Präsentationstraining verhilft Ihnen zur positiven Ausstrahlung

Eine positive Ausstrahlung lässt sich wie ein Muskel trainieren. Ein regelmäßiges Präsentationstraining bewirkt mit der Zeit ein völlig anderes, souveränes Auftreten in der Öffentlichkeit.

Es gibt Menschen, die sofort in einer Menge auffallen. Dafür brauchen sie in der Regel keine auffälligen Kleider oder Frisuren. Sie sind einfach sehr präsent. Charismatisch werden solche Persönlichkeiten auch genannt. Wir alle kennen auch die unauffälligen, eher schüchternen Mitmenschen, die man auf Veranstaltungen schnell einmal übersieht. Nun stellen Sie sich vor, bei einem Event würden zwei Referenten zur gleichen Zeit ihre Präsentation in unterschiedlichen Räumen vorstellen. Zufällig haben Sie beide Referenten vorab kennen gelernt. Der eine Referent hat eine PowerPoint-Präsentation über eines Ihrer Lieblingsthemen am Start. Doch nach einem schlaffen Händedruck bei der Begrüßung sind Ihre Bemühungen, mit ihm in ein Gespräch zu kommen, kläglich gescheitert, weil er vor Schüchternheit den Mund kaum aufbekam. Ganz anders der zweite Referent. Er begrüßt Sie mit einem gewinnenden Lächeln, erkundigt sich nach Ihren Interessen und lädt Sie ein, bei seiner gleich beginnenden Präsentation Gast zu sein. Er verspricht Ihnen einige interessante neue Einsichten, selbst wenn es sich bei seinem Thema nicht um Ihr Fachgebiet handeln sollte. Nie zuvor wäre er von etwas so überzeugt gewesen wie von der Sache, die er gleich vorstellen würde. Er macht noch einen kleinen Scherz und verabschiedet sich mit der Bemerkung, dass er sich freuen würde, Sie in ein paar Minuten im Publikum zu sehen. Zu welcher Präsentation würden Sie gehen?

Ein charismatischer Redner wirkt überzeugender.

Vermutlich würden Sie tendenziell eher die Veranstaltung besuchen, die Ihnen mehr Unterhaltung bietet. Die „graue Maus“, die über Ihr bevorzugtes Thema referiert, hat Sie nicht positiv beeindruckt. Der andere Referent hat Sie vermutlich neugierig gemacht und Ihnen seinen Vortrag besser „verkauft“. Wäre das wirklich die richtige Wahl gewesen? Wahrscheinlich ja, denn der tollste Inhalt wirkt nicht, wenn der Referent vor Lampenfieber kaum den Mund aufbekommt oder mit monotoner Stimme einfach seine Präsentation „herunterrasselt“. Andererseits können Sie einen thematisch nicht so prickelnden Inhalt durchaus genießen, wenn der Referent vor Charisma geradezu sprüht und sein Publikum mit seinem professionellen Auftritt fesseln kann. Ich habe immer wieder erleben können, dass eher durchschnittliche PowerPoint-Präsentationen zu einem richtigen Erfolg wurden, weil der Referent mit seiner Präsenz und seiner eigenen Begeisterung alle überzeugt hat.

Was unterscheidet Referenten grundsätzlich voneinander? Warum haben manche eine gewinnende Ausstrahlung und andere nicht? Der Unterschied liegt in der inneren Einstellung und in der praktischen Erfahrung. Je mehr Praxis Sie haben, desto positiver ist die innere Einstellung zu Ihren eigenen Fähigkeiten. Erfahrung bringt Selbstvertrauen und dieses Selbstvertrauen wirkt sich auch auf das Publikum aus. Auch Spaß, Begeisterung oder die gute Laune des Referenten wirken unmittelbar auf das Auditorium. Doch das kommt eben nicht von alleine. Hierzu bedarf es praktischer Erfahrung und Sie brauchen ein professionelles Präsentationstraining.

Nehmen wir an, ein junger Mitarbeiter hat eine passable PowerPoint-Präsentation zusammengestellt und soll zum ersten Mal in seinem Leben vor einem großen Publikum vortragen. Sehr wahrscheinlich wird er starkes Lampenfieber bekommen. Es ist zu erwarten, dass er bei seiner Premiere Fehler macht und nicht sonderlich souverän wirkt. Am Ende wird er froh sein, diese Feuertaufe hinter sich gebracht zu haben. Die Frage ist, wie er mit dem Erlebnis umgeht. Vielleicht ist er davon beeindruckt, dass ihm so viele Leute zugehört haben; er bekommt ein leichtes Gefühl des Triumphs und beschließt diese Erfahrung zu wiederholen. Vielleicht ist seine Entscheidung danach aber auch: Niemals wieder!

In jedem Fall wird jede äußere Erfahrung, die wir machen, zu Reaktionen in uns selbst führen. Vor vielen Menschen zu sprechen, führt zu einer körperlichen und emotionalen Reaktion (z. B. feuchte Hände, Angst etc.). Diese Reaktion wird als Erfahrung abgespeichert. Aus diesen Erfahrungen bilden wir unsere Überzeugungen (z. B. vor Menschen reden macht mir Angst). Wenn sich eine vergleichbare Erfahrung in der nahen Zukunft abzeichnet, stellen wir uns vor, wie wir wieder Angst haben werden. Das führt wieder zu körperlichen und emotionalen Reaktionen, zu noch mehr Lampenfieber, und somit ist ein negativer Kreislauf geschlossen. Doch auch wenn Sie eher gelassen mit solchen Situationen umgehen, wird dieser Kreislauf aus Erfahrung – Reaktion – innere Überzeugung und Erwartungshaltung dazu führen, dass Sie nicht die besten Leistungen, zu denen Sie fähig wären, abrufen. Was Sie benötigen, sind bewusste Grenzverschiebungen, um zu wachsen.

Raus aus der Komfortzone!

