Den ganzen Raum für die bessere Moderation nutzen – Peter Köstel im Interview

Moderatoren-Koffer und Flipchart – das sind die altbewährten Handwerkzeuge eines Moderators. Doch reicht diese Form von Visualisierung wirklich aus, um komplexe Probleme innerhalb eines Seminars zu verdeutlichen? Lassen sich damit innovative Lösungen finden?

Peter Köstel ist da anderer Meinung. Der Inhaber von marketing-pur DIE STRATEGIEAGENTUR coacht und trainiert seit 2001 ganzheitliche Strategie-Konzepte. Nach seiner Ansicht stehen wir viel zu oft bei der Lösung von Problemen vor einer Wand. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch ganz direkt. Wenn es darum geht, im Team Herausforderungen zu meistern, wird ganz schnell der Flipchart ausgepackt, um visualisiert Strategien zu entwickeln. In einer „one-to-many“-Moderation sollen dann Lösungen gefunden werden. Nicht unbedingt optimal findet Peter Köstel. Er möchte mehr Dynamik und Transparenz in Problemlösungsprozesse einbringen und hat deswegen die 3D-Pinnwand entwickelt, die den ganzen Raum nutzt, statt nur einer einzigen Wand. Dem Experten geht es dabei um nachhaltige und praxisorientierte Erfolge! Damit die Strategie gelingt, setzt er auf bildhaft begreifbare Ergebnisse. Auf dem Presentation-Bootcamp 2015 leitet Köstel den Workshop „Die Premium Moderation – Methode im Raum“. Vorab hat er uns seine Vorgehensweise in einem Interview erläutert.


Hallo Herr Köstel. Ich kenne ein paar junge Lehrer, die sagen Folgendes: Der Frontalunterricht ist längst aus der Mode. Gilt das auch für Seminare und die Moderation von beispielsweise Meetings? 
Peter Köstel: Frontalunterricht ist bei reiner Wissensvermittlung aus meiner Sicht immer noch aktuell. Und alles, was sich bewährt hat, wird durch neue Methoden ja nicht schlechter. Eine Moderation soll ja die Kreativität der Teilnehmer fördern, um Aufgaben gemeinsam – möglichst im Konsens – zu lösen. Hier sind Frontaltechniken in der Tat zu überdenken.

Wo liegt das Problem bei einer Moderation, die auf dem Prinzip „one-to-many“ basiert? 
Peter Köstel: Monologe „one-to-many“ helfen niemanden in einem lösungsorientierten Moderations-Prozess. Die Kommunikationsbasis in der Präsenz-Moderation sollte im Gegensatz zu Online-Meetings haptische Elemente nutzen. Im Social-Media-Bereich wird „one-to-many“ gerne genutzt. Wenn z. B. ein Team in einen Raum Aufgaben wirksam lösen möchte, braucht es aber mehr als PowerPoint, Flipchart und Standard-Pinnwände, damit sich alle in den transparenten Lösungsprozess einbringen können.

Welche Methoden der Moderation bieten sich an, wenn man im beruflichen Kontext gemeinsam nach Lösungen für Probleme sucht? 
Peter Köstel: Der Moderationskoffer mit seinen runden und eckigen Moderationskarten ist zusammen mit den notwendigen Pinnwänden die bekannteste Technik. Zunehmend kommen auch statische Moderationskarten als Folienmaterial zum Einsatz, die ganz ohne Pinnwände und Nadeln auskommen. Das Fenster, die Wand oder die (Schrank-)Tür werden so zur „Pinnwand“. Doch auch bei dieser Technik stehen die AnwenderInnen vor einer Wand bzw. großen Fläche. Das nenne ich Frontal-Moderation. Also nicht zu verwechseln mit dem Frontalunterricht. Nur wie oft sind Menschen schon vor eine Wand gefahren? Stehen vor einer Mauer. Kommen einfach nicht vom Fleck oder fühlen sich unbeweglich. Sie kommen einfach nicht weiter bei Produktentwicklungen, Ideenmanagement, Teamverständnis oder öffnenden Gedanken. Deshalb habe ich die 3D-Pinnwand erfunden.

