Wenn Sie Bilder für Ihre PowerPoint-Präsentation nutzen, ist das grundsätzlich gut. Wenn Sie die richtigen Bilder auf die richtige Weise verwenden, ist das noch viel besser. Oft genügen kleine Verbesserungen, um Ihren Bildern mehr Wirkung zu verleihen. Wir möchten Ihnen einige Tipps zur richtigen Nutzung von Bildern in Ihrer nächsten Präsentation geben.

Unser Gehirn kann Bilder besser verarbeiten als Texte. Das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, stimmt tatsächlich. Mit dem passenden Bild können Sie eine Botschaft verstärken, den Inhalt verständlicher machen und für Ihr Publikum einprägsamer gestalten.  

Die meisten Bilder einer Präsentation würden eine deutlich größere Wirkung entfalten, wenn sie besser zum Thema passen würden. Aber auch bei der Bildgröße, Auflösung und Platzierung können Fehler gemacht werden.  

Die richtige Bildauswahl bringt Ihre Präsentation auf Erfolgskurs      

Die spektakulärsten Bilder bringen Ihnen wenig, wenn sie thematisch nicht zum Inhalt der ausgewählten Folie passen. Das passende Bild unterstreicht Ihre Aussagen, erzeugt wünschenswerte Emotionen (z.B. Freude), und führt dazu, dass die mit dem Bild verbundenen Botschaften besser vom Gehirn erfasst werden. Bevor Sie auf die Suche nach passenden Bildern gehen, sollten Sie folgende Fragen klären: 

  • Was soll die Botschaft oder Hauptinformation meiner Folie sein? 
  • Welches Bildmotiv würde meine Aussage am besten unterstreichen? 
  • Wo kann das Bildmaterial beschafft werden? 
  • Was kostet das Bild und wer hat die Bildrechte? 
  • Müssen Anpassungen am Bild vorgenommen werden, um besser zum Folieninhalt zu passen? 

Oft haben Sie bei der Auswahl des Bildmotivs nur wenige Optionen. Wenn es um ein Firmenprodukt geht, dann werden die Bilder Ihrer Präsentation mit großer Wahrscheinlichkeit eine Abbildung dieses Produktes sein. Vielleicht haben Sie trotzdem die Chance, die Bildgestaltung zu optimieren. Falls Fotos noch erstellt werden müssen, sprechen Sie mit dem Fotografen über Ihre Ideen und beratschlagen Sie mit ihm, wie man das Produkt, im Rahmen des Corporate Designs so in Szene setzen kann, dass es möglichst interessant wirkt. Müssen Sie auf vorhandene Fotos zurückgreifen, kann Ihnen eine professionelle Präsentationsagentur helfen, das Beste aus dem verfügbaren Material herauszuholen. 


Wo findet man passende Bilder?
 

Wenn Sie kein großes Budget für Ihre Präsentation zur Verfügung haben, müssen Sie überlegen, wie Sie günstig an gute Bildquellen gelangen. Dabei bieten sich professionelle Bilddatenbanken, wie „Gettyimages,istockphoto“ oder „Adobe Stock“ an. Sie erhalten hier professionelle Bilder in verschiedenen Formaten und Auflösungen, die Sie kaufen und herunterladen können. Einige Datenbanken sind aber recht teuer. Datenbanken, wie „Pixabay“ oder „Unsplash“ bieten kostenlose Bilddateien an. Hier ist die Auswahl allerdings etwas eingeschränkt. Sie können natürlich auch zunächst Suchmaschinen wie Google nutzen, um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Bildmotive zu einem Begriff zu finden sind. Allerdings zeigt Google nicht unbedingt alle Motive sämtlicher Bilddatenbanken an. Darüber hinaus müssen Sie bei der Bildauswahl über Suchmaschinen beachten, dass Bildqualität, Bildformate und Bildrechte eine Nutzung der gefundenen Motive sehr oft unmöglich macht.   

Tipp:
Die optimale Bildauflösung für Präsentationen beträgt entweder im Standardformat 960 x 720 Pixel oder im Breitbildformat 1280 x 720 Pixel.     

 

Grundlagen der Bildgestaltung 

Wenn Sie passende Bilder für Ihre Präsentation gefunden haben, geht es im nächsten Schritt zur Gestaltung. Professionelle Präsentationen verwenden einen einheitlichen Bildstil. Der Bildstil beschreibt die Form, in der ein Bild dargestellt wird. Dazu gehören: 

  • Bildgröße
  • Farbgebung 
  • Bildausschnitt
  • Verhältnis von Schärfe und Unschärfe 
  • Motivanschnitt
  • Bildeffekte 

Der Bildstil liefert einen roten Faden bzw. einen Wiedererkennungswert, der alle Bilder der Präsentation miteinander verbindet. Alle Bilder könnten beispielsweise einen Blaustich haben, 30 Grad nach rechts gedreht, oder am rechten Rand angeschnitten sein.  


Den 
Bildstil in PowerPoint festlegen 

Mit PowerPoint können Sie in drei Schritten den Bildstil für Ihre nächste Präsentation festlegen.  

Schritt 1:
Legen Sie eine neue Folie mit dem Layout Titel und Inhalt an. Klicken Sie nun auf der Folienmitte auf das Platzhaltersymbol Bilder und suchen Sie sich ein Bild aus Ihrer Bildsammlung aus.   

Schritt 2:
Wenn Sie das Bild anklicken, wird die Registerkarte
Bildtools / Format im Menüband eingeblendet, das Ihnen die Weiterbearbeitung des Bildes ermöglicht. 

Schritt 3:
Über 
Bildtools/Format > Bildformatvorlagen kann der Bildstil entsprechend Ihren Wünschen verändert werden. Das Programm bietet hier eine Reihe von Auswahlmöglichkeiten, mit denen Sie verschiedene Effekte erreichen können.  

Viele weitere Beispiel zum Thema „Bildstil“ finden Sie auch im Buch „PowerPoint – Der Ratgeber für bessere Präsentationen“, das Sie über Amazon beziehen können. 

Für deutsche Unternehmen ist die Ausbreitung des Coronavirus ein unkalkulierbares Risiko für die Geschäftsentwicklung. Doch Panik wird sicher keines der auftretenden Probleme lösen. Nutzen Sie diese Zeit lieber sinnvoll und machen Sie aus der Not eine Tugend. Lassen Sie Ihre Präsentationen überarbeiten oder nutzen Sie die Vorteile, die Ihnen moderne Onlinepräsentationen bieten.

Ein Virus ist gerade dabei das öffentliche Leben im Land lahmzulegen. Aktuell werden Veranstaltungen aller Art storniert. Team-Meetings werden nur noch virtuell abgehalten und viele Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Kundenkontakte werden dadurch erschwert, und das Geschäft verläuft etwas ruhiger. Nutzen Sie die Zeit die Sie jetzt zur Verfügung haben und arbeiten Sie mit uns an Ihren Präsentationen.

Sind Sie jetzt auch im Homeoffice? Dann haben Sie eventuell Zeit sich Ihre Präsentation überarbeiten zu lassen – das machen wir gerne Online.

