Der richtige Umgang mit dem PowerPoint Folienmaster erleichtert das Erstellen einer Präsentation erheblich und führt zu professionelleren Ergebnissen. Viele Anwender tun sich mit der richtigen Nutzung etwas schwer. Die Arbeit mit dem Folienmaster ist aber relativ einfach, wenn man weiß wie es funktioniert. Wir wollen Ihnen mit diesem Artikel einen kurzen Überblick über das Tool geben.

Auf den ersten Blick ist die Arbeit mit dem PowerPoint Folienmaster die einfachste Sache der Welt. Im Register „Ansicht“ klicken Sie auf das Feld „Folienmaster“ und gelangen damit schnell zu den Anwendungen. Doch irgendwie scheuen viele Anwender davor zurück, den Folienmaster konsequent zu nutzen. Wir wollen uns aus diesem Grund mit dem Thema ein wenig beschäftigen.

Der PowerPoint Folienmaster nimmt Ihnen viel Arbeit ab

Eine Präsentation muss heute absolut professionell erstellt sein. Folien, die irgendwie zusammengebastelt aussehen, fallen beim Publikum gnadenlos durch. Nicht nur der Inhalt sollte eine hohe Qualität haben, sondern auch die Foliengestaltung. Der Foliensatz sollte „wie aus einem Guss“ aussehen. Seitenzahlen, Überschriften, Schriftgrößen, Farben, etc. sollten auf jeder Folie gleich platziert sein. Das übernimmt der PowerPoint Folienmaster für Sie. Hier können Sie die Grundstruktur der einzelnen Folien festlegen. Wenn Sie jede Folie einzeln gestalten, vergeuden Sie eine Menge Zeit, und schnell können sich kleine Fehler einschleichen. Wenn Sie bestimmte Elemente durchgehend in allen Folien Ihrer Präsentation verwenden, spart die Arbeit mit dem Folienmaster viel Zeit, da Sie die Elemente nur einmal festlegen müssen.

Das Anlegen einer Masterfolie im PowerPoint Folienmaster

Mit dem Folienmaster können Sie eine Masterfolie erstellen, die als Blaupause für alle Folien Ihrer Präsentation fungiert. Alles was Sie in dieser Masterfolie festlegen, wird automatisch auf alle anderen Folien übertragen. Deshalb sollten Sie zuerst mit der Arbeit an Ihrem Foliensatz im Folienmaster beginnen. Wenn Sie auf der Masterfolie das Datum festlegen, ist diese Information auf allen folgenden Folien festgelegt und muss nicht immer wieder ausgesucht werden. Sollten Sie sich im Nachhinein für ein anderes Datum entscheiden, brauchen Sie die den entsprechenden Tag nur im Folienmaster zu ändern. Auf sämtlichen anderen Folien wird das Datum dann automatisch korrigiert.

Layout und Design festlegen

Folienlayouts legen die Formatierung Ihrer einzelnen Folien fest. Hier wird definiert, wo die Überschriften, Textfelder, Tabellen oder Bilder auf den einzelnen Folien stehen sollen. Die Layouts enthalten auch Farben, Schriftarten und den Folienhintergrund einer Folie. Vordefinierte Designs sind in PowerPoint bereits enthalten. Sie müssen Sie nur noch auswählen. Sie können die Standard- Folienlayouts in der Folien Master Ansicht ändern. Wenn Sie für eine bestimmte Folie ein bestimmtes Layout nutzen wollen, wählen Sie zunächst die Folie aus. Auf der Menüleiste klicken Sie START, LAYOUT und suchen aus den angezeigten Vorlagen das passende Layout aus. Danach können Sie das Design auswählen. Ein Design ist ein Schema aus verschiedenen Farben, Schriftarten und Hintergrunddesigns, das PowerPoint für Ihre Folien zur Verfügung stellt.

Verschiedene PowerPoint Folienmaster in einer Präsentation verwenden

Sie können für eine Präsentation auch verschiedene Designs nutzen. Dazu schaffen Sie verschiedene Masterfolien mit dem jeweiligen Folienlayout. Gehen Sie dazu auf FOLIENMASTER und EINFÜGEN. Unter dem bisher verwendeten Folienmaster erscheint eine weitere Masterfolie, die Sie mit den gewünschten Folienlayouts versehen können. Um mit mehreren Folienmaster gleichzeitig arbeiten zu können, müssen Sie unter MASTER BEARBEITEN die Funktion BEIBEHALTEN ausschalten. Das Programm fragt in dem Fall nach, ob der Master gelöscht werden soll. Klicken Sie NEIN an. Jetzt können sie mit dem zweiten Folienmaster arbeiten. Unter der Rubrik LAYOUT finden Sie beide Versionen und können beim Bearbeiten einer neuen Folie entscheiden, welche Version Sie verwenden wollen.

Der PowerPoint Folienmaster bietet noch weit mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Doch schon die Arbeit mit den vorhandenen Layouts und Designs macht den Folienmaster zu einer wertvollen Hilfe für Ihr nächstes Präsentations-Projekt. Für mehr Tipps und Tricks zum Thema Präsentieren, melden Sie sich hier zu unserem Newsletter an.


Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Eine Vertriebs- oder Verkaufspräsentation soll vor allem eines: verkaufen. Das eigene Portfolio, also die Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens so zu präsentieren, dass der Kunde überzeugt wird und kauft, ist hier das klare Ziel. Ohne Verkauf keine Umsätze und damit auch kein Geschäftserfolg. Deshalb sollten Sie die Vertriebspräsentation nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir geben Ihnen einige Tipps für eine gute PowerPoint Präsentation im Vertrieb.

Ein Unternehmen kann sich heute grundsätzlich keine mittelmäßigen Präsentationen mehr leisten. Das Qualitätsniveau bei Präsentationen wurde in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert. Sehr viele Firmen investieren in Präsentationsagenturen, die ihre PowerPoint Präsentationen professionell gestalten und die Referenten durch Präsentationstrainings für ihre Aufgabe optimal vorbereiten. Deshalb sollten Sie schon einiges an Energie in die Erstellung Ihrer eigenen Vertriebspräsentation investieren. Wenn Sie eine Präsentationsagentur engagieren, sind Sie im Hinblick auf das Endergebnis auf der sicheren Seite. Möchten Sie mit nur eigenen Mitteln an Ihrer Präsentation arbeiten, sollten Sie auf jeden Fall die folgenden Punkte beachten.

Sammeln Sie alle nötigen Infos über Ihren Kunden

Informationen über die Kunden zu sammeln ist für den Vertrieb der Normalfall. Trotzdem sollten Sie sich vor Ihrer Präsentation nochmals eingehendmit der aktuellen Situation Ihres Kunden beschäftigen. Welche Probleme, Sorgen oder Wünsche hat er aktuell? Wie können Sie diese Information für die Vertriebspräsentation nutzen? Was könnten Sie konkret anbieten, das in der aktuellen Situation besonders hilfreich sein könnte?

Infotainment hilft Ihnen beim Verkauf

Eine Mischung aus harten Fakten und beeindruckenden optischen Stilelementen erzeugt bei Ihrer Vertriebspräsentation die nötige Aufmerksamkeit beim Kunden. Überladen Sie Ihre Folien nicht mit unnötigen technischen Details, die sich im Zweifel Niemand merken kann. Was muss der Kunde wirklich wissen? Welche Details sind wichtig und worauf kann verzichtet werden? Statt unzählige Folien mit Grafiken und Texten zu füllen, konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Informationen. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Botschaften noch anschaulicher machen können. Wenn Sie zum Beispiel Motoren herstellen, könnten Sie überlegen, ob Sie Filmsequenzen oder Videoanimationen in Ihre Präsentationen einbauen, die den Aufbau und die Funktion genau zeigen. Wenn Sie Architekt sind und einen Investor für ein größeres Bauvorhaben gewinnen wollen, wie wäre es mit einem Computeranimierten Gang durch das fertig gebaute Gebäude? Vielleicht können Sie einen Clip mit Ihrer modernen Produktionsstraße zeigen, oder ein Video über die Widerstandsfähigkeit in allen Lagen der von Ihnen produzierten Sicherheitsschuhe. Ein potenzieller Kunde will in der Regel begeistert werden.

Machen Sie bei Ihrer Präsentation den konkreten Nutzen Ihres Angebots deutlich

Ich habe es immer wieder erlebt, dass bei Vertriebspräsentationen sämtliche Features eines Produktes erläutert wurden. Da wurden ganze Datenblätter heruntergespult. Die Produktionsweise, der Produktionsort, die verwendeten Materialien und deren Verarbeitung. Über jeden Aspekt wurde berichtet. Trotzdem war der Verkaufserfolg danach nur mäßig. Das lag einfach daran, dass der Referent nicht konkret erklärt hat, warum der Kunden denn nun ausgerechnet bei ihnen kaufen sollte. „Was habe ich davon?“, ist die Frage, die sich jeder Kunde stellt. Glauben Sie nicht, dass Ihre Daten und Fakten für sich sprechen und der Kunde seine Schlussfolgerungen daraus schon ableitet. Machen Sie klar und sprechen Sie aus, was Sie Ihrem Kunden Gutes tun können. Erläutern Sie, was Ihr Produkt oder Ihre Leistung für ihn tun kann und welche positiven Veränderungen er damit bekommt. Wenn Sie eine Buchhaltungs-Software anbieten, dann erklären Sie beispielsweise, dass die Arbeitsabläufe für die Anwender um 25% beschleunigt werden. Wenn Sie eine Maschine verkaufen wollen, dann sagen Sie konkret, welche Vorteile diese gegenüber den Konkurrenzprodukten hat. Machen Sie den Kundennutzen erfassbar.

