Die Anfrage der Zukunft Training

Das Fachmagazin Zukunft Training berichtet regelmäßig über interessante Lösungen und Dienstleistungen von den besten Trainern, Speakern und Coaches im deutschsprachigen Raum.

Für die aktuelle 35. Ausgabe der Zukunft Training war ich gebeten worden, einen Beitrag zum Schwerpunktthema  „innovative Präsentationen“ zu schreiben. Darüber hinaus wurde ich zu den aktuellen Trends im Bereich Präsentieren ausführlich interviewed.

Die Einladung der Redaktion von Zukunft Training habe ich gerne angenommen, um den Lesern der Zukunft Training die Arbeitsweise von smavicon und die Besonderheiten einer gelungenen Präsentation zu erläutern.  Obwohl ich relativ viel Raum im Heft für mein Thema erhalten hatte, musste ich mich doch auf einige wichtige Punkte beschränken, um den Rahmen nicht zu sprengen.

Bedenken Sie die 5 As!

Mein Artikel im Magazin Zukunft Training beginnt mit der Frage, wie eine gute Präsentation gestaltet sein sollte. Hatte ich Ihnen schon von den 5 As erzählt? Diese As stehen für angenehm-anders-als alle anderen.  Das wäre auch schon mein erster Tipp für das erfolgreiche Präsentieren. Ein Redner sollte sich immer von der Masse der Konkurrenz abheben. Die langweiligste PowerPoint-Präsentation gewinnt ungemein an Format, wenn die Folien professionell und charmant vorgestellt werden.  Ein Referent, der mit einem ungewöhnlich packenden und humorvollen Auftritt  sein Publikum positiv beeindruckt, wird auch die Inhalte seines Vortrages  „verkaufen“ können.

Doch genauso, wie man einen etwas faden Foliensatz durch eine freie und geistreiche Rede aufwerten kann, ist es natürlich auch möglich, durch eine innovative Gestaltung der Präsentation sein Publikum zu überzeugen. Gerade wenn ein neues Produkt, ein Change oder vielleicht eine neue Strategie vorgestellt werden soll, kann die Überlegenheit einer neuen Idee durch den Einsatz moderner Präsentationstechniken noch weiter verdeutlicht werden. Eine edle Verpackung (Präsentationstechnik) wertet den Inhalt (Information) zusätzlich auf.  Umgekehrt wird die genialste Innovation unterbewusst Skepsis beim Auditorium hervorrufen, wenn sie auf langweiligen und altmodisch gestalteten Folien präsentiert wird.

Ein entscheidender Punkt für die richtige Art der Präsentation ist das Wissen um den Typus des Zuhörers. Bei unserer Presentation-Booster-Methode analysieren wir die unterschiedlichen Zielgruppen-Typen, um den richtigen Präsentations-Mix aus Information, Emotion, Visualisierung und Inszenierung optimal abzustimmen.  Es gibt zum Beispiel Menschen, die besonders stark auf Emotionen reagieren. Andere sind durch harte Fakten besser zu überzeugen. Die richtige Mischung macht den Unterschied zwischen einem einfachen Folienvortrag und einer überzeugenden Präsentation. In jedem Fall sollten Sie nach Möglichkeit alle Sinne Ihres Publikums mit Ihrem Vortrag stimulieren.

Seien Sie kreativ als auch innovativ!

Seien Sie kreativ, überraschen Sie Ihre Zuschauer mit Präsentationsweisen, die aus dem Rahmen fallen! Wenn in Ihrer Branche zum Beispiel gerne mit viel Farbe bei Präsentationen gearbeitet wird,  versuchen Sie es vielleicht einmal mit einer minimalistischen Gestaltung. Wenn PowerPoint bisher das Maß aller Dinge war, wählen Sie vielleicht ein anderes Präsentationssystem aus. Möglicherweise wären auch Filmsequenzen ein neues Medium für Ihre Präsentation. Wir benutzen zum Beispiel gerne kleine Video-Clips, sogenannte Moods, um gezielt Emotionen beim Publikum zu erwecken. Welche Stimmung wollen Sie beim Publikum erzeugen?  Ihrer Fantasie und den modernen Präsentationstechniken sind kaum Grenzen gesetzt.