Gerade wenn Kunden aufgrund des Coronavirus jetzt Projekte verschieben oder stornieren, können Sie die entstehenden Freiräume nutzen, um Themen anzugehen, für die in der Hektik des Tagesgeschäfts zu wenig Zeit zur Verfügung stand. Sind Ihre Vertriebspräsentationen auf dem besten Stand? Oft werden die Folien unter Zeitdruck erstellt und weisen dann einige Schwachstellen auf. Sind Ihre Botschaften wirklich überzeugend dargestellt? Ist das Design wirklich noch zeitgemäß? Wir machen für Sie gerne einen Schnellcheck und erarbeiten für Sie Verbesserungsvorschläge. Das können wir komplett online für Sie abwickeln. Wir nutzen beispielsweise die moderne Meeting-Plattform „Zoom“, um komfortabel Briefinggespräche mit Ihnen zu führen ohne, dass wir Sie dabei besuchen müssen. Das einzig Ansteckende dabei wird unser neues Design für Sie sein. Damit werden wir Sie und auch Ihre Kunden begeistern.

Mit Onlinepräsentationen erreichen Sie Ihr Publikum auch vom Büro aus.

Wenn Sie trotz Corona-Krise eine Präsentation halten wollen, gibt es heute die nötigen technischen Möglichkeiten, um online mit Ihrem Publikum in Kontakt zu kommen. Auch hier gibt es verschiedene Plattformen, wie das schon erwähnte „Zoom“, die Sie nutzen können, um Ihre Zielgruppe zu einer Onlinepräsentation einzuladen. Die Zuschauer können Sie hören und gleichzeitig Ihre Präsentation sehen. Allerdings gibt es ein paar Unterschiede zu einer live-Präsentation, die Sie dabei beachten sollten.

1. bereiten Sie sich auf die besonderen Anforderungen des gewählten Mediums genau vor

Bei Onlinepräsentationen können Sie die Reaktionen des Publikums nicht sehen. Es ist für Sie schwer, feststellbar, ob Ihre Ausführungen ankommen. Kunden, die eine Online-Präsentation anschauen, können außerdem schnell, durch Anrufe, eintreffende Emails etc. abgelenkt werden. Deshalb sollte die ausgewählte Zeit genau geplant werden.

2. Konzentrieren Sie sich auf wenige wichtige Themen

Machen Sie Ihre Präsentation nicht unnötige lang. Onlinepräsentationen werden in der Regel mit dem Arbeitsablauf Ihres Publikums verbunden. Vorher und nachher verlangen andere Termine die Aufmerksamkeit der Teilnehmer. Deshalb: wenige, aber klare Botschaften, die man sich gut merken kann.

3. Nutzen Sie die Online-Tools

Meistens stellen die Betreiber von Onlineplattformen einige Werkzeuge zur Verfügung, die Sie während Ihrer Online-Präsentation nutzen können. Die Zuschauer können in Chats online Fragen stellen und Sie können gezielt nachhaken, ob zu diesem oder jenem Thema Interesse an weiteren Informationen besteht. Sie können manchmal auch abstimmen lassen, welches Thema noch besprochen werden soll.

 4. Bilder und Videos als Emotionen-Verstärker

Da Ihr Publikum Sie nicht die ganze Zeit ununterbrochen sehen kann, sollten Sie überlegen, wie Sie an der passenden Stelle gewünschte Emotionen erzeugen können. Neben storytelling, können Sie hier besonders gut mit Bildern, Animationen oder Videos arbeiten, um die Aufmerksamkeit zu wecken und zu halten.

5. Sprechen Sie so, als würden Sie direkt vor Ihrem Publikum stehen

Eine Onlinepräsentation sollte Sie nicht dazu verleiten, in den Hintergrund zu treten und nur die Stimme aus dem „off“ zu sein. Sie müssen im Gegenteil so viel Präsenz wie möglich in Ihre Onlinepräsentation packen. Tun Sie so, als würden Ihre Teilnehmer direkt vor Ihnen sitzen. Sprechen Sie also frei und benutzen Sie ruhig Ihre Hände dabei. Das können die Zuschauer zwar nicht unbedingt sehen, aber sie spüren Ihre Lebendigkeit. Die Körpersprache beeinflusst Ihre Stimmlage und verstärkt Ihre Überzeugungskraft. Wenn Sie nur als „Sprechmaschine“ fungieren, werden Ihnen die Teilnehmer nach wenigen Minuten nicht mehr folgen.

Sie sehen, so ärgerlich die aktuelle Situation für uns alle im Augenblick auch ist, es bieten sich immer  zusätzliche Chancen für das eigene Geschäft. Sie können Ihre Präsentationen mit Hilfe einer guten Präsentations-Agentur auf ein neues Qualitäts-Level heben. Oder Sie nutzen neue Technologien für sich, um den Kundenkontakt und Ihr Online-Business zu verbessern. Wir helfen Ihnen gerne mit Rat und Tat und völlig virenfrei.
Kontaktieren Sie uns. 

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Die Anforderungen an eine gute Marketingpräsentation sind in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Es genügt nicht mehr, passable Leistungen abzuliefern. Das Publikum hat hohe Ansprüche an Inhalte und Performance. Es gibt zum Glück eine Reihe von „Lifehacks“, die sofort die Qualität einer Präsentation erhöhen. Wir wollen Ihnen heute drei Kniffe vorstellen, die Ihnen helfen werden, Ihrer Marketingpräsentation deutlich mehr Wirkung zu verleihen.

Die Anforderungen an eine gute Marketingpräsentation sind in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Es genügt nicht mehr, passable Leistungen abzuliefern. Das Publikum hat hohe Ansprüche an Inhalte und Performance. Es gibt zum Glück eine Reihe von „Lifehacks“, die sofort die Qualität einer Präsentation erhöhen. Wir wollen Ihnen heute drei Kniffe vorstellen, die Ihnen helfen werden, Ihrer Marketingpräsentation deutlich mehr Wirkung zu verleihen.

Oft sind es kleine, auf den ersten Blick unspektakuläre Veränderungen, die Ihnen helfen, bessere Ergebnisse beim Präsentieren zu erzielen. Je besser Ihnen gelingt, Ihr Publikum durch schnell erfassbare und nachvollziehbare Informationen zu überzeugen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Marketingpräsentation ein voller Erfolg wird. Wenn Sie die folgenden Tipps richtig umsetzen, wird Ihre Präsentation erheblich an Qualität gewinnen.

Tipp 1: Nutzen Sie für Ihre Marketingpräsentation das Ohrwurm-Prinzip

Sie haben es bestimmt auch schon erlebt, dass Ihnen ein Song nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Meistens ist es der Refrain, der in uns nachklingt. Dieser Refrain wird mehrmals wiederholt und prägt sich in unser Gedächtnis ein. Selbst wenn Sie das Radio ausschalten, spielt die Musik in Ihrem Kopf einfach weiter. Die Melodie wird zum Ohrwurm.

Das Prinzip des Ohrwurms kann Ihnen auch bei Ihrer Marketingpräsentation helfen. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre wichtigsten Botschaften beim Publikum ankommen, sollten Sie sie mehrmals wiederholen. Suchen Sie Ihre fünf bis sieben wichtigsten Kernthesen heraus und formulieren Sie dazu kurze, einprägsame Aussagen. Wie können Sie Ihre Botschaften in jeweils einen Satz kleiden? Sie können Ihre wichtigste Botschaft zum Beispiel gleich zu Beginn Ihre Präsentation zum ersten Mal einbauen, danach an zwei passenden Stellen innerhalb des Referats und nochmals in der abschließenden Zusammenfassung. Damit erhöht sich die Chance, dass Ihre Zuschauer Ihren Satz abspeichern, ganz erheblich.