Präsentieren Sie wie ein Profi

Genauso wichtig wie der Inhalt und die Gestaltung einer Präsentation, ist die Leistung des Referenten. Der perfekte Foliensatz nützt wenig, wenn der Präsentator einen unsicheren Eindruck macht. Es genügt definitiv nicht, wenn Sie am Tag vor der Vertriebspräsentation die einzelnen Folien im Stillen einmal durchgehen. Sie müssen die Präsentation eingehend üben. Am besten laut und vor Publikum. Fragen Sie Ihre Kollegen, ob sie als Testpublikum fungieren können. Es geht um viel, deshalb sollten Sie so gut wie nur möglich vorbereitet sein. Noch besser wäre es, wenn Sie zusammen mit einem Präsentationsexperten an Ihrer Performance arbeiten könnten. Das kostet Ihre Firma zwar etwas Geld, aber die Qualität des Endergebnisses wird nochmals erheblich besser sein. Sie lernen dabei auch die richtige Körperhaltung, die Gestik, wie Sie den Einstieg in die Präsentation am besten meistern, usw.

Stellen Sie sich auf mögliche Fragen nach der Präsentation ein

Ich würde es nicht erwähnen, wenn ich nicht schon mehr als einmal erlebt hätte, dass eine gute Präsentation an einer einzigen Frage gescheitert ist, die nicht oder falsch beantwortet wurde. Arbeiten Sie zusammen mit Ihren Kollegen einen Fragenkatalog aus. Was könnten für Fragen nach der Präsentation kommen? Überlegen Sie sich sorgfältig die dazu passenden Antworten.

Halten Sie sich ausreichend große Zeitfenster für die Vorbereitung frei

Meistens ist das Erstellen einer Präsentation nicht die Hauptaufgabe des Referenten. Er hat in der Regel einen Vollzeitjob, der ihn voll in Anspruch nimmt. Eine Präsentation zu erstellen, ist meistens eine Aufgabe, die irgendwo dazwischen gequetscht werden muss. Das ist leider meistens so, aber ich rate Ihnen trotzdem zusätzlich Zeit für dieses Projekt zu schaffen. Sie brauchen entweder externe Hilfe in Form von Präsentationsprofis, oder eine ausreichend lange eigene Vorbereitung. Bei der Vertriebspräsentation geht es darum, den Auftrag zu bekommen. Dafür müssen Sie alles geben.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Der PowerPoint Folienmaster ist das grundlegende Tool für die Erstellung Ihrer Präsentation. Wenn der Folienmaster richtig genutzt wird, erhöht sich die Qualität Ihres Foliensatzes, und Sie sparen zusätzlich jede Menge Zeit. Sie können damit einheitliche Gestaltungselemente wie Schriftart oder Design festlegen.

Die meisten Menschen, die regelmäßig mit der Erstellung von PowerPoint-Folien zu tun haben, nutzen den Folienmaster automatisch. Die Arbeit mit dem Folienmaster gehört zum einmal eins jedes Anfängerkurses. Zu meiner Überraschung habe ich jedoch immer wieder feststellen müssen, dass viele Anwender mangelhaft mit diesem Element umgehen und die Gestaltungsmöglichkeiten nicht im vollen Umfang kennen. Heute möchte ich Ihnen eine kurze Einführung in den PowerPoint Folienmaster geben. In einem zweiten Teil schauen wir uns die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten außerhalb der PowerPoint-Vorgaben an.

Ihr PowerPoint-Foliensatz muss ein einheitliches Erscheinungsbild aufweisen. Das ist die absolute Grundvoraussetzung für eine gelungene Präsentation. Wenn sämtliche Folien einheitlich mit einer durchgehenden Schriftart, einheitlichen Grafiken und Bildern, etc. erscheinen sollen, so können Sie dies im PowerPoint Folienmaster vorher festlegen. Der Master bildet das Grundgerüst Ihrer Präsentation und weist wichtigen Elementen wie Firmenlogo oder Bildern, etc. einen festen Platz zu. Wenn Sie Änderungen oder Ergänzungen im Folienmaster einfügen, werden auf allen Folien automatisch diese neuen Korrekturen ebenfalls eingefügt. Sie müssen daher nicht jede Folie einzeln korrigieren. Dieser Beitrag soll Ihnen einen kurzen Überblick in das Thema ermöglichen.

Die drei Ebenen des PowerPoint Folienmaster

Wenn Sie mit einer PowerPoint Präsentation beginnen, sollten Sie zuerst mit dem Folienmaster starten. Hier legen Sie Gestaltung Ihrer Folien fest. Sollten Sie während Ihrer Arbeit feststellen, dass einige Bereiche verändert werden müssen, genügt es die Änderungen im PowerPoint Folienmaster vorzunehmen. Dadurch werden automatisch alle Folien angeglichen. Der Folienmaster besteht aus drei Ebenen: Dem Folienmaster selbst, dem Layout und den einzelnen Folien.

Der Folienmaster

Der Folienmaster, manchmal auch Masterfolie genannt, bildet das Skelett des Foliensatzes. Dort werden wichtige Voreinstellungen für das Aussehen, zum Beispiel Schriftarten und Farben Ihrer Präsentation festgelegt. Um in PowerPoint auf den Folienmaster zu gelangen, klicken Sie auf Ansicht – Masteransichten – Folienmaster

Die Ansicht, wie man in den Folienmaster bei PowerPoint kommt

Das Layout

Innerhalb des Folienmasters werden im zweiten Schritt die Layouts festgelegt. Die Folienlayouts legen Formatierungs-, Positionierungsfelder für sämtliche Inhalte einer Folie fest. Sie markieren zum Beispiel wo die Überschriften, die Textpassagen oder Diagramme auf der Folie platziert werden sollen. Sie erreichen das Layout in PowerPoint über Start – Folien – Layout.

