Was haben viele Fernsehserien oder Spielfilmreihen wir Krieg der Sterne mit Ihrer Präsentation zu tun? Einzelne Folgen enden oft mit einer packenden Szene, die den Zuschauer auf die Fortsetzung neugierig machen soll. Wie wird es mit der Geschichte weitergehen? Dieses Stilelement nennt man Cliffhanger, weil der Zuschauer in einer Art Schwebezustand der Neugier gehalten wird. Diese Technik können Sie sich für Ihre Präsentation auch zunutze machen. Neben überzeugenden Fakten ist das Erzeugen von Emotionen ein wirksames Mittel, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu gewinnen.

Bauen Sie also in Ihre nächste Firmenpräsentation einen Cliffhanger ein und halten Sie Ihr Publikum unter Spannung. Wann hören Ihnen Ihre Zuschauer bei einer Präsentation konzentriert zu? Natürlich wenn Sie interessante Informationen präsentieren. Wenn Sie diese Infos spannend vermitteln, hört Ihr Publikum durchgehend konzentriert zu, weil Spannung automatisch Aufmerksamkeit erzeugt.

Cliffhanger in der Einleitung

In dieser Variante werden Storytelling und Cliffhanger miteinander verbunden. Sie können Ihre Präsentation mit einer Geschichte beginnen, die einen direkten Bezug zu Ihrem Präsentationsthema hat. Sie erzählen die Geschichte jedoch nicht bis zum Ende. Kurz bevor die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht, stoppen Sie Ihre Erzählung mit dem Hinweis, dass Sie am Ende der Präsentation schildern werden, wie die Geschichte endet. Die Neugier des Publikums ist geweckt, und sie werden nun aufmerksamer Ihrem Vortrag folgen.

Neuigkeiten-Cliffhanger

Gibt es Neuigkeiten, die Sie Ihrem Publikum während Ihrer Präsentation mitteilen wollen? Dann könnten Sie diese „News“ ein wenig aufteilen. Einige Neuigkeiten erläutern Sie schon zu Beginn Ihres Vortrages; die wichtigste Neuigkeit behalten Sie für den Schluss zurück. Sie erzählen also zunächst, was sich zum Beispiel in Ihrem Unternehmen in letzter Zeit getan hat, dass es aber noch eine richtige Überraschung zu verkünden gibt. Was das nun ist, werden Sie erst am Ende der Veranstaltung mitteilen. Eine weitere Variante wäre zum Beispiel: „Wir haben in diesem Jahr eine sensationelle Umsatzsteigerung erzielt. Wie hoch sie genau ausfällt, verrate ich Ihnen am Ende meines Vortrages.“

Problem-Lösung-Cliffhanger

Sie beginnen Ihren Vortag mit einer Problembeschreibung, die mit Ihrem Thema zu tun hat. Dann erklären Sie, dass Sie heute die Lösung für alle genannten Probleme präsentieren werden. Versprechen Sie, dass am Ende der Präsentation jeder Teilnehmer wissen wird, wie die Lösung aussieht.

Sprechpausen als Mini-Cliffhanger

Den Mini-Cliffhanger kennen Sie aus unzähligen Quizshows. Wenn Günther Jauch bei „Wer wird Millionär?“ auflöst, ob die Antwort des Quizkandidaten richtig ist, oder ob er alles verspielt hat, macht der Quizmaster gerne Kunstpausen, um die Spannung zu erhöhen. Diese Technik können Sie genauso nutzen, um die Bedeutung einer Aussage zu unterstreichen und Spannung aufzubauen. Zum Beispiel: „Wir konnten unsere Verkaufszahlen auch in diesem Jahr erhöhen … und zwar … um sensationelle … 30 Prozent.“  Diese Technik der Mini-Cliffhanger sollten Sie jedoch wohldosiert einsetzen, sonst glaubt Ihr Publikum noch, Sie hätten ein Sprachproblem. Um die Bedeutung bestimmter Aussagen zu unterstreichen, sind Mini-Cliffhanger ein sehr effektives Stilmittel.

Cliffhanger vor dem Beginn des Vortrags

Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt, dass Referenten schon mit Ihrem Vortrag beginnen, während sie noch auf dem Weg zur Bühne sind. Damit verpufft in der Regel alles was in dieser Zeitspanne gesagt wird. Der Gegenentwurf wäre hier der Cliffhanger, bevor Sie noch ein einziges Wort gesagt haben. Sie gehen auf die Bühne, und bevor Sie mit Ihrer Begrüßung beginnen, blicken Sie einen Moment schweigend auf Ihr Publikum. Die Zuschauer haben in diesem kurzen Augenblick die Gelegenheit sich auf die neue Person, die nun auf der Bühne steht, zu konzentrieren. Erst nach einem kurzen Moment der Ruhe beginnen Sie mit Ihrer Präsentation.

Der Cliffhanger kann immer genutzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Überlegen Sie sich schon beim Erstellen Ihrer PowerPoint-Präsentation, wo diese Technik sinnvoll eigensetzt werden könnte.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint-Trainings und Präsentationsschulungen inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Viele Unternehmen wenden eine Menge Energie auf, um mit ihren Zielgruppen in einen Dialog zu treten.  Sie nutzen unter anderem Blogs und Social Media wie Facebook, um einen engeren Kontakt mit potenziellen Käufern herzustellen. Dadurch erfährt der Unternehmer mehr über die Bedürfnisse und den Wissensstand seiner Zielgruppe. Hinzu kommt: Der Kunde, der sich mit einem Unternehmen aktiv austauscht, ist konzentrierter und aufnahmebereiter, als derjenige der sich nur passiv berieseln lässt. Das ist bei Ihrer Präsentation genauso der Fall. Versuchen Sie deshalb während der Präsentation mit Ihrem Publikum ins Gespräch zu kommen.