Ein Jogger wird nur dann zum Marathon-Läufer, wenn er immer wieder seine Grenzen verschiebt. Wenn er nur einmal die Woche zehn Minuten durch den Park läuft, werden die 42 Marathon-Kilometer für ihn immer unerreichbar bleiben. Er muss immer ein bisschen länger laufen, an seine Grenzen gehen und auch mal darüber. Beim professionellen Präsentieren ist das nicht anders. Den geborenen Redner gibt es praktisch nicht. Aber es gibt Trainer und Methoden, die aus einem miserablen Redner einen guten machen und aus guten Rednern regelrechte Publikumsmagnete. Bei unseren Presentation-Bootcamps haben  wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass bereits durch einen Tag der gemeinsamen, professionellen Arbeit wahre Quantensprünge bei den Teilnehmern erreicht werden. Die Tricks und Kniffe unserer Trainer sind bewährt und wirken unmittelbar. Wie alle guten Trainer fordern sie natürlich auch ihre Schüler. Durchaus freundlich, aber bestimmt. Diese Erfahrungen wirken bei vielen Teilnehmern wie Katalysatoren für den ganzen Charakter. Dieses Gefühl „ich kann ja viel mehr“ und die gewonnene Selbstsicherheit im Kontakt mit anderen werden nicht auf das Präsentieren beschränkt bleiben. Es hat verblüffende Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche.

Steigen Sie aus Ihren alten Verhaltensmustern aus!

Albert Einstein sagte einmal, die Definition von Wahnsinn wäre, immer wieder das Gleiche zu tun und dabei andere Ergebnisse zu erwarten. Wenn Sie also der Meinung sind, dass Sie bei Präsentationen noch nicht die optimale Wirkung entfalten, können Sie anfangen die Dinge neu zu betrachten. Um bei Ihren Präsentationen die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie im Zweifelsfall einmal alles auf den Prüfstand stellen (auch durch ein Präsentationstraining). Sind Ihre Unterlagen wirklich professionell und auf dem neuesten technischen Stand? Ist Ihre gewohnte Herangehensweise an eine Präsentation wirklich effektiv oder könnten Sie damit wesentlich erfolgreicher sein? Haben sich im Laufe der Zeit kleine Fehler eingeschlichen oder sogar ein grober Schnitzer, der bisher unerkannt geblieben ist? Hält Ihr Publikum Sie für entspannt, oder merkt man Unsicherheiten? Welche Verhaltensmuster schränken Sie ein? Ein objektives Feedback von einem Präsentations-Experten kann Ihnen in kurzer Zeit Schwachpunkte und Verbesserungspotenzial aufzeigen. Also seien Sie mutig und nehmen Sie ein professionelles Präsentationstraining in Anspruch.

Haben Sie Interesse an einem solches Präsentationstraining? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Präsentationsexperte und -coach Matthias Garten PräsentationstrainingDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Den ganzen Raum für die bessere Moderation nutzen – Peter Köstel im Interview

Moderatoren-Koffer und Flipchart – das sind die altbewährten Handwerkzeuge eines Moderators. Doch reicht diese Form von Visualisierung wirklich aus, um komplexe Probleme innerhalb eines Seminars zu verdeutlichen? Lassen sich damit innovative Lösungen finden?

Peter Köstel ist da anderer Meinung. Der Inhaber von marketing-pur DIE STRATEGIEAGENTUR coacht und trainiert seit 2001 ganzheitliche Strategie-Konzepte. Nach seiner Ansicht stehen wir viel zu oft bei der Lösung von Problemen vor einer Wand. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch ganz direkt. Wenn es darum geht, im Team Herausforderungen zu meistern, wird ganz schnell der Flipchart ausgepackt, um visualisiert Strategien zu entwickeln. In einer „one-to-many“-Moderation sollen dann Lösungen gefunden werden. Nicht unbedingt optimal findet Peter Köstel. Er möchte mehr Dynamik und Transparenz in Problemlösungsprozesse einbringen und hat deswegen die 3D-Pinnwand entwickelt, die den ganzen Raum nutzt, statt nur einer einzigen Wand. Dem Experten geht es dabei um nachhaltige und praxisorientierte Erfolge! Damit die Strategie gelingt, setzt er auf bildhaft begreifbare Ergebnisse. Auf dem Presentation-Bootcamp 2015 leitet Köstel den Workshop „Die Premium Moderation – Methode im Raum“. Vorab hat er uns seine Vorgehensweise in einem Interview erläutert.


Hallo Herr Köstel. Ich kenne ein paar junge Lehrer, die sagen Folgendes: Der Frontalunterricht ist längst aus der Mode. Gilt das auch für Seminare und die Moderation von beispielsweise Meetings? 
Peter Köstel: Frontalunterricht ist bei reiner Wissensvermittlung aus meiner Sicht immer noch aktuell. Und alles, was sich bewährt hat, wird durch neue Methoden ja nicht schlechter. Eine Moderation soll ja die Kreativität der Teilnehmer fördern, um Aufgaben gemeinsam – möglichst im Konsens – zu lösen. Hier sind Frontaltechniken in der Tat zu überdenken.

Wo liegt das Problem bei einer Moderation, die auf dem Prinzip „one-to-many“ basiert? 
Peter Köstel: Monologe „one-to-many“ helfen niemanden in einem lösungsorientierten Moderations-Prozess. Die Kommunikationsbasis in der Präsenz-Moderation sollte im Gegensatz zu Online-Meetings haptische Elemente nutzen. Im Social-Media-Bereich wird „one-to-many“ gerne genutzt. Wenn z. B. ein Team in einen Raum Aufgaben wirksam lösen möchte, braucht es aber mehr als PowerPoint, Flipchart und Standard-Pinnwände, damit sich alle in den transparenten Lösungsprozess einbringen können.