Der Folienmaster bei PowerPoint

Die einzelnen Folien

Die Folie ist die Ebene, in der die Inhalte der Präsentation eingefügt werden. Hier wird der Content Ihres Folienvortrages eingefügt.

Fertige Designs von PowerPoint

Sollten Sie in Eile sein oder wenn Sie einfach noch nicht die nötige Praxis haben, um mit eigenen Designs zu arbeiten, stellt PowerPoint eine Reihe komplett gestalteter Designs zur sofortigen Verwendung zur Verfügung. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Sie erhalten professionell vordefinierte Designs, die Sei nach Ihrem persönlichen Geschmack auswählen können. Es gibt eine große Bandbreite von Farben, Schriftarten und interessanten Effekten, die darauf warten, dass Sie Ihre Inhalte einfügen. Jede dieser Designvorlagen verfügt über einen Folienmaster und eine entsprechende Anzahl von Layouts. Diese Design-Vorlagen haben natürlich auch einige Nachteile. Es besteht die Gefahr, dass das von Ihnen ausgewählte Design von vielen anderen Anwendern ebenfalls genutzt wird. Sie haben zudem keine Möglichkeit innerhalb der Design-Vorlagen Änderungen vorzunehmen. Sie finden Sie im Folienmaster unter „Designs“.

Fertige Designs im Folienmaster

Eigene Gestaltungsmöglichkeiten mit dem PowerPoint Folienmaster

Richtig interessant wird es für fortgeschrittene Anwender, wenn Sie nicht die Standardraster von PowerPoint nutzen, sondern mit eigenen Layout-Ideen arbeiten. Dadurch können Sie sich eindrucksvoll vom Präsentations-Standard der Masse abheben. Auf die Gestaltungsmöglichkeiten, die Sie durch eigene Elemente erzielen können, werden wir im zweiten Teil eingehen.

Viele praktische Beispiele finden Sie in meinem Buch PowerPoint – Der Ratgeber für bessere Präsentationen, erschienen im Vierfarben-Verlag.

https://www.amazon.de/PowerPoint-Ratgeber-bessere-Pr%C3%A4sentationen-Aktuell/dp/3842101937

In unserem zweiten Teil zeigen wir Ihnen, wie Sie eine individuelle Gestaltung mit dem Folienmaster vornehmen, dafür klicken Sie einfach hier

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

PowerPoint 2016 – mehr Evolution als Revolution

Die Entwickler von PowerPoint sehen sich zunehmend dem starken Konkurrenzdruck von innovativen Firmen ausgesetzt. So gab und gibt es immer wieder neue Programme, die Teilfunktionen von PowerPoint besser können. Wenn Microsoft seine dominierende Position im Markt langfristig halten will, müssen einzelnen Funktionen stetig verbessert werden. 

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Gleichzeitig erwartet der Benutzer Kontinuität zu den Vorgängerversionen. Aus diesem Grund sind die Änderungen immer überschaubar: Es ist also eher eine Evolution als eine Revolution. Bei den Neuerungen zielt man vor allem auf eines: auf die Benutzerfreundlichkeit. Hier werden in einem ersten Teil neue Funktionen von PowerPoint 2016 vorgestellt:

Designer

Mit dem PowerPoint-Designer ist es innerhalb von Sekunden möglich, eine neue Folie mit einem passenden Bild zu erstellen. Beim Einfügen eines Bildelementes – zum Beispiel eines Fotos – wird automatisch der Bereich „Designer“ geöffnet, im Anschluss daran bietet sich eine Auswahl von Design-Vorschlägen, um das Bild besonders ansprechend in die Präsentation einzufügen.

Schätzungsweise 12.000 verschiedene Design-Formen sollen im Moment in PowerPoint 2016 zur Verfügung stehen, die nach einer automatischen Bildanalyse auf geeignete Folien-Vorschläge für das aktuelle Bild untersucht werden. So entstehen professionelle Folien in Rekordzeit.

PowerPoint 2016 neue Funktion Designer

Morph

Eine weitere Innovation in der Version PowerPoint 2016 ist die Funktion „Morph“. Damit lassen sich flüssige Animationen, Bewegungen und Übergänge in völlig neuer Qualität in die eigene Präsentation einbauen. Mittels Morph kann man sowohl Texte und Bilder, als auch einzelnen Wörter oder komplexe 3-D-Formen animieren. Der Button “Morph” ist unter dem Menü-Punkt „Übergänge“ zu finden.

Um den Morphing-Effekt einsetzen zu können, braucht es zwei Folien, die beide mindestens ein gemeinsames Objekt aufweisen. Der einfachste Weg dafür ist, eine vorhandene Folie zu verdoppeln und auf der zweiten Folie den Ort des gewünschten Objekts zu verändern. Schaltet man im Anschluss in den Bildschirmpräsentationsmodus, sieht man , wie das Objekt sich vom Ort A zum Ort B bewegt. Geht man noch einen Schritt weiter, kann man die Größe und die Form verändern. Damit lassen sich tolle Zooming-Effekte erstellen.