Ein letztes Beispiel soll verdeutlichen, dass Sie Ihre Präsentationen mittlerweile auch interaktiv gestalten können, sofern Ihre Zuschauer über ein Smartphone oder Tablet verfügen. Die von uns entwickelte „Augmented Impact Presentations“  bietet dem Publikum eine Möglichkeit auf Wunsch zusätzliche Informationen während der Präsentation abzurufen. An bestimmten Stellen des Vortrages werden die Zuschauer darauf hingewiesen, dass sie an dieser Stelle weiterführende Informationen abrufen können. Werden nun die mobilen Endgeräte auf eine bestimmte Stelle der Leinwand gerichtet, können über eine spezielle „Augmented App“ Zusatzinformationen heruntergeladen werden. Wer eine Affinität zu Zahlen hat, kann zusätzliche Statistiken abrufen. Für den emotionalen Typ steht vielleicht ein Videoclip zur Verfügung. Auf diese Weise kann die Präsentation für verschiedene Bedürfnisse zusätzliches Material anbieten, ohne dass der eigentliche Vortrag mit Content überfrachtet wird.

Die Redaktion von Zukunft Training hat mich im Interview gefragt, wie sich dieses innovative Präsentieren trainieren lässt. Bei smavicon nutzen wir das Crowd Based Presentation Coaching, um die Fähigkeiten unserer Teilnehmer in kurzer Zeit erheblich zu verbessern. Bei unseren Presentation-Bootcamps haben Referenten die Möglichkeit, vor Publikum ihre Techniken anzuwenden und durch das Feedback der Zuhörer und der Trainer ihre Leistung schnell zu optimieren. Nach wenigen Durchgängen lassen sich auf diese Weise gewaltige Sprünge bei der eigenen Performance erzielen.

Hier können Sie die 35. Ausgabe der Zukunft Training bestellen.    Zukunft Training_Matthias Garten

Präsentationsexperte und -coach Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wie Sie genaue Ziele formulieren

Am Anfang jeder Planung sollten der Punkt stehen, konkrete Ziele zu formulieren. Nur wenn Sie selbst genau wissen, was Sie mit Ihrer Präsentation erreichen wollen, können Sie für Ihr Publikum die entsprechenden Botschaften genau und verständlich formulieren.

Eine Präsentation ist letztlich der Versuch, durch die bewusste Strukturierung und Aufbereitung von Informationen die Wirkung der eigenen Botschaften zu erhöhen, um damit bestimmte Ziele zu erreichen. Die einzelnen Informationen ergeben sich aus der Auswahl des Publikums und Ihren eigenen Motiven. Sie möchten bei einer bestimmten Zielgruppe bestimmte Ergebnisse erzielen. Neben den Inhalten der Präsentation geht es immer auch um den Referenten selbst, der mit seinem Auftritt das Ziel verfolgt, bei den Zuhörern Vertrauen, Kompetenzzuweisung und Sympathie aufzubauen. Eine weitere Basis bilden die Ziele „informieren“ und/oder „überzeugen“. Nur wenn Sie selber wissen, was Sie eigentlich bezwecken, können Sie den Ablauf Ihrer Präsentation vernünftig vorbereiten. Je genauer Sie definieren, was Ihre Zuhörer nach Ende Ihres Vortrages denken, wissen oder tun sollen, desto präziser können Sie entsprechende Informationen einbauen. Auf dem Weg vom Sender zum Empfänger soll dabei möglichst wenig verlorengehen. Welche Überzeugungen oder welches Gefühl wollen Sie vermitteln? Wenn Sie möchten, dass Ihre Zuhörer nach Ende des Vortages etwas Bestimmtes tun, müssen Sie genau überlegen, wie Sie das erreichen wollen. Wenn Klarheit über das gewünschte Ergebnis besteht, können Daten und Fakten zusammengetragen werden, die zur Zielerreichung nützlich sind. Vergessen Sie nicht, dass die Erzeugung von Emotionen ein wichtiges Element einer überzeugenden Präsentation ist.

