Diese 12 Todsünden ruinieren jede Präsentation

Diese 12 Todsünden ruinieren jede Präsentation

Schlechte Präsentationen können verheerende Folgen für den Referenten und das Präsentationsthema haben. Der Referent bekommt schnell den Ruf unprofessionell zu sein. Das Publikum ist zudem für die Inhalte der Präsentation verloren, weil die Botschaften schlecht vermittelt wurden. Das kann beispielsweise bei einer verpatzten Unternehmenspräsentation auch starke finanzielle Einbußen zur Folge haben. Wir zeigen Ihnen 12 Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Sie mit Ihrer Präsentation Erfolg haben wollen.

Eine gelungene Präsentation folgt klaren Gesetzen. Viele einzelne Aspekte müssen berücksichtigt werden, um den besten Erfolg zu erzielen.  Das beginnt mit der richtigen Vorbereitung der Themen, geht weiter mit der richtigen Gestaltung der Folien und endet mit dem professionellen Präsentieren. Das alles kostet viel Zeit und sollte sich deshalb auch lohnen. Leider gibt es auf dem Weg zur perfekten Präsentation eine Menge Stolperfallen, die das Endresultat stark beeinträchtigen oder sogar völlig ruinieren können.

Ich möchte Ihnen nun zwölf der größten Todsünden vorstellen, die Sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Ihre Präsentation ein Erfolg werden soll.  

Fehler Nummer 1: Sie haben die Technik nicht überprüft.   

Wenn Sie vor Ihr Publikum treten und zunächst mit der Technik kämpfen müssen, ist das der denkbar schlechteste Anfang für eine erfolgreiche Präsentation. Egal, ob Sie die Nummer fünf in einer Reihe von 10 Referenten sind, oder ob Sie allein auftreten, stellen Sie sicher, dass die Technik funktioniert. Ihre Präsentation muss für Ihr Publikum gut zu sehen sein und Sie müssen klar und deutlich zu hören sein. Wenn Sie Ihre Präsentation damit beginnen, den Schalter für das Licht zu suchen, die Präsentation auf Ihrem Rechner zu suchen und einen Soundcheck zu machen, ist das für Ihr Publikum eine Zumutung. Es wirft ein schlechtes Licht auf Sie und sorgt für Unmut bei den Leuten, die Sie doch mit Ihrer Präsentation gleich überzeugen wollen.

Fehler Nummer 2: Sie vermasseln den Einstig in Ihre Präsentation

Am Anfang jeder Präsentation steht die Begrüßung des Publikums und die Hinführung zum Thema der Präsentation. Wenn Sie das Publikum hier nicht richtig abholen und keine positive Erwartungshaltung erzeugen, verlieren Sie die Aufmerksamkeit der Anwesenden vermutlich schon in den ersten Minuten. Das geht schneller als Sie vielleicht denken. Ein unsicherer, unmotiviert oder übermotiviert erscheinender Referent zerstört in kurzer Zeit das spannendste Thema. Bereiten Sie sich deshalb sehr sorgfältig auf den Einstieg in Ihr Thema vor. Überlegen Sie sich, wie Sie bei Ihrer Einführung das Interesse auf die Präsentation wecken. Wie können Sie das Publikum neugierig machen?
Hier können Sie die Top 12 Einstiege in eine Präsentation finden, mit welchem auch Sie überzeugen. 

Fehler Nummer 3: Sie verfolgen mit Ihrer Präsentation keine klaren Ziele

Eine gute Präsentation zu erstellen nimmt viel Zeit in Anspruch. Umso erstaunlicher ist es, dass sich viele Referenten keine klaren Ziele für ihre Präsentation stellen. Was wollen Sie mit Ihrem Folien-Vortrag erreichen? Welche Botschaften, Informationen Empfehlungen wollen Sie mit Ihrer Präsentation vermitteln? Wenn die Ziele nicht klar sind, werden die Ergebnisse von eher zufälliger Natur sein.

Fehler Nummer 4: Sie lesen Ihre Präsentation ab

Auf den ersten Blick erscheint die Vorstellung verlockend, einen fertigen Text in der Hand zu haben, dem man nur ablesen muss. Ich kenne zum Glück keinen Referenten, der wirklich seine gesamte Präsentation abliest. Aber es gibt immer noch Redner, die zumindest Passagen nach wie vor von ihrem Bildschirm oder Manuskript ablesen. Sehr verbreitet ist immer noch die Unsitte den Text einer Folie nochmals laut vorzulesen. Ich nenne das auch gerne „betreutes lesen“. Es kostet natürlich mehr Zeit, aber Sie sollten sich so gut vorbereiten, dass Sie Ihre Präsentation komplett in freier Rede halten können. Sollten Sie sich bestimmte Worte oder Daten einfach nicht merken können oder wenn Sie Angst haben den Faden zu verlieren, dann nutzen Sie Moderatorenkarten als Gedächtnisstütze.     

Fehler Nummer 5: Sie nutzen kein Storytelling 

Die Menschen können noch so nüchtern und vernünftig erscheinen, aber einer guten Geschichte können sie sich einfach nicht entziehen. Das liegt an der Beschaffenheit unseres Gehirns. Wir können Informationen besser abspeichern, wenn sie mit Bildern und Emotionen verbunden sind. Eine gute Geschichte lässt in uns Bilder entstehen und erzeugt Gefühle. Wenn es Ihnen gelingt, Ihre wichtigen Informationen in eine gute Geschichte zu verpacken, wachsen Ihre Chancen beträchtlich, dass Ihr Publikum diese Informationen aufnimmt.
Wenn auch Sie lernen wollen, wie Sie Storytelling gekonnt einsetzen, dann besuchen Sie doch unser Seminar Best of Storytelling. 

Fehler Nummer 6: Sie verzichten auf Grafiken, Bilder, Animationen

Es gibt immer noch viele Präsentationen, die nur aus Text bestehen. Das wirkt nicht nur langweilig, sondern führ dazu, dass Ihr Auditorium irgendwann keine Lust mehr hat die Präsentation weiter zu verfolgen. Bilder oder Grafiken helfen Ihnen dabei, komplexe Informationen schneller und besser zu erfassen. 