Welche Methoden der Moderation bieten sich an, wenn man im beruflichen Kontext gemeinsam nach Lösungen für Probleme sucht? 
Peter Köstel: Der Moderationskoffer mit seinen runden und eckigen Moderationskarten ist zusammen mit den notwendigen Pinnwänden die bekannteste Technik. Zunehmend kommen auch statische Moderationskarten als Folienmaterial zum Einsatz, die ganz ohne Pinnwände und Nadeln auskommen. Das Fenster, die Wand oder die (Schrank-)Tür werden so zur „Pinnwand“. Doch auch bei dieser Technik stehen die AnwenderInnen vor einer Wand bzw. großen Fläche. Das nenne ich Frontal-Moderation. Also nicht zu verwechseln mit dem Frontalunterricht. Nur wie oft sind Menschen schon vor eine Wand gefahren? Stehen vor einer Mauer. Kommen einfach nicht vom Fleck oder fühlen sich unbeweglich. Sie kommen einfach nicht weiter bei Produktentwicklungen, Ideenmanagement, Teamverständnis oder öffnenden Gedanken. Deshalb habe ich die 3D-Pinnwand erfunden.

Wie kann man den Raum in seine Moderation gewinnbringend einbeziehen? 
Peter Köstel: Meine Überzeugung ist, dass die Lösung im Raum liegt. Wir Menschen sind „3D-Wesen“. Wenn Menschen sich bewegen und Standpunkte einfach in der 360-Grad-Perspektive erleben wollen, muss das Thema in den Mittelpunkt. Weg von umgebenden Flächen. Das geht mit Leinen oder Schnüren, die durch einen Raum gespannt werden. An die Schnur dürfen die TeilnehmerInnen speziell entwickelte Ketten-Moderationskarten hängen. Gerne biete ich die Fragestellung an: „Mit welchen Thema hängen Sie in der Luft?“. Bei dieser Kommunikation auf Augenhöhe werden die Ketten-Moderationskarten nicht nur thematisch hoch aufgehängt, sondern sie verdrehen sich zusätzlich. Wenn das Team um die hängende 3D-Konstruktion steht, kann nicht jedes Mitglied die Beschriftungen lesen. Das führt dazu, dass sich Personen „automatisch“ bewegen und die hängenden Moderationskarten immer wieder anfassen und zu sich drehen, um sie zu lesen.
Jetzt werden die Botschaften, egal für welchen Prozess, viel intensiver aufgenommen, bearbeitet und besprochen. Durch die Ösen an den Karten entstehen Ketten oder Brückensituationen und eine aktive Diskussion. Das hängende Ergebnis zeigt eine 3D-Konstruktion zum Begreifen – mit sofort sichtbaren Zusammenhängen für die Lösung von Aufgaben. Eine enorm effektive Variante, um Bewegung in Herausforderungen zu bringen.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Peter Köstel: Die Welt ist im Moment sehr stark in Bewegung. Seit der Bankenkrise haben wir wirtschaftlich viel erlebt. Computersimulationen zeigen uns gerne Zusammenhänge, warum etwas passiert ist. Ich möchte Menschen zeigen, dass wir Schnittstellen und Zusammenhänge vorab sichtbar und begreifbar in fast allen Situationen darstellen können. Ich möchte Lösungen wieder ins Zentrum des Handelns bringen, mit einer einzigen und universell einsetzbaren Ketten-Moderationskarte. Es wird oft gebeten, einmal anders zu denken. Ich biete ein Visualisierungstool an, dass diese Anforderung sofort (un-)bewusst in der Moderation unterstützt. Die begreifbare 3D-Pinnwand.



Selbstentwickelte TRAINING-TOOLS nutzt Peter Köstel nicht nur in der Strategieagentur, sondern verkauft diese auch über training-tools.de direkt an Unternehmen, Universitäten, Trainer, Berater etc.

Moderation via 3D-Pinnwand und Ketten-Moderationskarten

Foto: © Peter Köstel

So gewinnen und halten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer

Ob eine PowerPoint-Präsentation erfolgreich ist, hängt neben dem Inhalt vor allem auch von der Art des Präsentierens ab. Gelingt es mir mein Publikum zu fesseln? Wie gewinne und erhalte ich die Aufmerksamkeit meiner Zuschauer? Gibt es hilfreiche Tricks, die dabei nützlich sind? Wir wollen Ihnen jetzt eine Präsentationstechnik vorstellen, mit der Sie Ihr Publikum buchstäblich verzaubern können.

Fesselnd und mitreißend zu präsentieren ist keine Zauberei, sondern harte Arbeit und mit viel Übung verbunden. Oder ist es doch Zauberei? Gert Schilling ist Trainer für lebendige Moderations- und Präsentationsseminare. Zu seinen Spezialthemen schrieb er zahlreiche Leitfäden. Seit seiner Kindheit ist er fasziniert von Zaubertricks und setzt Zauberei heute auch im didaktischen Kontext seiner Vorträge und Seminare ein. Beim Presentation-Bootcamp am 26. November in Frankfurt leitet Schilling den Workshop: Zaubern für Speaker und Trainer – Didaktische Zauberkunst. Vorab haben wir ihn zu seiner speziellen Art des Präsentationstrainings interviewed.

Hallo Herr Schilling. Warum sollte ich als Speaker oder Trainer Zaubertricks draufhaben? 
Gert Schilling: Als Speaker oder Trainer geht es auch darum mit ungewöhnlichen Aktionen die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu wecken. Bei der Zauberei verschwinden, erscheinen und verändern sich die Dinge. Mit diesen Effekten können Sie Ihre Botschaften verstärken und mittels zauberhaften Metaphern Ihre Aussagen auf unterhaltsame Weise visualisieren.

