Bei Vorträgen und Präsentationen bleiben Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter meistens weit unter ihren Möglichkeiten. Dabei würden schon einige gezielte Verbesserungen zu deutlich besseren Präsentationsergebnissen führen. Ein PowerPoint Seminar bringt Ihnen bei überschaubarem Aufwand eine erhebliche Qualitätssteigerung und sorgt für ein begeistertes Publikum.  

Sie haben es sicher auch schon erlebt: Sie bekommen kurzfristig die Aufgabe, eine Präsentation zu erstellen und vorzutragen. Meistens gibt es dazu nur spärliche Informationen und durch den baldigen Termin erheblichen Zeitdruck. Unter diesen Umständen bringen die meisten Anwender eher dürftige Ergebnisse. Das ist grundsätzlich keine Schande, denn das richtige Präsentieren gehört selten zur Hauptaufgabe eines Unternehmers oder Mitarbeiters. Man hat sich einige Kenntnisse angeeignet und damit muss man zurechtkommen. Doch eine Präsentation unter Zeitdruck vorzubereiten, zerrt schnell an den Nerven. Sollten dann noch Probleme mit der Bedienung der PowerPoint-Software dazukommen, gehen viele Nutzer schnell in den Panik-Modus. Die fertige Präsentation liegt dann häufig unter den Erwartungen und überzeugt weder das Publikum, noch den Präsentator selbst. Sogar echte PowerPoint-Profis arbeiten unter solchen Voraussetzungen nicht so gern. Aber aufgrund ihres Wissens und ihrer Erfahrung, können Sie auch unter Zeitdruck sehr gute Ergebnisse erzielen. 

Aber wer kann schon nebenbei zum Experten werden? Kann an dieser Situation überhaupt etwas geändert werden? Mit einem PowerPoint Seminar können Sie in einer relativ kurzen Zeitspanne viele Aspekte einer guten Präsentation zugleich verbessern, und zwar in erheblichem Umfang. 

 

Kurzfristig bessere Präsentationsergebnisse erzielen 

Während des Tagesgeschäfts kann die nötige Sicherheit für die Vorbereitung und Durchführung einer Präsentation nicht einfach nebenbei erworben werden. Es geht nicht nur um den besseren Umgang mit der PowerPoint-Software. Auch Körpersprache, Dramaturgie und Rhetorik spielen eine wichtige Rolle. Für eine gelungene Präsentation müssen eine Reihe von Fertigkeiten beherrscht werden. Zeitlich begrenzte, aber hoch intensive und didaktisch durchdachte PowerPoint Seminare bringen Ihnen in relativ kurzer Zeit einen großen Zuwachs an Fachwissen.   

 

Mit einem PowerPoint Seminar alle nötigen Fachkenntnisse erwerben  

Sie wollen mit PowerPoint wirklich gute und vor allen Dingen auch überzeugende Präsentationen halten können? Sie wollen Ihre Reputation innerhalb Ihres Unternehmens verbessern und Ihre Präsentationsziele sicher erreichen? Dann profitieren Sie von einem  PowerPoint Seminar in vielerlei Hinsicht. Sie lernen nicht nur den sicheren, professionellen Umgang mit PowerPoint, sondern Sie lernen zum Beispiel auch, wie Sie souverän vor Publikum sprechen. Sie können ganz gezielt die Bereiche verbessern, in denen Sie mehr Expertise haben möchten. In zeitlich begrenzten, sehr effektiven Seminaren bringen Ihnen Präsentationsexperten in didaktisch aufgebauten Lektionen bei, wie Sie sehr schnell Ihre Fähigkeiten verbessern.  

Sie können sogar ein Inhouse-Seminar in Ihrer eigenen Firma buchen, wenn Sie zum Beispiel mit Ihren Kollegen oder Mitarbeitern individuelle oder unternehmensspezifische Themen bearbeiten wollen.

 

Ihr Nutzen im Überblick 

Mit einem PowerPoint Seminar erhalten Sie eine ganze Reihe von Vorteilen. Dazu gehören 

  • die Inhalte können Sie nach eigenem Wunsch aus dem Angebot auswählen 
  • Sie erhalten praktisches Wissen, das Sie sofort in Ihrer Arbeit nutzen können 
  • Sie haben die Wahl zwischen Präsenzseminaren, Online-Angebote oder Inhouse-Schulungen 
  • ein sehr erfahrener, didaktisch geschulter Trainer wird Sie unterrichten 
  • Sie lernen, wie Sie mit PowerPoint schneller und effektiver arbeiten   
  • Sie lernen, wie Sie sich selbst besser vor Publikum präsentieren 
  • die relativ kurzen Seminar-Einheiten können Sie gut in Ihren Geschäftsalltag integrieren. 
  • Sie erfahren, wie Sie Ihre Präsentationsziele wirklich erreichen  
  • Sie lernen, wie Sie selbst unter Zeitdruck ein Konzept erstellen und zu einer überzeugenden Präsentation entwickeln.  

 

Individuelle Angebote für Ihren Bedarf 

Jedes Unternehmen ist einzigartig und hat spezielle Bedürfnisse. Deshalb können Sie die Inhalte der PowerPoint Seminare nach eigenen Wünschen auswählen und kombinieren. Aus diesem Grund halten viele Seminar-Anbieter verschiedene Module bereit, die Sie nach Ihren Wünschen auswählen können. Dadurch können Sie jedes Seminar auf Ihre persönlichen Anforderungen oder die Ziele Ihres Teams genau abstimmen.  