Neue Diagrammtypen

Für eine einprägsame und anschauliche Darstellung von Daten, Zahlen, Daten oder Hierarchien, sind Diagramme beinahe unerlässlich. Das wissen auch die Entwickler von PowerPoint 2016 und so gibt es sechs neue Diagrammtypen, die dem Benutzer dabei helfen sollen, Fakten für den Zuschauer optimal aufzubereiten. Über „Einfügen“ und „Diagramm“  lassen sich jetzt neu Kastengrafikdiagramm, Treemap-Diagramm, Sunburst-Diagramm, Histogramm sowie ein Wasserfalldiagramm finden.


Potrait_MG_WosilatDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Days. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Smavicon entwickelt neuen User-Experience-Master als Erweiterung des Standard PowerPoint-Folienmaster

Deutlich mehr Effizienz – das verspricht smavicon allen Anwendern des neu entwickelten User-Experience-Master (UX-Master) – eine Erweiterung vom PowerPoint-Folienmaster. Die nun praxisreife Methodik soll das Erstellen von PowerPoint-Präsentationen um 30 % bis zu 100 % beschleunigen. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, in denen Mitarbeiter regelmäßig eine größere Anzahl an Folien erstellen müssen.

Die PowerPoint-Experten von smavicon haben ein 6-stufiges System entwickelt, das eine schnelle Implementierung in jedem Unternehmen ermöglicht und Anwender mit dem neuen Master schnell und zuverlässig vertraut macht:

1. Der basale PowerPoint-Folienmaster mit seiner intelligenten und zeitsparenden Slide-2-Slide Technik. Zunächst wird der bestehende Master anhand einer 32-Punkte-Checkliste analysiert und das Ergebnis mit dem Auftraggeber besprochen. In einem Grundlagen-Workshop werden Effizienzziele festgelegt, Design, Layouts und Funktionalität gemeinsam erarbeitet. Anschließend wird der Master erstellt und gemeinsam fixiert. Kontrollstrecken runden den Prozess ab und schaffen so Sicherheit für den späteren Einsatz. Damit steht der Basismaster für PowerPoint-Präsentationen.

2. Im nächsten Schritt wird ein UX-„Slidekit“-Werkzeugkasten mit vielseitigen Anpassungsmöglichkeiten erstellt. Es ist die Grundlage zum nächsten Effizienzschritt. Im Gegensatz zu klassischen bietet das Slidekit klare Hilfestellung für die schnell Gestaltung von neuen Folien.

3. Ein weiterer Bestandteil ist ein flexibles Vorlagen-Set zur schnellen Erstellung und Anpassung von Folien. Viele Folienbibliotheken werden nur zu einem Bruchteil genutzt und sind daher ineffizient. Die Besonderheit des Vorlagen-Sets ist daher die praxistaugliche Anwendungsnähe.

4. Ein klar strukturiertes Bedienungshandbuch gibt Auskunft, wenn Detailfragen aufkommen oder nochmal etwas nachgelesen werden muss.

5. Ein didaktisch aufgebautes Anwender-Training schafft das Wissen im Umgang mit dem neuen UX-Master und gewährleistet das professionelle Arbeiten.

6. Im letzten Schritt wird für neue Mitarbeiter ein E-Learning-Kit erstellt.

Unternehmen, die sich für den UX-Master von smavicon entscheiden gewinnen damit einige Vorteile:

1. Die Zeit für die Erstellung von neuen Folien reduziert sich messbar.

2. Die Arbeits-Effizienz der Mitarbeiter wird erheblich gesteigert, was zur schnellen Amortisierung der Investition führt.

3. Bessere Arbeitsergebnisse.

4. Mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitern durch effizientere Arbeitsprozesse.

Wenn Sie mehr Informationen zum User-Experience-Master haben möchten, kontaktieren Sie uns einfach mittels Kontaktformular.

Professionelles Präsentieren mit dem iPad

Obwohl iPads im Geschäftsleben mittlerweile zur Standardausstattung gehören, fristen diese handlichen  und leistungsfähigen Tablets bei Präsentationen bislang ein eher stiefmütterliches Dasein.

Hier wird von den meisten Anwendern immer noch das klassische Laptop benutzt, obwohl ein iPad – ausgerüstet mit den richtigen Apps und dem richtigen Zubehör – den  Anforderungen an eine professionelle Präsentation mindestens ebenso gut gerecht wird.

Präsentations-Apps  richtig einsetzen

Ein entscheidendes Kriterium für geeignete Apps zum Präsentieren ist in vielen Fällen die Kompatibilität zu den weit verbreiteten Office-Produkten von Microsoft. Um PowerPoint-Präsentationen sauber darzustellen, eignet sich beispielsweise die Präsentations-App Keynote hervorragend. Für die korrekte Darstellung einer PowerPoint-Datei sollten die in der Präsentation gewählten Schriften auch auf dem iPad installiert sein. Bei gängigen Schriftarten wie Arial oder Times gibt es keine Probleme. Wenn die Präsentation kurz vor dem Vortrag noch inhaltlich angepasst werden muss, so ist das auf dem iPad mit Keynote ebenfalls möglich.