Tipp 2: Sie müssen Ihr Publikum wie ein Pfadfinder durch die Präsentation führen

Sie erinnern sich vielleicht an Spielfilme, denen Sie irgendwann nicht mehr folgen konnten. Der Regisseur ist zwischen Zeitlinien und Orten wild hin und hergesprungen. Zum Schluss wussten Sie nicht mehr, ob gerade eine Rückblende gezeigt wird, oder ob sich die Handlung vorwärts bewegt. Das kann Ihnen auch bei Ihrer Marketingpräsentation passieren, wenn Sie unstrukturiert vorgehen. Wenn Sie mitten in der Präsentation plötzlich wieder an den Anfang springen, weil Sie etwas erklären wollen und danach wieder an eine ganz andere Stelle, verwirren Sie das Publikum. Es hinterlässt einen unprofessionellen Eindruck und stresst Ihr Auditorium. Deshalb erstellen Sie ganz zu Beginn Ihrer Vorbereitungen eine glasklare Struktur für Ihre Marketingpräsentation. Was soll in der Einleitung vermittelt werden? Was folgt im Hauptteil? Was wollen Sie im Schlussteil ansprechen? Das Gehirn braucht Strukturen. Wenn Ihr Publikum möglichst viel von Ihren Ausführungen behalten soll, dann müssen Sie Ihre Botschaften klar strukturiert vermitteln.

Tipp 3: Bringen Sie Abwechslung in Ihre Marketingpräsentation

Während der gesamten Präsentation ist es Ihre Aufgabe, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen. Wenn Ihre Zuschauer erst einmal unaufmerksam werden, weil sie beginnen sich zu langweilen, wird es sehr schwer, die Aufmerksamkeit zurück zu gewinnen. Wenn Sie einfach Folie auf Folie „abspulen“, wird es schnell eintönig. Der Ironische Fachbegriff dazu lautet „Death by PowerPoint“. Wenn Sie Ihre Slides ab und zu verlassen und kleine Überraschungen in Ihre Marketingpräsentation einbauen, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass Sie Ihr Publikum für keine Sekunde verlieren. Eines der einfachsten Methoden um für Abwechslung zu sorgen, ist die Nutzung verschiedener Medien. Bauen Sie eine Animation oder ein kurzes Video ein, um für Abwechslung zu sorgen. Sie können auch das gute alte Flipchart nutzen, um zum Beispiel einen Gedanken zu skizzieren. Sie könnten, falls vorhanden und sinnvoll, ein dreidimensionales Modell in Ihre Präsentation einbauen und dem Publikum zeigen. Überlegen Sie, welche Requisiten gut zu Ihrem Thema passen könnten. Manche Referenten bauen sogar kleine Zauberkunststücke ein. Die sollten natürlich einen Bezug zum Thema haben. Ein weiterer guter Trick ist, zu Beginn der Präsentation einen Gegenstand zu zeigen, der auf den ersten Blick keinen Bezug zum Thema der Marketingpräsentation zu haben scheint. Der Referent erklärt, dass der Gegenstand etwas mit dem Thema zu tun hat und dass er später verraten werde, was es damit auf sich hat. Das weckt die Neugier und die Aufmerksamkeit des Publikums. Bei all diesen Möglichkeiten geht es immer darum, das Publikum zu überraschen und neugierig zu machen. Damit bleiben sie mit der Aufmerksamkeit beim Referenten und seinen Ausführungen. Bei allen drei Tipps geht es immer darum, Ihrem Publikum das Aufnehmen und Abspeichern Ihrer Kernbotschaften zu erleichtern. Denn Ihre ganze Arbeit war umsonst, wenn das Auditorium die falschen oder gar keine Inhalte der Marketingpräsentationen behält.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Vor welchem Kundentyp werden Sie Ihre nächste Vertriebspräsentation halten? Präsentieren Sie vor einem echten „Macher“, der schnell entscheiden will und dafür kurz und knapp die wichtigsten Fakten haben möchte? Oder ist Ihr Gegenüber der gewissenhafte Typ, der ganz genau wissen möchte, was Ihr Angebot kann? Wenn Sie Ihre Präsentation und Ihre Kaufargumente an die jeweilige Zielgruppe anpassen können, erhöhen sich Ihre Erfolgsaussichten erheblich. Eine Methode, die im Verkauf sehr häufig zur besseren Einschätzung von Menschen verwendet wird, ist das DISG-Modell. Im zweiten Teil wollen wir Ihnen dieses Model weiter vorstellen.

Lohnt der Aufwand für den Vertriebserfolg eigentlich wirklich?

Was soll die ganze Mühe, eine Präsentation auf einzelne Kundentypen maßzuschneidern? Eines ist dabei doch klar: es ist ein spürbarer Mehraufwand, eine Vertriebspräsentation an einen neuen Kunden individuell anzupassen. Sie dürfen jedoch mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass die Wirkung einer typengerechten Präsentation erheblich überzeugender ist, als die einer standardisierten breit angelegten. Allein der Unterschied zwischen dem roten Typ, den wir uns im ersten Teil angesehen haben und dem gelben Typ, den wir Ihnen heute vorstellen, ist enorm. Eine Vertriebspräsentation, die beiden Typen gerecht wird, ist kaum zu erstellen.

Hier noch einmal zur Erinnerung die vier Grundtypen des DISG-Modells:

Die Abkürzung DISG setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von vier Grundverhaltenstendenzen zusammen:

D – Dominant, Farbe rot

I – Initiativ, Farbe gelb

S – Stetig, Farbe grün

G – Gewissenhaft, Farbe blau

Im ersten Teil haben wir nach der Einführung über den roten Typ, dem dominanten Macher gesprochen. Heute schauen wir uns den nächsten DISG-Typ an.

Wenn Ihr Kunde ein GELBER Typ ist

Der gelbe Typ begegnet Ihnen häufig im Bereich Marketing, Vertrieb und allgemein in Kreativberufen. Er ist kontaktfreudig, aufgeschlossen und optimistisch. Als kreativer Geist sind ihm Abwechslung, Neuheiten und Spaß sehr wichtig. Was dem gelben Typ überhaupt nicht liegt, ist Begrenzung, Uniformität, Bürokratie und Langeweile. Er begrüßt Sie mit einem offenen Lächeln, spricht lebhaft und scherzt gerne. Er ist neigt zu Vertrauensseligkeit und sucht in seinem Umfeld Bestätigung. Der gelbe Initiativ-Typ kennt viele Menschen, lässt sich schnell und gerne ablenken und ist begeisterungsfähig. Er liest gerne Bücher und Journale über Neuheiten, Trends, und kreative Entwicklungen. Er probiert sich gerne aus, mag Risiko-Sportarten und liebt außergewöhnliche Lösungen. Wenn er ein normales Auto fährt, verfügt dieses zumindest über eine Sonderlackierung oder Sonderausstattung. Er blickt auf angepasste „Spießer“ herab über Er reißt andere mit, hat einen riesigen Bekanntenkreis und meidet pessimistische und negative Kleingeister. Für den gelben Typ sind bei Ihrer Vertriebspräsentation folgende Punkte besonders wichtig:

  • Er möchte eine gute Zeit haben und, die Zusammenarbeit sollte deshalb möglichst angenehm verlaufen,
  • Er scheut offene Konflikte
  • Er möchte gerne eine Beziehung zu Ihnen herstellen,
  • Er möchte, dass Sie so ähnlich sind wie er. Zeigen Sie bei Ihrer Vertriebspräsentation echte Begeisterung für Ihr Angebot. Seien Sie locker und freundlich.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kunde begeistert ist. Heben Sie bei Ihrem Angebot die Innovation, die Einzigartigkeit und das Besondere hervor.
  • Geben Sie Ihm die Möglichkeit, sich selbst einzubringen. Lassen Sie ihn in einen Dialog mit Ihnen eintreten.
  • Bleiben Sie locker, wenn der gelbe Typ mit eigenen Ideen und Vorstellungen auf Sie zukommt. Weisen Sie seine Vorschläge nicht gleich barsch zurück.
  • Ihr Angebot kann noch so großartig sein, wenn er Sie zu steif, verbohrt und unflexibel hält, wird er nicht mit Ihnen arbeiten wollen.