 

Einige Beispiele für mögliche Seminar-Module 

Seminar-Anbieter bearbeiten meistens einen oder mehrere Themenschwerpunkte in einem Seminar. Hier sind einige Beispiele für einzelne Seminar-Module: 

  • Konzeption & DramaturgieErstellen Sie wirkungsvolle strukturell durchdachte Präsentationen 
  • PowerPoint & VisualisierungPunkten Sie mit professionellen und trendigen Präsentationen 
  • Rhetorik & AuftrittsperformanceBegeistern Sie mit gekonntem Einsatz von Sprache und Humor 
  • Körpersprache & StimmeSetzen Sie gezielt Akzente bei Ihrer Präsentation 
  • Selbstsicherheit & LampenfieberBauen Sie Lampenfieber ab und begeistern Sie mit einem selbstbewussten Auftritt 
  • Corporate Design: Präsentationen und Charts in Ihrem Corporate Design gestalten 
  • Storytelling: Die richtige Story für überzeugende Wirkung beim Publikum   
  • Infografiken überzeugender darstellen 
Fazit 

Erfolgreiche PowerPoint Präsentationen erfordern heute ein hohes Maß an Fachwissen aus verschiedenen Disziplinen. Die beste Möglichkeit, um sich das erforderliche Wissen kurzfristig anzueignen, bildet ein PowerPoint Seminar, das mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten individuell abgestimmte Weiterbildungen ermöglicht.     

Alles eine Frage der Vorbereitung!

Sie können Ihre PowerPoint-Präsentation absolut professionell gestalten und Sie können bei Ihren Präsentationstechniken alle Register ziehen. Aber wenn Sie von einer einzigen Zwischenfrage aus dem Publikum auf dem falschen Fuß erwischt werden, ist der schöne Eindruck schnell dahin. Unsicherheit ruiniert Ihr Standing beim Publikum. Doch auf unangenehme Fragen kann man sich vorbereiten. Mit den folgenden Tipps sind Sie für die nächste Fragerunde gut gewappnet.

Vielleicht haben Sie das selbst schon erlebt: Sie hören sich einen Vortrag an und sind vom Referenten eigentlich ganz angetan. Technik und Inhalt scheinen zu stimmen; Sie fühlen einen echten Erkenntnisgewinn. Am Ende des Vortrags kommt eine Frage aus dem Publikum und trifft den Referent scheinbar unvorbereitet. Sie spüren seine Unsicherheit und eine leichte Verärgerung. Er antwortet ausweichend und kurz angebunden, fast schon schnippisch. In Ihnen steigt ein Zweifel auf, ob der Mann tatsächlich so ein großer Fachmann ist.

Vielleicht sind noch viel mehr Schwachstellen in der Präsentation gewesen, und die Unsicherheit bei der Beantwortung der Frage war nur die Spitze des Eisbergs. Vermutlich gehen Sie innerlich etwas auf Distanz. Die ganze Mühe, die sich der Referent mit seiner Präsentation gemacht hat, der Anfangserfolg, mit dem er Sie schon für sich gewonnen hatte, ist eigentlich umsonst gewesen. Und das alles nur, weil er sich durch eine Publikumsfrage aus dem Konzept bringen ließ.

Unangenehme Fragen, die man lieber nicht gestellt bekommt, können während einer Präsentation immer aufkommen. Manchmal haben wir bei unserer Vorbereitung einen Fehler in den PowerPoint-Folien übersehen und werden vom Publikum darauf aufmerksam gemacht. Möglicherweise hat ein Zuhörer etwas überhört oder falsch verstanden. Hin und wieder ist es auch die Lust an der Provokation. Egal wie banal, unverschämt oder dusselig eine Zuschauerfrage sein sollte, bewahren Sie die Beherrschung. In jedem Fall sollten Sie sich vor Ihrem öffentlichen Auftritt auf solche Situationen vorbereiten, damit Sie angemessene Antworten geben können.

Bereiten Sie sich für Ihre nächste Präsentation auf unerwartete Fragen genau vor!

Tipp 1: Exakte Vorbereitung

Gehen Sie Ihre Präsentation im Vorfeld genau durch und überlegen Sie, an welchen Stellen Fragen auftauchen könnten. Versuchen Sie auf mögliche Fragen die passenden Antworten zu finden, damit Sie während einer Veranstaltung nicht grübeln müssen.

Tipp 2: Inhaltliche Veränderungen

Überlegen Sie, was an Ihrer Präsentation inhaltlich verändert werden kann, um bestimmte Fragen zu vermeiden.

Tipp 3: Entscheidung Zwischenfragen 

Legen Sie vorher fest, ob Sie während des Vortrages Zwischenfragen zulassen oder Fragen erst nach Ende Ihrer Präsentation beantworten wollen. Ihre Entscheidung sollten Sie Ihrem Publikum zu Beginn der Veranstaltung mitteilen. Wenn Sie Ihren Vortrag vorwärts und rückwärts aus dem FF beherrschen, werden Sie wahrscheinlich durch Zwischenfragen nicht so schnell aus dem Konzept gebracht. Grundsätzlich ist es aber ratsam, Fragen erst nach dem Ende Ihrer Präsentation zuzulassen, denn sonst kommen Sie leicht aus dem Rhythmus.

Tipp 4: Stellung beziehen

Bleiben Sie nie eine Antwort schuldig! Sie riskieren Ihre Reputation sehr schnell, wenn Sie Fragen einfach ignorieren. Wenn Sie nicht Stellung nehmen, wird das Ihr Publikum irritieren, und man wird dahinter Schwäche oder Arroganz vermuten.