Sie kennen die Situation bestimmt aus Ihrer Schulzeit und aus unzähligen Präsentationen, die Sie in der Berufswelt erlebt haben: Wenn vorne jemand eine Dreiviertelstunde über ein Thema referiert, passiert es leicht, dass man unkonzentriert wird und mit den Gedanken abschweift. Das passiert sogar, wenn man sich für das Thema eigentlich interessiert. Die Unterteilung in einen aktiven Teil (Referent) und einen passiven Teil (Publikum) birgt bei jeder Präsentation die Gefahr, dass gerade bei der Erläuterung eines wichtigen Sachverhalts ein großer Teil der Zuhörer mit der Aufmerksamkeit nicht ganz bei der Sache ist. Um aus der Frontalunterricht-Situation herauszukommen, sollten Sie Ihr Publikum aktiv in Ihre Präsentation einbinden. Damit bringen Sie Ihr Auditorium zum Mitdenken und erhöhen die Aufmerksamkeit.

Die Vorteile einer aktiven Einbindung

1. Das Publikum bleibt aufmerksam, wird zum Nachdenken oder sogar zum Mitmachen animiert,
2. Der Referent bekommt Redepausen und kann kurz verschnaufen, solange das Publikum etwas zu tun hat,
3. Die Präsentation wird durch die Aktivierung der Zuschauer aufgelockert,
4. Der Referent kann ein gemeinsames Erlebnis erzeugen, das zu einem positiven Grundgefühl und zu einer stärkeren Bereitschaft führt, mehr Zustimmung für die Präsentation zu bekommen.

Wie bindet man sein Publikum ein?

Dafür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten:

1. Zum Beispiel könnten Sie das Thema Ihrer Präsentation als Aufhänger für Fragen an das Publikum nutzen. Wenn Sie über ein Produkt oder eine Dienstleistung sprechen, sind Fragen nach den eigenen Erfahrungen Ihrer Zuhörer ein guter Einstieg. Etwa: „Wer von Ihnen hat schon eigene Erfahrungen mit XY gemacht? Was haben Sie erlebt?“ Damit können Sie auch besser erkennen, ob unter den Zuhörern eher eine ablehnende Haltung vorherrscht oder positive Berichte überwiegen.

2. Sie können Ihr Publikum auch um eine eigene Einschätzung rund um Ihr Thema bitten. Wenn Sie ein neues Modell eines Elektroautos in Ihrer Präsentation vorstellen wollen, könnten Sie zu Beginn Ihres Vortrages fragen, welchen Anteil Elektroautos wohl in zehn Jahren am Straßenverkehr haben werden.

3. Sie könnten auch das Publikum abstimmen lassen. Fragen Sie in unserem Beispiel, wer glaubt, dass in 10 Jahren 50% aller PKWs Elektroautos sein werden und um Handzeichen bitten.

4. Sie können Ihr Publikum auch auf eine Fantasiereise schicken, um beispielsweise in Gedanken einen idealen Endzustand entstehen lassen, der mit Ihrer Präsentation zu tun hat. Wenn Sie in Ihrer Präsentation für die Umgestaltung eines Stadtteils werben wollen, können Sie das Auditorium zum fertigen neuen Stadtareal führen: „Stellen Sie sich vor, dass dort wo jetzt noch die Durchgangsstraße für dauerhaften Lärm sorgt, schon bald eine begrünte Fußgängerzone zum Flanieren einlädt …“ Das Ende Ihrer Präsentation oder eines wichtigen Abschnitts Ihres Vortrags können Sie ebenfalls zum Dialog mit Ihrem Publikum nutzen.

5. Der obligatorische Satz: „Gibt es dazu Fragen?“ bietet eine Chance in ein direktes Gespräch mit den Teilnehmern zu kommen. Sie können auf diese Weise ein unmittelbares Feedback bekommen, ob Ihre Ausführungen verstanden wurden und ob Ihre Argumente Zustimmung erhalten.

Welche Art von Einbindung des Publikums auch immer für Sie passend erscheint, Sie sollten sehr sorgfältig überlegen, an welcher Stelle Ihrer Präsentation eine Frage passen könnte. Auch die Fragen selbst sollten sehr genau überlegt werden. Es gibt kaum etwas Peinlicheres als ein Publikum, das die Augen verdreht, weil die Fragen des Referenten dümmlich, unpassend oder zu abgehoben sind.

Ausführliche, weiterführende Informationen finden Sie im neuen Buch von Matthias Garten „Die Magicbox für Präsentationen“.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Das Einbinden von Videos oder Audiodateien in Ihre PowerPoint-Präsentation bietet zusätzliche Möglichkeiten, Informationen audiovisuell an Ihr Publikum weiterzugeben. Die Verwendung zusätzlicher Medien bringt Abwechslung und können gut genutzt werden, um den Zuschauern Informationen gehirngerecht zu präsentieren.

Sie kennen das geflügelte Wort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, und das stimmt tatsächlich. Unser Gehirn kann Bilder besser verarbeiten als das gesprochene Wort. Auch das ist schnell nachvollziehbar. Stellen Sie sich vor, ein Experte sollte Ihnen ein berühmtes Gemälde in zehn Minuten beschreiben, das Sie noch nicht kennen. Selbst wenn er sich gut ausdrücken kann und didaktisches Geschick beweist, werden Sie am Ende seiner Ausführung nur eine vage Vorstellung des Kunstwerkes haben. Wenn er sein Smartphone herausholt und Ihnen eine Abbildung des Gemäldes zeigt, erfassen Sie in wenigen Augenblicken, was er gemeint hat.