Gewinnen und erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer mit didaktischer Zauberkunst

Foto: © Gert Schilling

Woher kommt Ihre Faszination für das Thema Zauberei? 
Gert Schilling: Wenn ich als kleiner Junge gefragt wurde: „Was möchtest du denn einmal werden?“, dann habe ich gesagt: Zauberer. Ich war schon damals fasziniert von der Möglichkeit, auf der Bühne zu stehen und Überraschendes vorzuführen.
Letztendlich bin ich dann nicht Zauberer geworden, sondern Trainer und Speaker. Das Thema Zaubern begleitet mich jedoch noch immer, nun in der von mir entwickelten Form der Didaktischen Zauberkunst. Gut zu präsentieren ist keine Zauberei – oder doch?

Wie sind Sie darauf gekommen, dass man Zauberei auch im didaktischen Kontext einsetzen kann? 
Gert Schilling: Es gibt ein Kunststück, das nennt sich das Box-Paradox, bei dem etwas scheinbar Unmögliches, etwas Paradoxes passiert. Bei einem Vortrag kann als rhetorisches Stilelement des Paradox eingesetzt werden, z.B.: „Weniger ist mehr“ oder „Brennholzverleih“. In einem Seminar habe ich einmal das Box-Paradox als Einstieg in das Thema rhetorische Stilmittel genutzt. Das ist so gut angekommen, dass ich daraus die Idee entwickelt habe, Inhalte mit zauberhaften visuellen Effekten zu verbinden.

Warum sind Unterhaltung und Visualisierung so wichtig, wenn man Inhalte vermitteln möchte? 
Gert Schilling: Das menschliche Gehirn „freut“ sich in der Regel, wenn etwas Unerwartetes oder Verblüffendes passiert und „öffnet“ sich zur Informationsaufnahme. Mit diesem Trick kann ich den einen oder anderen Inhalt an der „kritischen“ Amygdala vorbeischmuggeln. Mit Zauberei rette ich zwar kein Seminar oder Vortrag, da sollte man doch auch Inhalte dabei haben. Ein passender Effekt im richtigen Moment kann jedoch die Aufmerksamkeit lenken und die Botschaft verstärken.
Und auch hier gilt: Diese Präsentationstechnik sparsam einsetzen. Ein bis maximal zwei Kunststücke pro Vortrag oder Seminartag. Gerne im Wechsel mit anderen ungewöhnlichen Aufmerksamkeitsweckern wie Storytelling, besonderen Bildern oder einer guten Portion Humor.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Gert Schilling: Den Teilnehmenden des Presentation Bootcamp 2015, die meinen Workshop besuchen, werde ich die Zauberkunststücke nicht nur zeigen, sondern sie werden diese auch lernen. Und wir schauen gemeinsam, wie die Tricks in ihre Speaker- oder Seminartätigkeit integriert werden können. Die Teilnehmenden bekommen also eine Handvoll Zauberkunststücke mit auf den Weg in die eigene Praxis.

Live erleben können Sie Gert Schilling auf dem Presentation-Rocket Day Ende November. Melden Sie sich jetzt noch an.

Der kleine, aber feine Unterschied zwischen Präsentations- und PowerPoint-Agenturen

Präsentationsagenturen sind in der Regel deutlich breiter aufgestellt als PowerPoint-Agenturen.

Präsentationsagenturen unterstützen den Präsentations-Erfolg ihrer Kunden schon vor der eigentlichen PowerPoint-Präsentation. Es beginnt mit der Konzeption des Inhalts, Aufbau der Dramaturgie, Erarbeitung der Inszenierung usw., und endet meistens mit der Möglichkeit den Vortrag professionell und authentisch einzustudieren, etwa mit einem Präsentationstraining oder einem Präsentationscoaching. Im Präsentationstraining oder -coaching werden Themen wie Auftritt, Bühne, Rhetorik, Stimme, Körpersprache, Mimik, Sprache etc. trainiert, um damit die maximale Wirkung beim Publikum zu erzielen. Das ist zum Beispiel wichtig bei Vertriebs-, Marketing-, Unternehmens- und PR-Präsentationen. Es geht also darum, die maximale Wirkung zu erzeugen, um Produkte, Dienstleistungen, Strategien und Ideen dem Publikum zu „verkaufen“.

PowerPoint-Agenturen konzentrieren sich meist nur auf den visuellen Teil und sind auf PowerPoint fixiert. Die PowerPoint-Erstellung ist auch Teil einer Präsentationsagentur. Präsentationsagenturen haben meist eigene Abteilungen, die sich nur mit PowerPoint beschäftigen. Gewissermaßen ist die PowerPoint-Agentur häufig eine Abteilung in der Präsentationsagentur.

Da die Präsentationsagentur breiter als die PowerPoint-Agentur aufgestellt ist, ergeben sich unterschiedliche Einsatzgebiete, was die folgende Tabelle zeigt:

Beitrag_Unterschied zwischen Präsentations- oder PowerPoint-Agenturen

Wenn ich als Auftraggeber nur die mechanische Umsetzung mit PowerPoint suche, reicht eine PowerPoint-Agentur vollkommen aus. Man gibt die Inhalte vor und lässt die PowerPoint-Agentur die Folien aufhübschen. Die Präsentationsagentur verfolgt den Ansatz, das Ergebnis oder Ziel im Blick zu behalten, und beschränkt oder begrenzt sich nicht auf PowerPoint und seine Möglichkeiten.

Wir bei smavicon verfolgen den Ansatz, über innovative Präsentationsansätze das Ergebnis sichtbar zu verbessern und das gesteckte Ziel der Präsentation deutlich zu erreichen. Als Ziele können dabei zum Beispiel mehr Imagewirkung, mehr Umsatz, mehr Absatz, mehr Aufträge, mehr Behaltensleistung oder auch mehr Begeisterung definiert werden.
Häufig werden Folien mit einem schönen Styling versehen, aber gar nicht auf ihre Wirkung hin abgeprüft. Wir sind sogar so weit gegangen, eine Studie aufzusetzen, um die Folienwirkung mit Gehirnscans zu messen und wissenschaftlich zu belegen.