Wie kann man den Raum in seine Moderation gewinnbringend einbeziehen? 
Peter Köstel: Meine Überzeugung ist, dass die Lösung im Raum liegt. Wir Menschen sind „3D-Wesen“. Wenn Menschen sich bewegen und Standpunkte einfach in der 360-Grad-Perspektive erleben wollen, muss das Thema in den Mittelpunkt. Weg von umgebenden Flächen. Das geht mit Leinen oder Schnüren, die durch einen Raum gespannt werden. An die Schnur dürfen die TeilnehmerInnen speziell entwickelte Ketten-Moderationskarten hängen. Gerne biete ich die Fragestellung an: „Mit welchen Thema hängen Sie in der Luft?“. Bei dieser Kommunikation auf Augenhöhe werden die Ketten-Moderationskarten nicht nur thematisch hoch aufgehängt, sondern sie verdrehen sich zusätzlich. Wenn das Team um die hängende 3D-Konstruktion steht, kann nicht jedes Mitglied die Beschriftungen lesen. Das führt dazu, dass sich Personen „automatisch“ bewegen und die hängenden Moderationskarten immer wieder anfassen und zu sich drehen, um sie zu lesen.
Jetzt werden die Botschaften, egal für welchen Prozess, viel intensiver aufgenommen, bearbeitet und besprochen. Durch die Ösen an den Karten entstehen Ketten oder Brückensituationen und eine aktive Diskussion. Das hängende Ergebnis zeigt eine 3D-Konstruktion zum Begreifen – mit sofort sichtbaren Zusammenhängen für die Lösung von Aufgaben. Eine enorm effektive Variante, um Bewegung in Herausforderungen zu bringen.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Peter Köstel: Die Welt ist im Moment sehr stark in Bewegung. Seit der Bankenkrise haben wir wirtschaftlich viel erlebt. Computersimulationen zeigen uns gerne Zusammenhänge, warum etwas passiert ist. Ich möchte Menschen zeigen, dass wir Schnittstellen und Zusammenhänge vorab sichtbar und begreifbar in fast allen Situationen darstellen können. Ich möchte Lösungen wieder ins Zentrum des Handelns bringen, mit einer einzigen und universell einsetzbaren Ketten-Moderationskarte. Es wird oft gebeten, einmal anders zu denken. Ich biete ein Visualisierungstool an, dass diese Anforderung sofort (un-)bewusst in der Moderation unterstützt. Die begreifbare 3D-Pinnwand.



Selbstentwickelte TRAINING-TOOLS nutzt Peter Köstel nicht nur in der Strategieagentur, sondern verkauft diese auch über training-tools.de direkt an Unternehmen, Universitäten, Trainer, Berater etc.

Moderation via 3D-Pinnwand und Ketten-Moderationskarten

Foto: © Peter Köstel

So gewinnen und halten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer

Ob eine PowerPoint-Präsentation erfolgreich ist, hängt neben dem Inhalt vor allem auch von der Art des Präsentierens ab. Gelingt es mir mein Publikum zu fesseln? Wie gewinne und erhalte ich die Aufmerksamkeit meiner Zuschauer? Gibt es hilfreiche Tricks, die dabei nützlich sind? Wir wollen Ihnen jetzt eine Präsentationstechnik vorstellen, mit der Sie Ihr Publikum buchstäblich verzaubern können.

Fesselnd und mitreißend zu präsentieren ist keine Zauberei, sondern harte Arbeit und mit viel Übung verbunden. Oder ist es doch Zauberei? Gert Schilling ist Trainer für lebendige Moderations- und Präsentationsseminare. Zu seinen Spezialthemen schrieb er zahlreiche Leitfäden. Seit seiner Kindheit ist er fasziniert von Zaubertricks und setzt Zauberei heute auch im didaktischen Kontext seiner Vorträge und Seminare ein. Beim Presentation-Bootcamp am 26. November in Frankfurt leitet Schilling den Workshop: Zaubern für Speaker und Trainer – Didaktische Zauberkunst. Vorab haben wir ihn zu seiner speziellen Art des Präsentationstrainings interviewed.

