Welcher Präsentations-Typ sind Sie?

Welcher Präsentations-Typ sind Sie?

Eine erfolgreiche Präsentation braucht immer einen professionellen Präsentator. Viel Erfahrung und eine gute Vorbereitung sind die Grundvoraussetzungen, um als Referent zu überzeugen. Doch Know-how und Fleiß sind nur ein Teil des Erfolgs. Ein guter Referent weiß, welche Form der Präsentation zu ihm passt und welche nicht. Wählt er eine Präsentationsform, die nicht seinem Charakter entspricht, wird er vermutlich scheitern. Wir stellen Ihnen deshalb die vier wichtigsten Präsentationstypen vor und wie sie erfolgreich präsentieren.

Ich habe schon eine Menge großartiger Präsentationen erlebt. Der Referent lieferte dann eine perfekte Moderation ab, die beim Publikum ankam. Das Timing stimmte, Gestik und Mimik waren in Harmonie mit dem Gesagten. Aber es war nicht nur das. Der Präsentator war beim Vortrag einfach absolut authentisch. Das Publikum war gefesselt und von seinen Ausführungen überzeugt. Wenn mir etwas besonders gut gefallen hat, wollte ich das auch in meinen eigenen Präsentationen ausprobieren. Bei einem Vortrag hat mir möglicherweise die Begrüßung besonders gut gefallen, bei einem anderen Referent war es vielleicht das gelungene „call-to-action“. Wenn ich Stilmittel von Kollegen bei meinen Folienvorträgen angewandt habe, musste ich feststellen, dass nur ein Teil der Techniken von meinem Publikum angenommen wurden. Ein paarmal waren die Resultate richtig grauenvoll. Zuerst bin ich davon ausgegangen, dass ich die Techniken einfach besser lernen muss. Doch bald war mir klar, dass ich versuchte etwas zu imitieren, was meinem Charakter überhaupt nicht entsprach. Wenn eine Technik nicht zu mir passte, dann funktionierte sie auch nicht in meinen Präsentationen.

Die Art der Präsentation muss zu Ihnen passen

Es hat seine Gründe, warum wir alle verschieden sind. Es ist aber manchmal aufregend in die Haut eines anderen zu schlüpfen. Wenn Sie eher zurückhaltend sind, dann könnte es für Sie vielleicht spannend sein, bei einer Präsentation in die Rolle eines charismatischen Show-Talents zu schlüpfen. Aber hätten Sie auch das Talent diese Rolle glaubwürdig zu verkörpern? Bei der Kopie von Stilelementen anderer Präsentatoren, sollten Sie sich genau überlegen, was zu Ihrem Wesen und zu Ihrer Art des Präsentierens passt.

Die vier Präsentations-Typen  

Kein Mensch ist wie der andere, aber wir unterscheiden bei Präsentationen vier besonders prägnante Typen von Referenten. Vermutlich werden Sie sich in einem dieser Typen selbst wieder erkennen. Vielleicht sind Sie auch eine Kombination von zwei verschiedenen Typen. Wenn Sie wissen welcher Redner-Typ Sie sind, können Sie nach Präsentations-Profis suchen, die Ihnen im Charakter ähnlich sind. Bei denen werden Sie viele Techniken sehen, die Sie für Ihre eigenen Projekte nutzen können. 

Der rote Referent

Dieser Typus präsentiert sehr kraftvoll. Er ist meist rhetorisch brillant und besitzt natürliche Überzeugungskraft. Seine Pointen kommen auf den Punkt, und er ist sehr schlagfertig. Er spricht eher laut und teilweise sehr schnell.  

Der gelbe Referent

Der gelbe Typ ist meistens unterhaltsam und dynamisch. Er ist ein Individualist und hat etwas von einem Künstler. Er ist kein Perfektionist. Seine Stärken sind eine bildhafte Darstellung und begeisternde Zukunftsvisionen. Er spricht lebhaft und nutz sehr gerne Wörter aus dem visuellen Bereich. 

Der grüne Referent

Der grüne Referent sucht die Verbindung zu den Zuschauern. Er benutzt häufig das Wort „wir“. Er ist ein Meister des Storytellings und kommt manchmal zu sehr ins Plaudern.

Der blaue Referent

Der blaue Typ gestaltet seine Präsentation sehr genau und detailliert. Er trägt sachlich vor mit viel inhaltlicher Substanz. Er ist sehr präzise und formuliert seine Sätze wohlüberlegt. Er spricht mir leiser und ruhiger Stimme.

Mein Tipp: Bleiben Sie authentisch!

Von Präsentations-Profis können Sie sehr viel lernen. Aber achten Sie darauf, dass Techniken, die Sie gerne anwenden wollen, auch wirklich zu Ihnen und Ihrem persönlichen Stil passen. Wenn Sie den Stil eines anderen einfach imitieren, wirken Sie schnell wie ein schlechter Schauspieler. Die Art wie Sie Ihre Präsentation halten, sollte zu Ihrem Charakter passen. Sie können sich ruhig andere Referenten zum Vorbild nehmen, die nicht Ihrer „Grundfarbe“ entsprechen. Von Experten kann man immer dazulernen.
Seien Sie dabei aber vorsichtig, wenn Sie deren Stilelemente übernehmen wollen.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Präsentieren wie die Experten – die 10 besten Tricks von Steve Jobs

Präsentieren wie die Experten – die 10 besten Tricks von Steve Jobs

Eine Präsentation, die ihre Botschaften erfolgreich ans Publikum vermitteln und lange in Erinnerung bleiben soll, braucht dazu einen Top-Referenten. Zum Beispiel einen Experten wie Steve Jobs. Seine Präsentationen waren absolute Weltspitze. Dabei wandte er klare Regeln an, die nach wie vor von Top-Speakern genutzt werden. Wir stellen Ihnen die 10 besten Präsentations-Tricks von Steve Jobs vor.   

Zwischen einem durchschnittlichen Referenten und einem wirklich guten Präsentator liegen oft Welten. Ein Präsentations-Profi hat über viele Jahre regelmäßig  praktische Erfahrungen gesammelt, so ziemlich die ganze Fachliteratur gelesen und jede Menge Weiterbildungen und Trainings besucht.  Ein Referent, der nur ab und zu eine Präsentation vorträgt, kann da nicht mithalten. Doch auch der Profi findet in der Regel irgendwann seinen Meister. Es gibt einfach Referenten, die eine wirkliche Berufung haben, ihre Botschaften überzeugend zu vermitteln. Zu diesen Präsentations-Genies gehört Steve Jobs. Aber selbst wenn man vielleicht nie an ihn heranreicht, kann man doch viel von ihm lernen.  Wir stellen Ihnen hier seine zehn wichtigsten Regeln vor.   