Ich denke, der Unterschied zwischen PowerPoint-Agentur und Präsentationsagentur ist deutlich geworden. Jeder sollte für sich überlegen, welchen Anspruch er hat und was er umgesetzt haben möchte. Die Entscheidung für die eine oder andere Agentur ist von einer Reihe von Faktoren abhängig. Dazu mehr hier.

MG_portrait_swDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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Wie bekomme ich mein Lampenfieber in den Griff?

Übung macht den Meister. Das gilt auch für das professionelle Präsentieren. In unserem Presentation-Bootcamp, das wir bereits zum zweiten Mal durchführen, geben wir professionelle Unterstützung bei der Optimierung der eigenen Performance.

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Zu den Profis, die uns beim Presentation-Bootcamp unterstützen, gehört Michael Rossié. Er arbeitet seit 25 Jahren als Sprechtrainer und Coach im Auftrag namhafter Radio- und Fernsehsender sowie in allen Bereichen der Wirtschaft. Außerdem ist er ein vielbeschäftigter Redner und Keynote-Speaker zu den Themen Kommunikation, Präsentation und Medientraining. Wir haben mit ihm ein Interview zu einem Thema geführt, das allen Menschen bekannt ist, die auf der Bühne stehen: dem Lampenfieber und wie man damit umgeht.

Warum bricht vielen vor lauter Lampenfieber der Schweiß aus, wenn sie vor Publikum sprechen müssen? 

Michael Rossié: Die einzige Situation, in der ein einzelnes Lebewesen einer Gruppe von anderen Lebewesen gegenüber steht und von dieser Gruppe interessiert betrachtet wird, ist wenn die Gruppe das Lebewesen fressen will. Und das ist in uns allen tief verankert. Wir wollen am Leben bleiben.

Was unterscheidet die Situation, vor vielen zu sprechen von einer Situation, in der wir uns mit nur einer oder wenigen (bekannten) Personen unterhalten? 

Michael Rossié: Die Unterschiede in Bezug auf die Gruppengröße spielen sich nur im Kopf ab. Manche Menschen sagen mir, dass sie ab 20 Menschen nervös werden, manche ab 100 Menschen. Die Anzahl ist völlig willkürlich. Angst ist etwas sehr Subjektives und nur schwer zu kontrollieren. Solange mein Ton genügend verstärkt wird und ich von überall zu sehen bin, ist die Größe der Gruppe oder des Raumes für das Lampenfieber eigentlich nicht entscheidend. Wenn ich aber vor so einer großen Gruppe noch nie gesprochen habe, kann die Tatsache, dass ich keinerlei Vergleich habe, meine Spannung deutlich erhöhen. Alles, was wir nicht kennen, macht uns Angst, auch wenn die Unterschiede theoretisch minimal sind.

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Sie sagen, man muss auch vor vielen Menschen authentisch bleiben und sollte sich nicht verstellen. Warum fällt uns das oft so schwer? 

Michael Rossié: Wir denken, dass Schauspielerei einfach ist. Wenn sie einfach wäre, ist es doch sehr verführerisch, so zu tun, als sei man sicher und souverän. Wenn das wirklich klappen würde, dann könnte ich mit wenigen Tricks total selbstsicher wirken. Erst wenn ich gemerkt habe, wie schwer es ist, sich glaubhaft zu verstellen, suche ich nach einem anderen Weg. Außerdem wurde uns in der Schule immer erzählt, dass wir nur ja nichts falsch machen dürfen. Schwäche ist was für Verlierer, wir müssen immer perfekt sein. Und wenn wir uns zeigen, wie wir sind, sind wir Menschen mit jeder Menge Fehlern. Und es gehört ganz viel Mut dazu, die auch zu zeigen. Eine ganze Coaching-Industrie lebt von dem Angebot, uns von unseren Fehlern und Schwächen zu befreien.

Welche Tipps haben Sie gegen Lampenfieber?

Michael Rossié: Wenn Sie auf die Bühne vor die Gruppe gehen, werden Sie immer Lampenfieber haben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass einem der Vorname der eigenen Mutter nicht mehr einfällt.
Lampenfieber ist etwas Natürliches. Und niemand nimmt Ihnen übel, wenn Sie nervös sind.  Die Nervosität verschwindet nach kurzer Zeit. Aber sie wird da sein. Rechnen Sie damit. Dann bleibt Ihnen viel Gezänk mit sich selbst erspart.
Stellen Sie sich vor, Sie beginnen Ihre Rede mit „Meine Damen und Herren zunächst möchte ich mich für meine Nase entschuldigen“ oder „Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich heute nervös bin“.  So etwas sagt niemand, weil sich keiner für etwas entschuldigt, für das er nichts kann. Machen Sie das Lampenfieber zu einer ihrer Stärken. Vergeuden Sie vorher keine unnötigen Energien mit irgendeinem überflüssigen Perfektionismus. Ob Sie Angst wegen eines Pickels haben oder ständig überlegen, was Ihr Lebenspartner wohl zu Ihrer Bluse sagt – all das lenkt ab. Und Sie sind nicht mehr zu hundert Prozent konzentriert. Es wird nie perfekt. Sie machen das jetzt vielleicht in der zweitbesten Version die möglich ist. Lampenfieber hat auch eine Menge Vorteile. Erstens werden Sie deutlich besser vorbereitet sein, wenn Sie ahnen, dass Sie sehr nervös sind. Und das kommt allen zugute.
Zweitens wirkt der große Redner ganz persönlich und menschlich, wenn er ein bisschen nervös ist. Und der dritte Grund ist der Wichtigste: Sie sind doch nur nervös, weil genau diese Zuschauer da sitzen. Deswegen haben Sie möglicherweise ein paar Nächte nicht geschlafen. Ist das nicht eine tolle Botschaft an Ihr Publikum: Ich bin so nervös, weil SIE hier sitzen. Lampenfieber ist im Grunde etwas ganz Wunderbares.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 

Michael Rossié: Das Besondere am Presentation-Bootcamp ist, dass wir noch nicht wissen, wem wir was mit auf den Weg geben. Live-Coaching heißt, sich auch ein bisschen tragen zu lassen von der Situation. Jemand macht etwas, und jetzt entdeckt eine Gruppe von Trainern oder Coaches Dinge, die man besser machen könnte, und an denen arbeitet man. Das macht die Sache so spannend. Auch ich weiß noch nicht so genau, was auf mich zukommt. Und für den Teilnehmer, den wir coachen, heißt das, dass die Tipps für ihn absolut maßgeschneidert sind. Und das Publikum kann live erleben, wie sich jemand verbessert. Nachmachen erlaubt.