Tipp 5: Gemeinsamkeiten benennen

Nehmen Sie aggressiven Fragestellern den Wind aus den Segeln! Gerade wenn eine Diskussion in Aggressivität abzudriften droht, versuchen Sie Gemeinsamkeiten zu benennen. Nehmen Sie einen Punkt Ihres Gegenübers heraus und entgegnen Sie „In diesem Punkt bin ich durchaus Ihrer Meinung …“ und versuchen Sie auf die sachliche Ebene zurückzukehren.

Tipp 6: Richtung vorgeben

Bei negativen Fragen dürfen Sie sich nicht in die Defensive drängen lassen! Stellen Sie sich vor, Sie präsentieren eine innovative Technik, die Sie im besten Licht zeigen wollen. Ein Zuhörer fragt Sie: „Diese Technik hat Ihre Firma schon vor einiger Zeit angekündigt. Warum läuft das bei keinem Kunden, wenn es so toll ist?“. Wenn Sie jetzt Erklärungen suchen (Pannen beim Kunden, fehlerhafte Komponenten vom Zulieferer erhalten etc.) und in den „Entschuldigungsmodus“ schalten, haben Sie verloren. Gehen Sie nicht in die Defensive, denn wenn der Fragesteller sich etwas auskennt, kann er Sie mit immer weiteren Fragen in der Verteidigungshaltung festnageln. Versuchen Sie die Frage aufzugreifen, indem Sie ihr eine positive Richtung geben. Sagen Sie zum Beispiel: „Sie möchten wissen, warum es bei der Einführung einer so revolutionären Technik Hürden während der Implementierung gibt?“ Das Problem wird von Ihnen aufgegriffen, erscheint Ihren Zuhörern nun aber in einem anderen Licht.

Tipp 7: Prioritäten setzen

So reagieren Sie richtig, wenn ein Zuhörer mehrere Fragen auf einmal stellt. Wenn ein Fragesteller gleich eine ganze Kette von Fragen an Sie richtet, greifen Sie diejenige heraus, die sich am leichtesten beantworten lässt. Versuchen Sie diese Frage so gut wie möglich zu beantworten. Dann richten Sie sich wieder an den Frager mit „Sie hatten noch eine Frage.“  Suggerieren Sie, dass er die Frage für die anderen Zuhörer nochmals wiederholen soll, damit Ihre Antwort voll verstanden wird. Vermeiden Sie Formulierungen wie „Was war nochmal Ihre nächste Frage?“ Damit würden Sie signalisieren, dass Sie entweder unkonzentriert sind oder die Fragen Sie nicht wirklich interessieren.

Tipp 8: Gelassen reagieren

So reagieren Sie auf bereits beantwortete Fragen. Wenn Sie nach Beendigung Ihrer Präsentation eine Frage gestellt bekommen, die im Vortrag schon ausführlich beantwortet wurde, bleiben Sie gelassen. Es ist natürlich etwas ärgerlich und zeigt, dass der Frager offenbar nicht richtig zugehört hat. Zeigen Sie in einem solchen Fall nicht, dass Sie sich ärgern. Formulierungen wie „Also noch mal für Sie“, oder „Wie ich schon mehrmals erläutert habe“ sollten Sie unterlassen, denn ein gereizter oder herablassender Ton wird nicht nur den Fragenden treffen, sondern auch ein schlechtes Licht auf Sie werfen. Bleiben Sie nett und freuen Sie sich, dass diese Frage ganz leicht zu beantworten ist.

Tipp 9: Weiter ausführen 

So reagieren Sie auf vertrauliche Fragen. Es kann immer einmal passieren, dass nach Ende Ihrer Präsentation Fragen gestellt werden, die Sie nicht beantworten dürfen. Das kann beispielsweise die Firmenstrategie, Produktentwicklungen oder Kooperationen betreffen. Floskeln wie „Ich bin nicht befugt darüber Auskunft zu geben“ sind weit verbreitet, wirken aber eher steif und ablehnend. Verbindlicher ist es eine kleine Erklärung hinzuzufügen wie zum Beispiel: „Danke für Ihre Frage. Wie Sie werden sicher nachvollziehen können, dass Kooperationen von allen Partnern mit äußerster Diskretion verhandelt werden. Ich bitte Sie daher um Verständnis, wenn ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage zu laufenden Prozessen geben kann.“


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

„Ich liebe Störungen“ oder „Störungen – Ja bitte!“

Fast jeder, der mit einer Rede, einem Vortrag oder einer Präsentation auftritt, hat Angst vor Störungen. Doch jede Unterbrechung des geplanten Verlaufes birgt auch immer die Chance für Interaktionen mit dem Publikum und damit gleichzeitig eine charmante Möglichkeit zur Individualisierung des eigenen Auftrittes.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit provozierten und unprovozierten Reaktionen und möchte Ihnen zeigen, wie man Störungen willkommen heißt, da sich aus ihnen oft eine sehr individuelle Situation improvisieren lässt. Die Techniken, die ich als Moderator und Keynotespeaker auf der Bühne anwende, werden anhand von Anekdoten erklärt und mit Hilfe verschiedener Tipps trainiert. Am Ende stehen einfach anwendbare Lösungsblöcke, die Sie auf Präsentations- oder Verkaufssituationen anpassen können.