Die Präsentations-App Prezi (Zooming Presentation) zeichnet sich durch ihre außerordentliche Flexibilität aus. Hier wird die gesamte Präsentation auf einer einzigen, großen Fläche dargestellt. Folien oder Darstellungen können mit Prezi in einer fest definierten Reihenfolge präsentiert werden,  die einzelne Elemente können aber auch situationsbedingt angeklickt und angezeigt werden, um beispielsweise gezielt auf Publikumsfragen zu reagieren.

Egal für welche Präsentations-App Sie sich entscheiden – für den reibungslosen Einsatz vor einem Publikum sollten Sie diese Anwendungen in jedem Fall gut beherrschen.

Anschluss von Beamer und Zubehör

Die Beamer der unterschiedlichen Hersteller werden in den meisten Fällen mit einem VGA-Kabel und einem Adapter an das iPad angeschlossen. Werden in der Präsentation vertonte Videos verwendet, so sollten externe Lautsprecherboxen über den Bluetooth- oder Kopfhöreranschluss mit dem iPad verbunden werden. Monitore und Fernseher, die oftmals in Sitzungs- und Konferenzräumen vorhanden sind, können durch ein HDMI-Kabel an das iPad angeschlossen werden. Über diesen Anschluss werden auch Audiosignale problemlos übertragen.

Bislang gibt es noch keinen Präsenter/Klicker für das iPad, mit dem man die Präsentation in einem gewissen Abstand vom iPad fernsteuern kann. Mit Hilfe einer speziellen App kann aber das iPhone als Fernsteuerung  genutzt werden. Natürlich muss das iPhone bei dieser Anwendung  auf lautlos gestellt oder umgeleitet werden, damit  eingehende Anrufe die Präsentation nicht stören.

Technische Probleme vermeiden

Wie bei den Apps, ist eine gute Vorbereitung auch für das problemlose Zusammenspiel von iPad und Zubehör von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche  Präsentation. Damit Sie nicht durch mögliche technische Pannen aus dem Konzept gebracht werden, testen Sie vorab die technischen Gegebenheiten vor Ort. Falls das nicht möglich ist, sollten Sie verschiedene Anschlusskabel und Adapter bei sich haben, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Über Thorsten Jekel

Thorsten Jekel 2012THORSTEN JEKEL ist Deutschlands erster iPadCoach, IT-Unternehmer, Autor und Speaker. Er weiß aus über 25-jähriger eigener Erfahrung, wovon er spricht und fesselt das Publikum mit seinem energiegeladenen und professionellen Auftritt. Mit seinem Unternehmen jekel & partner entwickelt der Experte innovative Geschäftsmodelle rund um das iPad.

Weiterführende Links zum Thema gibt es unter: www.jekelpartner.de/praesentieren/.

Ventuz – 3D-Präsentationsprogramm

Ventuz ist ein Real-Time 3D-Präsentationsprogramm. Es wird zum Beispiel für die Auswertung einer Bundestagswahl im TV verwendet oder aber bei großen Events. Das Besondere sind die 3D-Darstellungen und Kamerafahrten. Eine weitere Besonderheit ist die schnelle Umsetzung von Änderungen in Echtzeit.

Wir können in PowerPoint teilweise 3D-Objekte und 3D-Fahrten simulieren. Dazu nutzen wir 2D-Animationspfade und vergrößern oder verkleinern Elemente während der Kamerafahrt. Natürlich sind dem Grenzen gesetzt, denn gegenüber Ventuz laufen die Fahrten hin und wieder ruckelig. Aber als kleiner Effekt sieht das schon beeindruckend aus.






Präsentationsexperte und -coach Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Den ganzen Raum für die bessere Moderation nutzen – Peter Köstel im Interview

Moderatoren-Koffer und Flipchart – das sind die altbewährten Handwerkzeuge eines Moderators. Doch reicht diese Form von Visualisierung wirklich aus, um komplexe Probleme innerhalb eines Seminars zu verdeutlichen? Lassen sich damit innovative Lösungen finden?

Peter Köstel ist da anderer Meinung. Der Inhaber von marketing-pur DIE STRATEGIEAGENTUR coacht und trainiert seit 2001 ganzheitliche Strategie-Konzepte. Nach seiner Ansicht stehen wir viel zu oft bei der Lösung von Problemen vor einer Wand. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch ganz direkt. Wenn es darum geht, im Team Herausforderungen zu meistern, wird ganz schnell der Flipchart ausgepackt, um visualisiert Strategien zu entwickeln. In einer „one-to-many“-Moderation sollen dann Lösungen gefunden werden. Nicht unbedingt optimal findet Peter Köstel. Er möchte mehr Dynamik und Transparenz in Problemlösungsprozesse einbringen und hat deswegen die 3D-Pinnwand entwickelt, die den ganzen Raum nutzt, statt nur einer einzigen Wand. Dem Experten geht es dabei um nachhaltige und praxisorientierte Erfolge! Damit die Strategie gelingt, setzt er auf bildhaft begreifbare Ergebnisse. Auf dem Presentation-Bootcamp 2015 leitet Köstel den Workshop „Die Premium Moderation – Methode im Raum“. Vorab hat er uns seine Vorgehensweise in einem Interview erläutert.


