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Alles eine Frage der Vorbereitung!

Sie können Ihre PowerPoint-Präsentation absolut professionell gestalten und Sie können bei Ihren Präsentationstechniken alle Register ziehen. Aber wenn Sie von einer einzigen Zwischenfrage aus dem Publikum auf dem falschen Fuß erwischt werden, ist der schöne Eindruck schnell dahin. Unsicherheit ruiniert Ihr Standing beim Publikum. Doch auf unangenehme Fragen kann man sich vorbereiten. Mit den folgenden Tipps sind Sie für die nächste Fragerunde gut gewappnet.

Vielleicht haben Sie das selbst schon erlebt: Sie hören sich einen Vortrag an und sind vom Referenten eigentlich ganz angetan. Technik und Inhalt scheinen zu stimmen; Sie fühlen einen echten Erkenntnisgewinn. Am Ende des Vortrags kommt eine Frage aus dem Publikum und trifft den Referent scheinbar unvorbereitet. Sie spüren seine Unsicherheit und eine leichte Verärgerung. Er antwortet ausweichend und kurz angebunden, fast schon schnippisch. In Ihnen steigt ein Zweifel auf, ob der Mann tatsächlich so ein großer Fachmann ist.

Vielleicht sind noch viel mehr Schwachstellen in der Präsentation gewesen, und die Unsicherheit bei der Beantwortung der Frage war nur die Spitze des Eisbergs. Vermutlich gehen Sie innerlich etwas auf Distanz. Die ganze Mühe, die sich der Referent mit seiner Präsentation gemacht hat, der Anfangserfolg, mit dem er Sie schon für sich gewonnen hatte, ist eigentlich umsonst gewesen. Und das alles nur, weil er sich durch eine Publikumsfrage aus dem Konzept bringen ließ.

Unangenehme Fragen, die man lieber nicht gestellt bekommt, können während einer Präsentation immer aufkommen. Manchmal haben wir bei unserer Vorbereitung einen Fehler in den PowerPoint-Folien übersehen und werden vom Publikum darauf aufmerksam gemacht. Möglicherweise hat ein Zuhörer etwas überhört oder falsch verstanden. Hin und wieder ist es auch die Lust an der Provokation. Egal wie banal, unverschämt oder dusselig eine Zuschauerfrage sein sollte, bewahren Sie die Beherrschung. In jedem Fall sollten Sie sich vor Ihrem öffentlichen Auftritt auf solche Situationen vorbereiten, damit Sie angemessene Antworten geben können.

Bereiten Sie sich für Ihre nächste Präsentation auf unerwartete Fragen genau vor!

Tipp 1: Exakte Vorbereitung

Gehen Sie Ihre Präsentation im Vorfeld genau durch und überlegen Sie, an welchen Stellen Fragen auftauchen könnten. Versuchen Sie auf mögliche Fragen die passenden Antworten zu finden, damit Sie während einer Veranstaltung nicht grübeln müssen.

Tipp 2: Inhaltliche Veränderungen

Überlegen Sie, was an Ihrer Präsentation inhaltlich verändert werden kann, um bestimmte Fragen zu vermeiden.

Tipp 3: Entscheidung Zwischenfragen 

Legen Sie vorher fest, ob Sie während des Vortrages Zwischenfragen zulassen oder Fragen erst nach Ende Ihrer Präsentation beantworten wollen. Ihre Entscheidung sollten Sie Ihrem Publikum zu Beginn der Veranstaltung mitteilen. Wenn Sie Ihren Vortrag vorwärts und rückwärts aus dem FF beherrschen, werden Sie wahrscheinlich durch Zwischenfragen nicht so schnell aus dem Konzept gebracht. Grundsätzlich ist es aber ratsam, Fragen erst nach dem Ende Ihrer Präsentation zuzulassen, denn sonst kommen Sie leicht aus dem Rhythmus.

Tipp 4: Stellung beziehen

Bleiben Sie nie eine Antwort schuldig! Sie riskieren Ihre Reputation sehr schnell, wenn Sie Fragen einfach ignorieren. Wenn Sie nicht Stellung nehmen, wird das Ihr Publikum irritieren, und man wird dahinter Schwäche oder Arroganz vermuten.

Tipp 5: Gemeinsamkeiten benennen

Nehmen Sie aggressiven Fragestellern den Wind aus den Segeln! Gerade wenn eine Diskussion in Aggressivität abzudriften droht, versuchen Sie Gemeinsamkeiten zu benennen. Nehmen Sie einen Punkt Ihres Gegenübers heraus und entgegnen Sie „In diesem Punkt bin ich durchaus Ihrer Meinung …“ und versuchen Sie auf die sachliche Ebene zurückzukehren.

Tipp 6: Richtung vorgeben

Bei negativen Fragen dürfen Sie sich nicht in die Defensive drängen lassen! Stellen Sie sich vor, Sie präsentieren eine innovative Technik, die Sie im besten Licht zeigen wollen. Ein Zuhörer fragt Sie: „Diese Technik hat Ihre Firma schon vor einiger Zeit angekündigt. Warum läuft das bei keinem Kunden, wenn es so toll ist?“. Wenn Sie jetzt Erklärungen suchen (Pannen beim Kunden, fehlerhafte Komponenten vom Zulieferer erhalten etc.) und in den „Entschuldigungsmodus“ schalten, haben Sie verloren. Gehen Sie nicht in die Defensive, denn wenn der Fragesteller sich etwas auskennt, kann er Sie mit immer weiteren Fragen in der Verteidigungshaltung festnageln. Versuchen Sie die Frage aufzugreifen, indem Sie ihr eine positive Richtung geben. Sagen Sie zum Beispiel: „Sie möchten wissen, warum es bei der Einführung einer so revolutionären Technik Hürden während der Implementierung gibt?“ Das Problem wird von Ihnen aufgegriffen, erscheint Ihren Zuhörern nun aber in einem anderen Licht.

Tipp 7: Prioritäten setzen

So reagieren Sie richtig, wenn ein Zuhörer mehrere Fragen auf einmal stellt. Wenn ein Fragesteller gleich eine ganze Kette von Fragen an Sie richtet, greifen Sie diejenige heraus, die sich am leichtesten beantworten lässt. Versuchen Sie diese Frage so gut wie möglich zu beantworten. Dann richten Sie sich wieder an den Frager mit „Sie hatten noch eine Frage.“  Suggerieren Sie, dass er die Frage für die anderen Zuhörer nochmals wiederholen soll, damit Ihre Antwort voll verstanden wird. Vermeiden Sie Formulierungen wie „Was war nochmal Ihre nächste Frage?“ Damit würden Sie signalisieren, dass Sie entweder unkonzentriert sind oder die Fragen Sie nicht wirklich interessieren.

Tipp 8: Gelassen reagieren

So reagieren Sie auf bereits beantwortete Fragen. Wenn Sie nach Beendigung Ihrer Präsentation eine Frage gestellt bekommen, die im Vortrag schon ausführlich beantwortet wurde, bleiben Sie gelassen. Es ist natürlich etwas ärgerlich und zeigt, dass der Frager offenbar nicht richtig zugehört hat. Zeigen Sie in einem solchen Fall nicht, dass Sie sich ärgern. Formulierungen wie „Also noch mal für Sie“, oder „Wie ich schon mehrmals erläutert habe“ sollten Sie unterlassen, denn ein gereizter oder herablassender Ton wird nicht nur den Fragenden treffen, sondern auch ein schlechtes Licht auf Sie werfen. Bleiben Sie nett und freuen Sie sich, dass diese Frage ganz leicht zu beantworten ist.