Bei Präsentationen ist das nicht anders. Stellen Sie sich vor, Sie sollen potenziellen Kunden den Prototypen eines neuen Sportwagens aus der Entwicklungsabteilung Ihres Konzerns erläutern. Sie können erzählen, dass der Bolide 8 Liter im Durchschnitt verbraucht, dass er in 4,3 Sekunden von null auf einhundert beschleunigt, und dass die Designer sich selbst übertroffen haben. Das wird wenig Begeisterung auslösen, wenn Sie nur ein paar Folien mit technischen Daten an die Wand werfen. Deutlich interessanter wird es, wenn Sie Fotos des Wagens aus verschiedenen Perspektiven zeigen.

Videos für mehr Anschaulichkeit

Aber wie groß wird Aufmerksamkeit und Neugier des Publikums sein, wenn Sie einen Film einspielen, der zeigt, wie der neue Wagen auf einer Teststrecke am Limit gefahren wird, idealerweise mit passendem Sound. Ein Film kann ein Produkt anschaulich und begreifbar machen. Neben einem Produkt, wie einem Sportwagen, könnte auch ein Imagefilm des Unternehmens an einer passenden Stelle während Ihrer Präsentation gezeigt werden. Dort wo noch nicht viel gezeigt werden kann, etwa beim Baubeginn eines neuen Büroviertels, können Computeranimationen veranschaulichen, wie der Gebäudekomplex nach Fertigstellung aussieht

Mit Videos können Sie das Kaufinteresse ankurbeln

Sie können mit Videos auch Kaufinteresse aufbauen, wenn Sie zum Beispiel Werbung für Ihr Angebot machen wollen. Wenn Sie mit Ihrer Präsentation das Vertrauen Ihrer Zuschauer gewinnen wollen, zum Beispiel weil Sie ein Seminar oder eine Weiterbildung bewerben möchten, eignen sich kurze Statements von früheren Teilnehmern, die vor der Kamera erzählen, wie lehrreich Ihr Seminar ist. Beeindruckend wäre für Ihr Publikum sicher, wenn Sie eine größere Anzahl von Kundenstimmen einfangen könnten. Also: gerne viele Statements, dafür sehr kurz und knackig. Als Botschaft sollte ankommen, dass viele Personen Ihr Angebot erfolgreich wahrgenommen haben. Sie können auch versuchen eine bekannte Persönlichkeit aus Ihrer Branche zu einem Kurzinterview bezüglich Ihres Präsentationsthemas zu gewinnen. Wenn eine Person mit großer Reputation für Sie ein Video-Statement abgibt und eventuell eine oder gleich mehrere Kernbotschaften Ihrer Präsentation bestätigt, bedeutet das eine starke Aufwertung Ihrer Argumentationskette. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn Ihr Publikum diese Persönlichkeit auch kennt.

Der Aufwand für eine Videoproduktion

Wie groß ist der Aufwand für ein Video? Die Produktion eines professionellen Produktfilms oder ein Firmenvideo müssen Sie echten Profis überlassen, denn das Ergebnis soll auch durch die technische Qualität überzeugen. Kleinere Interviewsequenzen mit Teilnehmern oder bekannten Kollegen können Sie zur Not auch mit einem Smartphone ab der gehobenen Mittelklasse und einem Stativ selbst produzieren. Software zum Schneiden der Sequenzen gibt es beim Handyhersteller; zum Teil ist die nötige Software schon integriert.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Welche Art der Foliengestaltung ist die richtige und welches Foliendesign ist völlig daneben? Könnten diese Fragen einfach beantwortet werden, könnte jeder Laie Premium-Präsentationen erstellen. Leider geht es bei professionell gestalteten Folien weniger um „richtig“ oder „falsch“, sondern um den Einsatz von Fachwissen sowie beste Kenntnisse über den Auftraggeber und die gewünschte Zielgruppe.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dennoch geraten wir hin und wieder in die Situation, wo wir unsere Vorlieben mitteilen sollen. Fragen wie „welche Schuhe sehen dazu besser aus?“ oder „wollen Sie den Wagen in Silber oder Blaumetallic?“ führen meistens dazu, dass wir eine Geschmacksentscheidung treffen müssen. Das kann zwar zu längeren Diskussionen führen, ist aber normalerweise eine harmlose Angelegenheit, und Sie können nach Ihren persönlichen Vorlieben entscheiden. Ganz anders verhält es sich, wenn Entscheidungen von größerer Tragweise zu treffen sind. In dem Fall werden Sie wahrscheinlich nicht einfach Ihren persönlichen Vorlieben folgen.

Der Rat anderer

Es ist unwahrscheinlich, dass Sie bei wichtigen Themen aus dem Bauch heraus Ihre Wahl treffen, sondern Sie werden sich vielleicht mit anderen Personen Ihres Vertrauens beraten. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, allerdings nur dann, wenn die Befragten zusätzliches Fachwissen in den Entscheidungsprozess einbringen können. Wenn Sie der Geschäftsführer einer größeren Baufirma sind und vor der Frage stehen, wie die Präsentation für den wichtigen neuen Kunden gestaltet werden soll, brauchen Sie bei der Entscheidung vielleicht Hilfe. Wenn Sie nun Ihre Mitarbeiter fragen, die sich vor allem mit Baustoffen und deren Bearbeitung auskennen, bekommen Sie sehr wahrscheinlich nicht die Antworten, die Ihnen dabei hilft, das richtige Foliendesign zu entwickeln. Es bleibt in diesem Fall dann wieder nur Ihr Bauchgefühl.