Total spontan – Ich liebe Störungen

Ich stehe auf der Bühne. Alles ist perfekt vorbereitet und das Publikum hängt an meinen Lippen. Ich bin witzig, charmant und auch ein bisschen sexy. Meine Powerpointpräsentation funktioniert und die Zuschauer lachen an den richtigen Stellen. Doch dann passiert es auf einmal: eine Störung, ein Zwischenfall, mit dem niemand rechnen konnte. Einer meiner Zuhörer reagiert nicht so, wie in meinem Kopf vorgesehen. Er wirft meinen Plan über den Haufen und versucht mich, den Präsentationsgott aus dem Konzept zu bringen. Er stellt eine Zwischenfrage, kommt zu spät, geht zu früh, telefoniert, redet mit seinem Nachbarn, knutscht oder benimmt sich einfach nicht so, wie er soll. Das ist ein Gau, ein Supergau, ein Gau-Gau, wie man in der Speaker-Szene zu sagen pflegt.

Ich liebe Störungen oder Unterbrechungen! Für mich sind genau sie das Salz in der Suppe einer guten Präsentation. Denn sie eröffnen mir ungeahnte Möglichkeiten zur Interaktion mit meinem Publikum.

Stellt sich nur die Frage, wie ich aus dieser Situation jetzt wieder herauskomme. Alle im Raum schauen mich an. Sie erwarten einen guten Konter, einen Satz, der sitzt und danach herrscht Ruhe im Karton.

Echte Störung oder nur Nebensache?

Die erste Frage, die ich mir bei jeder “vermeintlichen” Störung stelle, ist immer: Handelt es sich um eine echte Störung oder stört sie nur mich? Denn 95 % aller Störungen sind keine bühnenrelevanten Beeinträchtigungen. Oft bekommt das Publikum überhaupt nichts davon mit.

Ich habe einmal ein Event für einen großen Energieanbieter moderiert. Ungefähr 1000 Gäste saßen im Publikum und meine Auftaktmoderation dauerte circa 45 Minuten. Es lief gut. Die Stimmung war gelöst. Ich hatte den Laden im Griff, wie man so schön sagt.

Nur ganz vorne links quatschten unaufhörlich zwei Männer miteinander – von meiner Anmoderation bis zu meiner ersten Pause. Ich hatte sie immer aus dem Augenwinkel im Blick, schaute sie aber nie direkt an. Die Situation nervte mich kolossal und ich musste große Teile meines Moderationsarbeitsspeichers darauf verwenden, die beiden Herren zu ignorieren. Keinen der anderen 1000 Gäste im Raum schienen sie aber zu stören.

Während ich weiter moderierte, ging ich in meinem Kopf alle möglichen Optionen durch, um diese Störung für mich zielorientiert zu lösen. Spreche ich die Situation direkt an? Schaue ich die beiden an, gebe ihnen einen Fokus und schweige? Kommentiere ich die Situation? Ignoriere ich die Störung einfach? Da die beiden niemanden außer mir zu stören schienen, entschied ich mich für die letzte Option. Ich ignorierte sie bis zu meiner ersten längeren Unterbrechung.

In dieser Pause stürmte ich genervt in den Backstage-Bereich und traf meine damalige Produktionsleiterin, die mich freudestrahlend empfing und meinte: „Läuft doch super bis jetzt”. Ich guckte Sie mit großen Augen an und berichtete leicht angestrengt von den zwei Störern aus der ersten Reihe. Meine Produktionsleiterin blickte mich nur an und sagte: „Oh Ralf, das tut mir leid. Wir haben vergessen, dir zu sagen, dass der Geschäftsführer aus England mit seinem Dolmetscher in der ersten Reihe sitzt. Er übersetzt einfach nur alles, was du sagst.“. Die vermeintliche Störung löste sich also sofort in Luft auf und ich konnte die Moderation entspannt fortsetzen. Meine Moderationsfestplatte war wieder frei für echte Störungen.

Dieses Erlebnis wurde für mich zu einem Schlüsselerlebnis in Bezug auf Störungen. Denn seither stelle ich mir zunächst die Frage, ob diese Störung nur mich stört. Wenn es dem Publikum gar nicht auffällt, dass jemand zu spät kommt oder kurz mit seinem Nachbarn redet, dann hat es mich auch nicht zu stören. Dann registriere ich die Ablenkung zwar, ignoriere sie aber.

Analyse einer Störung

Ich verwende vier verschiedene Methoden, um auf eine Störung zu reagieren. Bei zweien reagieren Sie passiv und bei den anderen beiden gehen Sie in die aktive Reaktion. Starten wir zunächst mit den passiven Methoden.

1. Ignorieren der Störung

Ich habe Ihnen bereits ein Bespiel für das Ignorieren genannt. Die wichtigste Regel beim Ignorieren lautet: Stört das Ereignis nur mich, dann ignorieren, stört es auch andere, dann reagieren.

2. Anerkennen der Störung

Gehen wir einmal von dem Fall aus, dass Gäste zur Ihrer Präsentation zu spät kommen oder früher gehen müssen. Dann sollten Sie diese Störung tolerieren. Tolerieren bedeutet hier: Ich finde diese Störung zwar nicht toll, das steckt ja bereits im Wort, rege mich aber auch nicht darüber auf. Ich kommentiere sie regungslos.

Einen Fall einer offensichtlichen Störung habe ich einmal bei einer Moderation für eine große IT-Firma erlebt. Der amerikanische CEO hielt gerade eine Rede vor über 700 Kunden, als auf einmal im kompletten Saal das Licht anging. Der CEO machte ungerührt weiter. Als nach einer Minute immer noch die ganze Location hell erleuchtet war, kommentierte er das folgendermaßen: “Is someone leaning at the switch panel?”, sinngemäß übersetzt: „Lehnt jemand an den Lichtschaltern?“ Das Ergebnis: großes Gelächter im ganzen Saal. Was hatte der schlagfertige amerikanische CEO gemacht? Er tolerierte die Situation und kommentierte, ohne jemanden dabei persönlich anzugreifen.