Tipp 9: Weiter ausführen 

So reagieren Sie auf vertrauliche Fragen. Es kann immer einmal passieren, dass nach Ende Ihrer Präsentation Fragen gestellt werden, die Sie nicht beantworten dürfen. Das kann beispielsweise die Firmenstrategie, Produktentwicklungen oder Kooperationen betreffen. Floskeln wie „Ich bin nicht befugt darüber Auskunft zu geben“ sind weit verbreitet, wirken aber eher steif und ablehnend. Verbindlicher ist es eine kleine Erklärung hinzuzufügen wie zum Beispiel: „Danke für Ihre Frage. Wie Sie werden sicher nachvollziehen können, dass Kooperationen von allen Partnern mit äußerster Diskretion verhandelt werden. Ich bitte Sie daher um Verständnis, wenn ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage zu laufenden Prozessen geben kann.“


Präsentations- und PowerPoint-Experte Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Emotionen bewegen Ihre Zuhörer in die gewünschte Richtung

Können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie zuletzt von einem Spielfilm so richtig gefesselt waren? Was hat Sie damals in den Bann gezogen? Waren es eindrucksvolle 3-D-Bilder wie in „Avatar“? Oder waren es starke Gefühle, die der Film in Ihnen ausgelöst hat?

Vielleicht war es das Mitfiebern mit den Hauptdarstellern bei ihren Abenteuern, das Mitfühlen in einem Drama oder auch das hemmungslose Lachen in einer Komödie. Praktisch immer vorhanden sind Spannungsmomente und die Neugierde, wie die Geschichte nun weitergeht. Egal welcher Film Ihnen nun gerade durch den Kopf geht, ganz gewiss wurden Sie nicht durch einen Schauspieler beeindruckt, der vor einer weißen Leinwand uninspiriert seine Texte abgelesen hat.

Was für gute Spielfilme gilt, ist auch auf gute Präsentationen übertragbar.

Wenn es Ihnen nicht gelingt bei Ihren Zuhörern Emotionen und Neugierde zu erwecken, werden Sie nur wenig Aufmerksamkeit und damit wenig Wirkung erzielen.

Doch welche Emotionen sollen während eines Vortages erzeugt werden und vor allem: wie? Ist es egal, ob die Zuschauer nun angenehm oder unangenehm berührt werden, oder sollten es grundsätzlich nur gute Gefühle sein? Welche Emotionen sind am besten? Hier kommt es natürlich auf die Zielgruppe und den Anlass an. Wenn Sie vor der Belegschaft einer Firma sprechen, die von der Insolvenz bedroht ist, wäre es sicher nicht zielführend, Ihren Vortrag besonders witzig zu präsentieren. Genauso unpassend ist das Schüren von Zukunftsängsten, wenn Sie mit Ihrem Vortrag ein riskantes Investment verkaufen wollen. Meistens wird ein Referent versuchen eine Mischung verschiedener Gefühle bei seinem Publikum auszulösen, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten.

Gibt es langweilige Themen?

Stellen Sie sich vor, Sie müssten einen Statusbericht über ein kleines Projekt Ihrer Abteilung in PowerPoint erstellen. Wahrscheinlich geht es dabei um die Einhaltung der Zeitplanung, aufgetretene Probleme, die aktuelle Arbeitsbelastung im Projektteam usw. Das klingt wirklich nicht spannend. Doch bedenken Sie, wenn Sie das Thema langweilt, wird sich das auf Ihre Präsentation übertragen. Sie werden in diesem Fall fast zwangsläufig Ihr Publikum langweilen. Es ist also wichtig, einen positiven Zugang zu den Themen zu finden, die Sie präsentieren wollen. Fragen Sie sich daher, was Sie an dem Thema oder Projekt vielleicht motivieren und begeistern könnte. Ist es die technische Herausforderung, der Moment, in dem Sie den Abschluss feiern oder die Anerkennung, die Sie für Ihre und die Leistung Ihres Teams bekommen? Nur wenn Sie selbst Gefühle entwickeln, können Sie auch Gefühle bei anderen auslösen. Versuchen Sie Ihre eigenen positiven Emotionen auf Ihr Auditorium zu übertragen. Dies lässt sich auch in einem Präsentationstraining üben.

Doch das, was Sie selbst spüren, kommt natürlich nicht automatisch beim Gegenüber an. Nur wenn Sie wirklich alle Mittel der Kommunikation einsetzen, können Sie Emotionen zu Ihrem Auditorium transportieren.

Welche Instrumente stehen Ihnen für das Erzeugen von Emotionen zur Verfügung?

die eigene Stimme

die Körpersprache

eine bildhafte Wortwahl

die Fähigkeit, eine gute Geschichte zu erzählen

Grafiken, Bilder, Animationen, Videoclips

Bauen Sie einen Spannungsbogen auf!

In allen guten Krimis oder Abenteuerfilmen wird die Spannung langsam aber stetig aufgebaut. Es wäre undenkbar, dass der Kommissar den Schurken nach fünf Minuten überführt und danach nur noch darüber sinniert, wie erfolgreich er doch war. Der Zuschauer will möglichst lange in diesem Gefühl der Spannung gehalten werden. Dieser Nervenkitzel ist also wichtig. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass Sie bereits in Ihrer Einführung eine Spannung erzeugen und möglichst lange aufrechterhalten. Wenn Sie schon auf der ersten Folie das Endergebnis vorstellen, wird es sehr schwierig, das Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer dauerhaft zu erhalten.

Sie erwecken die Emotionen Ihres Publikums also durch Spannung, Neugierde und eine gute Story. Eine Geschichte erzeugt Bilder, und Bilder erzeugen wiederum Emotionen. Bilder entstehen, indem Sie

– tatsächlich Bilder in Ihrer Präsentation zeigen

– Bilder in der Fantasie Ihrer Zuhörer entstehen lassen (Kopfkino)

– Durch Stimme und Körpersprache Gefühle ausdrücken

Emotionen sind der schnellste und effizienteste Weg zum Publikum. Selbst sehr nüchterne, kopflastige Zuhörer lassen sich meistens zu Gefühlen und inneren Bildern animieren.


Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und des Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Handlungsaufforderungen oder „Call-to-Action“ – ohne geht es nicht

Mit jeder Präsentation verfolgen Sie ein Ziel: Entweder möchten Sie Ihr Publikum mit Informationen versorgen oder von etwas überzeugen. Auf jeden Fall steht hinter Ihren Ausführungen irgendein Zweck.

Wenn Sie Ihren Vortrag einfach mit den Worten „vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“ beenden und danach Ihre Unterlagen zusammenpacken, verpassen Sie den wichtigsten Moment Ihrer ganzen Präsentation.

Machen Sie sich schon vor der Präsentation klar, was Sie bei Ihrem Auditorium erreichen wollen. Bereits zu dem Zeitpunkt, wo Sie beginnen Ihre PowerPoint-Folien zu erstellen, sollte Ihnen bewusst sein, was Sie sich von Ihrem Engagement am Ende erwarten. Verfolgen Sie nämlich mit Ihrer Präsentation ein klares Ziel, dann ist Ihnen auch klar, was Ihr Publikum nach Ihrem Vortrag idealerweise tun sollte. In den seltensten Fällen werden Sie wollen, dass Ihr Publikum Sie einfach in Ruhe lässt. Das Mindeste, was man nach einem Vortrag gerne hätte, ist ein Feedback vom Auditorium, wie die eigene Botschaft angekommen ist. Wie hat die Präsentation gefallen, wurde alles verstanden, gibt es Fragen?

Sehr oft ist es wünschenswert, dass die Zuhörer danach etwas Bestimmtes tun. Entweder will man etwas verkaufen oder erwartet verbindliche Zusagen zu weiteren gemeinsamen Aktionen. Vielleicht wollen Sie ein zusätzliches Budget für ein Projekt, die Erlaubnis in einem bestimmten Bereich weiter zu forschen oder Sie möchten von Ihrem Verband auf einen einflussreicheren Posten versetzt werden. Es wird selten passieren, dass sich Ihr Publikum die Mühe macht, zwischen den Zeilen Ihre Absicht zu erraten. Sie müssen am Ende Ihrer Präsentation schon genau darauf hinweisen, was Sie erwarten. Man nennt das auch eine „Call-to-Action“. Wenn Sie keine konkreten Handlungsaufforderungen geben, werden Ihre Zuhörer vermutlich auch nicht handeln.