Entscheidung durch Abstimmung?

Nehmen wir jetzt den konkreten Fall der Entscheidung über ein neues Foliendesign in einem größeren Unternehmen. Wenn der Geschäftsführer auf Nummer sicher gehen will, fragt er den Marketingleiter, den Vertriebsleiter und den Leiter des Business Developments. Doch was ist, wenn jeder eine andere Meinung hat? Wollen Sie über das beste Foliendesign abstimmen lassen? Bekommen Sie auf diese Weise das beste Ergebnis?

Am besten den Fachmann fragen?

Wenn Sie einen Experten im Erstellen von Präsentationen um Rat fragen, sind Sie ein gutes Stück weiter. Der muss es ja schließlich wissen. Dieser Fachmann bekommt dann den Auftrag ein Foliendesign zu entwickeln und zu präsentieren. Damit haben Sie eine professionelle Vorlage für Ihr eigenes Business. Sie können ihn auch gleich fragen, warum er das Foliendesign jetzt so und nicht anders gestaltet hat. Dann erzählt er Ihnen vermutlich, dass er die aktuell modernste Gestaltung gewählt hat, dass die Farbauswahl genau dem Firmenlogo entspricht und dass die Inhalte in „Bubbles“ darzustellen einfach optimal ist. Doch was Sie nun haben, ist ein modernes Foliendesign, verbunden mit dem persönlichen Geschmack des Folien-Designers. Er hat das so für Sie entschieden. Doch ist das wirklich die beste Lösung für Sie? Modern ist ja gut, aber kommt das auch an? Sie können jetzt zustimmen oder den Designvorschlag ablehnen. Aber Sie wissen einfach nicht wirklich, ob Sie mit Ihrer Wahl gerade einen Fehler machen.

So treffen Sie die beste Entscheidung!

Es hilft letztlich nichts, Sie müssen die Entscheidung selbst treffen. Sie müssen so viel Wissen erhalten, dass Sie Ihr eigener Experte werden. Keine Angst, Sie sollen das nicht alleine tun. Wirklich professionelle Präsentationsagenturen werden Sie in den Entscheidungsprozess aktiv mit einbeziehen. Designprofis machen sich im Vorfeld ein klares Bild vom Portfolio und den Bedürfnissen des Kunden. Die Zielgruppen werden genauso durchleuchtet wie das aktuelle beziehungsweise erwünschte Erscheinungsbild des Auftraggebers. Auf der Basis dieser Vorarbeiten wird dann in Abstimmung mit der Geschäftsführung ein mögliches Foliendesign erarbeitet. Die Präsentationsprofis arbeiten mit den Profis des Unternehmens zusammen. Die letzte Entscheidung trifft immer der Kunde. Aber mit dieser Vorgehensweise hat er eine  Basis, um die wirklich gute Wahl zu treffen.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Mittlerweile spricht es sich immer mehr herum, dass moderne und erfolgreiche Kommunikation ohne gute Geschichten nicht auskommt. Auch bei PowerPoint-Präsentation wird dieses Stilelement immer häufiger verwendet. Aber was macht eine gute Geschichte aus, und wie setzt man die Idee zu einer Geschichte professionell an? Das verrate ich Ihnen im vorliegenden Blogbeitrag.

Man liest immer häufiger vom Nutzen des Storytelling, auch wir haben schon darüber geschrieben. Ich erlebe das auch bei Vorträgen mit steigender Tendenz. Immer mehr Redner wollen durch interessante Geschichten beim Publikum punkten. Doch leider klappt das längst nicht immer so wie erhofft. Nicht selten kommt die Geschichte, die um die Präsentation herum gewoben werden soll, bei den Zuschauern nicht an. Anstatt dem Presenter gebannt zu folgen, fangen sie an mit dem Nachbarn zu tuscheln oder mit ihrem Handy zu spielen. Selbst wenn der Redner rhetorisch durchaus begabt ist, kann das Storytelling trotzdem daneben gehen. Einige Tipps sollten Sie beachten.

1. Legen Sie keine Faktensammlung an, sondern konzentrieren Sie sich auf die Story!

Es geht nicht darum, möglichst viele Informationen in eine Geschichte hinein zu basteln. Viele Referenten wollen oft so viele Infos wie möglich unterbringen. Das geht fast automatisch zulasten der Story. Legen Sie Wert darauf bei Ihrem Publikum Emotionen zu erzeugen. Es ist besser, Sie können Ihrem Publikum drei wichtige Informationen durch eine spannende Geschichte „verkaufen“, als zwölf Fakten unterzubringen, die aber Ihre Geschichte so öde macht, dass niemand zuhört. Überlegen Sie ganz genau, welche Emotionen Sie bei Ihrem Auditorium auslösen wollen. Welches Gefühl wäre hilfreich für den Erfolg Ihrer Präsentation?

2. Binden Sie das Publikum in die Geschichte ein!

Ihre Zuhörer werden von Ihrer Geschichte eher gepackt sein, wenn sie sich in die Handlung gut hineinversetzen können. Die Story sollte also nicht primär das Ziel verfolgen, Sie oder Ihr Produkt gut aussehen zu lassen. Stellen Sie Ihr Publikum in den Fokus Ihrer Überlegungen. Wenn sich die Menschen, die Ihnen zuhören, mit der Geschichte identifizieren können, haben Sie gute Chancen, dass sie sich auch mit der Botschaft der Story identifizieren.