Kommen wir nun zu den aktiven Störungen, auf die ich reagieren kann oder möchte. Es gibt Störungen, die unmöglich zu ignorieren sind, oder Störungen, die perfekt ins Programm passen, die man integriert oder bei denen man in die Konfrontation geht. Wieder gibt es zwei Möglichkeiten: Integrieren oder Konfrontieren.

3. Einbinden der Störung

Wichtig vorab: Ich halte das Verbinden oder Integrieren gegenüber dem Konfrontieren für die deutlich bessere Variante. In die Konfrontation würde ich nur bei einer massiven negativen Störung gehen. Dazu ein paar Tipps aus der Sicht eines TV-Warm-Uppers und Comedian.

Zwischen 2003 und 2008 habe ich so genannte Warm-ups für das Fernsehen gemacht. Meine Aufgabe als Warm-Upper war es zum einen, die Studiogäste auf Betriebstemperatur zu bringen, und zum anderen, bei Zwischenfällen und technischen Pannen – es gab viele Zwischenfälle und technische Pannen – weiterhin für gute Stimmung zu sorgen. Ich hatte immer ein klares Konzept, doch es kam jedes Mal anders. Bei meiner Reaktion hielt ich mich dabei immer an den Satz der Psychologin Ruth Cohn: „Jeder Plan muss falsch sein, da nie alle Faktoren bekannt sein können.“

Genauso kann es uns ergehen, wenn wir präsentieren, Vorträge halten oder auf der Bühne stehen. Wir malen uns aus, wie es klappen könnte. Wir planen. Aber es läuft manchmal eben doch anders. Für so einen Fall habe ich Ihnen ein paar Grundregeln oder Erfahrungen aus meiner Zeit als Warm-Upper aufgeschrieben.

Bei Sendungen, die aufgezeichnet wurden, gab es oft Abbrüche, d. h. die Sendung wurde aus verschiedenen Gründen gestoppt. In so einem Augenblick verließen meist der Moderator und die Gäste das Aufnahmestudio, die Kameraleute und Techniker stellten ihren Dienst ein und ich musste für das Publikum überbrücken. Oft wusste ich nicht, wie lange die Unterbrechung dauerte. Das konnten drei oder auch 45 Minuten sein. Meine Aufgabe war es dann, das Publikum bei Laune zu halten, die vermeintliche Störung zu erklären und mögliche negative Stimmungen aufzufangen.

Erinnern Sie sich an den Torfall von Madrid? 1998 beim Champions League Spiel zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund fiel eine Minute vor Anpfiff ein Tor um. Marcel Reif und Günther Jauch waren die Kommentatoren der Übertragung und mussten, ähnlich wie beim Warm-up, einen unbestimmten Zeitraum überbrücken. Der unbestimmte Zeitraum dauerte am Ende 76 Minuten. Marcel Reif stellte später in einem Interview fest: „Günther Jauch rettete mich vor dem medialen Selbstmord.“ Später war es ein Abend voller Anarchie. Denn normalerweise sind Champions League Spiele genauso perfekt durchgeplant wie Ihre Präsentationen.

Der innere Monolog

Hier ein paar Tipps, um Sie vor dem medialen Selbstmord oder dem Freitod auf der Bühne zu retten. Schließlich haben Sie eher selten bei Präsentationen einen so schlagfertigen Kollegen wie Günther Jauch an Ihrer Seite.

Der innere Monolog ist eine Grundtechnik, mit der ich immer gearbeitet habe. Ich beschrieb genau, was im Augenblick geschieht. Wenn zum Beispiel eine durchgebrannte Studiolampe repariert werden musste, begann ich, einen inneren Monolog über die Situation zu führen, inklusive eines Stimmungsbilds. Natürlich hielt ich diesen Monolog laut, so als ob ich Selbstgespräche führte. Ich beschrieb alles genau, wie bei einem Gemälde. Wie die Techniker kommen und sich fühlen, wie sich die durchgebrannte Lampe jetzt fühlt …  Dabei ließ ich mich von meinen Gefühlen in dieser konkreten Situation und von meinen Assoziationen treiben. Meistens kam es dann ziemlich schnell zu Lachern im Publikum. Mit diesen Reaktionen konnte ich dann sofort weiterarbeiten.

Für die Bühne, für Ihre Präsentationssituation, wenn zum Beispiel der Beamer ausfällt, ist mein Tipp: Betrachten Sie sich aus der Vogelperspektive und beschreiben Sie die Situation, wie sie sich gerade fühlen. Sie sind jetzt der Loser. Alles so toll geplant und dann funktioniert der Beamer nicht. Versetzen Sie sich in die Rolle eines Zuschauers und wenn Sie es ganz abgefahren mögen, versetzen Sie sich in die Rolle des Beamers. Fragen Sie sich, wie geht es dem Beamer wohl gerade? „Ich kann die Lampe verstehen, dass sie ihren Geist aufgibt. So toll ist meine Präsentation wirklich nicht …“ Beschreiben Sie die Störung aus Ihrer Perspektive. Das nennt sich Perspektivwechsel und bringt viel Lachen und Spaß in Ihre Präsentation. Und die Zuschauer merken, wie spontan Sie sind.

→ Der Tipp des Warm-uppers heißt also: Integrieren Sie die Störung mit Hilfe eines inneren Monologs.