Fehler Nummer 7: Sie überfrachten die Folien mit zu vielen Inhalten

Das Publikum kann nicht gleichzeitig Ihren Ausführungen folgen und große Mengen an Informationen auf einer Präsentationsfolie erfassen. Die Folien sollen Ihren Vortrag unterstützen und nicht mit großen Mengen Extra-Informationen überfrachtet werden. Andernfalls werden die Zuschauer entscheiden müssen, ob sie Ihnen zuhören, oder ob sie sich auf das Lesen der Folien konzentrieren.

Fehler Nummer 8: Sie zeigen zu viele Folien

Der Begriff „Folienschlacht“ rührt von vielen Erfahrungen mit Präsentationen, wo ein Referent Dutzende von Folien zeigt. Niemand will so viele Folien sehen. Es ist anstrengend über einen Zeitraum von vielleicht 15 Minuten 50 oder 60 Folien erfassen zu müssen. Überlegen Sie genau welche Folien sie benötigen und versuchen Sie nur wirklich wichtige Informationen zu zeigen, die Ihren Vortrag unterstützen.

Fehler Nummer 9: Sie bleiben als Redner zu passiv

Es gibt Referenten, die sich während der ganzen Präsentation hinter einem Rednerpult verstecken oder sogar hinter einem Tisch Platz nehmen. Am liebsten währen sie wahrscheinlich ganz unsichtbar. Doch das Publikum will den Menschen wahrnehmen, der mit ihnen redet. Werden Sie also sichtbar und bleiben Sie nicht steif und angewurzelt hinter einem Rednerpult stehen. Nutzen Sie Sprache, Gestik und Mimik, um Ihren Aussagen mehr Überzeugungskraft zu geben.  

Fehler Nummer 10: Sie beziehen Ihr Publikum nicht ein

Es gibt Referenten, die sehr teilnahmslos ihre Präsentation „herunterrasseln“. Sie sprechen das Publikum nie direkt an. Doch nur durch direkte Ansprache entsteht eine Verbindung zwischen Redner und Zuschauer. Stellen Sie Fragen wie „wer von Ihnen hat das auch schon erlebt?“ oder machen Sie sich zum Verbündeten durch Formulierungen wie „ich möchte, dass Sie in Zukunft auf diese Situation vorbereitet sind“. Wenn Sie wollen, dass bei Ihrem Publikum der Funke überspringt, sollten Sie es auch konkret ansprechen. Erst wenn sich Ihre Zuschauer auch persönlich und emotional angesprochen fühlen, wird man Ihnen auch konzentriert zuhören.    

Fehler Nummer 11: Es gibt keine Handlungsaufforderung

Normalerweise dient eine Präsentation nicht einfach nur der Vermittlung von Informationen. In der Regel wollen Sie damit etwas erreichen. Der Unternehmer will seine Produkte verkaufen, der Politiker will Wähler gewinnen, Der Vorsitzende eines Vereins sucht neue Mitglieder. Deshalb gehört zu einer gelungenen Präsentation auch der „call to action“. Was soll Ihr Publikum in Zukunft wissen, denken, tun, wenn es aus Ihrem Vortrag kommt? Sagen Sie Ihrem Publikum also auch, was Sie gerne möchten. 

Fehler Nummer 12: Der Zeitplan wird nicht eingehalten

Die Zeit zu überziehen kommt bei Ihrem Publikum nicht gut an. Entweder gibt es an dem Tag noch Anschlussveranstaltungen, die so verpasst werden, oder die Leute wollen die Heimreise antreten. Schnell kommt die Terminplanung Ihres Auditoriums durcheinander, wenn Sie sich nicht an die festgelegte Zeitvorgabe halten. Das ist besonders schade, wenn Sie zuvor mit Ihren Ausführungen überzeugt haben. Der letzte Eindruck, den Ihre Zuschauer von Ihrer Vorstellung haben, sollte positiv sein. Wenn Stress und Ärger die letzten Empfindungen Ihres Vortrages sind, bleibt ein schlechter Nachgeschmack übrig. Für Ihre Präsentations-Ziele ist es wichtig, dass Ihr Publikum mit einem guten Gefühl den Raum verlässt. 

Gibt es also die perfekte Präsentation?

Vermutlich nicht. Wir sind alle Menschen und machen Fehler. Kleine Fehler können Sie sogar sympathischer machen, wenn Sie souverän damit umgehen. Nur große Patzer sollten Sie unbedingt vermeiden, wenn Sie mit Ihrer Präsentation Erfolg haben wollen.  

Für weitere Tipps und Tricks zum Thema PowerPoint und Präsentationen können Sie sich hier zu unserem Newsletter anmelden. 


Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Präsentationen erstellen lassen – Mit diesen 4 Tipps behalten Sie immer die volle Kontrolle

Präsentationen erstellen lassen – Mit diesen 4 Tipps behalten Sie immer die volle Kontrolle

Eine Unternehmenspräsentation oder Messepräsentation muss höchsten Ansprüchen genügen.  Wenn dafür eine externe Präsentationsagentur beauftragt wird, muss der Auftraggeber sicherstellen können, dass zum vereinbarten Zeitpunkt die vereinbarte Präsentation abgeliefert wird. Dafür wird Transparenz  während der Produktion und Termintreue gebraucht. Bei Top-Agenturen  gehört das immer zum Service. Wir geben Ihnen für die Auswahl der richtigen Agentur für Ihre nächste Präsentation vier wichtige Tipps.

Eine anspruchsvolle Präsentation macht schon einige Arbeit. Auch Präsentations-Profis schütteln eine gute PowerPoint-Präsentation nicht einfach aus dem Ärmel. Damit das Endergebnis wirklich den Anforderungen des Auftraggebers zu 100% entspricht, ist ein enger Dialog während der gesamten Entstehungsphase sehr wichtig. Nur auf diese Weise kann das Maximum an Nutzen für den Kunden und für die Zielgruppe erreicht werden.

Maßarbeit ist für das Ergebnis einer gelungenen Präsentation entscheidend.