Punktlandung mittels letztem Satz

Es kommt also darauf an den richtigen Abschluss zu finden, um Ihr Ziel zu erreichen. Der letzte Satz oder die letzten Sätze Ihrer Vorstellung sollten Ihnen schon vorher völlig bewusst sein. Üben Sie ruhig ein, was Sie sagen wollen. Der letzte Satz bleibt im Gedächtnis Ihrer Zuhörer vermutlich am längsten haften, wenn er pointiert formuliert ist. Legen Sie also großen Wert auf die Vorbereitung Ihrer letzten Worte.

Trauen Sie sich, und sagen Sie ganz klar, was Sie sich wünschen. Richten Sie ruhig eine klare Aufforderung an das Publikum. Beispiele:

– Ich bin überzeugt, dass ich Ihnen somit die beste Lösung präsentiert habe. Bitte unterstützen Sie unser Vorhaben mit Ihrer Stimme!

– Es liegt nun in Ihrer Hand. Ich habe Ihnen alle nötigen Informationen für Ihre Entscheidung gegeben. Bitte treffen Sie die richtige Wahl!

– Sie kennen jetzt alle Vorteile unserer Lösung. Welche gemeinsamen Schritte wollen wir nun gehen?

– Ich habe Ihnen dargelegt, welche Schritte ich für notwendig halte. Werden Sie jetzt selbst aktiv! Lassen Sie uns an die Realisierung gehen!

Bei einer internen Präsentation können die nächsten Schritte recht simpel sein. Zusammen mit den Teilnehmern wird im Anschluss an die Präsentation eine Vereinbarung getroffen, welche Aufgaben jeder bis zu einem festgelegten Termin zu erfüllen hat. Aus diesen Vereinbarungen wird ein Gesprächsprotokoll angefertigt, das jedem Teilnehmer als verbindliche Anweisung zugemailt wird.

Bei einer Präsentation vor externen Zuhörern ist die Vorgehensweise von den Zielen abhängig. Wenn Sie einen Kurs oder ein Buch verkaufen wollen, geht die Aufforderung klar in die Richtung, sich in eine Verkaufsliste einzutragen oder gleich vor Ort zu kaufen. Wenn Sie in ein Amt gewählt werden möchten, sollten alle Wahlberechtigten ihre Stimme an Sie abgeben. Sollten Sie Ihre Firma bei potenziellen Kunden vorgestellt haben, möchten Sie natürlich die nächsten Schritte einer Zusammenarbeit festlegen.

In jedem Fall entscheiden Sie mit einer genauen Handlungsaufforderung über Ihre Zielerreichung.



Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Ein Manager will meine Meinung zu seinen Kundentagen wissen. In einem noblen Hotel wurden fünf Grußworte („Auch ich darf Sie hier herzlich begrüßen …“) von wichtigen Menschen aufgesagt, vier textlastige Powerpoint-Präsentationen zu „kundenrelevanten“ Themen vorgeführt, die jeweils mit einem Blick in die Historie begannen, und als Give-away gab es einen Plastikkugelschreiber mit Logo. Dann folgte ein Fingerfoodbuffet vom Allerfeinsten. Ich sagte ihm, dass ich es sterbenslangweilig fand. Lediglich die Lachshäppchen hätten mich versöhnt. Zu meinem Erstaunen, wurde er nicht ärgerlich, sondern lachte. Das habe er sich auch schon gedacht.

Kann man das nicht anders machen? Doch: Jeder runter von der Bühne, der da nichts zu sagen hat. Jeder, der wiederholt, was gesagt worden ist, der sich bei allen Anwesenden für die Erlaubnis bedankt, die ihm niemand gegeben hat und aus seinem Vortrag eine Uni-Vorlesung macht: Runter von der Bühne! Langweilige Meetings oder Veranstaltungen sind kein Selbstzweck. Wer mir erzählt, das müsse so sein, wird spätestens aufwachen, wenn er vor leeren Zuschauerreihen steht.

Ein Phrasen-Bingo für Ihren nächsten Event. Streichen Sie durch, wenn Sie einen Ausdruck gehört haben. Wer als erster eine waagrechte, senkrechte oder diagonale Reihe voller Kreuze hat, steht auf und ruft „Bullshit-Bingo“.

Michael Rossié Übersicht zum Bullshit-Bingo

Über Michael Rossié

Michael Rossié mit Gastbeitrag für Blog smaviconMichael Rossié arbeitet seit 25 Jahren als Sprechtrainer & Coach im Auftrag von Radio- und Fernsehsendern sowie in der Wirtschaft. Außerdem ist er ein viel gebuchter Redner und Keynote-Speaker zu den Themen Kommunikation und Präsentation. In über 200 Vorträgen, Seminaren und Coachings jährlich arbeitet Michael Rossié mit allen, die in der Öffentlichkeit gut reden müssen: vom Schlagersänger bis zum Dax-Vorstand, vom Fußballer bis zum Fernsehmoderator. Außerdem trainiert er viele Speaker. Er ist unter anderem Autor der Bücher „Sprechertraining“, „Frei sprechen“ und „Schwierige Gespräche mit Kollegen und Chefs“. Ein Buch über den Einsatz vom Humor im Vortrag und Seminar ist in Vorbereitung.

>> www.sprechertraining.de

Sie können Michael Rossié auch als Referenten und Präsentationsexperte auf dem Presentation Rocket Day 2018 bei Frankfurt erleben.

Ventuz – 3D-Präsentationsprogramm

Ventuz ist ein Real-Time 3D-Präsentationsprogramm. Es wird zum Beispiel für die Auswertung einer Bundestagswahl im TV verwendet oder aber bei großen Events. Das Besondere sind die 3D-Darstellungen und Kamerafahrten. Eine weitere Besonderheit ist die schnelle Umsetzung von Änderungen in Echtzeit.

Wir können in PowerPoint teilweise 3D-Objekte und 3D-Fahrten simulieren. Dazu nutzen wir 2D-Animationspfade und vergrößern oder verkleinern Elemente während der Kamerafahrt. Natürlich sind dem Grenzen gesetzt, denn gegenüber Ventuz laufen die Fahrten hin und wieder ruckelig. Aber als kleiner Effekt sieht das schon beeindruckend aus.






Präsentationsexperte und -coach Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Präsentationstraining verhilft Ihnen zur positiven Ausstrahlung

Eine positive Ausstrahlung lässt sich wie ein Muskel trainieren. Ein regelmäßiges Präsentationstraining bewirkt mit der Zeit ein völlig anderes, souveränes Auftreten in der Öffentlichkeit.

Es gibt Menschen, die sofort in einer Menge auffallen. Dafür brauchen sie in der Regel keine auffälligen Kleider oder Frisuren. Sie sind einfach sehr präsent. Charismatisch werden solche Persönlichkeiten auch genannt. Wir alle kennen auch die unauffälligen, eher schüchternen Mitmenschen, die man auf Veranstaltungen schnell einmal übersieht. Nun stellen Sie sich vor, bei einem Event würden zwei Referenten zur gleichen Zeit ihre Präsentation in unterschiedlichen Räumen vorstellen. Zufällig haben Sie beide Referenten vorab kennen gelernt. Der eine Referent hat eine PowerPoint-Präsentation über eines Ihrer Lieblingsthemen am Start. Doch nach einem schlaffen Händedruck bei der Begrüßung sind Ihre Bemühungen, mit ihm in ein Gespräch zu kommen, kläglich gescheitert, weil er vor Schüchternheit den Mund kaum aufbekam. Ganz anders der zweite Referent. Er begrüßt Sie mit einem gewinnenden Lächeln, erkundigt sich nach Ihren Interessen und lädt Sie ein, bei seiner gleich beginnenden Präsentation Gast zu sein. Er verspricht Ihnen einige interessante neue Einsichten, selbst wenn es sich bei seinem Thema nicht um Ihr Fachgebiet handeln sollte. Nie zuvor wäre er von etwas so überzeugt gewesen wie von der Sache, die er gleich vorstellen würde. Er macht noch einen kleinen Scherz und verabschiedet sich mit der Bemerkung, dass er sich freuen würde, Sie in ein paar Minuten im Publikum zu sehen. Zu welcher Präsentation würden Sie gehen?