Der rote und der gelbe Typ unterscheiden sich in vielen Punkten grundlegend von einander. Wenn Sie mit Ihrer Vertriebspräsentation Ihren Kunden überzeugen wollen, dann müssen Sie die Wort- und Bildersprache verwenden, die Ihren Zielpersonen entsprechen. Im dritten Teil schauen wir uns noch den grünen und den blauen Typ an. Für mehr Tipps und Tricks zum Thema Präsentieren, melden Sie sich hier zu unserem Newsletter an.

Sie haben sich gründlich auf Ihre Unternehmenspräsentation vorbereitet. Und dann passiert vor Publikum doch etwas, das so nicht vorgesehen war. Irgendetwas funktioniert nicht so, wie es geplant war. Wie reagieren Sie? Wenn Sie ein solches Ereignis unvorbereitet trifft, kann es Ihre gesamte Präsentation und sogar Ihre Reputation ruinieren. Wenn Sie in Ihre Vorbereitungen auch mögliche Pannen einbeziehen, können Sie im Ernstfall souverän reagieren. 

Hier die effektivsten Möglichkeiten, das Publikum zu beruhigen, um mit dem Vortrag fortfahren zu können:

Es ist der Albtraum jedes Referenten: Das Mikrofon streikt, eine Videosequenz läuft ohne Ton, oder der Referent hat plötzlich den Faden verloren. Auch echte Profis erleben ab und zu kleinere oder auch größere Pannen bei ihren Präsentationen. Manchmal versagt die Technik, oder eine Folie ist falsch einsortiert. Ein Witz kommt falsch an, oder der Referent merkt, dass sein Publikum nicht versteht, was er meint. Beim Zusammenstellen der einzelnen Folien schleichen sich ebenfalls schnell Fehler ein. Ein Zahlendreher liefert ein falsches Ergebnis, eine prominente Persönlichkeit wird falsch zitiert. Selbst mit der besten Vorbereitung bleibt ein Restrisiko, dass etwas übersehen wurde, oder einfach nicht richtig funktioniert. So lange das Publikum den Fehler nicht erkennt, ist es ohnehin kein Problem. Wenn Sie vom Publikum auf einen Fehler hingewiesen werden, kann es natürlich ziemlich peinlich werden. Im schlimmsten Fall reagiert das Publikum verärgert auf Ihren Fehler.

Hier sind die besten Tipps zur Vorbereitung auf Pannen. Damit können Sie das Publikum beruhigen und mit dem Vortrag fortfahren:

Tipp 1: Lassen Sie Ihre Unternehmenspräsentation von mindestens einer Person Ihres Vertrauens gegenchecken.

Der beste Tipp ist eine noch bessere Kontrolle Ihrer Präsentation im Vorfeld. Lassen Sie lieber einen Kollegen oder Freund einen kritischen Blick auf Ihre Unternehmenspräsentation werfen. Alle Slides sollten nochmals im Detail kontrolliert werden. Prüfen Sie auch Ihr technisches Equipment eingehend auf mögliche Fehlerquellen. Prüfen Sie nach Möglichkeit vor dem Eintreffen des Auditoriums nochmals Bild, Licht und Ton.

Tipp 2: Üben Sie vor einem Testpublikum

Üben Sie Ihre Präsentation am besten vor einem Testpublikum. Kommen Ihre Pointen an? Sind die einzelnen Slides logisch aufeinander aufgebaut? Fehlt etwas, oder sind einzelnen Inhalte vielleicht doch überflüssig? Werden Sie wirklich verstanden? Präsentationsagenturen bieten dazu interessante Trainingsmöglichkeiten an.

Tipp 3: Haken Sie bei Irritationen während Ihrer Unternehmenspräsentation sofort nach

Sollten Sie merken, dass Ihr Publikum aus irgendeinem Grund unruhig wird, gehen Sie darauf ein und fragen Sie nach, ob etwas unklar ist. Versuchen Sie immer die Situation aufzuklären. Vielleicht haben Sie gerade einen Scherz gemacht, der in Ihren Augen völlig ungefährlich war, aber bei Ihrem Publikum eine negative Resonanz auslöste. Oder Sie haben sich versprochen und es nicht gemerkt. Sie sollten Irritationen auf jeden Fall auf den Grund gehen.

Tipp 4: Nehmen Sie Kritik an Ihrer Unternehmenspräsentation konstruktiv auf

Wenn Ihnen während Ihrer Präsentation aus dem Publikum vorgeworfen wird, einen Fehler begangen zu haben, bleiben Sie freundlich und höflich. Versuchen Sie nicht die Kritik mit einer Du-hast-keine-Ahnung- Haltung abzuwehren. Machen sie Ihren Standpunkt verständlich, ohne arrogant zu werden. Manchmal lassen sich die Fakten nicht sofort klären. In dem Fall versprechen Sie, den Punkt später zu recherchieren und die richtige Antwort nachzuliefern.

Tipp 5: Entschuldigen Sie sich für Fehler

Wenn Ihnen ein Fehler unterlaufen ist, dann reagieren Sie souverän und räumen Sie die Panne ohne Ausflüchte ein. Entschuldigen Sie sich und bedanken Sie sich für den Hinweis. Das beruhigt die Situation in der Regel sogar bei schwerwiegenden Fehlern.

Wenn während Ihrer Unternehmenspräsentation Fehler auftauchen, muss das kein Beinbruch sein. Entscheidend ist der professionelle Umgang mit den Problemen. Ehrlichkeit, Höflichkeit und eine gute Vorbereitung werden Ihnen helfen, die meisten Patzer ohne negative Folgen zu überstehen. Präsentationsagenturen können dabei als gute Sparringspartner fungieren und mögliche Fehler schon im Vorfeld erkennen.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Eine gute Präsentation darf das Publikum nicht langweilen. Die Zuschauer wollen informiert und gleichzeitig unterhalten werden.  Sie möchten natürlich auch, dass Ihre Kernbotschaften wirklich ankommen und behalten werden. Deshalb müssen Sie in Ihre Unternehmenspräsentation wichtige Inhalte mehrmals als Wiederholungen einbauen, damit alle wichtigen Fakten von Ihren Zuschauern abgespeichert werden. Genauso, wie ein eingängiger Refrain ein Musikstück zu einem Ohrwurm macht, können Sie die zentralen Botschaften der Präsentation wie einen „Hit“ gestalten. 