Es gibt immer einen großen Unterschied, ob man etwas „von der Stange“ kauft, oder ob man eine Maßanfertigung in Auftrag gibt. Eine Firmenpräsentation zum Beispiel sollte das Unternehmen optimal nach außen präsentieren. Das geht nur, wenn die Präsentations-Agentur genau weiß, wie das Unternehmen und sein Angebot am besten dargestellt werden kann. Das ist in anderen Bereichen des Lebens ähnlich. Wenn Sie irgendeinen Geschäftsanzug brauchen, gehen Sie vermutlich zu einem größeren Kaufhaus in der Innenstadt und probieren einige Anzüge von Boss oder Armani an, bis Sie einen finden, der Ihnen ganz gut passt. Wenn Sie sich in Geschäftskreisen bewegen, wo das nicht ausreicht, gehen Sie zu einem Herrenschneider, der Ihre Maße nimmt und Ihnen einen optimal passenden Anzug schneidert. In dem Fall gehen Sie mehrmals hin, damit immer wieder überprüft und abgeändert wird, bis der Anzug wie angegossen sitzt. Bis eine Präsentation „wie angegossen“ passt, bedarf es auch genauer Abstimmungen.

Kontrolle bei der Produktion ist für Auftraggeber und Agentur gleich wichtig.

Wenn nach Fertigstellung der Präsentation grobe Fehler festgestellt werden, ist dies sowohl für den Auftraggeber als auch für den Auftragnehmer sehr unangenehm. Der Abgabetermin gerät in Gefahr, es entsteht Mehrarbeit und zum Schluss kann die Bestimmung der Schuldfrage sogar vor Gericht enden. Deshalb achten gute Präsentations-Agenturen von Anfang an auf den ständigen Dialog mit dem Kunden während der einzelnen Arbeitsschritte.

Vier Tipps für die Auswahl Ihrer Präsentations-Agentur

Ob Sie mit einer guten oder schlechten Präsentations-Agentur zusammenarbeiten, finden Sie über kurz oder lang selbst heraus. Bis dahin kann aber schon viel Schaden entstanden sein, wenn Sie die falsche Agentur beauftrag haben. Wenn Sie unsere vier Tipps beherzigen, merken Sie sehr schnell, ob Ihr Dienstleister für Sie der richtige ist.

Tipp 1: Top-Agenturen bieten Ihnen ein umfangreiches Briefing-Gespräch.

Das Briefing-Gespräch ist der erste wichtige Schritt für ein erfolgreiches Präsentations-Projekt. Hier merken Sie bereits, ob Sie es mit wirklichen Profis zu tun haben. Diese Gespräche sollten von beiden Seiten gut vorbereitet werden, denn in dieser Phase wird die Grundlage für das Präsentations-Konzept geschaffen. Experten haken beim Auftraggeber genau nach, was er braucht. Sie stellen gezielte Fragen zum Beispiel nach dem CI, den Produkten, der Firmengeschichte oder der Zielgruppe. Je ausführlicher dieses Gespräch geführt wird, desto besser kann die Agentur im Anschluss an die Konzeption der Präsentation gehen.

Tipp 2: Top-Agenturen haben für Sie einen festen Ansprechpartner

Wechselnde Ansprechpartner sind ärgerlich und kein gutes Zeichen für Professionalität. In guten Agenturen haben Sie einen festen Ansprechpartner, der Ihnen Auskunft über den aktuellen Stand der Arbeiten geben kann, Ihr Feedback weitergibt und sich darum kümmert, dass Sie alle Informationen erhalten, die Sie benötigen.

Tipp 3: Top-Agenturen informieren Sie über die einzelnen Arbeitsschritte

In guten Agenturen bekommen Sie nicht das fertige Endprodukt auf den Tisch geknallt, sondern Sie werden über den Fortgang der Arbeiten informiert. Somit haben Sie immer die Möglichkeit Verbesserungswünsche zu äußern, die dann in die Arbeiten einfließen. Böse Überraschungen werden auf diese Weise ausgeschlossen.

Tipp 4: Top-Agenturen liefern nie „auf den letzten Drücker“ ab.

Die beste Präsentation bringt Ihnen wenig, wenn Sie erst wenige Stunden vor Ihrem Vortrag fertig ist. Gute Agenturen liefern das Endprodukt frühzeitig ab, damit der Referent genügend Zeit hat, sich eingehend mit der fertigen Präsentation zu beschäftigen. Dann kann auch ein Probelauf in Ruhe durchgeführt werden. Nur so kann die Präsentation auch professionell vorgetragen werden. Verlässlichkeit und Termintreue sind die Markenzeichen der Top-Präsentations-Agenturen.

Wenn Sie eine gute Präsentationsagentur engagieren, geben Sie also nicht die Kontrolle aus der Hand, sondern Sie gewinnen ein Experten-Team, das Ihre Wünsche optimal umsetzt.

Für weitere Tipps und Tricks zum Thema PowerPoint und Präsentationen können Sie sich hier zu unserem Newsletter anmelden. 


Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Die 12 erfolgreichsten Einstiege für Präsentationen

Die 12 erfolgreichsten Einstiege für Präsentationen

Bereits in den ersten Minuten einer Präsentation entscheidet sich, ob Sie Ihr Publikum für Ihr Thema begeistern können, oder ob Sie langweilen. Deshalb muss der Einstieg gelingen, wenn Sie mit Ihrem Vortrag den größtmöglichen Erfolg haben wollen. Wir zeigen Ihnen die 12 besten Einstiege in Ihre nächste Präsentation.

Ein geflügeltes Wort besagt, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Das Publikum entscheidet meistens schon nach wenigen Augenblicken, ob es einen Redner interessant findet und ihm länger zuhört, oder ob es innerlich abschaltet. Deshalb sollten Sie dem Einstieg in Ihre Präsentation hohe Aufmerksamkeit widmen.  Bereiten Sie den Anfang mit großer Sorgfältigkeit vor, dann haben Sie gute Chancen, dass Ihre Zuhörer bis zum Schluss zuhören.

Den Einstieg auf die Zielgruppe ausrichten.

Um den richtigen Anfang zu finden, ist es wichtig zu wissen vor wem Sie überhaupt sprechen werden. Falls möglich, sollten Sie die Präsentation auf die Wünsche, Bedürfnisse und Befindlichkeiten Ihres Publikums anpassen. Grafik-Design-Studenten brauchen eine andere Ansprache wie die Repräsentanten  der Handwerker-Innung oder Physik-Professoren. Versuchen Sie so viel wie möglich über Ihr Publikum herauszufinden, um die beste Ansprache zu finden.