Storytelling

Impro-Spieler können alles, außer Text lernen. Deshalb gehen sie folgendermaßen mit Störungen um: Es gibt eine Übung, die ich manchmal bei Storytelling-Workshops mit meinen Teilnehmern mache. Sie stehen vorne am Bühnenrand und bewegen sich, während sie eine improvisierte Geschichte erzählen, nach hinten. Auf dem Boden liegen verschiedene Gegenstände. Die Aufgabe lautet, die auf dem Boden liegende Gegenstände in die Geschichte zu integrieren. Wenn ich diese Übung erkläre, ist die typische Reaktion: „Das kann ich nicht, improvisieren und dann auch noch unerwartete Begriffe einbauen.“ Sobald meine Teilnehmer es dann ausprobieren, flutscht es und sie ernten viel Applaus und Gelächter im Publikum. Die Leute sind begeistert darüber, wie kreativ die Spieler doch die verschiedenen vorgegebenen Wörter in die Geschichte einbauen.

Ein typischer „Impro-Zwischenfall“ wäre ein aufgedrehtes Publikum, das auch während der Szenen weiterhin Vorschläge dazwischenruft. Ich baue diese Vorschläge sofort in die Szene ein. Wenn das dann doch einmal zu anstrengend wird, dann kommentiere ich mit dem Satz: „Heute höre ich permanent Stimmen in meinem Kopf.“. Die typische Reaktion darauf ist Lachen und danach herrscht meist Ruhe.

→ Der Tipp des Impro-Spielers laute also: Integrieren Sie die Störung, in dem Sie sie aktiv in Ihre Präsentation oder Gesprächsführung einbauen.

Einen letzten Tipp habe ich an dieser Stelle noch für Sie: Probieren Sie einfach alles einmal aus – sagen Sie „Ja bitte“ zu ungewollten Störungen und nutzen diese, um sich Ihrem Kunden individuell und spontan zu präsentieren. Denken Sie dabei an John Lennon, denn  “Life is what happens to you while you are busy making other plans”. Lassen Sie Sie sich nicht von vermeintlichen Störungen aus dem Konzept bringen, sondern machen daraus vielleicht sogar einen charmanten Twist, der Sie bei dem Kunden positiv in Erinnerung bleiben lässt.

Beitragsbild: psdesign1 – stock.adobe.com


Ralf SchmittSeit gut 15 Jahren arbeitet Ralf Schmitt als Moderator, Trainer und Keynote-Speaker. Dabei begeistert er sein Publikum jedes Mal vor allem mit einer ausgewogenen Mischung aus fachlicher Kompetenz und feinem Humor. Die Besonderheit seiner Auftritte liegt in der Interaktion mit dem Publikum – sowohl bei der Keynote als auch bei der Moderation. Da er diese beiden Tätigkeiten auch sehr gerne verbindet, ist er eigentlich ein „KeyMode-Speaker“. In seinen Vorträgen gibt er seinem Publikum ein „Mindset für eine flexible Zukunft“ an die Hand. Denn Flexibilität und Spontaneität liegen dem Bühnenprofi, dessen Wurzeln im Impro-Theater liegen, im Blut. Er ist Geschäftsführer der Impulspiloten GmbH und berät gemeinsam mit seinem Team seine Kunden in Sachen Veranstaltungsdramaturgie und Bühnenprogramm.

Ralf Schmitt ist Autor der Bücher „Ich bin total spontan, wenn man mir rechtzeitig Bescheid gibt“ und „ Ich bin total beliebt, es weiß nur keiner“ und er ist Vorstandsmitglied der German Speakers Association.

www.schmittralf.de | www.impulspiloten.de

Wollen Sie sich und Ihr Thema in Ihrem Team genauso charismatisch wie ein Profi-Trainer, Coach oder Speaker präsentieren? Dabei hilft Ihnen der mentale Shortcut „Moment of Excellence“, der Sie sofort in Bestform bringt. Damit starten Sie stark und können Ihre Präsenz und Ausstrahlung die ganze Zeit über aufrechterhalten.

Im Herbst 2010 klingelte wieder einmal mein Notfallhandy. Das passiert ab und zu, wenn ein Klient oder Teilnehmer einer meiner Fortbildungsveranstaltungen nicht mehr weiter weiß. Diesmal war es ein Trainer, nennen wir ihn einmal Bert, denn ich kann seinen richtigen Namen aus Diskretionsgründen nicht nennen. Bert befand sich gerade in der Ausbildung zum Coach bei mir. Er schulte eine Gruppe von Vertriebsmitarbeitern zu mehr Leistung im Verkauf. Das Problem war, dass diese Mitarbeiter sich als vollkommen emotionslose Verkaufsmaschinen präsentierten, zu denen Bert keinen Zugang fand. Er konnte sie einfach nicht motivieren oder begeistern und hatte nun die Befürchtung, dass keiner der Mitarbeiter die Zielvorgaben fürs Jahresende erreichen würde. Ich arbeitete mit Bert mit dem „Moment of Excellence“ und sorgte so dafür, dass er sich vor jedem Training in diesen Topzustand versetzte. Allein mit dieser Maßnahme verschaffte sich Bert plötzlich eine derart positive Ausstrahlung, dass die Vertriebsmitarbeiter vollkommen davon angesteckt wurden und plötzlich viel offener wurden. Bert arbeitete dann auch bei den Vertriebsmitarbeitern mit diesem Shortcut und siehe da, sie agierten alle auf einem vollkommen anderen Level. Bei den Verkaufsgesprächen konnten sie sich mit dieser Technik sofort in einen Spitzenzustand versetzen und dadurch stiegen dann auch die Verkaufsergebnisse sprunghaft an.

Was ist der „Moment of Excellence“?