Hallo Herr Schilling. Warum sollte ich als Speaker oder Trainer Zaubertricks draufhaben? 
Gert Schilling: Als Speaker oder Trainer geht es auch darum mit ungewöhnlichen Aktionen die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu wecken. Bei der Zauberei verschwinden, erscheinen und verändern sich die Dinge. Mit diesen Effekten können Sie Ihre Botschaften verstärken und mittels zauberhaften Metaphern Ihre Aussagen auf unterhaltsame Weise visualisieren.

Gewinnen und erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer mit didaktischer Zauberkunst

Foto: © Gert Schilling

Woher kommt Ihre Faszination für das Thema Zauberei? 
Gert Schilling: Wenn ich als kleiner Junge gefragt wurde: „Was möchtest du denn einmal werden?“, dann habe ich gesagt: Zauberer. Ich war schon damals fasziniert von der Möglichkeit, auf der Bühne zu stehen und Überraschendes vorzuführen.
Letztendlich bin ich dann nicht Zauberer geworden, sondern Trainer und Speaker. Das Thema Zaubern begleitet mich jedoch noch immer, nun in der von mir entwickelten Form der Didaktischen Zauberkunst. Gut zu präsentieren ist keine Zauberei – oder doch?

Wie sind Sie darauf gekommen, dass man Zauberei auch im didaktischen Kontext einsetzen kann? 
Gert Schilling: Es gibt ein Kunststück, das nennt sich das Box-Paradox, bei dem etwas scheinbar Unmögliches, etwas Paradoxes passiert. Bei einem Vortrag kann als rhetorisches Stilelement des Paradox eingesetzt werden, z.B.: „Weniger ist mehr“ oder „Brennholzverleih“. In einem Seminar habe ich einmal das Box-Paradox als Einstieg in das Thema rhetorische Stilmittel genutzt. Das ist so gut angekommen, dass ich daraus die Idee entwickelt habe, Inhalte mit zauberhaften visuellen Effekten zu verbinden.

Warum sind Unterhaltung und Visualisierung so wichtig, wenn man Inhalte vermitteln möchte? 
Gert Schilling: Das menschliche Gehirn „freut“ sich in der Regel, wenn etwas Unerwartetes oder Verblüffendes passiert und „öffnet“ sich zur Informationsaufnahme. Mit diesem Trick kann ich den einen oder anderen Inhalt an der „kritischen“ Amygdala vorbeischmuggeln. Mit Zauberei rette ich zwar kein Seminar oder Vortrag, da sollte man doch auch Inhalte dabei haben. Ein passender Effekt im richtigen Moment kann jedoch die Aufmerksamkeit lenken und die Botschaft verstärken.
Und auch hier gilt: Diese Präsentationstechnik sparsam einsetzen. Ein bis maximal zwei Kunststücke pro Vortrag oder Seminartag. Gerne im Wechsel mit anderen ungewöhnlichen Aufmerksamkeitsweckern wie Storytelling, besonderen Bildern oder einer guten Portion Humor.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Gert Schilling: Den Teilnehmenden des Presentation Bootcamp 2015, die meinen Workshop besuchen, werde ich die Zauberkunststücke nicht nur zeigen, sondern sie werden diese auch lernen. Und wir schauen gemeinsam, wie die Tricks in ihre Speaker- oder Seminartätigkeit integriert werden können. Die Teilnehmenden bekommen also eine Handvoll Zauberkunststücke mit auf den Weg in die eigene Praxis.

Live erleben können Sie Gert Schilling auf dem Presentation-Rocket Day Ende November. Melden Sie sich jetzt noch an.