Bausteine zur Kombination  

Ich möchte Ihnen einen Werkzeugkasten an die Hand geben, deren Bestandteile Sie nach Bedarf miteinander für den richtigen Einstieg kombinieren können. In der Regel benötigen Sie verschiedene Komponenten, um einen guten Anfang in Ihr Thema zu bekommen.

Die 12 erfolgreichsten Einstiege für Präsentationen. 

Ich stelle Ihnen jetzt die Einstiege vor, die sich in jahrelanger Praxis besonders bewährt haben:

1 Begrüßungsvarianten

Formelle Begrüßungen gibt es in unzähligen Varianten. Versuchen Sie zum üblichen „guten Tag“ oder „guten Abend“ Varianten zu verwenden, die einen Bogen zur Veranstaltung spannen. Suchen Sie ein Adjektiv oder eine Beschreibung des Morgens, des Tages oder des Abends, der einen ersten Themenbezug herstellt.  Bei einer Fitnessveranstaltung könnte man die Gäste zum Beispiel mit „einen energiegeladenen guten Morgen“ begrüßen. 

Beispiele:

  • Einen erfolgreichen guten Tag wünsche ich Ihnen
  • Ich wünsche Ihnen einen Morgen, der Sie umhaut
  • Einen traumhaften guten Abend
  • Einen abwechslungsreichen guten Abend
  • Einen erfrischenden guten Morgen

2 Die Doppelbrücke

Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten mit Ihrem Publikum und schaffen Sie auf diese Weise eine Verbindung. Suchen Sie ein Ereignis oder eine Situation aus, das vermutlich die Meisten Personen im Raum bewegt und sprechen Sie über dieses Thema. Bauen Sie damit eine Brücke zum Publikum. Leiten Sie dann auf Ihr Thema über und bauen Sie damit eine zweite Brücke. Das ergibt die Doppelbrücke. 

Beispiele:

  • Puuh, ist das eine Hitze hier im Raum. Ist Ihnen heiß? Ja mir geht es genauso. Ich wünschte, ich könnte Ihnen etwas Abkühlung verschaffen. Stattdessen gebe ich Ihnen mit meinem Vortrag noch mehr Grund zum Schwitzen, denn es geht um das Thema Klimaerwärmung.
  • Als ich durch das Gebäude hierher gelaufen bin, sind mir die vielen interessanten Bilder aufgefallen, die in den Fluren hängen. Vielleicht geht man nach einiger Zeit achtlos an ihnen vorbei, aber ich habe sie heute zum ersten Mal gesehen und bin beeindruckt. Tolle Bilder haben auch etwas mit unserem heutigen Thema zu tun, denn es geht um Visualisierung.

 

3 Die Neugier wecken

Überlegen Sie, über welche Punkte Sie im Vortrag sprechen wollen. Verpacken Sie die Punkte in der Ankündigung so, dass Sie sich spannend und vielversprechend anhören. Sie erklären also was die Zuschauer erwartet und machen sie damit neugierig.

Beispiel:

  • …zu meinen Aufgaben gehört es, die Sicherheit in Betrieben zu überprüfen. Ich werde Ihnen in den nächsten Minuten berichten, welche sieben typischen Sicherheitslücken in fast allen Unternehmen bestehen und wie sie behoben werden können. An Ende des Vortrages wissen Sie, worauf Sie in Zukunft achten müssen und welche Maßnahmen Sie einleiten müssen….

 

4 Einstig über ein aktuelles Ereignis

Suchen Sie aktuelle Infos in den Medien, die einen Bezug zu Ihrem Thema haben.

Beispiele:

  • Haben Sie zufällig die neue Ausgabe des Manager-Magazins gelesen? Da gibt es einen großen Artikel über das Übernahmeangebot von Lufthansa für die Condor-Fluglinie. Heute können Unternehmen schnell zu Übernahmekandidaten werden. Doch es gibt wirksame Hebel, die Firmen davor schützen in solche Schwierigkeiten zu gelangen. Darum geht es in meinem Vortrag.
  • Das Institut für….hat gerade eine Studie herausgegeben, die besagt, dass die Häufigkeit von Schlaganfällen stark zunimmt. In meinem heutigen Vortrag zeige ich Ihnen Möglichkeiten, wie Sie selbst vorbeugen können.

5 Einstig über ein Zitat

Beginnen Sie mit dem Zitat einer bekannten Persönlichkeit, das einen Bezug zu Ihrem Thema herstellt.

Beispiele:

  • Von Adam Smith stammt der Satz „Je größer der Markt, desto größer der Wohlstand für alle“. Dass er damit völlig richtig lag, werde ich Ihnen in meinen Vortrag veranschaulichen.
  • Arthus Schopenhauer hat einmal gesagt „Besonders überwiegt die Gesundheit alle äußeren Güter so sehr, dass wahrlich ein gesunder Bettler glücklicher ist, als ein kranker König“. Die Bedeutung der Gesundheit ist uns schon seit Jahrhunderten bewusst, obwohl wir uns selten danach richten. Ich zeige Ihnen heute, wie Sie Ihre Gesundheit….

6 Die 5-Schritte-Eröffnung:

Dieser Einstieg ist ein Klassiker und enthält fünf Komponenten.

  1. Sie nennen dem Publikum Ihren Namen.
  2. Hier erklären Sie warum Sie kompetent sind über das Thema zu reden. Zum Beispiel, dass Sie Dozent für das Thema XY sind, dass Sie erfolgreicher Unternehmer im Bereich XY sind oder dass Sie mehrere Bücher zum Thema XY geschrieben haben.
  3. Hier stellen Sie in Aussicht, was die Zuschauer erwartet und was sie an Information erhalten werden.
  4. Hier können Sie z.B. Anhand einer PowerPoint-Folie den Ablauf und die Komponenten Ihrer Präsentation erläutern.
  5. Glaubwürdigkeit. Bringen Sie eine Aussage ein, die Ihre Glaubwürdigkeit unterstreicht. Verweisen Sie kurz auf eine Studie oder eine Statistik, die unterstreicht, dass Ihr Anliegen von Bedeutung ist.