Mit dem „Moment of Excellence“ lässt sich in jeder erdenklichen Situation ein Topzustand erzeugen. Viele Athleten wenden diese Technik an, und auch NLP geschulte Führungskräfte nutzen sie in ihren Teams. Der „Moment of Excellence“ stammt aus dem NLP und ist der Ur-Shortcut schlechthin. Er beschreibt den Topzustand, in dem viele Ressourcen vorhanden sind. Zu den Ressourcen gehören beispielsweise Freude, Begeisterung, Energie, Mut, Selbstbewusstsein und Erfolgsmomente.

Unter der Annahme, dass es für jede Handlung einen „Moment of Excellence“ gibt, wird diese Technik trainiert, um im Alltag genau diese Ressourcen abrufen zu können. Dabei spielt der Anker eine tragende Rolle. Ein Anker stellt einen Reiz dar, auf den eine Person in einer speziellen Weise reagiert. Natürliche Anker sind zum Beispiel Farben, die eine bestimmte Stimmung auslösen, Musik, die aktiviert oder beruhigt, oder ein Geruch, der einen an ein bestimmtes Ereignis erinnert. Der Anker fungiert als Auslöser, und Sie können diesen selbst setzen. Bei der folgenden Übung werde ich Ihnen drei Anker anbieten: einen kinästhetischen, einen auditiven und einen visuellen Anker. Ich empfehle Ihnen, alle drei zu nutzen und miteinander zu kombinieren. Sie stärken damit die Intensität.

Ich arbeite seit über zehn Jahren mit der Technik und habe sie in dieser Zeit weiter verfeinert. Die folgende Anleitung habe ich für Trainer, Berater und Coaches entworfen, um sich besser zu präsentieren.

Mentalcheck

Überlegen Sie, in welcher Situation Sie den „Moment of Excellence“ besonders benötigen. Zum Beispiel zum Beginn einer Präsentation oder bei negativen Reaktionen Ihrer Zuhörer? In bestimmten Momenten, wenn Sie nicht genug Präsenz herstellen können? Wann wäre es toll, ihn einzusetzen?

Praxisanleitung

1. Schritt: Einen „Moment of Excellence“ abrufen und mit allen Sinnen erleben

Denken Sie an eine erfolgreiche Präsentation oder Rede, als Sie ganz präsent waren und Ihr Publikum begeisterten. Erleben Sie den Moment noch einmal mit allen Sinnen. Welche Bilder können Sie sehen? Erinnern Sie sich an die Stimmen von damals? Wie haben Sie sich gefühlt? Was haben Sie empfunden? Erinnern Sie sich an Ihre Körpersprache und nehmen Sie die Haltung von damals ein? Lassen Sie den Moment in Ihrer Erinnerung ganz lebendig entstehen.

2. Schritt: Verkörpern und ankern

Wenn Sie gerade noch nicht stehen, stellen Sie sich jetzt aufrecht hin. Nehmen Sie eine energiegeladene Haltung ein und versuchen Sie den Zustand von damals möglichst zu verkörpern. Atmen Sie so, wie Sie damals geatmet haben. Halten Sie Schultern, Rücken und Kopf wie in diesem Moment. Spüren Sie die Energie. Bringen Sie die ganze Energie in Körper, Geist und Herz in das Hier und Jetzt. Denken Sie intensiv an das Erfolgserlebnis und verstärken Sie diesen Zustand. Wenn Sie den Zustand ganz intensiv wahrnehmen, rufen Sie die drei folgenden Anker ab und verschmelzen Sie in diesem Moment.

Der Bewegungsanker (kinästhetisch)

Setzen Sie den Bewegungsanker, indem Sie beispielsweise eine Faust ballen, mit den Fingern schnipsen oder sich die Hände reiben. Führen Sie diese Bewegung während dieser Übung mehrmals aus. Diese Bewegung ist Ihre magische Bewegung, mit der Sie sich in Zukunft bewusst in Ihren persönlichen „Moment of Excellence“ bringen.

Ein Schlüsselwort (auditiv)

Erinnern Sie sich an ein Wort oder einen Satz, der mit dem damaligen Trainingserfolg in enger Verbindung steht. Nutzen Sie dies als Schlüsselwort bzw. -satz.

Erfolgsbild (visuell)

Erinnern Sie sich an ein Bild, ein Foto oder eine Grafik, die Ihren Erfolgsmoment ablichtet? Stellen Sie sich dieses Bild intensiv vor.

Verschmelzen Sie diese drei Anker miteinander

Sehen Sie das Bild vor Ihrem inneren Auge, während Sie das Schlüsselwort laut aussprechen und Ihre magische Bewegung ausführen. Wiederholen Sie die drei gemeinsam, bis sie miteinander verschmelzen. Genießen Sie diesen Zustand, den Sie selbst immer wieder erzeugen können. So oft Sie wollen.

3. Schritt: Stark für die Zukunft

Mit der konzentrierten Energie und den drei Ankern reisen Sie in eine zukünftige Situation bei der Sie eine Präsentation, einen Vortrag oder Rede halten. Sehen Sie sich in einer Situation, die Ihnen in den nächsten Tagen bevorsteht. Rufen Sie Ihren „Moment of Excellence“ mit den drei Ankern ab. Sehen Sie sich ganz deutlich in dem Moment. Spüren Sie, wie Ihre ganze Kraft, die jetzt in Ihnen ist, auch dann voll in Ihnen präsent ist. Sehen Sie ein klares Bild in Farbe vor Ihrem inneren Auge. Hören Sie die Geräusche und Stimmen von anderen Menschen. Tragen Sie Gewissheit und Energie in sich. Sehen Sie sich stark handeln. Sie erzielen den gewünschten Erfolg. Genießen Sie diesen Augenblick in Ihrem Körper, in Ihrem Geist und im Herzen. Machen Sie eine kleine Pause und lassen Sie den Gedanken ziehen. Wiederholen Sie Schritt drei weitere zwei Male. Intensivieren Sie den „Moment of Excellence“ bei jeder Wiederholung.