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]

Image ist nicht alles, oder doch?

Image ist nicht alles. Oder etwa doch? Die meisten Menschen haben zu diesem Begriff ein sehr distanziertes Verhältnis. Oft wird unterstellt, dass der Aufbau des eigenen Images etwas mit Verstellung zu tun hat.

[/vc_column_text][vc_column_text]Man müsste im außen eine Rolle spielen, die einem nicht entspricht, so eine häufige Meinung. Der britische Schauspieler Peter Sellers bezeichnete das eigene Image gar als ein Bild, dem man immer ähnlicher werden muss. Stimmt das wirklich?

Bei unseren Presentation-Bootcamps ist das eigene Image ein wichtiges Thema, zu dem wir gerne Experten einladen. Martina Hunger ist auf diesem Gebiet eine echte Spezialistin und beschäftigt sich praktisch schon ihr ganzes Leben mit den wichtigen Fragen rund um den passenden Stil und das authentische Image. „Ich fühle mich wie ‚die‘ Miss Marple der Farb- und Stilberatung“, so die Stil-Expertin. „Ich scanne und sammle 1000 Details, nehme auseinander und setze neu zusammen. So entstehen schlüssige Bilder. Dies nenne ich Psychologische Selbstinszenierung oder eben BodyBrand. Am Ende haben Sie selbst ein sicheres Gespür entwickelt für sich als Typ, für Ihre Farben, für Formen und Situationen. Jetzt können Sie sicher mit Ihrer Präsenz ‚spielen‘. Mein Motto dazu lautet: authentisch, echt und stark. Keine Rolle spielen, sondern sein.“

Wir haben mit Frau Hunger ein kleines Interview über die Bedeutung des eigenen Images geführt.

 [/vc_column_text][vc_cta_button call_text=”Sie wollen regelmäßig Tipps, Tricks und Trends zum Thema Präsentationen bekommen?” title=”<< HIER KLICKEN >>” target=”_blank” color=”btn-warning” icon=”none” size=”btn-large” position=”cta_align_bottom” css_animation=”appear” href=”https://www.smavicon.de/infoletter-anmeldung/”][vc_column_text]

 

Wie kann ich mein Image, also das, was andere von mir denken, beeinflussen?

Martina Hunger: Durch Kennenlernen meines Wirkungs-Profiles. Ich bin mir genau bewusst, wie ich im Augenblick wirke, wie ich in Zukunft wirken möchte, wie mein Umfeld „tickt“, in dem ich mich bewege. Ich kenne meine Kundenstruktur, deren Firmenpilosophie und Firmenwerte. Ich kenne und schätze meine Fähigkeiten, Fertigkeiten, Werte und meine Persönlichkeitsstruktur. So kann ich gezielt „meine“ Farben und Kleiderformen einsetzen, die mich unterstützen. Sie wissen ja, Ein-Schätzung entsteht auf dem ersten Blick, in den ersten 150 Millisekunden einer Begegnung. Da müssen sofort meine Potentiale zum Ausdruck kommen.

Foto: © Martina Hunger

Foto: © Martina Hunger

Wie wichtig ist das Aussehen für das Image?

Martina Hunger: „Wer gut aussieht, kommt besser an“. Damit meine ich nicht „schön-sein“ im Sinne eines Fotomodells, sondern harmonisch zum Ausdruck kommen. Nach dem Motto „an mir passt alles“, ich fühle mich wohl in mir, mit mir und in meiner (zweiten) Haut …

Was, wenn ich mich nicht verstellen möchte, um ein bestimmtes Bild von mir zu schaffen? Muss ich dann damit rechnen, dass der Erfolg an mir vorbeigeht?