3. Bauen Sie Ihre Story professionell auf!

Gute Geschichten ähneln sich in ihrer Struktur und das seit mehreren Tausend Jahren Menschheitsgeschichte. Die Protagonisten (Held, Heldin, oder Gruppe) werden zunächst vorgestellt. Sie müssen dann Abenteuer bestehen und können am Ende der Geschichte einen Erfolg (das kann auch nur ein Erkenntnisgewinn sein) für sich verbuchen. Auch für die Story in Ihrer Präsentation brauchen Sie einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss.

Der Anfang

Hier führen Sie das Publikum sozusagen in das Stück ein und erklären, um was es in Ihrer Geschichte überhaupt geht. Die Situation der handelnden Figuren ist hier noch entspannt und unter Kontrolle.

Der Mittelteil

Hier passiert das Unerwartete. Unsere Helden werden mit einem Problem konfrontiert. Um es zu lösen, müssen sie handeln. Hier zeigen Sie, welche Handlungen notwendig sind, um zu einer Lösung zu gelangen.

Der Schlussteil

Die Helden haben gesiegt. Auf sie wartet eine positiv veränderte Welt. Wenn Sie die Geschichte richtig erzählt haben, identifiziert sich Ihr Publikum mit der Erzählung und möchte für sich ebenfalls diese positiven Veränderungen in seinem Leben.

So simpel dieses Schema auch erscheinen mag, im Grunde funktionieren fast alle Hollywood-Blockbuster nach dieser einfachen Formel. Wenn Sie etwas Energie in die Entwicklung Ihrer Geschichte investieren, können Sie eine Story in Ihre Präsentation einbinden, die das Publikum wirklich emotional dorthin führt, wo Sie es gerne hätten.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint-Trainings und Präsentationsschulungen inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wenn es Ihnen gelingt, Ihren PowerPoint-Vortrag in eine gute Geschichte einzubetten, können Sie den Erfolg Ihrer Präsentation deutlich steigern. Neuropsychologen bestätigen, dass unser Gehirn Botschaften, die in eine gut erzählte Geschichte eingebettet sind, besonders gut aufnehmen. Wie Sie mit der Methode Storytelling für Ihre eigenen Präsentationen richtig verfahren, erläutere ich Ihnen in diesem Blogartikel.

Gut erzählte Geschichte als Hinführung

Wann immer wir eine gut erzählte Geschichte hören, gleichen wir unterbewusst diese Story mit den eigenen Erfahrungen ab. Je besser die Geschichte erzählt wird, desto leichter fällt es, sich in die Handlung hineinzuversetzen. Haben wir das auch schon mal erlebt? Können wir innerlich dazu nicken, weil wir genau so eine Situation auch schon erlebt haben? Oder hören wir ganz neue Dinge, die wir aus eigener Erfahrung nicht kennen? Unser Gehirn hat Spaß daran, sich gedanklich mit spannenden Situationen zu beschäftigen. Nach dem eigenen persönlichen Erleben ist so eine Geschichte, in die man sich mehr oder weniger intensiv hineinversetzen kann, für unser Gehirn eine ebenfalls gute Möglichkeit, etwas zu erfahren. Wir lassen uns gewissermaßen gerne „entführen“.

Beispiel für eine gut erzählte Geschichte

Wie können wir diese Neigung unseres Gehirns für unsere Präsentationen nutzen? Bei einer normalen Präsentation liegt der Fokus in erster Linie auf der Vermittlung von Fakten. Mit Storytelling können wir diese Fakten mit Emotionen anreichern. Stellen Sie sich vor, Sie sollen ein alkoholfreies Bier vor einer Gruppe potenzieller Käufer präsentieren. In Ihrem Foliensatz werden Sie vielleicht Informationen über die hochmodernen Produktionsanlagen bereithalten. Sie weisen eventuell auf die erstklassigen Zutaten hin und auf die hohe fachliche Qualität der Braumeister. Damit sprechen Sie bisher nur den Verstand, die Ratio Ihrer Zuschauer an. Aber Bier, ob nun mit Alkohol oder ohne, hat immer auch etwas Genuss zu tun. Genuss gehört zu den Emotionen. Also könnten Sie mit einer guten Story zusätzlich Emotionen erzeugen.

Sie könnten eine Geschichte darüber erzählen, wie Sie selbst zum ersten Mal mit dem alkoholfreien Bier in Kontakt kamen. Es war ein sehr heißer Tag. Sie waren schon einige Stunden mit dem Leihwagen unterwegs und die Klimaanlage war defekt. Schließlich haben Sie es nicht mehr ausgehalten und den nächsten Kiosk angesteuert. Sie brauchten unbedingt ein kühles Getränk. Leider gab es nur Limo oder alkoholfreies Bier. Die Limo war Ihnen zu süß, und Sie hatten noch nie erlebt, dass alkoholfreies Bier wirklich geschmeckt hat. Aber was für eine Überraschung! Das schmeckt wie richtiges Bier. Aber es war ein herrliches Erlebnis; und Sie haben sich am nächsten Tag einen ganzen Kasten gekauft. Seit diesem Tag trinken Sie eigentlich nichts anderes mehr a…

Ich wette mit Ihnen, dass Ihr Publikum jetzt neugierig auf dieses Bier geworden ist, wenn Sie die Geschichte gut erzählt haben. Das ist der Trick. Mit einer überzeugenden Geschichte können Sie die Emotionen bei Ihren Zuschauern wecken, die Sie für eine überzeugende Präsentation brauchen können. Egal ob es sich um Neugier, Empörung, Sehnsucht, Freude, Begehren, Furcht oder ein anderes Gefühl handeln soll.