Ein charismatischer Redner wirkt überzeugender.

Vermutlich würden Sie tendenziell eher die Veranstaltung besuchen, die Ihnen mehr Unterhaltung bietet. Die „graue Maus“, die über Ihr bevorzugtes Thema referiert, hat Sie nicht positiv beeindruckt. Der andere Referent hat Sie vermutlich neugierig gemacht und Ihnen seinen Vortrag besser „verkauft“. Wäre das wirklich die richtige Wahl gewesen? Wahrscheinlich ja, denn der tollste Inhalt wirkt nicht, wenn der Referent vor Lampenfieber kaum den Mund aufbekommt oder mit monotoner Stimme einfach seine Präsentation „herunterrasselt“. Andererseits können Sie einen thematisch nicht so prickelnden Inhalt durchaus genießen, wenn der Referent vor Charisma geradezu sprüht und sein Publikum mit seinem professionellen Auftritt fesseln kann. Ich habe immer wieder erleben können, dass eher durchschnittliche PowerPoint-Präsentationen zu einem richtigen Erfolg wurden, weil der Referent mit seiner Präsenz und seiner eigenen Begeisterung alle überzeugt hat.

Was unterscheidet Referenten grundsätzlich voneinander? Warum haben manche eine gewinnende Ausstrahlung und andere nicht? Der Unterschied liegt in der inneren Einstellung und in der praktischen Erfahrung. Je mehr Praxis Sie haben, desto positiver ist die innere Einstellung zu Ihren eigenen Fähigkeiten. Erfahrung bringt Selbstvertrauen und dieses Selbstvertrauen wirkt sich auch auf das Publikum aus. Auch Spaß, Begeisterung oder die gute Laune des Referenten wirken unmittelbar auf das Auditorium. Doch das kommt eben nicht von alleine. Hierzu bedarf es praktischer Erfahrung und Sie brauchen ein professionelles Präsentationstraining.

Nehmen wir an, ein junger Mitarbeiter hat eine passable PowerPoint-Präsentation zusammengestellt und soll zum ersten Mal in seinem Leben vor einem großen Publikum vortragen. Sehr wahrscheinlich wird er starkes Lampenfieber bekommen. Es ist zu erwarten, dass er bei seiner Premiere Fehler macht und nicht sonderlich souverän wirkt. Am Ende wird er froh sein, diese Feuertaufe hinter sich gebracht zu haben. Die Frage ist, wie er mit dem Erlebnis umgeht. Vielleicht ist er davon beeindruckt, dass ihm so viele Leute zugehört haben; er bekommt ein leichtes Gefühl des Triumphs und beschließt diese Erfahrung zu wiederholen. Vielleicht ist seine Entscheidung danach aber auch: Niemals wieder!

In jedem Fall wird jede äußere Erfahrung, die wir machen, zu Reaktionen in uns selbst führen. Vor vielen Menschen zu sprechen, führt zu einer körperlichen und emotionalen Reaktion (z. B. feuchte Hände, Angst etc.). Diese Reaktion wird als Erfahrung abgespeichert. Aus diesen Erfahrungen bilden wir unsere Überzeugungen (z. B. vor Menschen reden macht mir Angst). Wenn sich eine vergleichbare Erfahrung in der nahen Zukunft abzeichnet, stellen wir uns vor, wie wir wieder Angst haben werden. Das führt wieder zu körperlichen und emotionalen Reaktionen, zu noch mehr Lampenfieber, und somit ist ein negativer Kreislauf geschlossen. Doch auch wenn Sie eher gelassen mit solchen Situationen umgehen, wird dieser Kreislauf aus Erfahrung – Reaktion – innere Überzeugung und Erwartungshaltung dazu führen, dass Sie nicht die besten Leistungen, zu denen Sie fähig wären, abrufen. Was Sie benötigen, sind bewusste Grenzverschiebungen, um zu wachsen.

Raus aus der Komfortzone!

Ein Jogger wird nur dann zum Marathon-Läufer, wenn er immer wieder seine Grenzen verschiebt. Wenn er nur einmal die Woche zehn Minuten durch den Park läuft, werden die 42 Marathon-Kilometer für ihn immer unerreichbar bleiben. Er muss immer ein bisschen länger laufen, an seine Grenzen gehen und auch mal darüber. Beim professionellen Präsentieren ist das nicht anders. Den geborenen Redner gibt es praktisch nicht. Aber es gibt Trainer und Methoden, die aus einem miserablen Redner einen guten machen und aus guten Rednern regelrechte Publikumsmagnete. Bei unseren Presentation-Bootcamps haben  wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass bereits durch einen Tag der gemeinsamen, professionellen Arbeit wahre Quantensprünge bei den Teilnehmern erreicht werden. Die Tricks und Kniffe unserer Trainer sind bewährt und wirken unmittelbar. Wie alle guten Trainer fordern sie natürlich auch ihre Schüler. Durchaus freundlich, aber bestimmt. Diese Erfahrungen wirken bei vielen Teilnehmern wie Katalysatoren für den ganzen Charakter. Dieses Gefühl „ich kann ja viel mehr“ und die gewonnene Selbstsicherheit im Kontakt mit anderen werden nicht auf das Präsentieren beschränkt bleiben. Es hat verblüffende Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche.

Steigen Sie aus Ihren alten Verhaltensmustern aus!

Albert Einstein sagte einmal, die Definition von Wahnsinn wäre, immer wieder das Gleiche zu tun und dabei andere Ergebnisse zu erwarten. Wenn Sie also der Meinung sind, dass Sie bei Präsentationen noch nicht die optimale Wirkung entfalten, können Sie anfangen die Dinge neu zu betrachten. Um bei Ihren Präsentationen die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie im Zweifelsfall einmal alles auf den Prüfstand stellen (auch durch ein Präsentationstraining). Sind Ihre Unterlagen wirklich professionell und auf dem neuesten technischen Stand? Ist Ihre gewohnte Herangehensweise an eine Präsentation wirklich effektiv oder könnten Sie damit wesentlich erfolgreicher sein? Haben sich im Laufe der Zeit kleine Fehler eingeschlichen oder sogar ein grober Schnitzer, der bisher unerkannt geblieben ist? Hält Ihr Publikum Sie für entspannt, oder merkt man Unsicherheiten? Welche Verhaltensmuster schränken Sie ein? Ein objektives Feedback von einem Präsentations-Experten kann Ihnen in kurzer Zeit Schwachpunkte und Verbesserungspotenzial aufzeigen. Also seien Sie mutig und nehmen Sie ein professionelles Präsentationstraining in Anspruch.

Haben Sie Interesse an einem solches Präsentationstraining? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Präsentationsexperte und -coach Matthias Garten PräsentationstrainingDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Den ganzen Raum für die bessere Moderation nutzen – Peter Köstel im Interview

Moderatoren-Koffer und Flipchart – das sind die altbewährten Handwerkzeuge eines Moderators. Doch reicht diese Form von Visualisierung wirklich aus, um komplexe Probleme innerhalb eines Seminars zu verdeutlichen? Lassen sich damit innovative Lösungen finden?

