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Die einzelnen Elemente, die auf einer Folie abgebildet sind, stehen in der Regel in Beziehung zueinander. Das ist wichtig, denn der Abstand oder die Nähe der Objekte zueinander machen dem Leser beim Blick auf die Folie sofort klar, was zusammen gehört. Eine gelungene Präsentation verbindet gute Inhalte mit einer guten optischen Komposition. Das erleichtert dem Publikum alle Informationen schnell zu erfassen.

In einem andere Blogartikel haben Sie etwas zum Thema der Ausrichtung von Objekten in einer Präsentation erfahren. Damit verbunden ist auch das heutige Thema der Nähe zwischen einzelnen Folien-Elementen. Wie schon im Artikel zum Thema Platzierung von Folienelementen angeschnitten, sollten Sie jede Möglichkeit wahrnehmen, um durch professionelle Anordnung der einzelnen Folienelemente dem Publikum das Verstehen der Sildes so einfach wie möglich zu machen.

Tipp 1: Räumliche Beziehung zu Elementen herstellen

Stellen Sie eine räumliche Beziehung zu Elementen her, die thematisch zusammen gehören. Das macht es dem Betrachter leichter, Zusammenhänge zu erfassen. Wenn Sie zum Beispiel das Bild eines Motors auf einer Folie zeigen wollen und zusätzlich Detailbilder einfügen möchten, dann sollten Sie die Bilder so komponieren, dass alle Abbildungen miteinander in klarer Beziehung stehen. Sie könnten beispielsweise ein größeres Gesamtbild des Motors in das Zentrum Ihrer Folie stellen und die Detailbilder im kleineren Format rings herum anordnen. Damit wird es einfacher, die Inhalte der Folie zu erfassen.

Tipp 2: Leerräume gezielt nutzen

Nutzen Sie Leerräume bewusst als Ordnungselement. Manche Präsentationen nutzen jede Ecke einer Folie aus, um Inhalte darzustellen. Oft werden Elemente dabei unnötig ausgeweitet. Die Slides wirken dann schnell überladen und unaufgeräumt. Leerräume, oder auch Weißräume, wie der Drucker dazu sagt, können genutzt werden, um Elemente optisch miteinander zu verbinden. Anstatt einen Text über die ganze Folie zu schreiben, nutzen Sie besser den Leerraum, um Informationen miteinander besser in Beziehung zu setzen.

Blogbeitrag_Abstand und Nähe zwischen Folienelementen Beispiel_Abstand 2

Die professionelle Nutzung von Struktur und Abstand sollen immer verstärkend und verdeutlichend auf die Inhalte Ihrer Präsentation wirken. Je aufgeräumter, strukturierter und logischer alle Objekte platziert sind, desto leichter können die Zuschauer den Folieninhalt erfassen und verstehen. Ihr Vortrag kann vor Genialität nur so sprühen, doch wenn sich das Publikum auf das lesen der einzelnen Slides konzentrieren muss, wird es nur mit halbem Ohr auf Ihre Erläuterungen achten. Ist die Anordnung des Folieninhalts logisch aufgebaut, lassen sich die Botschaften in wenigen Augenblicken erfassen. Ihr Publikum kann sich dann ganz auf Ihren Vortag konzentrieren und erhält die Quintessenz oder auch Zusatzinfos ohne durch konzentriertes lesen abgelenkt zu sein.

Wenn Sie auf die in unseren Blogartikel vorgestellten Stilmittel Kontraste, Wiederholungen, Ausrichtung und Nähe/Abstand bei Ihren Folieninhalten achten, werden Sie die Verständlichkeit Ihrer Präsentation deutlich verbessern.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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Punktgenaue Foliengestaltung

Der Erfolg bei der Erstellung eines guten Foliensatzes ist immer abhängig von der Einhaltung bestimmter Gestaltungsgrundlagen. Während Thema und Zielgruppe je nach Aufgabe stark variieren können, gibt es eine Reihe von Grundätzen, die bei einer professionellen PowerPoint-Präsentation immer zu berücksichtigen sind. Im Teil 1 will ich Ihnen dabei helfen, bei Ihrer Foliengestaltung „auf den Punkt“ zu kommen.