Wiederholungen erleichtern das Abspeichern von Informationen

Es gibt Ereignisse, die sich sofort in Ihr Gedächtnis geradezu einbrennen, weil sie mit starken Emotionen verbunden sind. Der erste Kuss, die erste Fahrt im ersten eigenen Auto, der Tod eines geliebten Menschen – bestimmte Situationen bleiben über Jahrzehnte in lebendiger Erinnerung. Andere Dinge vergessen Sie schnell wieder, obwohl Sie eigentlich interessant für Sie wären. Ich habe das auch schon häufig erlebt. Ich stoße auf eine spannende Information und sage mir: Mensch, diese Informationen musst Du Dir unbedingt merken. Und ein paar Stunden später kann ich mir nur noch Bruchstücke davon in Erinnerung rufen. Das geht Ihrem Publikum bei Ihrer nächsten Unternehmenspräsentation nicht anders. Es wäre natürlich schön, wenn jede einzelne Folie und jeder Ihrer Sätze für immer in der Erinnerung Ihrer Zuschauer blieben. Aber seien wir realistisch: Ihr Auditorium wird sich nur die für sie allerwichtigsten Infos merken. Unsere Chance besteht darin, Ihnen zu zeigen, was wichtig ist, und ihnen dabei zu helfen, diese Informationen so bequem wie möglich zu erfassen.

Berücksichtigen Sie die Funktionsweise des Gehirns bei Ihrer Unternehmenspräsentation

Unsere Sinne verarbeiten in jeder Sekunde eine unglaubliche Menge an Informationen. Würden wir diese Menge im Gedächtnis abspeichern, könnten wir mit der Informationsflut vermutlich nicht umgehen. Deshalb filtert das Gehirn die meisten Informationen wieder heraus, ohne sie im Langzeitgedächtnis zu verankern. Alles was das Gehirn als unwichtig erachtet, wird entweder sofort, oder nach einigen Sekunden wieder gelöscht. Wenn Informationen aber mehrmals auftauchen, misst unser Gehirn dieser wiederholten Botschaft eine größere Bedeutung zu. Wenn etwas mehrmals auftaucht, hat es vielleicht eine größere Wichtigkeit. Wiederholungen gelangen sehr viel eher ins Langzeitgedächtnis, deshalb müssen Sie wichtige Infos so geschickt in Ihre Präsentation einbauen, dass sie mehrmals auftauchen, ohne zu nerven. Bedenken Sie auch, dass unser Gehirn in Bildern denkt. Wenn Sie eine Information in ein Bild einbilden, kann unser Gehirn dies besser verarbeiten. Wenn Sie zum Beispiel erläutern möchten, dass durch Ihren Produktionskreislauf in der Stunde eine bestimmt Menge Wasser geleitet wird, dann kleiden Sie diese Zahl in ein Bild, dass sich besser einprägt. Sagen Sie zum Beispiel „das entspricht rund 5.000 vollen Badewannen“. Dann entsteht ein Bild, das besser behalten wird.

Bereiten Sie Ihre Unternehmenspräsentation gehirngerecht vor.

Überlegen Sie sich genau, welche Fakten unbedingt im Gedächtnis des Publikums gespeichert werden sollen. Machen Sie eine Liste und konzentrieren Sie sich wirklich auf die allerwichtigsten Botschaften. In der Regel werden Sie 3-5 Kernbotschaften in Ihrer Präsentation unterbringen können. Im zweiten Schritt verankern Sie diese Botschaften an wichtigen Stellen der Unternehmenspräsentation. Sie können zum Beispiel bei der Einleitung die Themen ein erstes Mal erwähnen. Zum Schlussteil gehört auf jeden Fall eine kleine Zusammenfassung für die Zuschauer, die ebenfalls die Kernbotschaften erhalten sollten. Überlegen Sie, ob Sie für die einzelnen Informationen ein „griffiges“ Bild zur plastischen Erläutern finden. Wie vorhin bei unserem Badewannen-Beispiel. Natürlich dürfen Sie die Wiederholungen auch nicht übertreiben. Wenn Sie auf Ihr Publikum, wie auf einen lahmen Gaul einreden und Infos x-Mal wiederholen, wird es schnell langweilig.

Was möchten Sie unbedingt in Ihrer Unternehmenspräsentation mitteilen? Was muss ein Kunde, ein Lieferant ein Bürger über Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen auf jeden Fall wissen? Was ist sozusagen der „Hit“ Ihrer Firma? Je klarer Sie diese Fragen beantworten, bevor Sie die erste Folie erstellt haben, desto besser können Sie Wiederholungen gezielt für Ihre Ziele einfügen und vielleicht den einen oder anderen „Ohrwurm“ in Ihr Publikum einpflanzen. Für mehr Tipps und Tricks zum Thema Präsentieren, melden Sie sich hier zu unserem Newsletter an.


Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Eine Vertriebs- oder Verkaufspräsentation soll vor allem eines: verkaufen. Das eigene Portfolio, also die Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens so zu präsentieren, dass der Kunde überzeugt wird und kauft, ist hier das klare Ziel. Ohne Verkauf keine Umsätze und damit auch kein Geschäftserfolg. Deshalb sollten Sie die Vertriebspräsentation nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir geben Ihnen einige Tipps für eine gute PowerPoint Präsentation im Vertrieb.

Ein Unternehmen kann sich heute grundsätzlich keine mittelmäßigen Präsentationen mehr leisten. Das Qualitätsniveau bei Präsentationen wurde in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert. Sehr viele Firmen investieren in Präsentationsagenturen, die ihre PowerPoint Präsentationen professionell gestalten und die Referenten durch Präsentationstrainings für ihre Aufgabe optimal vorbereiten. Deshalb sollten Sie schon einiges an Energie in die Erstellung Ihrer eigenen Vertriebspräsentation investieren. Wenn Sie eine Präsentationsagentur engagieren, sind Sie im Hinblick auf das Endergebnis auf der sicheren Seite. Möchten Sie mit nur eigenen Mitteln an Ihrer Präsentation arbeiten, sollten Sie auf jeden Fall die folgenden Punkte beachten.

Sammeln Sie alle nötigen Infos über Ihren Kunden

Informationen über die Kunden zu sammeln ist für den Vertrieb der Normalfall. Trotzdem sollten Sie sich vor Ihrer Präsentation nochmals eingehendmit der aktuellen Situation Ihres Kunden beschäftigen. Welche Probleme, Sorgen oder Wünsche hat er aktuell? Wie können Sie diese Information für die Vertriebspräsentation nutzen? Was könnten Sie konkret anbieten, das in der aktuellen Situation besonders hilfreich sein könnte?

Infotainment hilft Ihnen beim Verkauf

Eine Mischung aus harten Fakten und beeindruckenden optischen Stilelementen erzeugt bei Ihrer Vertriebspräsentation die nötige Aufmerksamkeit beim Kunden. Überladen Sie Ihre Folien nicht mit unnötigen technischen Details, die sich im Zweifel Niemand merken kann. Was muss der Kunde wirklich wissen? Welche Details sind wichtig und worauf kann verzichtet werden? Statt unzählige Folien mit Grafiken und Texten zu füllen, konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Informationen. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Botschaften noch anschaulicher machen können. Wenn Sie zum Beispiel Motoren herstellen, könnten Sie überlegen, ob Sie Filmsequenzen oder Videoanimationen in Ihre Präsentationen einbauen, die den Aufbau und die Funktion genau zeigen. Wenn Sie Architekt sind und einen Investor für ein größeres Bauvorhaben gewinnen wollen, wie wäre es mit einem Computeranimierten Gang durch das fertig gebaute Gebäude? Vielleicht können Sie einen Clip mit Ihrer modernen Produktionsstraße zeigen, oder ein Video über die Widerstandsfähigkeit in allen Lagen der von Ihnen produzierten Sicherheitsschuhe. Ein potenzieller Kunde will in der Regel begeistert werden.