7 Der Provozierende Einstig

Wenn Sie Ihre Präsentation mit einer provozierenden These, vielleicht sogar mit einem Vorwurf beginnen, haben Sie meistens sofort die Aufmerksamkeit Ihres Publikums. Wir reagieren in der Regel automatisch auf Provokation mit Aufmerksamkeit. Der Referent versucht uns aus der Komfort-Zone zu bringen, das löst in uns Neugier, vielleicht sogar Empörung aus. Jedenfalls wollen wir dann auch wissen, wie der Referent seine These begründet.

Beispiele:

  • Ich lese immer wieder von Ärzten und Verbänden, dass ein Erwachsener nicht mehr als 150 bis 200 Milligramm Vitamin C zu sich nehmen soll. Diesen Ärzten sollte man die Approbation entziehen, denn offenbar wollen diese Sie töten. Ich weise Ihnen in meinem Vortrag zwingend nach, dass Sie mindesten 1 Gramm pro Tag zu sich nehmen sollten.
  • Haben Sie für das Alter richtig vorgesorgt? Ja? Ich sage Ihnen, nein, das haben Sie nicht. Sie haben die gleichen 3 Kardinalfehler begangen, wie fast alle Menschen Ihres Alters. Ich zeige Ihnen in meinem Vortrag……

8 Einstig über die Neugier

Sie alle kennen den sogenannten „Cliffhanger“. Damit wird bei Serien am Ende einer Folge nochmal Spannung erzeug, damit das Publikum wissen will, wie es weiter geht. Wie kommt der Held aus der ausweglosen Gefahr, wie finden die Liebenden doch noch zusammen? Diese Neugierde können Sie sich für den Einstieg Ihrer Präsentation zunutze machen. Sie erzeugen einen eigenen „Cliffhanger“, der Ihr Publikum in der Aufmerksamkeit hält.

Beispiele:  

  • Sie haben vermutlich alle schon gehört, dass es keine wirklich langfristig erfolgreiche Diät gibt. Das ist auch richtig. Bis auf eine einzige Ausnahme. Diese Diät ist verblüffend einfach und doch ist sie noch ein absoluter Geheimtipp. Am Ende meines Vortages werden Sie wissen, wie Sie mit dieser Methode sicher abnehmen können.
  • Sie werden sich sicher fragen, was dieser Gegenstand mit dem Thema meines Vortrages zu tun haben könnte. Er hat sogar sehr viel damit zu tun. Lassen Sie sich überraschen, am Ende meines Vortrages wissen Sie, was ich meine.
  • Mehr zu Cliffhangern finden Sie hier

9 Einstig über eine Frage  

Eine Frage des Referenten richtet an das Publikum bringt dadurch Aufmerksamkeit. Sie können eine rhetorische Frage stellen oder eine ganz konkrete.

Beispiele:

  • Wer von Ihnen ist heute mit dem Zug angereist? Das sind ja doch einige. Ich habe auch den Zug genommen, weil es trotz der Verspätungen immer noch die angenehmste Art des Reisens ist. Außerdem kann man die Zeit auch gut zur Arbeit nutzen. Ich möchte mit Ihnen heute über Zeitmanagement sprechen und dazu gehört….
  • Ganz ehrlich: Wer von Ihnen hat noch nie Probleme mit der Verdauung gehabt? Da sehe ich aber ganz wenige Hände. Mir ist es über 30 Jahre auch so gegangen. Heute funktioniert meine Verdauung wie ein Schweizer Uhrwerk. Wie mir das gelungen ist, werde ich Ihnen in den kommenden 20 Minuten erzählen.

10 Einstig über das eigene Erleben   

Hier geht es darum Ihre eigenen Erfahrungen mit einem Thema kurz zu umreißen. Damit weisen Sie sich selbst Kompetenz zu, da Sie wissen wovon Sie sprechen und schlagen auch eine Brücke zum Publikum.

Beispiele:

  • Ich bin seit 23 Jahren Bergsteiger und Bergführer in der DACH-Region. Ich habe mittlerweile alle Achttausender erklommen, darunter den gefährlichen Einstieg über die Westwand des K2. Ich bin wirklich erfahren auf diesem Gebiet. Trotzdem habe ich vor vier Jahren einen Anfängerfehler begangen, der einen Menschen das Leben gekostet hat. Aus Routine wird oft Unachtsamkeit. Über ein Jahr hatte ich mich danach vergraben, aber ein Buch hat mich wieder herausgebracht. Ich möchte Ihnen heute in meinem Vortrag erläutern, wie ich mit Mentaltraining aus diesem Buch Menschen helfe, immer in der Achtsamkeit und hochkonzentriert zu bleiben.
  • Ich habe mich bis zu meinem dreißigsten Lebensjahr nur von Junkfood ernährt. Zwei Liter Cola am Tag, fette Hamburger, Pommes und Schokoriegel. Mit dreißig hat mein Körper nicht mehr mitgemacht und ich bekam meinen ersten Herzinfarkt. Ich musste danach meine Ernährung radikal umstellen. Ich habe es zuerst gehasst. Dann habe ich eigene Rezepte entwickelt, die Zucker- und Fettabhängigen besser bei der Ernährungsumstellung helfen. Die Grundlagen werde ich Ihnen heute im meinem Vortrag vorstellen.

11 Einstig über ein Versprechen.

Wenn Sie dem Publikum schon im Einstieg mitteilen, was sie für einen Vorteil oder Gewinn aus Ihrem Vortrag erzielen werden, wird man Ihnen in der Regel auch während der gesamten Präsentation zuhören. Es winkt ja eine Belohnung. Wenn Sie Ihren Zuschauern Lust auf Ihren Vortrag machen, werden Sie von Anfang an das Publikum fesseln.

Beispiele:

  • Heute erfahren Sie, wie Sie mit nur 5 Minuten Training am Tag nach meiner Methode mehr für Ihre Fitness tun, wie mit einer Stunde im Studio.
  • Wenn Sie nach diesem Vortrag nachhause gehen, wissen Sie genau, wie….  
  • Nach diesem Vortrag wissen Sie, wie das Tool zu bedienen ist und wie Sie damit im Handumdrehen spektakuläre Ergebnisse erzielen.