Regel 1. Planen Sie Ihre Präsentation wie einen Abenteuer-Spielfilm

Steve Jobs hat seine Präsentationen so vorbereitet, als müsste er das Drehbuch für Star Wars schreiben.  Mit Papier und Stift entwarf er ein „Storyboard“, das die gesamte Handlung der Präsentation genau beschrieb. Bevor mit der Erstellung der Folien überhaupt angefangen wurde, war der Ablauf genau skizziert. Im Vordergrund stand die Story, die er erzählen wollte. 

Regel 2. Ihre Kernbotschaften sollten Twitter-Format haben

Ellenlage Texte kann sich kein Mensch leicht merken. Fassen Sie Ihre Kernbotschaften so kurz wie möglich. Steve Jobs hat im Jahr 2008 das MacBook Air mit einem kurzen Satz beschrieben: „das dünnste Notebook der Welt“. Das kann sich jeder merken und weiter erzählen. Solche kurzen Sätze eignen sich bestens, um sie über Twitter zu verbreiten.

Regel 3. Bringen Sie einen Gegenspieler in Ihre Präsentation

In jeder guten Geschichte braucht der Held einen Gegenspieler, der überwunden werden muss. Die Zuhörer sollen sich mit dem Helden identifizieren und auf seiner Seite stehen. Steve Jobs hat zu diesem Zweck IBM zum „Bösewicht“ erklärt. Er erklärte, Apple sei das einzige Unternehmen, das sich der Allmacht dieses Konzerns entgegenstellen würde. Große, scheinbar allmächtige Unternehmen oder Organisationen, die immer mehr Monopol-Macht über ihre Kunden erlangen wollen, taugen gut für die Rolle des Schurken. Es können aber genauso gut auch typische Probleme Ihres Kunden sein, die Sie als „Held“ mit Ihrem Angebot lösen. 

Regel 4. Konzentrieren Sie sich auf den konkreten Nutzen, den Sie bieten

In fast jeder Präsentation werden die technischen Merkmale eines Produkts oder einer Lösung erläutert, aber nicht der konkrete Nutzen. Das Publikum fragt sich aber konkret: „was habe ich davon, wenn ich XY kaufe“? Steve Jobs hat in seinen Präsentationen immer klar gemacht, wie sich das Leben der Menschen durch seine Produkte verbessern kann.

Regel 5. Nutzen Sie die “Dreier-Regel”

Alle guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Tatsächlich spielt diese Zahl in Erzählungen eine große Rolle. Steve Jobs wusste, dass man sich drei Dinge besser merken kann als fünf oder neun. Seine Präsentationen waren in der Regel in drei Teile aufgeteilt.  Drei wichtige Informationen kann man besser im Langzeitgedächtnis behalten als zehn. 

Regel 6. Verkaufen Sie Träume und keine Produkte

Von Antoine de Saint-Exupéry stammt der folgende Satz:

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. Diese Methode trifft voll auf Steve Jobs zu. Er nahm sein Publikum mit zur Vision einer besseren Welt, die durch die Lösungen von Apple ein paar Schritte näher rückt. Er wollte nicht einfach nur verkaufen, er wollte begeistern. Gefühle und Leidenschaft sind ein Schlüssel zu Ihrer Zielgruppe. 

Regel 7. Einfache, leicht verständliche Folien entwerfen

Stevo Jobs setzte bei seinen Präsentationen konsequent auf Fotos und Bilder. Die Betonung von Informationen in Bild-Form nennt sich „Picture Superiority“. Er verzichtete weitgehend auf Texte oder Bullet-Points und setzte auf visuelle Botschaften, die sich bei den Zuschauern besser einprägen. 

Regel 8. Zahlen anschaulich machen

Je größer eine Zahl ist, desto schwieriger wird es für Ihr Publikum diese Zahl richtig einzuordnen und zu bewerten. Es fehlt oft der Kontext um eine „nackte“ Zahl zu verstehen. Je größer eine Zahl also ist, desto wichtiger wird es für den Referenten passende Analogien oder Vergleiche zu finden. Apple-Vize Phil Schiller nutzte die Techniken von Steve Jobs, um die aktuellen Verkaufserfolge verständlich zu machen. Er erklärte bei einer Veranstaltung 2009, dass 220 Millionen iPods verkauft wurden. Dann setzte er die Zahl in Relation. Schiller erläuterte, dass damit ein Marktanteil von 73 Prozent erreicht wurde. Er setzte noch einen drauf indem er feststellte, dass Apple-Konkurrent Microsoft mit einem Prozent Marktanteil ganz am Ende der Rangliste lag. Ein solcher Vergleich ist überzeugend und einprägsam.

Regel 9. Nutzen Sie eine schwungvolle, verständliche Sprache

Nichts ist so öde wie eine verstaubte, langweilige Sprache. Vermeiden Sie abgedroschene Phrasen, Fachchinesisch oder politisch korrekte Standard-Formulierungen. Nutzen Sie eine frische, einfache und klare Sprache, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen. Steve Jobs vermied den üblichen Marketing- und Verkaufs-Slang, den etliche Redner nutzen. Er sprach immer schnörkellosen Klartext. 

Regel 10. Bauen Sie in Ihre Präsentation einen Aha-Effekt ein

Der Aha-Effekt ist mit der Regel 4 verbunden, die den Kundennutzen beschreibt. Hier geht es darum, diesen Nutzen noch mit einer großen Überraschung zu krönen. Als Paradebeispiel gilt die Präsentation des iPhone im Jahr 2007. Er stellte sein neuestes Produkt mit folgenden Worten vor:
„Heute stellen wir drei revolutionäre Produkte vor. Das erste ist ein Widescreen-iPod mit Touch-Bedienung. Das zweite ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das dritte ist ein bahnbrechendes Gerät für die Internetkommunikation. Ein iPod, ein Telefon, ein Gerät für die Internetkommunikation…ein iPod, ein Telefon, na, habt ihr es? Es sind nicht drei Geräte. Es ist ein einziges Gerät!“
Das Auditorium war völlig überrascht und antwortete mit tosendem Beifall.

Steve Jobs war sicher ein Ausnahmetalent. Aber Sie können von seinem Genie profitieren und Bausteine seiner Technik in Ihre Präsentation einbauen. Wir empfehle Ihnen zur weiteren Vertiefung dieses Buch.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Erfolgreich präsentieren - Sieben ultimative Tipps wie Sie Ihr Publikum überzeugen

Erfolgreich präsentieren - Sieben ultimative Tipps wie Sie Ihr Publikum überzeugen

Sie können in Ihrer Präsentation die besten Fakten und Informationen zusammentragen – sie nützen Ihnen nichts, wenn Sie Ihr Publikum damit nicht überzeugen. Doch nur wenn Ihre Argumentation klar und nachvollziehbar ist, werden Ihnen die Zuschauer vertrauen und Ihre Fakten akzeptieren. Wir möchten Ihnen die sieben besten Strategien vorstellen, die Ihren Argumenten die nötige Überzeugungskraft verleihen.

Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt, dass in einer lebhaften Diskussion einer der Kontrahenten auf einmal den entscheidenden Trumpf zieht und die Diskussion damit gewinnt. Es ist dann meistens ein Beleg, der über jeden Zweifel erhaben ist. Das können Fachpublikationen sein, die einen hervorragenden Ruf genießen oder ausgewiesene Experten, die sich zu einem Thema klar geäußert haben. Manchmal ist es aber auch nur ein Argument, das durch seine Logik alle überzeugt und die Diskussion beendet. Schlechte Argumente wie „ich habe aber mal gehört, dass …“ oder „ich bin sicher, dass ich recht habe“, führen nicht zum Erfolg. Eine gute Argumentation ist also das A und O, wenn Sie Menschen überzeugen wollen.

Die Inhalte Ihrer Präsentation überzeugend darstellen

Wenn Sie eine Präsentation halten, wollen Sie mit Ihren Inhalten überzeugen. Ihr Publikum soll Ihnen glauben. Wenn Sie nicht wirklich gut argumentieren, werden Sie bei Ihren Zuhörern aber Skepsis oder sogar Ablehnung erzeugen. Das ist umso tragischer, wenn Sie mit Ihrer Botschaft tatsächlich richtig liegen. Um zu vermeiden, dass Ihre Argumentation Ihre Zielgruppe nicht überzeugt, zeigen wir Ihnen hier die sieben besten Methoden, um die Zustimmung Ihres Publikums zu erhalten.

1. Überzeugen durch Induktion

Bei der induktiven Argumentation werden einzelne Argumente zur Begründung der übergeordneten Aussage aufgeführt. Oft gibt es bei einem Thema eine Vielzahl von Argumenten, die jeweils für oder gegen eine These sprechen. Nehmen Sie zum Beispiel die Verlagerung oder Schließung eines Betriebsstandorts. Betriebsleitung und Betriebsrat werden vermutlich leidenschaftlich um dieses Thema streiten, da es viele Facetten aufweist. Wenn Sie mit einer Präsentation für die Chefetage oder für den Betriebsrat beauftragt wären, sollten Sie alle Argumente sammeln und dann die stärksten heraussuchen, die die Sichtweise Ihres Lagers bestätigen. Besser Sie verwenden drei absolut stichhaltige Argumente, als zwölf mittelmäßige.

2. Überzeugen durch Deduktion

Hier folgt die Begründung einer übergeordneten Aussage in Form einer logischen Schlussfolgerung. Man geht von einer allgemeingültigen Überlegung aus und leitet diese Allgemeingültigkeit für seinen eigenen speziellen Fall ab. Diese Vorgehensweise hat eine starke Wirkung, muss aber gut vorbereitet sein, um nicht den gegenteiligen Effekt zu erzielen. Wenn Sie zum Beispiel für den Kauf von Alarmanlagen werden möchten, dann könnten Sie Polizeistatistiken zeigen, die einen Anstieg der Einbruchskriminalität belegen. Daraus resultiert, wenn die Polizei ein großes Einbruchsrisiko bestätigt, dann gilt das auch für die Wohnungen der Zuhörer. Nachdem Sie eine Gefahr somit belegt haben, können Sie Ihre Lösung vorstellen.

3. Überzeugen durch indirekte Ansprache

Oft ist es nicht der geschickteste Weg sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und zu behaupten dass Sie oder Ihr Produkt unschlagbar sind. Eleganter ist die indirekte Ansprache. Wenn zum Beispiel ein Arzt seine Leistungen in einer Präsentation vorstellen möchte, ist ihm direkte Werbung untersagt. Er kann jedoch indirekt seine Qualifikation herausstellen. Wenn er zum Beispiel erzählt, dass er immer wieder Bänderrisse behandeln muss, weil er die Sportler des deutschen Leichtathletik-Verbands betreut, dann vermittelt er indirekt, dass er gut sein muss. Wenn Leistungssportler auf ihn bauen, dann muss er seinen Beruf wirklich können.

4. Überzeugen durch Zeugen

Wenn Sie vor Ihrem Publikum stehen und sich bzw. Ihr Angebot anpreisen, dann kann es passieren, dass viele Zuschauer innerlich in eine Abwehrhaltung gehen. „Der erzählt viel, aber er will ja nur seinen Kram verkaufen“, werden einige denken. Wenn Sie Ihre Argumente jedoch mit einer Reihe zufriedener Käufer untermauern können, sieht die Sache ganz anders aus. Wenn zu Ihren Kunden dann noch Personen gehören, denen man allgemein vertraut (zum Beispiel der Bürgermeister, der Chef der Innung oder der Vorsitzende eines Verbands), wächst das Vertrauen noch zusätzlich.

5. Überzeugen durch praktische Beispiele

Oft sind theoretische Ausführungen schwer zu verstehen. Besonders bei abstrakten Zahlen können viele Menschen nicht gut folgen. Deshalb ist es in solchen Fällen besser, seine Botschaft anschaulicher und begreifbarer zu gestalten. Wenn Sie zum Beispiel über die Konzentration einer Chemikalie in unserem Trinkwasser reden, könnten Sie zum Vergleich einen Eimer mitbringen. Sie zeigen auf den Eimer und erklären, dass auf 1000 solcher Eimer ein Tropfen der Chemikalie kommt.

6. Überzeugen durch Fakten und Belege

Handfeste Beweise können beispielsweise Zertifikate, Gütesiegel, Urkunden oder Auszeichnungen sein. Damit belegen Sie sozusagen amtlich Ihre hohe Qualität. Sie können auf einer Folie Ihre sämtlichen Qualitätssiegel, Prämierungen, etc. zusammenfassen.

7. Überzeugen durch Studien

Wissenschaftliche Studien genießen in unserer Gesellschaft eine hohe Glaubwürdigkeit. Studien haben eine Reihe von Vorzügen: Sie kommen von Dritten und gelten damit als unabhängig, sie kommen von Wissenschaftlern, die als Experten in ihrem Bereich gelten, sie sind öffentlich und damit transparent, sie können recherchiert und nachgelesen werden.