Peter Köstel ist da anderer Meinung. Der Inhaber von marketing-pur DIE STRATEGIEAGENTUR coacht und trainiert seit 2001 ganzheitliche Strategie-Konzepte. Nach seiner Ansicht stehen wir viel zu oft bei der Lösung von Problemen vor einer Wand. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch ganz direkt. Wenn es darum geht, im Team Herausforderungen zu meistern, wird ganz schnell der Flipchart ausgepackt, um visualisiert Strategien zu entwickeln. In einer „one-to-many“-Moderation sollen dann Lösungen gefunden werden. Nicht unbedingt optimal findet Peter Köstel. Er möchte mehr Dynamik und Transparenz in Problemlösungsprozesse einbringen und hat deswegen die 3D-Pinnwand entwickelt, die den ganzen Raum nutzt, statt nur einer einzigen Wand. Dem Experten geht es dabei um nachhaltige und praxisorientierte Erfolge! Damit die Strategie gelingt, setzt er auf bildhaft begreifbare Ergebnisse. Auf dem Presentation-Bootcamp 2015 leitet Köstel den Workshop „Die Premium Moderation – Methode im Raum“. Vorab hat er uns seine Vorgehensweise in einem Interview erläutert.


Hallo Herr Köstel. Ich kenne ein paar junge Lehrer, die sagen Folgendes: Der Frontalunterricht ist längst aus der Mode. Gilt das auch für Seminare und die Moderation von beispielsweise Meetings? 
Peter Köstel: Frontalunterricht ist bei reiner Wissensvermittlung aus meiner Sicht immer noch aktuell. Und alles, was sich bewährt hat, wird durch neue Methoden ja nicht schlechter. Eine Moderation soll ja die Kreativität der Teilnehmer fördern, um Aufgaben gemeinsam – möglichst im Konsens – zu lösen. Hier sind Frontaltechniken in der Tat zu überdenken.

Wo liegt das Problem bei einer Moderation, die auf dem Prinzip „one-to-many“ basiert? 
Peter Köstel: Monologe „one-to-many“ helfen niemanden in einem lösungsorientierten Moderations-Prozess. Die Kommunikationsbasis in der Präsenz-Moderation sollte im Gegensatz zu Online-Meetings haptische Elemente nutzen. Im Social-Media-Bereich wird „one-to-many“ gerne genutzt. Wenn z. B. ein Team in einen Raum Aufgaben wirksam lösen möchte, braucht es aber mehr als PowerPoint, Flipchart und Standard-Pinnwände, damit sich alle in den transparenten Lösungsprozess einbringen können.

Welche Methoden der Moderation bieten sich an, wenn man im beruflichen Kontext gemeinsam nach Lösungen für Probleme sucht? 
Peter Köstel: Der Moderationskoffer mit seinen runden und eckigen Moderationskarten ist zusammen mit den notwendigen Pinnwänden die bekannteste Technik. Zunehmend kommen auch statische Moderationskarten als Folienmaterial zum Einsatz, die ganz ohne Pinnwände und Nadeln auskommen. Das Fenster, die Wand oder die (Schrank-)Tür werden so zur „Pinnwand“. Doch auch bei dieser Technik stehen die AnwenderInnen vor einer Wand bzw. großen Fläche. Das nenne ich Frontal-Moderation. Also nicht zu verwechseln mit dem Frontalunterricht. Nur wie oft sind Menschen schon vor eine Wand gefahren? Stehen vor einer Mauer. Kommen einfach nicht vom Fleck oder fühlen sich unbeweglich. Sie kommen einfach nicht weiter bei Produktentwicklungen, Ideenmanagement, Teamverständnis oder öffnenden Gedanken. Deshalb habe ich die 3D-Pinnwand erfunden.

Wie kann man den Raum in seine Moderation gewinnbringend einbeziehen? 
Peter Köstel: Meine Überzeugung ist, dass die Lösung im Raum liegt. Wir Menschen sind „3D-Wesen“. Wenn Menschen sich bewegen und Standpunkte einfach in der 360-Grad-Perspektive erleben wollen, muss das Thema in den Mittelpunkt. Weg von umgebenden Flächen. Das geht mit Leinen oder Schnüren, die durch einen Raum gespannt werden. An die Schnur dürfen die TeilnehmerInnen speziell entwickelte Ketten-Moderationskarten hängen. Gerne biete ich die Fragestellung an: „Mit welchen Thema hängen Sie in der Luft?“. Bei dieser Kommunikation auf Augenhöhe werden die Ketten-Moderationskarten nicht nur thematisch hoch aufgehängt, sondern sie verdrehen sich zusätzlich. Wenn das Team um die hängende 3D-Konstruktion steht, kann nicht jedes Mitglied die Beschriftungen lesen. Das führt dazu, dass sich Personen „automatisch“ bewegen und die hängenden Moderationskarten immer wieder anfassen und zu sich drehen, um sie zu lesen.
Jetzt werden die Botschaften, egal für welchen Prozess, viel intensiver aufgenommen, bearbeitet und besprochen. Durch die Ösen an den Karten entstehen Ketten oder Brückensituationen und eine aktive Diskussion. Das hängende Ergebnis zeigt eine 3D-Konstruktion zum Begreifen – mit sofort sichtbaren Zusammenhängen für die Lösung von Aufgaben. Eine enorm effektive Variante, um Bewegung in Herausforderungen zu bringen.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Peter Köstel: Die Welt ist im Moment sehr stark in Bewegung. Seit der Bankenkrise haben wir wirtschaftlich viel erlebt. Computersimulationen zeigen uns gerne Zusammenhänge, warum etwas passiert ist. Ich möchte Menschen zeigen, dass wir Schnittstellen und Zusammenhänge vorab sichtbar und begreifbar in fast allen Situationen darstellen können. Ich möchte Lösungen wieder ins Zentrum des Handelns bringen, mit einer einzigen und universell einsetzbaren Ketten-Moderationskarte. Es wird oft gebeten, einmal anders zu denken. Ich biete ein Visualisierungstool an, dass diese Anforderung sofort (un-)bewusst in der Moderation unterstützt. Die begreifbare 3D-Pinnwand.



Selbstentwickelte TRAINING-TOOLS nutzt Peter Köstel nicht nur in der Strategieagentur, sondern verkauft diese auch über training-tools.de direkt an Unternehmen, Universitäten, Trainer, Berater etc.

Moderation via 3D-Pinnwand und Ketten-Moderationskarten

Foto: © Peter Köstel

So gewinnen und halten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer

Ob eine PowerPoint-Präsentation erfolgreich ist, hängt neben dem Inhalt vor allem auch von der Art des Präsentierens ab. Gelingt es mir mein Publikum zu fesseln? Wie gewinne und erhalte ich die Aufmerksamkeit meiner Zuschauer? Gibt es hilfreiche Tricks, die dabei nützlich sind? Wir wollen Ihnen jetzt eine Präsentationstechnik vorstellen, mit der Sie Ihr Publikum buchstäblich verzaubern können.

Fesselnd und mitreißend zu präsentieren ist keine Zauberei, sondern harte Arbeit und mit viel Übung verbunden. Oder ist es doch Zauberei? Gert Schilling ist Trainer für lebendige Moderations- und Präsentationsseminare. Zu seinen Spezialthemen schrieb er zahlreiche Leitfäden. Seit seiner Kindheit ist er fasziniert von Zaubertricks und setzt Zauberei heute auch im didaktischen Kontext seiner Vorträge und Seminare ein. Beim Presentation-Bootcamp am 26. November in Frankfurt leitet Schilling den Workshop: Zaubern für Speaker und Trainer – Didaktische Zauberkunst. Vorab haben wir ihn zu seiner speziellen Art des Präsentationstrainings interviewed.

Hallo Herr Schilling. Warum sollte ich als Speaker oder Trainer Zaubertricks draufhaben? 
Gert Schilling: Als Speaker oder Trainer geht es auch darum mit ungewöhnlichen Aktionen die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu wecken. Bei der Zauberei verschwinden, erscheinen und verändern sich die Dinge. Mit diesen Effekten können Sie Ihre Botschaften verstärken und mittels zauberhaften Metaphern Ihre Aussagen auf unterhaltsame Weise visualisieren.