Wenn Sie Ihre Präsentation mit einer guten Geschichte verweben, können Sie nicht nur nüchterne Fakten vermitteln, sondern Sie nehmen das Publikum mit auf eine persönliche Fantasiereise. Damit haben Sie die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihres Publikums. Die Geschichte können Sie vor der eigentlichen Präsentation, sozusagen als Einführung, erzählen. Wirkungsvoller ist die Einbettung der gesamten Präsentation in eine interessante Story. Wir sind alle für eine gut erzählte Geschichte empfänglich, deshalb ist dieses Instrument auch bei allen Zielgruppen erfolgreich einsetzbar.


Portrait von Trainer Matthias Garten - Experte für Präsentationen und PowerPointDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint-Trainings und Präsentationsschulungen inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Metaphern sind ein hochwirksames Stilmittel, um Sachverhalte plastischer darzustellen. Im Kopf der Zuhörer entsteht durch die Metapher ein einprägsames Bild Ihrer Botschaft, das leicht gemerkt werden kann. Ihre Botschaften können dadurch wirkungsvoller übermittelt werden. Das Wort Metapher kommt aus dem Griechischen und bedeutet Übertragung. Metaphern bestehen aus einem Wort oder einer Wortgruppe, die im übertragenen Sinne, also bildhaft eine Information vermittelt.

Wir benutzen in unserem Alltag viel häufiger Metaphern, als uns bewusst ist. Sie sind fester Bestandteil unserer Kommunikation. Die Wirkung der Metaphern hat etwas mit der Funktionsweise unseres Gehirns zu tun. Wir können Informationen, die mit einem Bild verbunden sind, besser erfassen und verarbeiten. Beide Gehirnhälften werden durch Metaphern angesprochen und gewährleisten dadurch eine gute Verankerung im Gedächtnis.

Beispiele für Einwortmetaphern:

Nussschale (kleines Boot)

Rabeneltern (schlechte Eltern)

Wüstenschiff (Kamel)

Warteschlange (Personen warten in einer Reihe)

Kaderschmiede (Ausbildung von Eliten)

Sternstunde (großer Moment)

Beispiele für Metapher-Wortgruppen:

Durch die rosarote Brille sehen (die Realität verklären)

Die Nadel in Heuhaufen (schwer zu finden)

Mauer des Schweigens (keinerlei Auskunft)

Aus allen Wolken fallen (völlig überrascht sein)

Die Kuh von Eis bringen (ein Problem lösen)

Wink mit dem Zaunpfahl (eindeutiger Hinweis)

Nach wirkungsvoller ist die Geschichtenmetapher. Hier werden bildhafte Vergleiche in eine Geschichte verpackt. Sie besteht meistens aus einer längeren Situationsbeschreibung im Vorfeld, der dann die Metapher folgt. Typisch sind dabei Formulierungen wie „das wäre genauso als würden Sie …“, „das ist dasselbe als wenn …“, „das wäre nichts anderes als wenn …“.

Beispiele:

• Im Jahr 1969 landeten die ersten Astronauten auf dem Mond. Noch nie waren Menschen so weit gereist. Beim Flug und der Landung auf dem Erdtrabanten und der sicheren Rückkehr zur Erde half ihnen ein Computer mit 4 Kilobyte Arbeitsspeicher und einem 1,024-MHz-Prozessor. Ein unglaublich mutiges Unterfangen sein Leben so einem schwachen Rechner anzuvertrauen. Wieso haben sich die Astronauten darauf eingelassen? Das wäre genauso, als würde ich zu Ihnen sagen: Steigen Sie in diese Mondrakete; ich habe den Kurs mit meinem Handy berechnet. Und Mobiltelefone sind heute in der Regel leistungsfähiger als der NASA-Rechner von 1969.

• Römische Legionäre mussten bei einem Feldzug wahre körperliche Höchstleistungen erbringen. Die Ausrüstung, die sie tragen mussten, wog rund 30 Kilogramm. Damit mussten sie 35 bis 40 Kilometer am Tag marschieren. Abends mussten sie ihr Lager aufbauen, das heißt einen Graben ausheben und einen Schutzwall mit Palisaden errichten. Am nächsten Tag mussten die Legionäre weiter marschieren oder auf dem Schlachtfeld kämpfen. So konnte das mehrere Wochen gehen. Wissenschaftler haben im Versuch herausgefunden, wie hoch die tägliche körperliche Belastung für den einzelnen Legionär tatsächlich war. Unglaubliche 8.000 bis 10.000 Kalorien hat ein Soldat pro Tag verbraucht. Das wäre so, als müssten Sie einen Ironman laufen. Und zwar jeden Tag.

Wenn Sie Metaphern nutzen, werden Sachverhalte anschaulich. Es entstehen Bilder im Kopf des Zuhörers. Auf diese Weise können ihre Botschaften sehr einprägsam und einleuchtend vermittelt werden. Wenn Sie erzählen, wie viel Hektoliter Frischwasser eine Kläranlage am Tag reinigt, dann kann es sehr gut sein, dass Ihr Publikum mit der Zahl nichts anfangen kann. Wenn Sie aber sagen, das sind täglich xxx Badewannen oder xx Schwimmbäder, dann wird die abstrakte Zahl verständlicher. Das ist zwar streng genommen keine Metapher, aber sein Sinnbild.