Martina Hunger: Es geht nie um Verstellung. Keiner meiner Kunden wird sich jemals verstellen oder verbiegen müssen. Ich erarbeite gemeinsam mit ihm, nach seinem Werte- und Persönlichkeitsprofil, sein Wirkungsprofil. Echt, stark, authentisch und charismatisch. Ich erschaffe keine Kunstfigur. Denn dies dauerhaft „durchzuhalten“ und zu leben würde ja im Umkehrschluß bedeuten, ständig in einer Scheinwelt zu leben. Undenkbar!

Welche Rolle spielt das Bild, dass ich von mir selbst habe, wenn ich mein Image verändern oder generell steuern möchte?

Martina Hunger: Es ist tatsächlich sehr essentiell. Viele, viele Menschen haben ein „verschobenes“ Bild von sich, teils durchwoben von „falschen“ Glaubenssätzen. Das sind eigene, falsche Annahmen, Wahrnehmungen, die wir im Laufe unseres Lebens zu unserer persönlichen Wahrheit machen, wie z. B. „das steht mir nicht“, „ich bin zu dick“. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Was ich innerlich von mir selbst glaube/denke, strahle ich tatsächlich nach außen ab und mache es für mein Gegenüber sichtbar. Das „Problem“ ist nicht die Körperlichkeit, sondern meine innere Einstellung zu mir und meinem Körper. Ziel ist es also, erst einmal sich so anzunehmen, mit allen Gegebenheiten, und dann das BESTE daraus zu machen. Nach dem Motto „rausholen was drinnen ist“.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben?

Martina Hunger: Bewusstwerdung, dass es sich bei Kleidung keinesfalls um Oberflächliches handelt, sondern um die Frage: WIE möchte ich gesehen werden und WIE will ich wirken? Welche meiner Fähigkeiten/Fertigkeiten/Potenziale/Werte soll mein Gegenüber sofort erkennen?

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Die Präsentationsagentur smavicon entwickelt ein ganz neues Trainingsformat: das Presentation-Bootcamp

Anfang des Jahre 2014 stand für Matthias Garten und seine PowerPoint- und Präsentationsagentur eine Vision: ein neues und vor allem einzigartiges Präsentationsformat! Angesichts der Tatsache, dass viele Präsentationstrainings und -seminare zu kurz greifen und den Teilnehmern nur wenig Raum für die praktische Umsetzung lassen, sollte es eine völlige neue Form von Lernen und Erleben geben. Nach vielen Monaten der Vorbereitung hieß es am 21.11.2014 dann endlich: Herzlich willkommen auf dem ersten Presentation-Bootcamp!

Bild_0031

Gut 60 Teilnehmer saßen gespannt gegen 9.30 Uhr auf ihren Plätzen. In einem ersten Durchgang präsentierten die beiden Gold-Teilnehmer rund 15 Minuten ihre Themen. Vor den Teilnehmern und der Expertenrunde formulierten sie zu Anfang ihr Zielpublikum und das damit verbundene Ziel. Dann ging es los! Nach jeweils einem Vortrag konnten Silber- und Bronze-Teilnehmer zunächst, anschließend die Präsentationsexperten ihr Feedback geben – und das nach zuvor festgelegten Regeln. Den krönenden Abschluss der ersten Runde bildete das Feedback und die konstruktive Kritik von Michael Rossié.

Im Anschluss daran setzten sich die Coaches Michael Rossié und Matthias Garten mit den beiden Gold-Referenten zusammen, um für die zweite Runde an den Präsentationen zu feilen. Dabei wurden sie von Mitarbeiter der Präsentationsagentur smavicon bei der Verbesserung der PowerPoint-Folien unterstützt.

Zwischenzeitlich hatten die Silber-Teilnehmer die Möglichkeit, in verschiedenen parallel angebotenen Experten-Workshops die eigenen Präsentationsfähigkeiten und -fertigkeiten zu optimieren.