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Wenn Sie unseren Blog öfters lesen, wird Ihnen Garr Reynolds und sein Buch „Presentation Zen“ ein Begriff sein. So wie in Japan die Zen-Gärten in klaren Strukturen angelegt sind, wird auch bei Reynolds auf Klarheit, Einfachheit und Genauigkeit bei einer Präsentation gelegt. Sein Ansatz ist so überzeugend, dass seine Bücher weltweit zum Bestseller wurden. Offenbar spricht der Autor vielen Menschen aus der Seele, die sich mehr Klarheit bei einem Folienvortrag und damit auch in der Foliengestaltung wünschen. Also ist es eine gute Idee, die Inhalte einer Folie auch in Sachen Foliengestaltung einfach zu halten. Das halte ich selbst so, und das rate ich auch meinen Kunden. Ich kenne Leute, die dabei in Panik geraten, dass wichtige Aspekte ihrer Präsentation auf diese Weise verlorengehen. Es ist doch alles von Bedeutung, und das Publikum soll doch bitteschön alle Informationen zum Thema bekommen. Aber oft ist das einfach unmöglich. Die Aufnahmefähigkeit der Menschen ist begrenzt – das gilt auch für ein Fachpublikum. Sie erreichen nichts, wenn Sie jede einzelne Folie mit Informationen überfrachten. Es ist auch keine Lösung den Foliensatz auf 100 und mehr Slides „aufzupumpen“. Ab einem bestimmten Punkt wird Ihnen niemand mehr zuhören. Deshalb fassen Sie sich besser kurz und kommen Sie mit Ihren Aussagen auf den Punkt.

Überlegen Sie sich also vorher die Kernbotschaften Ihres Vortrages. Welche Informationen, Botschaften oder Handlungsaufforderungen wollen Sie Ihrem Publikum vermitteln? Hier nun ein paar Tipps hinsichtlich der Foliengestaltung, wie Sie mehr Klarheit und Struktur in Ihre Folien bekommen.

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Drei Tipps für eine professionelle Foliengestaltung:

 

1. Reduzieren Sie alle Textpassagen auf das Wesentliche! Längere Texte zu lesen ist für Ihr Publikum auf Dauer recht anstrengend. Außerdem wollen Sie ja, dass man Ihnen zuhört und nicht während Ihrer Ausführungen angestrengt Folien lesen muss. Einen ganzen Text zu erfassen und im Gedächtnis zu speichern ist recht schwer. Einzelne wichtige Punkte kann man sich jedoch ganz gut merken.

Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie müssten einen Vortrag über Erkältungskrankheiten wie Grippe halten. Wie könnte eine entsprechende Textgestaltung aussehen?
Im Fall (a) verwenden Sie einen ausführlichen Text für Ihre Folie:

Wichtige Symptome einer Grippe-Erkrankung:
Neben Fieber und einem starken Gefühl der Entkräftung geht die Grippe auch mit Symptomen einer Atemwegserkrankung einher. Besonders häufig leiden die Betroffenen an trockenem Reizhusten, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Verstopfung der Atemwege, und einer Entzündung des Rachenraums.

Im Fall (b) reduzieren Sie die Informationen auf die wesentlichen Informationen:

Hauptsymptome bei Grippe:
– Fieber
– Reizhusten
– Kopf- und Gliederschmerzen
– Verstopfung der Atemwege
– Entzündung des Rachens

Die zweite Version lässt sich von Ihrem Publikum besser lesen und die Informationen lassen sich auch schneller erfassen.

2. Ihr Vortrag und Ihre Folien sind zwei unterschiedliche Bereiche. Wenn Sie Ihre Folien präsentieren, sollte der Folieninhalt eine Unterstützung Ihres Vortrages sein. Der Vortrag sollte sich nicht als Text direkt in den Folien wiederfinden. Wenn Sie Ihren Vortrag praktisch von den Folien ablesen, wird das Ihr Auditorium langweilen und ein schlechtes Bild auf Ihre Qualitäten als Referent werfen. Anders verhält es sich, wenn Sie eine Präsentation versenden wollen. Dann sollten Sie darauf achten, dass so viele Informationen vorhanden sind, dass der Foliensatz auch ohne Ihren erläuternden Vortrag verstanden wird.

3. Verwenden Sie wenn nötig mehr Folien, um wichtige Informationen einzubauen! Keiner liebt „Folienschlachten“ mit dutzenden von Slides, die irgendwann auch den interessiertesten Zuhörer langweilen. Aber ebenfalls ein Fauxpas hinsichtlich der Foliengestaltung ist, Folien mit Informationen geradezu zu überladen. Da finden sich manchmal auf derselben Seite ein Diagramm, ein Zitat, eine Textpassage, und noch einige Infos in Form von Bullet-Points. Sollten diese Informationen tatsächlich unerlässlich für Ihren Vortrag sein, packen Sie einzelne Passagen besser in eigene Folien. Das macht es Ihren Zuschauern einfacher, alle Botschaften richtig aufzunehmen.

Auf alle Fälle sollten Sie immer im Blick haben, was Sie Ihrem Publikum zumuten können. Ich kann als Zuschauer entweder hören was Sie sagen, oder einen Text auf einer Folie lesen. Die Präsentationsunterlagen sind eine Unterstützung Ihres Vortrages und kein Ersatz dafür. Die Folien sollten Ihre Ausführungen unterstreichen und nicht ersetzen


Potrait_MG_WosilatDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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