Lassen Sie Bilder in den Köpfen des Publikums entstehen, die für besseres Verständnis sorgen. Die Metapher führt auch dazu, dass sich Ihr Publikum intensiver mit Ihrem Thema auseinandersetzt. Um bei den beiden Beispielen oben zu bleiben, versetzten sich die Zuhörer eher in die Rolle der Astronauten oder der Legionäre, wenn Sie die Leistungen richtig verstehen können. Wenn einfach nur die bloßen Fakten aufgezählt werden, ist das oft schwieriger nachzuvollziehen. Der Zuschauer bewegt sich vom passiven Zuhören weg zum aktiven Miterleben, oder zumindest zum Mitdenken. Überlegen Sie bei Ihrer Präsentation genau, wie Sie Ihre Hauptargumente durch passende Metaphern noch stärker machen können.


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Hand aufs Herz: Merken Sie sich Werbespots, Musikclips oder Fernsehsendungen, die genauso gestaltet sind, wie Tausende andere, die Sie zuvor schon einmal gesehen haben? Ist Ihnen beim Blättern in einem Journal irgendeine Anzeige in Erinnerung geblieben, die dort abgedruckt wurde? Vermutlich ist das selten der Fall. Hat es an der stümperhaften Umsetzung gelegen? Vermutlich nicht, denn Werbetreibende oder Filmemacher verstehen ihr Handwerk normalerweise recht gut. Sehr wahrscheinlich hat der Gewöhnungseffekt dazu geführt, dass Sie sich einfach nicht mehr emotional angesprochen fühlten.

So geht es uns mit allem, was für uns zu einer gewissen Routine wird. Bei Präsentationen ist das nicht anders. Ich habe beruflich bedingt schon eine große Menge von Präsentationen gesehen. Maximal fünf Prozent haben mich wirklich beeindruckt; der Rest schwankte zwischen solide oder mittelmäßig bis wirklich misslungen. Diese fünf Prozent der Präsentationen, die wirklich toll waren, haben mich durch ihre Art eine Botschaft zu vermitteln, überrascht und gut unterhalten. Der Referent hatte während seines Vortrags meine ungeteilte Aufmerksamkeit, und die wesentlichen Informationen habe ich mir bis heute behalten.

Das Gehirn reagiert sehr intensiv auf neue Eindrücke. Die Lernbereitschaft ist tatsächlich höher, wenn die Neugier durch überraschende Präsentationsmethoden geweckt wird.  Deshalb kann es für Sie von Vorteil sein, wenn Sie Ihre Präsentation etwas anders gestalten, als es Ihr Publikum von Ihnen erwartet. Wenn Sie mit Ihrer Art, Inhalte zu präsentieren, aus dem Rahmen fallen, heben Sie sich aus der Masse der üblichen Präsentationen deutlich ab.

Was anders ist, bleibt in Erinnerung. Das fängt mit der Begrüßung an. Anstatt sich langatmig vorzustellen, könnten Sie einen Gegenstand zeigen, der zu Ihrem Thema hinführt. Nehmen wir an, Sie wollen vor einem Laienpublikum über Quantenphysik sprechen. Dann könnten Sie Ihren Zuschauern vielleicht eine Plüschkatze entgegenhalten. Versprechen Sie, dass die Katze etwas mit Ihrem Vortrag zu tun hat, und kommen Sie später darauf zurück. Darauf wird sich bei Ihrem Auditorium ein wenig Neugier breitmachen, wo hier ein Zusammenhang bestehen könnte. Später kommen Sie auf das Gedanken-Experiment mit „Schrödingers Katze“ zu sprechen, und der Zusammenhang wird klar. Sie können ein ungewöhnliches Foliendesign verwenden, um die Hauptargumente Ihres Vortrages besser erfassbar zu machen. Vielleicht können auch kleine Animationen neue Impulse für die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer bringen.

Können solche Experimente bei der Präsentation nicht auch gefährlich sein? Ja, absolut. Wenn zum Beispiel Sie eine Firmenpräsentation vor einem wichtigen Kunden zeigen, müssen Sie sich absolut sicher sein, dass nichts schief geht. Unerprobte Designelemente, eine Dramaturgie, die noch nicht in der Praxis getestet wurde, oder ein Referent, der eine Präsentation zum ersten Mal vor Publikum vorträgt, sind unkalkulierbare Risiken, die dringend vermieden werden müssen. Außerdem bedeutet „ungewöhnlich“ noch lange nicht „gehirngerecht“. Man kann von den ausgetrampelten Präsentationspfaden abweichen und dabei die Gehirne der Zuschauer intensiv und positiv stimulieren. Leider kann man auch ganz schnell einen Weg wählen, der bei Ihrem Publikum eher Verwirrung und Frustration auslöst. Denn wenn Sie Ihre Zuschauer durch zu viel „Schnickschnack“ überfordern, werden Sie Ihnen nach kurzer Zeit nicht mehr folgen.