Machen Sie bei Ihrer Präsentation den konkreten Nutzen Ihres Angebots deutlich

Ich habe es immer wieder erlebt, dass bei Vertriebspräsentationen sämtliche Features eines Produktes erläutert wurden. Da wurden ganze Datenblätter heruntergespult. Die Produktionsweise, der Produktionsort, die verwendeten Materialien und deren Verarbeitung. Über jeden Aspekt wurde berichtet. Trotzdem war der Verkaufserfolg danach nur mäßig. Das lag einfach daran, dass der Referent nicht konkret erklärt hat, warum der Kunden denn nun ausgerechnet bei ihnen kaufen sollte. „Was habe ich davon?“, ist die Frage, die sich jeder Kunde stellt. Glauben Sie nicht, dass Ihre Daten und Fakten für sich sprechen und der Kunde seine Schlussfolgerungen daraus schon ableitet. Machen Sie klar und sprechen Sie aus, was Sie Ihrem Kunden Gutes tun können. Erläutern Sie, was Ihr Produkt oder Ihre Leistung für ihn tun kann und welche positiven Veränderungen er damit bekommt. Wenn Sie eine Buchhaltungs-Software anbieten, dann erklären Sie beispielsweise, dass die Arbeitsabläufe für die Anwender um 25% beschleunigt werden. Wenn Sie eine Maschine verkaufen wollen, dann sagen Sie konkret, welche Vorteile diese gegenüber den Konkurrenzprodukten hat. Machen Sie den Kundennutzen erfassbar.

Präsentieren Sie wie ein Profi

Genauso wichtig wie der Inhalt und die Gestaltung einer Präsentation, ist die Leistung des Referenten. Der perfekte Foliensatz nützt wenig, wenn der Präsentator einen unsicheren Eindruck macht. Es genügt definitiv nicht, wenn Sie am Tag vor der Vertriebspräsentation die einzelnen Folien im Stillen einmal durchgehen. Sie müssen die Präsentation eingehend üben. Am besten laut und vor Publikum. Fragen Sie Ihre Kollegen, ob sie als Testpublikum fungieren können. Es geht um viel, deshalb sollten Sie so gut wie nur möglich vorbereitet sein. Noch besser wäre es, wenn Sie zusammen mit einem Präsentationsexperten an Ihrer Performance arbeiten könnten. Das kostet Ihre Firma zwar etwas Geld, aber die Qualität des Endergebnisses wird nochmals erheblich besser sein. Sie lernen dabei auch die richtige Körperhaltung, die Gestik, wie Sie den Einstieg in die Präsentation am besten meistern, usw.

Stellen Sie sich auf mögliche Fragen nach der Präsentation ein

Ich würde es nicht erwähnen, wenn ich nicht schon mehr als einmal erlebt hätte, dass eine gute Präsentation an einer einzigen Frage gescheitert ist, die nicht oder falsch beantwortet wurde. Arbeiten Sie zusammen mit Ihren Kollegen einen Fragenkatalog aus. Was könnten für Fragen nach der Präsentation kommen? Überlegen Sie sich sorgfältig die dazu passenden Antworten.

Halten Sie sich ausreichend große Zeitfenster für die Vorbereitung frei

Meistens ist das Erstellen einer Präsentation nicht die Hauptaufgabe des Referenten. Er hat in der Regel einen Vollzeitjob, der ihn voll in Anspruch nimmt. Eine Präsentation zu erstellen, ist meistens eine Aufgabe, die irgendwo dazwischen gequetscht werden muss. Das ist leider meistens so, aber ich rate Ihnen trotzdem zusätzlich Zeit für dieses Projekt zu schaffen. Sie brauchen entweder externe Hilfe in Form von Präsentationsprofis, oder eine ausreichend lange eigene Vorbereitung. Bei der Vertriebspräsentation geht es darum, den Auftrag zu bekommen. Dafür müssen Sie alles geben.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Der PowerPoint Folienmaster ist das grundlegende Tool für die Erstellung Ihrer Präsentation. Wenn der Folienmaster richtig genutzt wird, erhöht sich die Qualität Ihres Foliensatzes, und Sie sparen zusätzlich jede Menge Zeit. Sie können damit einheitliche Gestaltungselemente wie Schriftart oder Design festlegen.

Die meisten Menschen, die regelmäßig mit der Erstellung von PowerPoint-Folien zu tun haben, nutzen den Folienmaster automatisch. Die Arbeit mit dem Folienmaster gehört zum einmal eins jedes Anfängerkurses. Zu meiner Überraschung habe ich jedoch immer wieder feststellen müssen, dass viele Anwender mangelhaft mit diesem Element umgehen und die Gestaltungsmöglichkeiten nicht im vollen Umfang kennen. Heute möchte ich Ihnen eine kurze Einführung in den PowerPoint Folienmaster geben. In einem zweiten Teil schauen wir uns die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten außerhalb der PowerPoint-Vorgaben an.

Ihr PowerPoint-Foliensatz muss ein einheitliches Erscheinungsbild aufweisen. Das ist die absolute Grundvoraussetzung für eine gelungene Präsentation. Wenn sämtliche Folien einheitlich mit einer durchgehenden Schriftart, einheitlichen Grafiken und Bildern, etc. erscheinen sollen, so können Sie dies im PowerPoint Folienmaster vorher festlegen. Der Master bildet das Grundgerüst Ihrer Präsentation und weist wichtigen Elementen wie Firmenlogo oder Bildern, etc. einen festen Platz zu. Wenn Sie Änderungen oder Ergänzungen im Folienmaster einfügen, werden auf allen Folien automatisch diese neuen Korrekturen ebenfalls eingefügt. Sie müssen daher nicht jede Folie einzeln korrigieren. Dieser Beitrag soll Ihnen einen kurzen Überblick in das Thema ermöglichen.

Die drei Ebenen des PowerPoint Folienmaster

Wenn Sie mit einer PowerPoint Präsentation beginnen, sollten Sie zuerst mit dem Folienmaster starten. Hier legen Sie Gestaltung Ihrer Folien fest. Sollten Sie während Ihrer Arbeit feststellen, dass einige Bereiche verändert werden müssen, genügt es die Änderungen im PowerPoint Folienmaster vorzunehmen. Dadurch werden automatisch alle Folien angeglichen. Der Folienmaster besteht aus drei Ebenen: Dem Folienmaster selbst, dem Layout und den einzelnen Folien.

Der Folienmaster

Der Folienmaster, manchmal auch Masterfolie genannt, bildet das Skelett des Foliensatzes. Dort werden wichtige Voreinstellungen für das Aussehen, zum Beispiel Schriftarten und Farben Ihrer Präsentation festgelegt. Um in PowerPoint auf den Folienmaster zu gelangen, klicken Sie auf Ansicht – Masteransichten – Folienmaster

Die Ansicht, wie man in den Folienmaster bei PowerPoint kommt

Das Layout

Innerhalb des Folienmasters werden im zweiten Schritt die Layouts festgelegt. Die Folienlayouts legen Formatierungs-, Positionierungsfelder für sämtliche Inhalte einer Folie fest. Sie markieren zum Beispiel wo die Überschriften, die Textpassagen oder Diagramme auf der Folie platziert werden sollen. Sie erreichen das Layout in PowerPoint über Start – Folien – Layout.