Hallo Herr Köstel. Ich kenne ein paar junge Lehrer, die sagen Folgendes: Der Frontalunterricht ist längst aus der Mode. Gilt das auch für Seminare und die Moderation von beispielsweise Meetings? 
Peter Köstel: Frontalunterricht ist bei reiner Wissensvermittlung aus meiner Sicht immer noch aktuell. Und alles, was sich bewährt hat, wird durch neue Methoden ja nicht schlechter. Eine Moderation soll ja die Kreativität der Teilnehmer fördern, um Aufgaben gemeinsam – möglichst im Konsens – zu lösen. Hier sind Frontaltechniken in der Tat zu überdenken.

Wo liegt das Problem bei einer Moderation, die auf dem Prinzip „one-to-many“ basiert? 
Peter Köstel: Monologe „one-to-many“ helfen niemanden in einem lösungsorientierten Moderations-Prozess. Die Kommunikationsbasis in der Präsenz-Moderation sollte im Gegensatz zu Online-Meetings haptische Elemente nutzen. Im Social-Media-Bereich wird „one-to-many“ gerne genutzt. Wenn z. B. ein Team in einen Raum Aufgaben wirksam lösen möchte, braucht es aber mehr als PowerPoint, Flipchart und Standard-Pinnwände, damit sich alle in den transparenten Lösungsprozess einbringen können.

Welche Methoden der Moderation bieten sich an, wenn man im beruflichen Kontext gemeinsam nach Lösungen für Probleme sucht? 
Peter Köstel: Der Moderationskoffer mit seinen runden und eckigen Moderationskarten ist zusammen mit den notwendigen Pinnwänden die bekannteste Technik. Zunehmend kommen auch statische Moderationskarten als Folienmaterial zum Einsatz, die ganz ohne Pinnwände und Nadeln auskommen. Das Fenster, die Wand oder die (Schrank-)Tür werden so zur „Pinnwand“. Doch auch bei dieser Technik stehen die AnwenderInnen vor einer Wand bzw. großen Fläche. Das nenne ich Frontal-Moderation. Also nicht zu verwechseln mit dem Frontalunterricht. Nur wie oft sind Menschen schon vor eine Wand gefahren? Stehen vor einer Mauer. Kommen einfach nicht vom Fleck oder fühlen sich unbeweglich. Sie kommen einfach nicht weiter bei Produktentwicklungen, Ideenmanagement, Teamverständnis oder öffnenden Gedanken. Deshalb habe ich die 3D-Pinnwand erfunden.

Wie kann man den Raum in seine Moderation gewinnbringend einbeziehen? 
Peter Köstel: Meine Überzeugung ist, dass die Lösung im Raum liegt. Wir Menschen sind „3D-Wesen“. Wenn Menschen sich bewegen und Standpunkte einfach in der 360-Grad-Perspektive erleben wollen, muss das Thema in den Mittelpunkt. Weg von umgebenden Flächen. Das geht mit Leinen oder Schnüren, die durch einen Raum gespannt werden. An die Schnur dürfen die TeilnehmerInnen speziell entwickelte Ketten-Moderationskarten hängen. Gerne biete ich die Fragestellung an: „Mit welchen Thema hängen Sie in der Luft?“. Bei dieser Kommunikation auf Augenhöhe werden die Ketten-Moderationskarten nicht nur thematisch hoch aufgehängt, sondern sie verdrehen sich zusätzlich. Wenn das Team um die hängende 3D-Konstruktion steht, kann nicht jedes Mitglied die Beschriftungen lesen. Das führt dazu, dass sich Personen „automatisch“ bewegen und die hängenden Moderationskarten immer wieder anfassen und zu sich drehen, um sie zu lesen.
Jetzt werden die Botschaften, egal für welchen Prozess, viel intensiver aufgenommen, bearbeitet und besprochen. Durch die Ösen an den Karten entstehen Ketten oder Brückensituationen und eine aktive Diskussion. Das hängende Ergebnis zeigt eine 3D-Konstruktion zum Begreifen – mit sofort sichtbaren Zusammenhängen für die Lösung von Aufgaben. Eine enorm effektive Variante, um Bewegung in Herausforderungen zu bringen.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation-Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben? 
Peter Köstel: Die Welt ist im Moment sehr stark in Bewegung. Seit der Bankenkrise haben wir wirtschaftlich viel erlebt. Computersimulationen zeigen uns gerne Zusammenhänge, warum etwas passiert ist. Ich möchte Menschen zeigen, dass wir Schnittstellen und Zusammenhänge vorab sichtbar und begreifbar in fast allen Situationen darstellen können. Ich möchte Lösungen wieder ins Zentrum des Handelns bringen, mit einer einzigen und universell einsetzbaren Ketten-Moderationskarte. Es wird oft gebeten, einmal anders zu denken. Ich biete ein Visualisierungstool an, dass diese Anforderung sofort (un-)bewusst in der Moderation unterstützt. Die begreifbare 3D-Pinnwand.