Michael Rossié_Presentation-BootcampMichael Rossié_Lampenfieber _WorkshopMichael Rossié_Presentation-Bootcamp

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Die Anfrage der Zukunft Training

Das Fachmagazin Zukunft Training berichtet regelmäßig über interessante Lösungen und Dienstleistungen von den besten Trainern, Speakern und Coaches im deutschsprachigen Raum.

Für die aktuelle 35. Ausgabe der Zukunft Training war ich gebeten worden, einen Beitrag zum Schwerpunktthema  „innovative Präsentationen“ zu schreiben. Darüber hinaus wurde ich zu den aktuellen Trends im Bereich Präsentieren ausführlich interviewed.

Die Einladung der Redaktion von Zukunft Training habe ich gerne angenommen, um den Lesern der Zukunft Training die Arbeitsweise von smavicon und die Besonderheiten einer gelungenen Präsentation zu erläutern.  Obwohl ich relativ viel Raum im Heft für mein Thema erhalten hatte, musste ich mich doch auf einige wichtige Punkte beschränken, um den Rahmen nicht zu sprengen.

Bedenken Sie die 5 As!

Mein Artikel im Magazin Zukunft Training beginnt mit der Frage, wie eine gute Präsentation gestaltet sein sollte. Hatte ich Ihnen schon von den 5 As erzählt? Diese As stehen für angenehm-anders-als alle anderen.  Das wäre auch schon mein erster Tipp für das erfolgreiche Präsentieren. Ein Redner sollte sich immer von der Masse der Konkurrenz abheben. Die langweiligste PowerPoint-Präsentation gewinnt ungemein an Format, wenn die Folien professionell und charmant vorgestellt werden.  Ein Referent, der mit einem ungewöhnlich packenden und humorvollen Auftritt  sein Publikum positiv beeindruckt, wird auch die Inhalte seines Vortrages  „verkaufen“ können.

Doch genauso, wie man einen etwas faden Foliensatz durch eine freie und geistreiche Rede aufwerten kann, ist es natürlich auch möglich, durch eine innovative Gestaltung der Präsentation sein Publikum zu überzeugen. Gerade wenn ein neues Produkt, ein Change oder vielleicht eine neue Strategie vorgestellt werden soll, kann die Überlegenheit einer neuen Idee durch den Einsatz moderner Präsentationstechniken noch weiter verdeutlicht werden. Eine edle Verpackung (Präsentationstechnik) wertet den Inhalt (Information) zusätzlich auf.  Umgekehrt wird die genialste Innovation unterbewusst Skepsis beim Auditorium hervorrufen, wenn sie auf langweiligen und altmodisch gestalteten Folien präsentiert wird.

Ein entscheidender Punkt für die richtige Art der Präsentation ist das Wissen um den Typus des Zuhörers. Bei unserer Presentation-Booster-Methode analysieren wir die unterschiedlichen Zielgruppen-Typen, um den richtigen Präsentations-Mix aus Information, Emotion, Visualisierung und Inszenierung optimal abzustimmen.  Es gibt zum Beispiel Menschen, die besonders stark auf Emotionen reagieren. Andere sind durch harte Fakten besser zu überzeugen. Die richtige Mischung macht den Unterschied zwischen einem einfachen Folienvortrag und einer überzeugenden Präsentation. In jedem Fall sollten Sie nach Möglichkeit alle Sinne Ihres Publikums mit Ihrem Vortrag stimulieren.

Seien Sie kreativ als auch innovativ!

Seien Sie kreativ, überraschen Sie Ihre Zuschauer mit Präsentationsweisen, die aus dem Rahmen fallen! Wenn in Ihrer Branche zum Beispiel gerne mit viel Farbe bei Präsentationen gearbeitet wird,  versuchen Sie es vielleicht einmal mit einer minimalistischen Gestaltung. Wenn PowerPoint bisher das Maß aller Dinge war, wählen Sie vielleicht ein anderes Präsentationssystem aus. Möglicherweise wären auch Filmsequenzen ein neues Medium für Ihre Präsentation. Wir benutzen zum Beispiel gerne kleine Video-Clips, sogenannte Moods, um gezielt Emotionen beim Publikum zu erwecken. Welche Stimmung wollen Sie beim Publikum erzeugen?  Ihrer Fantasie und den modernen Präsentationstechniken sind kaum Grenzen gesetzt.

Ein letztes Beispiel soll verdeutlichen, dass Sie Ihre Präsentationen mittlerweile auch interaktiv gestalten können, sofern Ihre Zuschauer über ein Smartphone oder Tablet verfügen. Die von uns entwickelte „Augmented Impact Presentations“  bietet dem Publikum eine Möglichkeit auf Wunsch zusätzliche Informationen während der Präsentation abzurufen. An bestimmten Stellen des Vortrages werden die Zuschauer darauf hingewiesen, dass sie an dieser Stelle weiterführende Informationen abrufen können. Werden nun die mobilen Endgeräte auf eine bestimmte Stelle der Leinwand gerichtet, können über eine spezielle „Augmented App“ Zusatzinformationen heruntergeladen werden. Wer eine Affinität zu Zahlen hat, kann zusätzliche Statistiken abrufen. Für den emotionalen Typ steht vielleicht ein Videoclip zur Verfügung. Auf diese Weise kann die Präsentation für verschiedene Bedürfnisse zusätzliches Material anbieten, ohne dass der eigentliche Vortrag mit Content überfrachtet wird.