 Zweite Runde: Zwei Auftritte mit WOW-Effekt

Nach rund zwei Stunden standen Gold-Teilnehmer erneut auf der Bühne. Der Großhändler Benedikt Mahr erntete nach gut 15 Minuten einen beeindruckenden Applaus. Aber: Nobody is perfect! Auch dieses Mal bekam in der sich anschließenden Feedbackrunde zahlreiche konstruktive Anregungen. Auch der Vortrag von Handwerkmeister Udo Herrmann war einfach besser. So hatte er beispielsweise auf das iPad verzichtet, weil sich ein Teil des Publikums in der ersten Runde nicht angenommen gefühlt hatte. Auch in Sachen Outfit konnten alle eine ganz deutlich eine Entwicklung erkennen.

Wie bereits nach der ersten Runde besuchten die Silber-Teilnehmer wieder verschiedenen Workshops rund um das Thema Präsentieren, während unterdessen die Gold-Teilnehmer mit den Coaches auf ihren dritten Auftritt hinarbeiteten.

Dritte Runde: Der krönende Abschluss eines durch und durch gelungenen Tages

In der dritten und zugleich letzten Runde gab es noch einmal eine deutliche Steigerung der beiden Gold-Teilnehmer. Die Präsentation des Großhändlers Benedikt Mahr entfaltete nun ihre ganze Wirkung, indem Argumente textlich reduziert, Folien vollständig ersetzt und die Zielgruppe noch besser und emotionaler angesprochen wurden. Das Ergebnis: Trotz technischer Präsentations-Probleme hätte das Publikum das Bad jetzt abgekauft. Udo Herrmann hingegen konzentrierte sich auf seine Argumente – und erntete dadurch immer wieder bereits zwischendurch Applaus. Der nicht endend wollende Abschluss-Applaus bestätigte den gelebten Enthusiasmus Udo Herrmanns.

Im Anschluss an die dritte Feedbackrunde konnten die noch verbliebenen Teilnehmer intensiv die späte Expertenrunde für sich nutzen.

Fazit

Obwohl es tatsächlich nur zwei Gold-Kandidaten, somit zwei Referenten, an diesem Tag gab, wurden letztlich alle Teilnehmer im Verlauf des Tages zu Gold-Teilnehmern. Sie alle haben selbst mitgecoacht und -gefiebert. Alle Rückmeldungen bezüglich des Veranstaltungsformats zeigten, dass die Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar noch übertroffen wurden. So wird es auch im nächsten Jahr eine weitere Auflage des Presentation-Bootcamps geben. Informieren Sie sich auf: www.presentation-bootcamp.com.

Interesse beim nächsten Presentation-Bootcamp im Herbst 2015 mit dabei zu sein?

Dann lassen Sie sich vormerken unter kontakt@smavicon.de.

[box] Ausgewählte Teilnehmerstimmen zum Presentation-Bootcamp 2014:

„Es war hoch interessant. Für mich als Goldteilnehmer sehr anstrengend. Das Feedback war jedoch sehr qualifiziert, sachlich und wertvoll. Ich habe sehr viele konkrete Punkte aufgenommen, welche ich ändern werde. […] Eine faszinierende Veranstaltung, die ich aus Überzeugung weiter empfehlen werde.“

Benedikt Mahr, Geschäftsführer, www.gc-gruppe.de

„Sehr gut, die vielen tollen Trainer (ein Highlight: Herr Rossié), die interessanten Workshops, die Live-Optimierung der Gold-Kandidaten. […] Tolle Gelegenheit, interessante Trainer zu sehen und Gleichgesinnte zu treffen.“

Sabine Schüttlohr, Unternehmerin, www.schuettlohr.de

„Sehr gut: tolle Atmosphäre, gute Versorgung und nicht zuletzt auch viel Input für die eigene Präsentationstätigkeit. […] Wer seine eigene Präsentationsperformance verbessern möchte, kann hier eine Menge guter Ideen mitnehmen.“

Silber-Teilnehmer

„Hochwertige Veranstaltung rund um das Thema Präsentationen + präsentieren.“

Carsten Dahlke, Marketing und Verkaufsförderung, www.koetter.de