Einen tieferen Einblick ins Thema, weitere Überzeugungsmethoden und viele zusätzliche Präsentationsideen finden Sie in meinem Buch „Die Magicbox für Präsentationen: 77 Ideen und mehr zum Präsentieren, Begeistern und Überzeugen

Haben Ihnen diese 7 Tipps nicht gereicht, dann besuchen Sie doch das Seminar Best of Konzept Excellence.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias Garten

Dipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Diese 12 Fehler ruinieren jede Präsentation

Diese 12 Fehler ruinieren jede Präsentation

Schlechte Präsentationen können verheerende Folgen für den Referenten und das Präsentationsthema haben. Der Referent bekommt schnell den Ruf unprofessionell zu sein. Das Publikum ist zudem für die Inhalte der Präsentation verloren, weil die Botschaften schlecht vermittelt wurden. Das kann beispielsweise bei einer verpatzten Unternehmenspräsentation auch starke finanzielle Einbußen zur Folge haben. Wir zeigen Ihnen 12 Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Sie mit Ihrer Präsentation Erfolg haben wollen.

Eine gelungene Präsentation folgt klaren Gesetzen. Viele einzelne Aspekte müssen berücksichtigt werden, um den besten Erfolg zu erzielen.  Das beginnt mit der richtigen Vorbereitung der Themen, geht weiter mit der richtigen Gestaltung der Folien und endet mit dem professionellen Präsentieren. Das alles kostet viel Zeit und sollte sich deshalb auch lohnen. Leider gibt es auf dem Weg zur perfekten Präsentation eine Menge Stolperfallen, die das Endresultat stark beeinträchtigen oder sogar völlig ruinieren können.

Ich möchte Ihnen nun zwölf der größten Todsünden vorstellen, die Sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Ihre Präsentation ein Erfolg werden soll.  

Fehler Nummer 1: Sie haben die Technik nicht überprüft.   

Wenn Sie vor Ihr Publikum treten und zunächst mit der Technik kämpfen müssen, ist das der denkbar schlechteste Anfang für eine erfolgreiche Präsentation. Egal, ob Sie die Nummer fünf in einer Reihe von 10 Referenten sind, oder ob Sie allein auftreten, stellen Sie sicher, dass die Technik funktioniert. Ihre Präsentation muss für Ihr Publikum gut zu sehen sein und Sie müssen klar und deutlich zu hören sein. Wenn Sie Ihre Präsentation damit beginnen, den Schalter für das Licht zu suchen, die Präsentation auf Ihrem Rechner zu suchen und einen Soundcheck zu machen, ist das für Ihr Publikum eine Zumutung. Es wirft ein schlechtes Licht auf Sie und sorgt für Unmut bei den Leuten, die Sie doch mit Ihrer Präsentation gleich überzeugen wollen.
Um das zu verhindern, nutzen Sie eine Checkliste und testen Sie im Voraus die Technik. 

Fehler Nummer 2: Sie vermasseln den Einstig in Ihre Präsentation

Am Anfang jeder Präsentation steht die Begrüßung des Publikums und die Hinführung zum Thema der Präsentation. Wenn Sie das Publikum hier nicht richtig abholen und keine positive Erwartungshaltung erzeugen, verlieren Sie die Aufmerksamkeit der Anwesenden vermutlich schon in den ersten Minuten. Das geht schneller als Sie vielleicht denken. Ein unsicherer, unmotiviert oder übermotiviert erscheinender Referent zerstört in kurzer Zeit das spannendste Thema. Bereiten Sie sich deshalb sehr sorgfältig auf den Einstieg in Ihr Thema vor. Überlegen Sie sich, wie Sie bei Ihrer Einführung das Interesse auf die Präsentation wecken. Wie können Sie das Publikum neugierig machen?
Hier können Sie die Top 12 Einstiege in eine Präsentation finden, mit welchem auch Sie überzeugen. 

Fehler Nummer 3: Sie verfolgen mit Ihrer Präsentation keine klaren Ziele

Eine gute Präsentation zu erstellen nimmt viel Zeit in Anspruch. Umso erstaunlicher ist es, dass sich viele Referenten keine klaren Ziele für ihre Präsentation stellen. Was wollen Sie mit Ihrem Folien-Vortrag erreichen? Welche Botschaften, Informationen Empfehlungen wollen Sie mit Ihrer Präsentation vermitteln? Wenn die Ziele nicht klar sind, werden die Ergebnisse von eher zufälliger Natur sein.
Egal ob Ihre Ziele sind, den Kunden zu überzeugen, Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen oder die Zuschauer zu begeistern und in eine tolle Stimmung zu versetzen, Sie sollten darauf achten diese Ziele auch in Ihrer Präsentation klar darzustellen. Mehr zu dem Herausstellen der Kernbotschaften finden Sie hier.

Fehler Nummer 4: Sie lesen Ihre Präsentation ab

Auf den ersten Blick erscheint die Vorstellung verlockend, einen fertigen Text in der Hand zu haben, dem man nur ablesen muss. Ich kenne zum Glück keinen Referenten, der wirklich seine gesamte Präsentation abliest. Aber es gibt immer noch Redner, die zumindest Passagen nach wie vor von ihrem Bildschirm oder Manuskript ablesen. Sehr verbreitet ist immer noch die Unsitte den Text einer Folie nochmals laut vorzulesen. Ich nenne das auch gerne „betreutes lesen“. Es kostet natürlich mehr Zeit, aber Sie sollten sich so gut vorbereiten, dass Sie Ihre Präsentation komplett in freier Rede halten können. Sollten Sie sich bestimmte Worte oder Daten einfach nicht merken können oder wenn Sie Angst haben den Faden zu verlieren, dann nutzen Sie Moderatorenkarten als Gedächtnisstütze.     

Fehler Nummer 5: Sie nutzen kein Storytelling 

Die Menschen können noch so nüchtern und vernünftig erscheinen, aber einer guten Geschichte können sie sich einfach nicht entziehen. Das liegt an der Beschaffenheit unseres Gehirns. Wir können Informationen besser abspeichern, wenn sie mit Bildern und Emotionen verbunden sind. Eine gute Geschichte lässt in uns Bilder entstehen und erzeugt Gefühle. Wenn es Ihnen gelingt, Ihre wichtigen Informationen in eine gute Geschichte zu verpacken, wachsen Ihre Chancen beträchtlich, dass Ihr Publikum diese Informationen aufnimmt.
Wenn auch Sie lernen wollen, wie Sie Storytelling gekonnt einsetzen, dann besuchen Sie doch unser Seminar Best of Storytelling. 

Fehler Nummer 6: Sie verzichten auf Grafiken, Bilder, Animationen

Es gibt immer noch viele Präsentationen, die nur aus Text bestehen. Das wirkt nicht nur langweilig, sondern führ dazu, dass Ihr Auditorium irgendwann keine Lust mehr hat die Präsentation weiter zu verfolgen. Bilder oder Grafiken helfen Ihnen dabei, komplexe Informationen schneller und besser zu erfassen. 
Wie Sie Grafiken effektvoll und gezielt in Ihre Präsentation einbauen können, sehen Sie in unseren Beispielen

Fehler Nummer 7: Sie überfrachten die Folien mit zu vielen Inhalten

Das Publikum kann nicht gleichzeitig Ihren Ausführungen folgen und große Mengen an Informationen auf einer Präsentationsfolie erfassen. Die Folien sollen Ihren Vortrag unterstützen und nicht mit großen Mengen Extra-Informationen überfrachtet werden. Andernfalls werden die Zuschauer entscheiden müssen, ob sie Ihnen zuhören, oder ob sie sich auf das Lesen der Folien konzentrieren.
Lesen Sie hier, wie Sie Inhalte auf das wesentlich reduzieren. 