 

12 Einstig über einen Witz

Dieser Einstieg ist genial und gefährlich zur gleichen Zeit. Wer ihn beherrscht, hat sofort das Wohlwollen des Publikums. Jeder Mensch lacht gerne. Einem Referenten, der uns zum Lachen bringt, hören wir gerne zu. Nur ist das Erzählen eines Witzes eine Kunst für sich. Man muss sein Publikum einigermaßen einschätzen können, denn nicht jeder lacht über den gleichen Witz. Und man muss natürlich ein guter Witzeerzähler sein. Das kann man zu einem gewissen Grad üben, aber witzig wird man leider nicht mit Gebrauchsanweisung. Wenn Sie gut darin sind, haben Sie mit diesem Einstieg besonders gute Karten. Sollten Sie unsicher sein, lassen Sie besser die Hände davon.    

Weitere Informationen zum Thema Präsentationen gestalten finden Sie in meinem Buch

Die Magicbox für Präsentationen.

Für weitere Tipps und Tricks zum Thema PowerPoint und Präsentationen können Sie sich hier zu unserem Newsletter anmelden. 


Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Präsentationen von Agentur und Präsentations-Experten erstellen lassen: der Vorteil bei Zeit und Qualität wiegt die Kosten auf

Präsentationen von Agentur und Präsentations-Experten erstellen lassen: der Vorteil bei Zeit und Qualität wiegt die Kosten auf

Wenn Sie externe Hilfe bei der Erstellung von PowerPoint-Präsentationen in Anspruch nehmen, kostet das natürlich Geld. Aber Arbeitszeit fällt bei der Erstellung ohnehin an. Entweder Ihre eigene, oder die Zeit der externen Spezialisten. Die Profis arbeiten jedoch schneller und mit  besserem Endergebnis als der durchschnittliche PowerPoint-Anwender. Bei der Kosten-Nutzen-Rechnung bringen die Präsentations-Experten klar das bessere Ergebnis

 Vor drei Jahren betreute unsere Agentur einen Konzern bei der Konzeption und Produktion ihrer Präsentationen. Eines Tages erhielt ich von dort die Anfrage, ob ich nicht einige ihrer Marketing-Leute zu Präsentations-Experten ausbilden könnte. Ich stimmte zu und führte in der Folgezeit eine ganze Reihe von Workshops in diesem Unternehmen durch. Die Resultate waren für beide Seiten sehr zufriedenstellend. Der Geschäftsführer rief mich an, dankte mir für die tolle Ausbildung und erklärte, dass er seine frisch ausgebildeten Experten gleich an die bevorstehende Messepräsentation setzen werde. Die hatten wir in den letzten Jahren eigentlich immer gemacht. Ich überlegte, ob ich mir da ein Eigentor geschossen hatte. Wenige Wochen später kam der Anruf, dass wir doch wieder übernehmen sollten. Man hatte den Zeitaufwand und den Bedarf an zusätzlichen Fachkenntnissen stark unterschätzt.

Präsentations-Experten sind kein Luxus

Es gibt sicher Situationen, in denen ein Profi nicht unbedingt erforderlich ist. Wenn Sie zum Beispiel viel Zeit haben, können Sie auch selbst ein wenig herumexperimentieren. Es gibt Liebhaber von Oldtimern, die viele Jahre an einem Auto herumbasteln und sich freuen, wenn sie wieder ein wenig weiter gekommen sind. Diese Zeit hat man in der Arbeitswelt praktisch nie. Mittelmäßige Arbeitsergebnisse kann heute ebenfalls kein Unternehmen akzeptieren. Alle brauchen in immer kürzerer Zeit immer bessere Ergebnisse. Doch nur echte Profis können wirklich schnell absolute Top-Ergebnisse liefern. Gerade bei Präsentationen erkennt man den Unterschied zwischen Amateuren und Profis sehr schnell. Der Grund ist das stetig steigende Niveau von Präsentationen im Business-Bereich. Selbst durchschnittliche Arbeitsergebnisse in diesem Bereich erfordern heute schon ein beachtliches Fachwissen.

Die steigenden technischen Möglichkeiten setzen Fachwissen und Erfahrung voraus

Viele Tumorpatienten können heute mit minimalinvasiver Laser-Chirurgie gerettet werden, die vor 20 Jahren noch gestorben wären. Das setzt aber voraus, dass sich Chirurgen intensiv weiterbilden. Ein Allgemeinchirurg wird einen Eingriff nicht so gut durchführen können, wie ein Spezialist, selbst wenn er die gleiche technische Ausrüstung erhält. Auch bei Präsentationen stehen heute ganz andere technische Möglichkeiten zur Verfügung, als bei der Einführung von PowerPoint Ende der achtziger Jahre. Ein Profi von damals wäre mit den technischen Möglichkeiten des Jahres 2019 klar überfordert. Doch selbst ein Präsentations-Experte von heute muss sich ständig weiterbilden, um den Anschluss an die aktuellen Entwicklungen nicht zu verlieren. Modernste Präsentationstechnik ändert sich kontinuierlich. Immer auf dem Laufenden zu bleiben, erfordert viel Zeit. Das kann kein Mitarbeiter mit anderen Aufgabenbereichen als Zusatzleistung erbringen.

Wann sich Outsourcen lohnt

Jeder Arbeitnehmer oder Selbständige hat in der Regel während seiner Arbeitszeit mehrere Aufgaben zu bewältigen. Das Erstellen und Präsentieren von PowerPoint-Präsentationen ist in der Regel nicht seine Hauptaufgabe. Die Experten einer Präsentationsagentur sind von Know-How und von der Erfahrung deutlich überlegen. Sie erreichen wesentlich schneller wesentlich bessere Ergebnisse. Könnte man trotzdem eine Präsentation mit eigenen Mitteln selbst hinbekommen? Ja, grundsätzlich schon. Die Mitarbeiter, die mit dieser Aufgabe betraut sind, fehlen dann aber an anderer Stelle. Die Qualität des Ergebnisses hängt vom aktuellen Wissenstand der Mitarbeiter ab. Wenn es für Ihr Unternehmen wichtig ist, dass Ihre Präsentation sicher ein Erfolg werden soll, kommen Profis schneller und vor allem sicher an das gewünschte Ziel. Immer dann, wenn Zielgruppen mit größtmöglichem Erfolg angesprochen werden sollen, rechnet sich Outsourcing.