Die Redaktion von Zukunft Training hat mich im Interview gefragt, wie sich dieses innovative Präsentieren trainieren lässt. Bei smavicon nutzen wir das Crowd Based Presentation Coaching, um die Fähigkeiten unserer Teilnehmer in kurzer Zeit erheblich zu verbessern. Bei unseren Presentation-Bootcamps haben Referenten die Möglichkeit, vor Publikum ihre Techniken anzuwenden und durch das Feedback der Zuhörer und der Trainer ihre Leistung schnell zu optimieren. Nach wenigen Durchgängen lassen sich auf diese Weise gewaltige Sprünge bei der eigenen Performance erzielen.

Hier können Sie die 35. Ausgabe der Zukunft Training bestellen.    Zukunft Training_Matthias Garten

Präsentationsexperte und -coach Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Keynote-Effekte in PowerPoint nutzen

Das Programm Keynote von Apple, was nur auf den Geräten MAC, iPhone oder iPad lauffähig ist, bietet gesamt gesehen weniger Funktionen als das allseits bekannte Programm PowerPoint – dafür verfügt es jedoch über einige schicke Effekte. So zum Beispiel Rauch oder einen Feuerschweif, wenn sich eine neue Zeile aufbaut oder wenn ein Element von oben in die Folien fällt, wird nochmal Staub aufgewirbelt.

Auch in Sachen Folienübergängen kann das Präsentationsprogramm Keynote punkten: schicke Cubes, Moves, Slides u. v. a. m.

Leider lassen sich die Effekte nur bedingt im PowerPoint wiedergeben. Daher ist auch hier wieder Handarbeit angesagt und so lassen sich die Effekte mit etwas Geduld nachbauen. Nehmen wir das Beispiel Rauch. In diesem Fall kann man im Internet nach entsprechenden Videos suchen. Wenn man zum Beispiel bei YouTube das passende Videomaterial gefunden hat, kann die Sequenz über die Videofunktion in PowerPoint eingebunden werden. Dabei ist es wichtig, bei den Animationen darauf zu achten, dass der Rauch und das Element synchron laufen.

Tipp: Dazu eignet sich der Animationsstart: Sie erreichen den gewünschten Effekt, indem Sie im Feld “Start” den Eintrag “Mit Vorherigen” auswählen.

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PowerPoint, Keynote oder Prezi? (Teil 1) – Wie Sie Prezi-Effekte für Ihre Präsentation nutzen, selbst wenn Sie gar kein Prezi haben

Präsentationsexperte und -coach Matthias Garten, KeynoteDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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Wie Sie Prezi-Effekte für Ihre Präsentation nutzen, selbst wenn Sie gar kein Prezi haben

Es gibt an die 50 verschiedene Präsentationsprogramme am Markt, um Präsentationen zu erstellen. Die wenigsten Anwender stellen sich die Frage, welches Tool man für seine Präsentationen einsetzen kann, denn meistens ist das vom Unternehmen vorgegeben.

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Dennoch ist ein Blick in andere Präsentationsprogramme interessant, um so auf neue Ideen zu kommen. In der Agentur sind wir flexibel und haben die Programme teilweise installiert, so dass wir genau sehen, wo Verbesserungen gegenüber PowerPoint zu finden sind. Die Ideen daraus übertragen wir häufig in PowerPoint. Hierzu einige Beispiele:

Präsentationsprogramm Prezi

Prezi oder die Alternative Focusky sind zooming-basiertes Präsentationsprogramme. In Zooming-Presentations können Elemente durch Schiebe- und Zoomeffekte herangeholt oder auch aus der Vogelperspektive betrachtet werden. Diese zusätzlichen Möglichkeiten sind imposant, denn man hat eine Makrosicht („Big Picture“) also das große Bild, etwa die Weltkarte und viel Mikroansichten, die beliebig klein werden können. Stellen Sie sich einfach Google Earth vor. Sie erzählen von Ihrem Unternehmen, was weltweit vertreten ist. Auf der Weltkugel erscheinen überall Städtenamen. Nun klicken Sie und zoomen sich an Deutschland heran. Sie blenden eine Zusatzinformation ein, etwa 5 Standorte, 2000 Mitarbeiter usw. Dann zoomen Sie weiter und Sie zeigen Ihre Deutschlandzentrale. Dort das Gebäude. Dann zoomen Sie in ein Gebäude, zeigen die Marketingabteilung, zeigen den Schreibtisch und ein neues Produkt auf dem Schreibtisch. So in etwa funktionieren Zooming-Presentation à la Prezi oder Focusky.

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Die Gestaltungsmöglichkeiten sind bemerkenswert – der Aufwand dafür  allerdings größer als bei den sogenannten folienbasierten Programmen wie PowerPoint, Keynote und Co. Ein weiterer Nachteil: Prezi und Co. arbeiten im Browser oder mit der Cloud, somit sind Unternehmensdaten nicht sicher.

Was kann man nun als Idee daraus mitnehmen?

Der Zooming-Effekt ist wirklich beeindruckend und wertet jede Präsentation auf. Er lässt sich mit Standard PowerPoint mit Hilfe des Animationseffektes Vergrößern/Verkleinern nachbilden. Wir nutzen zusätzlich ein eigenes Makro, was uns die Arbeit erleichtert und zu schnelleren Ergebnissen führt. Als Anwender braucht man somit kein Prezi mehr, sieht aber den tollen Effekt.

 

Präsentationsexperte und -coach Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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Achten Sie auf klare Kernbotschaften

In Ihrer Präsentation sollten Sie klare Ziele und wichtigsten Botschaften (Kernbotschaften) vermitteln. Zuhörer wollen verstehen, warum sie Ihnen Aufmerksamkeit schenken sollen und welchen Vorteil sie daraus gewinnen können.