Fehler Nummer 8: Sie zeigen zu viele Folien

Der Begriff „Folienschlacht“ rührt von vielen Erfahrungen mit Präsentationen, wo ein Referent Dutzende von Folien zeigt. Niemand will so viele Folien sehen. Es ist anstrengend über einen Zeitraum von vielleicht 15 Minuten 50 oder 60 Folien erfassen zu müssen. Überlegen Sie genau welche Folien sie benötigen und versuchen Sie nur wirklich wichtige Informationen zu zeigen, die Ihren Vortrag unterstützen.

Fehler Nummer 9: Sie bleiben als Redner zu passiv

Es gibt Referenten, die sich während der ganzen Präsentation hinter einem Rednerpult verstecken oder sogar hinter einem Tisch Platz nehmen. Am liebsten währen sie wahrscheinlich ganz unsichtbar. Doch das Publikum will den Menschen wahrnehmen, der mit ihnen redet. Werden Sie also sichtbar und bleiben Sie nicht steif und angewurzelt hinter einem Rednerpult stehen. Nutzen Sie Sprache, Gestik und Mimik, um Ihren Aussagen mehr Überzeugungskraft zu geben.  
Mehr Informationen dazu, wie Sie Ihre Performance verbessern können, finden Sie hier

Fehler Nummer 10: Sie beziehen Ihr Publikum nicht ein

Es gibt Referenten, die sehr teilnahmslos ihre Präsentation „herunterrasseln“. Sie sprechen das Publikum nie direkt an. Doch nur durch direkte Ansprache entsteht eine Verbindung zwischen Redner und Zuschauer. Stellen Sie Fragen wie „wer von Ihnen hat das auch schon erlebt?“ oder machen Sie sich zum Verbündeten durch Formulierungen wie „ich möchte, dass Sie in Zukunft auf diese Situation vorbereitet sind“. Wenn Sie wollen, dass bei Ihrem Publikum der Funke überspringt, sollten Sie es auch konkret ansprechen. Erst wenn sich Ihre Zuschauer auch persönlich und emotional angesprochen fühlen, wird man Ihnen auch konzentriert zuhören. 
Wie Sie es dennoch schaffen, Ihr Publikum aktiv mit in die Präsentation einzubinden, lesen Sie in unseren 5 Tipps dazu.   

Fehler Nummer 11: Es gibt keine Handlungsaufforderung

Normalerweise dient eine Präsentation nicht einfach nur der Vermittlung von Informationen. In der Regel wollen Sie damit etwas erreichen. Der Unternehmer will seine Produkte verkaufen, der Politiker will Wähler gewinnen, Der Vorsitzende eines Vereins sucht neue Mitglieder. Deshalb gehört zu einer gelungenen Präsentation auch der „call to action“. Was soll Ihr Publikum in Zukunft wissen, denken, tun, wenn es aus Ihrem Vortrag kommt? Sagen Sie Ihrem Publikum also auch, was Sie gerne möchten. Geben Sie Handlungsaufforderungen.

Fehler Nummer 12: Der Zeitplan wird nicht eingehalten

Die Zeit zu überziehen kommt bei Ihrem Publikum nicht gut an. Entweder gibt es an dem Tag noch Anschlussveranstaltungen, die so verpasst werden, oder die Leute wollen die Heimreise antreten. Schnell kommt die Terminplanung Ihres Auditoriums durcheinander, wenn Sie sich nicht an die festgelegte Zeitvorgabe halten. Das ist besonders schade, wenn Sie zuvor mit Ihren Ausführungen überzeugt haben. Der letzte Eindruck, den Ihre Zuschauer von Ihrer Vorstellung haben, sollte positiv sein. Wenn Stress und Ärger die letzten Empfindungen Ihres Vortrages sind, bleibt ein schlechter Nachgeschmack übrig. Für Ihre Präsentations-Ziele ist es wichtig, dass Ihr Publikum mit einem guten Gefühl den Raum verlässt. 
Gehen Sie Ihren Vortrag vorher häufiger durch und schätzen Sie Ihre Zeit ein. 

Gibt es also die perfekte Präsentation?

Vermutlich nicht. Wir sind alle Menschen und machen Fehler. Kleine Fehler können Sie sogar sympathischer machen, wenn Sie souverän damit umgehen. Nur große Patzer sollten Sie unbedingt vermeiden, wenn Sie mit Ihrer Präsentation Erfolg haben wollen.  

Für weitere Tipps und Tricks zum Thema PowerPoint und Präsentationen können Sie sich hier zu unserem Newsletter anmelden. 


Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Präsentationen erstellen lassen – Mit diesen 4 Tipps behalten Sie immer die volle Kontrolle

Präsentationen erstellen lassen – Mit diesen 4 Tipps behalten Sie immer die volle Kontrolle

Eine Unternehmenspräsentation oder Messepräsentation muss höchsten Ansprüchen genügen.  Wenn dafür eine externe Präsentationsagentur beauftragt wird, muss der Auftraggeber sicherstellen können, dass zum vereinbarten Zeitpunkt die vereinbarte Präsentation abgeliefert wird. Dafür wird Transparenz  während der Produktion und Termintreue gebraucht. Bei Top-Agenturen  gehört das immer zum Service. Wir geben Ihnen für die Auswahl der richtigen Agentur für Ihre nächste Präsentation vier wichtige Tipps.

Eine anspruchsvolle Präsentation macht schon einige Arbeit. Auch Präsentations-Profis schütteln eine gute PowerPoint-Präsentation nicht einfach aus dem Ärmel. Damit das Endergebnis wirklich den Anforderungen des Auftraggebers zu 100% entspricht, ist ein enger Dialog während der gesamten Entstehungsphase sehr wichtig. Nur auf diese Weise kann das Maximum an Nutzen für den Kunden und für die Zielgruppe erreicht werden.

Maßarbeit ist für das Ergebnis einer gelungenen Präsentation entscheidend.

