen Inhalte und die Dramaturgie festgelegt. Was soll Ihr Publikum als wesentliche Botschaft mitnehmen und was sind die einzelnen Schritte, mit denen Sie Ihre Zielgruppe überzeugen wollen?

Phase 3: Die Umsetzungsphase
Wie sollen Sie Ihre Präsentationen gestalten? In der Umsetzungsphase geht es um die konkrete Mediengestaltung. Hier legen Sie fest, welche Formen, Farben und Layouts zu Ihren Inhalten und zu Ihrer Zielgruppe passen. Bevorzugt Ihre Zielgruppe eher nüchterne, klare Gestaltungselemente oder lassen sie sich von Schönheit beeindrucken?
Neben der Gestaltung der Folien, gehört in diese Phase auch die Beschäftigung mit dem äußeren Rahmen Ihrer Präsentation eine Rolle. Wie sieht der Vortragsraum aus? Wie sind die Lichtverhältnisse und die technische Ausstattung?

Natürlich können Sie auf die äußeren Rahmenbedingungen nur begrenzt einwirken. Somit kann die Beschäftigung mit den Rahmenbedingungen zur Analysephase gezählt werden. Andererseits können Sie Ihre Präsentation auch an Leinwand, Raumgröße und technische Ausstattung anpassen. Sollten Sie in eine großen Saal mit vielen Zuschauern präsentieren, müssen Sie zum Beispiel berücksichtigen, dass man Ihre Folien auch in der letzten Reihe noch lesen kann.

Phase 4: Die Trainingsphase
Nachdem das Konzept für die Präsentation umgesetzt ist, stehen Sie als Präsentator im Mittelpunkt. Ein hervorragender Foliensatz ist erst die halbe Miete. Wenn Sie die richtigen Präsentationtechniken nicht beherrschen, haben Sie praktisch keine Chance, mit Ihrer Präsentation zu überzeugen. Deshalb ist die letzte Phase von enormer Wichtigkeit für Ihren Erfolg. Ihre Stimme, Ihre Mimik, Ihre Körpersprache, Ihr gesamtes Auftreten haben einen maßgeblichen Anteil am Präsentationserfolg. Ein umfangreiches Training unter möglichst realistischen Bedingungen, hilft Ihnen, die eigene Wirkung vor Publikum wesentlich zu verbessern. Dabei geht es nicht darum, eine Person zu „spielen“, die Sie überhaupt nicht sind. Im Gegenteil. Nur wenn Sie glaubwürdig und authentisch auftreten, wird Ihnen Ihr Publikum auch glauben. Üben Sie vor Kollegen und lassen Sie sich ein ehrliches Feedback geben. Oder Fragen Sie einen Experten. Schon wenige Stunden Training mit einem Präsentationsprofi werden Ihre Fähigkeiten bedeutend verbessern. Bei Interesse finden Sie auf unserer Homepage oder im Buch „Präsentationen erfolgreich gestalten und halten“ weitere wertvolle Anregungen.

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