Gewinnen und erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer mit didaktischer Zauberkunst

Foto: © Gert Schilling

Woher kommt Ihre Faszination für das Thema Zauberei? 
Gert Schilling: Wenn ich als kleiner Junge gefragt wurde: „Was möchtest du denn einmal werden?“, dann habe ich gesagt: Zauberer. Ich war schon damals fasziniert von der Möglichkeit, auf der Bühne zu stehen und Überraschendes vorzuführen.
Letztendlich bin ich dann nicht Zauberer geworden, sondern Trainer und Speaker. Das Thema Zaubern begleitet mich jedoch noch immer, nun in der von mir entwickelten Form der Didaktischen Zauberkunst. Gut zu präsentieren ist keine Zauberei – oder doch?

Wie sind Sie darauf gekommen, dass man Zauberei auch im didaktischen Kontext einsetzen kann? 
Gert Schilling: Es gibt ein Kunststück, das nennt sich das Box-Paradox, bei dem etwas scheinbar Unmögliches, etwas Paradoxes passiert. Bei einem Vortrag kann als rhetorisches Stilelement des Paradox eingesetzt werden, z.B.: „Weniger ist mehr“ oder „Brennholzverleih“. In einem Seminar habe ich einmal das Box-Paradox als Einstieg in das Thema rhetorische Stilmittel genutzt. Das ist so gut angekommen, dass ich daraus die Idee entwickelt habe, Inhalte mit zauberhaften visuellen Effekten zu verbinden.

Warum sind Unterhaltung und Visualisierung so wichtig, wenn man Inhalte vermitteln möchte? 
Gert Schilling: Das menschliche Gehirn „freut“ sich in der Regel, wenn etwas Unerwartetes oder Verblüffendes passiert und „öffnet“ sich zur Informationsaufnahme. Mit diesem Trick kann ich den einen oder anderen Inhalt an der „kritischen“ Amygdala vorbeischmuggeln. Mit Zauberei rette ich zwar kein Seminar oder Vortrag, da sollte man doch auch Inhalte dabei haben. Ein passender Effekt im richtigen Moment kann jedoch die Aufmerksamkeit lenken und die Botschaft verstärken.
Und auch hier gilt: Diese Präsentationstechnik sparsam einsetzen. Ein bis maximal zwei Kunststücke pro Vortrag oder Seminartag. Gerne im Wechsel mit anderen ungewöhnlichen Aufmerksamkeitsweckern wie Storytelling, besonderen Bildern oder einer guten Portion Humor.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Gert Schilling: Den Teilnehmenden des Presentation Bootcamp 2015, die meinen Workshop besuchen, werde ich die Zauberkunststücke nicht nur zeigen, sondern sie werden diese auch lernen. Und wir schauen gemeinsam, wie die Tricks in ihre Speaker- oder Seminartätigkeit integriert werden können. Die Teilnehmenden bekommen also eine Handvoll Zauberkunststücke mit auf den Weg in die eigene Praxis.

Live erleben können Sie Gert Schilling auf dem Presentation-Rocket Day Ende November. Melden Sie sich jetzt noch an.

Präsentations- oder PowerPoint-Agentur?

Der erste Schritt, die Präsentationen von einer externen Agentur (Präsentations- oder PowerPoint-Agentur) erstellen zu lassen, ist intern beschlossen.

Die Gründe dafür sind vielfältig, angefangen von Zeitmangel, fehlenden Personalkapazitäten über Know-how-Schwächen, frischen Ideen von außen, bessere Ergebnisse mit den PowerPoint-Präsentationen, innovativem Look and Feel bis hin zur stärkeren Überzeugungskraft.

Im zweiten Schritt beginnt die Suche nach einer passenden Präsentations- oder PowerPoint-Agentur. Die Entscheidung, welche Agentur man nutzen sollte, hängt vom Einsatzgebiet und einigen anderen Parametern ab.

Bei der Suche denkt man vielleicht zunächst an die hauseigene Werbeagentur, die schon viel fürs Unternehmen gemacht hat. Bei genauerer Betrachtung wird sich häufig sehr schnell zeigen, dass diese Agenturen im Print- und Onlinebereich sehr gut aufgestellt sind, aber beim Erstellen von Präsentationen qualitativ starke Defizite aufweisen. Das ist ungefähr so, als wenn ein Herzpatient bei einer anstehenden Herz-OP zu seinem Hausarzt geht und sich von ihm operieren lässt.

Im nächsten Schritt kann ein Unternehmer vielleicht Kollegen, Freunde oder Bekannte fragen, ob sie Präsentations- oder PowerPoint-Agenturen kennen und welche Erfahrungen sie gemacht haben. Empfehlungen haben den Vorteil, dass schon eine Bewertung stattgefunden hat.

Als nächste Suchstufe bietet das Internet mehrere Möglichkeiten. Etwa, wenn man nach Präsentations- oder PowerPoint-Agentur sucht.  Schlussendlich gibt es eine Reihe von Agenturen, die auf der Liste stehen. Aber wie entscheidet man sich für eine?

Dazu möchte ich Ihnen drei Kriterien an die Hand geben, die eine gute Grundlage für Entscheidungen geben können. Natürlich gibt es noch weitere, nur diese drei haben aus meiner Sicht den größten Einfluss. Sie sind schon seit vielen Jahren bekannt, dennoch halte ich sie immer noch für richtig. Die Kriterien haben außerdem eine starke Abhängigkeit voneinander und sind auf jedes Geschäft übertragbar, d. h. auch auf Ihr Geschäft. Die Kriterien sind Preis, Qualität und Service.

Präsentations- oder PowerPoint-Agentur_Kriterien

Ca. 80 % aller Unternehmen werben mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis, einer hohen Qualität und einem umfassenden Service. Das gilt auch für die Auswahl einer Präsentations- oder PowerPoint-Agentur.

Aber lassen Sie uns einmal genauer hinschauen: Der Preis ist abhängig von der Qualität der Leistung und vom Service, den der Dienstleister bietet. Niedrige Qualität – niedriger Preis, wenig Service – niedriger Preis. Top Qualität, Top Service – hoher Preis. Bei einem Produkt lässt sich das noch viel eher bestimmen als bei einer Dienstleistung. Sie wissen genau, wenn Sie ein Luxusprodukt kaufen, kaufen Sie automatisch eine hohe Qualität und einen tollen Service ein. Wenn Sie dagegen ein Billigprodukt kaufen, ist das Gerät vielleicht nach 2 Jahren, also genau nach Ablauf der Garantie, kaputt. Und wenn Sie den Service anrufen, erhalten Sie keine Antwort.
Billig einkaufen birgt die Gefahr, billig zu präsentieren. Kommt das beim Zuschauer an, leidet Ihr Image, Ihre Karriere und letztlich Ihr Geschäft.

Bei der Qualität gilt es zu überlegen, welchen Anspruch mein eigenes Unternehmen, mein Produkt, meine Dienstleistung hat. Das ist aus meiner Sicht der wichtigste Parameter für die Qualität. Wenn das Unternehmen eine Premiummarke ist, sollten die Präsentationen auch im Premiumbereich rangieren. Ein Qualitätsmerkmal ist auch die Zielerreichung. Erreicht die Präsentation das gesteckte Ziel? Etwa eine langanhaltende Erinnerung an einen bestimmten Präsentationsinhalt oder direkte Verkäufe nach der Präsentation oder Begeisterung beim Publikum. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Tonalität: Schafft es die Präsentation die Werte des Unternehmens zu transportieren? Im Gegensatz zu Werbeagenturen, die sehr stark im Print und zum Teil im Onlinebereich sind, schaffen es Präsentationsagenturen diese Werte in einer sehr kreativen und innovativen Art zu präsentieren und damit eine Wirkung beim Zuschauer zu erzielen.