Wenn Sie zum Beispiel mit Ihrer Präsentation ein Produkt verkaufen wollen, reicht die Zieldefinition  „Ich will, dass alle von meinem Produkt begeistert sind“ nicht aus. Arbeiten Sie im Vorfeld genau heraus, welchen Verkaufserfolg Sie durch welche Informationen erzielen wollen.

Wichtige Fragen im Vorfeld Ihrer Planung:

– Was will ich mit meiner Präsentation erreichen?

– Welches zusätzliche Wissen sollen meine Zuhörer am Ende der Präsentation haben?

– Was soll mein Publikum nach der Präsentation idealerweise tun?

– Was soll sich an der Sichtweise meiner Zuhörer durch meine Präsentation konkret verändern?

– Welche Emotionen möchte ich gerne bei meinem Publikum hervorrufen?

Aus den gesammelten Informationen müssen alle Daten nach Wichtigkeit für die Zielerreichung geordnet werden:

– Abstimmen der Präsentation auf die Zielgruppe (z.B. nach der Presentation-Booster-Methode mit Hilfe des Motivcharts)

– Kernaussagen, auf die unerlässlich sind

– Wichtige Aussagen, die das Thema zusätzlich unterstreichen

– Interessante Aussagen, die dem Thema weitere Aspekte hinzufügen

– Hintergrundmaterial, das die eigenen Aussagen weiter absichert

– Beispiele, Zitate, Gags und Praxisbeispiele, die das Thema weiter veranschaulichen.

Informations- und Überzeugungspräsentationen

Die Fachliteratur (vgl. auch Buch „Best Business Presentations“ von Matthias Garten) unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Arten von Präsentationen.

Die Informations-Präsentationen werden Fakten vorgestellt. Es geht darum Themen

– kennen zu lernen,

– zu verstehen,

– zu diskutieren.

Die Überzeugungs-Präsentationen sollen die Zuschauer überzeugen. Es geht darum eine Möglichkeit zu wählen,

– ein Produkt oder

– eine Dienstleistung zu kaufen,

– eine Sache oder ein Engagement zu unterstützen.

Doch letztlich ist eigentlich jede Präsentation dazu da, das Publikum zu überzeugen. Selbst ein Statusbericht muss überzeugend gestaltet sein, um kritische Fragen erst gar nicht entstehen zu lassen. Wer sowieso immer überzeugen muss, ist der Referent selbst. Sie können mit größtem Fleiß alle relevanten Inhalte zusammentragen – wenn Sie nicht in der Lage sind Ihre Ergebnisse überzeugend zu präsentieren, werden Ihnen die Zuhörer nicht folgen. Aber das ist ein weiteres Thema, auf das Sie hier im Blog weitere Artikel und Veranstaltungen finden.

MG_portrait_sw150pxbreitDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentationsagentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Achten Sie auf klare Kernbotschaften

In Ihrer Präsentation sollten Sie klare Ziele und wichtigsten Botschaften (Kernbotschaften) vermitteln. Zuhörer wollen verstehen, warum sie Ihnen Aufmerksamkeit schenken sollen und welchen Vorteil sie daraus gewinnen können.

Die Kernbotschaften müssen sich wie ein roter Faden durch den Vortrag ziehen, um zu gewährleisten, dass sie wirklich verstanden werden. Bei der Formulierung der Kernbotschaften sollte daher eine leicht verständliche Sprache verwendet werden. Sie sollten eingängig, originell und leicht zu behalten sein und die Eigenschaften eines guten Werbeslogans besitzen. Im Idealfall entsteht beim Zuhörer sogar ein inneres Bild verbunden mit einer Emotion, die beide als starke Gedächtnis-Anker wirken.