Es gibt immer einen großen Unterschied, ob man etwas „von der Stange“ kauft, oder ob man eine Maßanfertigung in Auftrag gibt. Eine Firmenpräsentation zum Beispiel sollte das Unternehmen optimal nach außen präsentieren. Das geht nur, wenn die Präsentations-Agentur genau weiß, wie das Unternehmen und sein Angebot am besten dargestellt werden kann. Das ist in anderen Bereichen des Lebens ähnlich. Wenn Sie irgendeinen Geschäftsanzug brauchen, gehen Sie vermutlich zu einem größeren Kaufhaus in der Innenstadt und probieren einige Anzüge von Boss oder Armani an, bis Sie einen finden, der Ihnen ganz gut passt. Wenn Sie sich in Geschäftskreisen bewegen, wo das nicht ausreicht, gehen Sie zu einem Herrenschneider, der Ihre Maße nimmt und Ihnen einen optimal passenden Anzug schneidert. In dem Fall gehen Sie mehrmals hin, damit immer wieder überprüft und abgeändert wird, bis der Anzug wie angegossen sitzt. Bis eine Präsentation „wie angegossen“ passt, bedarf es auch genauer Abstimmungen.

Kontrolle bei der Produktion ist für Auftraggeber und Agentur gleich wichtig.

Wenn nach Fertigstellung der Präsentation grobe Fehler festgestellt werden, ist dies sowohl für den Auftraggeber als auch für den Auftragnehmer sehr unangenehm. Der Abgabetermin gerät in Gefahr, es entsteht Mehrarbeit und zum Schluss kann die Bestimmung der Schuldfrage sogar vor Gericht enden. Deshalb achten gute Präsentations-Agenturen von Anfang an auf den ständigen Dialog mit dem Kunden während der einzelnen Arbeitsschritte.

Vier Tipps für die Auswahl Ihrer Präsentations-Agentur

Ob Sie mit einer guten oder schlechten Präsentations-Agentur zusammenarbeiten, finden Sie über kurz oder lang selbst heraus. Bis dahin kann aber schon viel Schaden entstanden sein, wenn Sie die falsche Agentur beauftrag haben. Wenn Sie unsere vier Tipps beherzigen, merken Sie sehr schnell, ob Ihr Dienstleister für Sie der richtige ist.

Tipp 1: Top-Agenturen bieten Ihnen ein umfangreiches Briefing-Gespräch.

Das Briefing-Gespräch ist der erste wichtige Schritt für ein erfolgreiches Präsentations-Projekt. Hier merken Sie bereits, ob Sie es mit wirklichen Profis zu tun haben. Diese Gespräche sollten von beiden Seiten gut vorbereitet werden, denn in dieser Phase wird die Grundlage für das Präsentations-Konzept geschaffen. Experten haken beim Auftraggeber genau nach, was er braucht. Sie stellen gezielte Fragen zum Beispiel nach dem CI, den Produkten, der Firmengeschichte oder der Zielgruppe. Je ausführlicher dieses Gespräch geführt wird, desto besser kann die Agentur im Anschluss an die Konzeption der Präsentation gehen.

Tipp 2: Top-Agenturen haben für Sie einen festen Ansprechpartner

Wechselnde Ansprechpartner sind ärgerlich und kein gutes Zeichen für Professionalität. In guten Agenturen haben Sie einen festen Ansprechpartner, der Ihnen Auskunft über den aktuellen Stand der Arbeiten geben kann, Ihr Feedback weitergibt und sich darum kümmert, dass Sie alle Informationen erhalten, die Sie benötigen.

Tipp 3: Top-Agenturen informieren Sie über die einzelnen Arbeitsschritte

In guten Agenturen bekommen Sie nicht das fertige Endprodukt auf den Tisch geknallt, sondern Sie werden über den Fortgang der Arbeiten informiert. Somit haben Sie immer die Möglichkeit Verbesserungswünsche zu äußern, die dann in die Arbeiten einfließen. Böse Überraschungen werden auf diese Weise ausgeschlossen.

Tipp 4: Top-Agenturen liefern nie „auf den letzten Drücker“ ab.

Die beste Präsentation bringt Ihnen wenig, wenn Sie erst wenige Stunden vor Ihrem Vortrag fertig ist. Gute Agenturen liefern das Endprodukt frühzeitig ab, damit der Referent genügend Zeit hat, sich eingehend mit der fertigen Präsentation zu beschäftigen. Dann kann auch ein Probelauf in Ruhe durchgeführt werden. Nur so kann die Präsentation auch professionell vorgetragen werden. Verlässlichkeit und Termintreue sind die Markenzeichen der Top-Präsentations-Agenturen.

Wenn Sie eine gute Präsentationsagentur engagieren, geben Sie also nicht die Kontrolle aus der Hand, sondern Sie gewinnen ein Experten-Team, das Ihre Wünsche optimal umsetzt.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.

Die 12 erfolgreichsten Einstiege für Präsentationen

Die 12 erfolgreichsten Einstiege für Präsentationen

Bereits in den ersten Minuten einer Präsentation entscheidet sich, ob Sie Ihr Publikum für Ihr Thema begeistern können, oder ob Sie langweilen. Deshalb muss der Einstieg gelingen, wenn Sie mit Ihrem Vortrag den größtmöglichen Erfolg haben wollen. Wir zeigen Ihnen die 12 besten Einstiege in Ihre nächste Präsentation.

Ein geflügeltes Wort besagt, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Das Publikum entscheidet meistens schon nach wenigen Augenblicken, ob es einen Redner interessant findet und ihm länger zuhört, oder ob es innerlich abschaltet. Deshalb sollten Sie dem Einstieg in Ihre Präsentation hohe Aufmerksamkeit widmen.  Bereiten Sie den Anfang mit großer Sorgfältigkeit vor, dann haben Sie gute Chancen, dass Ihre Zuhörer bis zum Schluss zuhören.

Den Einstieg auf die Zielgruppe ausrichten.

Um den richtigen Anfang zu finden, ist es wichtig zu wissen vor wem Sie überhaupt sprechen werden. Falls möglich, sollten Sie die Präsentation auf die Wünsche, Bedürfnisse und Befindlichkeiten Ihres Publikums anpassen. Grafik-Design-Studenten brauchen eine andere Ansprache wie die Repräsentanten  der Handwerker-Innung oder Physik-Professoren. Versuchen Sie so viel wie möglich über Ihr Publikum herauszufinden, um die beste Ansprache zu finden.

Bausteine zur Kombination  

Ich möchte Ihnen einen Werkzeugkasten an die Hand geben, deren Bestandteile Sie nach Bedarf miteinander für den richtigen Einstieg kombinieren können. In der Regel benötigen Sie verschiedene Komponenten, um einen guten Anfang in Ihr Thema zu bekommen.

Die 12 erfolgreichsten Einstiege für Präsentationen. 