Wenn wir über Service sprechen, gibt es auch hier wieder eine Reihe von Unterkriterien. Bezogen auf Präsentations- oder PowerPoint-Agenturen sind das zum Beispiel individuelle und persönliche Betreuung, ein Ansprechpartner, Korrekturläufe, Geschwindigkeit der Dienstleistung (z. B. 24 Stunden Umsetzung), Verfügbarkeit der Mitarbeiter etwa 24 Stunden/7Tage, Übernachtservice, Wochenendservice, Betreuung vor Ort, Beratungskompetenz, Übersetzungsservice, Folienmanagement, zusätzliche Serviceleistungen, wie Videoproduktion, 3D-Elemente, Bildrecherche, Artbuying (Einkauf von Bildern usw.) u. v. a. m.

Logischerweise muss für einen umfassenden Service tiefer in die Tasche gegriffen werden, wie bei einem Lowcost-Service. So gibt es Dienstleister, die sehr schnell liefern, aber das hat Auswirkungen auf Preis und Qualität. Mal angenommen, Sie wollen in einer 1 Stunde 100 Folien überarbeitet bzw. „aufgehübscht“ bekommen, dann geht das auf Kosten der Qualität und Sie müssen einen höheren Preis zahlen als wenn Sie den Auftrag für eine Woche ansetzen. Vergleichen Sie das einfach mal mit einem Hollywoodfilm. Mal angenommen der soll an einem Tag produziert werden. Sie bräuchten dann für 500 Szenen, ca. 50 Drehteams inkl. 50 x Technik. Theoretisch würde das gehen, wenn Sie ein entsprechendes Budget haben, aber wie sähe die Qualität aus? Wenn ein Drehteam dreht, gibt es Standards, die durchgängig sind, es gibt einen Stil, der sich im Film wiederfindet. Das Beispiel Hollywood können Sie fast 1 zu 1 auf Präsentationen übertragen.

Fazit

Fragen Sie sich bei Ihrer nächsten Entscheidung einfach mal Folgendes: Was erwarte ich von Preis, Qualität und Service? In der Summe zahlen sich eine höhere Qualität und ein umfassender Service aus, denn der Preis ist schnell vergessen, wenn die Zusammenarbeit und die Umsetzung einfach und reibungslos klappt und sich die Wirkung der Präsentation oder PowerPoint-Präsentation schnell zeigt.

Präsentationsexperte und -coach Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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PowerPoint Morphen PowerPoint freistellen PowerPoint GIF PowerPoint Video erstellen Was muss auf die erste PowerPoint Folie Was muss auf die letzte PowerPoint Folie PowerPoint in PDF umwandeln PowerPoint in PDF PowerPoint Slide erstellen PowerPoint Slides erstellen PowerPoint 16:9 PowerPoint 4:3 PowerPoint Bilder komprimieren PowerPoint komprimieren PowerPoint Datei zu groß PowerPoint per Email verschicken PowerPoint Office PowerPoint präsentieren PowerPoint Master kopieren PowerPoint Layout PowerPoint Layouts PowerPoint Folienlayout PowerPoint Hochformat PowerPoint Handouts PowerPoint Notizen PowerPoint Notizen erstellen PowerPoint Handout erstellen Mit PowerPoint ein Handout erstellen PowerPoint Online PowerPoint Offline PowerPoint Verlinkungen PowerPoint Menü PowerPoint Verlinkungen einfügen Wie füge ich eine Folie in PowerPoint hinzu Folien in PowerPoint hinzufügen Professionelle PowerPoint Präsentation PowerPoint 3D PowerPoint Animationen PowerPoint Animationen einfügen PowerPoint Datei verkleinern PowerPoint Präsentation Dienstleistung PowerPoint Grafiken erstellen PowerPoint Excel Grafiken PowerPoint Excel Grafiken erstellen Tabellen in PowerPoint Tabellen in PowerPoint erstellen PowerPoint Zitate Was ist der Folienmaster in PowerPoint Wo finde ich den Folienmaster in PowerPoint Icons in PowerPoint einfügen Bilder in PowerPoint einfügen Bildeffekte in PowerPoint Wie verschicke ich eine PowerPoint PowerPoint Objekte gruppieren PowerPoint erstellen lassen Kosten PowerPoint auf dem Tablet nutzen PowerPoint auf dem Ipad nutzen PowerPoint Add Ins PowerPoint Alternative PowerPoint Alternativen PowerPoint Design ändern PowerPoint Diagramm PowerPoint Grafik spiegeln PowerPoint speichern PowerPoint Icons einfügen PowerPoint in Mp4 umwandeln PowerPoint Inhaltsverzeichnis PowerPoint Karaoke PowerPoint Kopfzeile einfügen PowerPoint Fußzeile einfügen PowerPoint Layout ändern powerpoint youtube video verlinken PowerPoint Video starten PowerPoint Zeilenumbruch powerpoint schriften einbetten powerpoint sprache für alle folien ändern PowerPoint Unternehmensvorstellung Logo in PowerPoint einfügen powerpoint referentenansicht aktivieren powerpoint referentenansicht PowerPoint Bildschirmpräsentation starten Wie starte ich die Bildschirmpräsentation in PowerPoint PowerPoint Layout übertragen PowerPoint Bildschirmaufzeichnung Wie erstelle ich in PowerPoint Notizen Wie in PowerPoint die Schrifart festlegen Vertriebspräsentation erstellen lassen Wirkungsvolle Präsentationen erstellen Messepräsentation erstellen Präsentationsagentur Präsentationsservice Wirkungsvolle Präsentationen erstellen lassen Marketing Präsentation erstellen lassen Wie finde ich eine gute Präsentationsagentur Professionelle Firmenpräsentation Messepräsentation Messepräsentation erstellen lassen Unternehmenspräsentation Unternehmenspräsentation erstellen lassen Vertriebspräsentation Vertriebspräsentation erstellen Wirkungsvolle Präsentation erstellen Marketingpräsentation Marketingpräsentation erstellen lassen Marketingpräsentation erstellen Folienmaster Wo ist der Folienmaster Morphpräsentation Folienlayouts Foliendesign Folienlayouts Präsentationstrends Wie erstelle ich Videos aus Präsentationen Präsentationen Beispiele Die letzte Folie in einer Präsentation Letzte Folie Präsentation Präsentation als schreibgeschützt einstellen Wie erstelle ich eine Präsentation Tipps gegen Lampenfieber beim Präsentieren Präsentation über einen Beamer Präsentieren mit einem Beamer Pannen bei einer Präsentation Präsentationstechniken Präsentation Titelfolie professionelles Präsentationsdesign Wie finde ich die richtige Präsentationsagentur Präsentation erstellen lassen Professionelle Präsentation erstellen lassen Wie spiele ich Präsentationen ohne PowerPoint ab Präsentationen ohne PowerPoint abspielen Präsentationen mit Ipad Präsentation mit Tablet Wie lange muss die Präsentation sein Präsentation Quallenangaben Präsentation für die Geschäftsführung Präsentation mit Prezi powerpoint präsentation an bestimmter stelle starten präsentation in präsentation einfügen Präsentation Online Marketing Produktpräsentation Produktpräsentation erstellen lassen Produktpräsentation erstellen Wie viele Folien in einer Präsentation Präsentationstyp Welcher Präsentationstyp bin ich Präsentationsthemen Thema für die Präsentation finden Marketingpräsentation Marketingpräsentation erstellen Marketingpräsentation erstellen lassen Marketingpräsentation professionell erstellen lassen Agentur für Präsentationen Agentur für PowerPoint Präsentation Aufbau Spannungsbogen Präsentation Strategiepräsentation Strategie Präsentation Aufbau Präsentation Einleitung Präsentation Kernbotschaft Wie fängt man eine Präsentation an Präsentationen gestalten fertige PowerPooint Präsentationen PowerPoint Vollbild starten PowerPoint Shortcuts Präsentation erstellen Tipps Wie erstelle ich eine PowerPoint Präsentation PowerPoint Präsentation in Präsentationsansicht starten PowerPoint Funktionen PowerPoint kostenlos präsentation und rhetorik präsentation vertriebsstrategie präsentation zeitmanagement Präsentationserstellung Präsentationserstellung Tutorial Präsentation Umsatzsteigerung erfolgreiche Präsentation Präsentation für Investoren Wie viel text in Präsentationen Wie viel Text in PowerPoint Präsentationen Präsentationsstruktur Wie Strukturiere ich meine Präsentation PowerPoint Struktur PowerPoint Strukturieren Schriftgröße in Präsentationen Präsentationsvorlagen Präsentationsthema PowerPoint online Kurs Welche Schrift in einer Präsentation verwenden Welche Schrift in Präsentation Schriftart ändern in PowerPoint Präsentation kann nicht geöffnet werden PowerPoint was ist wichtig Präsentation was ist wichtig Handout zu Präsentation Format in Präsentation Präsentation in PDF umwandeln PowerPoint zu PDF konvertieren Jpg in PowerPoint Wie fange ich die Präsentation an Einleitung in Präsentationsthema Gliederung Präsentation Gliederung PowerPoint Präsentation guter Einstieg Präsentationsbranchen Support Präsentationen PowerPoint Movies innovative Präsentationen PowerPoint Leistungen PowerPoint Visualisierung Präsentationsüberarbeitung PowerPoint Agentur