Die Vorteile der Beauftragung von Präsentations-Agenturen im Überblick:

  • Konzentration auf das Kerngeschäft,
  • Erhebliche Steigerung der Qualität,
  • Vereinfachung von Prozessen (wird an Agentur weiter gegeben),
  • Zeitliche Verkürzung der Prozesse (Agentur arbeitet schneller, effizienter),
  • Zusatzleistungen wie Training des Referenten, technische Unterstützung.

Fazit: Gute Präsentationsagenturen mit Präsentations-Experten können in wesentlich kürzerer Zeit weitaus bessere Ergebnisse erzielen, als Mitarbeiter mit PowerPoint-Kenntnissen. Der Auftraggeber hat zudem die Gewissheit, dass beispielsweise seine Unternehmenspräsentation oder die Messepräsentation den größtmöglichen Erfolg erzielt.  Diese Vorteile wiegen die Kosten bei weitem wieder auf.

Für weitere Tipps und Tricks zum Thema PowerPoint und Präsentationen können Sie sich hier zu unserem Newsletter anmelden. 


Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Aktuelle Trends bei der Gestaltung von Präsentationen

Aktuelle Trends bei der Gestaltung von Präsentationen

Die Gestaltung von Präsentationen entwickelt sich immer weiter. Neue Techniken kommen hinzu, andere Elemente werden unmodern. Jedes Jahr gibt es neue Veränderungen, die sich in der Optik und Struktur von Präsentationen wiederspiegeln. Damit ein modernes, zeitgemäßes Design Ihrer Folien gelingt, möchten wir Ihnen zwei Trends vorstellen, die Sie bei Ihrem nächsten Projekt berücksichtigen sollten.

Muss man jeden Trend mitmachen? Nein, natürlich nicht. In vielen Bereichen des Lebens treten immer wieder neue Trends auf. Das fängt bei Mode, Ernährung und Fitness an und hört bei technischen Geräten längst nicht auf. Ob man in diesen Bereichen immer auf der Höhe der Zeit bleibt, oder aktuelle Entwicklungen einfach ignoriert, bleibt Jedem selbst überlassen. Warum also sollten sie sich über aktuelle Trends bei der Gestaltung von Präsentationen interessieren? Meine einfache Antwort: Wenn Sie eine wirklich professionelle Präsentation erstellen wollen, dann gehört zur Professionalität auch eine möglichst moderne Gestaltung. Ich zeige Ihnen zwei Trends, die zudem die Qualität Ihrer Darstellung deutlich erhöht.

Die beiden folgenden Trends stehen für die Fragen: Wie kann ich es meinem Publikum leicht machen mir zu folgen und wie bringe ich die Zuschauer zum Staunen?

Trend 1: Präsentationen mit 3D-Effekt

isometrische Darstellung bei der Gestaltung von Präsentationen

Präsentationen entwickeln sich wieder mehr Richtung 3D. Isometrische Darstellungen und Perspektiven sind im Moment wieder en Vogue. Damit kann man beispielsweise ein Hochhaus von vorne zeigen oder um 45 Grad drehen, damit es auch von der Seite zu sehen ist. 3D-Objekte auf den Folien sind wichtige Stilmittel, Flat-Design verliert an Bedeutung. Es gibt verschiedene Einsatzgebiete und Techniken, die bei Präsentationen verwendet werden können.

3D-Elemente als Eye-Catcher

In den letzten Jahren hat die Filmindustrie mit Spielfilmen in 3D-Technik für große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gesorgt. Die Nutzung von 3D-Brillen ist vielen Kinogängern vertraut. Auch bei Präsentationen können 3D-Effekte entweder durch grafische Gestaltung oder mit 3D-Brillen wirkungsvoll eingesetzt werden. In Zukunft werden 3D-Techniken weiter an Bedeutung gewinnen. Dazu gehört die 3D-Holografie. Mit 3D-Hologrammen können Objekte oder animierte Sequenzen frei im Raum schweben und von allen Seiten betrachtet werden. Hologramm-Projektoren werden bereits bei Messen, in Museen, Flag-Stores, bei Firmen-Präsentationen und Events als High-Tech-Element eigesetzt, um die Besonderheit und Wertigkeit eines Objekts in Szene zu setzen.

Trend 2: Das Bulletpoint-freie Darstellen von Inhalten

Große Textwüsten sind bei Präsentationen schon eine ganze Weile ein No-Go. Längst ist klar geworden, dass Fließtexte in Präsentationen absolute Aufmerksamkeits-Killer sind. Die meisten Referenten haben die zentralen Aussagen ihrer Texte deshalb für die Präsentation in Bulletpoints zusammengefasst. Mittlerweile werden diese durch Alternativen ersetzt, die moderner und für das Publikum besser zu erfassen sind:

Tabellen statt Bulletpoints

Wollen Sie mehrere Infos auf einer Folie zusammenfassen, dann eigenen sich einfache Tabellen besser als Bulletpoints. Wenn Sie Zahlen und Daten in Relation zu einander zeigen wollen, dann können Tabellen für die bessere Informationsverarbeitung nützlich sein. Auch hier gilt die Devise weniger ist mehr. Komplexe Diagramme und Fieberkurven sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden, selbst dann, wenn Sie echte „Zahlenprofis“ wie Statistiker als Publikum haben. Auch die müssen sich auf die Erfassung der Inhalte konzentrieren und können Ihnen in dieser Zeit nicht gut zuhören.

Grafiken statt Bulletpoints

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. In diesem geflügelten Satz steckt viel Wahrheit. Auf einer guten Grafik können Sie mit einem Blick den gesamten Inhalt erfassen. Sie können Situationen, Prozesse und Zusammenhänge in einem Bild zusammenfassen. Botschaften werden dadurch schnell verständlich. Die vereinfachte Darstellung einer Information durch eine erläuternde Grafik hilft Ihren Zuschauern Informationen schneller und gehirngerecht zu verarbeiten.