Ein paar Beispiele dazu:

1. Wenn Sie die Vorzüge eines neuen Nassrasierers präsentieren wollen, wäre die Formulierung „Unser neuer Rasierer ist so entworfen worden, dass er stets gute Rasierergebnisse liefert“, nicht geeignet, um Ihr Publikum tatsächlich zu interessieren. Wenn Sie stattdessen wie die Firma Wilkinson behaupten, er ist „so scharf, dass er hinter Gitter muss“, entsteht sofort ein einprägsames Bild bei Ihren Zuhörern, und jeder weiß, was Sie damit sagen wollen.

2. Ein amerikanischer Flugzeugkonzern hat in den achtziger Jahren sehr erfolgreich eine verbesserte Flugabwehrrakete im internationalen Markt eingeführt. Die Konzernleitung vermied bei der Vermarktung technische Details und setzte komplett auf Emotionen. Mit dem martialischen Slogan „weil es im Luftkampf keinen zweiten Sieger gibt“ wurde die Rakete ein Verkaufsschlager, denn wenn es um Leben und Tod geht, setzt man besser auf eine Sieger-Technologie.

3. Noch einprägsamer sind Botschaften, in denen ein Slogan mit einem Bild oder Symbol verbunden wird. Ihr Publikum hat dadurch eine Kernaussage bildhaft vor Augen. Volkswagen hat diese Technik zum Beispiel in genialer Weise verwendet und das Bild eines VW Käfers mit dem berühmten Spruch „und läuft und läuft und läuft“ verbunden. Damit wurde ein Image geschaffen, das über Jahrzehnte die Wahrnehmung der Autokäufer geprägt hat.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die klare Formulierung des praktischen Nutzens für Ihr Publikum. Was ist für den Zuhörer drin, wenn er Ihren Ausführungen folgt? Welchen Nutzen bieten Sie in Ihrer Präsentation an? Vermeiden Sie dabei vage Formulierungen wie „man könnte“ oder „vermutlich“! Damit relativieren Sie Ihre Aussagen und schwächen sie bis zur Wirkungslosigkeit ab.

Eindeutige Kernbotschaften über die zu erwartenden Vorteile sprechen die Zuhörer direkt an und erzeugen automatisch Interesse. Sie sollten deshalb völlig klar formuliert sein. Beispiele:

–  „Mit dieser Methode verdreifachen Sie Ihren Gewinn“

– „Mit unserem Tool brauchen Sie nur noch die Hälfte der Zeit“

– „Das bedeutet für Sie eine Kostenersparnis von 30 %“

– „Damit überzeugen Sie jeden Kunden“

Beachten Sie die richtige Platzierung der Kernbotschaften in Ihrer Präsentation. Wenn Sie eine halbe Stunde referieren und erst in der letzten Minute „die Katze aus dem Sack“ lassen, warum Ihr Vortag so wichtig ist, wird die Wirkung sehr wahrscheinlich verpuffen. Ihre Zuhörer sind dann in Gedanken vielleicht schon beim nächsten Vortrag oder auf dem Nachhauseweg. Geben Sie deshalb zu Beginn Ihres Vortrages schon einen Ausblick darauf, was Ihr Publikum erwartet. Erwecken Sie die Neugierde auf den Abend mit Ihnen, indem Sie Ihre Kernbotschaften gleich zu Beginn kurz anreißen und versprechen, deren Richtigkeit Schritt für Schritt zu erläutern. Achten Sie bei den zentralen Aussagen auf den roten Faden und sorgen Sie dafür, dass mit Ihren Kernbotschaften immer wieder kleine Höhepunkte innerhalb Ihrer Präsentation für das Publikum geschaffen werden.