Ich stelle Ihnen jetzt die Einstiege vor, die sich in jahrelanger Praxis besonders bewährt haben:

1 Begrüßungsvarianten

Formelle Begrüßungen gibt es in unzähligen Varianten. Versuchen Sie zum üblichen „guten Tag“ oder „guten Abend“ Varianten zu verwenden, die einen Bogen zur Veranstaltung spannen. Suchen Sie ein Adjektiv oder eine Beschreibung des Morgens, des Tages oder des Abends, der einen ersten Themenbezug herstellt.  Bei einer Fitnessveranstaltung könnte man die Gäste zum Beispiel mit „einen energiegeladenen guten Morgen“ begrüßen. 

Beispiele:

  • Einen erfolgreichen guten Tag wünsche ich Ihnen
  • Ich wünsche Ihnen einen Morgen, der Sie umhaut
  • Einen traumhaften guten Abend
  • Einen abwechslungsreichen guten Abend
  • Einen erfrischenden guten Morgen

2 Die Doppelbrücke

Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten mit Ihrem Publikum und schaffen Sie auf diese Weise eine Verbindung. Suchen Sie ein Ereignis oder eine Situation aus, das vermutlich die Meisten Personen im Raum bewegt und sprechen Sie über dieses Thema. Bauen Sie damit eine Brücke zum Publikum. Leiten Sie dann auf Ihr Thema über und bauen Sie damit eine zweite Brücke. Das ergibt die Doppelbrücke. 

Beispiele:

  • Puuh, ist das eine Hitze hier im Raum. Ist Ihnen heiß? Ja mir geht es genauso. Ich wünschte, ich könnte Ihnen etwas Abkühlung verschaffen. Stattdessen gebe ich Ihnen mit meinem Vortrag noch mehr Grund zum Schwitzen, denn es geht um das Thema Klimaerwärmung.
  • Als ich durch das Gebäude hierher gelaufen bin, sind mir die vielen interessanten Bilder aufgefallen, die in den Fluren hängen. Vielleicht geht man nach einiger Zeit achtlos an ihnen vorbei, aber ich habe sie heute zum ersten Mal gesehen und bin beeindruckt. Tolle Bilder haben auch etwas mit unserem heutigen Thema zu tun, denn es geht um Visualisierung.

 

3 Die Neugier wecken

Überlegen Sie, über welche Punkte Sie im Vortrag sprechen wollen. Verpacken Sie die Punkte in der Ankündigung so, dass Sie sich spannend und vielversprechend anhören. Sie erklären also was die Zuschauer erwartet und machen sie damit neugierig.

Beispiel:

  • …zu meinen Aufgaben gehört es, die Sicherheit in Betrieben zu überprüfen. Ich werde Ihnen in den nächsten Minuten berichten, welche sieben typischen Sicherheitslücken in fast allen Unternehmen bestehen und wie sie behoben werden können. An Ende des Vortrages wissen Sie, worauf Sie in Zukunft achten müssen und welche Maßnahmen Sie einleiten müssen….

 

4 Einstig über ein aktuelles Ereignis

Suchen Sie aktuelle Infos in den Medien, die einen Bezug zu Ihrem Thema haben.

Beispiele:

  • Haben Sie zufällig die neue Ausgabe des Manager-Magazins gelesen? Da gibt es einen großen Artikel über das Übernahmeangebot von Lufthansa für die Condor-Fluglinie. Heute können Unternehmen schnell zu Übernahmekandidaten werden. Doch es gibt wirksame Hebel, die Firmen davor schützen in solche Schwierigkeiten zu gelangen. Darum geht es in meinem Vortrag.
  • Das Institut für….hat gerade eine Studie herausgegeben, die besagt, dass die Häufigkeit von Schlaganfällen stark zunimmt. In meinem heutigen Vortrag zeige ich Ihnen Möglichkeiten, wie Sie selbst vorbeugen können.

5 Einstig über ein Zitat

Beginnen Sie mit dem Zitat einer bekannten Persönlichkeit, das einen Bezug zu Ihrem Thema herstellt.

Beispiele:

  • Von Adam Smith stammt der Satz „Je größer der Markt, desto größer der Wohlstand für alle“. Dass er damit völlig richtig lag, werde ich Ihnen in meinen Vortrag veranschaulichen.
  • Arthus Schopenhauer hat einmal gesagt „Besonders überwiegt die Gesundheit alle äußeren Güter so sehr, dass wahrlich ein gesunder Bettler glücklicher ist, als ein kranker König“. Die Bedeutung der Gesundheit ist uns schon seit Jahrhunderten bewusst, obwohl wir uns selten danach richten. Ich zeige Ihnen heute, wie Sie Ihre Gesundheit….

6 Die 5-Schritte-Eröffnung:

Dieser Einstieg ist ein Klassiker und enthält fünf Komponenten.

  1. Sie nennen dem Publikum Ihren Namen.
  2. Hier erklären Sie warum Sie kompetent sind über das Thema zu reden. Zum Beispiel, dass Sie Dozent für das Thema XY sind, dass Sie erfolgreicher Unternehmer im Bereich XY sind oder dass Sie mehrere Bücher zum Thema XY geschrieben haben.
  3. Hier stellen Sie in Aussicht, was die Zuschauer erwartet und was sie an Information erhalten werden.
  4. Hier können Sie z.B. Anhand einer PowerPoint-Folie den Ablauf und die Komponenten Ihrer Präsentation erläutern.
  5. Glaubwürdigkeit. Bringen Sie eine Aussage ein, die Ihre Glaubwürdigkeit unterstreicht. Verweisen Sie kurz auf eine Studie oder eine Statistik, die unterstreicht, dass Ihr Anliegen von Bedeutung ist.

7 Der Provozierende Einstig

Wenn Sie Ihre Präsentation mit einer provozierenden These, vielleicht sogar mit einem Vorwurf beginnen, haben Sie meistens sofort die Aufmerksamkeit Ihres Publikums. Wir reagieren in der Regel automatisch auf Provokation mit Aufmerksamkeit. Der Referent versucht uns aus der Komfort-Zone zu bringen, das löst in uns Neugier, vielleicht sogar Empörung aus. Jedenfalls wollen wir dann auch wissen, wie der Referent seine These begründet.

Beispiele:

  • Ich lese immer wieder von Ärzten und Verbänden, dass ein Erwachsener nicht mehr als 150 bis 200 Milligramm Vitamin C zu sich nehmen soll. Diesen Ärzten sollte man die Approbation entziehen, denn offenbar wollen diese Sie töten. Ich weise Ihnen in meinem Vortrag zwingend nach, dass Sie mindesten 1 Gramm pro Tag zu sich nehmen sollten.
  • Haben Sie für das Alter richtig vorgesorgt? Ja? Ich sage Ihnen, nein, das haben Sie nicht. Sie haben die gleichen 3 Kardinalfehler begangen, wie fast alle Menschen Ihres Alters. Ich zeige Ihnen in meinem Vortrag……

8 Einstig über die Neugier

Sie alle kennen den sogenannten „Cliffhanger“. Damit wird bei Serien am Ende einer Folge nochmal Spannung erzeug, damit das Publikum wissen will, wie es weiter geht. Wie kommt der Held aus der ausweglosen Gefahr, wie finden die Liebenden doch noch zusammen? Diese Neugierde können Sie sich für den Einstieg Ihrer Präsentation zunutze machen. Sie erzeugen einen eigenen „Cliffhanger“, der Ihr Publikum in der Aufmerksamkeit hält.