Zahlen statt Bulletpoints

Lange Zahlenkolonnen sind für die meisten Menschen nur schwer zu erfassen. Manchmal kann aber eine einzelne Zahl eine starke Botschaft transportieren. Wenn diese Zahl noch mit einem Bild verbunden wird, ist die Wirkung noch größer. Stellen Sie sich vor Sie wollen den weltweiten Bierverbrauch pro Jahr darstellen. Dann genügt auf Ihrer Folie die Information „196 Milliarden Liter“. Wenn Sie als Hintergrund ein Bild mit Braukesseln wählen, können Sie die Botschaft dadurch noch tiefer im Gehirn des Publikums verankern. Die Trends 3D-Grafiken und Bulletpoint-frei, verfolgen letztendlich eine gleiche Richtung. Präsentationen sollen überzeugen und begeistern. Deshalb ist es in Ihrem eigenen Interesse, neue Trends, die dabei helfen die eigenen Botschaften besser zu vermitteln, in die eigene Gestaltung von Präsentationen einzubeziehen.

Für weitere Tipps und Tricks zum Thema PowerPoint und Präsentieren, melden Sie sich hier zum Newsletter an.


Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Wie erkennt man einen echten PowerPoint-Experten? 

Wie erkennt man einen echten PowerPoint-Experten? 

Der Begriff „Experte“ wird in unserer Zeit geradezu inflationär verwendet. Immer häufiger werden Personen zu Experten ernannt, deren Fachwissen nur mäßig über dem Durchschnitt liegt. Das gleiche gilt auch für PowerPoint-Experten. Aber woran erkennt man den echten Experten der Folien-Gestaltung und wann wird er eigentlich wirklich gebraucht?

Wann wenden Sie sich an einen Experten? Wahrscheinlich dann, wenn es wirklich um höchste Qualität geht. Also wenn für Sie etwas auf dem Spiel steht. Bei einer fiebrigen Erkältung werden Sie vermutlich erst einmal mit den Mitteln Ihrer Hausapotheke oder durch den Besuch beim Hausarzt an das Problem herangehen. Bei schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wird in der Regel ein Facharzt konsultiert. Bei Präsentationen ist es ähnlich. Die interne Präsentation beim Meeting einer Fachabteilung wird in der Regel von einem Mitarbeiter erstellt. Geht es dagegen um eine Firmenpräsentation für einen wichtigen Geschäftskunden, müssen Inhalte, Design, Dramaturgie, etc. einhundertprozentig sitzen. Dafür wird ein Experte konsultiert, der sich perfekt auskennt.

Je tiefer die Spezialisierung, desto höher der Expertenstatus

Es gibt also Situationen im Leben, wo man lieber einen Experten zu Rate ziehen möchte. Doch wie erkenne ich einen wirklichen Experten? Es versteht sich von selbst, dass es keine Universal-Experten gibt, die sich überall gut auskennen. Die Spezialisierung ist ein erster wichtiger Aspekt. Ein Chirurg ist zum Beispiel ein Arzt, der auf operative Eingriffe spezialisiert ist. Der Allgemeinchirurg ist aber hier wieder ein „Allrounder“, während ein Herzchirurg wiederum ein Spezialist auf dem Spezialgebiet der Chirurgie ist. Je tiefer die Spezialisierung geht, desto höher ist in der Regel das Spezialwissen auf diesem Gebiet. Der PowerPoint-Experte ist Spezialist für die Erstellung von Präsentationen.

Praxiserfahrung macht den Meister

Matthias Garten einer der bekanntesten PowerPoint-Experten beim Presentation Rocket Day Auftritt

Es gibt eine Faustformel, die immer wieder erwähnt wird, wenn es darum geht, echte Experten zu benennen. Die als 10.000 Stunden-Regel bekannt gewordene Formel sagt aus, dass man sich mindestens 10.000 Stunden mit einem Thema intensiv beschäftigt haben muss, um ein wahrer Meister darin zu werden. Auch wenn es zu dieser Regel viele Kritikpunkte gibt, so ist doch klar, dass Niemand in einem halben Jahr zum Top-Experten auf irgendeinem Gebiet werden kann. Eine mehrjährige praktische Erfahrung ist also Grundvoraussetzung um sich die erforderlichen Fachkenntnisse anzueignen. Ein Experte, der sich erst seit kurzem mit einem Fachgebiet beschäftigt, ist eben keiner.

Der Bekanntheitsgrad ist ein weiteres Kriterium.

Es gibt mittelständische Unternehmen, die in ihrem Fachbereich weltweit führend sind und die trotzdem in der Öffentlichkeit kaum bekannt werden. Diese „hidden Champions“ haben keine aufwändige PR betrieben, sind aber trotzdem bei ihrer Zielgruppe bekannt und geschätzt. Genauso könnte es natürlich PowerPoint-Experten geben, von denen kaum Jemand gehört hat, die aber als Geheimtipp unter der Hand empfohlen werden. Das wäre aber die absolute Ausnahme. Normalerweise veröffentlichen Experten ihr Fachwissen in Form von Büchern, Fachbeiträgen, Vorträgen oder Blogs. Hier sind Google oder Amazon wichtige Quellen für die Suche nach einem echten Spezialisten.

PowerPoint-Experten sind immer auf dem neuesten Stand

Ich treffe immer wieder auf Spezialisten, deren Wissensstand nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Die aktuellen Entwicklungen in einer Branche oder einem Fachgebiet zu kennen ist aber ein absolutes Muss für jeden wirklichen Experten. Die regelmäßige persönliche Weiterbildung ist die Grundvoraussetzung, um Kunden seriös beraten und unterstützen zu können. Stellen Sie deshalb Fachleuten ruhig direkte Fragen nach aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich PowerPoint und Präsentation. Wenn die Antwort eher vage ausfällt, sollten Sie besser Abstand nehmen.

Suchen Sie Ihren Experten sorgfältig aus, und lassen Sie sich im Zweifelsfall lieber etwas mehr Zeit dafür. Wenn sich ein Spezialist für Präsentationen im Nachhinein doch nur als fortgeschrittener Amateur herausstellt, können Sie unter Umständen wichtige Aufträge, Geld und Reputation verlieren.

Für weitere Tipps und Tricks zum Thema PowerPoint und Präsentieren, melden Sie sich hier zum Newsletter an.


Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.