MG_portrait_sw150pxbreitDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentationsagentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Herausforderung Nr.2: Den fehlenden Blickkontakt kompensieren

Neben der Herausforderung, Ablenkungen zu reduzieren, muss der Referent auch den fehlenden Blickkontakt zwischen ihm und Teilnehmer kompensieren. Das sollte man nicht unterschätzen. Denn bei einer Präsenz-Präsentation ist der Blickkontakt als eine körperliche Reaktion ein äußerst wichtiger visueller Informationskanal für den Referenten, hingegen bei einem Online-Seminar fehlt dieser vollkommen. Im Falle eines Webinars, einer Online-Konferenz oder einem ‑Workshop muss der Referent diesen fehlenden Blickkontakt so gut wie möglich kompensieren. Dazu braucht er Informationen von den Teilnehmern der Online-Veranstaltung. Das schafft er nur dadurch, dass er Interaktionen in seine Online-Präsentation einbaut und die Teilnehmer dazu bewegt, mit ihm zu interagieren. Hier gibt es verschiedenen Möglichkeiten:

Grafik für Blogartikel_Blickkontakt kompensieren von Matthias Garten

Sofern man schon Erfahrungen mit der Präsentation hat, kann man auch auf Erfahrungswissen zurückgreifen und weiß, welche Reaktion bei den meisten Zuschauern auftritt.

Warum Sie in jedem Fall Technikfallen vermeiden sollten und wie Sie sich am besten vorbereiten, erfahren Sie im 4.Teil.

Teil I: Online-Präsentationen: Stellen Sie sich neuen Herausforderungen!
Teil II: Herausforderung Nr.1: Reduzierung der Ablenkungen

Bild von Präsentationscoach und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentationsagentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Herausforderung Nr.1: Reduzierung der Ablenkungen

Ein wichtiger, nicht zu unterschätzender Unterschied zwischen Online- und Präsenz-Präsentation besteht im Faktor Ablenkung. So ist dieser bei Online-Präsentationen sehr viel höher als bei Präsenz-Präsentationen. Das liegt nicht zuletzt an dem fehlenden „Gruppendruck“. Wir lassen uns nur allzu schnell durch verschiedene Nebentätigkeiten ablenken: durch die schnelle Beantwortung einer soeben eingegangenen E-Mail, das Nebeneinander von Internetseiten, die kurze Nachfrage eines Kollegen usw. Die Herausforderung für den Referenten besteht darin, die Ablenkungen zu reduzieren. Das kann er am ehesten erreichen, wenn er:

  • mit einem spannenden Aufbau punktet, wie z.B. der 2-Plot-Hollywood Technik oder
  • Storytelling-Techniken – nutzbringenden Inhalte bringt, wie z.B. Kosten einsparen, Gewinne realisieren, etc.
  • und eine abwechslungsreiche visuelle Darstellung der Präsentation einsetzt.

Ablenkungen bei Online-Präsentationen reduzieren

Teil I: Online-Präsentationen: Stellen Sie sich neuen Herausforderungen!

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Zudem gibt er zahlreiche Seminare und hält Vorträge zum Thema Präsentationen. Mit seinem Team von smavicon Best Business Presentations hat er seit 1993 über 10.000 Präsentationen in mehr als 150 Branchen unterstützt.

Online-Präsentationen: Stellen Sie sich neuen Herausforderungen!

 

Das Lernformat der Zukunft: Online-Seminare

Webinare – bestimmt haben Sie bereits an einem teilgenommen oder gar selbst durchgeführt. In jedem Fall gelten Online-Seminare als das zukunftsweisende Lernformat, weil sie interaktiv – somit eine beidseitige Kommunikation zwischen dem Vortragendem und den Teilnehmern ermöglichen –, und zudem „live“ sind, das heißt, die Informationen werden innerhalb eines Programmes mit festgelegter Anfangs- und Endzeit übermittelt. In den letzten zwei Jahren habe ich bereits zahlreiche Webinare als Präsentationscoach selbst gehalten, aber auch an diversen teilgenommen. In beiden Fällen wird mir immer wieder eine Tatsache deutlich: Online-Seminare unterscheiden sich sehr deutlich von Präsenz-Seminaren – insbesondere hinsichtlich der verwendeten Präsentation.