Transfer ins Berufsleben: Bevor Sie den „Moment of Excellence“ das erste Mal in der Praxis anwenden, spielen Sie ihn mehrmals durch. Testen Sie den realen Einsatz erst mit einer kleinen Herausforderung und steigern Sie danach die Schwierigkeit der Situation. Genießen Sie alle Ihre Ressourcen, die durch Körper, Geist und Herz fließen. Sie können den „Moment of Excellence“ einsetzen, so oft Sie wollen.


thomas-schlechter-foto-256x256Thomas Schlechter ist der führende Experte für punktgenaue Bestform, Spitzenmotivation, mentale Kraft und innere Stärke. Der diplomierte Sportlehrer coacht seit rund 20 Jahren Prominente, Unternehmer, Führungskräfte, Spitzensportler und alle, die neue Inspirationen suchen sowie ihre persönliche Performance im Beruf oder im Alltag steigern wollen. Sein aktuelles Buch heißt „Punktgenau im Bestform – mit mentalen Shortcuts schneller besser werden“.

http://www.thomasschlechter.de

Das PowerPoint-Training der besonderen Art

Sicherlich arbeiten Sie häufig mit dem Programm PowerPoint. Wahrscheinlich sind Sie bereits routiniert im Anlegen neuer Folien, mit der Platzierung von Texten und Bildern. So weit, so gut – aber was das Programm wirklich leisten kann, lässt sich nur erahnen. Auch ich arbeite häufig mit PowerPoint (Unternehmenspräsentationen, Konzepte für Kunden) und habe mich − zumindest glaubte ich das – als fortgeschrittene Anwenderin eingestuft.

Vor Kurzem bot sich für mich die Möglichkeit, am eintägigen PowerPoint-Training “PowerPoint Excellence – PowerPoint Performance” teilzunehmen.

Von Tastenkürzel über grundsätzliche Dinge bis hin zur individuell angepassten SmartArt-Grafik

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stieg PowerPoint-Experte Matthias Garten direkt in die Materie ein, indem er uns Teilnehmer dazu aufforderte, eine neue Präsentation anzulegen und somit das Erlernte unmittelbar umzusetzen. Nach anfänglichen allgemeinen Erläuterungen und dem Zeigen der wichtigsten Tastenkürzel für PowerPoint gab Matthias Garten Hinweise zu grundsätzlichen Dingen wie der Schriftgestaltung oder Kontrasten. So erläuterte er beispielsweise, wie man mit einer von ihm entwickelten Formel die richtige Schriftgröße für die eigene Präsentation schnell und genau ermittelt. Im Anschluss daran ging es um das Thema SmartArt-Grafiken.

Obwohl mit SmartArts bekanntlich viel Zeit und Aufwand gespart werden kann, scheuen sich doch viele Menschen, von ihnen Gebrauch zu machen. Vor diesem Hintergrund verdeutlichte Matthias Garten uns Teilnehmern an praktischen Beispielen, wie man eine SmartArt-Grafik in wenigen Schritten den eigenen Bedürfnisse individuell anpassen kann.

Wow-Effekte mit Bildern erzeugen

Der zweite Teil stand ganz im Zeichen von Bildern. Mit großer Begeisterung setzten wir Teilnehmer die zuvor demonstrierten Effekte an den Bildern um: Highlights setzen, verschiedene Animationen, Bildausschnitte gekonnt in Szene setzen. Auch das Freistellen von einzelnen Bildelementen − für das es mehr als eine Methode gibt − übten wir fleißig an selbstgewählten Bildern.

Exklusive Gestaltungstipps für die eigene Präsentation

Im letzten Teil des PowerPoint-Trainings gab es die Möglichkeit, eigene mitgebrachte Präsentationen durch Präsentationsexperten Matthias Garten begutachten zu lassen und konkrete Hilfestellung und Gestaltungstipps zu erhalten. Dabei zeigte sich erneut sehr schnell die jahrelange und vielseitige Erfahrung Matthias Gartens in Sachen Präsentationen. So erhielten wir Teilnehmer am Ende des PowerPoint-Seminars 10 konkrete Tipps für eine erfolgreiche Präsentation.

Fazit

Das Seminar ist hervorragend geeignet für alle, die bereits mit PowerPoint gearbeitet haben oder häufig arbeiten; Vorkenntnisse müssen also in jedem Fall vorhanden sein. Ich habe durch das Seminar eine leise Ahnung bekommen, was das Programm PowerPoint leisten kann. Gerade durch die kontinuierliche Verbindung von Expertenwissen und der praktischen Umsetzung war das PowerPoint-Training für mich als Teilnehmerin nicht nur kurzweilig, sondern vieles ist mir auch nachhaltig in Erinnerung geblieben. Durch die geringe Teilnehmerzahl ist das Lernen sehr intensiv und Matthias Garten kann daher auf einzelne Wünsche und Fragen sehr gut eingehen.

Ich kann daher nur jedem, der tieferes Wissen und neue und innovative Gestaltungsideen für die eigene Präsentation möchte, zu diesem speziellen PowerPoint-Training raten.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu den einzelnen Stufen von PowerPoint Excellence.

Hier finden Sie mehr Informationen zu aktuellen Terminen.

PortraitFB_quadratisch22Franziska Böhm, Diplom-Kauffrau, ist bei smavicon als Akademie- und Marktingleiterin tätig.