Die Kernbotschaften müssen sich wie ein roter Faden durch den Vortrag ziehen, um zu gewährleisten, dass sie wirklich verstanden werden. Bei der Formulierung der Kernbotschaften sollte daher eine leicht verständliche Sprache verwendet werden. Sie sollten eingängig, originell und leicht zu behalten sein und die Eigenschaften eines guten Werbeslogans besitzen. Im Idealfall entsteht beim Zuhörer sogar ein inneres Bild verbunden mit einer Emotion, die beide als starke Gedächtnis-Anker wirken.

Ein paar Beispiele dazu:

1. Wenn Sie die Vorzüge eines neuen Nassrasierers präsentieren wollen, wäre die Formulierung „Unser neuer Rasierer ist so entworfen worden, dass er stets gute Rasierergebnisse liefert“, nicht geeignet, um Ihr Publikum tatsächlich zu interessieren. Wenn Sie stattdessen wie die Firma Wilkinson behaupten, er ist „so scharf, dass er hinter Gitter muss“, entsteht sofort ein einprägsames Bild bei Ihren Zuhörern, und jeder weiß, was Sie damit sagen wollen.

2. Ein amerikanischer Flugzeugkonzern hat in den achtziger Jahren sehr erfolgreich eine verbesserte Flugabwehrrakete im internationalen Markt eingeführt. Die Konzernleitung vermied bei der Vermarktung technische Details und setzte komplett auf Emotionen. Mit dem martialischen Slogan „weil es im Luftkampf keinen zweiten Sieger gibt“ wurde die Rakete ein Verkaufsschlager, denn wenn es um Leben und Tod geht, setzt man besser auf eine Sieger-Technologie.

3. Noch einprägsamer sind Botschaften, in denen ein Slogan mit einem Bild oder Symbol verbunden wird. Ihr Publikum hat dadurch eine Kernaussage bildhaft vor Augen. Volkswagen hat diese Technik zum Beispiel in genialer Weise verwendet und das Bild eines VW Käfers mit dem berühmten Spruch „und läuft und läuft und läuft“ verbunden. Damit wurde ein Image geschaffen, das über Jahrzehnte die Wahrnehmung der Autokäufer geprägt hat.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die klare Formulierung des praktischen Nutzens für Ihr Publikum. Was ist für den Zuhörer drin, wenn er Ihren Ausführungen folgt? Welchen Nutzen bieten Sie in Ihrer Präsentation an? Vermeiden Sie dabei vage Formulierungen wie „man könnte“ oder „vermutlich“! Damit relativieren Sie Ihre Aussagen und schwächen sie bis zur Wirkungslosigkeit ab.

Eindeutige Kernbotschaften über die zu erwartenden Vorteile sprechen die Zuhörer direkt an und erzeugen automatisch Interesse. Sie sollten deshalb völlig klar formuliert sein. Beispiele:

–  „Mit dieser Methode verdreifachen Sie Ihren Gewinn“

– „Mit unserem Tool brauchen Sie nur noch die Hälfte der Zeit“

– „Das bedeutet für Sie eine Kostenersparnis von 30 %“

– „Damit überzeugen Sie jeden Kunden“

Beachten Sie die richtige Platzierung der Kernbotschaften in Ihrer Präsentation. Wenn Sie eine halbe Stunde referieren und erst in der letzten Minute „die Katze aus dem Sack“ lassen, warum Ihr Vortag so wichtig ist, wird die Wirkung sehr wahrscheinlich verpuffen. Ihre Zuhörer sind dann in Gedanken vielleicht schon beim nächsten Vortrag oder auf dem Nachhauseweg. Geben Sie deshalb zu Beginn Ihres Vortrages schon einen Ausblick darauf, was Ihr Publikum erwartet. Erwecken Sie die Neugierde auf den Abend mit Ihnen, indem Sie Ihre Kernbotschaften gleich zu Beginn kurz anreißen und versprechen, deren Richtigkeit Schritt für Schritt zu erläutern. Achten Sie bei den zentralen Aussagen auf den roten Faden und sorgen Sie dafür, dass mit Ihren Kernbotschaften immer wieder kleine Höhepunkte innerhalb Ihrer Präsentation für das Publikum geschaffen werden.

MG_portrait_sw150pxbreitDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentationsagentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Herausforderung Nr.2: Den fehlenden Blickkontakt kompensieren

Neben der Herausforderung, Ablenkungen zu reduzieren, muss der Referent auch den fehlenden Blickkontakt zwischen ihm und Teilnehmer kompensieren. Das sollte man nicht unterschätzen. Denn bei einer Präsenz-Präsentation ist der Blickkontakt als eine körperliche Reaktion ein äußerst wichtiger visueller Informationskanal für den Referenten, hingegen bei einem Online-Seminar fehlt dieser vollkommen. Im Falle eines Webinars, einer Online-Konferenz oder einem ‑Workshop muss der Referent diesen fehlenden Blickkontakt so gut wie möglich kompensieren. Dazu braucht er Informationen von den Teilnehmern der Online-Veranstaltung. Das schafft er nur dadurch, dass er Interaktionen in seine Online-Präsentation einbaut und die Teilnehmer dazu bewegt, mit ihm zu interagieren. Hier gibt es verschiedenen Möglichkeiten:

Grafik für Blogartikel_Blickkontakt kompensieren von Matthias Garten

Sofern man schon Erfahrungen mit der Präsentation hat, kann man auch auf Erfahrungswissen zurückgreifen und weiß, welche Reaktion bei den meisten Zuschauern auftritt.

Warum Sie in jedem Fall Technikfallen vermeiden sollten und wie Sie sich am besten vorbereiten, erfahren Sie im 4.Teil.

Teil I: Online-Präsentationen: Stellen Sie sich neuen Herausforderungen!
Teil II: Herausforderung Nr.1: Reduzierung der Ablenkungen

Bild von Präsentationscoach und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentationsagentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.