Beispiele:  

  • Sie haben vermutlich alle schon gehört, dass es keine wirklich langfristig erfolgreiche Diät gibt. Das ist auch richtig. Bis auf eine einzige Ausnahme. Diese Diät ist verblüffend einfach und doch ist sie noch ein absoluter Geheimtipp. Am Ende meines Vortages werden Sie wissen, wie Sie mit dieser Methode sicher abnehmen können.
  • Sie werden sich sicher fragen, was dieser Gegenstand mit dem Thema meines Vortrages zu tun haben könnte. Er hat sogar sehr viel damit zu tun. Lassen Sie sich überraschen, am Ende meines Vortrages wissen Sie, was ich meine.
  • Mehr zu Cliffhangern finden Sie hier

9 Einstig über eine Frage  

Eine Frage des Referenten richtet an das Publikum bringt dadurch Aufmerksamkeit. Sie können eine rhetorische Frage stellen oder eine ganz konkrete.

Beispiele:

  • Wer von Ihnen ist heute mit dem Zug angereist? Das sind ja doch einige. Ich habe auch den Zug genommen, weil es trotz der Verspätungen immer noch die angenehmste Art des Reisens ist. Außerdem kann man die Zeit auch gut zur Arbeit nutzen. Ich möchte mit Ihnen heute über Zeitmanagement sprechen und dazu gehört….
  • Ganz ehrlich: Wer von Ihnen hat noch nie Probleme mit der Verdauung gehabt? Da sehe ich aber ganz wenige Hände. Mir ist es über 30 Jahre auch so gegangen. Heute funktioniert meine Verdauung wie ein Schweizer Uhrwerk. Wie mir das gelungen ist, werde ich Ihnen in den kommenden 20 Minuten erzählen.

10 Einstig über das eigene Erleben   

Hier geht es darum Ihre eigenen Erfahrungen mit einem Thema kurz zu umreißen. Damit weisen Sie sich selbst Kompetenz zu, da Sie wissen wovon Sie sprechen und schlagen auch eine Brücke zum Publikum.

Beispiele:

  • Ich bin seit 23 Jahren Bergsteiger und Bergführer in der DACH-Region. Ich habe mittlerweile alle Achttausender erklommen, darunter den gefährlichen Einstieg über die Westwand des K2. Ich bin wirklich erfahren auf diesem Gebiet. Trotzdem habe ich vor vier Jahren einen Anfängerfehler begangen, der einen Menschen das Leben gekostet hat. Aus Routine wird oft Unachtsamkeit. Über ein Jahr hatte ich mich danach vergraben, aber ein Buch hat mich wieder herausgebracht. Ich möchte Ihnen heute in meinem Vortrag erläutern, wie ich mit Mentaltraining aus diesem Buch Menschen helfe, immer in der Achtsamkeit und hochkonzentriert zu bleiben.
  • Ich habe mich bis zu meinem dreißigsten Lebensjahr nur von Junkfood ernährt. Zwei Liter Cola am Tag, fette Hamburger, Pommes und Schokoriegel. Mit dreißig hat mein Körper nicht mehr mitgemacht und ich bekam meinen ersten Herzinfarkt. Ich musste danach meine Ernährung radikal umstellen. Ich habe es zuerst gehasst. Dann habe ich eigene Rezepte entwickelt, die Zucker- und Fettabhängigen besser bei der Ernährungsumstellung helfen. Die Grundlagen werde ich Ihnen heute im meinem Vortrag vorstellen.

11 Einstig über ein Versprechen.

Wenn Sie dem Publikum schon im Einstieg mitteilen, was sie für einen Vorteil oder Gewinn aus Ihrem Vortrag erzielen werden, wird man Ihnen in der Regel auch während der gesamten Präsentation zuhören. Es winkt ja eine Belohnung. Wenn Sie Ihren Zuschauern Lust auf Ihren Vortrag machen, werden Sie von Anfang an das Publikum fesseln.

Beispiele:

  • Heute erfahren Sie, wie Sie mit nur 5 Minuten Training am Tag nach meiner Methode mehr für Ihre Fitness tun, wie mit einer Stunde im Studio.
  • Wenn Sie nach diesem Vortrag nachhause gehen, wissen Sie genau, wie….  
  • Nach diesem Vortrag wissen Sie, wie das Tool zu bedienen ist und wie Sie damit im Handumdrehen spektakuläre Ergebnisse erzielen.

 

12 Einstig über einen Witz

Dieser Einstieg ist genial und gefährlich zur gleichen Zeit. Wer ihn beherrscht, hat sofort das Wohlwollen des Publikums. Jeder Mensch lacht gerne. Einem Referenten, der uns zum Lachen bringt, hören wir gerne zu. Nur ist das Erzählen eines Witzes eine Kunst für sich. Man muss sein Publikum einigermaßen einschätzen können, denn nicht jeder lacht über den gleichen Witz. Und man muss natürlich ein guter Witzeerzähler sein. Das kann man zu einem gewissen Grad üben, aber witzig wird man leider nicht mit Gebrauchsanweisung. Wenn Sie gut darin sind, haben Sie mit diesem Einstieg besonders gute Karten. Sollten Sie unsicher sein, lassen Sie besser die Hände davon.    

Weitere Informationen zum Thema Präsentationen gestalten finden Sie in meinem Buch

Die Magicbox für Präsentationen.

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Referent und PowerPoint Trainer Matthias GartenDipl.-Wirtsch.-Informatiker Matthias Garten als der Experte für multimediales Präsentieren und professionelle PowerPoint-Präsentationen weiß um die Kunst der professionellen Foliengestaltung. Er ist Unternehmer, Speaker (TOP 100 Speaker), Trainer (TOP 100 Excellence Trainer), mehrfacher Buchautor, Präsentationscoach (Präsentationstraining), Mitglied der GSA und des Clubs 55, Organisator der Präsentationskonferenz, des Presentation-Bootcamps und Presentation Rocket Day. Neben PowerPoint- und Präsentationstrainings inspiriert und berät er Unternehmen, sich noch wirkungsvoller zu präsentieren und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Er ist Geschäftsinhaber der Präsentations- und PowerPoint-Agentur smavicon Best Business Presentations und hat mit seinem Team seit 1993 über 10.000 professionelle PowerPoint-Präsentationen für über 150 Branchen erstellt.