Der Folienmaster bei PowerPoint

Die einzelnen Folien

Die Folie ist die Ebene, in der die Inhalte der Präsentation eingefügt werden. Hier wird der Content Ihres Folienvortrages eingefügt.

Fertige Designs von PowerPoint

Sollten Sie in Eile sein oder wenn Sie einfach noch nicht die nötige Praxis haben, um mit eigenen Designs zu arbeiten, stellt PowerPoint eine Reihe komplett gestalteter Designs zur sofortigen Verwendung zur Verfügung. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Sie erhalten professionell vordefinierte Designs, die Sei nach Ihrem persönlichen Geschmack auswählen können. Es gibt eine große Bandbreite von Farben, Schriftarten und interessanten Effekten, die darauf warten, dass Sie Ihre Inhalte einfügen. Jede dieser Designvorlagen verfügt über einen Folienmaster und eine entsprechende Anzahl von Layouts. Diese Design-Vorlagen haben natürlich auch einige Nachteile. Es besteht die Gefahr, dass das von Ihnen ausgewählte Design von vielen anderen Anwendern ebenfalls genutzt wird. Sie haben zudem keine Möglichkeit innerhalb der Design-Vorlagen Änderungen vorzunehmen. Sie finden Sie im Folienmaster unter „Designs“.

Fertige Designs im Folienmaster

Eigene Gestaltungsmöglichkeiten mit dem PowerPoint Folienmaster

Richtig interessant wird es für fortgeschrittene Anwender, wenn Sie nicht die Standardraster von PowerPoint nutzen, sondern mit eigenen Layout-Ideen arbeiten. Dadurch können Sie sich eindrucksvoll vom Präsentations-Standard der Masse abheben. Auf die Gestaltungsmöglichkeiten, die Sie durch eigene Elemente erzielen können, werden wir im zweiten Teil eingehen.

Viele praktische Beispiele finden Sie in meinem Buch PowerPoint – Der Ratgeber für bessere Präsentationen, erschienen im Vierfarben-Verlag.

https://www.amazon.de/PowerPoint-Ratgeber-bessere-Pr%C3%A4sentationen-Aktuell/dp/3842101937

In unserem zweiten Teil zeigen wir Ihnen, wie Sie eine individuelle Gestaltung mit dem Folienmaster vornehmen, dafür klicken Sie einfach hier

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Perfekt gestaltete PowerPoint-Folien mit eingebundenen Videos, Animationen und Grafiken, gehören heute zu den gängigen Anforderungen an eine erfolgreiche Präsentation. Der Präsentator sollte zudem souverän und rhetorisch versiert über das Präsentations-Thema referieren. Doch häufig werden immer noch Fehler bei der Gliederung gemacht, die schnell das Ergebnis ruinieren können. Heute geht es um die 5 entscheidenden Grundelemente, auf denen eine wirklich gute PowerPoint-Präsentation aufgebaut ist.

Alle Bestseller basieren auf einem Grundgerüst, das die gesamte Geschichte trägt. Es gibt einen Handlungsablauf, der gewissen Gesetzmäßigkeiten folgt. Die ganze Story basiert normalerweise auf bestimmten Mustern, die sich seit Jahrtausenden beim Erzählen von Geschichten bewährt haben. Deshalb ist es eher ungewöhnlich, wenn Sie auf der ersten Seite eines Kriminalromans schon erfahren, wer der Mörder ist. Erfolgreiche Bücher oder Filme verfügen über eine erkennbares Ende der Geschichte und hören nicht einfach auf. Es existieren also Erfolgsgesetze, die besser nicht verletzt werden. Ihre Präsentation ist auch eine Geschichte, Ihre Geschichte. Deshalb müssen Sie bestimmte Grundelemente berücksichtigen, wenn Sie erfolgreich präsentieren wollen.

Die Grundelemente einer Präsentation

Jede Präsentation sollte mit einer Einleitung beginnen, dann zu einem Hauptteil überleiten und mit einem Schlussteil enden. Das erscheint zuerst einmal banal, aber leider wird auf diese einfache Grundstruktur nicht immer eingegangen. Aber wenn Sie die fünf Grundelemente, die ich Ihnen gleich vorstelle für Ihre Präsentation nutzen, haben sie ein tragbares Gerüst, das Ihre Informationen und Botschaften sicher trägt.

Der Einleitungsteil

Die Einleitung hat die Aufgabe, Ihr Publikum abzuholen und auf die Inhalte der Präsentation vorzubereiten. Hier haben Sie die Möglichkeit, Aufmerksamkeit und Interesse für den Hauptteil aufzubauen und erste Basisinformationen weiterzugeben. Die Einladung kann in drei Teilbereiche untergliedert werden: Die Ausgangslage, das Problem, die Fragestellung oder These.

Wenn Sie mehr zur Einleitung in eine Präsentation erfahren wollen, lesen Sie unseren Blogbeitrag Die 12 erfolgreichsten Einstiege für Präsentationen.

Die Ausgangslage:

Nach der Begrüßung schildern Sie die aktuelle Ist-Situation in Ihrem Themenbereich. Dazu können Sie z.B. aktuelle Infos aus den Medien heranziehen. Hier können Sie schon einmal einen breiten Konsens mit Ihrem Publikum erzielen. Wenn Sie zum Beispiel vor Vertretern der Automobilindustrie sprechen könnten Sie zum Beispiel sagen: “Die Automobilbranche steckt in einer tiefen Krise, deren Ende nicht abzusehen ist. Der Vertrauensverlust einerseits und die Interventionen der Politik andererseits haben zu tiefen Einbrüchen geführt.“

Das Problem:

Nachdem Sie die aktuelle Situation dargestellt haben, bringen Sie das Hauptproblem oder die Hauptprobleme ins Spiel, die Sie eingehender betrachten wollen. Die Ist-Situation führt zu einem Problem. „Der Verbrennungsmotor seht aktuell in der Kritik. Doch Alternativen, wie das Elektrofahrzeug bergen viele Risiken für den Standort Deutschland und die Beschäftigten der Automobilindustrie. Experten räumen den deutschen Automobil-Produzenten nur eine 50:50-Überlebenschance ein.“

Die Frage oder These:

Nun können Sie eine Verbindung mit dem Hauptteil Ihrer Präsentation herstellen, indem Sie eine Frage stellen, oder eine These formulieren: “Wie können die Arbeitsplätze der rund 800.000 Beschäftigten in der Automobilindustrie nachhaltig gesichert werden? Wie das möglich ist, möchte ich Ihnen heute Abend vorstellen“. Oder: „Ich werde Ihnen heute erläutern, wie die deutsche Industrie aus dieser Krise gestärkt hervorgehen und sogar Wachstum generieren kann.“ Im Hauptteil müssen Sie Ihre Thesen dann belegen, bzw. die Fragen, die Sie gestellt haben beantworten. Je besser bzw. interessanter Sie diesen Teil gestalten, desto höher werden die Aufmerksamkeit und das Interesse an Ihren weiteren Erläuterungen. Mit der Frage/These können Sie Spannung aufbauen.

Es gibt natürlich Varianten zu dieser Gliederung. Manche Redner gehen direkter in die Präsentation und lassen die Ausgangslage weg. Sie erreichen die Aufmerksamkeit mit direkter Ansprache des Problems: „Meine Damen und Herren, wenn sich die Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren nicht drastisch ändern, wird in zehn Jahren kein Auto mehr in Deutschland gebaut werden.“

Wichtig ist in der Einleitungsphase, dass Sie Ihr Publikum auf den Hauptteil neugierig machen.