 

Ein weitverbreiteter Irrglaube

Jedoch glauben immer noch Referenten, sie könnten eine Online-Präsentation wie eine Präsenz-Präsentation durchführen: Sie nehmen den gleichen Aufbau, die gleichen Folien und sprechen womöglich noch so wie bei einer Präsenzpräsentation, also laut und kräftig. Das ist jedoch ein Irrtum. Denn die Rahmenparameter, also das Setting, für eine Online-Präsentation sind ganz andere als die für eine Präsenzpräsentation. Der Vortragende sollte die Unterschiede nicht nur kennen, sondern auch Schlüsse für die eigene Präsentation daraus ziehen. Denn nur dann kann die erhoffte Wirkung erzielt werden. Ich möchte Ihnen die neuen Herausforderungen aufzeigen.

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Warum Sie Ablenkungen verringern sollten und auf welche Weise Ihnen das am besten gelingt, lesen Sie im bald erscheinenden zweiten Teil.

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Zudem gibt er zahlreiche Seminare und hält Vorträge zum Thema Präsentationen. Mit seinem Team von smavicon Best Business Presentations hat er seit 1993 über 10.000 Präsentationen in mehr als 150 Branchen unterstützt.

 

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Stärken Sie Ihre eigene Präsentation durch Bilder!

Das Recherchieren und Bearbeiten von  Bildern gehört zum täglich Brot für unsere Arbeit in der Präsentationsagentur smavicon. Durch unsere mehr als 20-jährige Arbeit wissen wir, dass sich der Präsentator vor allem mittels der Bilder die Aufmerksamkeit des Zuschauers sichern kann. Auch werde ich häufig in meinen Präsentationstrainings und -seminaren hinsichtlich der richtigen Auswahl und Anzahl der Bilder in der Präsentation befragt. Wichtig aus meiner Sicht ist insbesondere die Bildspannung: Denn nur einprägsame Bilder verbleiben im Gedächtnis des Publikums.

Bilder − von Steinwänden über Leinwände bis zur Fotografie

Bilder beeinflussen uns. Sie lösen Emotionen und Erinnerungen aus, können uns zum Lachen oder Weinen bringen, können aber auch ermutigen und stärken. Menschen haben schon von jeher Bilder gemalt: auf Steinwänden, Leinwänden oder einfach nur etwas fotografiert, um sich an etwas zu erinnern.

Bilder sind sehr viel schneller zu verarbeiten als Texte und werden somit besser behalten. Diesen Umstand macht sich schon seit vielen Jahren die Werbebranche zunutze − was wiederum zu einer wahren Bilderflut geführt hat. Diese Bilderflut ist aber auch dafür verantwortlich, dass wir Bilder nicht mehr speichern, weil wir sie schon zu oft gesehen haben.

Tipps zur Bildspannung

Um mit der eigenen Präsentation in Erinnerung der Zuschauer zu bleiben, müssen Sie entweder selten verwendete Bilder einarbeiten, diese spannender gestalten oder gar neu kreierte Bilder einsetzen. Die Spannung in den eigenen Bilder zu erhöhen, können Sie auf verschiedene Weisen: durch eine ungewöhnliche Perspektive, außergewöhnliche Bildmotive oder einen interessanten Bildausschnitt.

Fazit

Bilder in einer Präsentation richtig eingesetzt, können Wunder bewirken. Nutzen Sie keine bekannten, sondern vielmehr markante Bilder, wenn bekannte Bilder erhöhen Sie die Bildspannung mit den vorgestellten Methoden. So wird man Sie und Ihre Präsentation in Erinnerung behalten.

Weitere Informationen zum Thema Bildspannung u. Ä. finden Sie in meinem Buch „PowerPoint – Der Ratgeber für bessere Präsentationen“ oder buchen Sie eines unserer Präsentationstrainings und- seminare und werden Sie zum Gestaltungsprofi.

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA, Organisator der jährlich stattfindenden Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Mit seinem Team von smavicon Best Business Presentations hat er seit 1993 über 10.000 Präsentationen in mehr als 150 Branchen unterstützt.

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