Wenn Sie vor einer wichtigen Zielgruppe sprechen und gerne Ihre Präsentation interessanter gestalten möchten, sollten Sie zur Sicherheit den Rat eines Experten einholen. Agenturen, die täglich mit der Erstellung von Unternehmenspräsentationen für unterschiedlichste Kunden beschäftigt sind, können Ihnen schnell und zuverlässig sagen, ob sich Ihre neuen Ideen sinnvoll in Ihre Präsentation integrieren lassen. Dort erhalten Sie auch ein verbindliches Feedback, was in Ihrer Branche und bei Ihrer Zielgruppe gut funktioniert und welche neuen Ideen am Ende doch ungeeignet sind, um Ihr Publikum zu begeistern. Sie wissen ja: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Emotionen bewegen Ihre Zuhörer in die gewünschte Richtung

Können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie zuletzt von einem Spielfilm so richtig gefesselt waren? Was hat Sie damals in den Bann gezogen? Waren es eindrucksvolle 3-D-Bilder wie in „Avatar“? Oder waren es starke Gefühle, die der Film in Ihnen ausgelöst hat?

Vielleicht war es das Mitfiebern mit den Hauptdarstellern bei ihren Abenteuern, das Mitfühlen in einem Drama oder auch das hemmungslose Lachen in einer Komödie. Praktisch immer vorhanden sind Spannungsmomente und die Neugierde, wie die Geschichte nun weitergeht. Egal welcher Film Ihnen nun gerade durch den Kopf geht, ganz gewiss wurden Sie nicht durch einen Schauspieler beeindruckt, der vor einer weißen Leinwand uninspiriert seine Texte abgelesen hat.

Was für gute Spielfilme gilt, ist auch auf gute Präsentationen übertragbar.

Wenn es Ihnen nicht gelingt bei Ihren Zuhörern Emotionen und Neugierde zu erwecken, werden Sie nur wenig Aufmerksamkeit und damit wenig Wirkung erzielen.

Doch welche Emotionen sollen während eines Vortages erzeugt werden und vor allem: wie? Ist es egal, ob die Zuschauer nun angenehm oder unangenehm berührt werden, oder sollten es grundsätzlich nur gute Gefühle sein? Welche Emotionen sind am besten? Hier kommt es natürlich auf die Zielgruppe und den Anlass an. Wenn Sie vor der Belegschaft einer Firma sprechen, die von der Insolvenz bedroht ist, wäre es sicher nicht zielführend, Ihren Vortrag besonders witzig zu präsentieren. Genauso unpassend ist das Schüren von Zukunftsängsten, wenn Sie mit Ihrem Vortrag ein riskantes Investment verkaufen wollen. Meistens wird ein Referent versuchen eine Mischung verschiedener Gefühle bei seinem Publikum auszulösen, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten.

Gibt es langweilige Themen?

Stellen Sie sich vor, Sie müssten einen Statusbericht über ein kleines Projekt Ihrer Abteilung in PowerPoint erstellen. Wahrscheinlich geht es dabei um die Einhaltung der Zeitplanung, aufgetretene Probleme, die aktuelle Arbeitsbelastung im Projektteam usw. Das klingt wirklich nicht spannend. Doch bedenken Sie, wenn Sie das Thema langweilt, wird sich das auf Ihre Präsentation übertragen. Sie werden in diesem Fall fast zwangsläufig Ihr Publikum langweilen. Es ist also wichtig, einen positiven Zugang zu den Themen zu finden, die Sie präsentieren wollen. Fragen Sie sich daher, was Sie an dem Thema oder Projekt vielleicht motivieren und begeistern könnte. Ist es die technische Herausforderung, der Moment, in dem Sie den Abschluss feiern oder die Anerkennung, die Sie für Ihre und die Leistung Ihres Teams bekommen? Nur wenn Sie selbst Gefühle entwickeln, können Sie auch Gefühle bei anderen auslösen. Versuchen Sie Ihre eigenen positiven Emotionen auf Ihr Auditorium zu übertragen. Dies lässt sich auch in einem Präsentationstraining üben.

Doch das, was Sie selbst spüren, kommt natürlich nicht automatisch beim Gegenüber an. Nur wenn Sie wirklich alle Mittel der Kommunikation einsetzen, können Sie Emotionen zu Ihrem Auditorium transportieren.

Welche Instrumente stehen Ihnen für das Erzeugen von Emotionen zur Verfügung?

die eigene Stimme

die Körpersprache

eine bildhafte Wortwahl

die Fähigkeit, eine gute Geschichte zu erzählen

Grafiken, Bilder, Animationen, Videoclips

Bauen Sie einen Spannungsbogen auf!

In allen guten Krimis oder Abenteuerfilmen wird die Spannung langsam aber stetig aufgebaut. Es wäre undenkbar, dass der Kommissar den Schurken nach fünf Minuten überführt und danach nur noch darüber sinniert, wie erfolgreich er doch war. Der Zuschauer will möglichst lange in diesem Gefühl der Spannung gehalten werden. Dieser Nervenkitzel ist also wichtig. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass Sie bereits in Ihrer Einführung eine Spannung erzeugen und möglichst lange aufrechterhalten. Wenn Sie schon auf der ersten Folie das Endergebnis vorstellen, wird es sehr schwierig, das Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer dauerhaft zu erhalten.

Sie erwecken die Emotionen Ihres Publikums also durch Spannung, Neugierde und eine gute Story. Eine Geschichte erzeugt Bilder, und Bilder erzeugen wiederum Emotionen. Bilder entstehen, indem Sie

– tatsächlich Bilder in Ihrer Präsentation zeigen

– Bilder in der Fantasie Ihrer Zuhörer entstehen lassen (Kopfkino)

– Durch Stimme und Körpersprache Gefühle ausdrücken

Emotionen sind der schnellste und effizienteste Weg zum Publikum. Selbst sehr nüchterne, kopflastige Zuhörer lassen sich meistens zu Gefühlen und inneren Bildern animieren.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und des Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.