Der Hauptteil

Der Hauptteil enthält die gesamte Palette an Informationen, Fakten, Zusammenhängen, Ideen und Lösungsansätzen der Präsentation. Dieser Hauptteil nimmt rund 70% der Präsentation ein. Hier geht es darum, Ihre Zuschauer von Ihren Botschaften zu überzeugen. Die einzelnen Elemente sollten gut gegliedert sein und logisch aufeinander aufbauen.

Der Schlussteil

Im Schlussteil haben Sie die Chance, Ihre wichtigsten Botschaften nochmals zusammenzufassen. Was sollen Ihre Zuschauer unbedingt als wichtigste Information mitnehmen? Diese Information muss hier nochmals platziert werden. Was soll Ihr Publikum nach der Präsentation zukünftig tun? In der Regel wünschen wir uns, dass sich das Mindset der Zuschauer ändert, dass sie auf bestimmte Weise handeln, z.B. etwas kaufen. Sie sollten am Schluss Ihrer Präsentation eine klare Handlungsaufforderung an Ihr Publikum richten. Man nennt dies Call-to-Action. Natürlich sollte am Ende einer guten PowerPoint-Präsentation auch Raum für Fragen aus dem Auditorium zur Verfügung stehen.

Eine gute PowerPoint-Präsentation führt das Publikum durch die Einleitung in das Thema hinein und begleitet es durch den Schlussteil wieder elegant und effektiv wieder hinaus in das Leben. Im Idealfall denken und handeln die Zuschauer nach der Präsentation so, wie Sie es sich gewünscht haben.

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Die Gestaltung von Präsentationen entwickelt sich immer weiter. Neue Techniken kommen hinzu, andere Elemente werden unmodern. Jedes Jahr gibt es neue Veränderungen, die sich in der Optik und Struktur von Präsentationen wiederspiegeln. Damit ein modernes, zeitgemäßes Design Ihrer Folien gelingt, möchten wir Ihnen zwei Trends vorstellen, die Sie bei Ihrem nächsten Projekt berücksichtigen sollten.

Muss man jeden Trend mitmachen? Nein, natürlich nicht. In vielen Bereichen des Lebens treten immer wieder neue Trends auf. Das fängt bei Mode, Ernährung und Fitness an und hört bei technischen Geräten längst nicht auf. Ob man in diesen Bereichen immer auf der Höhe der Zeit bleibt, oder aktuelle Entwicklungen einfach ignoriert, bleibt Jedem selbst überlassen. Warum also sollten sie sich über aktuelle Trends bei der Gestaltung von Präsentationen interessieren? Meine einfache Antwort: Wenn Sie eine wirklich professionelle Präsentation erstellen wollen, dann gehört zur Professionalität auch eine möglichst moderne Gestaltung. Ich zeige Ihnen zwei Trends, die zudem die Qualität Ihrer Darstellung deutlich erhöht.

Die beiden folgenden Trends stehen für die Fragen: Wie kann ich es meinem Publikum leicht machen mir zu folgen und wie bringe ich die Zuschauer zum Staunen?

Trend 1: Präsentationen mit 3D-Effekt

isometrische Darstellung bei der Gestaltung von Präsentationen

Präsentationen entwickeln sich wieder mehr Richtung 3D. Isometrische Darstellungen und Perspektiven sind im Moment wieder en Vogue. Damit kann man beispielsweise ein Hochhaus von vorne zeigen oder um 45 Grad drehen, damit es auch von der Seite zu sehen ist. 3D-Objekte auf den Folien sind wichtige Stilmittel, Flat-Design verliert an Bedeutung. Es gibt verschiedene Einsatzgebiete und Techniken, die bei Präsentationen verwendet werden können.

3D-Elemente als Eye-Catcher

In den letzten Jahren hat die Filmindustrie mit Spielfilmen in 3D-Technik für große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gesorgt. Die Nutzung von 3D-Brillen ist vielen Kinogängern vertraut. Auch bei Präsentationen können 3D-Effekte entweder durch grafische Gestaltung oder mit 3D-Brillen wirkungsvoll eingesetzt werden. In Zukunft werden 3D-Techniken weiter an Bedeutung gewinnen. Dazu gehört die 3D-Holografie. Mit 3D-Hologrammen können Objekte oder animierte Sequenzen frei im Raum schweben und von allen Seiten betrachtet werden. Hologramm-Projektoren werden bereits bei Messen, in Museen, Flag-Stores, bei Firmen-Präsentationen und Events als High-Tech-Element eigesetzt, um die Besonderheit und Wertigkeit eines Objekts in Szene zu setzen.

Trend 2: Das Bulletpoint-freie Darstellen von Inhalten

Große Textwüsten sind bei Präsentationen schon eine ganze Weile ein No-Go. Längst ist klar geworden, dass Fließtexte in Präsentationen absolute Aufmerksamkeits-Killer sind. Die meisten Referenten haben die zentralen Aussagen ihrer Texte deshalb für die Präsentation in Bulletpoints zusammengefasst. Mittlerweile werden diese durch Alternativen ersetzt, die moderner und für das Publikum besser zu erfassen sind:

Tabellen statt Bulletpoints

Wollen Sie mehrere Infos auf einer Folie zusammenfassen, dann eigenen sich einfache Tabellen besser als Bulletpoints. Wenn Sie Zahlen und Daten in Relation zu einander zeigen wollen, dann können Tabellen für die bessere Informationsverarbeitung nützlich sein. Auch hier gilt die Devise weniger ist mehr. Komplexe Diagramme und Fieberkurven sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden, selbst dann, wenn Sie echte „Zahlenprofis“ wie Statistiker als Publikum haben. Auch die müssen sich auf die Erfassung der Inhalte konzentrieren und können Ihnen in dieser Zeit nicht gut zuhören.

Grafiken statt Bulletpoints

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. In diesem geflügelten Satz steckt viel Wahrheit. Auf einer guten Grafik können Sie mit einem Blick den gesamten Inhalt erfassen. Sie können Situationen, Prozesse und Zusammenhänge in einem Bild zusammenfassen. Botschaften werden dadurch schnell verständlich. Die vereinfachte Darstellung einer Information durch eine erläuternde Grafik hilft Ihren Zuschauern Informationen schneller und gehirngerecht zu verarbeiten.

Zahlen statt Bulletpoints

Lange Zahlenkolonnen sind für die meisten Menschen nur schwer zu erfassen. Manchmal kann aber eine einzelne Zahl eine starke Botschaft transportieren. Wenn diese Zahl noch mit einem Bild verbunden wird, ist die Wirkung noch größer. Stellen Sie sich vor Sie wollen den weltweiten Bierverbrauch pro Jahr darstellen. Dann genügt auf Ihrer Folie die Information „196 Milliarden Liter“. Wenn Sie als Hintergrund ein Bild mit Braukesseln wählen, können Sie die Botschaft dadurch noch tiefer im Gehirn des Publikums verankern. Die Trends 3D-Grafiken und Bulletpoint-frei, verfolgen letztendlich eine gleiche Richtung. Präsentationen sollen überzeugen und begeistern. Deshalb ist es in Ihrem eigenen Interesse, neue Trends, die dabei helfen die eigenen Botschaften besser zu vermitteln, in die eigene Gestaltung von Präsentationen einzubeziehen.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.