Selbstentwickelte TRAINING-TOOLS nutzt Peter Köstel nicht nur in der Strategieagentur, sondern verkauft diese auch über training-tools.de direkt an Unternehmen, Universitäten, Trainer, Berater etc.

Moderation via 3D-Pinnwand und Ketten-Moderationskarten

Foto: © Peter Köstel

Keynote-Effekte in PowerPoint nutzen

Das Programm Keynote von Apple, was nur auf den Geräten MAC, iPhone oder iPad lauffähig ist, bietet gesamt gesehen weniger Funktionen als das allseits bekannte Programm PowerPoint – dafür verfügt es jedoch über einige schicke Effekte. So zum Beispiel Rauch oder einen Feuerschweif, wenn sich eine neue Zeile aufbaut oder wenn ein Element von oben in die Folien fällt, wird nochmal Staub aufgewirbelt.

Auch in Sachen Folienübergängen kann das Präsentationsprogramm Keynote punkten: schicke Cubes, Moves, Slides u. v. a. m.

Leider lassen sich die Effekte nur bedingt im PowerPoint wiedergeben. Daher ist auch hier wieder Handarbeit angesagt und so lassen sich die Effekte mit etwas Geduld nachbauen. Nehmen wir das Beispiel Rauch. In diesem Fall kann man im Internet nach entsprechenden Videos suchen. Wenn man zum Beispiel bei YouTube das passende Videomaterial gefunden hat, kann die Sequenz über die Videofunktion in PowerPoint eingebunden werden. Dabei ist es wichtig, bei den Animationen darauf zu achten, dass der Rauch und das Element synchron laufen.

Tipp: Dazu eignet sich der Animationsstart: Sie erreichen den gewünschten Effekt, indem Sie im Feld “Start” den Eintrag “Mit Vorherigen” auswählen.

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PowerPoint, Keynote oder Prezi? (Teil 1) – Wie Sie Prezi-Effekte für Ihre Präsentation nutzen, selbst wenn Sie gar kein Prezi haben

Präsentationsexperte und -coach Matthias Garten, KeynoteDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 15.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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Wie Sie Prezi-Effekte für Ihre Präsentation nutzen, selbst wenn Sie gar kein Prezi haben

Es gibt an die 50 verschiedene Präsentationsprogramme am Markt, um Präsentationen zu erstellen. Die wenigsten Anwender stellen sich die Frage, welches Tool man für seine Präsentationen einsetzen kann, denn meistens ist das vom Unternehmen vorgegeben.

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Dennoch ist ein Blick in andere Präsentationsprogramme interessant, um so auf neue Ideen zu kommen. In der Agentur sind wir flexibel und haben die Programme teilweise installiert, so dass wir genau sehen, wo Verbesserungen gegenüber PowerPoint zu finden sind. Die Ideen daraus übertragen wir häufig in PowerPoint. Hierzu einige Beispiele:

Präsentationsprogramm Prezi

Prezi oder die Alternative Focusky sind zooming-basiertes Präsentationsprogramme. In Zooming-Presentations können Elemente durch Schiebe- und Zoomeffekte herangeholt oder auch aus der Vogelperspektive betrachtet werden. Diese zusätzlichen Möglichkeiten sind imposant, denn man hat eine Makrosicht („Big Picture“) also das große Bild, etwa die Weltkarte und viel Mikroansichten, die beliebig klein werden können. Stellen Sie sich einfach Google Earth vor. Sie erzählen von Ihrem Unternehmen, was weltweit vertreten ist. Auf der Weltkugel erscheinen überall Städtenamen. Nun klicken Sie und zoomen sich an Deutschland heran. Sie blenden eine Zusatzinformation ein, etwa 5 Standorte, 2000 Mitarbeiter usw. Dann zoomen Sie weiter und Sie zeigen Ihre Deutschlandzentrale. Dort das Gebäude. Dann zoomen Sie in ein Gebäude, zeigen die Marketingabteilung, zeigen den Schreibtisch und ein neues Produkt auf dem Schreibtisch. So in etwa funktionieren Zooming-Presentation à la Prezi oder Focusky.

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Die Gestaltungsmöglichkeiten sind bemerkenswert – der Aufwand dafür  allerdings größer als bei den sogenannten folienbasierten Programmen wie PowerPoint, Keynote und Co. Ein weiterer Nachteil: Prezi und Co. arbeiten im Browser oder mit der Cloud, somit sind Unternehmensdaten nicht sicher.

Was kann man nun als Idee daraus mitnehmen?

Der Zooming-Effekt ist wirklich beeindruckend und wertet jede Präsentation auf. Er lässt sich mit Standard PowerPoint mit Hilfe des Animationseffektes Vergrößern/Verkleinern nachbilden. Wir nutzen zusätzlich ein eigenes Makro, was uns die Arbeit erleichtert und zu schnelleren Ergebnissen führt. Als Anwender braucht man somit kein Prezi mehr, sieht aber den tollen Effekt.

 

Präsentationsexperte und -coach Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten ist der Experte für multimediales Präsentieren. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach, Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz und des Presentation-Bootcamps. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

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