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Wie bekomme ich mein Lampenfieber in den Griff?

Übung macht den Meister. Das gilt auch für das professionelle Präsentieren. In unserem Presentation-Bootcamp, das wir bereits zum zweiten Mal durchführen, geben wir professionelle Unterstützung bei der Optimierung der eigenen Performance.

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Zu den Profis, die uns beim Presentation-Bootcamp unterstützen, gehört Michael Rossié. Er arbeitet seit 25 Jahren als Sprechtrainer und Coach im Auftrag namhafter Radio- und Fernsehsender sowie in allen Bereichen der Wirtschaft. Außerdem ist er ein vielbeschäftigter Redner und Keynote-Speaker zu den Themen Kommunikation, Präsentation und Medientraining. Wir haben mit ihm ein Interview zu einem Thema geführt, das allen Menschen bekannt ist, die auf der Bühne stehen: dem Lampenfieber und wie man damit umgeht.

Warum bricht vielen vor lauter Lampenfieber der Schweiß aus, wenn sie vor Publikum sprechen müssen? 

Michael Rossié: Die einzige Situation, in der ein einzelnes Lebewesen einer Gruppe von anderen Lebewesen gegenüber steht und von dieser Gruppe interessiert betrachtet wird, ist wenn die Gruppe das Lebewesen fressen will. Und das ist in uns allen tief verankert. Wir wollen am Leben bleiben.

Was unterscheidet die Situation, vor vielen zu sprechen von einer Situation, in der wir uns mit nur einer oder wenigen (bekannten) Personen unterhalten? 

Michael Rossié: Die Unterschiede in Bezug auf die Gruppengröße spielen sich nur im Kopf ab. Manche Menschen sagen mir, dass sie ab 20 Menschen nervös werden, manche ab 100 Menschen. Die Anzahl ist völlig willkürlich. Angst ist etwas sehr Subjektives und nur schwer zu kontrollieren. Solange mein Ton genügend verstärkt wird und ich von überall zu sehen bin, ist die Größe der Gruppe oder des Raumes für das Lampenfieber eigentlich nicht entscheidend. Wenn ich aber vor so einer großen Gruppe noch nie gesprochen habe, kann die Tatsache, dass ich keinerlei Vergleich habe, meine Spannung deutlich erhöhen. Alles, was wir nicht kennen, macht uns Angst, auch wenn die Unterschiede theoretisch minimal sind.

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Sie sagen, man muss auch vor vielen Menschen authentisch bleiben und sollte sich nicht verstellen. Warum fällt uns das oft so schwer? 

Michael Rossié: Wir denken, dass Schauspielerei einfach ist. Wenn sie einfach wäre, ist es doch sehr verführerisch, so zu tun, als sei man sicher und souverän. Wenn das wirklich klappen würde, dann könnte ich mit wenigen Tricks total selbstsicher wirken. Erst wenn ich gemerkt habe, wie schwer es ist, sich glaubhaft zu verstellen, suche ich nach einem anderen Weg. Außerdem wurde uns in der Schule immer erzählt, dass wir nur ja nichts falsch machen dürfen. Schwäche ist was für Verlierer, wir müssen immer perfekt sein. Und wenn wir uns zeigen, wie wir sind, sind wir Menschen mit jeder Menge Fehlern. Und es gehört ganz viel Mut dazu, die auch zu zeigen. Eine ganze Coaching-Industrie lebt von dem Angebot, uns von unseren Fehlern und Schwächen zu befreien.

Welche Tipps haben Sie gegen Lampenfieber?

Michael Rossié: Wenn Sie auf die Bühne vor die Gruppe gehen, werden Sie immer Lampenfieber haben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass einem der Vorname der eigenen Mutter nicht mehr einfällt.
Lampenfieber ist etwas Natürliches. Und niemand nimmt Ihnen übel, wenn Sie nervös sind.  Die Nervosität verschwindet nach kurzer Zeit. Aber sie wird da sein. Rechnen Sie damit. Dann bleibt Ihnen viel Gezänk mit sich selbst erspart.
Stellen Sie sich vor, Sie beginnen Ihre Rede mit „Meine Damen und Herren zunächst möchte ich mich für meine Nase entschuldigen“ oder „Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich heute nervös bin“.  So etwas sagt niemand, weil sich keiner für etwas entschuldigt, für das er nichts kann. Machen Sie das Lampenfieber zu einer ihrer Stärken. Vergeuden Sie vorher keine unnötigen Energien mit irgendeinem überflüssigen Perfektionismus. Ob Sie Angst wegen eines Pickels haben oder ständig überlegen, was Ihr Lebenspartner wohl zu Ihrer Bluse sagt – all das lenkt ab. Und Sie sind nicht mehr zu hundert Prozent konzentriert. Es wird nie perfekt. Sie machen das jetzt vielleicht in der zweitbesten Version die möglich ist. Lampenfieber hat auch eine Menge Vorteile. Erstens werden Sie deutlich besser vorbereitet sein, wenn Sie ahnen, dass Sie sehr nervös sind. Und das kommt allen zugute.
Zweitens wirkt der große Redner ganz persönlich und menschlich, wenn er ein bisschen nervös ist. Und der dritte Grund ist der Wichtigste: Sie sind doch nur nervös, weil genau diese Zuschauer da sitzen. Deswegen haben Sie möglicherweise ein paar Nächte nicht geschlafen. Ist das nicht eine tolle Botschaft an Ihr Publikum: Ich bin so nervös, weil SIE hier sitzen. Lampenfieber ist im Grunde etwas ganz Wunderbares.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 

Michael Rossié: Das Besondere am Presentation-Bootcamp ist, dass wir noch nicht wissen, wem wir was mit auf den Weg geben. Live-Coaching heißt, sich auch ein bisschen tragen zu lassen von der Situation. Jemand macht etwas, und jetzt entdeckt eine Gruppe von Trainern oder Coaches Dinge, die man besser machen könnte, und an denen arbeitet man. Das macht die Sache so spannend. Auch ich weiß noch nicht so genau, was auf mich zukommt. Und für den Teilnehmer, den wir coachen, heißt das, dass die Tipps für ihn absolut maßgeschneidert sind. Und das Publikum kann live erleben, wie sich jemand verbessert. Nachmachen erlaubt.

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